Hessischer
Seglerverband e.V.








































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Pressemeldungen und Berichte

Pressemeldungen und Berichte aus früheren Jahren ...hier

 

Pressemeldungen 2009

20. Dezember 2009

Hessischer Seglertag 2010

Der Hessische Seglertag 2010 wird am 13. März 2010 stattfinden, gastgebender Verein ist der Sport-Segelclub Diemelsee e.V..

Wie in den Vorjahren beginnt der Seglertag am Vormittag mit einem Workshop, die Verbandsversammlung beginnt um 14:00 Uhr.

Anträge zum Hessischen Seglertag müssen bis zum 29. Januar 2010 beim Hessischen Seglerverband, z. Hd. Klaus-Dieter Lachmann, Mozartstraße 8, 61200 Wölfersheim eingegangen sein. Alle Mitgliedsvereine des Hessischen Seglerverbandes erhalten nach Ablauf der Antragsfrist eine gesonderte schriftliche Einladung.

HSeV, Günther Probst

 

 

20. Dezember 2009

Die hessische Seglerjugend trifft sich in Inheiden

Adventsstimmung kommt auf, draußen regnet es knapp über der Frostgrenze, im Clubhaus des Segelclubs Inheiden bullert der Holzofen. Es ist der 05. Dezember kurz nach 14:00 Uhr, als der Landesjugendobmann Reinhard Linke den Hessischen Jugendseglertag 2009 eröffnet und danach gleich die Versammlungsleitung an die Jugendsprecherin Ann-Kathrin Dübbers abgibt. Sie begrüßt alle Anwesenden, den Vorstand des HSeV, sowie Kommodore Koltzsch und kann trotz der teilweise weiten Anreise die Beschlussfähigkeit feststellen. Anwesend sind Vertreter von 11 hessischen Segelclubs.

Der Vorsitzende des Segelclubs Inheiden und gleichzeitig Präsident des HSeV, Klaus-Dieter Lachmann grüßt die Teilnehmer des Hessischen und stellt kurz seinen 180 Mitglieder zählenden Verein vor. Er erinnert daran, dass heute der Der Jugendvorstand des HSeV, v.li. Ann-Kathrin Dübbers, Mitja Leipold, Henrik Simon und Eva Deichmann. Tag des Ehrenamtes ist und wünscht der Versammlung einen guten Verlauf.

Auf der Tagesordnung stehen u.a. der Bericht des Landesjugendobmanns und der Jugendbootsklassen, Planungen für das kommende Jahr und Wahlen. Zu wählen ist nach Ablauf der Wahlperiode der Stellvertreter des Landesjugendobmanns. Der bisherige Amtsinhaber, Mitja Leipold stellt sich wieder zur Wahl, einstimmig bestätigen ihn die Delegierten in seinem Amt.

Mitja Leipold, gibt einen Überblick über die Erfolge seiner Arbeit als „Opti-Scout“. Immerhin konnte in diesem Jahr dank dieser Aufgabe nach einem Sichtungstraining in Schotten wieder eine neue Opti-Gruppe installiert werden, sie besteht aus 8 Kindern aus 7 Vereinen, also ein guter Querschnitt. Eine weitere Sichtung in 2010 soll diese Gruppe vergrößern und ggfs. auch Kinder U13 enthalten. Die allerdings mit dem Ziel des Umstiegs in eine Jugendbootklasse bis U15.

Jan Wörz und seine Schwester Karina berichten von ihrem Umstieg vom Opti in den Laser und den Erlebnissen, die sie dabei auf Trainings und Regatten hatten. Ebenfalls über ihre sportlichen Erfolge im Laser Radial berichtete Eva Deichmann. Immerhin hat sie an 8 Trainings vom Mittelmeer bis zur Ostsee und an 8 hochrangigen Regatten teilgenommen. Ein 2. Platz beim Laser-Cup Langen, ein 1. Platz beim Eicher Laser-Cup, ein 2. Platz bei der Inselregatta in Gießen und ein 3. Platz bei der Einhandregatta in Gießen können sich sehen lassen. Daneben noch die Teilnahme an der IDJoM in Kiel mit einem 6. Platz in U19, der JEM in DEN mit Platz 52 und der IDJM in Travemünde mit Platz 37, dabei das 9. Mädchen und dann noch der Sieg in der Hessenmeisterschaft machen sie stolz. Eva berichtet außerdem erfreut, dass bei der IDJM 5 Segler aus Hessen teilnahmen.

Henrik Simon berichtet von der Arbeit im 470er mit seinem Hamburger Vorschoter David Heitzig. Pech und Pannen reihten sich aneinander. Zuerst war David im Frühjahr mit einer Mandelentzündung krank, dies bedeutete eine einmonatige Pause, im Sommer wurde er dann operiert, wieder Pause, Henrik fuhr die WM in Thessaloniki mit einem Ersatzvorschoter. Direkt nach der WM brach sich dann Henrik das Schlüsselbein, wieder Pause und mit eingeschränkter Kondition zur IDM an den Plauer See. Besonders stolz können die beiden sein, dass sie ihr Jahresziel trotzdem erreicht haben.

Bei einem Vortrag von LJO Reinhard Linke über den Weg vom Opti zum Hochleistungssegler erhalten die Zuhörer einen Eindruck, welche Anstrengung und Disziplin bei diesem Weg erforderlich ist. Parallel neben der Schulausbildung, dem Studium und der sonstigen Lebensplanung müssen ganz gezielt Jahrespläne eingehalten werden. Nur hohe Motivation uns Spaß an einer der komplexesten Sportart geben den Jugendlichen Auftrieb, jahrelang dabei zu bleiben.

Reinhard Linke und Mitja Leipold stellen die Planung für die kommenden Monate vor. Weitere Optisichtungen, der Aufbau einer Gruppe älterer Optikinder, weitere Lasertrainings und die Wiederholung des erfolgreichen Trainerforums sind geplant.

Trotz der lebhaften Diskussionen ist beeindruckend, wie die jungen Segler mit den anwesenden Erwachsenen sachlich diskutieren und es stellt sich schon eine vorweihnachtliche Stimmung ein. So kann Ann-Kathrin Dübbers dann nach fast drei Stunden den Hessischen Jugendseglertag 2009 schließen und den Delegierten einen guten Nachhauseweg wünschen.

Text und Fotos Günther Probst

 

 

25. November 2009

Zusammenarbeit mit der Erich-Kästner Schule

Der Wiesbadener Yacht Club bietet seit einigen Jahren unter der Leitung des Segelobmannes, Walter Weimer und fleißigen Helfern wie Dr. Wolfgang Wocheslander und Konstantin Kröckel einmal wöchentlich für wassersportinteressierte Kinder einen Anfängerkurs im Segeln an.

Auf clubeigenen Optimisten, eine unsinkbare und einfach zu handhabende Jolle, können Kinder unter Aufsicht und Anleitung das Segeln erlernen. Die Nachfrage Die ersten Wende- und Halsemanöver. für Kinder aus dem WYC als auch für Kinder, die noch nicht Mitglied im Club sind ist enorm groß. Aber nicht nur diese Kinder werden an das Segeln herangeführt. Seit dem Jahre 2008 bietet die Erich-Kästner Schule aus Wiesbaden-Schierstein in Zusammenarbeit mit dem Wiesbadener Yacht Club eine Segel-AG für die Jüngsten an. In den kleinen Booten lernen die Schüler/-innen das Segeln von der Pieke auf.

Die Vereinstrainer (Walter Weimer und Dr. Wolfgang Wocheslander) bringen den 5. Klässlern/-innen das Segeln in Optimisten bei. Immer freitags nach der 6. Stunde trifft sich die AG im Bootshaus des Wiesbadener Yachtclubs e.V. am Schiersteiner Hafen, macht die Boote "klar Schiff" und dann geht es los. Dann gilt es wieder Backbord von Steuerbord und Luv von Lee zu unterscheiden und sein Boot in den Wind zu drehen. So werden gewissermaßen die grundlegenden theoretischen und praktischen Kenntnisse intensiv an Land und auf dem Wasser vermittelt. Die Schüler/-innen erwerben am Ende des Schuljahres bei bestandener Prüfung den Segel-Junior Grundschein für Optimisten. Nach diesem Jahr besteht die Möglichkeit Mitglied im Verein zu werden. Im zurückliegenden Schuljahr haben bereits 8 Kinder den Segel-Junior Grundschein erworben. In diesem Schuljahr nehmen wieder 10 Schüler/innen an der Segel-AG teil. Aber auch die Kinder aus dem Club, die am Freitag ab 16:00 Uhr den Kurs besuchen und schon mehr Sicherheit und Erfahrung erworben haben, können anschließend ihre Fähigkeiten auf clubeigenen Zweimannjollen weiterentwickeln.

Der WYC kann sicher durch diese Form der Jugendarbeit mit weiterem wassersportlichem Nachwuchs und der Förderung des Segelsports in unserer Region rechnen.

Text: Dr. Wocheslander, Fotos: Dirk Mlaka

 

 

23. November 2009

Opti-Wintertraining

Am 14.11. fand in Inheiden das erste Theorietraining des Opti-Kaders statt. Auf dem Programm standen die Starttaktik, Windkunde und Flaggensignale. Trotz des regnerischen Wetters kam auch der Sport im Freien nicht zu kurz, als willkommene Abwechslung zum Theoriestoff. Die noch folgenden Wintertrainings legen den theoretischen und konditionellen Grundstein für das erste Wassertraining im März und das Frühjahrstraining in Hyeres.

Mitja Leipold

 

 

07. November 2009

Achim Brack ist Ederseemeister 2009

Am Samstag (31.10.) wurde im Clubhaus des Segel Club Edersee e.V. der Ederseemeister der diesjährigen Meisterschaft geehrt. Achim Brack vom SCE sicherte sich zum zweiten Mal den Titel. Auf seiner Surprise trat er bei 5 Rennen an und ersegelte sich viele Punkte, die Ihn zum Sieg führten. Er wurde von 13 Seglern, die sich abwechselnd als Vorschoter auszeichneten, unterstützt und dankte diesen ganz herzlich. 1995 nahm er zum ersten Mal an der Ederseemeisterschaft teil und belegte auf Anhieb Platz 3. Bereits 1996 ersegelte er sich erfolgreich den ersten Platz. Er belegte 13 mal einen Platz unter den ersten 10 und ist somit nach Uli Seidlitz der erfolgreichste Meisterschaftssegler. Achim Brack zeigt seine Freude über den Erfolg: von links: Achim Brack, Frieder Kleine, Axel Büchling, Ulla Brack, Winfried Geisler. Die Ederseemeisterschaft wurde 1994 zum ersten Mal ausgesegelt, in diesem Jahr somit zum 16. Mal. 2009 umfasste sie 8 Regatten. Bedauerlicherweise musste die letzte Regatta, die einzige Einhandwettfahrt, mangels Wind abgebrochen werden. Von unterschiedlichen Wind- und Wetterbedingungen blieben die Segler auch in diesem Jahr also nicht verschont. Von Starkwind bis zur vollkommen Flaute mussten Crew und Boot ihr Können beweisen. Insgesamt flossen 39 Mannschaften in die Wertungen ein. Von jung bis alt und alt bis neu, war alles vertreten. Dr. Lutz-Bodo Veil vom hessischen Seglerverband lobte die Ederseemeisterschaft nicht nur als sportliches, sondern auch als gesellschaftliches Ereignis. Er gratulierte den erfolgreichen Seglern und richtete Grußworte vom Verband aus. Axel Büchling, Vorsitzender des SCE, richtete ebenfalls einige Worte an die Teilnehmer und Freunde des Segelsports. Er bedankte sich für die schöne Segelsaison 2009 und hofft auf eine schöne, gemeinsame Segelsaison 2010. Winfried Geisler richtete einige Lobworte direkt an Achim Brack und rief die Historie der Ederseemeisterschaft in die Gedanken der Segler zurück. Den zweiten Platz belegte in diesem Jahr Anne Teutriene (SCE) mit Karsten Hahn auf einem Starboot. Dritter wurde Frieder Kleine (SCE) mit seinem Vorschoter Timo Sandrock, ebenfalls auf einem Starboot. Rund 60 Freunde des Segelsports trafen sich im Clubhaus, um den Meister zu küren und die gelungene Saison zu feiern.

Text Jana Kremer, Fotos Winfried Geisler.

 

 

04. November 2009

Herbsttraining der Optisegler in Inheiden

Trotz der späten Zeit in diesem Herbst, vom 21.10. bis zum 25.10.09, trafen sich die jungen Optisegler nach der Sichtung im September noch einmal zum ersten Wassertraining der neuen HSeV-Optigruppe. Der Wetterbericht verhieß zuerst nichts Gutes, ich bekam bereits Anfragen, ob die Kinder denn Ski mitbringen sollen. Es kam aber doch anderes. Bei teils angenehmen Temperaturen verbrachten wir eine super Zeit auf dem Gelände des SCI.

Gruppenfoto, in der Mitte (mit roter Mütze) der Trainer Mitja Leipold. Einen kleinen Wermutstropfen gab es dann doch, als sich an einigen Tagen der Wind nicht gerade von seiner besten Seite zeigte. Das machte er dann aber an den anderen Tagen mit traumhaften Bedingungen wieder wett.

Für diese Woche standen die Grundzüge des Regattasegelns auf dem Programm. Auch das korrekte Aufbauen und Trimmen des Optimisten gehörte dazu. Selbstverständlich haben sich alle nicht nur auf dem Wasser sportlich gezeigt, auch das konditionelle Rahmenprogramm kam nicht zu kurz. Einige lernten dabei zum ersten Mal, dass wenn man um den See herumlaufen muss, er doch größer ist als er auf dem Wasser scheint.

Der Präsident des HSeV, Klaus Lachmann und der Landesjugendobmann Reinhard Linke besuchten das Training, um die jungen Segler kennen zu lernen und sich über ihr seglerisches Wissen zu informieren. Beide zeigten sich erfreut über die hohe Motivation der Teilnehmer. Bereits nach kurzer Zeit hatten sich alle an den morgendlichen Frühsport gewöhnt. Als dann auch noch die Zeit umgestellt wurde, erwachte die gesamte Mannschaft zum Leidwesen ihres Trainers sogar noch eine Stunde früher. Der Wind kam dann zwar trotzdem noch etwas später, aber auch am Sonntag konnte noch trainiert werden.

So gehen alle doch mit einem weinenden Auge in den Winter, da die Saison auf dem Wasser erst mal beendet ist, freuen sich aber um so mehr auf die ersten Wassereinheiten im neuen Jahr.

Der Dank geht an alle Helfer und Helferinnen des SCI, die sich während der Zeit so sorgsam um uns gekümmert haben.

Text Mitja Leipold, Foto Michael Höhle

 

 

30. Oktober 2009

Rückblick auf eine ereignisreiche Segelsaison

Zum Ende einer ereignisreichen Segelsaison fand Sonntag, den 25.10., im Segelclub Hochheim die “Eiswein-Regatta“ - das traditionelle Absegeln statt. Es war ein herrlich sonniger Herbsttag mit ausreichend Wind. Elf Boote und Mannschaften gingen an den Start, als Regattaleiter Thomas Mundhenke die erste Wettfahrt fast pünktlich um 11:00 Uhr “anschoss“. Insgesamt konnten bis v.li. Gerd Stöckl, Jürgen Bauer, Rainer Kaus, Rainer Zey. zum Mittagessen alle geplanten drei Wettfahrten durchgeführt werden. Dank der idealen Wetterbedingungen blieb das Feld immer dicht zusammen und sorgte teilweise für spannende Zweikämpfe, die auch die zahlreichen Zuschauer an Land und Steg hautnah verfolgen konnten. Die diesjährigen Sieger Rainer Kaus und Rainer Zey (Aquila “Premium“) durften sich über die Flasche Eiswein freuen, die der Regatta ihren Namen gibt und traditionell vom 1. Vorsitzenden des Vereins gespendet wurde.

Während des Essens und beim späteren Kaffee & Kuchen gab es viel Gelegenheit, die vergangene Saison Revue passieren zu lassen. Insgesamt sechs Regatten wurden auch dieses Jahr wieder vom Segelclub auf heimischem Revier organisiert und durchgeführt. Einige davon zählen als Wertungsläufe für die deutschen Ranglisten der Bootsklassen Aquila, Conger und Microcupper. Etliche Hochheimer Segler nahmen zudem an zahlreichen Regatten in ganz Deutschland teil. Mehrere Mannschaften der Hochheimer Congersegler hatten sich zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft 2009 qualifiziert. Der Titel des Hessenmeisters in der Klasse der Conger ging in diesem Jahr ebenfalls wieder nach Hochheim an unsere Segler Eberhard Schiller und Günter Meissner. Auch bei der traditionellen Regatta “Fehmarn-Rund“ am 15.08. auf der Ostsee belegte eine Crew unter dem Stander des Segelclub Hochheim einen achtbaren 8. Platz. Darüber hinaus traf man sich regelmäßig am Club. Es wurde gesegelt, gegrillt und geplant.

Den ganzen Sommer über waren auch die Ausbildungsboote mit den Erwachsenen, die in Hochheim das Segeln lernen, auf dem Main zu sehen. Sie haben jetzt Anfang Oktober ihre Prüfungen absolviert. Bereits im Mai war Sportwart Jürgen Bauer mit einigen Segelschülern zur Praxisausbildung ins Emsland an den Geester See gefahren, wo die Prüfung direkt im Anschluss erfolgen konnte. In Hochheim sind stets beide Alternativen möglich: den Sommer über Segeln lernen auf dem Main oder im Frühjahr das Angebot einer Kompaktwoche zur Praxisausbildung wahrnehmen. Nähere Informationen sind unter www.segelclubhochheim.de oder direkt bei Gerd Stöckl ( 06146-4843 sowie gerd.stoeckl@segelclubhochheim.de ) zu erhalten.

Text und Fotos Friederike Hohmann, SCHo

 

 

23. Oktober 2009

Herbsttraining von GER 99 in Palamos

Nach einer erfolgreichen Deutschen Meisterschaft in Plau am See, starteten die beiden 470er Segler Henrik Simon (aus dem hessischem WSVB-L) und David Heitzig (NRV, Hamburg) mit ihrem Trainer Reinhard Linke am 9.10. Richtung Süden. Das genaue Ziel war Palamos, etwa 100km nördlich von Barcelona in Beste Segelbedingungen, aber nass. Spanien. Nach der langen Fahrt wurden am Samstag vorerst nur das Motorboot und die olympische 470er-Jolle Trainings-tauglich gemacht.

Am Sonntag wurde schon sehr schnell deutlich, wie hier die Winde wehen: Ab ein Uhr mittags setzte ein ungewöhnlich starker, thermischer Wind ein, der bis zum späten Abend durchhielt – optimale Trainingsbedingungen.

Am dritten Trainingstag setzte jedoch der vorhergesagte, ablandige Nordwind ein, der mit bis zu 8 Windstärken (im Schnitt jedoch 5/6 Bft) gleich in der ersten Trainingseinheit einige Segellatten und ein Riss im Großsegel kostete. Am Nachmittag wurde das Segel zur Reparatur und das Boot wieder auf Vordermann gebracht. Doch an den nächsten Tagen konnte fleißig und mit großem Erfolg trainiert werden. Nach einigen Tagen auf dem Wasser musste ein Tag dann auch wegfallen; die Segler waren zu erschöpft um ein lohnendes Training zu fahren.

Gegen Ende der Woche wurde der Wind noch mal weniger, sodass man an einem Tag sogar sieben Stunden auf dem Wasser trainieren konnte, eine lange und anstrengende Einheit. Am letzten tag frischte der Wind noch einmal kräftig auf, wodurch nur zwei jedoch sehr intensive Stunden gesegelt wurden. Danach wurden Segelboot und Motorboot für die 6 Wochen Segelpause verpackt und an sichere Orte gestellt, bevor am 18.10. dann die Heimreise anstand.

Insgesamt sahen alle drei Beteiligten auf das Training sehr positiv zurück. „Wir haben sehr viel gelernt, vor allem meine Wenden klappen jetzt wieder – und das auch bei richtig Druck“, so David, der vorne im Trapez arbeitet. Während den sieben Tagen Einzeltraining konnten viele erfolgreiche Stunden auf dem Wasser verbracht werden, sodass die Mannschaft Simon / Heitzig nun auch wieder fit ist für Regatten mit sehr viel Wind. Nun gehen sie erst einmal recht entspannt und schon mit Vorfreude auf das Christmas Race vor Weihnachten in die sechswöchige Segelpause.

Text Henrik Simon, Fotos Reinhard Linke

 

 

23. Oktober 2009

Wehmütig geht die Segelsaison zu Ende

Nach einer wunderbaren aber viel zu kurzen Segelsaison fand am Sonntag, den 18. 10. 09 auf dem Vereinsrevier des Segelclubs Gießen, dem Dutenhofener See, das offizielle Absegeln statt. Die Mitglieder trafen sich ab 14.00 Uhr in ihrem Clubhaus und ließen die abgelaufene Segelsaison noch einmal Revue Ruhig geht die Saison zu Ende passieren, und so manche Segelstory und Anekdote machten dabei die Runde.

Dann ging es noch einmal mit den Segelbooten auf das Wasser. Das Wetter war zwar trocken, aber sehr kühl und herbstlich und es wehte nur ein äußerst schwacher Wind. Aber das tat dem Absegeln keinen Abbruch und so konnte man noch einmal die vielen weißen Segel auf dem Wasser bewundern. Bei Kaffee und Kuchen ging dann auch der letzte offizielle Segeltag zu Ende.

In den nächsten Wochen stehen die Herbst-Arbeitsdienste an. Dann wird gemeinsam das Vereinsgelände winterfest gemacht, die Stege werden abgelandet, es wird repariert und erneuert. Und so langsam verschwinden dann auch nach und nach die Segelboote, die in die Winterquartiere gebracht werden, um auch dort wieder auf Vordermann gebracht zu werden, damit sie im nächsten Jahr wieder einsatzfähig sind.

Gerd Korzer

 

 

17. Oktober 2009

Die Jüngsten des Wasser- und Fischereispotclub Schotten machten ihren ersten Segelschein

Am 03.10.09 hatten sechs Jugendliche zwischen 9 und 14 Jahren ihre Prüfung zum Jüngstenschein.

Das ganze Jahr wurden die Jugendlichen durch die Vereinstrainer unter Leitung Die Prüflinge und Prüfer des Jüngstenscheins WFC 2009 von links: Freya Sponholz, Lea Hampel, Marcus Pfeiffer, Noemi Tamme, Jonas Bender,, Emil Hampel, Frank Berdan, Iven Sponholz, Ute Hensel (Opti Obfrau des WFC),Waldemar Gamin. . von Ute Hensel (Schotten) auf den großen Tag vorbereitet. Es wurde eine theoretische Prüfung in mündlicher Form sowie eine praktische Prüfung auf dem Wasser von den drei Prüfern abgenommen. Die Prüfungskommission bestand aus dem Jugendwart Frank Berdan, den Jugendsprecher Jonas Bender (Nidda) und dem Wassersportwart des WFC-Schotten Marcus Pfeiffer (Frankfurt).

Eine erfolgreiche Prüfung absolvierten Waldemar Gamin (Büdingen), Lea und Emil Hampel, Freya und Even Sponholz sowie Noemi Tamme (alle Schotten). Der WFC-Schotten wird ab Januar wieder mit seinen Segelscheinen und Bootsführerscheine für Erwachsene bzw. jugendliche ab 16 Jahren starten.

Ansprechpartner für die Bootsfahrschule ist Herr Klaus Herget Tel.: 0661/54912.

Weitere Infos über segeln an der Niddatalsperre und die Segelausbildung im Verein finden Sie unter www.wfc-schotten.de

Text und Fotos Marcus Pfeiffer

 

 

17. Oktober 2009

Erfolgreiche Starkwinddeutsche nach langer Segelpause

Nach einer zweimonatigen Segelpause wegen einer Operation an den Mandeln und einem anschließendem Schlüsselbeinbruch kam die hessische 470er-Mannschaft Simon / Heitzig am Wochenende 03./04.10. endlich wieder zum segeln. Wie jeden Herbst Anfang Oktober stand die deutsche Meisterschaft an, dieses Jahr in Plau am See (Mecklenburg Vorpommern). Am Tag vor der eigentlichen Regatta waren Henrik Simon (Wassersportverein Bergstraße) und David Heitzig (Norddeutscher Regattaverein) schon auf dem Wasser und stellten fest, dass zwar nicht alles optimal klappte, dass man das Boot jedoch gut über den Kurs bringen würde.

v. li. David Heitzig und Henrik Simon Schon im ersten Rennen lagen die beiden Segler aus Hessen und Hamburg in ihrer 470er-Jolle bei guten 6 Beaufort unter den ersten zehn. Nach einer Kenterung fielen sie jedoch weit zurück, konnten aber im zweiten Lauf mit einem dritten Platz glänzen. Nach einem weiteren Rennen lagen sie insgesamt auf dem 14. Platz. Am Folgetag, bei 4-5 Windstärken kamen zwei weitere gute Ergebnisse, aber leider auch zwei weniger gute hinzu. Da an diesem Tag vier Wettfahrten gesegelt wurden, machte sich die längere Pause im Ergebnis bemerkbar (fehlende Kondition, noch keine vollständige Heilung des Bruchs). Trotzdem rutschte die Mannschaft noch zwei Plätze nach vorne und hatte nun auch noch einen gesunden Punkteabstand nach hinten.

Am dritten Tag, wieder bei über 5 bis 6 Bft konnten sich die beiden mit einem 9. Platz auf ihrer Position sichern. Schade, denn das Medalrace der ersten 10 wäre möglich gewesen, wären die beiden nicht in ihrem ersten Rennen gekentert. Das letzte Rennen am 4. Oktober wurde gestrichen, wegen zu viel Wind.

Alle Beteiligten (die beiden Segler und ihr Trainer Reinhard Linke) sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis, denn es ist besser als man nach einer so langen Pause erwarten dürfte. Nun folgt ein einwöchiges Training in Palamos, nahe Barcelona, wo endlich die Manöver wieder aufgefrischt werden.

Text Henrik Simon, Foto Gerald Heitzig

 

 

08. Oktober 2009

Stürmische Korsarregatta am Langener Waldsee

Am 03. u. 04. Oktober veranstaltete der Dreieich-Segelclub-Langen eine Korsar- und 470er-Regatta. Die 470er konnten nicht gestartet werden, weil weniger als 5 Boote gemeldet hatten. (Hier schon ein Hinweis für das nächste Jahr: Bitte vormerken. Voraussichtlich ist diese Regatta wieder die letzte Regatta am Langener Waldsee im Jahr 2010). Aber es kamen 11 Korsare aus Hamburg, Baden Württemberg, Bayern u. Hessen. Allein vom DSCL waren 4 Boote am Start.

Am Samstag kenterten bei böigem Wind bis 6 Windstärken mindestens 7 Boote, teilweise mehrmals. Aber es kam zu 2 gewerteten Wettfahrten bis gegen 18.00 Nachwuchs bei den Korsaren. Uhr. Der Sonntag brachte nur etwas leichteren Wind. Es konnten noch 9 Boote mitsegeln und diese fuhren 2 Wettfahrten von ca. 11.00 Uhr bis 13.30 Uhr. Auch am Sonntag war der Wind anspruchsvoll.

Die Wettfahrtleitung hatte bedingt durch den Wind noch den Ausfall des Prahms zu verzeichnen, konnte aber mit den anderen vorhandenen Motorbooten weitermachen. Die Crews waren engagiert bei der Sache. Zwischen den Wettfahrten blieben alle auf dem Wasser. Die Abstände waren gering.

Die Siegerehrung bei den Hessenmeistern übernahm der Präsident des Hessischen Seglerverbandes, Klaus Lachmann.

Über die Hessenmeisterschaft konnte sich wieder eine Mannschaft vom Dreieich-Segelclub freuen. Platz 1 ging an Dierk u. Tina Conrad, der 2. Platz ging an Martin u. Christian Fischer aus Inheiden, vor Jochen Brune und David Stuwe, ebenfalls aus Inheiden. Die Regatta des DSCL für Korsare gewannen Dierk Conrad u. Tobias Holler vor Daniel u. Christian Winkel, auf den 3. Rang kam die Crew Axel Gramberg u. Andrea Christ.

Bei der Siegerehrung war die Stimmung gut, dem Regattaleiter Klaus Guminski und seinem Team wurde mit starkem Applaus gedankt.

Text und Foto Michael Kalis, DSCL

 

 

08. Oktober 2009

Hessenmeister der Schwertzugvögel wieder vom Dreieich-Segelclub Langen

Die Schwertzugvogelregatta am 26. u. 27.9.09 in Langen war mit 12 Booten normal besucht, die Windverhältnisse waren schlecht. Es konnten nur 2 Wettfahrten gesegelt werden, wobei besonders die Wettfahrt am Sonntag sehr schwachen Wind hatte.

Die Ergebnisse bestätigten die sehr erfahrenen SZV Segler, auch sehr Nach der Siegerehrung am Siegerboot Harvey die Hessenmeister schwacher Wind führte zur Widerholung und Bestätigung der Ergebnisse in den vergangenen Jahren. Die DSCL Regatta gewannen deutlich Dr. Hans Flemming u. Frank Schrödter vor Christian Flemming u. Jakob Vowinkel, auf Rang 3 Gregor Lust und Michael Müller. Bei der Hessenmeisterschaft führten diese Ergebnisse zu folgender Reihenfolge: Christian Flemming u. Jakob Vowinkel vor Gregor Lust u. Michael Müller und auf Rang 3 Rüdiger Amann und Patrick Amann. Somit stellte der DSCL nach den Lasern am Wochenende davor auch den Hessenmeister bei den SZV.

Die Segler bewiesen große Geduld. So wurde am Samstag bis 18.00 Uhr gesegelt, mit 2 abgebrochenen und nur einer gewerteten Wettfahrten. Am Sonntag freuten sich die Segler über den Apfelmost gespendet von Hans Flemming.

Die Schwertzugvogelregatta gehört zu den besonders traditionellen Regatten am Langener Waldsee. Der Verein freute sich in seinem 40. Jahr über die gewonnene Hessenmeisterschaft seiner Clubmitglieder. Es war ein schönes Herbstwochenende ohne Probleme für die Regattaleitung unter der Leitung Herrn Schäfer vom DSCL.

Text und Fotos Michael Kalis, DSCL

 

 

01. Oktober 2009

Ranglistenregatta und HM der Congerklasse

Am Wochenende 26./27.09. trafen sich Segler aus ganz Deutschland zur diesjährigen (30.!) Hochheimer Stadtmeisterschaft, ausgerichtet vom Hochheimer Segelclub. 31 Mannschaften gingen insgesamt an den Start. An der Wertung für den diesjährigen Stadtmeister konnte jeder Hochheimer Bürger, der im Besitz eines Segelscheins ist, teilnehmen. Gleichzeitig zählte diese Regatta aber auch als bundesweite Ranglistenregatta der Micro Cupper und Conger-Klasse und als zweiter Lauf für die Hessenmeisterschaft – ebenfalls in der Conger-Klasse. So konnte der SCHo auch etliche Teilnehmer aus Bayern, NRW und dem Saarland begrüßen. Die Hochheimer Bucht stand buchstäblich “unter Segel“. Ein-Mann-Boote der Laserklasse und unser Nachwuchs in den “Optimisten“, Jugendliche in den “420ern“ und 2-Mann-Boote der Conger- und Aquila-Klassen gingen an den Start. Aus dem Feld heraus ragten die größeren Micro-Cupper, Kajütboote, die mit drei Personen gesegelt werden. Kurz nach 13.00 Uhr konnte bei leidlichem Wind die erste Wettfahrt für die Conger- Die Stadtmeister v.li.: G. Meissner und E. Schiller (HM Conger und 2. Stadtmeister), Th. Hartmann und A. Basten (1. Platz). Wertung angeschossen werden. 5 Minuten später folgte der Startschuss für die anderen Teilnehmer. Bei ca. zwei Windstärken und strahlendem Sonnenschein konnten drei Wettfahrten am Nachmittag ausgerichtet werden. Die vierte Wettfahrt war für Sonntagvormittag geplant und konnte ebenfalls unter passablen Bedingungen durchgeführt werden. Ihren feierlichen Höhepunkt fand die Veranstaltung zur abschließenden Siegerehrung am Sonntagnachmittag, die der zweite Vorsitzende des Vereins Gerd Stöckl und Sportwart Jürgen Bauer gemeinsam vornahmen, “verstärkt“ durch Frau Bürgermeisterin Angelika Munck in Begleitung der Weinkönigin Bianca I und der Weinprinzessinnen Sabine und Janine. Dies unterstrich einmal mehr die Besonderheit dieser Veranstaltung für die Wein- und Sektstadt Hochheim. Zahlreiche Weingüter und Sekthäuser hatten sich auch dieses Jahr wieder mit großzügigen Sachspenden für die Preisverleihung an der Veranstaltung beteiligt. Ihnen gilt unser besonderer und herzlicher Dank.

Als Stadtmeister 2009 nahm Thomas Hartmann mit seinem jungen Vorschoter Alexander Basten den von der Stadt Hochheim gestifteten Wanderpokal entgegen. Eberhard Schiller und Günter Meissner belegten Platz zwei, gefolgt von Bernd Trost und Carsten Will.

In der Wertung der Conger-Klasse und als neue Hessenmeister konnten wir unsere erfahrenen Mitglieder Eberhard Schiller und Günter Meissner beglückwünschen, die gemeinsam über 140 Lebensjahre zusammen bringen! In die Wertung zur Hessenmeisterschaft gehen alle Regatten der Bootsklasse auf hessischen Gewässern ein. Platz zwei der Hessenmeisterschaft belegten Michael und Annette von Schleinitz vom HSSC aus Frankfurt, Platz drei Bernd Trost und Carsten Will – ebenfalls vom SCHo.

Text und Fotos Friederike Hohmann (SCHo)

 

 

29. September 2009

Clubmeisterschaft 2. Lauf 2009

Am Wochenende (26./27.09.) fand auf dem Vereinsrevier des Segelclubs Gießen, dem Dutenhofener See, die letzte geplante Regatta in dieser Segelsaison statt. Es wurde der zweite Lauf der diesjährigen Clubmeisterschaft des Vereins ausgetragen. Der erste Lauf, die so genannte Stadtmeisterschaft, Laser gegen Aquila. fand bereits Ende Mai diesen Jahres statt. Bei der Clubmeisterschaft handelt es sich um eine klassenoffene Regatta, an der sowohl Vereinsmitglieder als auch Gastsegler teilnehmen können. Ausgeschrieben waren vier Wettfahrten minus einem Streicher. Das Gesamtergebnis beider Läufe mit den dazugehörigen Ehrungen wird erst bei der Jahresabschlussfeier des Vereins im November 2009 bekannt gegeben.

Am Samstag um 14.15 Uhr startete der Regattaleiter Helmut Indra nach einer Startverschiebung den ersten Lauf über zwei Runden jeweils mit einer Schleife um das olympische Dreieck. An den Start gingen zwölf Boote verschiedener Klassen. Fünf Minuten später erfolgte dann ein zweiter Start mit jugendlichen Seglern, fünf Opti- und zwei Laser-Jollen, die mit ihren kleinen Booten nicht in die Windabdeckung der großen Boote geraten sollten. Die jugendlichen Segler wurden getrennt gewertet, da sie nur eine Runde um das Dreieck zu segeln hatten. Das zur Zeit herrschende Hoch Sabine bescherte uns einen typischen Altweibersommer mit ungestörtem Sonnenschein, aber keinem Segelwind. Es wehte nur eine schwache Brise aus verschiedenen Richtungen. Teilweise kam der Wind ganz zum Erliegen. Für Segler sind solche Windverhältnisse frustrierend, sie durften trotzdem keine Fehler machen und mussten sich voll konzentrieren, auch wenn sie zeitweise nur im Wasser dümpelten. Wenn dann mal wieder ein schwacher Windwischer kam und die Boote etwas Fahrt aufnahmen, hellten sich die

Gesichter auch gleich wieder auf. So kam es dann, dass mit großer Anstrengung und viel Geduld erst die jugendlichen Segler und nach zwei Stunden und zwanzig Minuten der letzte erwachsene Segler die Ziellinie passierten. Ein weiterer Start an diesem Tage wäre sinnlos gewesen, da der Wind gegen Abend vollends einschlief.

Am Sonntag war Startbereitschaft von 11.00 bis 14.00 Uhr angesagt. An diesem Tage war der Altweibersommer noch ausgeprägter, es wehte fast überhaupt kein Wind, so dass es auch keinen Start mehr gab. Die Vereinsmitglieder genossen die Herbstsonne, tranken Kaffee und aßen Kuchen, unterhielten sich, während die Kinder im Wasser herumtollten. In die Wertung für den zweiten Lauf der Clubmeisterschaft kam also nur die eine Wettfahrt am Samstag.

Die Regatta gewann bei den Jugendlichen Erik Kubaczka und bei den anderen Klassen Beate Christophis, beide auf Laser.

Gerd Korzer

 

 

23. September 2009

Darius Fekri vom ausrichtenden Dreieich-Segelclub-Langen ist Hessenmeister bei den Standardlasern

Am 19. u. 20. Sept.2009 waren es wieder die Laser, welche mit einem großen Feld an Seglerinnen u. Seglern antraten.

Es segelten um die Plätze bei den Standards 17 Boote und bei den Radial 20 Boote. Besonders stark waren diesmal jugendliche Seglerinnen u. Segler vertreten. Es meldeten Boote aus Hessen, hier besonders stark die Truppe vom Edersee, aus Rheinland-Pfalz, NRW und Baden-Württemberg.

Der Samstag reichte mit etwas Mühe zu einer Wettfahrt bei schwachem Wind. Es gelang der Regattaleitung unter Dietmar Schimpfle diese Wettfahrt durchzusegeln. Der Sonntag brachte keinen Wind. Bei warmem Wetter fuhren zwar die Segler gegen 13.00 Uhr nochmals raus, doch Flaute verhinderte Startversuche. Die Wettfahrt am Samstag brachte in beiden Laserklassen bei den jeweils ersten 5 Booten knappe Einläufe.

Sieger bei den Laser Standard wurde Ansgar Schneider vom Wassersportverein Hessenmeister Laser Standard v.l.n.r. Dominik Gärtner, Darius Fekri u. Michael Theilen. Biggesee vor Thomas Leukel aus Lister (NRW), der dritte Rang ging an Daniel Hedwig vom Edersee. Bei den Laser Radial siegte Dennis Leukel aus Lister vor Manuel Hedwig vom Edersee und Eva Deichmann von der Bergstrasse.

Bei der Masterwertung ergab sich für diese Regatta folgendes Podestbild:

1.Thomas Leukel (NRW), 2.Darius Fekri u. 3. Dirk Jacobs (NRW).

Diese Regatta der Einhandsegler war gleichzeitig die 2. Regatta zur Wertung der Hessenmeister. Im August wurden hierfür in Gießen am Dudenhofener See schon 3 Wettfahrten gesegelt. Der Vize Sport des Hess. Seglerverbandes, Dr. Lutz-Bodo Veil nahm die Ehrungen zu den Hessenmeisterschaften vor. Mit der Wettfahrt in Langen konnten sich über diesem Titel freuen:

Standard:1. Darius Fekri DSCL, 2. Michael Theilen SCG´84, 3. Dominik Gärtner SCE

Radial: 1. Eva Deichmann (WSVB-L), 2. Christian Kremer (SCE), 3. Christian Schraut (SCE)

Der ausrichtende DSCL konnte sich auch noch mit einem Jugendlichen des Vereins über den 2. Platz bei den Lasern U 14 freuen: Benedikt Jost. Hessenmeister bei dieser Altersklasse wurde Karina Wörz vom SCG84´, auf den dritten Rang kam Phillipp Lautenschläger vom SVBiblis.

Text und Fotos Michael Kalis, DSCL

 

 

15. September 2009

Wetter stellte 470er-Segler auf die Probe

Am Wochenende 05./06.09. richtete der Segelclub Gießen einen weiteren Höhepunkt in dieser Segelsaison am Dutenhofener See aus. Segler der 470er kämpfen auf dem Dutenhofener See gegen Wind und die Konkurrenz olympischen 470er Klasse fanden sich aus dem gesamten Bundesgebiet zur Lahntalregatta mitten in Hessen ein. Viel Regen, aber auch viel Wind in der Vorhersage ließen für das Wochenende auf gute Segelbedingungen hoffen. Zwar regnete es bis kurz vor dem ersten Start, aber dann kam der Wind sogar stärker als die angekündigten 3-4 Beaufort. Pünktlich um 14.00 Uhr schickten die Wettfahrtleiter Marc Punzert und Maximilian Klee das Feld auf die Bahn. Gesegelt wurde der Olympische Dreieckskurs, sprich nach einem Dreieck um drei Tonnen folgt eine Schleife. Im Laufe des Nachmittags nahm der Wind noch zu. Die heftigen Böen und die damit verbundenen Dreher stellten hohe Anforderungen an die Bootsbeherrschung, vor allem aber auch an die Kondition aller Teilnehmer. Nach zwei Wettfahrten und mit schweren Armen konnte zum gemütlichen Grillabend am Lagerfeuer übergegangen werden. Der Sonntag begann romantisch mit Nebelschwaden auf leider spiegelglatter Wasserfläche. Da blieb Zeit um anstehende kleinere Reparaturen vom Vortag auszuführen und das Material sorgfältig auf die kommende Wettfahrt vorzubereiten. So kam gegen 12.00 Uhr doch noch der ersehnte Wind. Bei 2Bft. konnte eine dritte Wettfahrt absolviert werden. Hier war der richtige Weg um die Inseln auf dem Dutenhofener See wichtig, um nicht in deren Windschatten hängen zu bleiben, während der Rest des Feldes dem Ziel entgegen segelt. Da stellte sich wiederum heraus, dass gute Revierkenntnis hilfreich ist, um die Konkurrenz zu überraschen. Aber die Leverkusener Mannschaft Julian Hipp und Florian Tang verteidigten ihre Führung vom Samstag erfolgreich und konnten bei der Siegerehrung um 15.00 Uhr vor ihren Konkurrenten Markus Meilchen/Michael Justen (Rastatt/Biblis) und Stefan und Anke Becker (SC Saar) die Preise in Empfang nehmen. Der Segelclub Gießen hat erneut in der Regattaszene unter Beweis gestellt, dass auch in unserer Region aktiv und sportlich seglerischer Wettkampfsport betrieben werden kann.

Marcus Wörz, SCG´84

 

 

25. August 2009

Erster Lauf zur HM 2009 der Laser

Hurra – schon beim ersten Lauf zur Hessenmeisterschaft und dem ersten Lauf zur Landesjugendmeisterschaft haben wir es geschafft. In beiden Klassen, sprich sowohl im Standard als auch bei den Radials haben mindestens 8 Wie rum? hessische Segler teilgenommen. 29 Laser (13 Standard- und 16 Radialsegler) hatten am 22./23. August den Weg an den Dutenhofener See zur Inselregatta des Segelclub Gießen gefunden - dank einer großen Gruppe Segler vom Edersee, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.

Das Wetter war herrlich, was bedeutete, dass der Wind auf sich warten ließ. Um 14.00 Uhr sah es passabel aus. Der Wind wurde immer weniger, das Wasser immer glatter - folglich Abbruch der ersten Wettfahrt. Nach schwierigen Stunden für den Wettfahrtleiter Manfred Gießmann konnte doch noch eine Wettfahrt am Samstag erfolgen. Der gemütliche Grillabend versöhnte hoffentlich alle.

Nach dem gemeinsamen Frühstück blickten alle erwartungsvoll auf das Wasser. Und tatsächlich ab 11.00 Uhr stabilisierten sich die einzelnen `Böen`, sodass noch zwei Wettfahrten stattfinden konnten. Der konstante, aber stark drehende Wind stellte die Segler vor die große Frage, welche Seite der Insel, denn nun die richtige sei. Besonders im dritten Lauf wurde das Feld erheblich durcheinander gewirbelt.

Die knappen Platzierungen lassen auf spannenden Duelle bei dem 2. Lauf zu den hessischen Meisterschaften am 19./20.09.09 in Langen hoffen.

Die Erstplatzierten im Standard:

1.Dominik Gärtner SCE

2. Michael Theilen SCG

3. Darius Fekri DSCL

im Radial:

1. Felix Deckers RCR

2. Eva Deichmann WSVB-L

3. Georg Rüppel SCE

Text und Fotos Bärbel Wörz SCG´84

 

 

17. August 2009

Eva Deichmann holt Eicher Laser Pokal zurück

Am 15. und 16. August wurde in Eich der Eicher Laser Pokal ausgesegelt. Nachdem Eva Deichmann aus Heppenheim im letzten Jahr einen Sieg mit viel Eva Deichmann freut sich über ihren Sieg und den Pokal. Pech im letzten Moment vergeben hatte und punktgleich mit dem Ersten Zweite wurde, hatte sie dieses Jahr das Ziel, sich den schon vor zwei Jahren einmal gewonnenen Wanderpokal wieder zurückzuholen.

Am ersten Wettfahrttag wurde mit einiger Verzögerung wegen Flaute ein Lauf bei sehr wechselhaften Winden gesegelt. Jan Wörz vom Segelclub Gießen gewann die Wettfahrt vor Eva Deichmann.

Am folgenden Tag waren dann traumhafte Bedingungen für die Segler, es war sonnig und ein schöner recht gleichmäßiger Wind. Eva konnte bei den drei Tageswettfahrten drei Siege verbuchen und so im Gesamtergebnis den zweiten Platz streichen. „Das ist natürlich etwas ganz besonderes wenn man nur erste Plätze in der Serie hat.“, resümierte sie danach stolz. Neben dem Pokal gibt es für den Sieg viele Ranglistenpunkte, die für die Qualifikation zur Weltmeisterschaft im nächsten Jahr wichtig sind.

Sie gewann die Regatta vor dem Vorjahressieger aus Nordrhein-Westfalen, Max Brinkmann, und Max Müller vom Segelclub Eich.

Erfreulich war, dass insgesamt sechs hessische Segler teilnahmen, so konnte sich Jan Wörz über einen vierten Platz freuen, seine Schwester Karina, neu in der Laserklasse, belegte den achten Platz. Außerdem nahmen noch Philipp Lautenschläger, Darius Joppich und Philipp Schütt vom Segelverein Biblis teil.

Text Eva Deichmann / Fotos Dr. Marco Deichmann

 

 

14. August 2009

Karlo Schmiedel und Stefan Oetken Vize-Weltmeister in der Grandmaster-Klasse

Vom 2. bis 7. August 2009 wurde vom Segelclub TWV Achensee der 26. Masters World Cup der olympischen 470er-Klasse auf dem Achensee in Österreich ausgerichtet.

Beim Masters World Cup wird in drei Alterklassen gesegelt: bei den Apprentice Master muss der Steuermann mindestens 30 Jahre alt sein und insgesamt müssen mindestens 60 Jahre im Boot sitzen. Um als Master mitsegeln zu können Karlo Schmiedel (gelbe Jacke) und Stefan Oetken, im Trapez stehend, mit ihrem 470er „Inshallah“. muss der Steuermann mindestens 35 Jahre alt sein und im Boot müssen insgesamt mindestens 70 Jahre sitzen. Um als Grandmaster gewertet zu werden muss der Steuermann mindestens 50 Jahre alt sein und Vorschoter und Steuermann müssen zusammen mindestens 100 Jahre alt sein.

Der Masters World Cup in der 470er-Klasse wird jährlich ausgetragen, fand letztes Jahr in Bulgarien statt, dieses Jahr in Österreich und wird nächstes Jahr an der französischen Atlantikküste ausgetragen.

In der Altersklasse der Grandmaster errangen Karlo Schmiedel vom Segelclub Undine Offenbach und sein Vorschoter Stefan Oetken vom Frankfurter Yachtclub den Vizemeistertitel. Der Meistertitel ging an eine Crew aus Frankreich, Platz drei an ein Team aus der Schweiz.

Insgesamt nahmen 62 Mannschaften aus Frankreich, der Schweiz, Belgien, Rumänien, Griechenland, Spanien, Russland, Italien, Deutschland und dem Gastgeberland Österreich teil.

An fünf Tagen wurden neun von zwölf geplanten Wettfahrten bei wechselndem Wetter (Dauerregen und Sonnenschein) und Windstärken von 1 bis 5 Beaufort gesegelt.

Karlo Schmiedel und Stefan Oetken erreichten mit den Einzelplatzierungen 2, 4, 2, 6, 1, 3, 13, 3 und 1, wobei die beiden schlechtesten Platzierungen gestrichen werden konnten, in der Gesamtwertung der Grandmaster den zweiten Rang von 19 Grandmasterbooten.

Text Herbert Sablotny (SCU) / Fotos Virag Janko

 

 

12. August 2009

Ederseesegler bei FD Weltmeisterschaft 2009

Zwei Segelteams vom Segel Club Edersee e.V. vertraten in der Woche vom 02. bis 07. August unser heimisches Segelrevier in Holland. Kilian König mit seinem Das Regattafeld kurz nach dem Start Vorschoter Johannes Brack und Hans-Albert König mit Tom Greten, waren bei der Flying Dutchman Weltmeisterschaft 2009 in Medemblik, Niederlande, dabei. Fünf Wettfahrttagen und 95 Crews aus 18 Nationen stellten sich die heimischen Segler. Starke Konkurrenten und die Favoriten aus Dänemark und Ungarn machten es den beiden Teams nicht einfach. Kein Grad durfte verschenkt werden und höchste Konzentration war gefordert. Für die ersten beiden Wettfahrttage wurden die 95 FDs in zwei möglichst gleich große Gruppen aufgeteilt, die noch keine Qualifikation für das Gold oder Silber Fleet beinhalteten. An diesen ersten beiden Tagen erreichten GER 113 Kilian König und Johannes Brack erfolgreich zwei dritte Plätze, einen fünften und einen zehnten Platz. GER 13 Hans- Albert König und Tom Greten erreichten an diesen beiden Tagen ihren besten Platz mit dem 14 Zieleinlauf. Schwankende Wetterbedingungen fand man sogar bei einer Weltmeisterschaft wieder. Der dritte Regattatag wurde nun im Gold und Silber Fleet ausgesegelt. Beide Teams schafften es ins Gold Fleet einzuziehen. Nach drei anstrengenden Wettfahrttagen wurde den Seglern ein Tag Pause gegönnt, der ihnen, trotz großer Aufregung und Freude, etwas Entspannung bringen konnte. Am Freitag war dann die Weltmeisterschaft nach einem unvorteilhaften Leichtwindtag vorbei. Das Ederseeteam GER 113 König und Brack erreichten von 95 Teilnehmern den 12 Platz, das Team GER 13 König und Greten den 39. Weltmeister in der FD Klasse 2009 wurden die Brüder DEN 21 Jörgen und Jacob Bojsen- Möller.

Jana Kremer, Foto Nils Jannichsen

 

 

09. August 2009

Starkes hessisches Feld bei der IDJM vor Travemünde

Alle vier Jahre treffen sich alle deutschen Jugendmeisterschaftsklassen zu einer gemeinsamen Deutschen Jugendmeisterschaft. Dieses Jahr fand diese allgemeine IDJM im Rahmen der Travemünder Woche statt. Um sich auf die Meisterschaft vorzubereiten, trainierten die Lasersegler Eva Deichmann (WSVB-L) und Christian Kremer (SCE) eine Woche zuvor mit dem Kader aus Eva Deichmann vor Travemünde NRW. „Es war sehr hilfreich, sich noch einmal mit anderen Trainingspartnern vergleichen zu können“ resümierte Eva nach der Trainingswoche. Sie hatte die vorherige Saison mit dem Landeskader aus Baden-Württemberg trainiert, welcher jedoch vor der IDJM kein Training veranstaltete.

Bevor die Meisterschaft am 25.07. mit den Wettfahrten beginnen konnte, mussten jedoch alle Boote vermessen werden. Das ist für jeden Segler immer wieder spannend, da jeder Vermesser andere Schwerpunkte setzt. Besonders ärgerlich für Lasersegler ist, wenn ein Riggteil krumm ist, da dann meist nur noch der Kauf eines Ersatzes übrig bleibt.

Am Dienstag wurde endlich gesegelt, bei recht leichtem Wind segelten die Laser ihre ersten drei Läufe für die Qualifikationsserie. Viele Frühstarts prägten die Wettfahrten, so bekamen viele Segler ein BFD (Black Flag Disqualified). Die Landeskaderseglerin Eva Deichmann kam sehr gut mit den Bedingungen zurecht und konnte drei sehr gute Ergebnisse erzielen. Am zweiten Tag konnten die Laser ihre Qualifikation beenden, während die 420er noch einen weiteren Qualifikations-Tag brauchen würden. Die Einteilung in Gold- und Silber-Gruppe nach den Qualifikationsrennen macht spannende Favoritenduelle möglich und ist motivierend für schwächere Segler, die in der Silbergruppe (zweite Hälfte) ihre Erfolge erzielen können.

Der Donnerstag wird sicherlich vielen Teilnehmern in Erinnerung bleiben. Aus anfänglichen 4 Bft wurden im Verlauf des Tages 7 in Böen 8 Bft. Das ist schon die obere Grenze fürs Regattasegeln. Im Laser segelte nur die Goldgruppe einen Lauf zu Ende, im Opti wurden zwei Wettfahrten gesegelt, doch die meisten Bootsklassen wurden frühzeitig in den Hafen geschickt. Als alle Segler gesund den Hafen erreicht hatten, konnte man deutlich sehen, dass vielen Eltern ein Stein vom Herzen fiel, obwohl die meisten Segler durch die vielen Sicherungsboote auf dem Wasser das Gefühl hatten, gut abgesichert zu werden. Die beiden letzten Meisterschaftstage fanden bei mittleren Winden statt, sodass in der Regattawoche alle Bedingungen abgedeckt waren.

Erfreulich für den hessischen Segelsport war, dass von den 900 jungen Seglern auch elf hessische Segler teilnahmen, so nahmen in der Teeny-Klasse Clara und Anna Hansen (Platz 41), im Opti Bernadette Nüß (Platz 111), alle Wassersportverein Langen, im 420er Leonhard und Constantin von Beck (65.) Segelverein Biblis teil. Im Laser Radial konnten sich sogar sechs Segler qualifizieren, so segelten Georg Rüppel (47.) , Christian Kremer (128.), Marcel (61.) und Manuel Hedwig (36.) vom Segelclub Edersee, Jan Wörz (154.) vom Segelclub Gießen und Eva Deichmann (37.) vom Wassersportverein Bergstraße vor Travemünde.

Text und Fotos Deichmann

 

 

06. August 2009

Bruchsteinregatta 2009

Am Wochenende 01./02.08. fand auf dem Vereinsrevier des Segelclubs Gießen, dem Dutenhofener See, die alljährlich stattfindende Bruchsteinregatta statt. Es handelte sich um eine klassenoffene Regatta, an der alle Anlieger des vorn rechts: Volker und Sylvia Ruckelshausen auf ETAP 20 Dutenhofener Sees und auch Gäste teilnehmen konnten. Der Name „Bruchsteinregatta“ rührt von den zu gewinnenden Preisen her: Bruchsteine, faustgroße wohlgeformte Kieselsteine, vom Vereinsmitglied Helmut Römer, wie in jedem Jahr, gesammelt und liebevoll mit viel Fantasie mit maritimen Motiven bemalt. Gleichzeitig wurde auch ein Sommerfest gefeiert, zu dem der Nachbarverein des Segelclubs Gießen, der Wassersportverein Lahnau, der auch viele Regattateilnehmer stellte, eingeladen hatte.

Angetreten waren 24 Segelboote: Jollenkreuzer (Dickschiffe), aber auch Segeljollen, wie Optis, Laser und Aquilas. Die Opti-Segler wurden getrennt gewertet, da die jugendlichen Segler nur eine verkürzte Strecke zu absolvieren hatten.

Regattaleiter waren Ralf Gissel und Manfred Reinacher. Start war am Samstag um 14.30 Uhr. Es wehte ein äußerst schwacher Wind aus süd-östlicher Richtung, so dass nur zwei Runden mit Schleife um das olympische Dreieck gesegelt wurden. Mehr als eine Wettfahrt war bei diesen Windverhältnisse an diesem Samstag nicht drin.

Zum Ausgleich wurde anschließend beim Nachbarverein, dem Wassersportverein Lahnau, das Sommerfest gefeiert, d.h., es wurde deftig gegrillt.

Am Sonntag war Startbereitschaft um 09.30 Uhr angesetzt, aber der See war spiegelglatt, es wehte anfangs kein Wind, obwohl die Wettervorhersage mehr Wind versprochen hatte. Aber dann, um 10.30 Uhr, kräuselte sich die Wasseroberfläche, und

es setzte ein böiger Westwind ein, Stärke 3-4 Bft. Ein idealer Wind, der allen Seglern volle Konzentration und Leistung abverlangte, so dass auch hier und da mal ein Laser- Segler kenterte, die aber aus eigener Kraft ihre Boote wieder aufrichten konnten. Aber die DLRG war mit ihrem schnellen Rettungsboot immer in greifbarer Nähe. So konnte an diesem Sonntag eine weitere Wettfahrt über zwei Runden um das Dreieck gesegelt werden.

Die Erstplatzierten waren bei den Optis

1.Platz Hormuth, Linus

2.Platz Kulaczka, Erik

3.Platz Vosteen, Lars

Bei den anderen Boote verschiedener Klassen

1.Platz Christophis, Beate

2.Platz Scoffield, Matthew und Zinn, Hartwig

3.Platz Theilen, Michael und Egemnazarov, Batikbeg

Gerd Korzer

Text und Fotos Gerd Korzer SCG´84

 

 

02. August 2009

Jugendfreizeit beim Segelclub Westerwald SCWw

Vom 26. 07. – 01.08.2009 verbrachten 33 Jugendliche im Alter von 7 bis 16 Jahren aus Hessen, NRW und RPF eine Jugendfreizeit an der Krombachtalsperre. 17 Jugendliche waren Clubmitglieder des Segelclubs Teilnehmer mit Betreuern, re. Frank Runge Westerwald, insgesamt auch 10 Mädchen, leider nur fünf aus der näheren Umgebung.

Für Tag- und Nachtaufsicht sorgten 15 Betreuer, davon 11 aus dem Verein, mit Unterstützung von Betreuern seitens des Segelclubs Hochheim SCHo und der Segelkameradschaft Unterbach SKU/Düsseldorf. Ebenso wurden 2 Leihboote von der Klassenvereinigung Splash. sowie einen Big Open, eine RS Vision von Eckhardt Mikulski (Frankfurt am Main) für Übungszwecke zur Verfügung gestellt. DieUnterbringung erfolgte problemlos in mitgebrachten Zelten auf dem Clubgelände.

Ein abwechslungsreiches Programm sorgte für keinerlei Langeweile; im Einzelnen: Frühsport mit Laufen oder Schwimmen, Baden, Wasserspiele, Nachtwanderung, Lagerfeuer, Kinoabend (Fluch der Karibik), Brett- und Kartenspiele, aber im Vordergrund, wie bei einem Segelclub nicht anders zu erwarten: Segeln, segeln, segeln in Opti und 420er, Kenterübungen, Prüfungsvorbereitung für den Jüngsten- und den Sportsegelschein. Gerade in letzterem sind die Kinder sehr ehrgeizig.

Der Wettergott spielte ebenfalls sehr gut mit, ausreichender Wind, vor allem trocken und angenehm warm, so dass insbesondere die Wasseraktivitäten besonderen Spaß bereiteten.

Die segelspezifische Ausbildung konnte erfolgreich mit der Ausgabe von 10 Jüngsten-Segelscheinen und 5 Sportsegelscheinen abgeschlossen werden, so dass diese Nachwuchsarbeit für alle wieder ein lohnendes und bleibendes Erlebnis war!

Die Maßnahme wurde hervorragend geplant, organisiert und realisiert vom Jugendwart Frank Runge, der auch die Gesamtleitung hatte.

Text Oskar Fleischer (ü. Probst), Fotos Weißmann und Laucht (SCWw)

 

 

02. August 2009

Jahresziel erreicht – Die Juniorenweltmeisterschaft in Griechenland

Nach über ein eineinhalb Tagen Autofahrt kam die hessisch-hamburgische Segelmannschaft, bestehend aus Henrik Simon (WSVB-L) und David Heitzig (NRV) in Thessaloniki (Griechenland) an. Dort fand dieses Jahr vom 12. bis 18. Juli die Juniorenweltmeisterschaft der 470er statt. Doch die Sportler kamen schon eine Woche vor dem Wettkampf um sich an das Revier und auch an das Klima zum gewöhnen.

Sehr hohe Temperaturen schlugen den Seglern beim Aussteigen entgegen, Trainingsvorbereitung unter griechischem Himmel doch die ersten Tage waren entspannt: Es musste das Boot aufgebaut und durchgecheckt werden, der Trainer kam erst am Folgetag an.

Doch dann fing gleich das Training an: Sehr oft und lange wurden Geschwindigkeitsvergleiche gefahren um für die Regatta auf diesem Revier die richtigen Einstellungen zu finden. Bei der sengenden Hitze und unter ständiger Sonneneinstellung war es sehr wichtig, immer genug zu trinken: Minimum 5 Liter am Tag. Die Bedingungen waren schon während des Trainings nicht einfach. Immer sehr leichter Wind, durch die Thermik öfters drehend oder pendelnd.

Nach einer sehr komplizierten Vermessung (das Boot war zu leicht), sollte es dann am Sonntag, den 12. Juli mit den ersten so genannten Qualifikationswettfahrten losgehen. Doch zum ersten Mal seit einer Woche war in der Bucht vor Thessaloniki zu viel Wind, sodass keine Rennen gestartet wurden. Am Montag wurden die ersten drei Rennen gefahren: Die beiden Jungs konnten sich mit zwei guten und einem weniger guten Lauf in der Mitte des Feldes einreihen. Der nächste Tag würde schon alles für die beiden entscheiden: In der ersten Hälfte (Goldgruppe) und damit unter den ersten 30 Booten würde bedeuten, dass sie ihr Saisonziel erreicht hätten, alles andere würde den Druck und den Stress auf den Rest der Woche ausweiten.

Am Dienstag war mittlerer Wind und die beiden fanden sich ganz gut zurecht, vor allem das zweite Rennen lief mit einem sechsten Platz sehr gut. Doch dann kam noch ein 17. Platz hinzu und nun wurde es eng. Doch mit dem 25. Platz (Goldgruppe bis 27) hatten sie es geschafft und konnten dem Rest der Regatta entspannter entgegenblicken.

Das Segeln in der Goldgruppe stellte sich für die Mannschaft als sehr schwierig heraus, und es fiel ihnen schwer, sich noch weiter nach vorn zu arbeiten. Weiterhin kamen sie, wie auch einige andere Segler, nicht gut mit den Bedingungen vor Ort klar. Immer sehr leichter Wind, sehr heiß und Windfelder von verschiedenen Seiten führten zu weniger befriedigenden Ergebnissen.

Nach einem Crash mit dem deutschen Ferdinand Gerz (in einem eigentlich sehr viel versprechenden Lauf) ging es für die Mannschaft eher bergab.

Doch am letzten Tag konnten die Beiden noch einmal punkten und sich wieder auf den 25. Platz arbeiten. Henrik und David sind mit dem Ergebnis durchaus zufrieden „aber es wäre noch einiges mehr drinnen gewesen...“ so David Heitzig.

Nach einer schönen Abschlussfeier und langem Verladen der Boote ging es dann zurück nach Deutschland. Als nächstes steht die Weltmeisterschaft in Kopenhagen (Dänemark) an, doch wegen einer Operation fällt Vorschoter David aus und Henrik muss sich einen Ersatz suchen.

Text Henrik Simon, Fotos Gerald Heitzig

 

 

29. Juli 2009

Viele Gäste am Main zur Regatta und Tag der Offenen Tür

Der Segelclub Hochheim konnte am Wochenende (25./26.07.) am Mainufer viele Gäste willkommen heißen: Vereinsmeisterschaft, Sommerfest und Tag der Offenen Tür standen auf dem Programm. Am Samstag startete Regattaleiter Detlef Banniza kurz nach 13:00 Uhr die erste Wettfahrt zur diesjährigen Vereinsmeisterschaft. Bei einer Windstärke von mindestens 3 Bft und einigen harten Böen war das für die Segler “Kaiserwetter“. Es kam teilweise zu Traumwetter für die Hochheimer Vereinsboote. dramatischen Kopf-an-Kopf Rennen und auch ein paar Kenterungen, sowie spannend-knappen Zieldurchfahrten. Insgesamt konnten an diesem Tag drei Wettfahrten gesegelt werden. Am Samstagabend richtete der Segelclub sein traditionelles Sommerfest aus. Bei deftigem Essen und kalten Getränken wurde an diesem Abend noch lange erzählt; bei dem kurzzeitig aufgetretenen Platzregen eben unter den diversen Partyzelten.

Sonntags war weitaus weniger Wind, aber dafür Wetter ganz nach dem Geschmack der zahlreichen Besucher. Die Wettfahrtleitung konnte trotz schwacher Brise noch eine vierte Wettfahrt starten. An diesem Sonntag veranstaltete der Segelclub zudem einen Tag der Offenen Tür. An Informationsständen erfuhren die Besucher alles Wissenswerte rund um den Club, die Ausbildungsmöglichkeiten und die Jugendarbeit. Eine Bootsausstellung rundete die informative Seite ab. Den heißen Temperaturen konnte mit kühlen Getränken und einer Spritztour auf dem Main begegnet werden.

Bereits Ende September findet die nächste Veranstaltung des Segelclub Hochheim statt, bei der man Mitsegeln kann: An der Hochheimer Stadtmeisterschaft (26./27.9.) kann jeder Hochheimer Bürger teilnehmen, der im Besitz eines Segelscheines ist. Wer keinen Segelschein besitzt, ist sonntags im Anschluss an die Regatta zum „Schnuppersegeln“ eingeladen.

Eine Schulung für das Erlangen der verschiedenen Segelscheine beginnt in Hochheim im Oktober. Den Winter über wird Theorie gelehrt und im Sommer folgt die praktische Ausbildung. Wer Interesse am Segeln hat, kann sich Mitte Oktober auf einem Informationsabend zu den Ausbildungskursen näher erkundigen. Weitere Informationen zu den Terminen und Kursgebühren gibt es unter www.segelclubhochheim.de oder können direkt angefragt werden bei Gerd Stöckl, 2. Vorsitzender des Segelclubs Hochheim unter gerd.stoeckl@segelclubhochheim.de.

Friederike Hohmann, Fotos SCHo

 

 

24. Juli 2009

Kleine und Sandrock Sieger der Starboot HM 2009

Am Samstag (18.07.09) herrschte wieder Regattastimmung auf dem Edersee. Der Star-Cup Edersee 2009 startete um 13 Uhr und erforderte sportliches Durchhaltevermögen und viel Aufmerksamkeit der Segler. Das Starboot ist die älteste olympische Bootsklasse. Gleichzeitig wurde die Surpriseregatta ausgesegelt, die um 11 Uhr ihren ersten Start fand. Die Ergebnisse der Ederkogge 2009, dem ersten Lauf der Hessenmeisterschaft der Starboote, und die des Star- Cups Edersee 2009, dem zweiten Lauf, ermittelten am Wochenende den Sieger der diesjährigen Hessenmeisterschaft.

Das Regattafeld nach dem Start an der Luvtonne Insgesamt nahmen 8 Boote an der Hessenmeisterschaft 2009 teil. Alle Boote stammen vom Edersee und sind Mitglieder des Segel Club Edersee e.V.. Am Samstag gingen 7 Boote an den Start, erfreulicherweise auch auswärtige Starsegler. 3 Wettfahrten wurden im Waldecker Becken am ersten Regattatag ausgesegelt. Der Wind wehte aus West/ Süd- West mit einer Stärke von 3-5 Beaufort. Winddreher am Kap Horn und starke Böen erforderten viel Aufmerksamkeit und Mut beim Mastlegen. Leider gab es auch kleine Schwierigkeiten, so beim Team Rohrbach, dem in der ersten Wettfahrt die Fock riss. Somit konnte Andreas Rohrbach mit seinem Sohn Jan Rohrbach nur einen Lauf am Samstag zu Ende segeln, den sie erfolgreich mit dem dritten Platz beendeten. Frieder Kleine und sein Vorschoter Timo Sandrock, vom SCE, gewannen am Samstag die zweite Wettfahrt und belegten bei der ersten den zweiten Platz. Sehr stark segelten auch Kilian König und Johannes Brack, vom SCE, sie gewannen die dritte Wettfahrt und ersegelten zuvor einen zweiten und einen dritten Platz. Die erste Wettfahrt gewann ein auswärtiger Segler Thorsten Hülsmann und Julian Santkötter, vom SCM. Dieses Team beendete den Regattatag mit einem dritten und einem zweiten Platz. Der Sonntag brachte Wind aus Süd-West/Süd mit 2-4 Windstärken, etwas schwächer als am Vortag. Zwei Wettfahrten sollten gesegelten werden und wurden angeschossen, wobei die letzte Wettfahrt mangels Wind abgebrochen wurde, Die letzte Wettfahrt am Sonntag gewannen Frieder Kleine und Timo Sandrock. Ganz knapp mit jeweils einem Punkt Unterschied gewannen Hülsmann und Santkötter, vom SCM, mit 8 Punkten den Star- Cup Edersee 2009. Es folgten Kilian König und Johannes Brack, SCE, und Frieder Kleine und Timo Sandrock, ebenfalls SCE. Da die auswärtigen Segler nicht aus Hessen kamen, konnten sie nicht in die Wertung der Hessenmeisterschaft einbezogen werden. Frieder Kleine und Timo Sandrock belegten, unter Ausschluss der Auswärtigen, bei der Ederkogge 2009 den ersten Platz und beim Star- Cup Edersee 2009 den zweiten. Diese starke Leistung zeichnete das Team mit dem Hessenmeistertitel 2009 der Starboote aus. Auch im vergangenen Jahr wurde das Team Hessenmeister. Kilian König und Johannes Brack wurden zweiter, Klaus Roesen und Arndt Renner dritter. Den vierten Platz belegten Jens Burmester und Patric Burmester, den fünften Max Buchholz und Jana Kremer. Auch in diesem Jahr war die Freude an der Hessenmeisterschaft sehr groß.

Text Jana Kremer, Fotos Gerardo Scheele

 

 

24. Juli 2009

Wieder erfolgreiche Jüngstenausbildung am Diemelsee

Um einen Sportverein bestehen lassen zu können und lebendig zu erhalten, ist es unbedingt erforderlich, Kinder und somit die Familien für den Segelsport zu interessieren und zu begeistern. Unter diesem Aspekt führte der Sportsegelclub Diemelsee (SSCD) auch in diesem Jahr eine Jüngstenausbildung in Verbindung mit einer Gemeinschaftsgrundschule durch.

Am 10.07.2009 haben 19 Kinder ihre Prüfung zur Erlangung des Jüngstenscheins erfolgreich bestanden.

Die Gruppe der ausgebildeten Jugendlichen und in der Mitte das Ausbildungsteam des SSCD:  Mitte von links:  Dieter Pottgüter,  Jürgen Mölders,  Klaus Lesker Vorausgegangen war für die Kinder eine kompakte Ausbildungswoche, die der SSCD in Kooperation mit dem Hessischen Seglerverband und der Gemeinschaftsgrundschule Giershagen durchführte. Nach der Begrüßung der Kinder und der Schulleiterin Angela Backhaus durch den 1. Vorsitzenden Hans-Jürgen Schaewitz am 6.7.2009 übernahm das Ausbildungs- und Betreuungsteam des SSCD die Kinder in ihre Obhut. Die Ausbildung leitete Jürgen Mölders, selbst ein erfolgreicher O-Jollen Regattasegler. Unterstützt wurde er vom Jugendwart des SSCD, Dieter Pottgüter, sowie weiteren aktiven Seglern des SSCD. Als Basis für die nun folgende Ausbildung wurde u. a. das kindgerecht ausgerichtete DSV-Heft „Segeln für Kids“ genutzt.

Die Resonanz zu diesem Ausbildungsangebot ist äußerst positiv. Ersichtlich ist dieses u. a. aus der Anmeldung von 6 Jugendlichen zur Mitgliedschaft im SSCD.

Hans-Jürgen Schaewitz, Foto Uwe Klauke

 

 

03. Juli 2009

Erstes Saisonziel nur knapp verpasst

Top 60 %, so das Ziel für die beiden 470er-Segler Henrik Simon (WSVB-L) aus Hessen und David Heitzig (NRV) aus Hamburg auf der diesjährigen Kieler Woche, der größten Regatta der Welt, Damit hätten die beiden jungen Segler die Qualifikation für den DC-Kader (Bundeskader) erreicht. Aber das Ziel ging nicht auf, nur 3 Punkte trennten die Beiden von der Zielplatzierung. Vielleicht, so Trainer Reinhard Linke, war das Ziel zu hoch gesteckt. 60 startende Boote, davon 42 aus dem Ausland, zeigten wie leistungsstark das Feld war. Auch kamen die die Beiden mit den Bedingungen nicht so zurecht, viel Welle, wenig Wind, da fehlt nach rund 30 Trainingstagen sicher noch die Übung.

Für die Mannschaft ging es am ersten Wettfahrtag (Samstag, der 20. Juni) sehr gut los: Ein dritter Platz an der ersten Luvboje, im Ziel letztendlich sechster, war wesentlich besser als die beiden erwartet hätten. Doch schon in der zweiten Wettfahrt zeigte ihnen das leistungsstarke Feld, dass es auch andersherum laufen kann, ein schlechter Start und keine gute Startkreuz führte zu einem Ergebnis im hinteren Drittel.

Am Sonntag und auch am Montag war leider kein Wind, obwohl es vor dem Hafen sehr viel versprechend aussah. Doch konnte man nicht sehen, wie der Wind auf der rund 10km entfernten Bahn stand. Am Dienstag, der auch der letzte Wettfahrttag war – außer für die ersten zehn Boote – sah es am Anfang noch sehr gut aus; drei Windstärken mit einer kurzen und steilen Wellen bei Sonne versprachen einen guten Tag. Im ersten Lauf lag die Mannschaft Simon / Heitzig noch im guten Mittelfeld; für ihre Verhältnisse vollkommen in Ordnung. Doch dann nahm der Wind immer mehr ab und die Beiden bauten immer weiter ab, sodass die beiden folgenden Läufe ihren bis dahin insgesamt 28. Platz nicht sichern konnten.

Mit einer Endplatzierung auf dem 39. Platz und nur drei Punkten Abstand zum 36. Platz haben die beiden Segler ihr Ziel knapp verpasst. Jetzt heißt es gut vorbereiten auf die Junioren-Weltmeisterschaft in Thessaloniki, Griechenland, denn dort haben sie eine zweite Chance und müssen unter die ersten 30 Boot fahren.

Henrik Simon / ü. HSeV

 

 

01. Juli 2009

DLRG und SCW üben gemeinsam

Nach zwei Kenterungen von Segelbooten mit Jugendlichen im Frühjahr diesen Jahres beschlossen die DLRG KG Wiesbaden und Schierstein und die Übung macht den Meister, auch eine Kenterung will geübt sein Segeljugend des SCW aktiv zu werden. Die Idee war, ein gemeinsames Kentertraining durchzuführen. Nach einer intensiven Planungsphase wurde das Kentertraining für den 28. Juni 2009 angesetzt. In der Theorie wurden die wichtigsten Punkte für das Verhalten bei einem Unfall besprochen. Mark Joses von der DLRG erklärte was von Seiten der DLRG bei einer Kenterung zu beachten ist. Wichtig ist zum Beispiel, dass alle Segler vollständig sind, und sich niemand unter den Segeln befindet. Ferner sollen alle Beteiligten am Segelboot bleiben. Bernd Klabunde vom SCW erläuterte den DLRG’lern im Gegenzug wie was bei dem aufrichten eines Segelbootes zu beachten ist. In der darauf folgenden Praxis konnten dann die jugendlichen Segler, von denen ein Teil erst am Vortag Ihren Segelschein bestanden hatte, dann die Theorie in die Praxis umsetzen.

Text: Martin Otter (DLRG KG Wiesbaden) / Foto: Bernd Klabunde (SCW)

 

 

24. Juni 2009

Elite der H-Boot Segler kämpfte am Edersee um den Meistertitel 2009

Höhepunkt der diesjährigen Regattasaison am Edersee war zweifelsfrei die Internationale Deutsche Meisterschaft (IDM) der H-Boote vom 6. bis 11. Juni, deren Ausrichtung der am Rehbach beheimatete Edertaler Segel-Verein Die Startphase im Waldercker Becken unterhalb Schloss Waldeck. (ESV'86) übernommen hatte. Das Vorbereitungsteam um den ESV-Vorsitzenden und H-Boot-Flottenobmann Karl Draude mit Heinrich Hauer und Winfried Geisler konnte sich schon einige Wochen vor der Meisterschaft über die Anmeldung von 36 Mannschaften aus Deutschland, Holland und Belgien freuen.

Eine entsprechend starke Regatta-Konkurrenz wurde erwartet. Die deutsche Spitzenklasse war nahezu komplett vertreten. Der aktuelle Ranglistenerste Dirk Stadler (GER 1656) führte die Liste der Titelanwärter an. Aber auch die Teams um Thomas Kausen (GER 1700), Bernd Zimmermann (GER 1233), Kay Niederfahrenhorst (GER 1595) und Sven Holzer (GER 1486) zählten zum engsten Favoritenkreis.

Am Samstag und am Sonntag reisten die Mannschaften an. Nach der Vermessung der Boote und der Segel fand am Sonntag eine Trainingsregatta statt. Zuvor hatte Karl Draude die Teilnehmer persönlich begrüßt. Wettfahrtleiter Stephan Giesen aus Essen hielt seine obligatorische Steuermannsbesprechung. Er erläuterte darin noch einmal das Verfahren in Gruppen zu segeln - mit Qualifikations- und Finalläufen. Die besten Crews qualifizieren sich für die Finalläufe in der „Goldgruppe“, in denen der internationale Deutsche Meister ermittelt wird.

Am Begrüßungsabend hieß der Vorsitzende des Edertaler Segel-Vereines Karl Draude die teilnehmenden Mannschaften zur Deutschen Meisterschaft in der H-Bootklasse willkommen. Bürgermeister Wolfgang Gottschalk begrüßte die aus ganz Deutschland angereisten Segler am Edersee und wünschte der Veranstaltung viel Erfolg. Der Kommodore des Hessischen Segelverbandes überreichte in seiner Ansprache Karl Draude die Flaggen des deutschen und hessischen Segelverbandes, die noch am Abend an dem neu errichteten Flaggenmast gehisst wurden.

Richtig ernst wurde es für die Crews von Montag, 8. Juni bis Mittwoch, 10. Juni.

Der Wettfahrtleiter Stephan Giesen startete am Montag vier Qualifikationsläufe im Waldecker Becken. Bei guten Windbindungen kämpften die Boote um den Einzug ins Finale der Goldgruppe. Nach dem Zwischenergebnis der Qualifikationsläufe führte der Favorit Dirk Stadler, gefolgt von Rainer Ochs aus Aachen und Fred-Axel Kapella aus Berlin. Bestes Boot vom Edersee war die Mannschaft Oliver Draude, Björn Geisler und Sven Dömges auf Platz 11.

Im Anschluss an die Qualifikationsläufe wurde am Abend die Jahreshauptversammlung der H-Boot Klassenvereinigung abgehalten, die traditionsgemäß anlässlich der Deutschen Meisterschaft stattfindet. Hier gab es Die Deutschen Meister Micki Liebl, Petra Dietz und Lars Walter (v.l.n.r.). einen Wechsel innerhalb des Vorstandes: Christoph Zander löste Hannes Heinz ab, der die Geschicke der H-Boot Klassenvereinigung 14 Jahre gelenkt hatte.

Bei herrlichem Segelwetter mit Schauerboen bis Windstärke 4 konnten am Dienstag, dem ersten Finaltag, zwei Wettfahrten vor Rehbach gesegelt werden. In der Goldgruppe, die um den Titel der Deutschen Meisterschaft segelte, hatte das Team Zimmermann aus Berlin die erste Wettfahrt gewonnen - gefolgt von Thomas Sander vom Sorpesee und Burkhard Jakubeit vom Baldeneysee. Den anschließenden zweiten Lauf gewann Micki Liebl vom Münchner Yachtclub. Er führte dadurch die Gesamtwertung an vor Bernd Zimmermann, Tegeler Yachtclub, und Fred-Axel Kapelle vom Verein Seglerhaus am Wannsee. Der bisher führende Dirk Stadler aus Bayern lag auf Platz 4 dicht gefolgt von Burkhard Jakubeit. Alle fünf Teams lagen demzufolge sehr gut im Rennen um den Titel. Es trennten sie lediglich fünf Punkte. Die Mannschaft Oliver Draude, Sven Dömges und Björn Geisler vom Edertaler Segel-Verein lag auf einem guten zehnten Platz.

In der „Silbergruppe“, der zweiten Finalgruppe, konnte das Team Kay Niederfahrenhorst aus München die erste Wettfahrt für sich entscheiden. Die zweite Wettfahrt gewann Heinrich Hauer mit Tochter Jennifer und Winfried Geisler vom Edertaler Segel-Verein. Das dritte Rennen dieses Tages wurde kurz nach dem Start wegen angekündigter Unwetter vom Wettfahrtleiter Stephan Giesen abgebrochen, safety first!

Zum 2. Finaltag ging es wieder in das Waldecker Becken. Schwache, leicht drehende Winde aus West reichten aus, die beiden noch notwendigen Finalläufe auszusegeln. Im ersten Lauf patzte der bis dahin führende Micki Liebl mit einem 9. Platz. Fred-Axel Kapella setzte sich zunächst mit einem 2. Platz an die Spitze. Die Entscheidung um die Meisterschaft blieb also noch offen. Mit einem Start-Ziel-Sieg im letzten Lauf gewannen die Deutsche Meisterschaft Micki Liebl, Petra Dietz und Lars Walter vom Münchner Yachtclub. Micki Liebl trägt zum ersten Mal den Titel „Deutscher Meister in der H-Boot Klasse“ und zeigte sich überglücklich über seinen Erfolg. Platz 2 belegte Fred-Axel Kapella mit Tochter Amelie und Christian Metzing aus Berlin vor dem hoch gehandelten Favoriten Dirk Stadler mit Peter Wiesner und Roger Lübbe aus Bayern.

Bestes Boot vom Edersee wurde Oliver Draude mit Björn Geisler und Sven Dömges vom Edertaler Segel-Verein auf Platz 12, die sich als einzige heimische Mannschaft für die Goldgruppe qualifizieren konnten.

In der Silbergruppe siegte Peter Poensgen mit Silke Poensgen und Conny Deertz vom Rhein, der damit in der Gesamtwertung auf Platz 19 lag. Heinrich Hauer mit Tochter Jenny und Winfried Geisler (ESV) belegte Platz 3 der Silbergruppe (Gesamt Platz 21).

Über 200 Aktive und Gäste feierten auf dem Klubgelände des Edertaler Segel-Vereins die Siegermannschaften und den Abschluss einer erfolgreich verlaufenen Deutschen Meisterschaft. Der Präsident des Edertaler Segel-Vereins Karl Draude zeigte sich zufrieden und dankte der Wettfahrtleitung unter Stephan Giesen sowie dem Obmann des Schiedsgerichts Rüdiger Schuchardt aus Essen -unterstützt durch den Hessischen Seglerverband- und dem Obmann der Vermessung Jürgen Tiemann aus München für die hervorragende Arbeit. Ein besonderer Dank galt den vielen Helfern, ohne die eine solch große Veranstaltung nicht durchzuführen war. Die Ausrichtung der Meisterschaft fand bei allen Teilnehmern und Außenstehenden viel Anerkennung und Lob.

Text und Fotos: KV der H-Boote / ESV`86

 

 

22: Juni 2009

Wiesbadener Haie schnappen wieder zu

Der Appetit auf Welt- und Europameisterschaftstitel der heimischen Segler in der Shark24-Klasse, einer internationalen 3-Mann-Kielbootklasse mit einem Hai als Segelzeichen, scheint unersättlich zu sein. Das Team der „HaiLight“ um die Exweltmeister von 2007 holte sich seinen insgesamt schon dritten Europameistertitel in dieser sportlichen Bootsklasse.

In Neusiedl am gleichnamigen See südlich von Wien gelegen gab es zudem Die siegreiche Yacht „HaiLight“ in ihrem Element. einen zweiten Grund zum Feiern. Ihr Sportgerät, dass zudem auch gut zum Fahrtensegeln mit kleiner Mannschaft geeignet ist, wurde nämlich erstmals vor nunmehr 50 Jahren in Niagara-on-the-Lake/Kanada gebaut. Die damals revolutionäre glasfaserverstärkte Kunststoff-Bauweise führte zu deutlich niedrigeren Baukosten im Vergleich zu bis dahin üblichen Holzkonstruktionen. Dadurch wurde auch Normalverdienern der Zugang zum Segelsport eröffnet und die Shark fand reißenden Absatz. Von den bisher rund 2000 produzierten Exemplaren sind über 60 Yachten in der Region Wiesbaden/Mainz beheimatet. Dass nicht nur das Baumaterial, sondern auch die Rumpfform, der Kiel und das effektive Rigg seiner damaligen Zeit weit voraus waren, ist mit ein Grund dafür, dass die Yacht noch heute in fast unveränderter Form gebaut und von dem Wiesbadener Shark24-Eurocenter Bodo Günther vertrieben wird. Die baugleiche Form ermöglicht Chancengleichheit auch für ältere Schiffe, wie die „HaiLight“ von Horst Rudorffer aus dem Produktionsjahr 1977 nachdrücklich beweißt. Dies begründet unter anderem die Wertstabilität der mit einem Mittelklasse-PKW trailerbaren Yacht.

Die bei den Titelkämpfen am flachen Neusiedler See vorherrschenden Siegerehrung, die erfolgreiche Crew freut sich und der Steuermann Horst Rudorffer nimmt dem Pokal entgegen. Starkwindbedingungen prädestinierten die ebenfalls aus Wiesbaden stammende Crew um Titelverteidiger Jürgen Ahlfeld auf „Schneewittchen“ zum Topfavoriten. Nach Abschluss der neun einzelnen Wettfahrten belegten sie als zweitbeste deutsche Crew Rang 5. Der Lokalmatador Dominik Marsano vom ausrichtenden Unionyachtclub Neusiedler See, dem bezogen auf die Anzahl der Mitglieder zweitstärksten Verein unseres Nachbarlandes, gratulierte den Titelgewinnern sehr herzlich und zollte Ihrer taktischen Meisterleistung hohen Respekt. Denn den Ausschlag zum Sieg gab wieder einmal trotz unterlegener Bootsgeschwindigkeit das geschickte Ausnutzen des oftmals stark drehenden Windes. So antwortete Horst Rudorffer auf die Frage seines Vereinskameraden Siggi Ratsch vom Motorboot-Club-Mittelrhein auch, was er denn mache, wenn seine Glückssträhne mal reißen würde:

„Lieber Siggi und obwohl Du Motorbootfahrer bist, geschätzter Freund, Segeln hat viel mehr mit Schach gemein als mit Pokern. Es hat extrem wenig mit Glück zu tun. So gewinnt die Mannschaft, die die wenigsten Fehler macht. Die Möglichkeiten dazu sind fast unendlich, da Regattasegeln sehr komplex ist. Außerdem muss man dazu in der Lage sein, sich voll auf den Wettkampf zu konzentrieren, um alles um einen herum aufzunehmen, zu analysieren, zu bewerten und in eigene Handlungen konsequent umzusetzen. Um das zwingend erforderliche hohe Maß an Konzentrationsfähigkeit über mehrere Wettfahrten an einem Tag aufrecht zu erhalten, ist es ganz besonders wichtig, sich in den Pausen sehr gezielt körperlich und geistig zu entspannen. Gerade wenn es um die Vergabe der vorderen Plätze geht, spielt die Psyche eine sehr große Rolle. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass man eine so hochrangige Veranstaltung wie die EM, an der viele Topsegler teilnehmen, nur mit einem starken Selbstbewusstsein gewinnen kann. Und dieses Selbstbewusstsein bildet sich heraus, wenn man schon viele andere Regattaerfolge auf der Habenseite verbuchen kann.“

Und dieses Leistungsvermögen kann Horst Rudorffer mit seiner wiederum neu formierten Mannschaft Christoph König vom Wiesbadener Yachtclub und Heinrich Glomb bei der in Kanada am „Geburtsort“ der Shark Ende August stattfindenden Weltmeisterschaft erneut unter Beweis stellen. Bei den erwarteten 80 teilnehmenden Mannschaften wird dies aber besonders schwer fallen.

Text und Fotos: KV Shark24

 

 

18. Juni 2009

Aquila Cup auf dem Main

Am Samstag, 13.06.2009 um 13.00 Uhr fanden sich sechzehn Boote der Aquila-Klasse zum Start in Hochheim ein. Die Regatta zählt als dritter Wertungslauf (von insgesamt 7) zur deutschen Rangliste, mit deren Hilfe zum Jahresende die besten Aquila-Segler aus ganz Deutschland ermittelt werden. Daher waren auch Gäste von der Mosel, aus Gießen und Krefeld angereist. Der Wind frischte am Samstag rechtzeitig auf und Regattaleiter Carsten Will startete die erste Generationen auf einem Boot Wettfahrt bei strahlendem Sommerwetter. Es entwickelten sich spannende Positionskämpfe bei wechselndem Leichtwind und so war es wie immer eine Frage der richtigen Taktik, die besten Windfahnen zu finden und trotzdem angemessenen Abstand zu den Berufsschiffen zu halten. Damit ist Hochheim sicher kein einfaches Revier, bietet aber faire Chancen für Segler aller Altersklassen und Boote von Baujahr 1974 bis ’fast neu’. Materialschlachten, die nur noch mit Sponsoren finanziert werden können, kennt man bei Aquila nicht. An diesem Samstag konnten insgesamt zwei Wettfahrten erfolgreich gesegelt werden. Abends versammelten sich alle Regattateilnehmer auf der Terrasse am Clubhaus des Segelclubs Hochheim. Nach einem guten Abendessen folgte ein gemütliches Beisammensein mit ausgiebigem Erfahrungsaustausch über die Aquila und die Regattaszene.

Der Sonntag startete mit einem reichhaltigen Frühstück. Der Wind blieb zunächst leider noch aus. Ab 10.00 Uhr hielten sich die Segler in Startbereitschaft. Einzelne Boote legten ab, um den Wind auf dem Wasser zu prüfen aber es kamen zunächst keine Windverhältnisse auf, die ein faires und sicheres Segeln ermöglichten. Um 14:00 Uhr konnte dann aber doch noch bei herrlichem “Badewetter“ eine dritte Wettfahrt gestartet werden. Im Gesamtergebnis erreichten Hans und Irmgard Schröder vom Segelclub Brodenbach an der Mosel den ersten Platz, gefolgt von Marcel Lauer mit Vorschoter Dirk Gärtner auf Platz zwei und Julianne Sohn mit Thomas Hartmann auf dem dritten Platz.

Ebenfalls am Start waren an diesem Wochenende auch die Nachwuchstalente des SCHo mit 3 Jugendbooten der Klasse “420er“. Sie nutzten die Gelegenheit, Erfahrungen aus den beiden diesjährigen Trainingslagern in Geeste und Eich unter echten Regattabedingungen in der Praxis zu erproben. Es zeigte sich, dass sie sich hinter den „Grossen“ nicht verstecken müssen. Dafür gab es auch eine eigene Wertung bei der Siegerehrung.

Für die Sicherheit sorgte auch an diesem Wochenende wieder die Hochheimer DLRG, die an jeder Regatta des Segelclubs vor Ort ist und das Geschehen auf dem Wasser aufmerksam im Blick hält.

Die nächste Veranstaltung des Segelclubs sollte sich jeder, der Interesse am Segelsport hat, bereits jetzt vormerken: Am Sonntag, den 26. Juli veranstaltet der Segelclub Hochheim einen Tag der offenen Tür mit vielen Informationen rund ums Segeln. An diesem Wochenende wird auch die Vereinsmeisterschaft ausgesegelt. Nähere Informationen sind unter www.segelclubhochheim.de zu finden.

Friederike Hohmann, Fotos SCHo

 

 

15. Juni 2009

6. German Micro Magic Cup in Schotten an der Niddatalsperre

Zum sechsten Mal trafen sich die besten Modellbootsegler der Micro Magic Klasse beim Wasser- und Fischereisportclub Schotten, um ihren internationalen deutschen Meister zu ermitteln.

Bei herrlichen Wetter und annehmbarem Wind segelten 39 Segler aus ganz Deutschland, den Niederlanden und sogar ein Teilnehmer aus Australien am MM an der Kreuz. 13.06/14.06.2009 32 Wettfahrten in zwei Gruppen. Sieger der Veranstaltung wurde Thomas Dreyer aus Stuttgart. Auf den Plätzen 2-5 landeten Kym Daub (Flensburg), Manfred Brändle (Wuppertal), Arjan v.d. Cingel (Lemmer NL) und Joachim Heinz (Remscheid). Bester hessischer Segler wurde Frank Berdan (Nidda) auf Platz 17. Weitere Teilnehmer aus Hessen waren Rüdiger Amann (Nidda), Patrick Amann (Nidda), Marcus Pfeiffer und Nico Schnaas (Frankfurt) alle WFC- Schotten sowie Andreas Maurer aus Rüsselsheim.

Der Wasser- und Fischereisportclub Schotten ist seit 6 Jahren Gastgeber für diese Meisterschaft. Es ist die größte Veranstaltung in dieser Bootsklasse. Die Micro Magic ist ein Modellsegelboot mit einer Rumpflänge von 53 cm und einer Breite von 18 cm. Die Micro Magic zeichnet sich durch ihre geringe Größe, aber ihr dafür sehr exzellentes Segelverhalten aus.

Für die Bootsklasse hat die Niddatalsperre durch ihre zentrale Lage, sowie den anhängenden Campingplatz und sehr nahen Pensionen einen optimalen Platz gefunden, ihren Meister zu ermitteln. Der WFC-Schotten hat in der MM-Klasse mit seiner Veranstaltung schon so etwas wie einen Kultstatus. Der Wasser- und Fischereisportclub freut sich schon auf das nächste Jahr mit den MM-Seglern.

Marcus Pfeiffer WFC –Schotten

 

 

09. Juni 2009

Alsterpokal sicher gewonnen

Am ersten Juniwochenende ging die 470er Mannschaft Henrik Simon (WSVB-L) und David Heitzig (NRV) auf die Alster um dort, mitten in der Hamburger Innenstadt, den Alsterpokal für sich zu gewinnen.

Die siegreiche Crew: Henrik Simon (li) und David Heitzig (re). Als die Mannschaft am Samstag auf das Wasser ging, war sie anfangs noch recht optimistisch; ein guter Wind zwischen 3 und 4 Windstärken wehte und auch das „normale“ Wetter spielte mit. Doch der Wind drehte sehr tückisch und kaum vorhersehbar und so verloren die beiden im ersten Rennen gegen Ende die Führung und fielen auf Rang drei zurück. Der Trick an diesem Wochenende war, dass man eben nicht auf die Kanten der Kreuz fahren durfte (wie üblich) sondern ganz stur mit jedem Winddreher wenden musste. Das nahmen sich die beiden Segler zu Herzen und fuhren in den nächsten zwei Rennen zwei souveräne erste Plätze.

Am Sonntag morgen sah es erst schlecht aus, aber gerade zum Start der vierten Wettfahrt kam genug Wind und die hessisch-hamburgische Crew konnte sich mit einem weiteren ersten Platz den Pokal sichern. Doch das hielt die Beiden nicht davon ab, auch noch beim letzten Rennen teilzunehmen, wo sie mit einem zweiten Platz immer noch vollkommen zufrieden waren.

Nun steht für die Segler neben den letzten Klausuren in der Schule am kommenden Wochenende ein Training in Kiel - vorbereitend auf die Kieler Woche – bevor.

Text und Fotos HSeV

 

 

08. Juni 2009

Spannende Zweikämpfe bei Dauerregen

Zum elften Mal veranstaltete der Wasser- und Fischereisportclub Schotten zusammen mit der Fa. Unternehmensberatung Karl Heinz Krug BDU als Sponsor am 06. Juni ein Matchrace mit der Einmannjolle Laser.

Fünfzehn Teilnehmer aus Hessen, Mecklenburg Vorpommern und Nordrhein Westfalen trafen sich an der Niddatalsperre um im Doppel-Ko-System die fünf Die ersten drei Sieger sowie die beste weibliche Teilnehmerin und der beste Jugendliche mit Organisator des Lasermatchrace Marcus Pfeiffer Von links Wolfgang Blankenburg 2. Sieger, Kathie Küppers beste weibliche Teilnehmerin, Jürgen Flehr Sieger, Patrick Amann bester Jugendlicher, Jonas Bender dritter Sieger besten Segler zu ermitteln. Trotz Dauerregen und teilweise sehr drehenden und sehr von der Windstärke wechselhaften Bedingungen, gab es sehr spannende Wettfahrten und nach insgesamt 35 Begegnungen konnte sich der Vorjahressieger Jürgen Flehr vom Schweriner Yachtclub im Finale gegen Wolfgang Blankenburg vom Dreieich Segelclub Langen durchsetzen. Dritter Sieger wurde Jonas Bender vom WFC-Schotten vor Michael Theilen vom Segelclub Gießen auf Platz 4 und Marcus Pfeiffer WFC-Schotten auf Platz 5. Beste weibliche Teilnehmerin wurde Kathi Küppers und bester jugendlicher Teilnehmer Patrick Amann beide WFC-Schotten. Weitere Teilnehmer waren: Andreas Heine WSSC-Eschw, Bernd Küppers PBYC (NRW), Stefan Schneider (SCG Gießen), Holger Penders DHH (Frankfurt), Frank Berdan, Claus Born, Tim Stadtaus, Carsten Tödt alle WFC-Schotten. Die fünf Sieger wurden mit Pokal und Sachpreisen belohnt. Jeder Teilnehmer bekam noch einen Erinnerungspreis. Die Siegerehrung wurde mit einem gemeinsamen Essen im WFC-Clubhaus gekrönt.

Die Veranstaltung war trotz nicht so angenehmen wechselhaften Bedingungen (Regen, starke Windböen, wenig drehender Wind) eine tolle Werbung für das Segeln auf dem Niddastausee und den Segelsport in Hessen allgemein.

Marcus Pfeiffer, Fotos WFCS

 

 

07. Juni 2009

470er punktet beim Pfingstbusch in Kiel mit dem 6. Platz

Über das Pfingstwochenende fand in Kiel-Schilksee, wie in jedem Jahr, das „Young European Sailing“-Event (auch bekannt als Pfingstbusch) statt. Die hessich-hamburgische 470er Crew bestehend aus Henrik Simon (WSVB-L) am Ruder und David Heitzig (NRV) an der Vorschot versuchte auch an diesem Wochenende ihr Bestes.

Samstags ging es für die beiden 18 jährigen Segler gut los. Bei mittleren Winden und anfangs etwas komplizierten Wellenbedingungen fuhren sie beinahe konstant Top10-Plätze und lagen daher nach drei Rennen auf dem siebten Platz.

Am Sonntag war weniger Wind, allerdings gab es auch keine Welle mehr und die Regattabahn lag nicht so riskant nah am Ufer wie am Vortag (da gab es sogar Beschädigungen an Ruder und Schwert). Mit dem leichten Wind und taktisch anspruchvollen Bedingungen kam die Mannschaft sehr gut zurecht und sie konnten sich mit einem zweiten Platz und zwei weitere Top10 Platzierungen an ihre Gegner heranarbeiten. Am Pfingstmontag ging es also bei sehr leichtem Wind um die Entscheidung um den sechsten Platz. Trotz schlechter Geschwindigkeit und mit ein bisschen Geschick konnte sich die Mannschaft im letzten Rennen auf den letzten Metern noch auf Platz sieben vorarbeiten und ersegelten damit den begehrten sechsten Platz (insgesamt) sicher in der Tasche. Ein zweites gestartetes Rennen wurde an diesem Tag wegen Flaute abgebrochen.

„Das Training im Winter hat sich gelohnt“, so David Heitzig, „es war sicher die Grundlage für die Erfolge an den letzten beiden Wochenenden. Jetzt bereiten wir uns intensiv auf die Jo Weltmeisterschaft in Griechenland vor“.

Für die beiden Segler hieß das jedoch den ersten Kieler Pokal und sie sehen nun optimistisch ihrer kommenden Regatta auf der Alster in Hamburg entgegen.

Henrik Simon, GER 99

 

 

07. Juni 2009

Achim Brack gewinnt „Blaues Band“ des SCE

Am Sonntag um 12:00 Uhr fiel der Startschuss zur Pfingstregatta 2009 auf dem Edersee. Somit wurde die Ederseemeisterschaft 2009 eröffnet. Insgesamt gingen bei herrlichem Segelwetter 79 Boote mit ca. 170 Seglern vor Scheid an Die Boote am Start. den Start. Auch die kleinen Segler der Optimistenfreizeit von der Segelschule Rehbach nahmen an der Regatta teil. Bei herrlichem Segelwetter und Wind von ca. vier Beaufort aus Ost/Nord-Ost segelten die Crews zunächst von Scheid ins Waldecker Becken und von dort aus zurück Richtung Scheid. Bevor das bunte Regattafeld die Ziellinie durchqueren durfte, mussten die Boote noch einen kleinen Abstecher ins Fürstental machen, um dann auf die Zielkreuz gehen zu können. Nach rund 2 Stunden durchsegelten die ersten Boote das Ziel. Nun war es die Aufgabe der Wettfahrtleitung mit Kilian König, Lars Zacke und Johannes Brack, die Auswertung der Regatta durchzuführen und die Siegerehrung Strahlende Gewinner des „Blauen Bandes“ vom SCE. vorzubereiten. Gewinner des „Blauen Bandes“ 2009 des Segelclubs Edersee wurde Achim Brack vom SCE mit seiner Mannschaft Ulla Brack, Johannes Brack und Alexander Gary auf seiner Surprise GER 1209. Karl Draude erreichte mit seiner Crew auf einem H- Boot den zweiten Platz, gefolgt von Stefan Barie auf einer Soling mit dem dritten Platz. Ausgezeichnet wurde der Sieger mit dem „Blauen Band“ und die ersten drei Plätze erhielten Pokale. Bester jugendlicher Segler wurde Christian Schäfers vom SCE auf seinem Laser Radial. Abgerundet wurde der Segeltag mit einem netten Beisammensein im Clubhaus des Segelclub Edersee, unterstützt durch Livemusik und guter Laune. Die 2. Wettfahrt der Ederseemeisterschaft „Ederseerund“ von der SSGE findet am 13. Juni 2009 statt.

Jana Kremer, SCE, Fotos SCE

 

 

04. Juni 2009

6. Platz bei der DJoM für Eva Deichmann

„Ein schöner Erfolg und meinen ersten Saisonhöhepunk erfolgreich beendet“, so das Fazit von Eva Deichmann nach ihrem 6. Platz bei der Deutschen Jo Meisterschaft der olympischen Laser Klasse in der U 19 Wertung. Auch mit Platz 14 in der Gesamtwertung bei 43 Seglerinnen konnte Eva zeigen, das sie den Eva Deichmann Anschluss an die deutsche Spitze im Juniorenalter gefunden hat.

Die DJoM wurde im Rahmen der Young Europeans Sailing vom 30.05. bis 01.06.09 in Kiel Schilksee ausgesegelt. Bei drei Tagen mit perfektem Sonnenschein starteten bei den Young Europeans Sailing, der Kieler Woche des Nachwuchses rund 750 Teilnehmer, in der Laser Klasse immerhin 43 Seglerinnen.

Der Erfolg in diesem wichtigen sportartspezifischen Kriterienwettkampf für Eva wurde durch die enge Zusammenarbeit mit dem

Landes-Segler-Verband Baden-Württemberg unter Leitung des Landestrainers Peter Ganzert möglich. Zur Vorbereitung auf die DJoM hat Eva schon am Europacup in Horn (Holland) teilgenommen und war am 25.05. nach Travemünde gereist um sich

gemeinsam mit den Seglerinnen aus Baden-Württemberg auf die Meisterschaft vorzubereiten.Eva Deichmann, Fotos HSeV, Deichmann, Ganzert

 

 

04. Juni 2009

18. Hessenregatta 2009

Der Fahrtsegler-Club Königstein i.Ts. 1995 e.V. veranstaltete vom 10. - 15. Mai 09 seine 18. Hessenregatta für Fahrtensegler auf der Ostsee. Mit 64 Spi-Start auf Fehmarn gemeldeten Yachten (Shark 24 – 16,5 m Hochseejacht), konnten die Veranstalter fast wieder ein Rekordergebnis verzeichnen. Insgesamt ca. 270 Teilnehmer aus sieben Bundesländern folgten der Einladung. 14 hessische Vereine meldeten 40 Yachten, davon erfüllten neun Vereine die Qualifikation (mindestens drei gemeldete Yachten), um am Wettbewerb für den Hessencup (Manschaftsmeisterschaft für hess. Segelclubs) teilzunehmen.

Günstige Winde und Sonnenschein ermöglichten dem Teilnehmerfeld ein großartiges Segelerlebnis. So konnten seit Jahren erstmals wieder alle Etappen,

Burgtiefe (Fehmarn) – Gedser

Gedser – Stubbeköbing (Falster)

Stubbeköbing – Warnemünde

Warnemünde – Grömitz -

Grömitz – Fehmarnsund, ohne Bahnverkürzung oder Abbruch abgesegelt werden. Die Freunde des Spinnakersegeln kamen dabei voll auf ihre Kosten (drei Wettfahrten). Bei der letzten Etappe Grömitz – Fehmarnsund zeigten die Starkwindspezialisten, was sie drauf haben. Unter Rekordzeit, die erste Yacht erreichte bereites gegen 11:00 Uhr das Ziel, kreuzten die Yachten gegen Bft 6 Wind die 20 sm zum Fehmarnsund auf.

Schnellste Yacht dieser Etappe, Preis des Tourismus Service Fehmarn, war die Tramp IV aus Wismar, Skipper Dr. Hanspeter Wulf. Der Wanderpreis Sieger der Hessenregatta 09 ging an die „A flying M“ aus Itzhoe Joachim und Marion Lappe.

Ganz schön groß und ganz schön nah Gesamtsieger der gecharterten Yachten wurde die Shangri La vom Allgem. Hess. YC, Skipper Thomas Gierenstein.

Die Gruppensieger der fünf Startgruppen erhielten ihre Preise (1.-4. Platz), jeweils eine gravierte Kristallplatte.

Der Ehrenpreis des Hess. Ministers für Sport erhielt Klaus Dieter Lachmann vom SC Inheiden für sportl. faires Segeln und seiner Tätigkeit als Schiedsrichter. Wegen mehrfacher Teilnahme an der Hessenregatta und hervorragender Seemannschaft wurde Karl-Heinz Lappe vom SV Itzehoe zum Salzbuckel 2009 der Hessenregatta ernannt.

Sensationell ist, dass der jüngste hessische Verein, der FRIEDRICHSDORFER YC, den HESSEN-CUP mit nach Hause nehmen konnte. Die Siegeryachten waren: SY RelaX, Skipper Michael Stötzel; SY X-dream, Skipper Georg Stötzel; SY Lux, Skipper Cornelius Heck.

Manfred Iffland, FSCK 1995, Fotos FSCK1995 und Probst

 

 

04. Juni 2009

Hochkarätige Segler, aber der Wind passte nicht.

Vom 21. – 24. Mai 2009 lud der Segelverein Biblis zur Austragung der Hessenmeisterschaft, des Hessen-Cups und einer Ranglistenregatta der Finn-Klasse ein.

Auf diese Einladung folgten über die Veranstaltungstage hinweg insgesamt 34 Das Regattafeld auf Raumschotkurs. Segler teilweise in Begleitung ihrer Familien. Ziel der Veranstaltung war die Ermittlung des Hessenmeisters in der Finn-Klasse. Da dies in Verbindung mit einer Ranglistenregatta am Wochenende stattfand und daher auch einige Segler nicht-hessischer Vereine antraten wurde hierfür speziell der Hessen-Cup ausgeschrieben, bei dem alle Teilnehmer gewertet wurden.

Die schon am Vorabend des 21. Mai angereisten Teilnehmer wurden von den vereinsansässigen Finn-Seglern mit Spagetti und verschiedenen Saucen begrüßt und löschten deren Schärfe im Anschluss mit einem oder mehreren Glas Wein oder Freibier in geselliger Runde. Hier gilt der besondere Dank an Sabine und Ralf Kratz, die für die Zubereitung dieses Gaumenschmauses verantwortlich waren.

Am 21. Mai um 12:00 Uhr konnte die erste Wettfahrt für die Hessenmeisterschaft und den Hessen-Cup bei ca. 2 bft durchgeführt werden. Leider traten danach wechselnde Windbedingungen ein, die es zunächst nicht ermöglichte, einen angemessenen Kurs auszulegen, so dass die Teilnehmer das an gleichem Tag stattgefundene öffentliche Seefest zum Vatertag des Segelverein Biblis an Land genießen konnten. Nach ca. 1 Stunde stabilisierte sich der Wind wieder und es wurde zur nächsten Wettfahrt gebeten. Die Windverhältnisse blieben konstant, so dass sofort eine weitere Wettfahrt angeschossen wurde. Während der Wettfahrt kam das im Wetterbericht avisierte Gewitter mit Regenguss, was den Wettfahrtleiter bewog, die Wettfahrt abzukürzen, damit alle Teilnehmer mitsamt ihrem Material heil an Land kommen konnten. Nachdem die Boote sicher verpackt und die Segler wieder „trockengelegt“ waren, konnten sich alle mit halben Hähnchen, Pommes Frites und Salat vom hierfür engagierten Hähnchengrillwagen wieder stärken und die Erlebnisse des Tages untereinander austauschen.

Die Erstplatzierten des Hessen-Cups: v.l. Thomas Eder, Karl-Heinz Erich, Detlev Guminski Für den Freitag waren keine Wettfahrten angesetzt und somit Regattafrei. Die angereisten Teilnehmer, die sich auf dem Gelände des Segelvereins mit ihren Wohnmobilen oder Zelten eingerichtet hatten verbrachten die freie Zeit damit entweder bei den an dem Tag herrschenden 4 bft ihre Boote über den See zu jagen oder mit Ralf Kratz (SVB-Klassenobmann Finn) zu dem extra hierfür organisierten Kart-Rennen im nahe gelegenen Mannheim zu gehen.

Samstags um 14:00 Uhr war der Start für die weiteren Wettfahrten zur Hessenmeisterschaft, des Hessen-Cups und die ersten Wettfahrten zu der ausgeschriebenen Ranglisten Regatta angesetzt. Die restlichen Segler reisten pünktlich an. Nur wer nicht anreiste war der dafür notwendige Wind, so dass außer einem Startversuch an dem Tag keine weitere Aktivität auf dem Wasser möglich war. Das mittlerweile überregional in der Finn-Klasse bekannte „Olaf-Essen“ unseres Vereinsmitglieds und Finn-Segler Olaf Grabau konnte aber wieder ein Lächeln auf die Gesichter zaubern und über den windlosen Regattatag hinwegtrösten.

Da der Wetterbericht keine rosigen Aussichten auf Wind verhieß, wurde am Sonntag die Startbereitschaft auf 09:00 Uhr gelegt um evtl. auftretenden Wind nutzen zu können. Leider warteten alle Teilnehmer vergeblich und es zeichnete sich auch keine Besserung ab. Die Wettfahrtleitung hatte ein Einsehen und beendete die Startbereitschaft um 12:00 Uhr, damit alle angereisten Teilnehmer früh ihre Boote verladen und zeitnah die Heimreise antreten konnten.

Bei der Siegerehrung bedankte sich der Wettfahrtleiter Rudi Bär, der SVB-Klassenobmann der Finn-Klasse Ralf Kratz und der Sportwart Stephan Bauer bei den angereisten Seglern und hofften das trotz der mauen Windverhältnisse und der dadurch nicht durchführbaren Ranglistenwertung alle ein schönes Wochenende verleben konnten.

Die persönliche Ehrung der Sieger der Hessenmeisterschaft lies sich der Präsident des HSeV Klaus-Dieter Lachmann nicht nehmen und reiste zum Segelverein Biblis.

1. Platz: Karl-Heinz Erich (AHYC)

2. Platz: Detlev Guminski (DSCL)

3. Platz: David Guminski (DSCL)

Darauf folgten die Siegerehrung der Segler des Hessen-Cups und die Überreichung der Erinnerungspreise an alle Segler.

1. Platz: Karl-Hein Erich (AHYC)

2. Platz: Thomas Eder (SGW)

3. Platz: Detlev Guminski (DSCL)

Stephan Bauer, Text und Fotos SV Biblis, GER 400

 

 

02. Juni 2009

Seniorenregatta mit guten Erfolgen des DSCL abgeschlossen

Die Seniorenregatta am Langener Waldsee hat schon eine lange Tradition. In v.l.n.r. Barber, Wendel. diesem Jahr trafen sich zum 31.mal die Jollenseglerinnen u. Segler ab 35 Jahren auf dem heimischen Revier. Seit einiger Zeit wird nur noch am Sonntag um die Plätze gesegelt. In diesem Jahr meldeten 15 Schiffe davon 5 Einhandschiffe. Leider kommen über die Jahre weniger bzw. keine externe Segler mehr. Dies hat sicherlich viele Gründe doch gerade am 17.5.09 waren die seglerischen Vorraussetzungen auf dem Waldsee sehr gut. Winde zw. 1-4 Bft. forderten die Crews nicht unerheblich.

Es wurden in ca. 5 Std. 3 Wettfahrten ausgesegelt. Dreimal hintereinander konnten sich über den Sieg bei den Zweimannbooten die SZV-Mannschaft Christian Flemming u. Gabriele Dust vom DSCL freuen. Dreimal in drei Jahren. Damit verblieb der Wanderpreis in ihren Händen. Auf den folgenden Plätzen v.l.n.r. Ingendorf, Grand, Dust, Flemming, Pottmann, Sennhenn alle DSCL landeten, ebenfalls vom DSCL, Horst Ingendorf u. Jürgen Grand sowie, wieder vom DSCL, Frank Sennhenn u. Michael Pottmann ebenfalls SZV. Einen guten Platz erreichte mit dem ältesten Vorschoter (79) Jahre Michael Kalis u. Gerd Peschmann auf Rang 4.(DSCL).

Bei den Einhandbooten setzte sich der erfahrenste Finn-Segler durch: Heinz Wendel vom DSCL vor Valentin Barber DSCL Laser u. dem Finneur Jens Ott ebenfalls DSCL.

Die Regattaleitung hatte mit den erfahrenen Seglerinnen u. Seglern keine Probleme. Die Stimmung auf dem Wasser und an Land war gut. Der DSCL wird versuchen gerade diese Regatta zumindest im Frankfurter Raum wieder etwas mehr zu bewerben. Ein schöner Segeltag mit Wettkampf ist sicherlich bei dem einen oder anderen Segler im Rhein-Main-Gebiet noch einzurichten.

Michael Kalis, DSCL, Fotos DSCL

 

 

26. Mai 2009

Stadtmeisterschaft 2009 beim Segelclub Gießen

Am Wochenende (23./24.05.) fand auf dem Segelrevier des Segelclubs Gießen, dem Dutenhofener See, die schon zur Tradition gewordene Stadtmeisterschaft statt. Die Stadtmeisterschaft dient den Mitgliedern des Segelclubs Gießen zur ersten

Standortbestimmung der vereinsinternen Clubrangliste. Sie ist eine klassenoffene Regatta, an der jeder teilnehmen kann, der einem Gießener Dr.  Lutz-Bodo Veil / Hannelore Veil auf Challenger Micro (links) Volker Ruckelshausen u.Tochter Jasmin auf  Etap 20 Segelclub angehört oder Gießener Bürger ist.

Gleichzeitig wurde zum siebten Mal eine Aquila-Klassenregatta, die bundesweit ausgeschrieben war, durchgeführt. Aquila-Segeljollen erfreuen sich einer immer größer werdenden Beliebtheit. Die Boote haben gute Gleiteigenschaften und sind

schnell und leichtfüßig zu segeln. Sie gibt es in einer kentersicheren Hubkiel-Ausführung und in einer leichteren und schnelleren Schwert-Ausführung. Da mehr als zwei Personen in ihr Platz haben, ist die Aquila ein ideales Boot für Ausbildungszwecke. Seit 1982 gibt es eine Aquila-Klassenvereinigung, die seit 1991 außerordentliches Mitglied im Deutschen Segler-Verband ist.

An der Stadtmeisterschaft nahmen vier Jollenkreuzer, sieben Opti-Jollen, zwei Laser-Jollen und sechs Aquila-Jollen teil, davon drei Auswärtige. Boote verschiedener Klassen können gegeneinander segeln, wenn eine bootsspezifische Yardstickzahl mit in die Auswertung einbezogen wird, so dass sie gemeinsam starten konnten. Nur die jüngeren Opti-Segler starteten mit einer Zeitverzögerung von fünf Minuten, damit sie nicht in die Windabdeckung der größeren Boote geraten und auch platzmäßig benachteiligt werden.

Regattaleiter war Dr. Albert Seibert. Bei hochsommerlichen Temperaturen und vorausgesagten schwachen Winden (Ostwind, maximal 1-2 Bft.) ging es am Samstag um 14.30 Uhr an die erste Wettfahrt über drei Runden um das olympische Dreieck.

Aquilia auf Spikurs. Die Winde wurden sehr instabil und wurden auch zeitweise sehr schwach. Es folgte noch eine zweite Wettfahrt über zwei Runden. Gegen Abend schlief der Wind dann aber vollends ein. Am Sonntag war Startbereitschaft ab 10.30 Uhr angesagt. Aber erwartungsgemäß war der Himmel blau und wolkenlos, der See war spiegelglatt und es war windstill. Mittags setzte dann aber die Mittagsthermik ein, so dass der Regattaleiter um 12.30 Uhr noch eine dritte Wettfahrt über zwei Runden erfolgreich starten konnte.

Die Sieger dieser Regatta:

Stadtmeister nach der ersten Regatta (die zweite Regatta, die Clubregatta, findet in der letzten Septemberwoche 2009 statt):

Jollenkreuzer: Ernst Rupp / Karin Rupp auf Etap 20 (Segelclub Gießen)

Optis: Linus Hormuth (Segelclub Gießen)

Jollen (alle):Beate Christophis auf Laser vom Segelclub Gießen

Aquila:Mathew Scoffield / Stefan Cramer (Segelclub Gießen)

Aquila – Rangliste:Juliane und Thomas Hartmann vom Segelclub Hochheim

Gerd Korzer, SCG´84, Fotos SCG´84

 

 

26. Mai 2009

Training und Lake Garda Meeting 2009

Die Opti-Trainingsgruppe des Hessischen Seglerverbandes trainierte zusammen mit einer Gruppe des Landesseglerverbandes NRW in der Woche vor Ostern am Gardasee. Unter der Leitung von Harald Weichert wurde sie dabei von einem ganzen Trainerteam betreut. Der „Heimathafen“ war Torbole am Die Trainingsgruppe Nordende des Gardasees, wo gerüchteweise immer der meiste Wind sein soll. Jedenfalls ist man hier auf Wassersportler eingestellt, es gibt einen netten kleinen Hafen mit Slip, bei dem man zwar manchmal etwas anstehen musste, weil noch viele andere Gruppen auch auf die Idee kamen, hier zu trainieren und anschließend an der berühmten Riva-Regatta teilzunehmen. Das Auffälligste war, dass man sich am Gardasee auf den Wind verlassen konnte: Morgens kam er von Norden aus den Bergen, mittags war Flaute und am frühen Nachmittag kam er dann von Süden (die sog. „Ora“). Entsprechend wurden die Trainings geplant.

Die Regatta begann mit einer riesigen Eröffnungsveranstaltung in Riva am Mittwochnachmittag vor Ostern. Es nahmen fast 1000 Boote aus 25 Nationen teil. Alle Segler marschierten zur Eröffnung durch den Ort. Die erste Wettfahrt wurde dann am Gründonnerstag um ca. 12.00 Uhr gestartet. Gesegelt wurde in mehreren Gruppen auf drei Bahnen, wovon die eine für die „Cadetti“ (die Der Gardasee bei Torbole jüngeren Segler) reserviert war, die anderen jeweils zwei Gruppen der „Juniores“ vorbehalten waren. Es gab immer mehrere Wettfahrten pro Tag und die insgesamt 4 Startgruppen wurden jeden Tag neu eingeteilt. Von Donnerstag bis Samstag gab es Qualifikations-Läufe, bei denen man sich für die unterschiedlichen Startgruppen des Finales am Sonntag qualifizieren konnte (wie bei der Formel I). Zum Abschluss gab es dann vor der Siegerehrung noch eine Tombola mit Super-Preisen (Segel, Riggs, Ruder, …was das Opti-Herz begehrt), die nach Segelnummern verlost wurden.

Insgesamt war die Riva-Regatta ein großartiges Erlebnis, und wir waren alle ganz begeistert, an einer solchen Großveranstaltung teilnehmen zu können.

Tobias Weissmann, Fotos HSeV

 

 

26. Mai 2009

Hessisches Team mit seinem Einstieg voll zufrieden

Vom 21.-24.05.2009 richtet der Lübecker Yachtclub die Deutsche Junioren-Meisterschaft in der 470er Klasse aus. Dieser wichtige Wettkampf ist der sportartspezifische Kriterienwettkampf des Deutschen Olympischen Sportbundes und

der nationale Höhepunkt in dieser olympischen Bootsklasse. Sportler bis zur Altersklasse U 22 können an diesem Wettkampf teilnehmen.

Der hessische Kader 470er vor der Passat Henrik Simon (Wassersportverein Bergstraße) und David Heitzig (Norddeutscher Regattaverein) reisten schon am 16.05. nach Travemünde, um sich vor Ort auf ihren nationalen Höhepunkt vorzubereiten und die Gegebenheiten vor Ort zu studieren. Da Vorschoter Heitzig 3 Wochen vor dem Training noch das Bett hüten musste, war das Vortraining nur eingeschränkt

möglich.

Als am 21.05. um 14:00 der Startschuss zur Tageswettfahrt fiel, zeigte sich Petrus von der besten Seite und bei 10-12 kn Wind konnten 2 Wettfahrten gesegelt werden. „Damit konnten wir bei dem hochrangigen Feld mehr als zufrieden sein“ so Henrik Simon. Am nächsten Tag wurden bei sehr schweren Bedingungen (6-8 kn Wind, und bis 1 m Welle) 3 Wettfahrten gesegelt. Bei diesen Wetterverhältnissen zeigt sich, dass es für die beiden jungen Segler noch viel zu lehren gibt und die älteren Konkurrenten zeigten ihnen öfter das Heck. Am Ende dieses Tages lagen sie auf Platz 12, leider mit 7 Punkten Rückstand auf die ersehnte Qualifikation für das Medal Race, in dem die 10 besten Segler die Medaillen unter sich aussegeln.

Am letzten Tag der Qualifikation ließen die beiden Segler aus Hessen und Hamburg nichts anbrennen und sicherte sich mit einem 5. und 7. Platz den Start im Medal Race. Ein schöner Erfolg für die beiden, gleich im ersten Jahr in der

Altersklasse U 22 die Qualifikation für die Top 10 zu erreichen. In dieser Klasse können sie nun noch 3 Jahre starten.

Leider spielte der Wettergott am letzten Tag nicht mit, bei keinem Wind ist eben auch Segeln nicht möglich.

Text und Fotos HSeV

 

 

20. Mai 2009

Guter Wind für die Optimisten in Schotten

Zwölf hessische Kinder sowie zwei Teilnehmer aus NRW und dem Saarland waren der Einladung des WFC- Schotten zum Vogelsberg Cup (Opti B) gefolgt.

Bei optimalen Bedingungen Windstärke 2-3 Bft. aus SW sowie Sonne konnten am Samstag (16. 05.09) 3 Wettfahrten gesegelt werden. Nach den drei Naomi Tamme (schlecht platziertestes Mädchen mit Riesen-Schokokuss)  Bei uns gewinnen die letzten am meisten!  Philipp Mache vom SCI bekam auch so einen! Wettfahrten führte Henning Schubert vom Dreieich Segelclub Langen mit zwei gewonnen Wettfahrten und einem zweiten Platz. vor Jann Bernard vom KSCH (NRW) mit zwei zweiten Plätzen und einen Sieg.

Jann Bernard konnte in der vierten Wettfahrt mit einem weiteren Sieg sich noch punktgleich vor Henning Schubert setzen.

Da beide dieselben Wettfahrtergebnisse mit zwei Siegen und zwei zweiten Plätzen hatten, entschied der Gewinn der letzten Wettfahrt. Dritter wurde Jan-Paul Blum vom Segelclub Nordsaar (Saarland). Beste weibliche Teilnehmerin wurde Lia Höhle vom Segelclub Inheiden. Die weiteren hessischen Die Sieger Teilnehmer zeigten sehr schönes und faires segeln. Der stellvertretende Landesjugendobmann des HSeV Mitja Leipold der zur Optisichtung kam, sah vor allen bei den jüngeren Teilnehmern um den Jahrgang 2000 potential um eventuell wieder Kinder in den Opti A - Kader zu bringen. Der WFC hielt neben Pokalpreisen für die ersten sechs Teilnehmer und einer Medaille für die weiteren Teilnehmer spezielle Preise bereit. Der erstplatzierte, der letztplatzierte, der weitgereisteten Teilnehmer sowie die letztplatzierten Seglerin erhielten einen besonderen Preis in Form von übergroßen Schokoküssen . Der WFC freut sich schon auf das nächste Jahr wo hoffentlich sich die Meldezahl weiter erhöht.

Marcus Pfeiffer, Fotos WFC Schotten

 

 

20. Mai 2009

Conger Cup Ranglistenregatta auf dem Main

Am Wochenende (09./10.05.) fanden sich Conger Segler aus Hessen, Rheinland-Pfalz, Bayern und dem Saarland am Main ein, wo der Segelclub Hochheim seine alljährliche Conger Cup Regatta ausgeschrieben hatte. Der Conger Cup ist eine Ranglistenregatta der vom Deutschen Seglerverband Start anerkannten nationalen Bootsklasse “Conger“. Die Wettfahrten zählen als Wertungslauf für die diesjährige Hessenmeisterschaft und als Qualifizierungslauf zur Deutsche Meisterschaft, die vom 03. bis 07. August auf dem Dümmer See ausgetragen wird. Am Samstag um 13:00 Uhr schoss Wettfahrtleiter Detlef Banniza die Regatta an. 13 Mannschaften gingen mit ihren Conger-Jollen an den Start. Bei ausreichenden bis guten Windverhältnissen konnten die Segler an diesem Tag drei Wettfahrten durchführen. Vereinseigene Sicherungsboote und die DLRG Hochheim waren auf dem Wasser in Bereitschaft. Sie machten vor allem auf die Berufsschiffe in und aus der Kostheimer Schleuse aufmerksam, deren Fahrwasser durch das Regattafeld geht und die uneingeschränkt Vorfahrt haben. Es waren spannende Wettkämpfe zu beobachten, besonders wenn “alte Taktiker“ aus ihrem Hochheimer Heimatrevier mit “gestandenen Gästen“ um die besten Positionen an den Wendebojen kämpften. Nach drei spannenden Wettfahrten, bei denen jeweils nach gut 1 ˝ Stunden alle Boote heil die Ziellinie kreuzten, klang der erste Wettkampftag bei einem guten Essen und dem legendären “Seglerhock“ aus. Am folgenden Sonntag war eine vierte Wettfahrt angesetzt. Nach einem gemeinsamen Frühstück konnte diese Wettfahrt pünktlich um 11.00 gestartet werden. Vier spannenden Runden und ca. 2 Stunden später waren alle Segler nach kreuzen der Ziellinie wieder wohlbehalten Die Sieger am Hochheimer Steg. Jetzt begann die mit Spannung erwartete Auswertung der Wettfahrtergebnisse. Hatten es die “alten Taktiker“ Eberhard Schiller (72) und Günter Meissner (74) ein weiteres mal geschafft, den Pokal zu erringen? Oder waren die jüngeren Jahrgänge diesmal doch erfolgreicher? Die jüngeren Jahrgänge gingen zurück bis zu Luis Süßmann (10!), der mit seinem Vater Daniel alle vier Wettfahrten ebenfalls im vorgegebenen Zeitfenster mit vollem Einsatz bestritt. Knapp aber verdient ging der 1. Platz tatsächlich an Eberhard Schiller und Günter Meissner vom SCHo. Auf dem 2. Platz folgten Michael und Annette von Schleinitz vom HSSC. Platz 3 ging an Michael Altmann und Fabrice Balereau, ebenfalls SCHo. Im Anschluss an die Regatta gab es für interessierte Zuschauer wieder Gelegenheit zum “Schnuppersegeln“.

Friederike Hohmann, Fotos SCHo

 

 

20. Mai 2009

Entenregatta 2009 der Opti-Segler

Am Wochenende (09./10.05.) führte der Segelclub Gießen auf seinem Vereinsrevier, dem Dutenhofener See, seine alljährlich stattfindende Entenregatta in der Optimistenklasse durch. Diese Regatta, die bundesweit ausgeschrieben wird, und in der Jugendliche vom fünften bis zum 14. Lebensjahr segeln, wird normalerweise in den Leistungsklassen A und B gesegelt, wobei die B-Klasse den Einsteigern vorbehalten bleibt. In dieser Jugendqualifikationsklasse müssen auf möglichst vielen Regatten Erfahrungspunkte gesammelt werden, um dann in die Ranglistenklasse A Impressionen vom Dutenhofener See aufzusteigen. Leider gab es bei den Anmeldungen für die A-Klasse zu wenig Interessenten. Es mussten mindestens 10 Teilnehmer sicher zugesagt haben, um gewertet zu werden, so dass der Sportwart Marcus Wörz sich entschloss, die Regatta für die A-Klasse abzusagen. Die Regatta für die B-Klasse war dagegen mit 13 teilnehmenden Booten gut besetzt.

Ausgeschrieben waren vier Wettfahrten mit einem Streicher. Der Regattaleiter, Dr. Lutz- Bodo Veil, startete dann am Samstag nach der Steuermannbesprechung um 14.30 Uhr die erste Wettfahrt. Das Wetter war trübe, alles grau in grau, es wehte ein schwacher Wind aus Richtung NO, Stärke 1-2 Bft., der teilweise aber auch einschlief. Die erste Wettfahrt ging über zwei Runden um das olympische Dreieck, aber der Wind wurde schwach und schwächer, die Boote dümpelten teilweise ohne Fahrt auf dem Wasser, so dass es eine Bahnverkürzung gab, damit die Wettfahrt in die Wertung kommen konnte.

Am Sonntag war Startbereitschaft von 10.00 bis 14.00 Uhr angesagt. Der Himmel war blau, anfangs war es windstill, aber als die Mittagsthermik einsetzte, wehte der Wind aus NÖ-licher Richtung, Stärke 1-2 Bft., so dass eine zweite Wettfahrt über zwei Runden angesetzt werden konnte. Aber auch bei dieser Wettfahrt gab es eine Bahnverkürzung, damit noch genügend Zeit für eine dritte Wettfahrt übrig blieb. Die dritte Wettfahrt über zwei Runden wurde dann aber voll durchgesegelt.

Anschließend nahmen der Regattaleiter Dr. Lutz-Bodo Veil und der Sportwart Marcus Wörz die Siegerehrung vor.

1.Platz Laura Blumenthal vom SC – Inheiden e.V.

2.Platz Robin Rockenbauch vom SC – Nord - Saar e.V.

3.Platz Linus Hormuth vom SC - Gießen 84 e.V.

Diese Regatta war auch gleichzeitig die zweite Wettfahrt der B – Opti –Segler für die Hessenmeisterschaft. Der erste Lauf fand im Herbst 2008 in Langen statt. Laura Blumenthal vom SC – Inheiden e.V. konnte sich in beiden Läufen qualifizieren und wurde Hessenmeisterin. Der SCG´84 und der HSeV gratulieren ganz herzlich.

Gerd Korzer , Fotos SCG´84

 

 

19. Mai 2009

180 Grad Winddreher im Finale auf dem Edersee

Am ersten Mai-Wochenende begann die neue Saison des BMW Sailing Cup. Beim Auftakt zur weltweit größten internationalen Regattaserie für Amateursegler gewannen auf dem Edersee bei Kassel Skipper Achim Brack und Tonnenrundung im Bringhäuser Becken. seine Crew Peter Gebhardt, Ludwig Hansmann und Wolfgang Malkus. Mit einem ersten und einem zweiten Platz in den Finalwettfahrten qualifizierte sich das Team um Skipper Brack für das BMW Sailing Cup Deutschlandfinale im Oktober 2009. Die Gewinner der bundesweit 20 Qualifikationsregatten werden dann gegeneinander antreten, um den deutschen Vertreter für das Weltfinale des BMW Sailing Cup zu ermitteln.

"Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Kooperationspartnern, die zum Gelingen dieser Regatta beigetragen haben. Allen voran dem Team vom Segel-Club Edersee und der DLRG", sagte Peter Mey, Leiter der ausrichtenden BMW Niederlassung Kassel. "Der BMW Sailing Cup war wieder ein voller Erfolg und wir freuen uns über das sehr gute Feedback von den Seglern und hoffen auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr."

Die strahlenden Sieger: Skipper Achim Brack (rechts), Peter Gebhardt (Vellmar), Ludwig Hansmann (Kassel) und Wolfgang Malkus (Espenau). An allen drei Regattatagen machten es drehende Winde auf dem Edersee dem Wettfahrtleiter Johannes Brack und seinem Team nicht leicht, die Regattabahn vor der Uferpromenade am Westufer auszulegen. In der zweiten Finalwettfahrt sahen sich die Teams durch eine aufziehende Gewitterfront sogar mit einem Dreher um 180 Grad konfrontiert, so dass die Startkreuz unter Gennaker gesegelt werden musste. Brack und seine Crew kamen trotz eines Fehlers beim Gennakermanöver auf den zweiten Platz, der nach dem Gewinn des ersten Rennens zum Gesamtsieg reichte.

Den zweiten Gesamtrang sicherten sich Skipper Friedrich Kleine sowie Peter Wegener, Stefan Barie und Timo Sandrock, auf Platz drei sortierten sich Alexander Gary, Michael Ochmann, Ralf Knierim und Matthias Mohr ein.

Text und Fotos: BMW Sailing Cup Team.

 

 

18. Mai 2009

Ansegeln beim Segelclub Giessen

Beim Giessener Segelclub fand am 03.05. das traditionelle Ansegeln statt. Die Clubmitglieder trafen sich am Sonntag ab 14.00 Uhr mit ihren Gästen auf ihrem Vereinsgelände, dem Dutenhofener See, um seglerisch den Frühling zu begrüßen.

Die Winterpause war nach sechs Monaten Winterquartier endlich vorbei, die Boote waren überholt und repariert und auch das Vereinsgelände war nach einigen Frühjahrsarbeitsdiensten durch die Clubmitglieder fein hergerichtet. Das Wetter war in

Die Jugendleiterin Beate in ihrem  Element. der letzten Zeit etwas unbeständig, so dass noch nicht all zu viele Vereinsboote aus den Winterquartieren auf dem Gelände waren. Das wird sich aber in den nächsten Tagen ändern, die zugewiesenen Liegeplätze werden sich dann schnell füllen.

Das Wetter spielte am Sonntag einigermaßen mit, die Sonne ließ sich hin und wieder sehen, und bei schwachen Winden füllte sich der Dutenhofener See so langsam mit weißen Segeln. Dazu trug auch unser Nachbarverein bei, der Wassersportverein

Lahnau e.V., mit dem wir ein gutes kameradschaftliches Verhältnis pflegen.

Die Vereinsmitglieder, die nicht auf dem Wasser waren, saßen auf bereitgestellten Bänken am Ufer, schauten dem maritimen Treiben auf dem Wasser zu oder genos- sen die Sonne bei einem guten Gespräch, Kaffee und Kuchen. So konnte das Ansegeln gegen Abend harmonisch beendet werden.

Gerd Korzer, Fotos SCG´84

 

 

30. April 2009

Schwertzugvögel wieder in Hessen eingeflogen

Traditionell seit über dreißig Jahren, begrüßt der Wasser- und Fischereisportclub Schotten die Schwertzugvogelsegler am letzten Wochenende im April zum Vogelsberger Mengwurstorden an der Niddatalsperre.

Knapp 10 Schwertzugvögel konnten dieses Mal vom Verein und durch intensive Kampf der SZV auf Amwindkurs. Hilfe der Klassenvereinigung mobilisiert werden. Der diesjährige Mengwurstorden war auch die erste Wertungsserie zur Hessenmeisterschaft sowie der seit ein paar Jahren eingeführten Süddeutschen Meisterschaft.

Die angereisten 6 hessischen Mannschaften wurden von Teams aus Bayern, Rheinlandpfalz und NRW unterstützt. Am Samstag konnten zwei schöne Wettfahrten mit viel Wind und Sonne gesegelt werden. Der schöne Segeltag fand seinen Ausklang bei Kassler und Sauerkraut und Freibier seinen Ausklang.

Siegerehrung: von  links Christian Flemming, Tim Statdhaus, Marcus Pfeiffer Am Sonntag waren die Windbedingungen leider nicht so optimal. Trotzdem konnte noch eine dritte Wettfahrt gefahren und gewertet werden. Sieger der Ranglistenregatta um den Mengwurstorden wurde der amtierende Hessenmeister Christian Flemming vom DSC-Langen, der von einem Jugendsegler des WFC-Schotten, Tim Stadthaus, unterstützt wurde. Zweite Sieger wurden die Vorjahressieger Axel Fischer vom RCTT (RP) und Iven Sponholz vom WFC-Schotten. Dritte und zweitbeste hessische Mannschaft wurden Gregor Lust FYC und Michael Müller AHYC.

Marcus Pfeiffer, WFC-Schotten

 

 

28. April 2009

Kader 470er segelt Princess Sofia Cup mit

Für die hessisch-hamburgische 470er Mannschaft, bestehend aus Henrik Simon (WSVB-L) am Steuer und David Heitzig (NRV) an der Vorschot, ging es in der ersten Aprilwoche ein letztes Mal nach Palma de Mallorca um dort die große und international besuchte Regatta, den Princess Sofia Cup mitzusegeln.

Bei sehr stark wechselnden Bedingungen konnten sich die beiden Segler zu Beginn nur schwer etablieren. Das olympische Regattafeld bestand aus Seglern aus aller Welt, für die nun die europäische Regattasaison beginnt. Doch nach den ersten Tagen mit sehr wenig bis gar keinem Wind arbeitete sich die Mannschaft bei mittlerem Wind und taktisch kompliziertem Kurs langsam und beschwert nach vorne. Doch viele kleinere Fehler, wie zum Beispiel die Berührung einer Boje (was zu Strafdrehungen führt), eine Kenterung und das Übersehen einer Bahnänderung warfen die Beiden immer wieder nach hinten. Im Endergebnis segelte sich die Mannschaft auf Platz 56 von 78 Teilnehmern, wobei sie etwas mehr erwartet hätten und auch mehr möglich gewesen wäre. Doch dieses hochqualifizierte Feld aus den besten Seglern der Welt verzeiht nun mal keine Fehler, auch nicht die Kleinsten.

Nach der Regatta fanden noch 3 Tage Training statt, an denen vor allem mit dem Berliner Landeskader kooperiert werden konnte. Nun sieht man erst einmal zuversichtlich der Hessenmeisterschaft an der Krombachtalsperre im Westerwald entgegen, danach geht es dann in den Norden an die Ostsee um sich den großen, deutschen Events zu widmen.

Henrik Simon

 

 

24. April 2009

420er Pokalregatta mit bekannten Siegern

Der 18. u.19. April 2009 war das 420er Pokalwochenende schon traditionell beim DSC-Langen. Bei sehr schönem Wetter und Windbedingungen zw. 1-3 Bft aus Nord u. Ost konnten 10 Crews bei den 420er in 4 Wettfahrten mit einem Streichergebnis ihre Sieger finden.

Die Sieger aus Erlangen, links der Vors. des DSCL, Peter Haenzel. Die 4. Wettfahrt benötigten die Sieger aus Erlangen, Jan Hoffmann u. Simon Weber nicht mehr, nachdem sie bereits am Samstag 2mal und am Sonntag die 3. Wettfahrt gewannen. Knapper war es bei den heimischen Seglerinnen u. Seglern auf den folgenden Plätzen. Hier standen die Plätze 4,2,3,1 gegen die Plätze 2,4,2,4,. Das führte zu dem 2. Rang für Jonas Ballenberger u. Oliver Jorg vor Laura Ballenberger u. Sandra Schwarz (alle DSCL). Auch die Crew aus Biblis hätte mit einem besseren Rang in der letzten Wettfahrt als dem 5. noch aufs Treppchen kommen können. So freuten sich aber doch aus Biblis Leonhard u. Constantin v. Beck, dass sie nicht noch von den 5. Jana Strohm u. Philipp Hartmann abgefangen wurden.

Schade das nur 10 Boote gemeldet hatten. Seglerisch hätte es viel mehr Crews auf dem Langener Waldsee Spaß machen können. Die Regattaleitung mit Darius Fekri hatte mit dem Feld wenig Mühe. Der ausrichtende Verein bot wieder eine gute Küche und ein professionelles Umfeld.

Michael Kalis; DSCL

 

 

22. April 2009

Gut besuchte Optiregatta bei Aprilwetter

Am Wochenende 18. / 19. April 2009 war es soweit, der Saisonauftakt im Segelclub Inheiden fand bei wechselnden Witterungsverhältnissen statt. Nachdem nur wenige Segler bereits am Vorabend angereist waren, konnte Wettfahrtleiter Peter Klinkerfuss am Samstag dann zusammen dem 1. Vorsitzenden Klaus-Dieter Lachmann die insgesamt angereisten 26 Kinder im Alter zwischen 9 und 15 Jahren und deren Eltern auf dem Vereinsgelände begrüßen. Die erfahrenen 17 Segler der Gruppe A und die 9 fortgeschrittenen Segler der Gruppe B waren hauptsächlich aus Hessen und Nordrhein-Westfalen, aber auch aus Bayern und dem Saarland angereist.

Eine Stunde nach der Steuermannsbesprechung fiel um 14.00 Uhr der Startschuss für die 1. Wettfahrt, welche bei 3 Windstärken aus NNO bereits nach 90 Minuten vorbei war. Hier konnten sich sowohl Ingmar Vieregge aus der Gruppe A, als auch Leo Köster aus der Gruppe B den ersten Platz sichern. Im zweiten Lauf frischte der Wind in Böen auf 4 Windstärken auf, weiterhin konstant aus NNO. Hier kam es dann auch zu einigen Kenterungen, welche aber durch Erfolgreiche Inheidener Segler der Gruppe B die vereinseigenen Wasserrettung gefahrlos abliefen. Während in Gruppe A Leonard Krüger in einer spannenden Wettfahrt auf den ersten Platz segelte, gab es in der Gruppe B keine Änderung an der Spitze des Regattafeldes. In der dritten Wettfahrt lies der Wind dann auf 2 Windstärken nach, weshalb die Wettfahrtstrecke verkürzt wurde, um die vorgeschriebenen Zeiten einhalten zu können. Um 18.30 Uhr segelte der letzte Teilnehmer über die Ziellinie. An diesem Tag hatte Ingmar Vieregge die dritte Wettfahrt wieder für sich entscheiden können, während in der Gruppe B Lea Blumenthal die letzte Wettfahrt für sich entscheiden konnte.

Nach gelegentlichen Regenschauern und dem teilweise sehr böigen Wind hatten sich die Kinder ihr Abendessen wirklich verdient und so strömten alle nach dem Abbauen der Boote hinein ins Clubhaus, wo bereits Schnitzel und Pommes auf den Verzehr warteten.

Am Sonntagmorgen präsentierte sich der See dann von seiner gewohnten Seite, zumindest wenn man von einem Sommertag ausgeht. Bei Temperaturen von über 20° war außer Thermik keine Wind in Sicht und so nutzen die Segler die Zeiten des Wartens zum schwimmen und entspannen. Um 13.00 Uhr kam dann der offizielle Abbruch der letzten Wettfahrt wegen Windmangels.

So konnten sich die Vortagessieger als Gesamtsieger behaupten und wurden von Peter Klinkerfuss entsprechend geehrt, welcher sich vorab aber erst einmal bei seinem Team bedankt hat, welches wie immer effektiv und unauffällig hinter den Kulissen gewirkt hat.

Die Platzierungen wie folgt:

Gruppe A:

1. Ingmar Vieregge (DYC = Düsseldorfer Yachtclub)

2. Leonard Krüger (SHM = Segelclub Hans Münster)

3. Henrik Vieregge (DYC)

Gruppe B:

1. Leo Küster (SCI = Segelclub Inheiden)

2. Lea Blumenthal (SCI)

3. Lina Kühl (SSC = Segelsportclub Kahl)

Text Frank Eiser, Fotos SCI

 

 

08. April 2009

Hessischer Seglertag 2009 - der Schiersteiner Hafen sieht viele Segler

Eine traumhafte Kulisse bot sich den Delegierten, die am 28. März 2009 zum Hessischen Seglertag in den Schiersteiner Hafen gekommen waren. Schon bei seiner Begrüßungsrede stellt der Vorsitzende des Wiesbadener Yachtclubs, Dr. Siegfried Merk bei seinem Vortrag. Günter Manek die Frage, was denn ein Seglertag in einem Motorbootclub zu tun hat. Und er beantwortet das auch gleich selbst: Der WYC wurde vor 50 Jahren als Motorbootclub gegründet, hat heute 300 Mitglieder und Segelboote und Motorboote zu gleichen Teilen, die das schöne Revier von Mainz bis Bingen nutzen. Besonderheit ist der Wassersport auf einem Strom, der von der Berufsschifffahrt stark genutzt wird. So können die Teilnehmer einen arbeitsreichen, aber konstruktiven Tag in dem schönen schwimmenden Clubheim des WYC verbringen.

Wie schon im letzen Jahr beginnt der Seglertag bereits am Vormittag mit einem Workshop. Der Präsident des HSeV, Klaus-Dieter Lachmann eröffnet das Treffen mit einem Dank an den ausrichtenden Verein und einen Hinweis auf das clubeigene maritime Museum. Er freut sich, nicht nur die Delegierten von 23 hessischen Segelclubs begrüßen zu können, sondern als Ehrengäste auch den Vorsitzenden des Landes-Seglerverbandes Rheinland-Pfalz, Horst-Werner Kasch, den Vorsitzenden des Hessischen Landesverbandes Motorbootsport, Michael Wagner und den Kommodore des HSeV, Hans-Joachim Koltzsch, außerdem noch das Seglerratsmitglied Siegfried Merk.

Zwei Themen aus dem Deutschen Seglerrat stehen am Vormittag auf dem Programm. Der extra vom Ammersee angereiste H-Boot-Segler Siegfried Merk geht auf das Thema „Verein Dienstleister und/oder Heimat“ ein, Klaus Lachmann danach mit dem Part „Mitgliedergewinnung“. Ob ein Verein Dienstleister oder Heimat sein soll, ist eine Frage, die man so nicht stellen sollte. Ein Verein soll beides sein, nur so kann er Neueinsteiger gewinnen und ältere Mitglieder halten. Siegfried Merk freut sich über die Diskussion nach seinem Vortrag. Solche Vereinsprobleme scheinen am Ammersee und im Hessenland völlig identisch zu sein. Auch Klaus Lachmann kratzt in seinem Vortrag an der Siegfried Merk bei seinem Vortrag. gleichen Ecke. Er erklärt die Alterstruktur der Vereine und lässt das Statement los: „80% aller Deutschen wollen gerne segeln, tun es aber nicht!“. Die Diskussionsteilnehmer können nützliche Hinweise mit nach Hause nehmen.

Am Nachmittag dann der eigentliche Verbandstag mit dem üblichen Procedere. Der Präsident steigt nach der Eröffnung sehr schnell in die Arbeit ein. Viel steht auf der Tagesordnung, von Ehrungen über Neuwahlen bis zur Abarbeitung von Anträgen.

Immerhin 9 hessische Segler haben im letzten Jahr eine Trainer-C-Ausbildung absolviert. Als Belohnung gibt es für sie und den Ausbilder Hans-Günter Müller ein kleines Präsent.

Die Berichte des Vorstandes geben in vielen kleinen Punkten einen guten Überblick über die im letzten Jahr geleistete Arbeit. Immer wieder flammt die Diskussion auf, welche Höhe der Rückstellung über die Jahreswende sinnvoll und für eine gemeinnützige Organisation zulässig ist. Die Mitgliedsbeiträge und Fördermittel des Landes fließen erst im Laufe des Jahres, viele Rechnungen sind aber am Jahresanfang zu begleichen, ein Spagat für den Vorstand. Auch die sinnvolle Verwendung des Etats wird in den Vereinen häufig diskutiert. Der Landesjugendobmann Reinhard Linke gibt darauf Antwort. Der überwiegende Anteil des HSeV-Etats sind öffentliche Fördermittel und für deren Verwendung gibt es vom Land und dem DSOB ganz klare Förderrichtlinien. Die Belohnung für ein Jahr erfolgreiche Arbeit des Vorstandes ist der Bericht des Kassenprüfers. Wolfram Balzer bescheinigt eine hervorragende Kassenführung und beantragt mit seinem Kollegen Helmut Pfeiffer die Entlastung des Vorstandes, die Delegierten folgen dem Antrag einstimmig.

Zu wählen sind die Funktionen „Vizepräsident/in Leistungs- und Wettsegeln“ und „Obmann/frau für Protokolle, Korrespondenz und Pressearbeit“. Da sich die bisherigen Amtsinhaber Dr. Lutz-Bodo Veil (Vize Leistungssegeln) und Günther Probst (Pressearbeit) wieder zur Verfügung stellen, wird dieser Punkt schnell abgearbeitet, die Delegierten wählen sie einstimmig.

Ein Antrag zur Satzungsergänzung auf Wunsch des Finanzamtes ist für die Delegierten eine Formsache, weitere Anträge gingen beim HSeV zwar noch vor dem Seglertag ein, doch alle nicht fristgerecht. Sie sind dann Arbeitsgrundlage für den nächsten Seglertag.

So ging ein konstruktiver Verbandstag mit interessanten Diskussionen nach 2 Stunden zu Ende und viele freuen sich, die Runde im nächsten Jahr wieder zu sehen.

Günther Probst / Fotos G. Probst

 

 

07. April 2009

54 Boote eröffnen die Segelsaison am Langener Waldsee

Es war nicht unbedingt zu erwarten, dass das Segelwochenende vom 4./5. April Finn´s auf dem Feld. von den Wetterverhältnissen so war wie es war. Teilweise Sonne, angenehme Temperaturen und Wind zumindest am Samstag zw. 1 u. 3 Bft. boten den Booten, den Seglerinnen u. Seglern einen schönen Regattabeginn des Dreieich-Segelclubs. Die Beteiligung war gut. 18 Finn Dinghy, 29 Laser Standard und 16 Laser Radial waren insgesamt 6 Stunden auf dem Wasser. Die 3. Wettfahrt am Samstag endete gegen 19.30 Uhr.

Es wurden durch die Regattaleitung am Sonntag gegen 11.00 Uhr noch 2 Laser Standard u. Master v.l.n.r. Maden Gomercic, Claus Wimmer u. Darius Fekri Startversuche unternommen. Leider mussten diese jeweils nach kurzer Zeit abgebrochen werden. Flaute. Der Regattaleiter Dietmar Schimpfle hatte, wegen der Windverhältnisse, bereits am Samstag mit der 3. Wettfahrt Probleme gesehen. Er entschied sich fürs Durchfahren. Die Sieger bei den Finn bestätigten in den einzelnen Wettfahrten ihre Vorrangstellung, bei den Lasern war dies etwas knapper.

Hier die Ergebnisse:

Finn Dinghy: 1. Platz Jürgen Eiermann (RCR aus BW), 2. Platz Dirk Meid (SCLM aus RP) u. 3. Platz David Guminski (DSCL).

Bei den Finn segelten 5 Clubmitglieder des DSCL, diese Truppe segelt auch viel auf anderen Revieren.

Laser Standard: 1. Platz Claus Wimmer (SCLM aus RP), 2. Platz Maden Gomercic (WSCG aus N), 3. Platz Darius Fekri (DSCL). Hier waren es 3 DSCL Segler.

Laser Radial: 1. Platz Manuel Hedwig (SCE), 2. Platz Eva Deichmann (WSVB-L), 3. Platz Dennis Leukel (YCL aus NW)

Hier segelten 2 Segler vom DSC-L.

Die Wertung Laser Master: Claus Wimmer vor Darius Fekri und Maden Gomercic.

Mit dieser Regatta beginnt sozusagen für den DSC-Langen das 40 jährige Jubiläum. Zu diesem Zeck zeigten sich die Teilnehmer am Ende der Siegerehrung mit dem Jubiläumspräsent. Ein großer Teil der Teilnehmer wird sicherlich zur Herbstregatta wiederkommen. Der Verein freut sich schon jetzt auf ein solch schönes Feld.

Michael Kalis, Fotos DSCL

 

 

06. April 2009

Die Hochheimer Segelsaison ist eröffnet

In Hochheim stehen die Segelboote seit letzter Woche wieder auf ihrem Platz am Mainweg. Und die letzte Woche war Wind mäßig ganz nach dem Geschmack der Segler vom SCHo. Das Gelände wurde bereits zuvor aus dem Winterschlaf “geputzt“; die Motoren der Sicherungsboote überholt; insgesamt ein großer ehrenamtlicher Einsatz von über 30 engagierten Clubmitgliedern.

Der 2. Vorsitzende, Gerd Stöckl übergibt die Jüngstenscheine. Am Samstag dem 04.04. trafen sich am Clubhaus 5 Kinder zur theoretischen Prüfung für den Jüngstenschein im Segelsport. Bereits im letzten Herbst hatten sie ihre Praxisprüfung abgelegt und sich Im Winterhalbjahr an etlichen Wochenenden unter Anleitung vom Michael von Schleinitz und der Jugendwartin Julianne Sohn auf die Theorie vorbereitet. Jetzt galt es, “wie die Grossen“ die Prüfungsbögen möglichst fehlerfrei auszufüllen und auch das Beherrschen der wichtigsten Seglerknoten praktisch zu demonstrieren. Nach einer guten Stunde stand für Gerd Stöckl fest: alle Anwärter hatten fleißig gelernt und sind jetzt stolze Besitzer eines Jüngstenscheines, der immerhin zur Teilnahme an offiziellen Regatten und zum chartern eines altersgerechten Bootes bis zum 17. Geburtstag berechtigt. Gratulation und handbreit… ! Ebenfalls am Samstag waren auch bereits einige “Große“ dabei, Ihre Boote für das kommenden Ansegeln zu präparieren und den da noch durchaus vorhandenen Wind zu testen. Mit dem Ergebnis waren sie da noch sehr zufrieden.

Am Sonntag, dem 05.04. war dann um 11:00 Uhr der Start der Riesling-Regatta – das Ansegeln des Segelclub Hochheim – vorgesehen. 12 Boote standen zum Start bereit, als der 1. Vorsitzende des Vereins, Detlef Banniza, die Segler und die neue Saison begrüßte und das obligatorische Glas Sherry in dem Main vergoss; ein alter Seglerbrauch an Rasmus, der Herr über alle Meere, Flüsse, Seen, Teiche, Tümpel etc… Rasmus war an diesem Tag aber wohl schon in einem anderen Segelrevier. Das mit der glücklichen Heimkehr hat ja noch geklappt, aber der Wind zum Segeln blieb aus. Die Enten waren wieder schneller… Einige Segler, die es genau wissen wollten, kamen leider nur durch Motorhilfe wieder zurück zum Steg. Schade für deren großen Einsatz, der im Vorfeld geleistet wurde. Wenn auch am Sonntag der Wind “gestorben“ ist, die Hoffnung bei den Seglern ist es nicht! In ein paar Tagen ist wieder Wochenende und am 09./10. Mai 2009 die nächste Regatta.

Interessierte Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene können ab Mai wieder jeden Samstag ab 14.00 Uhr den Nachwuchs des Vereins bei seinen Übungsstunden auf dem Main beobachten und sicher auch mal “Schnuppersegeln“.

Friederike Hohmann, Fotos SCHo

 

 

02. April 2009

Erste Trainingsregatta vor Palma de Mallorca

Das dritte Training für die hessisch-hamburgische 470er Mannschaft, bestehend aus Henrik Simon (Wassersportverein Bergstraße) und David Heitzig (Norddeutscher Regattaverein), vor Palma de Mallorca wurde dieses Mal von Henrik Simon am Ruder und David Heitzig an der Vorschot der Trainingsregatta des Segelclubs von S'Arenal geprägt. Die beiden Athleten reisten mit ihrem Trainer Reinhard Linke für eine komplette Woche auf die Insel. Schon in den ersten Tagen konnten viele Stunden auf dem Wasser verbracht werden, doch technische Probleme mit den Schwertlippen hielten die Segler auch an Land auf Trab.

Für die Mannschaft gab es einige komplizierte Erneuerungen: Da das Rennen nur eine Trainingsregatta war, musste am Ende nicht ein möglichst gutes Ergebnis auf der Liste stehen, sondern der Lernerfolg sollte besonders groß sein. Eine Aufgabe, die zwar leicht klingt, aber letztendlich doch nicht so einfach umzusetzen ist. Außerdem konnte bei diesem kooperativen Training mit dem Berliner Landeskader und auch internationalen Trainingspartnern die Bootsgeschwindigkeit getestet und gesichert werden.

Leider kam es jedoch auch zu Verlusten: Ein Spinnakerbaum ging bei starkem Wind verloren und nach einem Unfall muss eines der Boote aus der Trainingsgruppe nun professionell repariert werden – doch auch das gehört bei diesem Sport dazu.

Zurückblickend war dieses längere Training für alle Beteiligten wieder ein großer Spaß, mit noch größerem Erfolg und damit eine sehr gute Vorbereitung auf den einwöchigen Princess Sofia Cup, der Anfang April als letztes Event für die Sportler auf Mallorca ansteht.

Henrik Simon, GER 99 / Foto Reinhard Linke

 

 

02 April 2009

Erstes Opti-Trainerforum in Schotten an der Niddatalsperre

Nach bestandener Prüfung der Ausbildung zum „Trainer C Breitensport“ im Mitja Leipold beim Vortrag Herbst letzten Jahres, referierte Mitja Leipold das erste Opti-Trainerforum als Multiplikator für den Hessischen Seglerverband im Clubhaus des Wasser- und Fischereisportclubs in Schotten. Siebzehn angemeldete Opti-Trainer aus ganz Hessen waren am 29.03.09 erschienen, um sich von 10-17 Uhr über die Inhalte des Tages: Optitraining im Verein, biologische Entwicklung im Alter von 9-13 Jahren und den Optitrimm zu informieren. Ebenso wurden unterschiedliche Kapitel des DSV Rahmentrainingsplans durchgearbeitet. Es kam zum guten Erfahrungsaustausch und die Forumsteilnehmer gaben ein gutes Feedback zur gelungenen Veranstaltung.

Auf der Veranstaltung wurde auch wieder auf die neue Ausschreibung zum Trainer C – Breitensport, dessen erster Teil am 17.10.09 in Südhessen stattfinden soll hingewiesen.

Meldestelle zum Trainer C-Breitensport:

Hessischer Seglerverband

Mozartstrasse 8

61200 Wölfersheim

Tel.: 06036 /1534

Text und Fotos: Marcus Pfeiffer

 

25. März 2009

Geballtes Wissen, nützliche Tipps und eine Prise Männerträume

An die 100 Segler aus vielen hessischen Vereinen erlebten am 03. März in Frankfurt einen informativen Abend, den die Firmen „Land Rover“ und „Autohaus Avalon“ organisierten.

Uli Finckh beim Vortrag Der Abend enthielt zwei Vorträge. Zuerst gab Uli Finckh in einem einstündigen Vortrag einen Einblick in die neuen „Wettfahrtregeln Segeln 2009-2012“. Einige der Anwesenden hatten diesen Vortrag in den Veranstaltungen des Hessischen Seglerverbandes bereits gehört, für die Mehrzahl war er aber doch neu. Brillant brachte der Referent mit seiner bayerischen Art den an sich trockenen Stoff für alle verständlich rüber.

Nach einer kurzen Pause, die zur Diskussion genutzt wurde, stellte Dr. Malte Philipp den Trimm von Booten vor. Der langjährige Nationaltrainer der türkischen und deutschen Nationalmannschaft und Weltmeister im Drachen hatte hier Gelegenheit, sein großes Wissen über den Bootstrimm „an den Mann“ zu bringen. So manch ein Teilnehmer mag die Ohren gespitzt haben, ob der vielen kleinen Tricks, die ihm vermittelt wurde. Zuletzt gab es auch noch ein paar Von links: Geschäftsführer Christan Lange, Dr. Malte Philipp, HSeV-Präsident Klaus-Dieter Lachmann, Uli Finckh. Tipps, wie man ein gechartertes Boot richtig schnell machen kann. Wer gut zugehört hatte, wird dies bei der Hessenregatta auf der Ostsee einsetzen können.

Nach Abschluss der Veranstaltung dankte der Präsident des Hessischen Seglerverbandes dem Veranstalter und den Referenten für einen tollen, lehrreichen Abend und wünschte im Namen der Teilnehmer eine Wiederholung im nächsten Jahr. Alles in allem ein gelungener Abend, der noch lange bei den Teilnehmern nachwirken wird.

Günther Probst / Klaus-Dieter Lachmann

Alle Fotos DTG-Media, Offenbach

 

06. März 2009

Faschingstraining in Duisburg

21.2.-23.2.2009

Am Faschingswochenende wurden die hessischen Opti-Segler ins Ruhrgebiet eingeladen. Statt Fasching stand Segeln (im Regen) und die neue WR auf dem Plan. Zu Gast waren sie, wie auch vor Weihnachten, beim Duisburger Segelclub.

Am Samstagvormittag war kein Wind, das hieß für sie erst einmal Athletik machen - also laufen. Nachmittags kam zwar nicht wirklich viel Wind, zum Segeln hat es eben so gereicht. Abends haben dann beide Trainingsgruppen gemeinsam gegrillt.

das Optifeld Sonntagvormittags hat der Trainer Rüdiger Schuchard die wichtigsten neuen Regeln in der WR 2009-2012 erklärt. Dabei waren für die Optis gute, aber auch einige nicht so gute Nachrichten. Nachmittags gab es dann genug Wind zum Segeln. Bei diesigem Wetter und Nieselregen machte das Segeln keinen richtigen Spaß und die Trainer überlegten, ob in der mittäglichen Pizza Schlafpulver war.

Am Rosenmontag hatten zum Glück alle schulfrei, so konnten sie segeln. Es gab mehr Wind. Das war für die kleinen Segler schön, denn mehr Wind heißt ja auch mehr Spaß. Aber es regnete, das war ziemlich ungemütlich. Nass kamen sie zurück und bekamen ein leckeres Nudeltomatengericht als Versöhnung.

Danach hatte der Regen zu Ende und der Wind hat noch mehr zugenommen. Alle freuten sich auf das Rausfahren, es hat noch einmal richtig Spaß gemacht.

Als sie wieder zurück waren, hieß es Boote einpacken und heimfahren.

„Es war mal wieder ein schönes Wochenende und hat allen Spaß gemacht“, die Meinung der Teilnehmer.

Karina Wörz GER 11595 / ü. Günther Probst,

Fotos Wörz

 

 

03. März 2009

Faschingstraining der Laser in Hyčres 22.-27.02.2009

Nach der Winterpause begann die Hessische Laser-Seglerin Eva Deichmann an Fasching wieder mit dem Wassertraining in Hyčres zusammen mit dem Baden-Württembergischen Kader.

Bei strahlendem Sonnenschein und zwei Windstärken begann das Training am Sonntag den 22. Februar mit der ersten Eingewöhnung. Das Gefühl für das Boot wurde schnell wieder gefunden und so konnte begonnen werden, die Manöver- und Fahrtechnik zu verbessern, was über das ganze Training der Schwerpunkt bleiben sollte. In den folgenden Tagen blieb es sehr warm, was den Sportlern sehr entgegen kam. Ab Mittwoch frischte dann der Wind auf und es kam Seegang hinzu, so konnte das für Binnensegler schwierige Ausfahren der Wellen trainiert werden.

Am Freitagabend konnten die Segler auf ein gelungenes und effektives Training zurückblicken.

Eva Deichmann

 

 

27. Februar 2009

470er Faschingstraining auf Mallorca

Über das Faschingswochenende fuhr der hessische 470er-Kader (Henrik Simon & David Heitzig) zum Training nach Mallorca. Dort angekommen empfingen sie angenehme Temperaturen, Sonne aber leider Flaute. Doch nachdem die olympische Rennjolle aufgebaut war, kam der Wind und das Training konnte beginnen. Mit Trainer Hendrik Ismar lag der Schwerpunkt dieses Wochenende auf Geschwindigkeit und Trimm des Bootes.

Es konnten sehr erfolgreiche und kooperative Einheiten mit dem Berliner Landeskader, dem bayrischen Landeskader, sowie dänischen und britischen Seglern absolviert werden.

Ein Highlight des Wochenendes waren plötzlich auftauchende Delfine, die die Segler einige hundert Meter weit begleiteten.

Große Fortschritte konnte die Mannschaft vor allem in den Bereichen Bootstrimm und Fahrtechnik machen, und konnten sich so weiter gegen die starke Konkurrenz in der olympischen Bootsklasse wappnen.

Henrik Simon

 

 

25. Februar.2009

ESOC Sailing Club richtet ESA Sailing Cup in Lissabon aus

Seit seiner ersten Veranstaltung im Jahr 1988 hat sich der ESA Sailing Cup in ein genau definiertes Format entwickelt. Nachdem im Jahr 2006 der ESA-Cup-Committee eingesetzt wurde, bestehend aus jeweils zwei Mitgliedern des Vorstands der Segelclubs der ESA-Niederlassungen, gibt es Richtlinien darüber, was von den Organisatoren erwartet wird. Die Eckpfeiler des ESA-Sailing Cup sind:

Wettkampfimpression. Eine Flotte von 8 - 15 Yachten von der gleichen Marke und der gleichen Ausrüstung, einschließlich der Spinnaker oder Gennaker;

Die Veranstaltung soll 3 Tage dauern;

Die Regatta soll etwa 5 Wettfahrten vorsehen;

Es ist wünschenswert, wechselnde Veranstaltungsorte innerhalb der ESA-Mitgliedstaaten zu finden.

Die ESOC Segelclub eV aus Darmstadt, gegründet im Jahr 2001, benötigte drei Versuche, um endlich die Ehre zu erhalten, den wichtigsten Wassersport-Wettbewerb der Europäischen Weltraum Organisation (ESA) ausrichten zu dürfen. Es war ein langer Weg mit zwei herben Rückschlägen. Der gewählte Ort für den dritten Versuch war Lissabon. Natürlich Portugal! Wurde das Land doch gerade kurz zuvor ein neues Mitgliedsland der ESA. Lasst uns mal schauen. Ricardo, einer der neuen Praktikanten bei ESOC aus Portugal, die sich der Club anschloss, kam mit einem Ansprechpartner für die Organisation vor Ort - MakeFast. Und schon konnte es losgehen! Die ersten Kontakte mit MakeFast waren sehr positiv. Wir könnten zusammen ein schönes Programm zu einem günstigen Preis entwerfen. Die Skizze, die bereits beim ESA Sailing Cup 2007 in La Rochelle angedeutet wurde, wurde zu einem detaillierten Vorschlag ausgearbeitet und im Januar 2008 dem ESA-Cup-Committee vorgelegt. Noch nicht verbindlich, versteht sich. Es gab ja auch noch andere Vorschläge in Konkurrenz. Bis schließlich im März 2008 die gute Nachricht kam. Der ESOC Sailing Club e.V. wird den ESA-Sailing Cup 2008 ausrichten. Es sollte der 20ste ESA Sailing Cup werden – ein Jubiläum also. Hohe Erwartungen auf allen Seiten? Auf unserer Seite schon, sollte die Regatta doch einem Jubiläum würdig werden. Auf Seiten der Teilnehmer hat man uns vielleicht zu wenig zugetraut. Nur 8 Teilnehmer (1 Paris, 1 Frascati, 1 Darmstadt, 1 Darmstadt/Köln und 4 Noordwijk).

Viel vorzubereiten. Große Entfernungen. Mit der Stange im Nebel herumstochern. Verhandlungen. Sponsorenzusagen. Euphorie. Drohungen alles abzublasen. Sponsorenabsagen. Kommunikationsdefizite. Zeitdruck. Vertragsschluss. Zufallssponsoren in letzter Sekunde. Die ganze Palette auf 1,5 Jahre verteilt, bis man es www.esacup.org nennen konnte.

Schließlich war es soweit. 16. September 2008, morgen startet die erste Wettfahrt. Zum ersten Mal vor Ort. Dank zusätzlicher Sponsoren in letzter Minute konnten noch Verbesserungen der bisher geplanten Leistungen (kulinarisches und touristisches Rahmenprogramm) nachgefragt werden. Erstes Briefing, was und wie es abgehen wird. Erstes Beschnuppern der Kombattanten beim Dinner in der Fabrica de Polvere.

Die Teillehmer aus 5 Standorten und 12 Herkunftsländern vor dem Tour Belem in Lissabon. Die meisten Skipper haben sich schon ein oder zwei Tage lang mit den 9,54m ihrer gecharterten Grand Surprise (http://www.archambault-boats.info/index.php?main.php~mainFrame) angefreundet. Am ersten Wettkampftag fanden gleich 3 kurze Wettfahrten in der Art des Luis Vuitton Cup statt. Am Abend gab´s einen Empfang beim Bürgermeister von Oeiras (Vorort von Lissabon in dessen Hafen die Boote und das Hotel der Teilnehmer lagen).

Der zweite Tag begann mit einer Nebelpause, die zum Umplanen zwang. Statt des langen Navigationsrennens Oeiras – Cascais – Lissabon wurde erst ein kurzer Sprint ausgetragen und anschließend ein neues Rennen von Oeiras nach Lissabon gestartet. Ziellinie war die große Hängebrücke über den Tejo. Sehr malerisch. Taktisch schwierig, weil fast nur vor dem Wind. Die Boote wurde in einer kleinen Marina am Entdeckerdenkmal in Belem abgegeben. Und alle Regattateilnehmer machten sich dort landfein, um den Bus zum großen Diner in Lissabon zu besteigen. Während des Diners wurden die Boote vom Eigner wieder nach Oeiras verholt.

Am dritten Tag ging dann endlich richtig zur Sache. Zuerst wurde wieder umgeplant und das lange Rennen gestartet. Bei moderaten Winden machten sich die agilen Boote mit 8,5 bis 10 kn auf den Weg. Im Laufe des Nachmittags gab es mal ein Windloch vor Cascais, in dem alle so ca. 40 Minuten festsaßen, bevor es weitergehen konnte.

Am letzten Tag glaubte man schon absagen zu müssen, weil sich eine dicke Suppe über die Mündung des Tejo gelegt hatte. Aber der Nebelgott meinte es gut mit Seglern der ESA und machte für ein kurzes Rennen ein zweistündiges Loch in den Nebel, um ein kurzes Wetttreiben in der Fluss/Tidenströmung zu veranstalten.

Fazit: Keine Überraschungen. Gewonnen hat wie schon die Jahre zuvor Jean-Michel Lautier, der in Noordwijk stationiert ist.

Doch, eine Überraschung gab es dann nach der Siegerehrung, Guilio bat um das Mikrofon und bedankte sich für die Organisation des – aus seiner Sicht – bisher schönsten ESA Sailing Cups.

Uwe Karl, ESOC Sailing Club / Alle Fotos: ESOC SC e.V.

 

 

09. Februar 2009

Erstes Warmwettertraining des hessischen 470ers auf Mallorca

Nach einem harten Weihnachtstraining bei eisigen Temperaturen in Kiel-Schilksee konnten der Bensheimer Henrik Simon (WSVB-L) und sein Hamburger Vorschoter David Heitzig (NRV) nun mit ihrer olympischen v. li.: Henrik Simon, David Heitzig. 470er-Jolle ihr erstes Training auf Mallorca absolvieren. Über das letzte Januarwochenende 2009 trafen sich die beiden Segler mit ihrem Trainer Reinhard Linke in Palma de Mallorca, um endlich in wärmeren Gewässern bei angenehmeren Temperaturen zu trainieren. Bei diesem kooperativen Training mit dem Berliner Landeskader konnten die Athleten in drei Tagen über 16 Stunden auf dem Wasser verbringen. Ein äußerst effektives Training, bei dem es leider auch mal regnen musste, das aber auch sehr schwierige Bedingungen mit sich brachte. Das Segeln in hohen Wellen und bei viel Wind muss ständig geübt werden.

Die beiden Segler des Hessischen Seglerverbandes hatten jede Menge Spaß und haben wieder viel gelernt, sodass sie sich (vor allem nach ihrer Ankunft im kalten Deutschland) schon wieder auf ihr nächstes Training an Fasching auf Mallorca freuen können.

Henrik Simon, GER 99 / Foto R. Linke

 

 

12. Januar 2009

Geballtes Wissen, nützliche Tipps und eine Prise Männerträume

"Segler unter sich" heißt es am 3. März 2009 um 19:00 Uhr in Frankfurt a. M., wenn die hessischen Segler in Mitten der automobilen Extraklasse Kontakte knüpfen und mit hochkarätigen Segelreferenten fachsimpeln. Wettfahrtprofi Uli Finckh spricht brandaktuell über "Die neuen Wettfahrtregeln Segeln 2009-2012" und Dr. phil. Dr. rer. pol. Malte Philipp (Weltmeister Drachenklasse) gibt praktische Tipps zum Thema „Es geht immer noch ein wenig schneller...!“ Dickschiff-Trimm leicht gemacht.

Bei kostenfreiem Eintritt erwartet den Besucher ein spannender Themenabend im Autohaus Avalon (Hanauer Landstraße 196 / 60314 Frankfurt am Main). Da die Plätze begrenzt sind, werden Anmeldungen erbeten bis zum 24.02.2009 unter Tel. 0800/1088600, Fax 0800/1033200 (kostenfrei) oder info@landrover-contact.de / www.landrover-live.de

Carolin Windmann, Projektleiterin „Land Rover live“

 

 

07. Januar 2009

Hessischer D4-Kader trainiert in Kiel

Trotz sehr schlechten Vorhersagen sollte das Weihnachtstraining des hessischen D4-Kaders vom 27.-30.12.2008 in Kiel-Schilksee stattfinden. Schon am ersten Morgen, beim Aufbauen der Boote wurde klar, dass dies ein hartes Training werden würde. Steif gefrorene Schoten, eisige Temperaturen und nur leichter Wind schreckten die Segler aus insgesamt fünf Bundesländern zwar stark ab, hinderten sie aber nicht am Training.

Zu Beginn mussten sie mit wenig bis fast gar keinem Wind kämpfen, doch so blieb auch noch Zeit die 470er-Jollen technisch auf dem neusten Stand zu halten (wie bei einem Rennwagen gibt es immer etwas zu optimieren) und auch intensiv die theoretischen Kenntnisse zu vertiefen. In der zweiten Hälfte des Trainings wurde der Wind zwar mehr, allerdings sanken die Temperaturen auch durchgehend auf unter Null Grad.

Nun werden die Boote transportklar gemacht, um dann Ende Januar 2009 nach Mallorca gebracht zu werden.

Henrik Simon