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29. April 2012
Am Wochenende dem 21./22.4.2012 veranstaltete der Segelclub Inheiden die diesjährige Optiregatta. Es kamen Optisegler aus Hessen, dem Saarland, Nordrhein-Westphalen, Baden-Württemberg und Bayern. Insgesamt waren 21 Opti A- und 13 Opti B-Segler am Start.
Als am Samstagmorgen alle Segler eintrudelten und ihre Boote aufbauten, gab es ab und zu ein paar Regenschauer, was sich am Wochenende noch ein paar Mal wiederholte. Um 13.00 Uhr war Steuermannsbesprechung, die leider etwas dürftig war. Danach gingen alle aufs Wasser, um sich einzusegeln. Es herrschte ein kräftiger Wind mit 3 bis 4 Bft. Am Nachmittag zogen teilweise sehr kräftige Böen durch, die einige Segler in der Wettfahrt kentern ließen und manche zum Aufgeben zwangen.
Mitja unser Trainer war auch am ersten Tag da und coachte uns.
Um 14.00 Uhr war erster Start. Alle tummelten sich auf der rechten Seite der Startlinie, fuhren dann aber auf die linke Seite. Nur Antonia und ich nahmen die rechte Seite, die sich dann auch als richtig erwies, denn ich war an der Luvtonne erster und Antonia dritte. Leider konnten wir diese Platzierungen nicht sehr lange halten und fielen zurück. Die zweite Wettfahrt war schon etwas besser.
Am Abend gab es noch einen Antrag auf Wiedergutmachung. Ich war Zeuge. Es ging darum, dass Inga-Marie an der Bahnverkürzung der Wettfahrt 1, die falsch angezeigt wurde, vorbei fuhr und somit den ersten Platz verpasste. Am Ende gewann sie und bekam somit genau wie Paul-Yannik, der in dieser Wettfahrt erster wurde, 1,5 Punkte.
Am nächsten Morgen war um 10.00 Uhr Start zur dritten Wettfahrt. Für alle Hessen war es die beste in der Wertung. Ich konnte die Wettfahrt gewinnen. In der Vierten Wettfahrt ging es bei mir und Paul-Yannik um den ersten Platz der Gesamtwertung. Nach einem spannenden Rennen, in dem die Führung öfters wechselte, gewann Paul-Yannik unser internes Matchrace und damit auch die Regatta. Ich wurde zweiter.
Die Platzierungen der Hessen: Ich 2, Eric 11, Victor 13, Leonard 14, Katharina 16, Sebastian 17, Antonia 18, Kim 20 und Laura 21.
Felix Laukhardt, GER 12672, MAABOOTSCHE
23. April 2012
Während der Osterfeiertage fand die weltgrößte Optimistenregatta, das Lake Garda Meeting, in Riva am Gardasee statt. Mit 1055 Optiseglerinnen und Seglern aus 27 Nationen schaffte es diese Regatta 2012 ins Guinnessbuch der Rekorde als die Regatta mit den meisten Teilnehmern einer Bootsklasse.
Für den beim Offenbacher Segelclub Undine segelnden Felix Laukhardt hatte der HSeV eine Trainingskooperation mit der niedersächsischen Kadergruppe vereinbart. Bereits am Samstagmorgen, dem ersten Ferientag, um 9:30 Uhr starteten die Seglerinnen und Segler dieser Trainingsgruppe bei kräftigem Vento im Sonnenschein vor einer traumhaften Alpenkulisse. Müde von der nächtlichen Reise aber motiviert kämpfte sich Felix durch die beiden mehrstündigen Trainingseinheiten mit anschließendem Dauerlauf und Nachbesprechung des ersten Tages. An den weiteren Trainingstagen waren die Zwölf- bis Fünfzehnjährigen fünf bis sechs Stunden ohne Unterbrechung auf dem Wasser mit Verpflegung aus der wasserdichten Tonne in der kurzen Windpause zwischen Vento (Nordwind) und Ora (Südwind) oder in einer windgeschützten
Bucht. Bei meist kräftigem Wind zwischen 4 und 6 Bft. konnten viele Manöver und Situationen effektiv geübt werden. Die kritische Nachbesprechung an jedem Abend brachte die Seglerinnen und Segler gut voran.
Nach einem nahezu windfreien und regnerischen Regenerationstag am Mittwoch startete am Gründonnerstag der Wettkampf. Um der riesigen Zahl der Boote Herr zu werden, wurden die 807 Junioren (11-15 Jahre) in fünf Startgruppen eingeteilt, bei den 236 Cadetti (Jahrgänge 2000 und jünger) gab es zwei Startgruppen. Zur Kontrollierbarkeit wurde bei den Junioren mit einer Vorstartlinie und einer Startlinie sowie einem einfachen aber sehr langen Trapezkurs gearbeitet. Auch für die etwa 100 Trainerboote gab es klare Bereiche, in denen sich diese aufhalten durften. Für die Zuschauer war ein in den steilen Bergen auf etwa 400 m über dem Gardasee gelegener Ort ein toller Platz, um einen Überblick über das Rennen zu erhalten. Vom Hafen aus war nur ein nahezu lückenloser Streifen aus weißen Segeln vor den Felsen erkennbar. Vorher und nachher verteilten sich die Segler auf die verschiedenen Häfen im Norden des Gardasees. Auch die niedersächsische Trainingsgruppe sowie die hessischen Segler kampierten in Torbole, dem Nachbarort. Ergebnisse, Gruppeneinteilungen und Informationen konnten kurzfristig im Internet abgerufen werden, Aushänge wurden neben dem ausrichtenden Club in Riva zudem in den größeren Segelclubs in Torbole veröffentlicht.
Für die Seglerinnen und Segler war die Regatta ein harter Saisonauftakt. Teilweise mussten die Jugendlichen vier Stunden auf dem Wasser auf passenden Wind warten, bis endlich bis zu drei Wettfahrten bei 4-5 Bft durchgeführt werden konnten.
Bereits am ersten Wettkampftag zeigte das effektive Training mit den Niedersachsen bei Felix Laukhardt großen Erfolg, der in der dritten Wettfahrt in dem internationalen Teilnehmerfeld einen Tagessieg in seiner Startgruppe erringen konnte. Aufgrund weiterer ansehnlicher Platzierungen konnte sich Felix als bester hessischer Segler für die zweitbeste Startgruppe, das Silver-Fleet, am Finaltag qualifizieren. Im Silver-Fleet konnte Felix mit einem 107. Platz abschließen, was einem überraschend guten 269. Platz in der Gesamtwertung entsprach.
Die weiteren hessischen Seglerinnen und Segler platzierten sich wie folgt: Kim-Christjan Sator konnte sich im Pearl-Fleet, der fünften Startgruppe, einen 3. Platz sichern, der Platz 649 in der Gesamtwertung entspricht. Kim konnte sich im Verlauf der Regatta steigern und vor allem bei dem sehr starken Wind am Finaltag punkten. Katharina von Schleinitz hingegen hatte Probleme mit den Bedingungen und blieb mit einem 756. Platz hinter ihren Möglichkeiten zurück. Caroline von Schleinitz belegte bei den Cadetti einen 165. Platz. Gleich am ersten Wettfahrttag hatte Caroline mit Materialproblemen zu kämpfen.
Aber das Erlebnis dieses tollen und sehr gut organisierten Events war einfach einzigartig!!!
Doris Laukhardt
18.04.2012
Am Samstagabend hatten wir das erste Treffen. Dabei waren Eric und Björn Fischer, Victor und Julia von Canstein, Laura Blumenthal und Antonia Gfrörer. In
der ersten Woche hatten wir schönes Wetter bis auf einen Regentag, Wind hatten wir von Flaute bis zu 27 Knoten. Wir wohnten mit unseren Familien in Hütten auf dem Campingplatz. Morgens hatten wir Frühsport, dann hatten wir Frühstück und mussten uns umziehen. Um 9:00h war Besprechung. Wir waren ca. 2½ Stunden auf dem Wasser, dann gab es Mittagessen, nochmal 2½ Stunden auf dem Wasser und Cool-down.
Lay-day war für Donnerstag geplant, doch Reinhard hatte die Idee Go-Kart fahren zu gehen; das ging aber nur mittwochs. Also Mittwochvormittag Training, nachmittags Go-Kart fahren, Donnerstag morgens Training, nachmittags frei – ging nicht, es regnete mittwochs und Go-Kart-fahren war outdoor und im Regen nicht möglich, aber Segeln im Trocki schon. Also Donnerstag ganz frei.
In der zweiten Woche waren nur Victor, Julia und ich da. Fischers und Blumenthals mussten schon fahren. Zu dritt konnten wir zwar keine großen Wettfahrten machen, aber Reinhard und Henrik konnten besser auf unseren Trimm und Taktik achten.
Insgesamt war es ein super Training bei dem wir viel Neues gelernt haben.
Antonia Gfrörer
08.12.2011
Im Rahmen des HJST11 am 03. Dezember 2011 in Biblis wurden folgende Beiträge vorgestellt:
1. Ein neuer Flyer, der die Aufgaben, Angebote und Ansprechpartner erhält.
Zum Flyer geht es ...hier
2. Eine Präsentation über die Ausbildung zum Trainerassistenten, mit der vorläufigen Planung eines Seminars im Jahr 2012.
Zur Präsentation "Trainerassistent" geht es ...hier
3. Eine Präsentation über einen Jugenttörn auf der 12mR-Yacht ANITA, mit der vorläufigen Planung und der Vorstellung des Schiffes.
Zur Präsentation "Jugendtörn ANITA" geht es ...hier
Zur Ausschreibung "Jugendsegeltörn mit der ANITA" geht es ...hier
4. Ein geplantes Erlebniscamp am Ederseee mit der Ausbildung zum Schiedsrichter im Mai 2012.
Zur Ausschreibung "Schiedsrichter-Erlebniscamp" geht es ...hier
27. Oktober 2011
Opti A: 280 Teilnehmer, darunter 95 SeglerInnen aus 8 benachbarten Nationen
Opti B: 115 Teilnehmer, darunter 17 SeglerInnen aus Dänemark
… und in jeder Gruppe eine Seglerin aus Hessen vom HSSC Frankfurt!
Wind am Samstag ungefähr 5 – 8 Knoten, kalt und sonnig, gesegelt wurden in Opti-A 4 Wettfahrten und in Opti-B 3 Wettfahrten.
Am Sonntag war es immer noch kalt und sonnig, dafür Wind mit 10 – 12 Knoten. Es wurden in jeder Gruppe noch mal 2 Wettfahrten gesegelt.
In Opti A gab es zwei Gruppen, die Gruppen wurden zugelost. Ich war in der Gruppe Blau. In jeder Gruppe starteten 140 Optisegler! In der ersten Wettfahrt startete die Gruppe Rot zuerst. Das Starten machte ihr so viel Spaß, dass sie sehr lange brauchten. Ständig waren sehr viele Segler über die Linie, deshalb wurden auch alle Wettfahrten gleich mit der Black Flag gestartet. Nach der roten Gruppe starteten die Opti Bs, erst danach konnten wir starten. Bei 140 Booten gab es auf der Startlinie ein ziemliches Gedrängel. Wir fuhren kein Dreieck, sondern ein Trapez mit Gate. Die B’ler hatten ihren Kurs links herum näher an der Insel, wir mussten unseren Kurs auf der rechten Seite absegeln. Nach gut 8
Stunden auf dem Wasser kamen wir wieder in den Hafen. Es gab ein ziemliches Gedränge an den Sliprampen, da 300 Boote an 2 Rampen raus wollten. Unsere Boote standen auf der großen Vereinswiese, die Zelte, Wohnmobile und Wohnwagen auf der Liegewiese des Strandbades nebenan. Es gab für jeden Segler eine Bockwurst und als wir um kurz nach Acht ins Bett sollten, meckerten wir nur ganz kurz.
Am Sonntagmorgen war um 10:00 Uhr der erste Start, mit unserem Trainer Harald Weichert fuhren wir aber bereits vor 9:00 Uhr aus dem Hafen. So entgingen wir dem Gedränge an der Sliprampe und konnten auch noch ein bisschen üben. Da die Opti-A Segler am Samstag 4 Wettfahrten segelten, wurden wir in eine Gold und Silber-Gruppe eingeteilt. Die Regattaleitung nahm die ersten 70 aus der Gruppe Blau und Rot in die Goldgruppe, die restlichen Kinder starteten in der Silbergruppe. Die Goldgruppe startete als erstes, danach
die Opti B’ler und dann endlich die Silbergruppe. Wir brauchten fast eine Stunde und 30 BFD, bis wir starten konnten. Als wir dann endlich starteten, waren die B’ler und die Goldgruppe schon mit ihrer ersten Wettfahrt fertig. In dieser Wettfahrt gab es auch viele Rammings. Während wir uns auf den nächsten Start vorbereiteten, war die Goldgruppe schon fertig und konnten reinfahren, während wir uns noch mit der letzten Wettfahrt quälen mussten. Als dann die letzteWettfahrt zu Ende war, gab es Hühnerfrikassee oder Nudeln mit Bolognesesose für alle Segler.
Um 15:00 Uhr fand für alle Kinder in den schönen türkisen Sweat-Shirts (den gab es für alle als Erinnerungspreis) eine Tombola statt. Als Preise gab es z.B. Ausreitgurte, Schwert und Rudertasche und Verklicker. Der Hauptpreis war ein schönes blaues Fahrrad, dass an einen Dänen ging. Nach der Tombola war die Siegerehrung der Krümels, die in einer eigenen Gruppe auf einem gesonderten Kurs starteten. Hier wurden alle 28 Kinder aufgerufen, bei den B’lern die ersten 30 und bei uns die ersten 20. Sieger wurde Erik Nevhagen (SWE) knapp vor Ingmar Vieregge (DYC) und Jeppe Rørholm Borch (DEN). Der Sieger der IDJüM in Kiel, Bart Lambriex (NED) landete auf dem undankbaren 4. Platz.
Ich freute mich über meinen Platz 240 und vor allem auch über die Einzelplazierungen, die zeigten, dass ich auch vor solch großen Feldern keine Angst haben muss. Toll war es auch, dass die Dänen, Schweden, Polen und Holländer mit ihrer Nationalmannschaft angereist waren und ich gegen sie und unsere deutschen Spitzensegler antreten durfte. Meine Schwester Caroline erzielte bei den Opti-B Platz 71, auch für sie war es die erste ganz große Regatta.
Und danach? Danach war erst einmal großes Ausschlafen angesagt und noch eine Woche Urlaub ohne Optis war angesagt!
Katharina von Schleinitz, GER 11450 Racing Island
Nachsatz: und wer glaubt nur die hessischen Opti-Mädels fuhren zum Herbstpokal nach Schwerin, der irrt! Karina Wörz vom SCG’84 war eine von 47 Laser Radial – Seglerinnen, die auf der Nordbahn ebenfalls um die Punkte kämpfte.
11. Oktober 2011
Ein schönes und sonniges Wetter ermöglichte mir und Antonia Gförer am Samstagmorgen (1. Oktober) eine gute Anreise aus Hessen an den großen Brombachsee bei Nürnberg. Als wir dort ankamen schlief der Wind jedoch noch. Wir bauten trotzdem unsere Boote auf. Es war sehr schön dort, es gab einen kleinen Kreisel am See, wo es an der einen Seite zu fünf Klubs hinauf ging, an der nächsten Ausfahrt zu einer gut befahrbaren Landstraße und am anderen Ende ging es zum Hafenmeisterhaus, wo man auf kleinen Wiesen seine Boote abstellen konnte.
Um 12:00 Uhr war Steuermannsbesprechung in einer Halle mit abnehmbarem Dach. Dort wurde bekannt gegeben, dass wir noch nicht wie geplant um 13:00 Uhr starten konnten. Pünktlich um 13:00 Uhr kam aber der Wind, sodass wir ausliefen. Wir starteten bei ein bis zwei Bft. die erste Wettfahrt, doch noch auf der ersten Kreuz flaute der Wind wieder ab, sodass die Wettfahrtleitung abbrechen musste. Der zweite Wettfahrtversuch ließ aber nicht lange auf sich warten und klappte dann auch. In dieser Wettfahrt belegte ich den 25. Platz in „A“ (Am Abend wurde dann aber noch einer vor mir raus protestiert) und Antonia den 19. Platz in „B“. Nach einer kleinen Pause und mangelhaften Windverhältnissen bekamen wir dann aber doch noch eine zweite Wettfahrt hin, in der ich dank einer guten Vorwindtaktik einen ersten Platz herausholen konnte. Antonia kam jedoch nur auf einen 36. Platz.
Am Abend wurde ein Wettkampf ausgeschrieben, bei dem sich Teams aus zwei bis vier Personen zusammenfinden konnten, einen Kasten mit 1000 legoähnlichen Bausteinen von Ministeck bekamen und etwas zum Thema „SEGELN“ bauen sollten. Antonia und ich bauten zusammen ein „Zwetschgenmännla“, das Zeichen der Regatta. Unter anderem wurden auch Katamarane, Optis, Flaggenalphabete,... gebaut.
Am Sonntagmorgen gingen wir im Segelclub frühstücken und bauten dann bei spiegelglatter Wasseroberfläche unsere Boote auf. Über den gesamten Vormittag tat sich auch nichts mehr, sodass die Regatta um 14:00 Uhr abschossen wurde und wir unsere Boote wieder einpacken konnten.
Um 14.45 Uhr war Siegerehrung. Zuerst wurden Antonia und ich als Sieger des Bauwettbewerbes ausgezeichnet. Als Preis bekamen wir beide pro Person einen Bausteinkasten und einen 10 € Gutschein für einen Klamottenladen. Dann fing die richtige Siegerehrung an. Die ersten 10 bekamen zwei Zwetschgenmännla auf einem Holzscheit. Alle anderen bekamen nur eins.
Insgesamt landete Antonia auf dem 28. Platz in Opti B und hat damit die 25 Punkte voll für einen Umstieg nach Opti A. Ich landete auf dem 10. Platz in Opti A und bekam somit 81,1 Punkte, sodass mir jetzt nur noch eine Wettfahrt mit ca. 73 Punkten für die Qualifikation zur IDJüM 2012 fehlt.
Felix Laukhardt, GER 12672, MAABOOTSCHE
12. September 2011
Der Hessische Seglerverband lädt zur Skifreizeit vom 02.02.2012 bis
05.02.2012 in Bad Altaussee ein. ...mehr
23. August 2011
aus Sicht des SCU-Seglers und einzigen Vertreter Hessens Felix Laukhardt
(MAABOOTSCHE 12672) ...mehr
14. Juli 2011
Unser diesjähriges Kader-Sommertraining fand vom 23. bis 30. Juni am Edersee statt. Obwohl der Edersee schon einiges an seiner Größe eingebüßt hatte, war noch genug Wasser zum Segeln da. Wir konnten jeden Tag aufs Wasser und hatten auch jeden Tag andere Wetterbedingungen. Von kühl und wolkig, über starken Regen bis zu gefühlten 35 °C mit weniger Wind war alles dabei. Das war zwar ziemlich anstrengend, aber wir haben uns einfach immer noch andere
Klamotten mitgenommen und sie bei Mitja aufs Boot gelegt. Der hatte auch immer unsere selbstgeschmierten Lunchpakete dabei, sodass wir entweder am Steg oder ankernd Mittagspause machen konnten. Bei unserem Wassertraining haben wir Wenden und Doppelwenden auf Pfiff, Linie peilen, Starts und Wertungswettfahrten geübt. Wir haben dann unterschiedliche Spezialaufgaben bekommen, die wir in den Übungen erfüllen mussten. Manchmal kam auch eins der großen Passagierdampfer vorbei. Da er die Bojen aber immer schon von weitem sehen konnte, ist er ganz brav um uns herum gefahren, auch wenn Mitja die Bojen ständig woanders hingelegt hat. Einmal sind wir bis zur Staumauer vorgesegelt und haben in Rehbach auf dem Rückweg Fischbrötchen gegessen. Abends haben wir uns dann die Videoaufnahmen von Übungen angeschaut und zusammen besprochen sowie oft noch Theorie gemacht. Danach durften wir oft noch ein bisschen Tischkicker spielen. Auch das restliche Unterhaltungsprogramm wie Sommerrodelbahn, Wandertour, Sport sowie spannende Geschichten und Rätsel von Mitja, hat uns allen viel Spaß gemacht. Es war eine schöne Woche und ich würde mich freuen, wenn die Südhessen jetzt wieder öfter an unser schönes und nebenbei auch jetzt noch sehr großes Segelrevier nach Nordhessen kommen.
Victor von Canstein
30. Mai 2011
Am 14. und 15 Mai nahmen wir an unserer ersten Trainings-Maßnahme, mit der Lila Pause, außerhalb des Vereins teil.
Als wir zuerst den See gesehen haben, waren wir sehr erstaunt über die Größe des Sees. Zuerst bauten wir unser Zelt auf und machten uns mit dem Team vertraut.
Danach machten wir die Lila Pause Segel bereit. Die Gruppe der 420er Kinder war bereits sehr erfahren. Für uns Einsteiger auf dem 420er waren die Wetterverhältnisse leider nicht ideal. Deshalb beschloss der Coach Henrik uns erst mal mit auf das Motorboot zunehmen. Nachmittags ist er dann mit jeweils einem von uns gesegelt und hat uns jede Menge Tipps und Tricks gegeben.
Am zweiten Tag war das Wetter noch unbeständiger, selbst die erfahrensten 420er Teams hatten mit dem Wetter zu kämpfen und kenterten zum Teil. Gegen Mittag lies der Wind etwas nach und wir machten die Lila Pause wieder Segel bereit. Als wir das Boot bereits im Wasser hatten kamen starken Windböen und wieder einmal wurde beschlossen uns nicht aufs Wasser zu lassen.
Wir hatten trotzdem viel Spaß und haben in der Theorie und durch das zusehen sehr viel gelernt. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal. Hoffentlich mit weniger Wind.
Fionn & Michel
Und hier noch einige Fotos von dem Training:

13. April 2011
Liebe Segeljugend,
der Hessische Seglerverband, der Landesjugendobmann und der Jugendvorstand war von dem Erfolg der Anmeldungen zu dem alters- und klassenübergreifenden Training Mitte Mai 2011 an der Krombachtalsperre total überrascht und hoch erfreut. Es war ein Training für 15 Jugendliche geplant, nach der Fülle der Anmeldungen wurde die Zahl mit hohem Engagement der HSeV-Jugendtrainer und des Segelclubs Westerwald auf 25 Teilnehmer erhöht. Diese Zahl wurde dann später noch auf 30 aufgestockt, damit ist dann allerdings die absolute Grenze erreicht.
Viele Anmeldungen mussten zurückgewiesen werden, die Jugendlichen wurden auf eine Warteliste gesetzt. Wegen des großen Erfolges ist ein weiteres Training für den Sommer geplant.
03. April 2011
Am 26.-27.3.2011 ging die neue Regattasaison für die Hessischen Optisegler wieder los. Als wir ankamen, warteten wir auf unsere Boote, weil der, der die Boote auf dem Vierfachtrailer transportierte, noch nicht da war. Als sie endlich ankamen, bauten wir sie auf und suchten uns einen Platz auf dem Steg. Als Klubhaus hatte der Verein ein Klubschiff mit einem untervermietetem Restaurant. Es war also dort ganz nett.
Um 13.00 Uhr begann die Steuermannsbesprechung. Start war um „zwei“. Am Start waren 18 Opti-B und 26 Opti-A. Die Startlinie war sehr kurz und sehr nah am Ufer, so dass es zu einem großen Gedränge kam. Dann fing die Wettfahrt an. Die Regattabahn lag um den Verein herum. Wir fuhren zwei Runden Dreieck-Schleife (1-2-3-1-3-1-2-3-1-3). Als die ersten im Ziel waren, fuhren sie zum Hafen zurück und warteten auf den zweiten Start. Schließlich begann der zweite Start. Dieses Mal war die Linie etwas größer. Für einige verlief der Start etwas besser, als beim ersten Mal. Nach einer Weile drehte der Wind andauernd und hörte dann nach einiger Zeit schließlich auf, sodass die Wettfahrtleitung dann leider abbrechen musste. Die Zeit, um die Bahn zu verkürzen, hatten sie nämlich verschlafen. Also fuhren alle an Land. Unsere Boote bauten wir aber noch nicht ab, weil noch Startbereitschaft bis um 17.30 Uhr war. So spielten wir Spiele, gingen ins Klubschiff oder bauten Kartenhäuser. Bis um 17.30 Uhr kam leider kein Wind mehr und wir packten ein.
Am nächsten Morgen war um 9.45 Uhr Startbereitschaft (in der Nacht war leider die Zeitumstellung). Eine Seglerin von uns aus Hessen kam erst um 10.30 Uhr zum Klub. Sie hatte jedoch Glück, dass kein Wind war und wir vorerst nicht aufs Wasser gingen. (Tipp: lieber zu früh als zu spät kommen) Kurz nachdem sie gekommen war, gingen wir aufs Wasser für einen Startversuch. Bevor jedoch alle am Start waren, war der Wind schon wieder weg. Die Flagge „L“ ging runter und der Wimpel „AP“ (Startverschiebung) kam hoch. Zuerst fuhren die meisten an die naheliegenden Stege und banden dort ihre Boote fest. Startbereitschaft war bis um 15.30 Uhr. Um 14.00 Uhr und früher holten die meisten ihre Boote aus dem Wasser, denn es war immer noch kein Wind.
Am Ende der Startbereitschaft packten alle ihre Sachen ein und gingen zur Siegerehrung. Als Preise gab es für jeden ein T-Shirt. Die ersten drei bekamen zusätzlich einen Pokal. Dazu durften sich alle eine Sache nehmen, die ein Sponsor gesponsert hatte. Am Ende waren, glaube ich, alle zufrieden. Die Hessen belegten in Opti-A den 15. Platz mit Felix (ich) und den 18. Platz mit Leonard. In Opti-B belegte Eric den 2. Platz, Katharina den 3. Platz, Kim den 6., Antonia den 15 und Caroline den 16. Platz.
Text: Felix Laukhardt GER 12672 MAABOOTSCHE Bild: Thomas Laukhardt
02. April 2011
Als wir am 19.3. ankamen bauten wir unsere Boote auf und zogen uns um. Dann setzten wir uns in das Klubhaus und besprachen, was wir auf dem Wasser und das ganze Wochenende machen wollten. Als wir aufs Wasser gingen, segelten wir uns erst einmal mit zwei Übungswettfahrten ein. Danach fuhren wir bei einem schönen zweier Wind eine Wertungswettfahrt. Im Anschluss übten wir noch Wenden auf Pfiff. Danach fuhren wir noch eine Übungswettfahrt und eine Wertungswettfahrt. Am Ende der Wassereinheit am Vormittag fuhren wir noch eine Wettfahrt. Das Ziel war im Hafen. Dann hatten wir eine längere Mittagspause als geplant (das Wasser für die Nudeln brauchte sehr lange um sich zu erhitzen). Als wir zu Mittag gegessen hatten, gingen wir wieder aufs
Wasser. Dort war um 15.00 Uhr der Start zur dritten Wertungswettfahrt. Danach übten wir noch Korridorstarts, kleine Wettfahrten und Wenden auf Pfiff. Zum Abschluss der Wassereinheit machten wir noch kleine Matchraces. Jeder durfte zweimal starten (immer mit jemand anders). Als wir vom Wasser kamen zogen wir uns um und spielten fangen. Dann gab es Essen. Nach der Mahlzeit machten wir noch eine kleine Nachbesprechung über den Tag. Danach gingen wir schlafen.
Am nächsten Morgen machten wir Frühsport. Wir liefen ein Bisschen, dehnten uns und warfen uns die Frisbee zu. Danach liefen wir wieder zurück und gingen zum Frühstück. Als wir unsere Boote aufbauten, mussten wir erst noch den Frost von unseren Persenningen herunter klopfen. Danach konnten wir unser Rigg aufbauen. Als alle umgezogen waren trafen wir uns im Klubhaus zur Besprechung. Wir nahmen uns vor: Trainingswettfahrten, Korridorstarts, Wenden auf Pfiff und zwei Wertungswettfahrten. Doch als wir rausfuhren war der gesamte See spiegelglatt. Wir trieben langsam auf den See. Als wir ein Stückchen gefahren waren probierten wir einen Start aus. Es war jedoch so wenig Wind, dass wir nach dem Startschuss erst einmal fünf Minuten brauchten, um überhaupt erst einmal über der Startlinie waren. Die Wettfahrt wurde also abgebrochen. Wir blieben aber trotzdem noch auf dem Wasser, in der Hoffnung, dass noch ein Bisschen Wind kommt. Als dann endgültig kein Wind mehr kam fuhren wir wieder an Land und machten eine sehr lange Mittagspause, doch nach dem Mittagessen kam wieder ein Bisschen Wind auf. Wir fuhren also wieder ein Stückchen auf den See hinaus. Doch als wir etwas vom Hafen entfernt waren hörte der Wind einfach wie aus dem Nichts auf. Nach einer Zeit kam er in kleinen, Böen, mit sehr vielen Winddrehern wieder. Nach einer Zeit war er dann aber wieder völlig weg. Wir fuhren wieder in den Hafen, packten unsere Boote und unsere Sachen ein. Später gingen dann alle wieder nach Hause. (Die ersten drei der Wertungswettfahrten sind: Felix Laukhardt, Victor von Canstein, Eric Fischer)
Bericht: Felix Laukhardt Bild: Thomas Laukhardt
Ziel
Mit diesem Angebot will der HSeV dem Anspruch nach einer erhöhten Förderung
des Breitensports in Hessen gerecht werden. Gleichzeitig soll der Einstieg und
Zugang zum Regattaorientierten Segelsport erleichtert werden.
Wenn sich ausreichend große Gruppen bilden, soll zu einem gemeinsamen
Herbsttraining eingeladen werden.
Durchführung
Wann: 14./15.05.2011
Wo: Krombachtalsperre
Infos
Die einzelnen Bootsklassen werden in separaten Gruppen trainiert. Alle anderen
Aktivitäten werden gemeinsam durchgeführt.
Trainer werden vom HSeV bereitgestellt, Übernachtungsmöglichkeit besteht in
Zelten auf dem Clubgelände des SCWw.
Der Eigenkostenanteil beträgt 50 Euro ohne Verpflegung.
Meldeschluss 31.03.2011
Kontakt und Anmeldung
Landesjugendobmann Reinhard Linke
E-Mail: hsev (a) reinhard-linke.de
23. Februar 2011
Vorab: Es war Spitze.
Nach längerem hin und her wo das Herbsttraining 2010 stattfinden könnte, brachten uns die guten Kontakte von Reinhard an den Bodensee.
Danke Mitja, für die Vorverlegung des Trainings und mit Einbeziehung der Windteufel Regatta in Merseburg. Nach der Devise, es geht auch andersrum,
stellten wir nun dem Training eine Regattateilnahme voran. Mit 100 Optimisten bei knackigem Wind und ebensolchen Temperaturen auf dem Wasser war schon ein tolles Erlebnis. Der "neue" Hessenkader mit Opti A und B Seglern konnte sich so zum Saison ende im Ländervergleich messen. Besonders Antonia als jüngstes Mitglied des Kaders verdient Anerkennung, da sie keine einzige Wettfahrt ausließ. Katharina und Kim Christjan segelten in die erste Hälfte des starken B Feldes und Felix, Leonard und Viktor konnten sich in A behaupten. Am Start waren nahezu der gesamte Kader aus BaWü, Segler aus Östereich und der Schweiz. Untergebracht waren wir und unsere Familien in einer Jugendherberge mit Schwimmbad und Turnhalle was wir reichlich nutzten.
Wärend die Geschwisterkinder, Eltern und Oma Sator das schöne Herbstwetter nutzten und die Gegend erkundeten, trainierten wir mit Mitja. Drei Tage hatten wir beste Bedingungen und konnten in allen Bereichen unsere Leistungen verbessern. Selbst die blinkenden Lichter der Starkwindwarnung hinderten uns nicht an unserem Trainingsplan festzuhalten. Nur zum Schluß ging dem Bodensee der Wind aus. Die Kombination einer großen Regatta und mehrtägigem Training war super, eine Wiederholung wäre schön.
Kim Christjan Sator
19. Januar 2011
Was machen 11 – jährige Kaderkinder im Kindergarten? Sie übernachten dort! Wir trafen uns zum Sport- und Theoriewochenende um Themen wie „scheinbarer Wind“, „Leetonnen – Rundung“ und „Segel- und Lateraldruckpunkt“ zu lernen. Nach der Theorie gab es zum Mit-tagessen Lasagne von Felix Mutter. Als wir fertig waren, fuhren wir zur Sporthalle. Im Sport spielten wir auch ein außergewöhnliches Spiel: wir teilten uns in zwei Gruppen mit 5 Kindern. Vier von beiden Gruppen setzten sich auf Stühle, die anderen beiden Kinder stellten sich an eine Wand. Dann rannten diese beiden durch die ganze Halle nach vorne auf eine Matte, machten 5 Liegestützen. Danach rannten sie um einen Karton und weiter zum letzten Stuhl. Ein Ball wird weitergegeben und man setzte sich hin. Es geht immer so weiter, bis alle einmal dran waren.
Nach dem Abendessen stand Spaß auf dem Plan, wir gingen Bowlen. Wir liefen etwa 10 Mi-nuten hin und teilten dort alle auf zwei Bahnen auf. Wir spielten etwa zwei Stunden. Es machte viel Spaß, doch leider mußten wir gegen 10 vor 9 zurück laufen. Als wir ankamen, legte jeder seine Matratze auf den Boden und wir redeten noch viel.
Am Sonntag mußten wir keinen Frühsport machen! Nach dem Frühstück schrieben wir einen Theorietest, der ziemlich leicht war. Danach hatten wir wieder Sport. Wir machten auch hier einen Test, der ungefähr zwei Stunden dauerte. Als wir fertig waren, gab es noch eine Bespre-chung des Theorietestes.
Damit endete für uns das Segeljahr 2010.
Das Trainingslager in Kiel war für mich das Schönste, weil wir zu zweit ein super Zimmer hatten und die Eltern nicht dabei waren. Die tollsten Regatten waren für mich in Koblenz, außer dem dummen holländischen Berufsschifffahrer, der beim Zieleinlauf durch die Ziellinie gefahren ist. In Frankreich waren die beiden Regatten in Rémering und Mittersheim toll, weil wenige Kinder dort waren. Auch wurde ich dort Dritte und Erste. Die Regatta am Bodensee (Meersburger Windteufele) fand ich gut, weil dort viel Wind wehte.
Katharina
GER 11450 „Racing Island“
08.10.2010
Diesen Sommer ging es für 1 Woche mit Mitja als Trainer und seiner Assistentin nach Eschwege zum Trainieren. Übernachtet haben wir in der nahegelegenen Jugendherberge, die einige seltsame Bewohner beherbergt. Davon aber später mehr. Der See war über einen kurzen Fußweg erreichbar, was ganz praktisch war.
Leider war es mit dem See eine üble Sache, weil überall versteckte Seegrasfelder lauerten. Bei schönsten Wettfahrten und schneller Fahrt blieben unsere Schwerter und Ruder unvorbereitet im Seegras stecken. Teilweise wurden wir abrupt abgebremst und schon war der Hintermann gewarnt und konnte noch ausweichen. Dadurch waren die Wettfahrten eigentlich ein
bisschen ungerecht und wir haben uns doch immer wieder über diese blöde Wasserpest geärgert. Aber ansonsten sieht der See mit seinen Inseln sehr schön aus und ist ziemlich groß.
Zur Freude aller, fuhr Max eine Tonne um, die Leonard dann an den Kopf bekam. Danach verhakte Max sich mit seinem Ruder an einer Tonne und wurde von ihr verfolgt. Das Gelächter war natürlich groß, als wir das alles auf der Video-Doku zu sehen bekamen.
Die üblichen internen Wettfahrten ergaben die folgenden 3 ersten Plätze:
1. Leonard Zacher – 2. Max Vehling – 3. Eric Fischer
Mit dem Wetter hatten wir echt Glück; wir hatten teilweise richtig gut Wind, es war nicht zu heiß und es hat nur ganz wenig geregnet. Wir sind sehr viel zum Segeln gekommen und haben z.B. stundenlang Rollwenden geübt. Ich glaube, dass ich wieder viel dazu gelernt habe. Abends gings zum Lernen in den Theorieraum. Die Begeisterung hielt sich natürlich in Grenzen, weil wir lieber weiter Fußball oder anderes gespielt hätten. Aber sowas muss halt auch mal sein.
Schon am ersten Abend geschah es dann. Ein Schreckensruf schallte durch eines unserer Zimmer. „Da ist was gelaufen...!!!“, mit ausgestrecktem Finger deutete ein nicht näher benanntes Kader-Mitglied erschrocken auf den Fußboden. Nun begann die Jagd. Erste Versuche mit Gummibärchen und umgestülptem Papierkorb brachte keinen Erfolg. Die süße Maus war zu schlau! (oder wir zu blöd) Da half es nur noch, den Retter Mitja zu holen, damit eine weitere, nicht benannte Person ohne die Maus im Zimmer einschlafen kann.
Mitja schritt zur Tat und kippte den Kleiderschrank um, weil wir die Maus dahinter vermuteten. Tatsächlich entwischte sie auf den Flur. Ich rannte sofort hinterher und sah zu meinem Erstaunen, dass die Maus durch ein selbst genagtes Loch in einer anderen Zimmertür in das nächste Zimmer verschwand. Ich besah mir einige andere Türen – ganz viele hatten unten ein genagtes Mause-Schlupfloch. Nun war die Maus erstmal weg und alle sind dann doch noch irgendwann eingeschlafen.
Später erfuhr ich, dass das besondere Mäuse sind, deswegen geschützt sind und eigentlich nicht getötet werden dürfen.
Am letzten Wochenende kamen dann noch Reinhard Linke und einige neue Kinder zu einer Sichtungsmaßnahme zu uns nach Eschwege. Wir machten mit ihnen zusammen einen Konditionstest und segelten zwei Übungswettfahrten gemeinsam.
Eric Fischer, September 2010
Foto Laukhardt
11.09.2010
Der Hessische Seglerverband bittet die hessischen Segler, sich folgenden Termin vorzumerken:
Hessischer Jugendseglertag 2010:
am 04.12.2010 um 14:00 Uhr
beim Wassersportverein Bergstraße e.V.
Der genaue Tagungsort (Heppenheim oder Lampertheim) und die Tagesordnung werden in einer gesonderten Einladung noch bekanntgegeben.
Günther Probst
05.07.2010
Am Donnerstag den 14. Mai 2010 haben wir (das ist der Optisegelkader des hessischen Seglerverbandes) uns in Kiel-Schilksee vor dem Haus der Athleten des Olympiazentrums getroffen.
Als erstes haben wir unsere Boote abgeladen und aufgebaut. Als nächstes sind wir in das Haus der Athleten zu unseren Zimmern gegangen und haben ausgepackt. Danach sind wir zum Mittagessen gegangen. Es gab Würstchen mit Kartoffelbrei und Sauerkraut.
Jetzt ging es los. Wir haben unsere Trockenanzüge angezogen, sind zu den Booten gegangen, haben sie ins Wasser geschoben und sind losgesegelt. Auf dem Wasser sind wir ein paar Wettfahrten gefahren, wobei wir am Start immer die bevorzugte Seite der Startlinie suchen sollten. Zum Schluss sind wir noch eine Wertungswettfahrt mit „up and down“ gefahren. Als alle im Ziel waren, fuhren wir wieder in den Hafen. Dort haben wir unsere Boote aus dem Wasser geholt, haben unsere Segel abgebaut und die Boote mit der Persenning abgedeckt.
Als alles fertig war, haben wir uns auf unseren Zimmern umgezogen und sind zum Abendessen gegangen. Nach dem Essen haben wir zur Verdauung Fußball und Quartett gespielt. Gegen 20:30 Uhr sind wir in unsere Zimmer gegangen, haben uns umgezogen, haben unsere Zähne geputzt und sind ins Bett gegangen.
Am Freitagmorgen hat Mitja uns geweckt. Als wir uns umgezogen hatten machten wir Frühsport. Beim Frühsport joggten wir eine kleine Runde, dehnten uns und bauten unsere Boote auf. Als wir fertig waren gingen wir Frühstücken.
Als wir das Frühstück beendet hatten zogen wir uns segelfest an und gingen mit unseren Booten aufs Wasser. Auf dem Wasser brachte Mitja uns Rollwenden bei. Unter anderem übten wir wieder Starts und Mitja fragte uns immer wieder, wo die bevorzugte Seite der Startlinie ist. Unter anderem fuhren wir auch noch ein paar kleine Trainingsregatten. Als nächstes segelten wir eine Wertungswettfahrt. Nach der Wertungswettfahrt machten wir eine kleine Pause. Danach fuhren wir noch eine lange Trainingsregatta. Als wir sie vollbracht hatten, fuhren wir wieder in den Hafen, zogen die Boote aus dem Wasser, legten die Segel auf einen Stapel, zogen uns um und gingen Mittagessen.
Nach dem Mittagessen spielten wir Fußball. Nach einer Weile rief Mitja uns und wir zogen uns um. Als alle umgezogen waren, gingen wir zu unseren Booten, steckten die Segel wieder hinein und schoben sie ins Wasser. Als wir auf dem Wasser waren, übten wir Rollwenden. Mitja fragte den ein oder anderen auch wieder ab, wo die bevorzugte Seite der Startlinie ist. Dann fuhren wir noch ein paar Übungswettfahrten. Als wir ein paar Übungswettfahrten gefahren sind, sind wir wieder in den Hafen gefahren. Als wir die Boote aus dem Wasser gezogen hatten, bauten wir die Boote ab, gingen uns umziehen und gingen anschließend zum Abendessen.
Nach dem Essen liefen wir durch den Hafen und schauten uns die Boote an. Danach gingen wir an den Strand und fanden dort eine Wiese. Dort spielten wir mit einem Ball ein Spiel. Das ging so: Es gibt zwei Tore. Man durfte den Ball mit den Händen werfen, so wie auch mit den Füßen schießen. Danach gingen wir wieder auf unsere Zimmer und spielten Quartett. So gegen 21:00 Uhr sollten wir ins Bett gehen. Also zogen wir uns um, putzten uns die Zähne und gingen ins Bett.
Am Samstag Morgen weckte uns Mitja, wir zogen uns um und trafen uns zum Frühsport. Als alle da waren, joggten wir ein Stück und machten anschließend Dehnübungen. Nach den Dehnübungen bauten wir unsere Boote auf. Als alle fertig waren gingen wir zum Frühstück. Nach dem Frühstück gingen wir in unsere Zimmer und zogen uns um. Als sich alle umgezogen hatten gingen wir zu unseren Booten, schoben sie ins Wasser uns segelten aus dem Hafen. Doch schon nach einer Weile segelten wir wieder in den Hafen, weil der Wind zu heftig war.
Als wir die Boote aus dem Wasser geholt hatten gingen wir noch ein Mal nur mit drei Booten aufs Wasser. Nach einer Weile gingen wir zum Mittagessen. Nach dem Mittagessen hatten wir Mittagspause. In der Pause spielten wir Fußball. Nach der Mittagspause gingen wir noch einmal auf das Wasser. Dieses Mal alle zusammen. Wir übten das Selbe wie zuvor und fuhren zwei Wertungswettfahrten. Dann waren wir fertig. Wir gingen Abendessen und hatten danach wieder Pause. Nach der Pause gingen wir ins Bett.
Am Sonntagmorgen machten wir Frühsport. Danach gingen wir zum Frühstück. Wir bauten die Boote diesmal nicht auf, weil zu viel Wind war. Nach dem Frühstück gingen wir in unsere Zimmer und packten. Danach gingen wir in den Theorieraum und machten dort Theorie.
Nach der Theorie gingen wir ins Schwimmbad. Im Schwimmbad war sogar Salzwasser. Zuerst gingen wir ins Kinderbecken und spielten dort mit einer Matte. Danach sprangen wir vom Einer. Nachdem wir das Schwimmbad verlassen hatten, aßen wir unsere Lunchpakete und machten unsere Boote reisefertig. Dann fuhren alle nach und nach ab.
Ende
Text Felix Laukhardt, Foto von Gerhard Laukhardt
04.07.2010
Am 26-27 Juni 2010 traf sich der Opti Kader an der Krombachtalsperre, um mit Reinhard Linke zu trainieren. Wir hatten schönes Wetter aber leider sehr wenig Wind. Deshalb machten wir fast die ganze Zeit Kentertraining und kamen nur selten zum Segeln. Am Sonntag wurden wir dann von Kim mit einem Megaphon geweckt. Wir mussten noch vor dem Frühstück schwimmen gehen und als es uns anfing Spaß zu machen, mussten wir rauskommen. Wir hatten viel Theorieunterricht. Wir lernten erst Wenden zu fahren, wenn es nötig war, und fuhren zwei Wertungswettfahrten bei denen wir zeigen konnten, was wir noch alles dazu gelernt hatten.
Und zum Schluss wurde der Trainingsplan ein wenig geändert. Nicht, weil kein Wind war, sondern weil die Deutschen gegen England im Achtelfinale gespielt haben und wir alle das natürlich sehen wollten! Mit 4:1 siegten unsere Jungens und damit hatten wir alle einen tollen Abschluss an der Krombach.
Segeln ist zu WM-Zeiten nun mal nicht alles.
Katharina von Schleinitz
GER 11450
25.04.2010

Das erste große Opti-Kader-Training fand vom 3. bis 10. April in Hyères statt. Unsere sieben Jungen und ein Mädchen starke Truppe traf sich bereits am Samstag zum ersten Treffen auf dem Campingplatz. Ab jetzt hieß es jeden Morgen Frühsport mit Mitja und Joggen mit Baguette. Auch der Fitness-Parcour wurde ausgiebig genutzt. Nach dem Frühstück ging es über die Straße zum Strand und flott aufs Wasser. Gleich am ersten Trainingstag hatten wir guten Wind und gewöhnten uns erstmal an das Segeln mit den kleinen Optis auf dem großen Mittelmeer. Für viele war es das erste Mal segeln an der Küste. Das war eine ganz neue Erfahrung für alle. Auch die nachfolgenden Tage hatten wir super Bedingungen und konnten jeweils mehrere Stunden auf dem Wasser sein.
Vor allem das Starten und segeln auf längeren Kreuzkursen stand auf dem Trainingsprogramm. Als dann mit dem Südwind auch die ersehnte Welle dazukam, konnte auf den Raumwindkursen der Opti zum surfen gebracht werden, was einige geradezu in Geschwindigkeitsrausch versetzte. Endlich konnten wir auch mal richtig weit segeln. Unsere weiteste Tour ging fast bis zur Insel Poquerole.
Über die gesamte Zeit segelten wir aber auch einige Wettfahrten. Am Ende der Woche konnte Erik diese Serie mit drei Siegen für sich entscheiden. Mit meinem dritten Platz traf mich das Schreiben des Berichts.
Theoretischen Unterricht gab es natürlich auch. Auch wenn es sehr anstrengend war nach einem langen Segeltag noch Theorie zu machen.
Als am Freitag der Wind morgens noch eingeschlagen war, durften wir endlich
Kentern üben. Als Mitja dann alle Schwerter aufs Motorboot genommen hat, haben wir es sogar geschafft den Opti ohne Schwert wieder aufzurichten. Es geht eben nichts über ein gutes Training! Auch die Eltern konnten sich beim Stranddienst, Segeln oder am Pool erholen. Wir aßen jeden Abend bei einer anderen Familie, spielten Räuber und Genadarm oder trafen uns im Pool. Alles in allem eine Superwoche auch mal ohne Fernsehen!
Victor von Canstein, Fotos Michael von Schleinitz
05.11.2009
Ostertraining in Hyeres und Schleifreizeit ...mehr
Regatten ...mehr
Training Eschwege, Segelkurse und Winterprogramm ...mehr
04.11.2009
In der ersten Herbstferienwoche trainierte die hessische Laserseglerin Eva Deichmann aus Heppenheim in Warnemünde mit dem nordrhein-westphälischen Kader. Nach einer überzeugenden Arbeit mit dem Trainer der Nordrhein-Westphalen beim Vorbereitungstraining vor den deutschen Jugendmeisterschaften im Sommer, hatte sich die Hessin entschieden weitere Trainingsmaßnahmen dieser Gruppe zu besuchen. Am ersten Trainingstag war kein Wind, sodass die jungen Segler ein Pumprennen im Hafen durchführten. Dies war der einzige Flautentag, im folgenden Verlauf des Training blies ein starker Nordwest-Wind, sodass die Starkwindfähigkeiten verbessert werden konnten. Leider war der Wind an einem Tag zu stark, um zu segeln. Die Segler verbrachten die Zeit mit Theorie und Bootsbau. Obwohl sie am Anfang von einem Infekt leicht angeschlagen war, verbuchte Eva Deichmann das Training als Erfolg. Nun freut sie sich schon auf das nächste Training mit dem NRW-Kader, der in den Weihnachtsferien in Südfrankreich stattfindet.
Eva Deichmann
Nach langer Fahrt kamen wir abends in Cuxhaven an. Dort übernachteten wie schon die Jahre zuvor auf dem Parkplatz vor der Seglermesse, nachdem mein
Opti bei der Verladung abgegeben wurde. Am nächsten Morgen ging es dann los. Wir stürmten den Dampfer, der uns nach Helgoland bringt. Die Überfahrt war lustig. Jan und Carina waren auch mit. Es sollte Carinas letzte Opti Regatta werden. Schon die Überfahrt war lustig. Das Verladen auf die Börteboote war voll lustig. Wir enterten das erste. Dann mussten wir aber lange auf den Dampfer mit unserem Gepäck und den Optis warten. Beim Helgoländer Wassersportverein wurden dann die Zelte aufgebaut . Am Abend gab es dann wieder die gewohnt gute Küche. Am Sonntag wurde dann aber gesegelt. Drei Läufe kamen zustande Nachdem wir vom Wasser kamen, war viel Zeit zum Spielen und für Erkundung der Insel. Montag ging es dann weiter, wieder konnten wir drei Läufe segeln und hatten unseren Spaß. Als 17 konnte ich die Regatta mit 66 Teilnehmern beenden. Am lustigsten wurde es dann an der berühmten Abschlussparty, wo die Zeit bei guter Stimmung und Laune so schnell verflog, dass der nächste Tag sehr kurz und müde wurde.
Vom Wetter her hatten wir auf Helgoland alle Wetter vereint. Es war wieder eine tolle Veranstaltung mit viel Spaß, gutem Segeln und bester Betreuung. Danke liebes SOC Team.
Berni GER 11789
Nach einer tollen Trainingswoche mit Harald ging es dann endlich los. Am 26.07.2009wurde in Travemünde vom DSV Präsidenten die internationale
Deutsche Jugend und Jüngstenmeisterschaft eröffnet. Zum Glück waren die anderen Jugendklassen auch dort , sonst wäre ich die einzige Seglerin aus Hessen gewesen. Gleich auf dem Zeltplatz neben und zelteten auch Segler aus Japan. Es war also international. Dies war meine erste Deutsche. Die Vermessung war schon recht spannend aber alle Teile entsprachen den Regeln.
Am Di ging es dann endlich aufs Wasser . Bei leichten Winden ging es pünktlich um 11 Uhr mit dem ersten Start los . Der Tag war für die kleinsten Segler am längsten erst gegen 19 Uhr kamen wir dann vom Wasser. Wir waren über 230 Starter und wurden in 6 Gruppen eingeteilt. An diesem Tag wurden 3 Wettfahrten gesegelt. Am nächsten Tag wieder Start um Der dritte Wettfahrttag brachte endlich richtig Wind Starkwind in Böeen bis über 35 Knoten. Nur 2 Startgruppen konnten einen Lauf beenden. Sogar das Zielschiff driftete ab, so dass ein anderes Motorboot dort verankert werden musste. Die dritte Startgruppe konnte den Lauf nicht beenden.
Der vierte Wettfahrttag war wieder ruhig. Gutes Segelwetter wie im Bilderbuch. Er endete wieder erst spät gegen 18.30.
Der letzte Wettfahrttag wurde wieder mit leichten Winden bestritten. Am Ende des Tages stand fest Maximilian Hibler wurde wieder Deutscher Jüngstenmeister. Ich konnte als 111 die Meisterschaft beenden.
Neben dem Segeln waren aber die vielen Kontakte und Spiele mit meinen Mitseglern an Land sehr wichtig und schön. Die Buden und der Klettergarten auf der Travemünder Seite sorgten für viel Abwechslung. Es hat mir viel Spass gemacht und ich freue mich schon auf eine erneute Teilnahme im nächsten Jahr.
An dieser Stelle möchte ich Harald als Trainer und dem HseV für die Unterstützung danken
Berni GER 11789
Am letzten Juni Wochenende diesen Jahres kehrte mit dem Bibliser Lasercup endlich auch wieder eine reine Laserregatta nach Biblis zurück. Die Letzte Radialrangliste lag leider schon einige Jahre zurück. Doch auf Grund der
aktuellen Entwicklung im Verein, entschied man sich dieses Jahr auch hier wieder eine Regatta auszurichten, setzt die Vereinsjugend doch stark auf den Laserradial als Umsteigerboot nach dem Opti. Und so konnten schließlich drei vereinseigene Umsteiger eine Regatta vor ihrer Haustür genießen. Dazu kamen noch 11 weitere Segler aus benachbarten und weiter entfernten Vereinen nach Biblis um Punkte für die Radialrangliste, aber auch für den Deutschlandcup zu sammeln. Ein Danke geht hier an Darius Fekri, der dafür sorgte, dass der Deutschlandcup nach Biblis geht und so erst ermöglichte, dass ein solides Feld zusammen kam.
Neben den Radials wurde zudem eine Standard Gruppe gestartet. Auswertige Meldungen gab es hier bis auf eine Ausnahme leider keine, da es sich nicht um eine Rangliste handelte. Trotzdem gingen immerhin sieben Bibliser Lasersegler auf das Wasser um sich schöne Wettkämpfe zu liefern.
Samstags konnten dann also insgesamt 22 Boote an den Start gehen. Leider machte der Wind es Ralf Kratz als Wettfahrtleiter nicht leicht, da er sehr unbeständig und schwach wehte. Doch mit leichter Verzögerung konnte dann die erste Wettfahrt gestartet werden und es entwickelten sich in beiden Klassen schöne Positionskämpfe. Auch für einen zweiten Lauf reichte der Wind noch aus, so dass sich anschließend alle Segler hungrig auf ihr Abendessen stürtzen konnten.
Der Sonntag begann wie üblich in Biblis mit einem Frühstück vor den Läufen um genug Kraft für den Tag zu haben. Doch leider spielte der Wind nicht mit, so dass es Sonntags keine weiteren Wettfahrten gab und die Ergebnisse der ersten beiden Läufe auch das Endergebnis waren:
Erster der Radials wurde Maximilian Müller(SC Eich) vor Maximilian Hedwig (SC Edersee) und Dennis Leukel (YCL). Jüngster Teilnehmer war mit unglaublichen 12 Jahren Paul Eidmüller vom Segelclub Eich – man kann eben nie früh genug anfangen.
Bei den Standards setzte sich Benjamin Kratz vor Jochen Baumgärtner und Thorsten Walther durch. Hier bleibt zu wünschen, dass einige von den Bibliserlaserseglern auch mal wieder den Weg zu Regatten benachbarter Vereine finden um eventuell auch im nächsten Jahr den ein oder anderen Auswärtigen zur Regatta locken zu können.
Alles in allem war die Veranstaltung sehr schön, so dass auch im nächsten Jahr wieder eine Laserregatta stattfinden wird. Vielleicht dann auch mit Beteiligung der neuen Jugendbootklasse Laser 4.7. Den Verantwortlichen in Biblis hat es jedenfalls riesen Spaß gemacht und ganz besonders hat es sie gefreut, dass so viele junge Radialsegler den Weg nach Biblis gefunden haben – So kann es in Zukunft weitergehen.
Vor zwei Wochen traf sich die deutsche Seglerjugend in Travemünde, um ihre Meister in den Klassen Optimist, Bic, Teeny, 420er, Europe, 29er, Pirat und Laser Radial zu ermitteln. An diesem Saisonhöhepunkt, der dieses Jahr im
Rahmen der Travemünder Woche stattfand, nahmen auch vier junge Lasersegler des Segel Club Edersee e.V. teil.
Unter idealen Bedingungen konnten am ersten und zweiten Wettfahrtag jeweils drei Wettfahrten gesegelt werden. Mit diesen sechs Wettfahrten war die Qualifikationsphase beendet und das 160 Boote starke Teilnehmerfeld wurde für die Finalläufe in Gold- und Silber-Fleet eingeteilt. Manuel und Marcel Hedwig, sowie Georg Rüppel ersegelten sich den Einzug in die Goldgruppe, Christian Kremer segelte im Silber-Fleet weiter.
Der dritte Regattatag bescherte den Segler Windstärken, die noch knapp unter dem zulässigen Maximalwert lagen. Zudem machten extrem hohe und kurze Wellen den Seglern, mit ihren sportlichen und relativ unstabilen Segelbooten, zu schaffen. Bei diesen Bedingungen konnte leider nur eine Wettfahrt der Goldgruppe beendet werden. Sicherheitshalber schickte die Wettfahrtleitung die Segler in den Hafen zurück. Dennoch blieben manche Seglern vor kleineren Katastrophen nicht verschont. Mastbrüche und Kenterungen waren nicht nur im Laserregattafeld zu finden.
Die beiden letzten Wettfahrttage brachten ruhigere Wetterbedingungen und somit konnten alle 12 geplanten Wettfahrten gesegelt werden. Souverän sicherte sich Florian Haufe aus Hamburg bereits am vorletzten Tag den internationalen deutschen Jugendmeistertitel im Laser Radial. Die Segler des SCE konnten ihre Vorjahresleistung, dank der guten Vorbereitung und Betreuung durch ihren Trainer Adam Cichecki ,deutlich verbessern: Christian Kremer wurde 48. im Silber-Fleet. Im Gold- Fleet belegte Marcel Hedwig den 61 Platz., Georg Rüppel den 47. und Manuel Hedwig den 36 Platz.
Große Enttäuschung fand sich jedoch bei Georg Rüpppel: Er ersegelte vor allem in den ersten beiden Tagen gute Ergebnisse (8./6./3./1.), verpasste jedoch den Einzug in die Top 10 aufgrund dreier Frühstarts („Black Flag Disqualifikationen“). Nach dieser anstrengenden Woche freuten sich die Segler wieder in ihr Heimatrevier den Edersee zurück zu kehren.
Georg Rüppel / ü. J. Kremer
Am ersten Juni Wochenendei (06. und 07. Juni 2009) fand die diesjährige Bibliser Opti-Regatta statt. Ausgeschrieben waren sowohl Opti A als auch Opti B.
Da für die Opti A nur 5 Meldungen vorlagen, wurde diese mittwochs abgesagt.
Für die Opti B hatten 20 Starter gemeldet von denen 18 auch antraten.
Die ersten Teilnehmer kamen schon am Freitagmittag an und nutzten den guten Wind zu einem kurzen Training.
Samstags gegen 13:30 waren alle Starter rechtzeitig zur Steuermannbesprechung anwesend. Hier erklärte der Wettfahrtleiter Benjamin Kratz den Regattakurs sowie den Ablauf der geplanten Läufe. Aufgrund des drehenden Windes wurde der Start verschoben und auf der Regattabahn unter Absprache des Wettfahrtleiters mit seinem Team, Astrid Palkowitsch, Kai-Martin Dittkrist Sebastian Hageböck und Ralf Joppich mehrmals die Startlinie umgelegt. Gegen 14:30 Uhr war es dann soweit. Das Regattafeld startete bei Südwest-Wind mit ca. 1-2 Bf zu einem klassischen olympischen Dreieck. Aufgrund des drehenden und nachlassenden Windes wurde dieser Startversuch jedoch abgebrochen. Gegen 16:30 stabilisierte sich der Wind und sofort wurde der Kurs neu ausgelegt, so dass kurz vor 17:00 Uhr der zweite Startschuss fiel und dieser Lauf erfolgreich durchgeführt werden konnte. Nach einer kleinen
Pause wurde der nächste Lauf bei 2-3 Bf gestartet und gegen 19:20 waren alle Starter im Ziel und das wohlverdiente Abendessen kam endlich auf die Tagesordnung.
Am Sonntag war die Startbereitschaft auf 10 Uhr festgesetzt und bei einem guten Südwind konnte mit 2-3 Bf der Start erfolgen. Da es der Wind mit der Regatta gut meinte, konnte auch noch ein 4. gewerteter Lauf durchgeführt werden. Zwar kamen alle Segler noch trocken an Land, aber kurz nach dem Zieleinlauf um 13:25 ging ein Gewitter nieder und einige Boote mussten im Regen eingepackt werden. Nach dem Mittagessen fand die von den Teilnehmern mit Spannung erwartete Siegerehrung statt. Den ersten Platz sicherte sich Vanessa Bohlinger vom WSVB-L, gefolgt von Robert Landgrebe (SGK) und Anna Rathai (WSVB-L).
Die Bibliser Segler platzierten sich wie folgt: 11. Philipp Lautenschläger, 12. Fabio Platz, 15. Timo Pfau und 17. Tobias Grünkemeyer.
Bedanken möchten wir uns bei allen Regattahelfern, im Vorder- und Hintergrund, sowie den engagierten Eltern, die tatkräftig bei der Betreuung und Bewirtung der Sportler und somit zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.
Wir hoffen auch für kommendes Jahr auf ein gelungenes Opti-Regatta-Wochenende.
Ralf Joppich (Jugendwart des SVB), 27.06.2009
Am 6./7.Juni fand in Kiel-Schilksee der Goldene Opti statt. 240 Optis in A und 100 Optis in B verursachten ein großes Gedränge.
Diesmal hatten wir auf der Hin- und auch Rückfahrt Glück. Die Strecke schafften wir ohne Stau in 6 Stunden.
Samstagfrüh war kaum Wind. Kiel ohne Wind ?. Aber sobald die Sonne raus
kam, waren konstante 4- 5 Bft. da. Das Segeln machte richtig Spaß. Die Welle, die sich bis zu gut 1,00m aufbaute, war aber nicht einfach zu segeln. Die Wettfahrtleitung ließ uns 4 Rennen fahren, sodass wir erst um 19.00 Uhr vom Wasser kamen. Man verliert völlig das Zeitgefühl, da es dort im Norden viel später dunkel wird.
Am Sonntag war der Wind ähnlich wie am Samstag, aber es regnete. Leider konnten wir nur eine Wettfahrt segeln, da sich eine Regenwand mit Flaute und Winddrehern näherte.
Nach einer sehr gut organisierten Regatta durften wir nach der Abschlussbesprechung mit unseren Trainern Harald Weichert und Christian Uhlig früh nach Hause fahren.
Karina Wörz GER 11595
Die Plätze der hessischen Segler: Bernadette Nüß 75. Platz, Tobias Weissmann 187. Platz, Karina Wörz 214. Platz.
Am Mittwoch fuhren wir zum Isselmeer. Die Fahrt war doch recht lang aber es
ging prima. Schon am Nachmittag wurden die Boote vermessen. Am Do waren nach dem Skippermeeting gleich 2 Läufe angesetzt. Bei gutem Wind lief es recht gut für mich. Am Fr war der Wind dann auf 5 in Böen 6 Windstärken angewachsen. Bei Sonne und blauem Himmel machte das richtig Spass auf der kurzen Welle des Isselmeers. Drei Läufe kamen wie geplant zustande. Leider musste ich in einem Lauf nach Tonnenrundung kringeln was mich etwas zurückwarf. Das konnte ich aber am Sa aufholen, so dass ich für die Endläufe am So mich gut für das Silverfleet platzieren konnte. Am Sonntag starteten wir dann in 4 Gruppen
(Gold, Silver,…..) für die 2 letzten Wettfahrten. Mit meinem Platz von 102 bei fast 300 Optimisten war ich dann aber bei einer internationalen Regatta sehr zufrieden. Harald hat uns hier auch wieder gut betreut. Workum eine Regatta von fast 800 Booten in verschiedenen Klassen und aus vielen Ländern (bei den Optimisten startete der Kader aus Singapur) , das war toll und die Tage vergingen im Flug. Auch die Verpflegung war bestens und wir kamen am Sonntagabend dann doch recht müde nach Hause.
GER 11789 , Berni
Die Opti-Trainingsgruppe des Hessischen Seglerverbandes trainierte zusammen mit einer Gruppe des Verbandes NRW in der Woche vor Ostern am Gardasee. Unter der Leitung von Harald Weichert wurden wir von einem ganzen Trainerteam betreut.
Unser „Heimathafen“ war Torbole am Nordende des Gardasees, wo gerüchteweise immer der meiste Wind sein soll. Jedenfalls ist man hier auf Wassersportler eingestellt, denn es gibt einen netten kleinen Hafen mit Slip, bei dem man zwar manchmal etwas anstehen musste, weil außer uns natürlich noch viele andere Gruppen auch auf die Idee gekommen waren, hier zu trainieren und anschließend an der berühmten Riva-Regatta teilzunehmen.
Das Auffälligste war, dass man sich am Gardasee auf den Wind verlassen konnte: Morgens kam er von Norden aus den Bergen, mittags war Flaute und am frühen Nachmittag kam er dann von Süden (die sog. „Ora“). Dementsprechend konnten wir also unsere Trainings prima planen. Am 4. Trainingstag sind wir dann auch mal den ganzen Tag auf dem Wasser geblieben, um den „Ernstfall“ für die langen Regattatage zu üben.
Die Regatta begann mit einer riesigen Eröffnungsveranstaltung in Riva (gleich neben Torbole) am Mittwochnachmittag vor Ostern. Es nahmen fast 1000 Boote aus 25 Nationen teil. Alle Segler marschierten zur Eröffnung durch den Ort. Die erste Wettfahrt wurde dann am Gründonnerstag um ca. 12.00 Uhr gestartet.
Gesegelt wurde in mehreren Gruppen auf drei Bahnen, wovon die eine für die „Cadetti“ (die jüngeren Segler) reserviert war, die anderen jeweils zwei Gruppen der „Juniores“ vorbehalten waren. Es gab immer mehrere Wettfahrten pro Tag und die insgesamt 4 Startgruppen wurden jeden Tag neu eingeteilt. Von Donnerstag bis Samstag gab es die sog. Qualifikations-Läufe, bei denen man sich für die unterschiedlichen Startgruppen des Finales am Sonntag qualifizieren konnte (wie bei der Formel I). Die Ergebnisse und Bilder von der Regatta kann man sich auf http://www.fragliavelariva.it/public_new/Calendar.asp anschauen.
Zum Abschluss gab es dann vor der Siegerehrung noch eine Tombola mit Super-Preisen (Segel, Riggs, Ruder, …was das Opti-Herz begehrt), die nach Segelnummern verlost wurden.
Insgesamt war die Riva-Regatta ein großartiges Erlebnis, und wir waren alle ganz begeistert, an einer solchen Großveranstaltung teilnehmen zu können. Natürlich hatten wir Glück mit dem Wetter, das die ganze Zeit über superschön war, aber laut Berichten vom letzten Jahr auch ziemlich fies sein kann. Ich jedenfalls hoffe, dass ich nächstes Jahr noch einmal mitmachen kann.
Tobias Weissmann
Am Wochenende den 02.03.05 2009 fuhren wir nach Kemnaden einen
Ruhstausee bei Bochum. Der Samstag war tolles Wetter aber leider kein Wind, so dass der gestartete Lauf sogar abgebrochen werden musste. Am Sonntag hatten wir richtig gute Verhältnisse, dass noch drei Läufe hintereinander gesegelt werden konnten. Bei 32 Startern hatten wir schon ein schönes Feld zusammen. Erst auf der Heimfahrt erfuhr ich, dass ich den 6.Platz belegt hatte. Es war ein prima Wochenende, an dem ich alle meine Segelfreunde vom Training am Gardasee und der Riva Regatta aus unserer Gruppe wieder getroffen habe.
Berni GER 11789
Am 18/19.4.fand wieder die erste Opti- Regatta in Hessen des Jahres statt. Wir
waren 17 Starter . Am Samstag hatten wir genug Wind um drei Wettfahrten zu segeln. Der wind wurde leider zum Ende doch recht wenig. Am Sonntag kam es dann wie Peter der Regattaleiter schon ahnte zu keinem weiteren Lauf, den ich eigentlich so gebraucht hätte. Leider wurde ich nur 9. Aber dennoch möchte ich mich bei allen besonders dem Regattaleiter Peter Klinkerfuss,der es so gut wie jedes Jahr machte, bedanken. Nächstes Jahr mehr Wind Peter.
Berni GER 11789
Voll motiviert nach einem tollen Training mit der Segeljugend Schluchsee, habe ich mit meinen Eltern den Regattakalender der Laser nach der nächsten Regatta durchsucht. Wir haben eine Regatta am 25. und 26.April am Harkortsee gefunden. Wir mussten erst mal im Navi nachschauen, wo dieser See ist. Da war ich gespannt, denn es war die gestaute Ruhr bei Hagen in NRW.
Wind und Wetter waren gut vorhergesagt und Starter sollten auch genügend da sein.
Wir sind am Samstagmorgen angekommen und haben uns gleich den See angesehen. Das Leetor war stromauf um die Ecke und die Luvtonne stromab.
Es wurde ein Upanddown Kurs gesegelt und wir kamen bei jeder Kreuz und jedem Vorwindkurs bei den Eltern am Club vorbei. Was wir an den Tonnen gemacht haben konnten die Eltern nicht sehen. Es hat viel Wind gehabt. Die ersten Laser 4.7 sind gleich nach dem Losfahren gekentert. Wir haben 3 Wettfahrten bei 4-5 Bft gesegelt. Das war anstrengend, weil viele mehrfach gekentert sind. Die 4.7 durften bei der dritten Wettfahrt nicht mehr starten. Am Sonntag war dann 0 Wind und wir haben bis 13 Uhr gewartet. Dann kam ein bischen Wind, der wehte aber quer über den See und der Wettfahrtleiter hat nicht mehr gestartet. Als einziger Hesse in NRW bin ich 14. geworden.
Jan Wörz, GER 39083
Am letzen Wochenende den 25/26.4. wollten wir an die Krombach zur Regatta fahren. Leider wurde sie wegen fehlender Meldung in Opti A und Opti B abgesagt. Daraufhin beschlossen wir an das Zwischenahner Meer zu fahren. Die
Fahrt war lang aber reibungslos. Wir kamen prima an. Dann mussten wir aber auf mein Boot warten, das nach einer Kollision am Gardasee zur Reparatur war. Finn kam mit dem Boot noch gerade rechtzeitig, so dass ich pünktlich an den Start kam. Es ging pünktlich los und bei tollem Wind konnten wir am Sa drei herrliche Läufe machen. Das machte richtig Spaß. Am So war dann der Wind weg und es begann mit Startverschiebung. Leider kam es dann doch noch zu einem Lauf mit drehenden Winden und Flauten, so dass wir immer wieder durcheinander gewürfelt wurden.
Von 26 Teilnehmern konnte ich die Regatta als 5. beenden. So hat sich die weite Fahrt doch gelohnt.
Berni GER 11789
21.2.-23.2.2009
Am Faschingswochenende wurden wir ins Ruhrgebiet eingeladen. Statt Fasching stand Segeln (im Regen) und die neue WR auf dem Plan. Wir waren wie auch vor Weihnachten beim Duisburger Segelclub zu Gast. Am Samstagvormittag war kein Wind und wir mussten Athletik machen - also laufen. Dann gab es erst mal richtig gut Mittagessen :Nudeln mit Hackfleischbällchen. Nachmittags war zwar nicht wirklich viel Wind. Zum Segeln hat es eben so gereicht.
A
bends haben dann beide Trainingsgruppen gemeinsam gegrillt. Sonntagvormittags hat uns Rüdiger Schuchard die wichtigsten neuen Regeln in der WR 2009-2012 erklärt. Dabei waren gute, aber auch nicht so gute Nachrichten. Als das geschafft war, hatten wir alle Hunger. Pizza war die Antwort. Nachmittags war dann genug Wind zum Segeln. Es war ein wenig diesig und nieselte, daher war es nicht so angenehm und die Trainer überlegten, ob in der Pizza Schlafpulver gewesen war.
Montag hatten wir zum Glück alle schulfrei. So konnten wir auch segeln. Es war mehr Wind. Das war schön, denn mehr Wind heißt ja mehr Spaß. Aber es regnete, das war ziemlich ungemütlich. Nass kamen wir zurück und bekamen ein leckeres Nudeltomatengericht. Es hat aufgehört zu regnen und der Wind hat noch mehr zugenommen. Alle freuten sich auf das Rausfahren. Es hat noch mal richtig Spaß gemacht. Als wir wieder zurück waren, hieß es Boote einpacken und heimfahren.
Vorher noch ein kurzer Spruch und tschüß.
Es war mal wieder ein schönes Wochenende und hat allen Spaß gemacht.
Karina Wörz, GER 11595
Auf Grund des nicht vorhandenen Wassers im Edersee baten die jugendlichen 420er Segler aus Kassel den SV Biblis, am letzten Oktoberwochenende bei ihnen trainieren zu dürfen. Der SVB stellte uns bereitwillig sein Clubhaus zur Verfügung und bestellte erstklassiges Herbstwetter.
Viele ehemalige Optisegler in der Jugend der SGK stiegen dieses Jahr in den 420er um, so dass wir dringend nach Trainingsgelegenheiten suchen mussten.
Die Buga in Kassel wurde uns langsam zu klein, um mit Spinnacker und Trapez trainieren zu können. Der Edersee war bereits so weit abgelassen, dass an Segeln nicht mehr zu denken war. Kurzum fragte ich beim SV Biblis an, ob wir denn am letzten Wochenende des Oktobers ein 420er Anfängertraining auf ihrem See machen dürften, was dann auch super geklappt hat. Nach zwei Stunden Fahrt mit zwei Autos, eins mit Anhänger und eins mit fünf Kindern, erreichten wir am Samstagmorgen bei strahlendem Sonnenschein den Kärcher See. Das sonnige T-Shirt-Wetter verströmte ein letztes Mal Sommergefühl. Der Wind war zwar sehr schwach, reichte jedoch für den ersten Umgang mit dem Spinnacker vollkommen aus. Zusammen mit den Teilnehmern des ersten Wintertrainings des SVB verbrachten wir einen wunderschönen Segeltag. Die gewonnen Erfahrungen waren wertvoll, um am Sonntag bei mehr Wind sicher alle Manöver zu segeln. Constantin und Leonard Beck stießen noch zu uns und boten live erstklassige Manöver, die es nachzumachen galt. Für uns hat sich die weite Fahrt an den schönen Kärcher See mehr als gelohnt. Unser Dank richtet sich an den Vorstand und die Mitglieder des SVB, die uns so freundlich empfangen haben und diesen einmaligen Ausklang der Segelsaison ermöglichten.
Mitja Leipold, Seglergemeinschaft Kassel
Es gibt es bei der Skifreizeit eine kleine Änderung.
Die Dresdner Hütte war ausgebucht deshalb habe ich mich auf die Suche gemacht und sogar etwas besseres gefunden. Wir fahre in das Höhenskigebiet Weißensee
Das Höhenskigebiet Weißsee ist bekannt für seine ausgezeichnete Pistenqualität und seine Schneesicherheit. Die bestens präparierten Naturschneepisten sind größtenteils leicht bis mittelschwer, allerding mit 3 tollen Tourenabfahrten.
Unser Hotel, die Rudolfshütte befindet sich auf ca. 2.300 m Seehöhe inmitten des beliebten Skigebietes Weißsee-Gletscherwelt. Hier wird selbst die Anreise zu einem Erlebnis. Das Haus erreichen wir nur mit der Gondelbahn ab der Talstation Enzingerboden (20 Min. Fahrzeit) – letzte Abfahrtzeit 16.00 Uhr. Das Hotel mit uriger Hüttenatmosphäre verfügt über Restaurant, Tiroler Stube, Kaminbar und Bibliothek.
Die zweckmäßig ausgestatteten Doppelzimmer verfügen über Dusche / WC und Sat.-TV.
Natürlich haben wir auch einen Vitalbereich mit Sauna und Dampfbad, Hallenbad (5x11 m), Fitnessraum, Tischtennis, Billard, Tischfußball, Dart und ein Spielzimmer.
Der ganze Spaß kostet 160.-- € inkl. 3 Tage Skipass, HP, Sauna usw zuzücklich Spritanteil für die Fahrt
Wir reisen am Freitag den 13.02. an und fahren am 15.02. wieder zurück.
Bitte bis 03.11.2008 bei Reinhard Linke hsev (a) reinhard-linke.de anmelden
Reinhard Linke
Am letzten Wochenende der Herbstferien sind wir mit 4 Optis aus Hessen zum Herbstpokal der Opti A an den Müggelsee nach Berlin gefahren. Dabei waren
Sebastian Rohm, Berni Nüß, Tobias Weißmann und Karina Wörz. Wir sind alle am Freitagabend angereist, da am Samstag um 11.00 Uhr Start war. Nach einer Besprechung mit unserem Trainer Harald, wurden wir vom Verein über die Spree raus auf den Müggelsee geschleppt. Wir sind in 4 Gruppen aufgeteilt worden und immer 2 Gruppen in einer Startgruppe gestartet. Bei 2-3 Windstärken sind wir 4 Wettfahrten gesegelt. Hierbei segelte die erste Gruppe immer einen Trapezkurs mit Outerloop und die zweite Gruppe mit Innerloop. Dann ging es raumschots ins Ziel. Am Sonntag wurden noch mal 2 Wettfahrten mit 3 Bft gesegelt. Dann konnte das schlechteste Ergebnis gestrichen werden. Ziel war es: auch bei einem großen Feld aus der ersten Reihe zu starten. Das hat zum Teil auch ganz gut geklappt. So sind wir gut vorbereitet für das nächste Wochenende in Schwerin.
Karina Wörz,
GER 11595
Viele Jahre war es Tradition der Hessischen Seglerjugend, eine Skifreizeit im Winter durchzuführen, um den jugendlichen Nachwuchsseglern die Kontaktpflege auch im Winter zu ermöglichen. In diesem Jahr musste diese Skifreizeit leider ausfallen, im nächsten Jahr soll sie allerdings wieder starten. Erstmals schreibt der Jugendvorstand diese Freizeit auch für Junioren und ÄLTERE aus, damit auch diesen „ alternden" Segelfreunden die Möglichkeit geboten wird, sich an alte Zeiten im HSeV zu erinnern und beim Hüttenabend über vergangene und zukünftige Zeiten zu diskutieren.
Alte Zeiten
Die Skifreizeit 2009 findet vom 13.-15.02.2009 im Stubaital statt, genächtigt wird auf der Dresdner Hütte. Die Anreise erfolgt ggfs. im Privat-PKW oder Kleinbus.
Der vorläufige Zeitplan:
13.02.2009 Abfahrt 05:00 Uhr Ikeaparkplatz (Wallau, bei Wiesbaden)
ab 12:00 Ski laufen
14.02.2009 09:00 ~~~~~~ Ski laufen 20:00 Uhr Videos aus alten Zeiten.
15.02.2009 09:00 -15:00 Ski laufen 15:00 Rückfahrt
Die Kosten je Teilnehmer:
inkl. Unterkunft + Halbpension & Skipass für 2,5 Tage
für Jugendliche ( U 20) 145 €
für alle darüber 165 €
zuzüglich einem Spritanteil.
Das Problem, ihr müsst schnell bei mir buchen. Meldeschluss ist der 31.10.2008.
Anmelden bitte bei Reinhard Linke ( hsev (a) reinhard-linke.de )
Reinhard Linke
Das Herbsttraining der Optimisten-Gruppe fand in diesem Jahr vom 6.10. bis
10.10. in Warnemünde statt. Zum ersten Mal trainierten die Hessen zusammen mit einer Gruppe aus Nordrhein-Westfalen bei Harald Weichert (den wir aber schon aus der Frühjahrssaison kannten).
Mein „Team“ und ich reisten schon am Freitagabend an, da wir noch ein paar freie Tage in Warnemünde verbringen wollten. Am Montag fing dann das Training an. Nach dem Sturm am Sonntag war aber nicht so guter Wind (eigentlich gar keiner…), deswegen haben wir am Nachmittag Trocken-Sport
gemacht. Den Rest der Woche konnten wir aber glücklicherweise bei meist schönem Wetter auf dem Wasser verbringen. Wir haben einiges über Starttechnik gelernt, und jeder einzelne hat daran gearbeitet, sein Boot so schnell wie möglich zu machen.
Nach Trainingsende am Freitagnachmittag haben wir dann unsere Sachen gepackt. Einige sind dann direkt nach Hause gefahren (die NRWs mussten am Montag schon wieder in die Schule), aber wir sind noch bis Samstagnachmittag geblieben.
Tobias Weissmann
Am Sonntag den 5. Oktober fuhren mein Vater und ich an die Krombachtalsperre, um 5 Tage Training zu absolvieren. Dort angekommen
luden wir die Bote ab und mein Vater fuhr mit den Eltern von Consti und Loni zurück, da ich, als einziges Mädchen, im Wohnmobil schlafen musste. Als unsere Eltern weg waren bekamen wir Hunger, und so fuhren wir mit unseren Fahrrädern zur nächsten Pizzeria und aßen dort. Am nächsten morgen kam dann auch unser Traine r Reinhard an. Wir bauten unsere Boote auf, und aßen dann zu Mittag. Nachmittags fuhren wir dann aufs Wasser. Am nächsten morgen war dann Frühsport angesagt. Danach wieder der gewohnte Tagesablauf. Am nächsten morgen aber dann war kein wind, sodass wir nur theorie machen konnten. Aber mittags kam dann der Wind. So lief das bis Donnerstag. Morgens kein Wind, mittags guter Wind Am Donnerstag Abend waren wir aber Go Kart fahren. Es war sehr spannend und es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht. Am Freitag morgen dann, der letzte Trainingstag, war wieder kein wind. Mittags war aber dann wind und wir konnten noch 2 stunden segeln. Dann packten wir die Boote zusammen und verabschiedeten uns. Uns allen hat das Training sehr viel spaß gemacht , besonderts das wir zusammen mit Seglern aus NRW in einer Trainingsgruppe trainierten . Wir haben uns sehr gut verstanden und hoffen das wir noch oft zusammen trainieren können.
Viele seglerische Grüße
Estelle Brodt (GER 50968)
Ich bin am 20.9.08 bis zum 21.9.08 meine erste Laserradialregatta in Langen gesegelt. Bei den Starts war ich ganz gut. Am meisten habe ich auf der Kreuz verloren, aber dann bin ich immer mit gewendet und habe nur ein paar verloren.
Am Ende war ich ganz froh, denn ich war 11. von 16.
„Es hat viel Spaß gemacht ! „
Jan
Am Wochenende sind wir (Estelle Brodt und Marc Oberheim) unsere erste 420er Regatta am Lohheider See bei Duisburg gesegelt. Nach wenigen Trainingswochenenden im 420er, wollten wir jetzt mal sehen, wie es auf einer Regatta gemeinsam läuft. Das Wetter war am Samstag richtig schön spätsommerlich: Sonnig und windig. Den See kannten wir beide noch nicht, aber irgendwie erinnerte er schon etwas an den Bruchsee in Heppenheim (wenn auch viel größer), es waren rundum viele hohe Bäume und in der Mitte eine Insel. Erstaunlich war nur, dass es trotzdem auch Wind gab. Der erste Lauf war riesig ausgelegt und ging um die Insel herum. Da war Taktik gefragt und viel herumspringen für Estelle, da die Winde ständig drehten und nicht konstant stark waren. Trotzdem waren wir auf der Startkreuz auf Platz 3. Die Handgriffe gingen für die wenige Übung auch schon ganz gut und wir konnten mit einem 4. Platz ins Ziel fahren. Gleich anschließend kam der 2. Lauf, bei dem allerdings die Tonnen verlegt wurden und es jetzt nicht mehr um die Insel ging. Leider war das Boot vor dem nächsten Start durch undichte Lenzklappen im Spiegel ziemlich vollgelaufen (da fehlte die Pütz aus dem Opti) und wir starteten sehr langsam mit einem vollen Boot. Auf der Startkreuz wurden wir dann wieder leichter und begannen mit dem Aufholen, was aber bei den kurzen Kursen nicht mehr so leicht war, trotzdem gelang es uns noch wieder auf den 4. Platz vorzukommen und diesen auch zu halten. Dieses mal waren alle Boote sehr dicht zusammen und es war sehr spannend, ob wir den Platz bis zum Schluß halten können. Zum Glück gelang es uns und wir freuten uns auf den nächsten Tag. Da die vorderen Plätze alle sehr nah zusammen lagen und wir abends auf dem 5. Platz waren, erhofften wir uns am nächsten Tag noch weiter nach vorne zu kommen. Am Sonntag war aber keine Sonne mehr da und auch kein Wind. Da war es wie so oft; ein Warten auf Wind! Dieser kam aber leider bis 14.00 Uhr so wenig, auch gar nicht konstant und noch aus einer ungünstigen Richtung, da beschloss die Wettfahrtleitung keine weiteren Läufe zu machen. Na ja, so haben wir den 5. Platz von 12 belegt, was für das erste Mal auch ganz gut war!
Marc Oberheim
Der Hessischer Jugendseglertag 2008 findet am 29.11.2008 um14:00 Uhr im Segelclub Rheingau, Clubhaus, Werftstraße 15, 65396 Wallu statt.
Die Einladung und Tagesordnung folgt.
Als ich am Freitag von der Klassenfahrt nach Hause kam, hieß es Taschen umpacken. Meine Mutter fuhr mit mir nach Roermond(Niederlande).
Die ganze Fahrt über schüttete es ununterbrochen. Zum Glück dürften wir noch auf das Gelände des Klubs Maas en Roer.
Als wir dort ankamen, schliefen wir erst mal. Am Morgen musste ich noch meinen A-Aufkleber in meinen Jugendseglerpaß kleben. Denn ich sollte und wollte meine erste A-Regatta segeln. Vormittags hatten wir den Bootscheck mit Friedhelm. Es fing tierisch an zu regnen. Das tat es den ganzen Tag lang. Dann ging es noch raus aufs Wasser, denn einsegeln gehört dazu.
Nach dem Mittagessen war um 12.00 Uhr Steuermanns = besprechung. Danach ging es aufs Wasser. Um 13.00 Uhr war Start. Die erste Wettfahrt verlief ganz gut. Die zweite auch. Dann wurden die B-ler reingeschickt. Wir A-ler sollten noch eine Wettfahrt segeln, da für uns 6 Wettfahrten ausgeschrieben waren. Auf einmal wurde abgeschossen. Es hatte die ganze Zeit geregnet und jetzt kam auch noch eine Gewitterwolke.
Den Rest des Tages spielten wir. Am nächsten Morgen hieß es um 9.30 Uhr segelfertig an den Booten. Die drei Wettfahrten heute verliefen ganz gut. Nach Haralds Spruch sind wir dann nach Hause gefahren, da mich eine Erkältung ganz schon erwischt hatte.
Vielen Dank an den Düsseldorfer Yachtclub, der mir die Ergebnisse zugemailt hat.
Hessische Teilnehmer:
Bernadette Nüß 17. Platz
Tobias Weißmann 38.Platz
Karina Wörz 49. Platz
GER- 11595 Karina Wörz
Am Dienstag den 29.7 fuhren meine Eltern und ich nach Ribnitz-Damgarten.
Es war eine sehr lange Fahrt, die ca. 9 Stunden dauerte. In Ribnitz angekommen suchten wir erst einmal unsere Ferienwohnung auf. Einen Tag später ging gleich das Training mit dem Baden-Württemberger Kader an. Da ich nicht das erste mal bei den Baden-Württembergern trainiert habe waren mir meine Trainingspartner schon bekannt.
Nach drei Tagen Training fing die Vermessung für die Deutsche Meisterschaft an.
Ich durfte mein Boot auch bei den Baden-Württembergern vermessen lassen (die Vermessung wurde nach Bundesländern geordnet und ich wäre sonst alls Hesse alleine gewesen).
Am Sonntag vor der Meisterschaft hatten wir einen freien Tag zum Ausruhen.
Am nächsten Tag ging es rund, es waren 6-7 Windstärken und wir sind 2 Läufe gesegelt, viele haben aufgegeben, weil für sie einfach zu viel Wind war. Am nächsten Tag waren es in den Böen bis zu 8 Windstärken und das war absolut zu viel, also hieß es warten. Nach einem halben Tag versuchte es die Wettfahrtleitung, doch als die Hälfte der Ersten Startgruppe draußen war, wurde es doch wieder abgebrochen und nun hieß es wieder warten. Am Abend haben sie es endlich ganz abgebrochen und so hieß es nach hause gehen.
Am nächsten Tag war gar kein Wind mehr, also das komplette Gegenteil vom Vortag. Das hieß wieder warten. Nachmittags kam endlich ein wenig Wind, sodass wir wenigstens 2 Läufe machen konnten. Am Donnerstag war guter Wind. Dann konnten wir 4 Läufe machen.
Am Freitag, dem letztem Tag, war wieder so guter Wind da konnten wir 2 Läufe machen. Als der letzte Lauf fertig war, haben wir alles schnell gepackt und ab nach hause, weil am nächsten Tag ja das Umsteigertaining für meine nächste Bootsklasse (420er) war. Nach insgesamt 10 Läufen belegte ich von 219 Teilnehmern Platz 60. Meine beste Einzelplazierung war Platz 14.
Marc Oberheim
An dem ersten und zweiten Wochenende nach den hessischen Sommerferien fand ein 420er Sichtungstraining in Biblis statt, zu dem zwei hessische Teams kamen.
Für alle vier Segler war es das erste Training mit dem neuen Boot. Am Samstag (09.08.) trafen wir uns um 9 Uhr. Als erstes halfen wir dem Team (Marc Oberheim und Estelle Brodt) vom WSVB-L ihr Boot abzuladen. Nach dem Abladen maßen und verstellten wir mit unserem Trainer ( Henrik Simon) die Salingslänge und den Salingswinkel. Danach maßen wir den Mastfall für den verschiedenen Wind und wir bekamen noch verschiedene andere Trimmmöglichkeiten am 420er gezeigt. Als nächstes wurde uns erklärt, wie wir den Spinnaker zu bedienen haben und wie eine Rollwende funktioniert. Nach dem Mittagessen ging es dann endlich auf das Wasser. Es herrschte ein 1-2 bft Wind. Auf dem Wasser übten wir dann das, was wir an Land theoretisch besprochen hatten. Nachdem wir vom Wasser gekommen waren, joggten wir noch ein Stück. Am Abend machten wir noch etwas Theorie und dann war um 19 Uhr Schluss.
Am Sonntag Morgen begann das Training wieder um 9 Uhr. Wie am Vortag bauten wir unsere Boote erst auf und dann wiederholten wir das Gelernte. Nachdem wir alles wiederholt hatten, übten wir dies noch einmal praktisch. Unser Trainer Henrik Simon legte einen Up and Down Kurs, um den wir fahren mussten. Nach dem Mittagessen übten wir Starts. Zur Freude der Vorschoter frischte der Wind auf. Um 16:30 Uhr fuhren wir dann in den Hafen und bauten unsere Boote ab. Henrik erzählte uns noch kurz, was gut funktioniert hat und was wir nochmals üben müssen. Voller Vorfreude auf das nächste Wochenende fuhren wir nach Hause.............
Am nächsten Wochenende(16.08.08) trafen wir uns wieder um 9 Uhr. Es war nebelig, kalt und Windstill. Wir bauten unsere Boote auf und Henrik erklärte uns, was er mit uns heute machen wolle. Außerdem wiederholten wir noch einmal die Rollwende und die Halse mit Spinnaker. Danach warteten wir auf Wind. Diese Zeit nutzten wir um uns sportlich zu betätigen. Leider kam an diesem Tag kein Wind mehr.
Der Sonntag begann, wie jedes mal, um 9 Uhr mit dem Aufbauen der Boote. Weil wieder kein Wind war joggten wir um den See. Nach dem Joggen gingen wir auf das Wasser, denn es war Wind gekommen. Wir übten die Rollwende und die Halse mit dem Spinnaker, sowie das Starten.
Um 17 Uhr kamen wir dann geschafft, aber gut gelaunt am Steg an. Nachdem wir die Boote verpackt hatten, kühlten wir uns noch im Wasser ab. Es war wieder ein gelungenes Wochenende gewesen, wenn es auch etwas windstill war.
Leonhard v. Beck
Am 6. Juni quälten wir uns das 3. Wochenende in Folge durch kilometerlange Staus zum Segeln an die Ostsee. Immer direkt nach der Schule ging es los. Erst zum Training nach Kiel vor 3 Wochen, bei dem wir super Bedingungen hatten. Es war von wenig Wind bis viel Wind und kabbeliger Welle, alles zum Üben da. Da wir dies auf unseren Binnenrevieren nicht kennen, mußte viel an der Technik gefeilt werden. Zum Schluß kam ich ganz gut damit zurecht und fühlte mich gut vorbereitet.
Dann wurde es mir doch mulmig, als ich die Teilnehmerliste zum Goldenen Opti sah. 245 Sarter und auch noch die Besten von Nord nach Süd! Trotzdem lies ich mich nicht entmutigen und konnte mich nach einer kurzen Eingewöhnungszeit ganz gut behaupten. Ich probierte einiges aus, z.B. wie es ist mal Black Flag zu bekommen, danach waren meine Starttechniken erfolgreicher und ich schaffte es zum Schluß sogar zum 18. Platz in einem Lauf. Mit dem Gesamtplatz 89 war ich dann ganz zufrieden und freute mich auf die nächste Woche in Eckernförde.
Dort waren die Bedingungen beim Start dann leider völlig anders und ich konnte diese Technik nicht übernehmen. Es war sehr schwierig, weil dieses Mal nicht wie in Kiel in mehreren Gruppen gestartet wurde, sondern alle 74 Starter gingen gleichzeitig über die Startlinie. Da mußte ich immer viel aufholen, schaffte es aber durch Segeln einer völlig anderen Linie ziemlich freien Wind zu haben und war Samstag Abend dann auf Platz 20 nach 3 Läufen. Da es bis zum 20. Platz noch Punktpreise gab, war dann schon mein Ziel wenigstens diesen Platz zu halten. Am nächsten Tag war erst mal kein Wind und wir mußten warten, da sich dann aber doch noch etwas Wind einstellte, kamen noch die restlichen 2 Läufe zustande und ich arbeitete mich auf den 17. Platz vor. So konnte ich am Ende ein Glas mit dem Eckernförder Eichhörnchen und meinem Platz eingraviert mitnehmen.
Dies war nun meine letzte Optiregatta, jetzt kommt nur noch eine Woche Training in Berlin, dann im August nach ein paar Tagen Training mit dem Baden-Württemberger Kader, die Deutsche Meisterschaft in Ribnitz, auf die ich mich freue. Die letzten Wochen im Norden waren super mit viel Sonne und Wind, so machte das Segeln spaß.
Marc Oberheim
Die lange Fahrt begann wie immer schon am Freitag. Doch die Fahrt hat sich wie
immer gelohnt. Mit schönem 4-er Wind am Samstag und am Sonntag sogar noch etwas mehr kamen 5 Wettfahrten zustande. Das A-Feld war in 4 farblich gekennzeichnete Gruppen unterteilt, von denen immer 2 abwechselnd gegeneinander segelten. Es war gar nicht so einfach hierbei den Überblick zu behalten (Und dann war da noch die Sache mit dem Gate...).
Viele Grüße
Tobias Weißmann
GER 11718
Am Mittwoch den 21. 5. 08 sind mein Vater und ich nach Kiel gefahren. Dann
haben wir am Donnerstag morgen die Boote aufgebaut und sind um 10:15
rausgefahren. Es waren schöne 2-3 bft und wir konnten uns gut einsegeln.
Mittags haben wir dann eine stunde Mittagspause gemacht wo wir uns schön
entspannt haben. Am Nachmittag hat der Wind dann ein bisschen nachgelassen,
aber wir konnten unsere Übung immer noch gut ausführen. Unsere Übung war:
Start-Luvtonne-Leetonne. Abends dann mussten wir noch mal laufen
gehen*kotz*.Um 9 Uhr mussten wir auf den Zimmern sein, weil wir von der
Fahrt noch müde waren. Der nächste Tag war der 23.05.08. Mein Geburtstag.
Als ich aufwachte sagte Berni erstmal happy birthday und schlief grad wieder
ein=). Dann ging es ab zum Frühsport. Beim Frühstück bekam ich dann noch
Kuchen und andere Geschenke und dann mussten wir schon wieder gehen, weil
wir unsere Boote fertig machen mussten. Nachdem wir unsere Boote fertig
gemacht hatten, wollte Basti durch unser Zimmer reinkommen(über den
Balkon),blieb dann aber am Heizungsventil hängen und siehe da, er hatte eine
Tiefe Wunde, die später beim Arzt genäht werden musste. Wir anderen 6 fuhren
in der Zwischenzeit raus und segelten bis zum Mittagessen. Nach dem
Mittagessen fuhren wir dann noch mal raus diesmal bei einem guten 4er wind.
Abends mussten wir dann noch für die schule lernen. Am nächsten Morgen
hatten wir dann mal wieder Frühsport, Frühstück und dann segeln. Es war ganz
OKer Wind. Nachmittags war dann guter 4-5er Wind. Abends waren wir dann
richtig Platt und so gingen wir um 9 Uhr ins Bett. Morgens mussten wir dann
keinen Frühsport machen, weil wir packen mussten. Wir trafen uns um 8 Uhr
beim frühstück und um 10 Uhr zum Segeln. Wir fuhren bei 5-6 bft 1 1Ž2 Stunden
in unserer Gruppe und dann ncoh ein rennen mit einer Gruppe, die wir dort
getroffen haben. Das waren eher so Typen, die man nicht ernst nehmen konnte
... Wir machten uns ziemlich über sie lustig, als wir dann reinfuhren und
unsere Boote abgebaut haben. Danach gab es dann noch ein leckeres
Mittagessen und ein Spruch und dann fuhren alle nach Hause.
Estelle Brodt
Da am 3. Und 4. Mai der Überlinger Sonnenfisch stattfand, fuhren mein Vater,
meine Mutter und ich am 2. Mai nach Überlingen. Als wir dort ankamen
verfuhren wir uns erst einmal, aber dann kamen wir doch noch am richtigen
Verein an. Am nächsten morgen dann bauten wir mein Boot auf und um 13:00 wardann die Steuermannsbesprechung. Wir fuhren danach raus und siehe da, es war kein wind. Der Wettfahrtleiter Startete dann aber doch und nach dem 2.
Startversuch ging es dann los. Wir brauchten 35:00 Minuten, um an die
Luvtonne zu kommen, da der Strom auch noch mit dem Wind ging. Nach dem Lauf,der bei mir ganz OK war, war gar kein Wind mehr. Also lagen wir 3 Stunden
lang im Boot auf dem Wasser Dann fuhren wir rein. Abends gab es dann noch
Spaghetti Bolognese. Am nächsten Tag saßen wir erst einmal 2 Stunden am
Land, weil kein Wind war. Danach fuhren wir noch einmal raus, aber wir
Starteten dann doch nicht. Als wir reinkamen, haben wir schnell meinen Opti
zusammengepackt, weil wir noch weit fahren mussten. Es war eine schöne
Regatta.
Estelle Brodt
Über das lange Pfingstwochenende vom 10. bis zum 12. Mai war die Ostsee vor dem Kieler Olympiahafen in Schielksee der Austragungsort der diesjährigen goldenen Pfingstbusch Regatta.
Insgesamt 12 unterschiedliche Klassen gingen an den Start. Für mich hieß das nach dreijähriger Regattapause wieder in den 470er zu steigen. Henrik Simon(WSV-BL) am Steuer und ich (SCI) an der Vorschot. Henriks eigentlicher Vorschoter Flo war aus schulischen Gründen leider verhindert.
Da Pfingsten dieses Jahr sehr früh war hatten wir uns auf eisige Temperaturen und rauhe Winde eingestellt, doch am ersten Wettfahrttag präsentierte sich Kiel von seiner besten Seite: Sonnenschein und guter Wind von ca. 2-3 Bft.
Nach dem Skippers Meeting um 13 Uhr segelten wir 2 Wettfahrten unter technisch anspruchsvollen Bedingungen auf der Regattabahn Hotel. Von den 35 Startern konnten wir uns nach 2 Läufen im Mittelfeld platzieren. Gemessen daran, das wir das erste mal zusammen gesegelt sind, waren wir mit unserer Leistung sehr zufrieden.
Der nächste Tag hat dann mit wenig Wind angefangen, so dass der erste Lauf nach wiederholter
Startverschiebung erst um 14 Uhr gesegelt wurde. Die schwachen und teilweise drehenden Winde sorgten für ein taktische Herausforderung. Im zweiten Lauf des Tages flaute der Wind weiter ab, so das der Wettfahrtleiter die Wettfahrt gerade noch so beenden konnte. Der Lauf der später gestarteten Piraten und Europs musste abgeschossen werden.
Wie segelten zwei gute Läufe und konnten uns in der Gesamtplatzierung auf Platz 9 vorarbeiten. Da am letzten Wettfahrttag mangels Wind nicht gestartet wurde, blieb der 9. Platz dann auch unser Endergebnis. Mit einer Top Ten Platzierung in einem anspruchsvollen internationalen 470er Feld sind wir sehr zufrieden. An dieser Stelle möchten wir uns auch für die Regatta Betreuung durch unseren Trainer vom HseV, Reinhard Linke bedanken.
Nils Winkelmann, Henrik Simon
470er GER 99
Am Freitag den 9.5. fuhr ich mit Estelle und Gregor nach Warnemünde. Es war eine ellenlang Fahrt. Erst morgens amm10 kamen wir an. Da mussten wir schnell schlafen, da um 7.30 Frühsport angesagt war. Ausser uns Hessen war noch eine Trainingsgruppe aus NRW da. Am Vormittag gingen wir dann aufs Wasser. Bei fast null Wind dümpelten wir so dahin, dafür lernten wir aber die Bedeutung der Strömung kennen.. Verpflegt wurden wir wie immer im Seglerheim. Am Nachmittag machten wir noch Startübungen , aber bei weiter nachlassenden Winden trieb einen die Strömung immer wieder gegen die Tonnen. Da gingen wir wieder in den Hafen.. Der Abend war lustig und wir spielten Volleyball am Strand. Der Sonntagmorgen begann wieder mit Joggen, so dass wir zum Frühstück richtig hungrig waren. Boote aufbauen rauf aufs Wasser warten auf Wind. So war es .Bei sehr magerem Wind eine kleine Kreuz und wir dümpelten wieder an Land zum Mittagessen. In der Pause spielten wir etwas und dann machten wir wieder Segelversuche mit fast null Wind. Da sich hier nix tat mussten wir wieder an Land und bewegten uns. Die Zeit ging mit Fussball und anderen Spielen schnell herum. Am Abend gingen wir noch Crepe Essen. Pfingstmontag wieder Frühsport. Super heute hatten wir einen2 er Wind. Das war ein Fortschritt und wir konnten doch noch einige Startübungen und taktische Schläge auf der Kreuz üben. AM Mittag mussten wir schon wieder Boote abspritzen und packen, da die neunstündige Heimfahrt vor uns stand. Die war ganz lustig, da Estelle und ich uns bestens unterhielten und uns auf die Klassanarbeiten am Di vorbereiteten. Erst am Morgen gegen halb 2 kamen wir zu hause an.
Warnemünde war aber doch wieder toll und hat uns allen gut gefallen. Jetzt freue ich mich auf die nächste Regatta und hoffe, dass ich das Gelernte auch umsetzen kann..
GER 11789 Berni
Opti A und B Regatta
Am 3.5. fuhren wir an die Krombachtalsperre. Leider gab es am Samstag keinen wind und daher auch keinen Lauf. Wir vergnügten uns mit Fussball und anderen Spielen, so dass keine Langeweile aufkam. Reinhard betreute uns. Am Abend gab es Hähnchen mit leckeren Salaten.. Sonntag erste Start 10 Uhr. Bei leichten und stets drehenden Winden konnten wir noch drei Läufe einfahren. Die Siegerehrung war schön. Den tollsten Pokal bekam Marc , der Hessenmeister in Opti A wurde.
GER 11789 Berni
Und wieder einmal ging es an diesem sonnigen Wochenende in den Westerwald an die Krombach. Wir kamen schon Freitagabend dort an, obwohl die Anreise für uns nicht sehr groß ist. Natürlich haben wir auch noch unser Boot noch abends aufgebaut, um am nächsten Morgen, noch vor dem ersten Lauf, die Aufkleber unseres ersten Sponsors auf den Rumpf zukleben.
Nach dem wir also am Samstagmorgen die Aufkleber auf das Boot geklebt hatten, nahm Reinhard, unser Trainer, uns noch mal mit auf eine fahrt mit dem Motorboot über den See. Aber nicht zum Spaß, nein, mehr um das Revier zu sehen und zu gucken, wie der Wind auf den See bläst. Nachdem wir dann wieder an Land waren zogen wir uns auch schon um und fuhren auf den See, dieses mal mit dem eigenen Boot. Es wurden drei Wettfahrten gesegelt. Uns lief es leider nicht so gut, da wir in der Ersten den Start nicht besonders gut absolvierten und es damit nur für einen achten Platz von den rund 20 Booten reichte. Die zweite Wettfahrt verlief gut, wir landeten auf dem zweiten Platz. Und in der Dritten wäre auch alles super gewesen, wenn wir keinen Frühstart gehabt hätten. Damit lagen wir dann also am Abend auch auf dem elften Platz.
Doch das wollten wir nicht so auf uns sitzen lassen, also wollten wir am Sonntag noch mal angreifen. Das war auch recht erfolgreich, denn wir konnten uns bis auf den vierten Platz hervor segeln. Damit waren wir auch erster Hesse, womit wir auch etwas anfangen können, denn diese Regatta war der erste Lauf zur Hessenmeisterschaft der Saison 2008.
Trotz der Startschwierigkeiten am Samstag, war es dann doch ein Erfolgreiches und schönes Wochenende und wir fuhren schon am Sonntagmittag wieder nach Hause.
Bei der Landesjugendmeisterschaft in NRW am ersten Maiwochenende konnte die hessische Laserseglerin Eva Deichmann vom Wassersportverein Bergstraße die Bronzemedalie erringen.
Bei sommerlichen Temperaturen und schwierigen Winden konnten vier Wettfahrten, verteilt auf zwei Wettkampftage, gesegelt werden. Eva Deichmann war die einzige externe Teilnehmerin in einem 27 Segler starken Meisterschaftsfeld, doch sie konnte sich gegen die einheimischen Sportler behaupten und sich am Ende als bestes Mädchen den dritten Platz in der Gesamtwertung sichern.
Für Eva ist ein weiterer Schritt in Richtung Deutsche Meisterschaft in der olympischen Laserklasse.
Da meine Eltern noch beruflich unterwegs waren, fuhr ich schon am Freitagabend mit Jan W. und seinem Vater nach Inheiden. So fanden wir einen schönen Platz auf dem Gelände.
Am nächsten Morgen kamen dann die anderen Segler und der Wettfahrtleiter (Peter Klinkerfuss). Insgesamt starteten in der Gruppe A 23, in der Gruppe B 8 Boote.
Alle bauten ihre Boote auf und fuhren raus, doch der 1.Start musste verschoben werden. Dann konnten wir endlich starten. Der Wind war jedoch so schwach, dass nur eine Wettfahrt zustande kam. Am Sonntag war dann sehr schönes Wetter mit Sonnenschein, aber noch weniger Wind. Wir machten einen Startversuch, doch die Wettfahrt musste wegen Flaute abgebrochen werden, sodass auch insgesamt nur eine Wettfahrt gewertet werden konnte.
GER 11718
Tobias Weißmann
Dieses Jahr verbrachten waren wir zum Ostertraining auf Mallorca. Was natürlich kein Zufall war, denn dort fand, wie jedes Jahr, der Princess Sophia Cup statt. Und diese Chance des Vergleiches mit anderen Seglern wollten wir uns nicht entgehen lassen. Doch bevor es erst richtig losgehen konnte, war auch schon das erste Problem da: Ich, Florian Waldschmidt, verletzte mich am Fuß, sodass wir leider erst ab dem dritten Tag an der Regatta teilnehmen konnten. Dazu kam das Pech mit dem Wind, der entweder sehr stark wehte oder drehte, sodass wir dann schlussendlich nur 2 Wettfahrten mitsegeln konnten.
Ab Ostersamstag war dann reines Training angesagt. Wir arbeiteten teilweise mit anderen Landesverbänden zusammen, konnten aber auch viele Stunden alleine an unseren Manövern feilen. Ansonsten hatten wir doch großes Glück bei unserem Training, wir hatten zwar auch einen Tag, an dem es für uns etwas zuviel Wind und Welle gab, hatten aber an den anderen Tagen super Trainingsbedingungen und der Wind ließ nie auf sich warten. Am Ende hatten wir auch die Chance unsere neuen Segel zu testen die das Logo unseres Sponsors Lotte Herbst zieren.
Im Großen und Ganzen war es ein gelungenes Training, was man nicht nur von den Bedingungen her urteilen kann, denn auch unsere Unterkunft hatte eine super Lage. Wir waren in einem Hotel mit einer Entfernung von 50m zum Strand untergebracht und zum Hafen mussten wir auch nur 5-10 Minuten laufen. Also war auch der Punkt des Trainings ein Erfolg.
Florian Waldschmidt GER 99
Am letzten Wochenende der Osterferien, haben wir hessischen Optimädels Estelle Brodt, Berni Nüß, Karina Wörz uns zu unserer 1. Optiregatta in der Saison 2008 an der Bevertalsperre getroffen. Nach dem kalten Training in Berlin, freuten wir uns auf wärmeres Wetter, bei ausreichend Wind, haben wir ja trainiert. Als wir an kamen, regnete es in Strömen und der Segelclub Wuppertal versank im Matsch. Beim Einsegeln sind wir in unseren Kisten ordentlich geduscht worden, so dass wir schon vor der Startlinie pützen mussten. Da der Wind gleich nach dem Auslaufen der 24 A- und 46B-Optis drehte, wurde die Raumtonne gestrichen und wir mussten einen UpandDown-Kurs vor der Staumauer segeln. Bei Estelle und Berni hat das auch ganz gut geklappt. Ich hatte Probleme mit dem drehenden Wind, der aus den verschiedenen Armen der Talsperre kam. Am Samstag reichte der Wind nur für eine und eine verkürzte Wettfahrt bei sehr wenig Wind. Am Sonntag gab es auch zwei Wettfahrten mit zum Teil Schneetreiben. Bei der insgesamt 4. Wettfahrt hat der Wind so gedreht, dass die Zielkreuz um 90° von der Startkreuz verschoben wurde und in einem anderen Arm des Sees lag. Wir haben einiges neues aus dem letzten Training ausprobiert und freuen uns auf die hessischen Regatten, bei denen es hoffentlich viel wärmer ist.
Karina
GER 11595
Trainer: Harald Weichert
Ich freute mich schon 1 Woche vorher auf Berlin, denn ich war noch nie dort.
Dann am Montag war es so weit. Ich packte meine letzten Sachen ein und wir fuhren los.
Langweilige 6 Stunden Autofahrt lagen vor mir. Aber die Stunden gingen auch schon wieder schnell vorbei.
Als wir dann um 16:30 ankamen, freute ich mich darauf, alle Freunde nach der langen Winterpause wiederzusehen.
Um 10 Uhr am nächsten Morgen trafen wir uns dann selgefertig, Boot aufgebaut zur Beschprechung.
Das Dumme war aber, dass es schneite und wir deshalb nicht segeln konnten. War aber auch nicht so schlimm denn es gibt ja auch noch Theorie. Wir sprachen über richtigen Trimm was ein bisschen langweilig war, weil wir alles schon bei Reinhart beschprochen hatten.
Nach dem Mittagessen gingen wir dann aber doch bei guten 4 Windstärken raus. Es war so kalt, dass wir unsere Hände nicht mehr spürten. Wir mußten dies aber ganz schnell vergessen denn wir sollten uns ja auf das Segeln konzentrieren. Außerdem hatte Harald einen Trick. Trotz Kälte ohne Handschuhe segeln und die Hände in´s Wasser halten. Danach merkten wir unsere kalten Finger nicht mehr. Eine ganz neue Erfahrung.
Als Erstes machten wir einen Pfadfinderstart und danach fuhren wir mit einer langen Kreuz zurück in den Hafen.
Am nächsten Tag ging es schon um 7:30 los zum Frühsport. Wir joggten eine 3 km Runde und dann holten wir beim Plus Markt die Brötchen für das Frühstück. Dann gab es um 8 uhr Frühstück.
Um 9:30 trafen wir uns dann wieder zur Besprechung. Als erstes übten wir wieder mit Pfadfinderstart und dann Wenden und Halsen zurück in den Hafen. Heute war auch wieder guter Wind. (wir waren in den ersten 3 Tagen immer nur 1-1,5 Stunden draußen wegen der Kälte).
Um 12:30 gab es dann Mittegessen. Danach hatten wir 2 Stunden Mittagspause.
Nach der Mittagspause ging es wieder raus und wir machten das gleiche wie am Vormittag.
Am nächsten Tag war totale Windstille und Nebel am Müggelsee. Daher gab es Ersatzprogramm.
Wir joggten am Vormittag bis zum 6 Kilometer entfernten Spielplatz und spielten 'steh geh'.
In dem spiel ging es darum das die 5 Fänger alle 31 anderen Kinder fangen mussten und die Kinder die noch nicht gefangen wurden mussten die anderen dann wieder freibatschen. Das Spiel war sehr anstrengend aber hat sehr viel Spaß gemacht. Danach joggten wir nach 10 Runden ´steh geh´ wieder zurück.
Nachmittags gingen wir dann mit Harald in die Innenstadt von Berlin - sozusagen eine Stadtbesichtigung, bei der wir das Brandenburger Tor, den Alexanderplatz, den Fernsehrturm, das Parlament und das Sonycenter besuchten. Das war total interessant.
Der 28. begann wie immer mit Frühsport und um 10 Uhr sollten wir dann auch schon wieder segelfertig zur Besprechung kommen.
Vormittags und nachmittags trainierten wir zusammen mit den Berliner Optis Pfadfinderstart und übten Vorwind, Amwind,Kreuz und Halbwind.
Am 29. trainierten wir wieder das Gleiche, nur daß die Berliner da schon weg waren.
Am letzten Tag segelten wir die ganze Zeit Up and Down es war ziemlich langweilig aber Harald wollte testen wie wir uns konzentrieren können.
Leider mußten wir direkt nach dem Mittagessen unsere Sachen packen und wieder nach Hause fahren.
Ich freue mich schon auf nächstes Mal.
von:
Sebastian Rohm
Ger:11090
Auch an Ostern trainierte ich wieder mit dem Baden-Württembergischen Landeskader in Hyères. Es wurde erst fünf Tage trainiert und dann nahmen wir an einem Europa-Cup teil. Insgesamt 450 europäische Lasersegler, aufgeteilt in Laser 4.7 , Radial und Standard, kamen in den französischen Süden, um sich mit der internationalen Konkurrenz zu messen. Aufgrund es starken Windes startete ich in der 4.7 Klasse, da ich es für sinnvoller hielt das Radial-Segel an Land zu lassen, um mich mit dem kleineren Rigg mehr auf Technik und Taktik konzentrieren zu können. Leider konnten wir zwei Tage wegen Sturm gar nicht segeln, sodass wir am Ende nur vier Läufe hatten. Ich wurde am Ende 62. und war dritte Deutsche im 4.7. Es war gut so früh in der Saison an einer großen Regatta teilzunehmen und ich habe sowohl beim Training und im Wettkampf viel gelernt und freue mich auf das kommende Segeljahr.
Eva Deichmann
Am Samstag den 02.02.2008 begann meine Saison mit der Autofahrt nach Hyères zum Training mit dem Baden-Württembergischen Landeskader. Sonntags gingen wir um 10 Uhr aufs Wasser, bei Sonne und 3-4 Bft, optimal um sich nach der Winterpause wieder an Wind, Wellen und das Boot zu gewöhnen. Der Trainingsschwerpunkt lag auf Fahrtechnik, welche wieder aufgefrischt und ausgefeilt werden musste. Abends sahen wir uns die Filmaufnahmen an, die unser Trainer Peter Ganzert während des Trainings von uns gemacht hatte. Da wir auch viele ältere und bessere Lasersegler unter uns hatten, konnten wir jüngeren von deren Aufnahmen ebenso etwas lernen, wie von unseren, auf denen wir sahen, was wir noch verbessern mussten.
So vergingen die ersten Tage recht schnell, bis wir am Dienstag mit einer sechsstündigen Trainingseinheit an unsere Grenzen kamen. Mittwochs fuhren wir aus der Bucht heraus, um höhere Wellen abzubekommen. Am Donnerstag erwischte in unserer Trainingsgruppe gleich vier Leute, mich leider auch, eine Erkältung, so dass wir pausieren mussten. Am Freitag konnte ich jedoch wieder segeln und wir machten noch einmal zum Abschluss einige Starts mit kleinen Rennen. Nachmittags packten wir dann unsere Boote zusammen und am Samstagmorgen fuhren wir wieder heim, zufrieden über eine Woche mit gutem Wetter, viel Wind und vielen schönen Segelstunden.
Eva Deichmann, WSV
Die Jugendseite von 2006 finden Sie hier.
| Verein | Zielgruppe | Datum | Infos | ||
![]() | SCI | Vorbereitung | 06./07.04.2007 | Info | |
| SCE | Segeluntericht | 21./22.04.2007 | Info | ||
| SCE | Segeluntericht | 12./13.05.2007 | Info | ||
| SCE | Segeluntericht | 16./17.06.2007 | Info | ||
| SCE | Segeluntericht | 07./08.07.2007 | Info | ||
![]() | SCWw | Jugendlager | 21.-28.07.2007 | Info | |
| SCE | Jugendfreizeit | 25.-28.07.2007 | Info | ||
| WFC Schotten | Schnuppersegeln | 05.08.2007 | WFC Schotten | ||
![]() | WSVB-L | Opti-Woche | 11.08.2007 | WSVB-L | |
| SCE | Segeluntericht | 18./19.08.2007 | Info | ||
![]() | HSeV | Sichtung | 15.-16.09.2007 | Info | |
![]() | Segelverein Biblis | Opti-Einsteiger | 15.-16.09.2007 | Info | |
![]() | SSC Kahl | Optitraining | 12.08.-17.08.07 | SSC Kahl | |
| SCE | Segeluntericht | 08./09.09.2007 | Info | ||
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R.Linke
für den
hessischen Jugendseglertag
am 01.12.2007 um 14:00 Uhr im Vereinshaus
des Segelclub Westerwald, (www.scww.de), Müllersholz 21,35759 Driedorf / Mademühlen
1.Begrüßung.
2.Fördermöglichkeiten der hessischen Sportjugend.
3.Schulentwicklung in Hessen , Bedeutung für hessische Segelvereine.
Regularien
4.Bericht des Landesjugendobmann.
5.Wahlen
6.Bericht des Juniorenteam des HseV
7.NACH WUNSCH
8.Planung 2008 (Trainingsmaßnahmen, Jugendfreizeiten, etc.)
9.Jugendseglertag 2008
10.Verschiedenes
Für den Top 7 bitte ich die Jugendwarte bzw. Jugendsprecher dem Jugendvorstand des HSeV Themen bis 25.11.2007 vorzuschlagen (Mail: hsev@reinhard-linke.de)
Der Jugendvorstand hofft auf eine gute Beteiligung und freut sich gemeinsam mit dem Segelclub Westerwald auf die jugendliche Segler, ihre Eltern und Betreuer sowie auf alle Jugendwarte.
Wegbeschreibung unter www.scww.de
6.-13.10.2007
Wir sollten laut Wetterbericht gute Bedingungen haben. Die ganze Woche schien die Sonne und es war so warm, so dass wir noch mal richtig braun wurden. Aber es hätte etwas mehr Wind sein können.
Mit sieben Optis Basti, Berni, Estelle, Jan, Karina, Marc und Tobi waren wir auf Elba.
Wir trainierten überwiegend mentale Stärke und Leichtwindsegeln.
Reinhard Linke hatte sich für uns neue Übungen ausgedacht und schickte uns immer in die Ecken mit den meisten Drehern.
Super- der Swiming Pool – im Frühjahr noch Baustelle – ist echt toll geworden. Morgens um 7.30 Uhr war es aber doch noch recht kühl. Das Cool down wurde zum Pool down.
Am Donnerstag testete Tobi, ob sein Fahrrad oder ein Auto stabiler ist. Das Auto hat gewonnen. Aber zum Glück kamen wir wie es aussieht mit einem Schrecken davon.
Die Eltern haben abends immer für uns gekocht: lecker und DANKE !
Die letzten zwei Tage haben wir mit 420er und 470er zusammen trainiert. Das war neu und hat viel Spaß gemacht.
Jan Wörz
GER 11265
Nach dem die Herbstferien dann endlich da waren konnte ich ein paar Tage relaxen, doch dann ging es mal wieder ans Packen. Dieses mal für das 10 tägige Training auf Elba, wo wir schön des Öfteren zum trainieren waren.
Am 11.10. ging es dann morgens in der Früh los ins Auto um den langen Reisetag anzutreten. Unsere Fahrt verlief recht reibungslos und wir kamen abends gut an.
Und am Freitag morgen ging es dann auch schon mit dem Training los, das Boot war schon fast fertig aufgebaut, da Henrik, mein Steuermann, schon einige Tage früher dort war und es schon vorbereitet hatte. Also beginn dieses Training am Freitag bei etwas wenig Wind aber Sonne. Durch ein kleines Missverständnis kam es, dass unsere Trainingspartner Sarah und Alina im 420er, am Freitag noch nicht mittrainierten. Am Samstag waren aber auch sie dann beim Frühsport und auch beim Segeln bei wieder wenig Wind auf dem Mittelmeer dabei.
Am Sonntag war es dann schön etwas mehr, zumindest hatte ich das Gefühl es sei etwas mehr, allerdings waren es bis 29 kn, was wir im 470er nicht einmal annähernd hatten. Doch zu meiner Verwunderung konnten wir gut damit umgehen.
Am Nachmittag war dann leider wieder weniger Wind. Am Montag war es dann wieder weniger Wind, der zum Nachmittag auch noch abnahm, so dass wir uns entschieden Fahrrad fahren zugehen. Auch am Dienstag war es morgens schlecht mit segeln, am Nachmittag kam aber dann doch noch etwas Wind auf. So sollte es dann auch am Mittwoch weiter gehen; auch dieses mal starteten wir einen Versuch am Nachmittag doch dieses mal verließ uns der Wind wieder schnell und wir radelten mal wieder. Am Donnerstag sollte es dann auch nicht besser sein und wir entschieden uns mit dem Motorboot in eine andere Bucht zufahren um dort ein Eis zu essen. Unsere 420er-Mädels wollten schon am Freitag früh fahren, packten also schon am Donnerstagabend. Am Freitag war dann auch schon wieder unser letzter Trainingstag, an dem wir dann wieder mehr Glück hatten mit dem Wetter, die Sonne schien, wie eigentlich immer, aber auch der Wind war wieder mehr geworden. Nach einem schönen Segeltag war dann auch für uns das Training beendet und wir bauten am Freitagnachmittag ab, damit wir am Samstag noch früh losfahren konnten, um uns dann am Sonntag wieder langsam auf die Schule einstellten zu können.
Das war’s dann mal wieder von mir.
Euer Florian
GER 99
Der Hessische Seglerverband führt am 15./16.09.2007 ein Sichtungstraining für Optimistensegler in Biblis durch.
Ziel dieses Trainings ist es, junge Sportler in eine Förder- / Leistungsgruppe für 2008 zu berufen, um in übergreifenden Trainingsmaßnahmen und Lehrgängen auf Landesebene eine Leistungssteigerung zu er-reichen. Die Teilnehmer sollten Erfahrung im Opti segeln haben (keine Anfänger) und möglichst einen Jüngstenschein besitzen.
Wir bitten Sie, die entsprechenden Segler bis zum 15.08.2007 unserem Landesjugendobmann (R. Linke Tel.: 02775-203500 oder 0163-7546530) zu melden.
Weitere Informationen können dem Ausschreibungstext auf der Homepages des Segelverein Biblis www..segelvereinbiblis.de oder des HSeV www.hsev.de entnommen werden.
27.06.2007
Nachdem mein Vater mich mal wieder an dem Treffpunkt abgeholt hatte ging es direkt wieder Richtung Ostsee, um genau zu sein nach Kiel, zur Kieler Woche 2007. Pünktlich zum großen Feuerwerk um 23:00 waren wir da.
Am Donnerstag mussten wir uns nur noch anmelden und das Boot fertig aufbauen und wären dann Startbereit gewesen, doch leider fehlte der Wind und so kam es, dass wir an diesem Tag keine Rennen mehr fuhren. Am Freitag dann mussten wir um 8 Uhr aufstehen, da schon um halb 10 Startbereitschaft im Hafen war. Und da mehr Wind war als am Vortag konnte es auch gleich losgehen. Diese Kieler Woche wurde für uns eher als Training zur Gegnerkontrolle angesehen, so kam es auch das wir uns leider nicht so gut auf unsere Platzierung konzentrieren konnten und so konnten wir an diesem Abend uns leider auch auf dem 84. Platz (von 170) wieder finden. Am nächsten Tag, dem Samstag, konnte wegen des Windes wieder nur eine Wettfahrt gesegelt werde, in der wir 11. wurden und somit auf den 71. Platz hervorrutschten. Doch nach einem Black-Flag-Start bei der einzigen und letzten Wettfahrt am Sonntag und damit der letzten der Kieler Woche, bei dem auch wir erwischt und disqualifiziert wurden, fielen wir wieder auf unseren alten Platz, dem 84. zurück.
Ich denke wir konnten trotz des Ergebnisses von dieser, für uns Trainingsregatta, profitieren und es war auch wieder schön bei einem solchem Ereignis dabei gewesen zu sein, auch wenn das Wetter nicht ganz optimal war.
Florian Waldschmidt
GER-50385
An Fronleichnam und dem Freitag danach haben wir mit Reinhard schon mal in Eckernförde Trainiert. Das war auch gut so, denn es war meine erste Regatta auf dem Meer. Ich war beeindruckt, als dann am Samstag der ganze Platz mit Optis vollgestellt war. Insgesamt 162 Optis, 83 B und 79 A. Es war um 12.30 Uhr Steuermannsbesprechung. Es sollten 6 Wettfahrten gesegelt werden. Um 13.55 Uhr war das erste Ankündigungssignal und wir B Optis sind in der Förde gegenüber dem Verein und vor den Marinebooten gesegelt. Wir sind ungefähr 4 Stunden gesegelt und haben 3 Wettfahrten geschafft. Das war bei der Welle anstrengend und da wir nicht so weit raus mussten wie die A Optis, waren wir eine ¾ Stunde früher zurück. Am Sonntag war schon um 8.55 Uhr Ankündigungssignal, so mussten wir noch früher aufstehen, weil die A-ler wieder so weit raus mussten. Wir haben wieder 3 Wettfahrten bei Sonne und zuhnehmendem Wind geschafft. Diesmal sind die A-ler vor uns reingekommen. Um 15.30 Uhr war Siegerehrung. Die Regatta hat viel Spaß gemacht, auch wenn ich für so ein großes Revier mit so vielen Optis noch mehr trainieren muß.
Karina GER 11595
Am Mittwoch den 06.06.07 sind mein Vater und ich nach Eckernförde zum Training und Regatta gefahren. Am Nächsten Morgen dann mussten wir um 7:30 aufstehen um zu Frühstücken und die Boote klar zu machen. Um 9 Uhr dann haben wir uns zur Vorbesprechung getroffen um die Übungen erklärt zu bekommen. Um 10 Uhr war dann treffen auf dem Wasser und dann haben wir um 12 eine kleine Mittagspause gemacht. Um 17 Uhr sind wir dann reingekommen. Am nächsten morgen lief alles am genauso wie am Donnerstag, außer dass Marc und ich herausgestellt haben, dass unsere Segel am Ende sind und deshalb neue Segel bekommen haben. Am Samstag war dann Regatta angesagt. Wir hatten um 12:30 Steuermannsbesprechung und danach mussten wir auch gleich rausfahren. Um 14 Uhr war dann Start. Als wir um Tonne 2 waren, soff auf einmal die Tonne 3 ab und so musste die Wettfahrt abgebrochen werden. Danach wurde eine Ersatztonne herbeigeschleppt und dann wurden 3 Läufe gesegelt. Am Sonntag dann mussten wir schon um 7:45 rausfahren ,weil um 9 Uhr der Start war. Als erstes war wenig wind aber dann wurde es immer mehr. Wir fuhren ebenfalls 3 Läufe. Insgesamt war die Regatta ein Erfolg. Es war eine schöne Zeit.
Estelle Brodt (GER 11855)
Für uns ging es dieses Wochenende in ein anderes Bundesland. Der SKS in Essen veranstaltete die Spi- Regatta. Wir reisten schon am Freitag an, um das Revier etwas unter die Lupe zu nehmen. Es war ein sehr schmaler aber langer See. Am Samstag wurde der erste Start um 13 Uhr angepfiffen. 19 teilnehmende Boote sammelten sich an der Startlinie. Die erste Wettfahrt begann mit einer Brise von 1-2 Windstärken. Leider kannten wir uns mit dem Revier noch nicht so gut aus, so dass wir einen 8ten Platz belegten. Die nächste Wettfahrt lief schon besser, wir konnten vor dem Ziel noch ein paar Plätze gewinnen, so dass wir am Ende des Laufes mit dem 4. Platz in den Hafen kamen. Am Abend gab es noch ein leckeres italienisches Buffet. So endete der erste Regattatag. Fast wach ging es am Sonntag wieder aufs Wasser. Um 11 Uhr begann der erste Start. In diesem Lauf erreichten wir unsere beste Plazierung. 2 Runden lang konnten wir den 1. Platz verteidigen. Leider verloren in einem Windloch einen Platz. Der 4. Lauf begann mit sehr wenig Wind. Schon nach einer Runde durften wir ins Ziel fahren. Wir hatten den 3. Platz ganz kurz vorm Ziel, als von rechts und links eine Böe kam und wir in einem Windloch standen. So verloren wir leider noch 2 Plätze.
Nach einer kurzen Rede und der Siegerehrung fuhren wir mit dem 6ten Platz nach hause fahren.
Alina
Vier junge hessische Segler segelten vom 26.5. bis zum 28.5.2007 auf der Kieler Förde beim Goldenen Pfingstbusch mit. Am Samstag begann die Veranstaltung um 11 Uhr mit dem Skippers’ Meeting. Da der erste Start auf 14 Uhr angesetzt war, mussten die beiden hessischen Laser Radial Segler Eva Deichmann (WSV-BL) und Georg Rüppel (SGK) um 12 Uhr auslaufen. Die Regattabahn für diese olympische Klasse befand sich 5 Kilometer vom Kieler Olympia Hafen entfernt. Die hessische 420er Crew Jessica Oberheim/ Dominique Brodt (beide WSV-BL) konnte sich noch etwas länger Zeit lassen, ihre Bahn befand sich unmittelbar vor dem Hafen. Im Laufe des Tages verstärkte sich der Wind, so wurden aus anfänglichen 2 Bft etwa 3-4 Bft, hinzu kamen auf den weiter draußen gelegenen Bahnen hohe Wellen. Am Sonntag wurden die Starts wegen Sturm vorerst verschoben. Doch um 12 Uhr war der Wind ein wenig abgeflaut und so wurde ausgelaufen. Wegen des starken auflandigen Windes, bauten sich sehr hohe Wellen auf, mit denen die jungen Segler zu kämpfen hatten. Es wurden noch einmal zwei Wettfahrten gesegelt. Am Montag kamen wegen Flaute keine Wettfahrten mehr zu Stande. Die vier Segler konnten jedoch mit ihren Platzierungen zufrieden sein, die 420er Mannschaft Oberheim/ Brodt belegte den 78. Platz von 99 Booten, Georg Rüppel wurde im Laser Radial Männerfeld 39. von 49 Seglern und Eva Deichmann belegte im Laser Radial Frauenfeld den 36. Rang von 46 Seglerinnen, die Regatta war gleichzeitig auch Deutsche Junioren Meisterschaft Laser Radial Frauen.
Die Veranstaltung war für die Jugendlichen eine sehr lehrreiche Möglichkeit sich mit der nationalen Spitze zu messen, auch wenn ihnen noch die nötige Erfahrung und Übung fehlte, um noch weiter nach vorne zu segeln.
Die hessische Crew Henrik Simon und Florian Waldschmidt konnten die EMA
vom 17.-20.05.2007 in Travemünde bei sehr guten aber auch sehr schweren
Bedingungen mit einem 15. Platz beenden. Damit haben sich beiden Segler
nicht nur für die Teilnahme am Deutsch / Französischen Austausch
qualifiziert, sondern auch ihr Saisonziel erreicht.
Durch die Qualifikation werden sie sich vom 22.-28.07.2007 in einer
internationalen Trainingsgruppe unter Leitung des Deutschen Segerlverbandes
auf die Deutsche Jugendmeisterschaft in Flensburg vorbereiten.
Etwas enttäuscht waren die Beiden, dass sie die Teilnahme an
der Europameisterschaft nur um einen einzigen Platz verfehlten, ganz
besonders deshalb, weil sie durch ein
technisches Problem eine Vorqualifikation mit dem 57 Platz beendeten
und dadurch schon mit einem großen Punkterückstand die Qualifikation
beginnen mussten.
Reinhard Linke
Unter u.a. Link findet Ihr Bilder vom letzten Training.
Das Passwort lautet: 53265
Bilder vom Training im LLZ 30.04/01.05.
R.Linke
Hessische Lasersegler können bei entsprechenden sportlichen Leistungen mit dem Landeskader des Landesseglerverbands Baden-Württemberg trainieren. Das erste Training findet vom 17.05. bis 20.05.2007 in Überlingen unter Leitung von Peter Ganzert statt. Weiter Infos bei Reinhard Linke.
Um uns für die kommende Saison vorzubereiten, nahmen wir drei hessische Lasersegler, Georg, Christian und ich, an einem Trainingslager von der Segeljugend Schluchsee teil.
Am Samstag den 7. April fing es mit einigen Willkommensworten an, 100 Segler in Laser, 420er, Europes und Optis waren gekommen, um ihr seglerisches Können zu verbessern. Es wurden die Bootsklassen unterteilt und die Trainer der Gruppen vorgestellt, bevor es dann auch schon aufs Wasser ging. Wir mussten am Anfang einen Kurs absegeln, damit die Trainer in Regatta- und Einsteigergruppe einteilen konnten. Georg und ich waren in der Regattagruppe, Christian, der noch nicht so viel Erfahrung hatte, kam in die Einsteigergruppe.
In den nächsten Tagen begann unser Segeltag mit Frühsport und danach zwei Segeleinheiten vormittags und nachmittags, danach gab es noch eine Nachbesprechung. Der Wind war immer sehr gut, morgens wehte ein schwacher Nordwind, der nachmittags von dem starken Südwind abgelöst wurde, dieser nahm immer mehr zu und erreichte etwa 4-5 Bft, manchmal auch noch ein bisschen mehr. So wurden im Laufe eines Segeltages viele verschiedene Bedingungen geübt. Für viel Abwechslung sorgte unser Trainer Peter, der viele unterschiedliche Übungen trainieren ließ. Wir übten am Anfang des Trainings erstmal viele Manöver und Bootsbeherrschung, ehe wir dann zu Starts, Kreuz- und Vorwindtaktik kamen. Am letzten Nachmittag gab es noch eine Abschlussregatta, die ich gewann. Das freute mich besonders, da ich nicht damit gerechnet hatte alle meiner Trainingskameraden hinter mir zu lassen. Es gab als Preise für jeden ein Marinepool-Handtuch und ich bekam noch einen Rucksack.
Wir haben in diesem Training viel gelernt, Spaß gehabt und neue Segelfreunde gefunden. Nun werden wir alle versuchen unser Können bei den Regatten einzusetzen.
Wieder einmal wurden am Freitag die Segelsachen zusammen gepackt, um auf Regatta zufahren. Dieses Mal ging es nach Langen bei Frankfurt, also eine nicht so lange Anreise. Als wir dann am Samstagmittag ankamen konnte bei leichtem Wind wie geplant um 14:00 Uhr gestartet werden. Doch leider nahm der wenige Wind recht schnell ab bis wir fast gar keinen Wind mehr hatten, doch der Wettfahrtleiter zog bei diesem „Wind“ zwei Wettfahrten mit uns durch, die leider teilweise nicht ganz fair waren, da es manchmal echt Glück war ob man nun genug Wind hatte oder nicht. Doch am Abend waren wieder alle zufrieden und nachdem gegessen wurde fuhren einige wieder nach Hause um dort zu schlafen, andere schliefen in Wohnmobilen und einige Jugendliche schliefen auch im Clubhaus des DSCL, der Ausrichter der Regatta war. Am Sonntag sollte es so weiter gehen, wie am Tag davor, nämlich mit wenigem Wind. Er reichte gerade noch so für eine dritte Wettfahrt, aber die geplante vierte Wettfahrt konnte mangels Wind nicht gestartet werden. Nach drei Rennen stand dann also der Sieger der Regatta und der Hessenmeisterschaft 2007 fest. Der dritte Platz der Regatta wurde von Jan Hofmann (SGE) und Simon Weber (SGE) belegt, der Zweite von Laura Ballenberger (DSCL) und Stella Sohn (SCR) und der Ersten Henrik Simon (WSVB-L) und Florian Waldschmidt (SCR). In der Hessenmeisterschaft konnten Christina Böhnke und Annabelle Kaiser (beide SCR) den dritten Platz erreichen, Laura Ballenberger und Stella Sohn den Zweiten und der Erste wurde auch hier von Henrik Simon und Florian Waldschmidt ersegelt. In der U17- Wertung sahen die ersten drei Plätze so aus: 3. Sarah Runge (SCWw), Alina Hofstätter (WSVB-L); 2. Christoph Damm, Nina Schumacher (beide FYC); 1. Jonas Ballenberger, Oliver Jorg (beide DSCL).
Dieses Jahr ging es in den Osterferien nach La Ciotat in Südfrankreich.
Da wir schon im Februar dort Training hatten , kannten wir dieses Revier recht gut und nahmen auch an der Regatta teil, die am Ende des Trainings statt fand.
Meine Vorschoterin Alina und ich wollten noch ein paar Tage Urlaub machen. Also reisten wir eine Woche vorher an. Unser Trainer Reinhard traf am Mittwoch kurz vor dem Osterwochenende ein. Der Berliner Kader war schon am Sonntag vor Ort und wollte auch an der Regatta teilnehmen.
Unsere Gruppe war eher recht klein mit nur 3 Booten im Gegensatz zu den Berlinern mit
7 Booten. Wir hatten die Möglichkeit mit ihnen zu trainieren, die wir so oft wie möglich nutzten.
Die ersten Tage trainierten wir mit den Rheinland-Pfalz Team Dominik und Robert. Aber die nächsten Tage fuhren wir mit den Berlinern raus, die uns sehr schnell in der Gruppe aufgenommen hatten. Das Training war sehr lustig und effizient.
Auch am Ostersonntag segelten wir mit den Berlinern. Unsere Trainer nutzten diesen Tag für eine kleine Wettfahrt. Der Preis: ein riesiges Schokoladen-Ei. Alle freuten sich und waren voller Hoffnung, dass sie den Preis gewinnen würden. Diese Freude und Hoffnung entwickelte sich bald zur Verwirrung, als der Berliner Trainer den Kurs erklärte. Passend zu Ostern gab es einen Osterhasenkurs, passend für Trainer bestand dieser Kurs nicht nur aus 3 Bojen, sondern aus einem Bojendurcheinander, das wenn man es richtig absegelte, die Konturen eines Hasen gezeigt wurden.
Nach vielen Erklärungen von unseren Trainern waren wir noch immer nicht sehr viel schlauer, was den Kurs anbelangt, aber wir hofften darauf, dass es sich irgendjemand gemerkt hatte, denen wir alle dann hinterher segeln konnten.
Wir segelten alle aus dem Hafen zu dem Start. Schon beim verlegen der Bojen, wussten wir weder wo Anfang noch Ende bzw. Stummelschwänzchen und Schnurrbart war.
Doch bald bemerkten wir, dass es nicht sehr kompliziert zu segeln war, vor allem wenn man viele Boote vor sich hatte, die den Kurs ungefähr kannten.
Es wurden 3 Wettfahrten veranstaltet und der Gewinner am Ende war ein Berliner Team.
Ihnen wurde das Schokoladen-Ei überreicht. Leider machten sie später den Fehler, das Ei auf das Armaturenbrett des Berliner Busses zu legen. Da es an diesem Tag sehr warm war, fand man das Ei in flüssiger Form in den Belüftungsschlitzen.
Die restliche Woche bis zur Regatta verlief allgemein mit wenig Wind.
Meistens kam erst am Nachmittag die Thermik ins Spiel.
Die Regatta rückte immer näher und immer mehr 420er aus ganz Europa reisten an. Unsere Trainer konnten der Verlockung nicht widerstehen und versuchten mehrere Boote aus verschiedenen Ländern zu sammeln um Trainingswettfahrten zu veranstalten.
An einem Tag segelten wir mit einer Vielzahl von Franzosen und Belgiern.
Am Donnerstag und Freitag war Vermessung und Anmeldung. Unser Trainer stellte uns auf die Eigenschaft der Franzosen, dass sie nicht immer sehr geordnet bei der Vermessung vorgehen, ein. Wir passten uns dieser Eigenschaft an und schmissen uns in das Chaos von Segeln vor dem Vermessungszelt. Nach mehreren Versuchen ans Zelt zu kommen, schafften wir es endlich dem Vermesser die Segel in die Hände zu drücken. Wir mussten nur den roten Lizenzbutton im Segeln zeigen und konnten gleich zur Anmeldung weiter gehen. Der Wind war an diesem Tag mit 20 Knoten zu stark für uns. Alle Anderen nahmen um 15 Uhr am Practice Race teil.
Am nächsten Tag sah es nicht viel besser aus für uns, aber auch nicht für die anderen Teilnehmer. Der Wind hatte noch mehr aufgefrischt und die Wellen wurden immer höher. Der Wettfahrtleiter entschied sich für eine Startverschiebung. Wir alle warteten, doch der Wind nahm selbst am Nachmittag nicht ab. Und so kamen keine Wettfahrten am
ersten Regattatag zu Stande.
Am zweiten Tag sah es schon besser aus, aber unser Trainer Reinhard prophezeite ein Tiefdruckgebiet, das wieder stärkeren Wind bringen sollte. Zum Glück traf dies nicht zu und es wurden 2 Wettfahrten gesegelt.
Der Sonntag brachte genau das Gegenteil, nämlich totale Flaute. Der Wind wehte mit weniger als 3 Knoten und trotzdem schickte uns die Wettfahrtleitung raus.
Nach 4 Stunden Herumtreiben merkte selbst diese, dass es keinen Zweck hatte zu starten und ließ uns in den Hafen segeln.
Der Montag und letzte Tag fing wieder mit wenig Wind an. Doch mittags setzte sich die Thermik durch und es konnten weitere 2 Wettfahrten bei 10 Knoten gesegelt werden. Um 16 Uhr wurde die Regatta beendet und wir konnten unsere Boote für den Heimweg einpacken. Nach einer kurzen Besprechung mit den Berlinern und den Trainern fuhren wir zu unserem Campingplatz. Abends gingen wir anstatt zur Siegerehrung in ein Restaurant und feierten.
Somit endeten zwei schöne Wochen in Südfrankreich.
Heute sind wir schon seit 3 Tagen da. An sich ist alles ganz schön hier, bis auf dass der Wind nicht ganz so ist wie man es sich wünschen würde. Er kommt immer erst Mittags, gestern war es aber wirklich schön, denn wir hatten schön Sonne und sind dann gegen Mittag aufs Wasser und bekamen zu der schönen Sonne auch noch guten Wind. Trotz des wenigen Windes geht es uns gut, denn wir wohnen schön am Meer gelegen und gucken direkt aufs Meer, wenn wir auf unsere Terrasse gehen. Auch das restliche schöne Wetter erleichtert das Warten auf den lieben Wind. Und wenn dann mal Wind ist, macht das Training mit den Berlinern, die auch hier wohnen, auch riesigen Spaß und ich denke, dass es auch recht erfolgreich ist und sein wird für alle Beteiligten. Das war’s dann mal erstmal von hier aus La Ciotat. Wenn ihr Glück habt, gibt es noch mal einen Zwischenbericht.
So wir müssen dann jetzt mal in den Hafen fahren um uns fertig zu machen für einen neuen, jungen, sonnigen und schönen Segeltag.
Und am 05.04. war der Wind dann richtig gut. So bis 17 Knoten.
Euer Flo
GER 50385
die nächsten Tagen
Nach der Suche nach den vielen leckeren Eiern ging es auch schon auf das Wasser. Passend zu dem Tag veranstaltete Micha, der Berliner Trainer, eine Oasterhasen-Regatta bei der der erste ein großes Schoko-Ei gewinnen konnte. Natürlich gab es keinen normalen Kurs,
sondern einen Kurs in der Form eines Hasen. Nach drei Läufen stand dann ein Sieger fest, leider keiner von uns, sondern ein Berliner. Ich denke dieses Rennen
hat uns allen Spaß gebracht aber außerdem denke ich, dass wir alle davon profitieren konnten. Am Tag danach wurde nach dem Training noch einmal eine kleine Regatta gefahren, bei der sechs Nationen vertreten waren (Franzosen, Belgier, Schweizer, Schweden, Italiener und wir Deutschen). Für mich war das das erster mal, dass ich in einem so großen Feld; 30-40 Boote; startete. Es wurde immer erst ein Up-and-Down und dann ein Dreieck gesegelt, da die Franzosen zu faul waren Bojen zulegen, war es etwas kompliziert, denn man musste dann immer das richtige Motorboot suchen, das dann kurzfristig als Boje fungierte.
Am Dienstag war dann Lay-Day, an dem wir erstmal fast alle in den nah gelegenen Decathlon fuhren. Danach mussten wir in den Hafen fahren um an unserem Boot zuarbeiten. Die anderen Hessen haben eine Motorboottour gemacht und die Berliner waren in einem Hochseilgarten.
Diese Ereignisse waren für mich am tollsten und ich bin davon überzeugt, dass die restlichen Tage hier genauso schön werden!
Eure Alina
GER 47418
Am Freitag, den 13. erster Wettfahrttag aber keine Wettfahrt, zuviel Wind und zuviel Welle. Aber wir nutzten diesen Tag für intensives Kondi-Training.........
zu diesem Training wurden sogar 2 Berichte geschrieben:
Wir alle trafen uns ca. 9:30 am Samstag in Heisterberg . Dann wurden wir in die Hütten eingeteilt. Wir räumten alle erstmal unsere Sachen aus...danach ging es sofort zur Theorie bei der wir die vorher geschriebenen Regeltest korrigierten. Um 12:00 gab es Mittagessen. Nach der Stärkung ging es wieder mit Theorie weiter, in der wir die Tests fertig verglichen . Doch bald mussten wir uns auch schon die Sportklamotten anziehen, denn wir mussten den 3000m Lauf machen der ca. 2 mal um den See ging. Nach der anstrengenden Tour und nachdem alle das Ziel gefunden hatten machten wir uns alle ein wenig frisch und trafen uns alle dann beim Kaffeetisch. Leider war danach schon wieder Theorie angesagt, aber diesmal hatten Dominik und Robert eine Präsentation über den Trimm des 420 vorbereitet hatten , den sie uns auch sehr genau erklärten. Doch irgendwann endet der Tag auch einmal und das tat er nach dem Abendessen mit einem Film, Bettruhe fand um 22:30 statt. Der nächste Tag fing wieder mit Theorie an die diesmal über den Mastfall, Riggspannung und die Klötze. Aber weiter ging es mit dem 2ten Teil des Konditionstrainings. Diesmal mussten wir schon 400m sprinten. Und schon kurz danach haben wir die vorgegebenen Übungen mit Bravur gemeistert. Schon um die Mittagszeit hatten wir uns in Gruppen eingeteilt und uns über eine bestimmte Situation in einem Protestfall Gedanken gemacht den wir dann auch zusammen selbständig lösen mussten ...Nachdem wir alles gelöst hatten packten wir unsere Sachen und verließen Heisterberg. Wir freuen uns schon auf das nächste Training , und ich glaube dieses Wochenende hat jeder etwas dazugelernt =)
Alina Hofstätter GER 47418
Am Samstag ging es los. Es war sehr schönes Wetter als Bernie´s Vater mich um 08:30Uhr abholte. Nach unserer Ankunft in Heisterberg räumten wir zuerst unsere Zimmer ein. Danach ging es sofort mit der Theorie los. Der Fragebogen vom letzten Training über die Wettfahrtregeln wurde ausgewertet.
Dann gab es Mittagessen, Hähnchen mit Pommes. Bis zum Ende der Mittagspause spielten wir Hockey.
Danach gab es mal wieder Theorie und zwar Trimmen des 420ers. Für den 2000 Meter Lauf nach der Theorie brauchte ich 11 Minuten und 46 Sekunden. Kaffee und Kuchen danach hatten wir uns schwer verdient.
Bis zum Abendessen um 18:00 Uhr hatten wir dann noch Freizeit und danach sprachen wir mit Mitja über den Begriff „Sportliche Leistung“.
Zum Abschluß des Abends gab es noch einen Karl May Film zum Anschauen.
Um 22:30 Uhr war Bettruhe.
Am Sonntagmorgen machten wir nach dem Frühstück 200 Meter Sprints, Situps, Kniebeugen, Liegestütze und Klimmzüge. Das dauerte bis zum Mittagessen. Es gab das gleiche wie am Samstag.
Zum Abschluß des Trainingswochenendes behandelten wir das Thema : „Protestformular“.
Als wir mit der Theorie fertig waren wurden wir von unseren Eltern wieder abgeholt.
Von Sebastian Rohm ( GER11090 )
Der Segelclub Inheiden lädt zu einem Training vor der ersten Optiregatta nach Inheiden ein.
Das Training fängt am Karfreitag (06.04.2007) um 11 Uhr (aufgeriggt) an und hört am Ostersamstag (07.04.2007) um ca. 16 Uhr auf.
Neben Wassertraining und Theorie sind auch Wettfahrten geplant.
Die Eltern können auf dem Clubgelände übernachten, für Essen müssen die Eltern selber sorgen. Sicher eine prima Vorbereitung für die Saison 2007.
Anmeldung und weitere Auskünfte bei Peter Klinkerfuss ( pklinkerfuss (a) gmx.de )
R.Linke
Für den Kalender.
Neben den obligatorischen Themen, Wahlen, Infos, sind folgende Vorträge geplant:
R.Linke
Gemeinsam mit zahlreichen Sportjugenden aus den verschiedenen
Bundesländern beteiligt sich die Sportjugend Hessen an einem
bundesweiten Reiseforum.
Diese Seite gibt einen Überblick über die vielfältigen Sport- und
Jugendreisen der regionalen Jugend- und Sportverbände in Deutschland
unter dem Dach der Deutschen Sportjugend.
Alle vertretenen Sportjugendanbieter sehen in ihren Reiseangeboten
einen wichtigen Beitrag außerschulischer Jugendbildung im Sport.
Entsprechend orientieren sich die Angebote bei der Auswahl der
Reiseziele, der Fahrtorganisation sowie bei der inhaltlichen und
methodischen Gestaltung an den vom BundesForum Kinder- und
Jugendreisen herausgegeben Leitlinien und den dort gemeinsam mit den
Jugendverbänden im Sport entwickelten Qualitätsstandards.
R.Linke
Die Ausbildungen der Sportjugend Hessen für das erste Halbjahr sind
schon wieder fast voll, auch die Buchungen für das 2 Halbjahr sind
schon recht fortgeschritten. Hier steht das gesamte Angebot:
R.Linke
25.02.2007
Und wieder einmal ging es ans Segelsachen packen. Dieses mal für das ein wöchige Training in La Ciotât. Am Freitagabend haben wir dann noch unseren 420er über das Motorboot auf den Trailer gehoben und fuhren los. Als wir am Samstagmittag dann ankamen, waren unsere rheinlandpfälzer Gäste (Dominik und Robert) bereits da und halfen uns in den Hafen zu finden. Sonst war am Samstag nur noch abladen und auf die hessische Mädels-Crew (Sarah und Alina) warten angesagt.
Am Sonntag entschieden wir erst einmal nur mit dem Windmesser in den Hafen zu fahren – was auch die richtige Entscheidung war, denn wir hatten eine Spitze von 38 Knoten gemessen. Das war eindeutig zuviel! Am Nachmittag war es dann etwas weniger und wir (Henrik und ich) fuhren mit den Rheinlandpfälzern noch mal raus. Für unsre Mädels, die erst im Herbst umgestiegen sind, war das dann noch etwas zuviel.
Am Montag fing es dann, wie immer, mit Frühsport an. Leider hatten wir dann aber keinen Wind und mussten bis zum Nachmittag warten, an dem wir dann auch recht gut segeln konnten.
Am Dienstag sah es dann so ähnlich aus wie am Montag – erst wenig Wind, dann aber am Nachmittag segelbar. Henrik und ich haben an diesem Tag beschlossen ein „Extrem Training“ zu beginnen. Der Sinn davon war, den Körper an seine Grenzen zuführen. Und am besten geht das mit wenig Schlaf und viel Sport. Also guckten wir beide bis um etwa halb drei in der Nacht Filme um dann um etwa sechs Uhr aufzustehen und zu joggen. Am Mittwoch mussten Dominik und Robert uns leider schon früh am Morgen verlassen, weil sie noch morgens ihren Flieger in die Heimat bekommen musste. Ansonsten ist zum Mittwoch eigentlich nur zusagen, dass kein Wind war und auch die Sonne sich nicht ganz so häufig zeigte wie an den anderen Tagen. Auch an diesem Abend haben Henrik und ich bis tief in die Nacht noch Filme geschaut und sind am nächsten Morgen wieder joggen gewesen.
Und wie zu erwarten war auch am Donnerstagmorgen zu wenig Wind, doch konnten wir am Nachmittag bei ca. 8 Knoten noch gut segeln.
Am Freitag durften wir dann ausschlafen, weil wir wieder erwarteten, dass morgens kein Wind war, was auch zutraf. Und wieder konnten wir erst mittags aufs Wasser gehen doch leider auch nicht so lange, denn um Fünf Uhr sollten die Boote fertig verpackt sein. Das Training wurde dann am Freitagabend noch mit einem Pizzaessen beendet.
Ich denke, das Training war trotz des wenigen Windes für uns alle sehr schön und wir freuen uns an Ostern wieder dort segeln zu dürfen! Ein besonderer Dank geht an unsere beiden „Rundum Sorglos Mütter“, die uns jeden Tag in den Hafen fuhren, uns abholten und uns mit ihrem guten Essen verwöhnten.
Ein weiterer Dank geht natürlich an Reinhard, der sich trotz einer Erkältung mit uns herum gequält hat!
Bis dann
Euer Flo
Das erste Training im neuen Jahr fand am Wochenende des 27.1.-28.1. in Heisterberg statt. Natürlich musste beim ersten Training auch der erste Schnee in diesem Winter fallen, so dass wir den vorgesehenen Konditest um den See in die Halle verlegen mussten und alle zusammen, also hessische 420er, unsere rheinlandpfälzer Gäste und die hessischen Optis, 36 Runden durch dir Halle laufen. Ansonsten lief der Konditest recht gut ab, obwohl ein paar Änderungen vorgenommen wurden musste, aufgrund mangelnder Geräte.
Außerdem war Theorie Inhalt dieses Wochenendes, die hilfreich und auch interessant für uns alle war, obwohl wir verschiedene Leistungsstärken in der Gruppe hatten.
Alles in allem war das Wochenende schön, auch wenn es etwas kalt war.
Bis dann
Euer Flo
GER 50385