Hessischer
Seglerverband e.V.








































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Pressemeldungen und Berichte

Pressemeldungen und Berichte aus früheren Jahren ...hier

 

Pressemeldungen 2011

14. Dezember 2011

Die hessische Seglerjugend trifft sich am Bibliser Riedsee

Adventliche Stimmung im Vereinshaus des Segelvereins Biblis am Riedsee. Es ist der 03. Dezember 2011 kurz nach 14:00 Uhr, als der Landesjugendobmann Reinhard Linke den Hessischen Jugendseglertag 2011 eröffnet, die etwas geringe Beteiligung bedauert und danach gleich die Versammlungsleitung an die Jugendsprecherin Eva Deichmann abgibt. Sie begrüßt alle Anwesenden, besonders den Gastgeber Günter Reinhardt und kann die Beschlussfähigkeit feststellen. Anwesend sind Vertreter von 11 hessischen Segelclubs.

Auf der Tagesordnung steht u.a. der Bericht des Landesjugendobmanns, eine Diskussion über die Förderstrategie des Hessischen Seglerverbandes, Planungen für das kommende Jahr und Wahlen. Zu wählen ist diesmal der Jugendobmann. Für das Amt des Jugendobmanns kandidiert noch einmal Reinhard Linke, der aber betont, dass dies seine letzte Amtsperiode sein wird. Er hat das Amt seit 1994 ununterbrochen inne. Von den Delegierten wird er in einer offenen Wahl bestätigt.

In seinem Bericht über die Kadergruppe im vergangenen Jahr war nicht nur die sehr kleine Gruppe zu bedauern, sondern auch die Motivation der Segler. Dass sich für geplante Trainingsmaßnahmen nur sehr wenige Segler anmelden, ist schon ärgerlich, dass sich kurz vor Beginn der Maßnahme dann auch noch welche abmelden, macht eine vernünftige Planung fast unmöglich. Als Konsequenz wird der Hessische Seglerverband seine Förderstrategie umstellen. Weg von der Gießkanne – hin zu spezifischer Förderung lautet die Devise ab 2012. Ein leistungsorientiertes Fördern mit Zielvereinbarungen und Ergebnisberichten liegt auch auf der Strategielinie des Landessportbundes Hessen.

Besonders üppig ist der Inhalt der Planung für das Jahr 2012, vorgestellt von Eva Deichmann, Annka Dübbers und Henrik Simon. Neben einem Jugendsegeltörn auf dem historischen Admirals-Cupper ANITA, einer 12mR-Yacht, wird es noch einen Lehrgang zum Trainerassistenten, einer Vorstufe zum Trainer-C, geben. Es wird ein Schiedsrichterlehrgang im Zuge eines Erlebniscamps am Edersee durchgeführt und außerdem zwei bis drei Lasertrainings. Die Optitrainings werden in Zukunft einmal im Monat als feste Termine stattfinden.

Nach über zwei Stunden angeregter Diskussion kann dann Eva Deichmann den Hessischen Jugendseglertag 2011 schließen und den Delegierten einen guten Nachhauseweg wünschen.

Günther Probst

 

 

21. November 2011

Großartiger Erfolg für das FD-Team Kai Schäfers/Johannes Brack beim internationalen Match Race in Berlin!

Zum 4. Mal organisierte der Dahme Yacht Club, Berlin Schmöckewitz, auf dem Sedinsee am 12.11.2011 zum Abschluss der Saison eine hochkarätig besetzte Match Race Regatta.

Bei dieser Form einer Regatta segeln jeweils zwei Yachten direkt gegeneinander. Die taktische Situation ist somit völlig anders als im üblichen „Fleet Race“, wo eine ganze Flotte gegeneinander segelt. Die Gewinner der einzelnen Rennen qualifizieren sich für die jeweils Folgenden, bis zum Finale.

Eingeladen hatte der Dahme Yacht Club (DYC) internationale Spitzencrews und die sechs besten deutschen Crews. Am Start waren Weltmeister und Pokalverteidiger Szabolc/Domokos aus Ungarn, Vizeweltmeister und früherer Freuen sich über ihren Erfolg: Kai Schäfers(li) und Johannes Brack (re) Olympiasieger Gebr. Bojsen-Möller aus Dänemark, die WM Dritten Kramer /Geelkerker aus Holland, eine weitere Spitzencrew aus Österreich und die sechs besten deutschen Teams, zu denen auch Kai Schäfers (Yachtclub Berlin Grünau) und Johannes Brack vom Segelclub Edersee zählen.

Strahlender Sonnenschein und Novemberkühle lockten viele hundert Zuschauer, die bei 1 – 3Windstärken, insgesamt 29 Spitzenrennen verfolgen konnten. Harte, aber faire Zweikämpfe wurden, mit oft nur knappem Zielvorsprung, ausgesegelt. Das Finale konnte spannender kaum sein.

Im 3. und entscheidenden Rennen siegten Kramer/Geelkerken mit einer knappen Bootslänge vor Bogumil/Lisken.

Gebr.Bojsen-Möller mussten sich im kleinen Finale gegen Schäfers/Brack geschlagen geben.

Das Endergebnis:

1. Kramer/Geelkerken (7 Wins) Niederlande

2. Bogumil/Lisken (6 Wins) Deutschland

3. Schäfers/Brack (5 Wins) Deutschland

4. Gebr.Bojsen-Möller (3 Wins) Dänemark

5. Szabolc/Domokos (3 Wins) Ungarn

Ulla Brack, Pressereferentin Segelclub Edersee

 

 

01. November 2011

Lasertraining in Biblis am 22./ 23.10.2011

Am letzten Herbstferienwochenende war der Segelverein Biblis Gastgeber eines Lasertrainings. Der Verein hatte in Kooperation mit dem Wassersportverein Bergstraße ein Umsteigertraining für Lasersegler ausgeschrieben und Werbung unter hessischen und rheinland-pfälzischen Seglern gemacht. Am Samstagmorgen konnten der zweite Vorsitzende des SVB Ralf Kratz und die Trainerin Eva Deichmann 13 Lasersegler aus Marburg, Frankental, Biblis und Heppenheim begrüßen.

Alle Segler wollten möglichst schnell mit dem Segeln beginnen, jedoch ließ sie der Wind am Vormittag im Stich, sodass erst einmal theoretische Inhalte des Segelns besprochen wurden. Neben dem Bootstrimm bei verschiedenen Kursen und Windstärken wurde die Rollwende besprochen. Anhand von Videos konnte der genaue Ablauf erklärt werden und die Teilnehmer sahen schon einmal, wie das Manöver idealerweise aussieht.

Nach dem Mittagessen konnte dann endlich auch gesegelt werden und die Teilnehmer versuchten Trimm- und Manövertechnik umzusetzen, was mit der ein oder anderen Kenterung endete. Nach dem Segeln wurden die Fehler noch einmal besprochen und weitere theoretische Elemente erklärt. Da viele Teilnehmer noch keine Berührungen mit dem Regattasegeln hatten, wurde auch das Startprozedere erklärt. Danach verbrachten alle noch einen gemütlichen Abend, den die Teilnehmer aus Marburg musikalisch untermalten. Am Sonntag wollten die Segler eigentlich anfangen, Regatten und Starts zu üben, außerdem wollten alle noch ihre Wendetechnik verbessern. Auch wollten sie versuchen die Halse wie besprochen auszuführen, damit die Schot nicht mehr „hinten hängen bleibt“. Leider war Flaute sodass wieder Theorie, diesmal das Regelwerk und Kreuztaktik, gemacht wurde. Nachmittags konnte nur noch ganz kurz gesegelt werden, bis sich die Gruppe um 15 Uhr voneinander verabschiedete. Obwohl das Niveau der Segler vom Anfänger bis zum Regattasegler reichte, konnten doch alle etwas dazu lernen.

Ein großer Dank geht an den Segelverein Biblis für die Gastfreundschaft und an Ralf Kratz, der die Gruppe verköstigte.

Eva Deichmann

 

 

27. Oktober 2011

Hessischer Seglertag 2012

Der Hessische Seglertag 2012 wird am 17. März 2012 in der Halle der Fa. Sehring am Langener Waldsee stattfinden, gastgebender Verein ist der Dreieich Segelclub Langen e.V. (DSCL).

Wie in den Vorjahren beginnt der Seglertag am Vormittag mit einem Workshop, die Verbandsversammlung beginnt um 14:00 Uhr.

Anträge zum Hessischen Seglertag müssen bis zum 04. Februar 2012 schriftlich beim Hessischen Seglerverband, z. Hd. Reinhard Fuhr, Kreuzbergweg 10, 64546 Mörfelden-Walldorf eingegangen sein. Alle Mitgliedsvereine des Hessischen Seglerverbandes erhalten nach Ablauf der Antragsfrist eine gesonderte schriftliche Einladung.

HSeV, Günther Probst

 

 

26. Oktober 2011

Wind und Wetter halten zu den Optis

So richtig zufrieden zeigten sich die jüngsten hessischen Kadersegler von ihrem Training bei Dongo am Comer See vom 08. bis zum 16. Oktober 2011. „In unserem letzten Kadertraining in diesem Jahr war fast alles super toll. Toller Wind, jeden Tag von 3 bis 6 Windstärken, tolles Wetter, fast jeden Tag Sonne und bis 27 Grad, einen tollen Platz, die Boote lagen nur 5 m vom Wasser weg, tolle Zimmer und eine tolle Landschaft. Nur das Abendessen war manchmal nicht so toll“, so der Kommentar der kleinen Segler nach der Rückkehr in die hessische Heimat. In Summe konnten sie mit ihren 9 Booten fast 35 Stunden auf dem Wasser mit ihren zwei Trainern Reinhard Linke und Mitja Leipold richtig gut trainieren, obwohl der Jüngste gerade mal 8 Jahre alt war.

Gruppenfoto der Optigruppe, im Hintergrund Reinhard Linke (li) und Mitja Leipold (re). Am Anreisetag kamen alle am Spätnachmittag an, wobei einige schon ein Abenteuer hinter sich hatten; sie mussten am Gotthardt durch Schnee fahren. Die Trainer waren zur Vorbereitung schon früher angereist. Müde fielen die Kinder recht früh ins Bett. Am zweiten Tag wollten alle am liebsten schon beim Frühstück aufs Wasser, der Wind blies mit 3 bis 5 Bft. Doch zuerst kam Frühsport. Von 09:00 Uhr bis in den Spätnachmittag konnten die kleinen Segler wegen des tollen Windes draußen bleiben und verschiedene Kurse üben. Nach dem „Cool Down“ und dem Abendessen schliefen alle sofort ein.

Am dritten Tag mussten die Boote erst einmal wegen Windmangel am Ufer bleiben und es wurde Theorie geübt, aber am Nachmittag war Rasmus wieder hold und sein Wind ermöglichte drei Stunden Segeln. Am vierten Tag gab es nur eine Wassereinheit über vier Stunden, danach hatten die Kinder frei und konnten mit ihren Eltern Lugano besichtigen oder eine Paddel-Regatta veranstalten.

Der fünfte Tag bescherte den besten Wind der Woche mit 4 bis 6 Bft und sehr hoher Welle. Den Kindern machte das total viel Spaß, jeder bekam 6 Stunden Vollduschen ab. Am letzten Segeltag musste die Zeit wegen zu wenig Wind erst einmal mit Spielen, z.B. „um den Mast laufen“, vertrieben werden. Aber der Wind ließ sie nicht im Stich und so konnte vor dem Packen der Sachen noch einmal richtig gut gesegelt werden.

Der Abreisetag wurde genutzt, um mit den Eltern die nächsten Trainingseinheiten im Jahr 2012 zu besprechen. Geplant ist ein Frühjahrstraining in Hyeres und ein Training in Warnemünde. Danach ging es zurück ins kalte Deutschland.

Günther Probst, Foto Thomas Laukhardt

 

 

26. Oktober 2011

Regatta mit 18 Yachten an der kroatischen Adria-Küste

Der 1971 gegründete Hanseatische Segel Sport Club Frankfurt e.V. (HSSC) krönte Ende September 2011 sein 40. Jubiläumsjahr mit der Ausrichtung des 10. Presidents Cup im Seegebiet zwischen Split und Zadar am Rande des Naturschutzgebietes der Kornaten.

Dem doppelten Jubiläum haben alle beteiligten „Meeres-, Wind- und Wettergötter“ ihre besondere Gunst erwiesen: Fast durchgängig strahlend blauer Himmel, Lufttemperaturen bis zu 28 Grad, Wassertemperaturen um die 23 Grad und nahezu ideale Windbedingungen zwischen 0,5 und 5 Windstärken. „Seglerherz was willst Du mehr?“ ….zumal die Küstenlandschaft am Rande der Kornaten zu den attraktivsten Segelrevieren der Adria zählt und überwiegend vorbildlich ausgestattete Yachthäfen besitzt.

18 in Sibenik bzw. Rogoznica gecharterte Yachten mit über 100 Regattateilnehmern waren am Start, bestrebt die spezifischen Regattabedingungen des Presidents Cups zu meistern:

a) Unversehrte Rückkehr von Mannschaft und Schiff zum Ausgangshafen,

b) Ergebnisse der 4 Wettfahrten, wovon das schlechteste Einzelergebnis gestrichen wurde,

c) Ergebnisse von Sonderprüfungen (Ratequiz) sowie

d) besondere Crew-Beiträge zum Presidents Cup.

Bei den Wettfahrten wurde entsprechend internationaler Usance die aktuell gültige Yardstickzahl pro Yachttyp berücksichtigt, so dass bootsabhängige Leistungsunterschiede ausgeglichen wurden. Gespannt durfte man sein, wie sich die 7 baugleichen Dufour 44 schlugen sowie insbesondere die erstmals beim Presidents Cup gestartete Lagoon 450, eine geräumige Katamaran-Fahrtenyacht mit einer max. Segelfläche von 136 m².

Zieleinlauf der Sieger vor Biograd Um es vorwegzunehmen: Die Lagoon war bei den vorherrschenden Regattakursen mit vielen Am-Wind-Kursen gegenüber den Einrumpf-Yachten chancenlos und landete somit abgeschlagen auf dem vorletzten Platz.

Äußerst spannend waren die Platzierungskämpfe um die Plätze 4 bis 9, die zum Schluss insgesamt nur 3 Wertungspunkte trennten. Nach der letzten Wettfahrt hatte hier der Senior-Skipper Karl Fenske (76 Jahre!!) mit seiner Crew die Nase vorn und wurde somit Gesamt-Vierter, knapp vor den erfahrenen Regatta-Skippern Thomas Gisch, Hendrik Roeder und dem Titelverteidiger Christian Gehrels, sowie Stephan Klier und Roderich Duscha.

Überraschend klar und jeweils eindeutig waren hingegen die Medaillenplatzierungen: Mit 12 Wertungspunkten kam Rüdiger Behrens auf den 3. Platz, nur geschlagen von Mitfavorit Rainer Finette, der in der Schlussrechnung mit 6 Wertungspunkten 2. wurde sowie dem Überraschungssieger Uwe Klöckner. Uwe schaffte mit einer neuen Crew auf einer Grand Soleil 40 ein Traumergebnis von 3 Wertungspunkten, da er bei drei gewerteten Regatten jeweils als erster über die Ziellinie fuhr.

Bei der abschließenden Siegerehrung in Biograd durften sich aufgrund der erlebnis- und erinnerungsreichen 10. Presidents Cup Woche alle Teilnehmer als Gewinner fühlen und daher wurden die Leistungen des Präsidenten des HSSC Reinhard Graeber und seines Organisationsteams mit lang anhaltendem Applaus aller Gäste gewürdigt.

Auf eine Fortsetzung des 1986 vom damaligen HSSC Präsidenten Winfried Gaumitz ins Leben gerufenen Presidents Cup dürfen sich alle HSSC’ler und ihre Freunde schon jetzt freuen.

Text G. Stötzel, Foto R. Gräber

 

 

26. Oktober 2011

Rückblick auf eine ereignisreiche Segelsaison

Zum Ende einer ereignisreichen Segelsaison fand Sonntag (23.10.) im Segelclub Hochheim die “Eiswein-Regatta“ - das traditionelle Absegeln statt. Es war ein herrlich sonniger Herbsttag, zeitweise auch mit ausreichend Wind. Zehn Das Regattafeld auf dem Main Boote und Mannschaften gingen an den Start, als Regattaleiter Carsten Will die erste Wettfahrt fast pünktlich um 11:45 Uhr “anschoss“. Eine Wettfahrt konnte bis zum Mittagessen durchgeführt werden; eine zweite danach. Dank der ausreichenden Wetterbedingungen blieb das Feld immer recht dicht zusammen und sorgte teilweise für spannende Zweikämpfe, die auch die zahlreichen Zuschauer an Land und Steg hautnah verfolgen konnten. Der diesjährige Sieger Daniel Süßmann (Laser) durften sich über die Flasche Eiswein freuen, die der Regatta ihren Namen gibt und traditionell vom 1. Vorsitzenden des Vereins gespendet wurde.

Während des Essens und beim späteren Kaffee & Kuchen gab es viel Gelegenheit, die vergangene Saison Revue passieren zu lassen. Insgesamt sechs Regatten wurden auch dieses Jahr wieder vom Segelclub auf heimischem Revier organisiert und durchgeführt. Einige davon zählen als Wertungsläufe für die deutschen Ranglisten der Bootsklassen Aquila, Conger und Microcupper. Etliche Hochheimer Segler nahmen zudem an zahlreichen Regatten in ganz Deutschland teil. Mehrere Mannschaften der Hochheimer Congersegler hatten sich zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft 2011 qualifiziert. Der Titel des Hessenmeisters in der Klasse der Conger ging in diesem Jahr ebenfalls wieder nach Hochheim an unsere Segler Thomas Hartmann und Katerina Meier. Auch bei der traditionellen “Hessen-Regatta“ im Mai 2011 auf der Ostsee nahm wieder eine Crew (Rainer Platz / Kristjana Qualmann) vom Segelclub Hochheim teil. Wir unternahmen eine “Geschwaderfahrt“ auf den Rhein und engagierten uns bei den Ferienspielen für Kinder aus Hochheim und Weißrussland. Darüber hinaus traf man sich regelmäßig am Club. Es wurde gesegelt, gegrillt und geplant.

Den ganzen Sommer über waren auch die Ausbildungsboote mit den Erwachsenen, die in Hochheim das Segeln lernen, auf dem Main zu sehen. Sie haben jetzt Anfang Oktober ihre Prüfungen absolviert. Bereits im Mai war Sportwart Jürgen Bauer mit einigen Segelschülern zur Praxisausbildung ins Emsland an den Geester See gefahren, wo die Prüfung direkt im Anschluss erfolgen konnte. In Hochheim sind stets beide Alternativen möglich: den Sommer über Segeln lernen auf dem Main oder im Frühjahr das Angebot einer Kompaktwoche zur Praxisausbildung wahrnehmen.

Wem das Segeln mit seiner Nähe zur Natur lockt, der kann jetzt noch einsteigen. Unsere neuen Kurse zum Erlernen des Segelns beginnen im November. Für den Sportbootführerschein Binnen, in dem die Grundlagen des Segelns vermittelt werden, Mitte November, ebenso wie für den Kurs zum Sportbootführerschein See, in dem all das trainiert wird, das zum Segeln auf den Meeren befähigt. Im Segelclub Hochheim wird den Winter über die entsprechende Theorie vermittelt, so dass das Praxistraining dann im nächsten Frühling mit Erwachen der Natur direkt losgehen kann. Für beide Kurse sind noch ein paar Plätze frei. Nähere Informationen sind unter www.segelclubhochheim.de oder direkt bei Jürgen Riedel ( 0611-599100 sowie Schulung@segelclubhochheim.de ) zu erhalten.

Text und Foto Friederike Hohmann

 

 

12. Oktober 2011

Hessenmeisterschaft der Korsare wurde am Langener Waldsee entschieden.

Am Wochenende, 1. u. 2. Oktober 2011, freute sich der Dreieich-Segelclub-Langen wieder einmal, die Hessenmeisterschaft der Korsare 2. Wettfahrt veranstalten zu dürfen. Es ging daneben auch für nicht hessische Seglerinnen u. Segler um „Die“ Herbstregatta der Korsare.

Es waren erfreulicherweise 19 Boote gemeldet. Der ehemalige Präsident des Hessischen Seglerverbandes Klaus-Dieter Lachmann meinte bei der Siegerehrung, dass die Korsare bei den Zweimannbooten die größte Beteiligung bei Hessenmeisterschaften hätten. Schön, dass wieder so viele Boote zur Herbstregatta an den Langener Waldsee gekommen waren.

Es war ein herrliches Goldener Oktoberwochenende. Seglerisch war nur am späteren Nachmittag am Samstag eine Wettfahrt möglich. Auch diese Wettfahrt Hessenmeisterschaft 2011 v.l.n.r. Christian u. Markus Fischer, Dierk u. Tina Conrad sowie Iska Fischer u. Gerhard Sehnke.   hatte schwierige Windverhältnisse und stand teilweise kurz vor dem Abbruch.

Es waren überwiegend Seglerinnen u. Segler aus Inheiden und vom DSC-Langen am Start. Bei beiden Vereinen sind die Aktivitäten in dieser Klasse sehr gut. Sie stellen somit das Gerüst auch für zukünftige Meisterschaften und Wettbewerbe. Die Truppe hat einen guten Zusammenhalt. Sicherlich würden sich die Seglerinnen u. Segler freuen, wenn zu den Korsarregatten noch mehr aus anderen Vereinen abzustoßen würden. Die Seglerinnen u. Segler waren aber durchaus mit einer Wertung einverstanden, sie freuten sich, die Wartezeit bis zum Start mit Wasserspielen verbringen zu können. Eine kleiner Opti-Staffelwettbewerb der Segler war der richtige Zeitvertreib. Es machten fast alle gemeldeten Seglerinnen u. Segler mit.

Nachdem der Samstag mit einem bayrischen Abend gemütlich zu Ende ging, wollte der Wind am Sonntag gar nicht mehr wehen. Die angereisten Sportlerinnen u. Sportler warteten geduldig auf den Abschuss der Regatta gegen 13:00 Uhr.

Bei der Siegerehrung bedankte sich der Klassenobmann Christian Fischer beim ausrichtenden DSC-L. Auch die Regattaleitung und die Küchencrew wurden mit Applaus versorgt.

Hier die sportlichen Ergebnisse:

Herbstregatta des DSC-L

Platz 1 Dierk u. Tina Conrad (DSC-L), Platz 2 Markus Endler u. Birgit Breitschuh (WSV-Langen), Platz 3 Dirk Schoen (SV Wörthsee) u. Tanja Reipen (DSC-L)

Hessenmeister wurden Dierk u. Tina Conrad vor Gerhard (DSC-L) Sehnke u. Iska Fischer (SC-Inheiden). Auf den 3. Rang kamen Martin u. Christian Fischer (SC-Inheiden). .

Michael Kalis, Pressewart DSCL, Foto Kalis

 

 

11. Oktober 2011

Zwetschgenmännla-Regatta 2011 am großen Brombachsee

Ein schönes und sonniges Wetter ermöglichte mir und Antonia Gförer am Samstagmorgen (1. Oktober) eine gute Anreise aus Hessen an den großen Brombachsee bei Nürnberg. Als wir dort ankamen schlief der Wind jedoch noch. Wir bauten trotzdem unsere Boote auf. Es war sehr schön dort, es gab einen kleinen Kreisel am See, wo es an der einen Seite zu fünf Klubs hinauf ging, an der nächsten Ausfahrt zu einer gut befahrbaren Landstraße und am anderen Ende ging es zum Hafenmeisterhaus, wo man auf kleinen Wiesen seine Boote abstellen konnte.

Um 12:00 Uhr war Steuermannsbesprechung in einer Halle mit abnehmbarem Dach. Dort wurde bekannt gegeben, dass wir noch nicht wie geplant um 13:00 Uhr starten konnten. Pünktlich um 13:00 Uhr kam aber der Wind, sodass wir ausliefen. Wir starteten bei ein bis zwei Bft. die erste Wettfahrt, doch noch auf der ersten Kreuz flaute der Wind wieder ab, sodass die Wettfahrtleitung abbrechen musste. Der zweite Wettfahrtversuch ließ aber nicht lange auf sich warten und klappte dann auch. In dieser Wettfahrt belegte ich den 25. Platz in „A“ (Am Abend wurde dann aber noch einer vor mir raus protestiert) und Antonia den 19. Platz in „B“. Nach einer kleinen Pause und mangelhaften Windverhältnissen bekamen wir dann aber doch noch eine zweite Wettfahrt hin, in der ich dank einer guten Vorwindtaktik einen ersten Platz herausholen konnte. Antonia kam jedoch nur auf einen 36. Platz.

Am Abend wurde ein Wettkampf ausgeschrieben, bei dem sich Teams aus zwei bis vier Personen zusammenfinden konnten, einen Kasten mit 1000 legoähnlichen Bausteinen von Ministeck bekamen und etwas zum Thema „SEGELN“ bauen sollten. Antonia und ich bauten zusammen ein „Zwetschgenmännla“, das Zeichen der Regatta. Unter anderem wurden auch Katamarane, Optis, Flaggenalphabete,... gebaut.

Am Sonntagmorgen gingen wir im Segelclub frühstücken und bauten dann bei spiegelglatter Wasseroberfläche unsere Boote auf. Über den gesamten Vormittag tat sich auch nichts mehr, sodass die Regatta um 14:00 Uhr abschossen wurde und wir unsere Boote wieder einpacken konnten.

Um 14.45 Uhr war Siegerehrung. Zuerst wurden Antonia und ich als Sieger des Bauwettbewerbes ausgezeichnet. Als Preis bekamen wir beide pro Person einen Bausteinkasten und einen 10 € Gutschein für einen Klamottenladen. Dann fing die richtige Siegerehrung an. Die ersten 10 bekamen zwei Zwetschgenmännla auf einem Holzscheit. Alle anderen bekamen nur eins.

Insgesamt landete Antonia auf dem 28. Platz in Opti B und hat damit die 25 Punkte voll für einen Umstieg nach Opti A. Ich landete auf dem 10. Platz in Opti A und bekam somit 81,1 Punkte, sodass mir jetzt nur noch eine Wettfahrt mit ca. 73 Punkten für die Qualifikation zur IDJüM 2012 fehlt.

Felix Laukhardt, GER 12672, MAABOOTSCHE

 

 

11. Oktober 2011

Zur IDM aller olympischer Klassen in Travemünde

Nur alle vier Jahre findet sie statt: Die (internationale) Deutsche Meisterschaft aller olympischer Bootsklassen, auf alle Fälle ein großes Event, dieses Jahr mitten in Travemünde im Strom der Touristen. Mit dabei waren auch Henrik Simon (WSVB-L) und David Heitzig (NRV) in der 470er-Klasse.

Die Entscheidung, auf die Meisterschaft zu fahren, fiel sehr kurzfristig. Davids Ausbildung bei der Lufthansa hatte schon angefangen, da frei zu bekommen ist nicht so einfach; die Regatta begann schon am Donnerstag vor dem Feiertagswochenende (Tag der Deutschen Einheit) mit der Vermessung.

Freitags sollten die ersten Rennen stattfinden; es konnte sogar ein Lauf gestartet werden, doch dann schlief der Wind ganz ein und es blieben nur noch Sonnenschein und angenehme 25 Grad zurück. Das Gleiche am Samstag: Absolute Flaute in der Lübecker Bucht, dafür schönstes Cabrio-Wetter Ende September.

Erst am Sonntag konnten bei leichten und stark drehenden Winden zwei Rennen gefahren werden, zwischendurch herrschte wieder Flaute, sodass die Athleten ganze acht Stunden auf dem Wasser verbrachten. Die zwei gesegelten Läufe liefen für Henrik und David leider auch nicht ganz zufriedenstellend. Sie fanden sich am Ende des Tages auf Rang 18 wieder – das muss noch besser werden.

Der Feiertagsmontag glänzte mit optimalen Vorhersagen: Wind um 10 Knoten, Temperaturen ausreichend. So kam es dann auch. Es konnten noch mal zwei Läufe gesegelt werden, mit einem dritten Platz im letzten Rennen fand das Team auch einen schönen Abschluss und fand sich am Ende auf Rang 13 wieder. „Das ist natürlich noch ausbaufähig, nach zwei Monaten ohne Training aber vollkommen zufriedenstellend“ so die Mannschaft im nach hinein.

Wie es jetzt weitergeht weiß man noch nicht genau; angepeilt ist ein Training im Frühjahr in Hyères doch das hängt von Ausbildung und Studium ab.

Henrik Simon

 

 

06. Oktober 2011

Clubmeisterschaft 2.Lauf 2011 beim Segelclub Gießen

Eine Regatta bei viel Sonne und wenig Wind

Am Wochenende fand auf dem Vereinsrevier des Segelclubs Gießen, dem Dutenhofener See, die letzte geplante Regatta in dieser Segelsaison statt. Es wurde der zweite Lauf der diesjährigen Clubmeisterschaft des Vereins ausgetragen. Der erste Lauf, die sogenannte Stadtmeisterschaft, fand bereits am letzten Mai-Wochenende zusammen mit der Aquila-Klassenregatta statt. Bei der Clubmeisterschaft handelt es sich um eine klassenoffene Regatta, an der sowohl Vereinsmitglieder als auch Gastsegler teilnehmen können. Beschreibung für das Bild Ausgeschrieben waren vier Wettfahrten minus einem Streicher. Das Gesamtergebnis beider Regatten (1.u.2.Lauf) mit den dazugehörigen Ehrungen wird erst bei der Jahresabschlussfeier des Vereins im Winter 2011 bekannt gegeben.

Am Samstag startete der Regattaleiter Gerd Korzer trotz angekündigter Startverschiebung pünktlich um 14.00 Uhr den ersten Lauf über zwei Runden jeweils mit einer Schleife um das olympische Dreieck. An den Start gingen 13 Boote verschiedener Klassen. Es wehten an diesem Samstag sehr schwache Winde aus südlichen Richtungen mit 1-2 Bft. Diese schwachen Winde erforderten von den Seglern viel Geduld, sorgten aber auch für ein spannendes Rennen unterschiedlicher Bootsklassen. Während die größeren und schwereren Boote bei kurzen Aussetzern des Windes aufgrund ihrer Masse einfach noch weiterfuhren, wurden kleinere und leichtere Boote dadurch ausgebremst. Diese machten den Nachteil aber wieder dadurch wett, dass sie schon beim leisesten Hauch wieder zügig Fahrt aufnehmen. So kam es an verschiedenen Positionen zu regelrechten Kopf-an-Kopf Rennen.

Auf einen weiteren Start wurde verzichtet, da nicht mehr mit genügend Wind zu rechnen war. So ließen die Segler diesen sonnigen Tag bei Kaffee und Kuchen gemütlich ausklingen und hofften auf mehr Wind am Sonntag Vormittag.

Für den Sonntag war Startbereitschaft ab 11.00 Uhr angesagt. An diesem Tage wehte überhaupt kein Wind, der See war spiegelglatt, so dass es auch keinen Start mehr gab und um 13:00 Uhr das Ende der Regatta signalisiert wurde. In die Wertung für den zweiten Lauf der Clubmeisterschaft kam also nur die eine Wettfahrt am Samstag.

Hier sind die Ergebnisse:

1.Platz Manuel Stieland

2.Platz Manfred Gießmann und Ute Seim

3.Platz Michael und Larissa Theilen

4.Platz Stefan und Friederike Cramer

5.Platz Jonas und Hartwig Zinn

6.Platz Jan Freidank und Tobias Cramer

7.Platz Volker und Silvia Ruckelshausen

8.Platz Konstantin Dönges

9.Platz Kerstin Thölke und Renee Asbach

10.Platz Ortwin Keller und Susanne Trautwein-Keller

11.Platz Manfred Reinacher

12.Platz Friedhelm Pitzer und Manfred Lange

13.Platz Cedric Schacht und Nils Bourcack

 

 

01. Oktober 2011

Hessenmeisterschaft der Schwertzugvogelklasse am Langener Waldsee ausgesegelt.

Am Wochenende, 24.u.25.September 2011, waren wieder die „Zugvögler“ auf dem Langener Waldsee im Wasser.

Im letzten Herbst konnte mit der Wettfahrt in Langen Gregor Lust die Hessenmeisterschaft einfahren, 2009 war Christian Flemming bereits Hessenmeister. Es ist ihm gelungen, die Meisterschaft 2011 wieder zu erobern. Mit seinem Vorschoter Carsten Stubenrauch fuhr er an dem sehr sonnigen Wochenende alle 1. Plätze ein.

Dem Regattaleiter Dietmar Schimpfle gelang es bereits am Samstag, 4 einwandfreie Wettfahrten zu segeln, obwohl es bis 13.00 Uhr gar nicht so aussah. Danach ging es aber dann bis fast 18.00 Uhr durch.

Diese Entscheidung, durchzufahren, war goldrichtig. Der Sonntag war herrlich, doch leider ohne ausreichenden Wind. Die Seglerinnen u. Segler hatten sich verständigt, falls möglich, noch eine weitere Wettfahrt durchzuführen, um ein Streichergebnis zu haben. Es konnte aber nicht gesegelt werden. So kam es dann bereits gegen 14 Uhr am Sonntag zur Siegerehrung. Diese nahm der Präsident des Hessischen Seglerverbandes, Reinhard Fuhr, vor. Er ist auch Mitglied des ausrichtenden Dreieich-Segelclubs-Langen.

160 Jahre an Bord: Franz u. Waltraud Wagner vom WSV-L, rechts Reinhard Fuhr In diesem Jahr waren es wieder 7 Boote von DSC-L, die überhaupt die Ausrichtung und Wertung zur Hessenmeisterschaft bei den SZV möglich gemacht hatten. Besonders durch die Teilnehmer gewürdigt wurde die Küchencrew und die Regattahelfer.

Vom Nachbarverein, dem WSV-Langen, fuhr mit dem Ehepaar Fritz u. Waltraud Wagner ein Boot mit, welches zusammen über 160 Jahre jung war. Diese Crew wurde im Rahmen der Siegerehrung auch besonders geehrt.

Die Ergebnisse:

Herbstregatta Schwertzugvogel:

Ulrich Braun u. Michael Müller (RCTT) vor Christian Flemming u. Carsten Stubenrauch (DSCL/SCSTS). Auf den 3. Rang kamen Rüdiger Amann u. Patrick Amann (WFC Schotten).

Auf den weitern Rängen folgten noch Dr. Hans Flemming mit Jakob Vowinkel SCStS/DSCL vor Wolfgang Jost u. Horst Ingendorf DSCL.

Reinhard Fuhr gratulierte zur Hessenmeisterschaft in dieser Klasse:

Flemming /Stubenrauch vor Rüdiger Ammann/Patrick Amann und auf den 3. Rang Marcus Pfeiffer u. Sabine Schulz aus Schotten.

Die Sieger ließen sich von den angereisten Fans feiern.

Möge es den aktiven Seglerinnen u. Seglern dieser traditionellen Klasse weiterhin gelingen, ausreichend interessierte Mitsegler zu finden. Es wäre wirklich sehr schade, diese Bootsklasse nicht mehr bei Hessenmeisterschaften auf den Revieren sehen zu können.

Die aktiven Regattasegler und der DSC-L hoffen bei den nächsten Regatten noch mehr aktive Mitglieder aus den Vereinsreihen zur Meldung und der Teilnahme an den Regatten motivieren zu können.

Text und Foto Michael Kalis DSCL

 

 

30. September 2011

Hessische Laserseglerinnen u. Segler haben einen neuen Hessenmeister

Das Wochenende am Langener Waldsee vom 17. u.18. September bot den Seglerinnen und Seglern der „Einhänder“ Laser und Finn Gelegenheit, sich zu messen. Die Windverhältnisse waren für diese Klassen gerade ausreichend, besonders am Samstag war der Wind schwach. Am Sonntagnachmittag waren trotzdem 4 Wettfahrten geschafft. Dies bedeutete: es konnte der jeweils schlechteste Lauf gestrichen werden.

Die Beteiligung der Finn-Segler war schlecht. Die Anzahl der Laser entsprach den Erwartungen, obwohl gerade bei dieser Regatta schon mehr Seglerinnen u. Laser Standard: v.l.n.r Reinhard  Noack, Darius Fekri Segler der Einladung des Dreieich-Segelclubs in den letzten Jahren folgten. Möglicherweise lag es ja auch an den schlechten Aussichten auf guten Wind.

Die gekommen waren, wurden durch die Küche des DSCL hervorragend versorgt. Schmackhaftes Essen, mehr als ausreichende Getränke sorgten dafür, dass auch das Gesellige der Seglerschaften gepflegt werden konnte.

Nun zu den sportlichen Ergebnissen:

Dierk Conrad vom DSCL konnte folgende Seglerinnen und Segler zu ihren Plätzen beglückwünschen:

Finn Dinghy: David Guminski mit 3,0 Punkten kam auf den 1. Platz, dahinter Heinz Wendel mit 5.0 Punkten und 3. wurde Detlev Guminski mit 9,0 Punkten. Alle Finneure kamen vom ausrichtenden Dreieich-Segelclub-Langen(DSC-L)

Mehr Sieger gab es bei der Klasse Laser. Hier gibt es eine besondere Aufteilung nach Alter und Segeltyp und es wurde ja auch der Hessenmeister 2011 ausgesegelt.

Im Einzelnen:

Hessenmeisterschaft Laser Radial U16: Alina Zacher vor Karina Wörz und Philipp Lautenschläger.

Hessemeisterschaft Laser Radial U 20: Eva Deichmann vor Jan Wörz u. Julian Löffler

Hessenmeisterschaft Laser Standard U 22: Eva Deichmann vor Oliver Jorg und Eva Seumer

Hessenmeisterschaft Laser Radial: Eva Deichmann vor Oliver Jorg und Jan Wörz

Hessenmeisterschaft Laser Standard: Reinhard Noack vor Darius Fekri und Alexander Jost

Einhandregatta DSCL Laser Standard: Reinhard Noack vor Martin Klawon und Darius Fekri. 4. Rang hier Thomas Grosse.

Einhandregatta DSCL Laser Radial: Maximilian Müller vor Eva Deichmann und Oliver Jorg.

Einhandregatta DSCL Laser Standard Master: Martin Klawon vor Darius Fekri und Joachim Oetkin.

Besonders für die Segler des DSC-L war diese Regatta und die Hessenmeisterschaft sehr erfolgreich.

Auf dem Siegerpodest: Guminski, Wendel u. Guminski D. Löffler, Jorg, Fekri, Jost

Da die Abstände nicht zu groß waren werden im nächsten Jahr sicherlich noch einige andere, auch DSC-L Seglerinnen u. Segler angreifen können.

Michael Kalis, Fotos DSC-L

 

 

20. September 2011

Hochheimer Stadtmeisterschaft, Ranglistenregatta der Micro-Cupper, der Conger und HM der Conger

Am Wochenende (17. und 18.09.2011) trafen sich wieder Segler aus ganz Deutschland zur diesjährigen und 32. Hochheimer Stadtmeisterschaft, ausgerichtet vom Hochheimer Segelclub. 27 Mannschaften gingen insgesamt an den Start. An der Wertung für den diesjährigen Stadtmeister konnte jeder Hochheimer Bürger, der im Besitz eines Segelscheins ist, teilnehmen. Gleichzeitig zählte diese Regatta aber auch als bundesweite Ranglistenregatta der Micro-Cupper und Conger-Klasse und als zweiter Lauf für die Hessenmeisterschaft – ebenfalls in der Conger-Klasse. So konnte der SCHo auch etliche Teilnehmer aus Rheinland-Pfalz, Bayern, NRW und dem Saarland begrüßen. Die Hochheimer Bucht stand buchstäblich “unter Segel“.

Gedränge an der Wendemarke. Ein-Mann-Boote der Laserklasse und unser Nachwuchs in den “Optimisten“, Jugendliche im “420er“ und 2-Mann-Boote der Conger-, Micro- und Aquila-Klassen gingen an den Start. Aus dem Feld heraus ragten die größeren Micro-Cupper, Kajütboote, die mit bis zu drei Personen gesegelt werden. Gegen 16:00 Uhr konnte am Samstag bei leidlichem Wind und blauem Himmel die erste Wettfahrt angeschossen werden. Zum Start der 2. Wettfahrt nahm der Wind zu und die Boote waren bis ca. 17:00 Uhr auf der Regattastrecke. Zwei weitere Wettfahrten konnten dann am Sonntagvormittag durchgeführt werden. Der Wind stellte sich schon kurz nach dem Frühstück gegen 10:00 Uhr ein. Letztendlich waren keine Schäden an ’Mensch und Material’ zu beklagen. Besonderen Dank gilt trotzdem der Hochheimer DLRG, die mit 2 Bootsbesatzungen wie immer die beiden Sicherungsboote des Clubs unterstützen.

Ihren feierlichen Höhepunkt fand die Veranstaltung zur abschließenden Siegerehrung am Sonntagnachmittag, die der zweite Vorsitzende des Vereins, Gerd Stöckl, und Sportwart Jürgen Bauer gemeinsam vornahmen, “verstärkt“ durch den Vertreter des Hessischen Seglerverbandes, Günther Probst, und Stadtrat Walter Dieckmann als Vertreter der Stadt Hochheim , sowie der Weinprinzessinnen Mira und Hannah. Dies unterstrich einmal mehr die Besonderheit dieser Veranstaltung für die Wein- und Sektstadt Hochheim. Zahlreiche Weingüter und Sekthäuser hatten sich auch dieses Jahr wieder mit großzügigen Sachspenden für die Preisverleihung an der Veranstaltung beteiligt. Ihnen gilt ein besonderer und herzlicher Dank des Hochheimer Segelclubs.

Haben abgesahnt: Katherina Meier und Thomas Hartmann (Platz 2 der Conger Rangliste, Platz 1der Conger-HM und noch Stadtmeister), links Stadtrat Walter Dieckmann, rechts Günther Probst vom HSeV. Als Stadtmeister 2011 nahm Thomas Hartmann mit seiner Vorschoterin Katherina Meier den von der Stadt Hochheim gestifteten Wanderpokal entgegen, den es dank des 4. Sieges dieses Titels nun für immer behalten darf. Dieses Team belegte darüber hinaus aber auch noch Platz 2 in der Conger-Ranglistenwertung und darf damit auch als neue Hessenmeister in der Conger-Klasse beglückwünscht werden! In die Wertung zur Hessenmeisterschaft gehen die Ergebnisse von zwei Regatten der Bootsklasse auf hessischen Gewässern mit mindestens 6 Läufen und mindestens 8 Teilnehmern hessischer Vereine ein. Platz zwei der Hessenmeisterschaft belegten Michael von Schleinitz mit Ehefrau Annette vom HSSC Frankfurt, Platz drei belegte Bernd Trost mit Heike Bareis/Carsten Will – ebenfalls vom Segelclub Hochheim. In der Klasse der Micro-Cupper erzielte das Team Francis Marks, Björn Brenscheidt vom Segelclub Minden / Steinhuder Meer Platz eins.

Nun neigt sich die Segelsaison wieder ihrem Ende entgegen. Traditionsgemäß nutzt der Segelclub Hochheim die Wintermonate für die theoretische Ausbildung zum Erlangen der Segelscheine. Hierzu findet am 12. Oktober im Segelclub am Mainweg 35 eine Informationsveranstaltung statt, in der ausführlich über die Ausbildung informiert wird. Wer Interesse hat, das Segeln zu lernen und den Sportbootführerschein Binnen, den Sportbootführerschein See oder den SKS (Sportküstenschifferschein) zu erwerben, ist hierzu herzlich eingeladen. Weitere Informationen erteilt Gerd Stöckl unter 06146/4843 oder gerdstoeckl@t-online.de und sind auch der Homepage des Clubs zu entnehmen (www.segelclubhochheim.de).

Friederike Hohmann, Fotos SCHo

 

 

09. September 2011

470er messen sich auf dem Dutenhofener See

16 Boote aus der olympischen 470er Klasse haben sich am Wochenende (03./04.09.2011) zum sportlichen Highlight der Saison, der Lahntalregatta, beim Segelclub Gießen eingefunden. Wie auch 2 Wochen zuvor bei der gut besuchten Laser Ranglistenregatta kamen die Segler aus der Region und auch aus den benachbarten Bundesländern. Bei den sportlich ambitionierten Seglern genießt der Segelclub Gießen einen guten Ruf, was die Qualität der Regatta und deren Organisation betrifft. Es wird immer schwieriger, gut ausgebildete Wettfahrtleiter zu finden, die ein solches Sportereignis leiten können und dürfen. Dabei ist die Entscheidung, bei schwierigen Wetterlagen eine faire Wettfahrt zu gestalten, nicht einfach.

Nach irregulären Windbedingungen am Samstag, an dem nicht gesegelt werden konnte, wurde es am Sonntag richtig spannend. Bei leichtem Wind, aus südlicher Richtung über den Campingplatz am Dutenhofener Schöne Preise See, schickte Wettfahrtleiter Marc Punzert die 16 Mannschaften, bestehend aus je 2 Seglern, auf den Regatta Kurs. Da hier quer zur Seerichtung gesegelt werden musste, wurden drei Runden für die erste Wettfahrt angesetzt. Da sind Manöver auf engstem Raum gefragt, um die Boote möglichst schnell durch den Kurs zu bringen.

Markus Meilchen vom Ruderclub Rastatt konnte sich hierbei schnell vom Feld absetzen und nutzte dann mit seinem Vorschoter Michael Justen aus Biblis den freien Wind bis zum Ziel. Die Geschwister Michael und Anke Becker vom Segelclub Nordsaar folgten im Abstand auf dem 2. Platz, gefolgt von Alexander Lampert und Katja Bauer aus Heidelberg. Die Bedingungen blieben stabil und so konnte direkt im Anschluss die zweite Wettfahrt gestartet werden. Die Crew Meilchen/Justen segelten wieder vorne weg, jedoch hatten die Stuttgarter Schwestern Inga und Kristin Runge ihr neues Material immer besser im Griff und konnten sich vom 7. Rang auf Platz 2 verbessern. So motiviert starteten die beiden Schwestern auch in die dritte Wettfahrt, die sie nach ein paar Schlägen auch anführten. Das Feld der 16 Boote zog sich auseinander, wobei Meilchen/Justen immer weiter aufholten. Es reichte aber nicht für einen weiteren 1. Platz und so konnten Inga und Kristin Runge das Ziel vor ihren männlichen Konkurrenten passieren.

In der Gesamtwertung gewinnen Markus Meilchen/Michael Justen vor Inga und Kristin Runge und Alexander Lampert/Katja Bauer. Bestes heimisches Boot waren Michael und Helena Theilen vom SCG`84. Unter den langjährigen Teilnehmern an dieser Regatta wird auch immer spannend das Ergebnis der Partnerwertung erwartet. Hierbei werden alle gemischten Crews, in Anlehnung an eine frühere Ehepaarregatta, zusammen gewertet. Diese Wertung konnten sich Alexander Lampert und Katja Bauer sichern. Da in Hessen nur noch in Gießen und an der Krombachtalsperre im Westerwald eine 470er Regatta ausgetragen wird, ist hier in Gießen auch immer der 2. Lauf zur Hessenmeisterschaft. Hierfür werden die Wertungen aus beiden Revieren zusammengerechnet und im Anschluss an die Regatta beim Segelclub Gießen die Sieger vom Landesverband geehrt. Hessenmeister der 470er Klasse sind Christoph und Lilli Busch vom Segelclub Edersee, vor Henrik Simon und David Heitzig vom Wassersportverein Bergstraße und Iven Spornholz/Waldemar Gamin vom WFC Schotten.

Text und Foto Marcus Wörz

 

 

30. August 2011

Tagebuch des SCU-Seglers und einzigen Vertreter Hessens Felix Laukhardt (MAABOOTSCHE 12672) von der IDJüM in Kiel

Internationale Deutsche Jüngstenmeisterschaft 2011 im Olympia-Zentrum Kiel: Am Start sind 310 Seglerinnen und Segler in ihren Optimisten aus allen Bundesländern und 16 Nationen, neben den Europäern auch Teilnehmer aus USA und Japan, sowie der elfjährige Nachwuchssegler Felix Laukhardt aus Hessen.

Nach der Vermessung am Samstagvormittag standen für den Optisegler vom Offenbacher Segelclub Undine e.V. für den Rest des Samstags sowie für Sonntag Trainingseinheiten mit dem Trainer des Hessischen Landeskaders Mitja Leipold auf dem Programm. Gemeinsam mit dem Team Niedersachsen wurden Geschwindigkeitsvergleichsfahrten und kleine Trainingswettfahrten gesegelt. Die Geschwindigkeit passt! Bei einem Privattraining der Hessischen Mannschaft wurden noch einmal Manöver trainiert.

Am Sonntagabend stand zur offiziellen Eröffnung der Einmarsch der Nationen auf dem Programm. In Begleitung von Trainer Mitja und seinem kleinen Bruder An der Luv Tonne. Felix Laukhardt GER12672 noch knapp hinter Jan Paul Blum GER12603 aus dem Saarland Timo als Schild- und Fahnenträger lief der hessische Vertreter mit den anderen Seglern zur offiziellen Eröffnung der Veranstaltung in die Vaasahalle ein, die während dieser Veranstaltung in „Open Kids Lounge“ umbenannt wurde. Die Hessische Delegation schaffte es sogar als ausgesuchtes Motiv des anschließenden Fotoshootings der Nationen auf die Internetseite der Deutschen Optimisten-Dinghy-Vereinigung www.dodv.org .

Der erste offizielle Wettfahrttag am Montag begann mit einer Startverschiebung! Am Mittag konnten zwei der vier Gruppen eine Wettfahrt segeln, bevor der Wind wieder einschlief. Hessen war nicht dabei.

Für den zweiten Wettfahrttag waren daher für zwei der vier Startgruppen, also auch für Felix entgegen der Ausschreibung vier statt der geplanten drei Wettfahrten angesetzt, um den fehlenden Lauf vom Montag auszugleichen. Dies hieß früh ins Bett und Trimmschlaf halten…

Überraschung beim Aufstehen am zweiten Wettfahrttag: Nebel und Windstille... Startverschiebung!

Um 12:00 Uhr dann endlich die Ansage: „Auslaufen zum Start!“. Innerhalb von 15 Minuten schwammen alle 310 Optimisten auf dem Wasser und segelten zum Hafen hinaus. Der erste Start erfolgte um 13:00 Uhr. Bei 4 Bft. und strahlendem Sonnenschein konnte die Landmannschaft die Wettfahrten vom Strand aus verfolgen. Der zu segelnde Kurs war ein olympischer Trapezkurs mit Inner Loop, Outer Loop und Gate. Für den jungen Hessen ein Novum, dessen Ablauf er jedoch schnell begriff.

Felix benötigte wie immer eine Wettfahrt, um sich mit den Bedingungen vertraut zu machen, steigerte sich dann aber von Rennen zu Rennen. Nach vier gesegelten Läufen liefen die Seglerinnen und Segler um18:20 Uhr ausgepowert wieder im Hafen ein. Nach dem zweiten Wettfahrttag lag der Frankfurter auf einem überraschend guten 235. Platz.

Am Mittwoch, dem dritten Wettfahrttag war es endlich soweit! Direkt zum Frühstück gab es Sonne und Wind. Bei der Besprechung mit Trainer Mitja am Morgen wurde der zu erwartende Wind mit seinen voraussichtlichen Drehungen anhand der Wetterkarte besprochen. Auslaufen war für 10 Uhr, der erste Start für 11 Uhr geplant.

Felix Laukhardt in Kiel nach dem Einmarsch der Länder Nach einer 20 minütigen Testkreuz und nachdem der Strom an Luv- und Leetonne geprüft war, wurde auf dem Trainerboot der taktische Plan für die Startkreuz festgelegt. Aus dem Start der ersten beiden Gruppen war abzulesen, dass die linke Seite der Startlinie bevorzugt sein würde. Bei der ersten Wettfahrt des Tages herrschten ca. 11-13 Knoten Wind aus 90 Grad. Die Wellenhöhe lag bei 1-1,5m. In den Wettfahrten 2 und 3 steigerte sich der Wind auf bis zu 18 Knoten.

Da immer mit Black Flag gestartet wurde, gab es jedes Mal einige Disqualifikationen. Hessen war zum Glück nie dabei.

Nach fünf Stunden Segeln mit nur kurzen Pausen (die nächste Wettfahrt wurde jeweils ca. 20 Minuten nach Zieldurchgang gestartet) war der seglerische Teil des Tages um 15 Uhr zu Ende. Dann hieß es Boot abspülen und auf den Party-Abend vorbereiten. Um 18:00 Uhr stand die große Schnitzel-Party mit Live-Musik und Tombola an, nach der der glückliche Hesse einen riesigen Sitzsack aus Segeltuch sein Eigen nennen konnte.

Am Donnerstag konnte aufgrund mangelhafter Windverhältnisse gar keine Wettfahrt gestartet werden. Nach Verkünden des Endes der Startbereitschaft platzte das Schwimmbad im Olympiazentrum aus allen Nähten…

Am Freitag, dem letzten Regattatag der Veranstaltung zeigte sich das Wetter nicht von seiner besten Seite: Regen und Flaute.

Trotzdem hieß es um 10 Uhr „Auslaufen“. Nach Startverschiebung und einem abgebrochenen Lauf stabilisierte sich der Wind gegen Mittag bei 5 Bft, so dass dann noch einmal zwei Wettfahrten für alle Gruppen durchgeführt werden konnten.

Für den schmächtigen Felix lief es bei dem starken Wind und hohen Wellen nicht so gut. So wurde er in der Gesamtwertung am Ende in dem eng beieinander liegenden Feld noch ein paar Plätze nach hinten „geschwemmt“ und landete auf Rang 267 nach neun gesegelten Wettfahrten. Für sein Debüt ein Ergebnis, das sich durchaus sehen lassen kann, ganz abgesehen von Spaß und Erfahrung. Bestes Zwischenergebnis war ein 229. Platz nach fünf gesegelten Wettfahrten.

Die IDJüM-Woche brachte noch viele weitere Highlights:

Jedem Abend wurden die Optimistensegler von verschiedenen Sponsoren auf unterschiedlichen Partys kulinarisch versorgt. Zudem musste jeden Abend der Aushang studiert werden, um zu wissen, wie sich am nächsten Tag die Startgruppenzusammensetzung gestalten wird und welche befreundeten oder guten Segler in der neuen Gruppe segeln werden. Im Laufe der Woche verbesserte sich vor allem der Zusammenhalt der hessischen und niedersächsischen Teilnehmer und Crewmitglieder immer weiter, so dass die hessischen Einzelkämpfer zu den niedersächsischen Feiern netterweise mit eingeladen wurden.

Alles in allem war’s schön. Die Qualifikationsphase für die nächste IDJüM ist schon in vollem Gange. Dann hoffentlich mit stärkerer hessischer Beteiligung…

Text: Doris Laukhardt, FotoLaukhardt

 

 

29. August 2011

WYC klimaaktiver Verein

Mit einer Urkunde als klimaaktiver Sportverein wurde unlängst der Wiesbadener Yachtclub vom Landessportbund Hessen e.V. ausgezeichnet. Damit wird das besondere Engagement des Vereins für Umwelt und Nachhaltigkeit gewürdigt. Mit dem Projekt „100 Sportvereine für den Klimaschutz“ hat das Land Hessen eine Initiative angeschoben, mit der Sportvereine für besondere Maßnahmen zur Dr. Arno Grau, Umweltbeauftragter des WYC (Mitte), freut sich über die Urkunde. Links die hessische Umweltministerin Lucia Puttrich (CDU), rechts Rolf Hocke, Vizepräsident Landessportbund Hessen Energieeinsparung gewonnen werden sollen. Die Sportvereine, die sich der Charta anschließen, verpflichten sich, einen entsprechenden Aktionsplan aufzustellen und in regelmäßigen Abständen über dessen Umsetzung zu berichten. Zum Maßnahmenkatalog gehören beispielsweise die Nutzung erneuerbarer Energien und eine Drosselung der Treibhausgasemissionen. Inzwischen verfügen bereits zwei der beim WYC liegenden Boote über einen Elektroantrieb, Tendenz steigend. Dass der WYC seit Jahren eine clubeigene Umweltordnung vorhält, sei darüber hinaus erwähnt.

Text: Regine Simon WYC, Foto: Landessportbund Hessen e.V.

 

 

19. August 2011

Maximilian Rosengarten Deutscher Vizemeister

Maximilian Rosengarten (GER 3675) von der Seglergemeinschaft Kassel ist auf Erfolgskurs. Erst im April letzten Jahres stieg er vom Optimist in die Bootsklasse O’pen BIC um und fuhr dieses Jahr bereits erfolgreich die Deutsche Meisterschaft und die WM mit. „Gesegelt werden je nach Wind vier, acht oder 12 Läufe. Wie beim Optimist haben die leichteren Kinder einen Vorteil bei wenig Wind. Bei starkem Wind ist Kraft erforderlich und die großen können Punkten.“ Der O’pen BIC ist eine Mischung aus Surfbrett und Segelboot. Die Segler müssen sich viel bewegen. Sie segeln im Liegen, Sitzen oder hängen weit über Max Rosengarten mit seinem Lieblingspokal. dem Rand um das Boot zu steuern. Körperliche Fitness ist Voraussetzung, da das Boot bis Windstärke 6 gesegelt werden kann. Nach zahlreichen erfolgreichen Regatten in Deutschland nahm Maximilian vom 28. – 31. Juli an der WM in Ascona teil. Es starteten 140 Teilnehmer aus Italien, Schweiz, Frankreich, Deutschland, Niederlande, England, USA, Brasilien und Japan. In seiner Altersgruppe der U-15 starteten 83 Segler und Max (13 J.) belegte den 26. Platz. Während der viertägigen Veranstaltung konnten, bei leichtem bis mäßigem Wind, insgesamt acht Rennen auf dem Lago Maggiore absolviert werden. „Der Lago Maggiore ist von Bergen umgeben. Zwischen 11 und 14 Uhr kommt der Wind auf den tiefer gelegenen See. Es war nicht ganz einfach und die ortskundigen Segler wussten immer besser, wann und von wo der Wind kam. Für uns fremde Segler war das eine besondere Herausforderung, die Weitsicht und Bootsbeherrschung voraussetzte“, erklärt Maximilian der eigentlich nur zwei Trainingscamps im Jahr absolviert. „Mein Training sind die Regatten“, sagt er. Nach diesem Erfolg ging es gleich weiter zur Deutschen Meisterschaft vom 5. - 7. 8. nach Surendorf an der Eckernförder Bucht. Maximilian erreichte hier bei drei bis vier Windstärken den 2. Platz von 24 Teilnehmern. Der O’pen BIC Cup in Surendorf wurde wie auch in den Vorjahren vom veranstaltenden Verein Nordwind Wassersport e.V. ausgerichtet und kam bei den Seglern gut an. Insgesamt ist Maximilian zurzeit Zweiter der deutschen Rangliste. „Mein nächstes sportliches Ziel und allergrößter Wunsch ist die WM nächstes Jahr in Miami.“

Maximilian würde gerne interessierte Jugendliche über seinen Sport informieren. Infos: m.rosengarten@web.de oder www.openbic-kv.de.

Sylvia von Canstein

 

 

15. August 2011

13. Lasermatchrace am 13.08.2011 mit 13 Seglern an der Niddatalsperre

In diesem Jahr waren schon Ende April die 16 möglichen Startplätze besetzt. Es gab sogar drei Segler als Nachrücker auf einer Warteliste. Trotzdem gab es in der letzten Woche urlaubs- und krankheitsbedingte Absagen vor der Veranstaltung. So startete das Matchrace um 10.00 Uhr pünktlich mit 13 Seglern bei gleichmäßigen 2-3 Bft. Wind und den ganzen Tag ohne Regen. Optimale Bedingungen für faire und heiße Zweikämpfe, um die besten 5 Segler des Teilnehmerfeldes zu ermitteln. Die 13. Lasermatchrace gewann der Sieger von 2008 und 2009 Jürgen Flehr vom Schweriner Yachtclub in einem stark umkämpften Finale vor seinen Vereinskollegen Jörg Wächter. Dritter wurde der Lokalmatador des WFC-Schotten, Rüdiger Amann aus Nidda, vor dem für den Schwimmclub Niederrad gestarteten Friedrich Roth aus Karben. Den 5. Platz erkämpfte sich wieder ein WFC-Segler, Arne Berdan aus Nidda. Bester jugendlicher Segler wurde Iven Sponholz vom WFC Schotten. Die fünf besten Sieger des Lasermatchrace von links: 4. platzierter  Friedrich Roth SCN, 2. platzierter Jörg Wächter SYC, Sieger Jürgen Flehr, Marcus Pfeiffer Sportwart WFC Schotten, 3. platzierter Rüdiger Amann, 5. platzierter Arne Berdan. Bester jugendlicher Segler Iven Sponholz. Segler wurden bei der Siegerehrung mit Sachpreisen und Glaspokalen geehrt. Die Preise wurden wie schon in den letzten Jahren vom Sponsor der Lasermatchrace in Schotten, Herr Karl Heinz Krug (Unternehmensberatung BDU), gestellt.

Weitere Teilnehmer waren: Andreas Heine WSSC Eschwege, Nikolas Müller Hannoverischer Yachtclub, Jonas Bender, Armin Bollmann, Marcus Pfeiffer, Nico Schnaas, Mathias Wetzel (alle WFC – Schotten).

Die Segler konnten sich im Anschluss bei einem gemeinsamen Essen mit Fleischkäse stärken.

Fazit der Veranstaltung: quantitativ kleines Feld, sehr hohe seglerische Qualität!

Text Marcus Pfeiffer / Fotos Barbara Schnaas

WFC-Schotten

 

 

08. August 2011

Erfolgreicher Saisonhöhepunkt in Holland

Auf nach Holland hieß es für das Segelteam Henrik Simon / David Heitzig Mitte Juli 2011. Grund der Reise war die Juniorenweltmeisterschaft der olympischen 470er Klasse. Für so ein großes Event braucht man natürlich auch eine entsprechende Vorbereitung. Deshalb fanden sich die beiden Segler von der Bergstraße und aus Hamburg schon eine Woche vor Beginn der Regatta in Medemblik am Ijsselmeer ein.

Da Trainer Reinhard Linke noch auf der ISAF Jugendweltmeisterschaft weil, war das Vorbereitungstraining mit einer internationalen Trainingsgruppe mit Teilnehmern aus 8 Nationen unter Leitung von Andreas Kosmatopoulos – einem fünffachen Olympiateilnehmer – geplant. So konnten sich die beiden Segler so optimal an das Revier gewöhnen und sich auf den Wettkampf vorbereiten.

Nach einer erfolgreichen Vermessung des Bootes (nur knapp über dem vorgeschriebenen Mindestgewicht) ging es dann in die ersten Rennen. Angesetzt waren bei der Regatta jeden Tag zwei Rennen, über 6 Tage. Nach dem ersten Tag konnte sich das Team trotz einem Frühstart schon im vorderen Mittelfeld wiederfinden und nach dem zweiten Tag bei viel Wind schon unter den ersten 10 Booten. Am dritten Tag wurde von der Wettfahrtleitung allerdings keine Rennen gestartet, es hatte zu viel Wind. In den darauffolgenden Tagen setzten sich leider keine konstanten Winde durch, die Region lag genau im Mittelpunkt eines Tiefdruckgebietes und das brachte leider nur Regen und keine vernünftigen Segelbedingungen. Trotzdem wurden einige Rennen gestartet, zum Teil wieder abgebrochen, zum Teil aber auch ganz ohne Wind fertiggesegelt. Henrik und David konnten ihre Position leider nicht halten und fielen nach und nach immer weiter zurück. Nach einigen Tagen bei diesen Bedingungen fanden sie sich dann nach dem letzten Rennen auf dem 15. Platz von 60 männlichen Teilnehmern wieder, als dritter Deutscher immerhin.

Alles in allem war es eine sehr erfolgreiche Regatta, vor allem wenn man den sehr geringen Trainingsumfang beachtet. Anfang des kommenden Monats wird David Heitzig seine Ausbildung bei Lufthansa Technik beginnen und Henrik Simon im Herbst anfangen zu studieren. Deswegen werden wir unseren Trainingsumfang vorerst reduzieren um sich in die weiterführende Ausbildung einfinden zu können.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Unterstützenden und Mitwirkenden, insbesondere bei unserem Trainer Reinhard Linke und den Vereinen und Verbänden bedanken und wir hoffen bald wieder voll einsteigen zu können.

Henrik Simon

 

 

01. August 2011

IDMa Laser am Bodensee: Beatrix Fontius ist beste Dame und erzielt 3. Platz in der Gesamtwertung

Bei der internationalen Deutschen Masterschaft im Segeln, Mindestalter 35 Jahre, erzielte Beatrix Fontius vom Wassersportverein Bergstraße e.V. in der Laser-Radial Klasse den dritten Platz und wurde beste Dame. Während der 3-tägigen Regatta, die Mitte Juli vom Württembergischen Yacht-Club in Seemoos (bei Friedrichshafen) am Bodensee ausgetragen wurde, konnten insgesamt 6 Wettfahrten durchgeführt werden. Die Windverhältnisse waren sehr wechselhaft – von Schwachwindwettfahrten bin hin zu Rennen mit 3 Windstärken war alles dabei. Gestartet wurde in den Kategorien Laser-Standard (ca. 7 qm Segelfläche) mit 63 Seglern, und im Laser-Radial (ca. 5.7 qm Segelfläche) Beatrix Fontius auf Raumschotskurs. gingen 49 Boote an den Start. Die Teilnehmer kamen aus Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz, Österreich, Großbritannien, Italien, Frankreich und Belgien. Peter Kraus vom FS Überlingen gewannt den Titel bei den Laser- Radial, der Niederländer Martin Koning von Doordrijve holte sich den Gesamtsieg bei den Laser-Standard.

Die Regatta ist eine der zahlreichen Veranstaltungen, die anlässlich des 200. Geburtstags der Stadt Friedrichshafen durchgeführt werden. Ebenso feiert der Württembergische Yacht-Club in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum – aus diesem Anlass für hatten die Organisatoren den zweiten Wettfahrtabend eine Besichtigung der Zeppelinwerft in Friedrichshafen sowie ein festliches Abendessen im Zeppelin-Hangar organisiert. Die Siegerehrung wurde vom Schirmherrn Herzog Friedrich von Württemberg durchgeführt.

Beatrix Fontius, Foto Fontius

 

 

17. Juli 2011

Blaue Flagge an Wiesbadener Yachtclub WYC verliehen

Zum 16. Mal wurde der Wiesbadener Yachtclub WYC mit der Blauen Flagge für umweltgerechtes Verhalten ausgezeichnet. In einem Festakt wurde sie am 11.6.2011 im Schwimmclub Wiesbaden den Repräsentanten des WYC, Dr. Günter Manek (Vorsitzender) und Dr.-Ing. Arno Grau (Umweltbeauftragter), überreicht. Das Umweltsymbol wird seit 25 Jahren an vorbildliche Sportboothäfen und Badestellen in 41 Ländern international und jeweils für die Dauer eines Jahres vergeben. Als Grundvoraussetzung für die Verleihung müssen bestimmte Anforderungen bezüglich des Umweltmanagements und der Dr. Arno Grau (4.v.links), Umweltbeauftragter des WYC und rechts daneben Renate Maneck, Vorstandsmitglied WYC. Umweltkommunikation erfüllt sein, ausreichende Entsorgungsbereiche für (Sonder-)Abfälle und Abwasser vorhanden sein sowie die standardgemäßen Sicherheitsaspekte beachtet werden. In einem Festakt wurde die Blaue Flagge am 9.7.2011 im Wiesbadener Yachtclub gehisst. Damit wird sie eine der 3553 Blauen Flaggen sein, die im Jahr 2011 weltweit wehen.

Weitere hessische Segelvereine, die diese Auszeichnung erhielten, waren der Wassersportverein Bergstraße e.V. (16. Mal), SKGF-Wassersportabteilung Frankfurt (15. Mal), Motorbootclub Mittelrhein e.V. (15. Mal), Schwimmclub Wiesbaden 1911 e.V. (15. Mal), Wassersportverein Schierstein 1921 e.V. (13. Mal), Frankfurter Yachtclub e.V. (1. Mal).

Regine Simon /ü. Probst; Foto Maneck

 

 

13. Juli 2011

Entenregatta der Optisegler 2011

Am 18. und 19. Juni richtete der Segelclub Gießen auf dem Dutenhofener See eine Ranglistenregatta der Optisegler aus. Es gingen zehn Boote an den Start. Die liebevoll "Opti" genannten Optimisten-Jollen sind Einsteigerboote für Kinder und Jugendliche. Sie werden von einem Kind pro Boot gesegelt und sind in Boots- und Segelgröße den Kräften der Kinder angepasst. Die Alterspanne reicht dabei von sechs bis fünfzehn Jahren.

Bereits am Samstag konnten aufgrund des kräftigen Windes drei der vier geplanten Wettfahrten durchgeführt werden. Bei wechselhaftem Wetter, teilweise Siegerehrung mit Regen und heftigen Böen, blieben auch Kenterungen nicht aus. Es gelang jedoch allen Regattateilnehmern, ihr Boot wieder selbständig aufzurichten, so dass sie weiter in der Wettfahrt mitsegeln konnten. Die dritte Wettfahrt am späten Samstagnachmittag wurde wegen heftiger Regenschauer in Verbindung mit schwer beherrschbaren Böen, an die sich für die letzten Boote dann noch eine Flaute anschloss, verkürzt.

Für die Sicherheit sorgten drei Motorboote des Vereins und die DLRG, so dass sich trotz des anspruchsvollen Wetters niemand unsicher fühlte. Regattaleiter war Dr. Lutz-Bodo Veil, unterstützt von Ralf Gissel und der Sportwartin des SCG'84, Dr. Susanne Lücker.

Die Auswertung aller vier Läufe ergab dann folgende Reihenfolge:

1. Platz: Max Vehling (SCI)

2. Platz: Lia Höhle (SCI)

3. Platz: Laura Blumenthal (SCI)

4. Platz: Antonia Gfrörer (SCU)

5. Platz: Alexander Babij (SCG 84)

6. Platz: Kerstin Thölke (SCG 84)

7. Platz: Tobias Cramer (SCG 84)

8. Platz: Tobias Cramer (SCG 84)

9. Platz: Christian Groß (SCU)

9. Platz: Philipp Leithäuser (SCG 84)

Manuel Stieland, Foto Susanne Lücker

 

 

28. Juni 2011

Soling Masters World Championship und Italian Open Championship 2011 am Iseosee

Mit 3 Booten ist der Edersee bei der Masters World Championship am Iseosee in Italien vertreten. Die Mannschaften Dr. Gernot Heller /Gerd Auerswald/Valentin Koch vom Segelclub Edersee, Stefan Barie/Dieter Lewin/Frank Gundlach vom Segelclub Asel Süd und Winfried Geisler/Björn Geisler/Daniel Corominas vom Edertaler Segel-Verein segelten vom 17. bis 19. Juni mit um die Platzierungen.

Am ersten Wettfahrttag wurden 2 Wettfahrten bei 2-3 Beaufort gesegelt. Es war nicht leicht zu segeln. Der Wind drehte und trotz der nur 21 Boote ging es an den Tonnen eng zu. Zum Auftakt belegte die Mannschaft Winfried Geisler mit einem 5. und einem 8. Platz in der Gesamtwertung Platz 6, Stefan Barie auf 16 und Dr. Gernot Heller auf 17.

Am Samstag beeinflusste die schlechte Wetterlage die Windverhältnisse, mäßiger Wind aus Nord, wieder mit Windänderungen. Am Besten kommt Stefan Barie zurecht und fährt sich mit zwei 9. Plätzen in der Italian Championship, die gleichzeitig mit der Masters ausgerichtet wird, auf Platz 12 vor. Nach Beendigung der Wettfahrten löste Starkregen den Wind ab, die Segler mussten mit Motorbooten in den Hafen geschleppt werden.

Sonntag, dritter und letzter Wettfahrttag mit 3-4 Beaufort aus Süd und strahlendem Sonnenschein. Der Iseosee zeigt sich zum Abschluss von seiner besten Seite. Der Wettfahrtleiter konnte unter diesen Bedingungen die noch 3 ausstehenden von den 7 ausgeschriebenen Rennen starten.

Nach 6 Rennen führte Georg Wossala/Ungarn punktgleich mit Jörg Herrmann aus Berlin die Masterwertung an. Jörg Herrmann lag mit einem Punkt vor Wossala an der Spitze der Italian Championship. Peter Hall aus Kanada rangierte jeweils mit Abstand auf Platz 3.

Die Mannschaft Daniel Corominas, Björn und Winfried Geisler (v. Li. n. r.) vom Edertaler Segel-Verein freuen sich über ihren 5. Platz im zweiten Rennen. Im letzten Rennen fuhren Wossala und Herrmann ihr eigenes Matchrace. Beide hatten Peter Hall nicht mehr auf der Rechnung. Das übrige Feld machte ihr Rennen, in dem Peter Hall zum dritten Mal Platz 1 belegte. Wossala und Herrmann gaben auf und beendeten das Rennen nicht mehr. Peter Hall geht als lachender Dritter hervor und ist neuer Master World Champion.

Mit der Regatta am Iseosee beendet Peter Hall seinen Europa Aufenthalt erfolgreich. Peter Hall ist amtierender Weltmeister und Master World Champion, Schwedischer Champion, Platz 2 der Italian Championship, Platz 4 bei der Westdeutschen Meisterschaft auf dem Edersee und Platz 5 der Hungarian Open Championship. Er führt derzeit die Weltrangliste an.

Georg Wossala wird Vize in der Master World Championship und 3. in der Italian Championship. Sein 8. Platz im vierten Rennen brachte ihn um den Erfolg. Jörg Herrmann gewinnt die Italian Championship.

Roman Koch, langjähriger Trainer der Mannschaften am Edersee, mit seiner Crew aus München belegt Platz 4 in der Masters.

Die Segler vom Edersee konnten sich in diesem hochklassigen Feld erfolgreich behaupten. Die Mannschaft um Winfried Geisler wird 7. in der Masters Wertung, Stefan Barie 9. und Dr. Gernot Heller 10. In der Italian Championship wird Geisler 9, Barie 14 und Heller 18. Dr. Gernot Heller musste leider das letzte Rennen durch Fremdverschulden leicht verletzt beenden, das Großsegel wurde zerrissen.

Winfried Geisler, Foto: Segelclub A.V.A.S. Lovere/Iseosee Italien

 

 

28. Juni 2011

Jever-Krombach-Cup der Finns an der Krombachtalsperre

Am Samstag (25. Juni 2011) zeigte der Westerwald den 26 Seglern der Finnklasse seine kühle unsommerliche Seite: Sprühregen und gerade eben zweistellige Temperaturen, dazu 3-4 Windstärken zuzüglich Böen. Es gelang dem Regatta-Team um Ann-Kristin Böhnke, die geplanten drei Wettfahrten zügig durchzuführen, so dass alle nach der wärmenden Dusche frühzeitig zu Speis, Trank und Musik ins Clubhaus des SCWw konnten. Die gesellige Runde besprach fleißig nicht nur Trimm und Taktik bis in den neuen Tag, der mit einem leckeren Frühstück begann.

Dass es an der Krombach auch anderes Wetter gibt, zeigte sich im Lauf des Sonntagvormittags: Bis kurz nach 11 Uhr pendelte sich der Wind unter Rainer Haaks bei der Siegerehrung. bedecktem Himmel bei trockenen 18 Grad ein, um dann bei immer sonnigerem Wetter konstant aus WNW mit 2 Bft über den See zu ziehen - auch die vierte Wettfahrt konnte um 12:30 Uhr protestfrei abgeschlossen werden.

Die Siegerehrung erfolgte nach Kaffee & Kuchen auf der Clubhausterrasse - diesmal lag Rainer Haaks (FSD / NW101) ganz vorne, gefolgt vom Vorjahressieger Karl-Heinz Erich (AYHC / H020). Dritter war erneut Detlev Guminski (DSCL / H022). Ingo Spory vom SCWw meldete sich mit einem starken 5. Platz nach längerer Regattapause zurück.

Text und Fotos Ralf Korschinsky

 

 

28. Juni 2011

Hessische Opti-Segler punkten in Koblenz

25 Segler und Seglerinnen folgten der Einladung des PSV Koblenz zum Golden Opti am 19. Juni 2011. Diese Regatta war wiederum Wertungslauf zum Far East Opti – B Cup und somit Garant für ein anspruchsvolles Feld auch aus den angrenzenden Bundesländern. Dieses Jahr pfiff dem ausrichtenden Verein der Wind buchstäblich kräftig um die Ohren und es war dem Engagement und dem Können der Verantwortlichen des PSVK zu verdanken, dass es letztlich ein Erfolg war. Leider hatte das WSA aufgrund weiterer Veranstaltungen nur den Sonntag als Wettfahrttag genehmigt und so konnten auch nur 3 Wettfahrten angesetzt werden. Die verlangten allerdings allen auf dem Wasser alles ab. Als morgens um 10:00 Uhr 25 Optis ausliefen, wehte der Wind schon mit 4 Bft., die Bootsbeherrschung gefragt: Katharina von Schleinitz Böen konnten noch 2 Windstärken oben drauf packen. Schon während der ersten Wettfahrt wurden die Anfänger bis an ihre Grenzen gefordert … und die Sicherungsboote auch. Diese bewiesen Übersicht und Kompetenz, waren stets da, wo Hilfe nötig war. Signalisierten die jungen Segler „es geht nicht mehr“, halfen sie aufzurichten und schleppten ab. Erfahrene „Kenterer“ richteten ihre Boote selber auf und pützten wie die Weltmeister. Hier blieb das Motorboot nur in der Nähe und beobachtete, so dass die Segler die Wettfahrt regelkonform beenden konnten. Übersicht, die nicht selbstverständlich ist. Nachmittags legte der Wind noch eine Schippe drauf und das Starterfeld lichtete sich deutlich. Am Ende die kleine Überraschung: es waren die kleinsten und leichtesten Segler, die mit den Windbedingungen am besten klar kamen und das Treppchen bei der Siegerehrung bestiegen. Für den HSSC startend, konnte Katharina von Schleinitz den 3. Platz erkämpfen, dicht gefolgt auf Platz 4 von Kim Christjan Sator vom ORV-S. Beide festigten damit ihre gute Position im Deutschland – Cup.

Text und Fotos: Michael von Schleinitz

 

 

27. Juni 2011

Laser-Cup beim Segelverein Biblis

Der Laser-Cup des SV Biblis am 25./26.6 war gut besucht. In der Klasse „Laser-Standard“ nahmen 13 Segler und im „Laser-Radial“ 12 Segler aus Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und aus Nordrhein-Westfalen teil. Nach dem Wettfahrtleiter Ralf Kratz begrüßte auch der neu gewählte Präsident des Hessischen Seglerverbandes, Reinhard Fuhr, die Teilnehmer, da die Regatta zugleich als Hessenmeisterschaft der Laser-Segler gewertet wird. Nachdem im Frühjahr der erste Lauf der Hessenmeisterschaft in Langen mangels Wind keine Ergebnisse brachte, verkündete Reinhard Fuhr, dass als Ersatztermin für diesen ersten Teil der Meisterschaftswertung die Herbst-Regatta in Langen zählen soll. Die Segler waren mit dieser sportlichen Lösung, die der Klassenobmann der Die Sieger (Laser radial). V.li. Maximilian Müller (2. Platz) vom SC Eich, Eva Deichmann (1. Platz) vom Wassersportverein Bergstraße (WSVB-L) und Johannes Mengel (3. Platz)  vom Wassersportverein Roxheim (WSVR). hessischen Laser-Segler, Darius Fekri, mit dem Verband abgesprochen hatte, einverstanden, weil ansonsten für die Radial-Segler wegen einer zu geringen Zahl hessischer Teilnehmer keine Meisterschaftswertung möglich gewesen wäre.

Bei kühlem Wetter und ordentlichem Wind konnten zunächst zwei Läufe gesegelt werden. Im ersten Lauf herrschte noch durchgängig kräftiger Wind, der ein sportliches Segeln mit gleichmäßigen Bedingungen für aller Teilnehmer erlaubte. Im zweiten Lauf nahm der Wind etwas ab, frischte aber ab und zu mit kräftigen Böen plötzlich auf. Hier kam es zu einigen Kenterungen und zu teilweise ungleichen Windbedingungen.

Unbeeindruckt gelang Eva Deichmann vom WSVB-L aus Heppenheim in beiden Läufen der Sieg. Im ersten Lauf vom Start weg, im zweiten Lauf nach zeitweiliger Führung vom Maximilian Müller aus Eich. Am zweiten Wettfahrttag, am Sonntag, war wegen Flaute an Segeln nicht mehr zu denken, so dass die Ergebnisse des Vortages zugleich die Endergebnisse waren.

Bei der Klasse „Laser-Radial“ siegte Eva Deichmann vor Maximilian Müller vom SC Eich, Johannes Mengel vom WSV Roxheim wurde Dritter. In der Klasse „Laser-Standard“ siegte Reinhard Noack (AHYC) vor Martin Klawon und Eva Biro, beide aus Köln.

Text und Foto Dr. Marco Deichmann

 

 

21. Juni 2011

Erstmals Hessenmeister in der Traditionsklasse Shark24 ermittelt

Am 14. und 15. Mai 2011 wurde im Rahmen der traditionell durch den Wiesbadener Yacht Club ausgerichteten und unter der Leitung von Walter Weimer durchgeführten Wiesbadener Stadtmeisterschaften im Segeln auch der erste Teil der Hessenmeisterschaft in der Shark24–Klasse absolviert. Bereits 1999 konnte das vom österreichisch-kanadischen Bootsbauer Georg Hinterhöller gezeichnete 3-Mann-Kielboot seinen 50. Geburtstag feiern. Von den ca. 80 im Rhein-Main-Gebiet beheimateten Allroundern traten insgesamt 12 Mannschaften aus hessischen Vereinen zum sportlichen Wettkampf an. Vorrangig wird die Shark auch wegen Ihrer guten Segeleigenschaften bei Starkwind und wegen der guten Trailerbarkeit zum Fahrtensegeln genutzt.

Bei zunächst bestem Segelwetter - Sonne und stetigem Westwind von 3-4 Bft. - starteten die jollengleich zu segelnden Sharks in Höhe der Rettbergsaue auf dem Rhein und hatten die Aufgabe, zwei Up- und Down-Runden zwischen Walluf „HaiLight“ mit der Crew von Horst Rudorffer. und der Rettbergsaue ausgelegten Bojen zu segeln. Zwischen den starken Teams gab es durch ständige Positionsverschiebungen eine spannende Wettfahrt. In der anschließenden zweiten Wettfahrt kam Regen und kräftiger Wind von in Böen deutlich über 6 Bft. auf, der die Sharks mit ihren bunten Spinnakern förmlich dahinfliegen ließen. Zeitweise waren die mutigen Sharkies die einzigen Segler der insgesamt 40 Yachten, die noch das Vorwindsegel zogen und mit deutlich über 10 Knoten durchs Feld „pflügten“.

Auch am Sonntag freuten sich die Teilnehmer über zwei volle Wettfahrten bei abermals strammem und teilweise sehr böigem Wind, bei dem die Sharks wieder die ausgezeichneten Segeleigenschaften auch unter Extrembedingungen unter Beweis stellen konnten. Die Ex-Europameister Jürgen Ahlfeldt, Jürgen Borgward und Alfred Dietz (alle Wassersportverein Schierstein) belegten mit Ihrem „Schneewittchen“ Platz 1.

Am Wochenende (4. und 5. Juni) fand vor Walluf die Frühjahrsregatta des Segelclubs Rheingau statt, die zugleich als zweiter Teil der Hessenmeisterschaft gewertet wurde. Bei teilweise wiederum extremen Windbedingungen wurde am Samstag eine Wettfahrt gesegelt. Diesmal erfolgte der Start oberhalb von Walluf bei Ostwind und es musste gegen die Strömung gekreuzt werden. Dann ging es unter Spinnaker zurück. Wegen Gewitter und extremem Starkregen konnte nicht weiter gesegelt werden. Am Sonntag herrschte leider Flaute.

So konnte Dr. Lutz-Bodo Veil, Vizepräsident Leistungs- und Wettsegeln des Hessischen Seglerverbandes erstmals einen Hessenmeister der Shark24–Klasse küren. Er überreichte die begehrten Medaillen in Gold, Silber und Bronze für die Teams auf dem Treppchen und Urkunden für alle Teilnehmer. Mit insgesamt drei Siegen aus fünf Läufen bei einem Streicher setzte sich punktgleich mit der Crew vom „Schneewittchen“ die Segler der „HaiLight“ um Steuermann und Ex-Weltmeister Horst Rudorffer vom Motorbootclub Mittelrhein (Wiesbaden) mit seiner Crew Dr. Thomas Molz, Peter Schiefer, Wolfgang Schotte und dem erst 13-jährigen Benedikt König dann doch noch denkbar knapp durch. Dritter der Hessenmeisterschaft wurden Siegfried und Oliver Huhle mit Dr. Helmut Heib.

Horst Rudorffer, Fotos Michael Stark.

 

 

21. Juni 2011

Training und Far East Regatta am Bostalsee

Vom 2. bis 5.Juni trafen sich ca. 50 Segler aus Baden Württemberg, Rheinland Pfalz, Hessen und dem Saarland, das eingeladen hatte, zum Training und zur Bostal Trophy. In den Klassen 420er, Laser, und Optimist fand das offene Verbandstraining statt und die Klassenvereinigung der Moth hatte ihr Training nach der Windprognose ebenfalls an den Bostalsee beordert.

Speziell bei den Optis wurde in drei Leistungsstufen eingeteilt und für die Regattaerfahrenen hatte die Landesobfrau, Jutta Rockenbauch einen Trainer engagieren können. Unter seiner professionellen Leitung konnten die Opti Segler ihr Handling bei starkem Wind optimieren. Bei Windstärken über 5 Beaufort von 09:00 Uhr bis nach 17:00 Uhr stellten die 6 Stunden auf dem Wasser für die 9 – 12 Jahre alten Segler harte Arbeit und eine tolle sportliche Leistung dar.

Kim Christjan Sator vom ORV-S, konnte letztendlich von den 6 aus Hessen Kim Christjan Sator im Vordergrund und Robin Rockenbauch  auf der Zielkreuz. angereisten Seglern, mit drei 3. Plätzen das konstanteste Ergebnis bei der sich anschließenden Regatta abliefern. Damit kam er auf den vierten Platz. Katharina von Schleinitz vom HSSC, die hervorragend in die Regattaserie gestartet war, ließ sich von irreführender Signalgebung durch die Wettfahrtleitung aus dem Konzept bringen und konnte auch im angestrengten Wiedergutmachungsverfahren den Patzer nicht korrigieren. Sie landete hinter Eric Fischer vom WSVL auf dem 6. Platz vor Caroline von Schleinitz, die mit ihrem 9. Platz noch in die erste Hälfte segelte. Björn Fischer vom WSVL und Hannah Alix vom ORV-S ersegelten sich als jüngste hessische Sportler einen 16. und einen 20. Platz von insgesamt 22 Teilnehmern.

Für Hannah Alix war es die erste Regatta in der sie erfolgreich einen Lauf beenden konnte, hierzu gratulieren wir ihr besonders und hoffen, dass ihr das Ansporn für die nächste Regatta ist.

Matthias Sator, Foto Michael von Schleinitz

 

 

16. Juni 2011

Friedrichsdorfer Yachtclub gewinnt zum dritten Mal den Hessen-Cup

Die 20. Hessenregatta 2011 fand vom 22. bis zum 27. Mai 2011 statt und ist wohl die größte Regatta für Fahrtenyachten auf der Ostsee. Eine Besonderheit Auch solche Begegnungen kommen vor (Foto Jens MYCR) dieser Regatta ist, dass sie von einem hessischen Verein, dem Fahrtensegler-Club Königstein, ausgerichtet wird. Mit inzwischen 80 teilnehmenden Yachten sind die Organisatoren allerdings an ihre Grenzen gestoßen. Für eine derartige Flut von Yachten ist die Infrastruktur der Ostseehäfen nicht ausgerüstet. Wohl jeder kann sich das Bild vorstellen, wenn morgens 350 Segler fast zeitgleich vor den Duschen stehen und pünktlich am Start sein wollen. Diese Regatta ist damit auch etwas für Frühaufsteher.

Die Hessenregatta stand in diesem Jahr unter dem Motto "Segeln bis zum Abwinken". Die gestarteten Yachten konnten alle Etappen bis zum vorgesehenen Ziel absegeln und dies meist bei Sonnenschein, aber teilweise starkem Wind bis zu 7 Beaufort und 3m hohen und kurzen Wellen. Gestartet wurde am 22. Mai auf Fehmarn, auf Amwindkurs ging es nach Gedser/Dänemark, weiter die Küste der Insel Falster entlang auf Spinnakerkurs nach Stubbeköbing/Dänemark, wobei der starke Wind und das Schwanken der Schiffe in den Wellen den Spaß am Spinnakersegeln in Grenzen hielt. Am nächsten Tag wurde auf einem Amwindkurs die Ostsee mit Ziel Warnemünde gequert, wobei die Wellen und der starke Wind den Seglern auf diesem fast achtstündigen Törn einiges abverlangten. Nach einem Hafentag in Warnemünde ging es zurück nach Grömitz. Der anfänglich südöstliche Wind stellte ein schönes Spinnakersegeln in Aussicht. Wer einen Spinnaker setzte, wünschte sich allerdings schon nach kurzer Zeit, er hätte ihn in der Backskiste gelassen. Während beim Start in Warnemünde ein schöner raumer Wind mit 3 Bft blies, drehte er nach kurzer Zeit auf Süden, frischte wieder auf 5 Beaufort auf und trieb die Yachten auf halbem Wind in wenigen Stunden zum Hafen von Grömitz. Gerade noch rechtzeitig, bevor eine Gewitterfront von Westen über die Ostsee Harald Schöppener freut sich über den Gesamtsieger-Preis der Hessenregatta (Foto Manfred Braunegger). fegte. Am letzten Tag ging es wieder nach Fehmarn zurück, bei heftigem Wind und drohenden Wolken. Die einzelnen Etappen waren in Summe 160 sm lang, mit Kreuzkursen und Hafeneinfahrten kam aber deutlich mehr zustande.

Der „Hessen-Cup“ ging zum dritten Mal in Folge an den Friedrichsdorfer Yachtclub, allerdings waren die Segler vom WSV-Bergstrasse mit wenigen Zehntel Punkten dem Sieger hart auf den Fersen. Der "Hessen-Cup" wird unter den hessischen Vereinen ausgesegelt, die mit mindestens 3 Schiffen an der Hessenregatta teilnehmen, in diesem Jahr neun Vereine.

Der Wanderpreis des Gesamtsiegers der Hessenregatta und den Fehmarn- Etappenpreis, gestiftet vom Tourismus Service Fehmarn, nahm Harald Schöppener vom Wismarer SV 1911 von der „SY Scylla“, mit nach Triwalk bei Wismar.

Der Gesamtsieger Charteryachten der 10. Hessenregatta 2010, Karlheinz Lappe vom SV Itzehoe, konnte mit der SY „no limits“ seinen Wanderpreis verteidigen.

Zusätzlich wurden die ersten drei Sieger der sieben Startgruppen mit einer Silhouette des Landes Hessens in Acryl geehrt.

Als Salzbuckel der 20. Hessenregatta bekam Rainer Freund vom wsc Main-Kinzig aus Gelnhausen eine Messingleuchte überreicht.

Der Sonderpreis des Hess. Seglerverbandes erhielt Klaus Oppermann vom Frankfurter YC, der bereits 15 mal als Skipper an der Hessenregatta teilgenommen hat.

Für Ihre langjährige Arbeit in der Organisation der Hessenregatta und Leiter des Regattabüros wurde Cornelia Müller (FSCK 1995) mit dem Preis des Hess. Ministers für Sport ausgezeichnet.

Letztendlich ehrte der Vizepräsident des Hess. Seglerverbandes Dr. Lutz Bodo Veil Manfred Iffland für “Langjährige Verdienste um den Segelsport“ mit der Ehrenurkunde des Deutschen Segler-Verbandes.

Günther Probst, Manfred Iffland

 

 

14. Juni 2011

Wertungslauf zur Deutschen Rangliste der Aquila-Klasse und zum 30-jährigen Jubiläum der Deutschen Aquila-Klassenvereinigung e.V.

Am Samstag (11.06.) um 13.00 Uhr gingen zwanzig Boote der Aquila-Klasse in Hochheim an den Start. Die Regatta zählt als dritter von insgesamt 8 Wertungsläufen zur deutschen Rangliste, mit der zum Jahresende die besten Aquila-Segler aus ganz Deutschland ermittelt werden. Wir konnten wieder Gäste von der Mosel, aus Bamberg, vom Altmühlsee und Krefeld begrüßen. Der Wind war rechtzeitig und ausreichend zur Stelle, ab und zu auch ein paar “Flautenlöcher“. Regattaleiter Detlef Banniza startete die erste Wettfahrt bei strahlendem Sommerwetter. Es entwickelten sich spannende Positionskämpfe. So war es wie immer eine Frage der richtigen Taktik, den optimalen Kurs zu Regattaszenen auf dem Main. steuern und trotzdem angemessenen Abstand zu den Berufsschiffen zu halten. Damit ist Hochheim sicher kein einfaches Revier, bietet aber faire Chancen für Segler aller Altersklassen und Boote von Baujahr 1974 bis ’fast neu’. “Materialschlachten“, die nur noch mit Sponsoren finanziert werden können, kennt man bei Aquila nicht. An diesem Samstag konnten insgesamt drei Wettfahrten bei besten Windbedingungen erfolgreich gesegelt werden. Abends versammelten sich die Regattateilnehmer auf dem Clubgelände des Segelclubs Hochheim am Main, um das 30-jährige Jubiläum der Aquila-Klassenvereinigung gebührend zu feiern. Nach einer kurzen Ansprache und einem guten Abendessen folgte ein gemütliches Beisammensein mit Lifemusik und ausgiebigem Erfahrungsaustausch über die Aquila, die Regattaszene und ’alte Zeiten’. Der Sonntag startete mit einem reichhaltigen Frühstück. Der Wind kam pünktlich um 11.00 Uhr und so konnte noch eine vierte Wettfahrt gesegelt werden. Im Gesamtergebnis erreichten Marcel Lauer und Dirk Gärtner vom SCHo den ersten Platz, gefolgt von Hans und Irmgard Schröder vom Segelclub Brodenbach/Mosel und Michael mit Margit Bonnet auf dem dritten Platz, ebenfalls vom Segelclub Hochheim e.V.

Mehr Informationen zur “Aquila“ gibt es auf der Homepage der Klassenvereinigung unter www.Aquila-KV.de .

Für die Sicherheit sorgte auch an diesem Wochenende wieder die Hochheimer DLRG mit drei Rettungsbooten und einem Erste-Hilfe-Team, die an jeder Regatta des Segelclubs vor Ort ist und das Geschehen auf dem Wasser aufmerksam im Blick hält.

Die nächste Veranstaltung des Segelclubs sollte sich jeder, der Interesse am Segelsport hat, bereits jetzt vormerken: Am Sonntag, den 14. August veranstaltet der Segelclub Hochheim einen Tag der offenen Tür mit vielen Informationen rund ums Segeln. An diesem Wochenende wird auch die Vereinsmeisterschaft ausgesegelt. Nähere Informationen sind unter www.segelclubhochheim.de zu finden.

Text und Foto Friederike Hohmann

 

 

14. Juni 2011

Optimisten Jubiläumsregatta im Schiersteiner Hafen anlässlich der 100 Jahr Feier des Schwimm-Club Wiesbaden 1911 e.V.

Erstmalig richtete die Segeljugend des Schwimm-Club Wiesbaden 1911 e.V. am 11.06.2011 eine Optimisten Regatta anlässlich der 100 Jahr Feier im Schiersteiner Hafen aus.

Insgesamt betrug das Teilnehmerfeld 17 Boote, davon hatten die weiteste Anreise zwei Boote vom WFC aus Schotten. Recht ausgewogen waren die Teilnehmer aus dem Rheingau, vom Wiesbadener Yachtclub (WYC) mit 6, Segelclub Rheingau aus Walluf (SCR) mit 4 und der Segeljugend des SCW mit 5 Booten.

Nach der Steuermannbesprechung ging es auch gleich in Richtung Osthafen um Konzentration im Schiersteiner Hafen.(Foto Bernd Klabunde) 4 Wettfahrten, das schlechteste Ergebnis wurde gestrichen, bei perfekten Bedingungen zu segeln.

Bis zum letzten Rennen wurde um die Plätze gekämpft, am Ende hatten Maurice Hoeher, Robert Steffen und Leonhard Offer (alle SCR) die ersten drei Plätze unter sich ausgemacht.

Sonderpreise gab es für Maurice Hoeher (SCR) – bester männlicher Teilnehmer, Maike Rößler (WFC) – beste weibliche Teilnehmerin, Matthias Kellner (SCW) – Ester an der ersten Boje in der ersten Wettfahrt, Alexander Litzius (WYC) – Beste Steigerung nach vier Wettfahrten, Fabian Aßmann (WFC) – „Pechvogel“ an der Ziellinie, der vom 2. Platz auf den 10. zurück gefallen ist und Sebastian Bleissener (WYC) – 15. Platz, der aber an allen 4 Wettfahrten teilgenommen hat.

Nach der Siegerehrung, im Rahmen der 100 Jahr Feier, gingen alle Teilnehmer zufrieden und vollgepackt mit Preisen nach Hause und dem Wunsch, dass dies nicht die letzte Optimisten Regatta im Schiersteiner Hafen gewesen sein sollte.

Bernd Klabunde,

 

 

12 Juni 2011

ING-DiBa AG übergibt Spende an die Segeljugend des Schwimm-Club Wiesbaden 1911 e.V.

Unter dem Begriff „FAIRantwortung“ fasst die ING-DiBa ihr gesamtes soziales Engagement zusammen. Ein Teil davon ist das Förderprogramm „We care“, bei dem sich Mitarbeiter um eine Spende für einen Verein bewerben können.

Bereits zum dritten Mal in Folge wurde die hervorragende Arbeit der Segeljugend der Yachtabteilung des Schwimm-Club Wiesbaden 1911 e.V. mit Die Segeljugend freut sich über den Scheck. einer Spende über 1.000,00 € ausgezeichnet. Die diesjährige Scheckübergabe fand im Rahmen der 100 Jahr Feier im feierlich geschmückten Festzelt statt.

Anschließend erfolgte die Siegerehrung der Jübiläumsregatta im Optimisten Segeln, an der 17 Kindern und Jugendliche im Alter von 7 und 12 Jahren aus Schotten, Walluf und Wiesbaden teilnahmen.

Die ING-DiBa ist mit über sieben Millionen Kunden die größte Direktbank in Deutschland. Die Kerngeschäftsfelder sind Sparen, Wertpapiergeschäft, Baufinanzierungen, Konsumentenkredite und Girokonten. Die Bank verzichtet auf ein teures Filialnetz und bietet stattdessen einfache Produkte und günstige Konditionen.

Text: Steffen Wiench/Bernd Klabunde, Foto: Angelika Aschenbach

 

 

11. Juni 2011

8. German Micro Magic Cup beim WFC Schotten

Am 04.06. und 05.06. fand mit erneuter Rekordbeteiligung von 54 RC-Seglerinnen und -Seglern, die 8. Auflage des German Micro Magic Cups an der Niddatalsperre bei Schotten statt.

Die Segler die von Hamburg bis zum Bodensee angereist waren, segelten ihren Deutschen Meister in zwei Gruppen mit jeweils 13 Wettfahrten aus. Auch waren wieder vier Teilnehmer aus den Niederladen und ein Segler aus England vertreten. Am Samstag wurden 10 Wettfahrten bei für die MM kräftigen 5-6 Windstärken, aber tollem Sonnenschein gesegelt. Die sehr geforderten Segler wurden abends mit einem kräftigen Rollbraten und viel Freibier getröstet. Am Boote an der Kreuz. Sonntag mussten eher taktisch die wechselten Bedingungen mit Winddrehern und teilweise Flautenlöcher genutzt, bzw. umfahren werden. An beiden Tagen hatten die Segler das Glück, dass die Gewitter erst nach dem Segeln einsetzten.

Sieger des GMMC wurde Thomas Dreyer aus Stuttgart. Auf Platz zwei segelte Kym Daub aus Langballig (Schleswig Holstein). Der dritte Platz wurde von Arjan v.d. Cingel aus Lemmer (Niederlande) ersegelt. Beste weibliche Teilnehmerin wurde Dagmar Heinz aus Wuppertal und bester Jugendlicher Eric v.d. Cingel aus Lemmer (Niederlande).

Nach der großen, sehr positiven Resonanz der Segler wird der GMMC auch nächstes Jahr wieder in Schotten stattfinden. Der WFC-Schotten freut sich darauf.

Marcus Pfeiffer, WFC-SCHOTTEN, Foto Barbara Schnaas

 

 

01. Juni 2011

33. Westdeutschen Meisterschaft in der Bootsklasse Soling am Edersee

Die 33. Westdeutsche Meisterschaft am 28./29.05.2011 der Soling-Klasse am Edersee ist Geschichte. Und was für eine Geschichte! Die Mitglieder der Solingflotte Edersee haben Anfang Mai bei der Weltmeisterschaft am Chiemsee Werbung für den Edersee gemacht, die sich gelohnt hat. Neben dem amtierenden Soling-Weltmeister Peter Hall aus Canada kamen der Ex-Welt- und Europameister Roman Koch aus München, der Weltmeister der Masters Championship Uwe Steingroß aus Berlin sowie der mehrfache Westdeutsche Meister Holger Weichert aus Rostock an den Edersee. 15 Mannschaften gingen in einem hochklassigen Feld an den Start.

Am Samstag wurden 4 von den 5 ausgeschriebenen Wettfahrten gesegelt. Die böigen und teilweise drehenden Winde, bedingt durch den für diese Jahreszeit niedrigen Wasserstand, verlangten den Seglern höchste Konzentration ab. Viele Manöver waren erforderlich, den Kurs abzusegeln. Mit drei ersten und einem zweiten Platz führte Uwe Steingroß aus Berlin das Feld souverän an. Sein Sieg stand bereits vor dem 5. und letzten Lauf am Sonntag fest. Über die Plätze 2 und 3 musste der fünfte Lauf zwischen Holger Weichert und Roman Koch Das Siegerteam Tim Giesecke, Karsten Eller und Steuermann Uwe Steingroß aus Berlin (v. lks. n. r.). Wettfahrtleiter Carsten Hahn (r. außen). Die Verantwortlichen der Soling Ederseeflotte Dr. Gernot Heller (2. v. r.) und Winfried Geisler (3. v. r.) entscheiden. Roman Koch siegte und sicherte sich somit vor Holger Weichert Platz 2. Die Canadische Crew um Peter Hall belegte Rang 4.

Das Nachwuchsteam Jan-Peter Rischard mit Ehefrau Julia (Bad Wildungen) und Achim Brack (Korbach) von der Segelsportgemeinschaft Edersee (SSGE) segelte am Samstag mit einem 3. und einem 4. Platz auf einen insgesamt hervorragenden 5. Platz hinter den auswärtigen Spitzenteams. Sie waren damit das beste Team der Ederseeflotte, die inzwischen in Deutschland den größten aktiven Kader in der Soling-Klasse darstellt. Die Mannschaft Stefan Barie, Frank Gundlach (beide aus Marburg) und Dieter Lewin (Korbach) vom Aseler Segelclub konnten am Sonntag ihren 6. Platz nicht verteidigen, sie belegten insgesamt Platz 8. Nach einem verpatzten Start am Samstag segelte die Mannschaft Winfried Geisler (Edersee) mit Sohn Björn (Haibach) und Sven Dömges (Kassel) vom Edertaler Segel-Verein am Sonntag einen hervorragenden 2. Platz. Geisler verbesserte sich damit von Rang 9 auf 7. Die weiteren Platzierungen der Edersee Segler: Dr. Gernot Heller (Altenstadt) Platz 10, Frieder Kleine (Korbach) Platz 12, Christian Kremer (Biedenkopf) Platz 13, Michael Meister (Kassel) Platz 14 und Marcel Barie (Marburg) Platz 15.

Die Verantwortlichen der Ederseeflotte Dr. Gernot Heller und Winfried Geisler zogen am Sonntag für das Wochenende positive Bilanz, sie bedankten sich bei allen Beteiligten. Insbesondere wurde die Wettfahrtleitung mit Carsten Hahn und Familie dabei ebenso lobend erwähnt wie die tollen Rahmenbedingungen im Clubhaus des Ausrichters Segelclub Edersee (SCE).

Text Winfried Geisler und Stefan Barie, Foto Gerd Auerswald

 

 

01. Juni 2011

FD Edersee Cup am 14. und 15.05.2011

18 Teams aus Nord- und Mitteldeutschland trafen sich Mitte Mai, um den FD – Cup 2011 auszusegeln. Ausrichter war der Segelclub Edersee ( SCE ). Der Strand des Campingplatzes Bettenhagen erwies sich als idealer Liegeplatz für die Boote und für eine gut funktionierende Regattaleitung.

Im Waldecker Becken wurden dann am Samstag (14.05.) auch gleich zwei Regatten durchgeführt, die von Wettfahrtleiter Frieder Kleine bei schwierigen, aber segelbaren Bedingungen umsichtig durchgeführt wurden. Die erste Wettfahrt entschied die Mannschaft GER Kai-Uwe Lüdtke/Kai Schäfers, Berlin vom Yachtclub Berlin mit ca.100m Abstand vor den zweit platzierten Lokalmatadoren GER113 Kilian König/Johannes Brack vom Segelclub Edersee. In Action: Die späteren Sieger Kai-Uwe Lüdtke und Kai Schäfers vom Yachtclub Berlin Grünau Die Mannschaft GER 123 Martin Krumhaar/Mircea Carp vom Segelclub Otterstadt, konnte von GER 113 erst auf dem letzten Spigang eingeholt werden und wurden knapp geschlagen Dritter.

Nach einer Stunde Wartezeit frischte der Wind auf 3 -4 Windstärken auf! So konnte bei zwar oftmals drehenden Winden Wettfahrt zwei gesegelt werden. Sie endete mit einer Wiederholung der Ereignisse und Lüdtke/Schäfers siegten vor König/Brack! Hinter den souverän Führenden gab es viele spannende Positionskämpfe.

Das anschließende gesellige Zusammensein fand in der „Frischen Brise“ auf Scheid statt. Als Highlight wurden die aktuellen Regattaaufnahmen, mittels „Onboard-Kamera“ der Crew Lüdtke/Schäfers aufgenommen, gezeigt. Die anderen Mannschaften zeigten sich sehr beeindruckt von der perfekten Bootsbeherrschung und den eingespielten Wenden des Teams! Eine weitere Onboardaufnahme von der Mannschaft Wenthen/Handick vom Starkwindsegeln am Gardasee machte allen Lust auf die kommende WM, die in der ersten Juliwoche am Gardasee stattfindet. Viele Mannschaften werden auch dort wieder am Start sein, so auch das SCE-Team König/Brack. Im Weiteren konnten viele aktuelle Bilder der Regatta vom Tag bestaunt werden. Die hervorragende Bewirtung mit Schnitzel und Freibier rundeten den gelungenen Regattatag ab.

Am Sonntag gab es nur wenig Wind, so dass zwei Startversuche abgeschossen werden mussten. Pech für die Mannschaft Elisa König/C. Müller vom heimischen SCE, denn sie lagen zweimal vorne und hätten ein besseres Ergebnis verdient!

Bei der Siegerehrung gab es für alle die Lokalspezialität, eine „ahle Wurscht“ – und die verdienten Sieger wurden mit einem tollen FD Modell belohnt!

2012 findet der FD – Cup auf dem Möhnesee statt, 2013 dann wieder auf dem Edersee!

Text Ursula Brack, Foto Achim Brack

 

 

31. Mai 2011

Meisterschaft erfolgreich vom Segelclub Edersee durchgeführt

Die im Dreijahresrhythmus jeweils von Hessen, Nordrheinwestfalen und Rheinlandpfalz durchgeführte Meisterschaft hat einen sehr hohen Wertungsfaktor (1,25) für die hessische und deutsche Rangliste. Entsprechend groß und hochkarätig besetzt war das Teilnehmerfeld der olympischen Klasse. Segler aus der ganzen Bundesrepublik waren vertreten. Sie kamen aus Eckernförde und vom Chiemsee, aus Duisburg und Berlin, darunter einige Kadersegler des DSV!

Nach der Anreise am Samstagvormittag (21.05.), begrüßten die Organisatoren Christoph Müller und Wilfried Fuchs, Kilian König vom Vorstand des SCE, sowie Ehrenkommodore Hans-Joachim Koltzsch die Teilnehmer. Schirmherr, Bürgermeister Jörg Feldmann, hieß alle willkommen, und versprach bei Bedarf Das Regattafeld. auch persönlich Tipps über die schöne Ferienregion Waldeck zu geben. Für den SCE brachte er eine Waldecker Fahne mit.

Danach hielt Wettfahrtleiter Frieder Kleine die Steuermannsbesprechung. 6 Wettfahrten mit einem Streicher waren für die beiden Regatta Tage geplant. Gestartet wurde in 3 Gruppen.

17 Starter im Laser Standard – das größte Segel

26 Starter im Radial Segel – mittlere Segelgröße

14 Starter im Laser 4.7 – das kleinste Segel

Um 13 Uhr sollte am Samstag die 1.Wettfahrt sein!

Aber auch perfekte Organisation und professionelle Wettfahrtleitung können den für Segler nun mal nötigen Wind nicht beeinflussen. Nach dreistündiger Startbereitschaft musste die Wettfahrt für diesen Tag abgeschossen werde. Schade, aber die richtige Entscheidung. Der guten Stimmung am Abend tat es keinen Abbruch, zumal für Sonntag richtig guter Wind vorhergesagt war!

Am Sonntag ging es um 11 Uhr aufs Wasser! Dann gab es Wind und eine erste gute Wettfahrt wurde sehr fair durchgezogen. Der Wind nahm zu, einen bedrohliche Wolkenwand baute sich auf. Die zweite Wettfahrt wurde angeschossen. Die Laser flogen nahezu über das Wasser – eine riesige Herausforderung für die Sportler. Viele kenterten, konnten sich jedoch allein wieder aufrichten. Bei einem Boot brach gar der Mast! Der starke Wind kam aber nicht konstant aus einer Richtung, sondern drehte ständig. Wettfahrtleiter Frieder Kleine schoss ab. Richtig, denn es hätte verzerrte Ergebnisse gebracht. Danach war das heftige Naturschauspiel zu Ende, der Wind schlief ein, die Sonne kam, es konnte keine weitere Wettfahrt mehr gesegelt werde.

Die Laser Distrikt Meisterschaft wurde mit nur einer Wettfahrt entschieden.

Die drei Erstplatzierten im Laser Standart wurden:

1. Dennis Leukel Kaarster Segelclub

2. Joachim Oetken Frankfurter Yachtclub

3. Claus Wimmer Segelclub Laacher Mayen

Vom SCE starteten in dieser Klasse Carsten Hahn (8), Dennis Becker (10), Christian Kremer und Christian Schäfers und Christian Gerken (12, 13, 16)

Die 3 Erstplatzierten im Laser Radial:

1. Maximilian Müller SC Eckenförde

2. Josua Falkenau YC Bayer Leverkusen

3. Anja Weick Dahme Jacht Club

Der SCE hatte in dieser Klasse das größte Starterfeld: Christian Schraut (7), Julian Müller, Sophie Müller, Tim Fuchs, Sofia Gebhardt, Marie Hoffmann, Max Kramer (21 – 26). Vom Segelclub Asel-Süd war Vera Gundlach am Start und errang Platz 19.

Die drei Erstplatzierten im Laser 4.7:

Dorian Kern Stuttgarter Segelclub

Nick Heuwinkel Segelclub Mardorf

Christian Demleitner Yachtclub Weiden

Nach der Siegerehrung gab es großes Lob für den Veranstalter, dann machten sich die Gäste auf den meist langen Heimweg – die meisten wollen gerne wiederkommen. So ist der Segelsport auch eine nachhaltige Werbung für unsere Region.

Text Brack, Foto Dr. Zacke

 

 

30. Mai 2011

Tolle Beteiligung bei der 420er Pokalregatta des Dreieich-Segel-Clubs auf dem Langener Waldsee.

Am 21.u 22.Mai 2011 war auf dem Langener Waldsee viel los. Seit Jahren kam es wieder zu einem Feld mit über 30 420er Jollen, genau waren es 31 Boote. Die Teilnehmer kamen aus 5 Bundesländern. Seglerisch war besonders der Sonntag eine richtige Herausforderung.

Die Regatta starte am Samstag gegen 15 Uhr. Erst 3 Stunden später kam es mit einigen Problemen wegen schwacher wechselnder Winde zu einem ersten Wettfahrtergebnis. Einige Seglerinnen u. Segler sahen sich durch die schwierigen schwachen Windverhältnisse auch benachteiligt. Die Regattaleitung kam aber ohne Proteste aus dieser Situation heraus. Auf Binnengewässern ist dies eben von den erfahrenen Seglern so eben auch zu erwarten.

Der Sonntag brachte bei Startbeginn gegen 11 Uhr wesentlich bessere Verhältnisse. Es begann mit Bft.2bis 3 und in der 3.u.4. Wettfahrt verstärkte sich 1. Platz v.l.n.r. Ulrike Funke u. Uwe Stumpf  der Wind auf teilweise 5 Bft. Es war richtig sportives Segeln angesagt. Zwar ließ der Wind zwischendurch auch wieder nach, doch gelang es der Wettfahrtleitung mit Jürgen Dietrich vom Dreieich-Segelcub-Langen(DSC-L), alle ausgeschriebenen Wettfahrten mit einem Streicher zu segeln. Gerade die Boote im 1. Drittel tauschten in den Wettfahrten oft die Plätze, nur der spätere Sieger Uwe Stumpf u. Ulrike Funke vom Segelverein Saalburg/Thüringen (SVS) konnte mit den gewerteten Plätzen 1 u.1. u.2 deutlich überzeugen.

Die jüngere Crew Jan Hofmann u. Simon Weber von der Segelgemeinschaft Erlangen (SGE) wurde mit 4 Punkten Rückstand Zweiter. Dahinter, wieder mit 4 Punkten Abstand überzeugten Annika Merlevede u.Kira Niepel vom Yacht-Club Lyster (YC-L). Bester 420er vom DSC-L wurden die erfahrenen Segler Wolfgang Blankenburg und Markus Endler auf dem bei diesem großen Feld sehr guten 5. Rang. Ein weiteres Boot des DSC-L erreichte mit dem 10. Rang ebenfalls noch das 1. Drittel. Die jungen Segler Oliver Jorg u. Felicitas Rohde.

Bei der Siegerehrung gab es neben den normalen Pokalen auch noch zusätzliche Wanderpokale. Es wäre schön, wenn die Crew, die diese mitnehmen konnten, diese auch im nächsten Jahr verteidigen würden.

Am gesamten Wochenende war viel auf der Terrasse u. dem Clubhaus los, weil gerade bei dieser Bootsklasse doch noch Betreuer, Eltern u. Gäste dabei sein wollen. Diesmal hat es sich besonders gelohnt weil der Sonntag neben Sonne auch Wind gebracht hatte. Die Versorgung / Verpflegung konnte ebenfalls überzeugen und der DSC-L freut sich auf die nächsten Regattaherausforderungen.

Text und Fotos Michael Kalis

 

 

29. Mai 2011

Klassenübergreifendes Jugendtraining des HSeV

Zum 14.-15.05.2011 hatte der Jugendvorstand des HSeV unter Leitung von Reinhard Linke zum freien Jugendtraining an die Krombachtalsperre eingeladen. 34 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 16 Jahren konnten die Trainerinnen und Trainer des HSeV begrüßen. Ein toller Erfolg, zeigt es doch, dass es viele interessierte jugendliche Segler in Hessen gibt und dass die Form des freien Trainings der richtige Weg ist. Leider mussten durch die enorme Resonanz schon im Vorfeld Kinder abgelehnt werden, da ein Maximum an Teilnehmern erreicht war. Sowohl das Gelände des Segelclubs Westerwald, als auch die Trainer waren mit dieser Teilnehmerzahl vollkommen ausgelastet.

So startete das Training am Samstag (14. Mai) um 10 Uhr. Nach einer kurzen Begrüßung durch Reinhard und der ein oder anderen Hilfestellung beim Aufbauen der Boote, ging es direkt aufs Wasser. Die Krombachtalsperre schenkte uns in gewohnter Weise einen recht frischen Wind und wechselhaftes Die Trainingsgruppe mit ihren Betreuern Wetter bei eher niedrigen Temperaturen, also optimale Trainingsbedingungen.

Da es sich um ein freies Training handelte, galt es zunächst den Leistungsstand der Kinder herauszufiltern. Vor allem die 22 Optis mussten in sinnvolle Gruppen eingeteilt werden. Eine Vorauswahl war natürlich durch die Kader-Gruppe gegeben, die in gewohnter Weise von Mitja Leipold trainiert wurde. Die übrigen Kinder wurden zunächst von Eva Deichmann und Ann-Kathrin Dübbers betreut. Schon nach kurzer Zeit konnten drei Gruppen gebildet werden, die intensiv trainieren konnten.

Die Zweihandboote wurden von Reinhard und Henrik Simon betreut und die beiden Klassen konnten gut zusammen arbeiten.

Für die Verpflegung tagsüber und am Abend sorgte ein nahe gelegenes italienisches Restaurant direkt am See.

Gegen Nachmittag frischte der Wind noch ein wenig auf. Nach einer kurzen Besprechung an Land sollten Starts geübt werden. Nach den ersten paar Startübungen wurde es für unsere kleinsten Optis dann doch zu viel Wind, so dass die Gruppe sich rasch verkleinerte. Wer wollte, durfte dann bei der fortgeschrittenen Gruppe eine Regatta mitsegeln.

Den abendlichen Abschluss des ersten Trainingstags bildete eine leckere Pizza bei unserem Italiener und anschließend ein kleines Fußballturnier. Wer wollte, konnte sich dann noch den Anfang des Eurovision Songcontest ansehen bis um 21:30 Uhr Zapfenstreich angesagt war, da der nächste Tag früh beginnen sollte.

Am nächsten Morgen ging es schon um 7:30 Uhr mit dem Frühsport los. Während die Fortgeschrittenen und die Mannschaften der Zweimannboote joggen gehen mussten, gab es für die Anfänger ein spielerisches Alternativprogramm.

Nach einem guten Frühstück sollte dann direkt das Wassertraining beginnen. Auch an diesem Tag zeigte sich die Krombach von ihrer besten Seite. Neben Kälte kam nun auch noch Regen zu dem Wetterchaos hinzu. Auch der Wind wurde stärker und bescherte uns unangenehme Regenböen – eine neue Herausforderung für die Kinder. Nach einiger Zeit wurde es vielen einfach zu kalt auf dem Wasser und auch der starke böige Wind machte vielen zu schaffen. Nach diversen Kenterungen ging schließlich auch die Fortgeschrittenen Gruppe an Land und es wurde sich erst einmal aufgewärmt. In gewohnter Weise gab es dann Mittagessen im Restaurant. Im Anschluss war eine weitere kurze Wassereinheit geplant. Es standen wieder Starts auf dem Plan. Um 16:00 h mussten wir dann allerdings schon aufhören, da das geplante Elterngespräch anstand.

Damit war das freie Jugendtraining an der Krombach auch schon beendet. Es war ein sehr schönes und hoffentlich lehrreiches Wochenende. Vielen Dank an alle Teilnehmer, Helfer und vor allem an den Segelclub Westerwald für das Bereitstellen des Geländes. Der Jugendvorstand war sich einig, das wird wiederholt. Das nächste Training steht schon auf dem Plan, die Woche in den Herbstferien auf dem Comer See.

Ann-Kathrin Dübbers, Foto Reinhard Linke

 

 

29. Mai 2011

35. Wiesbadener Stadtmeisterschaft im Segeln

Am 14. und 15. Mai 2011 wurde die 35. Stadtmeisterschaft im Segeln um den Ehrenpreis der Landeshauptstadt Wiesbaden ausgetragen. An der Segelregatta, die traditionell durch den Wiesbadener Yachtclub WYC ausgerichtet wurde, nahmen 40 Boote der Klassen Shark, Sprinta, Karavell, J22, Jollen und Ausgleicher, aufgeteilt in drei Startgruppen, teil. Bestes Segelwetter erlaubte einen spannenden Wettkampf auf dem Rhein, allerdings verlangten ein Impressionen unter der Dyckerhoff-Brücke. paar heftige Regenschauer und starke Windböen den Skippern seglerisches Können ab. Durchnässt, aber gut gelaunt konnten sich die Teilnehmer dann in der gemütlichen Pella-Stube des WYC bei einem leckeren Essen stärken. Stadtmeister bei den Kielbooten wurde Yacht ‚Azzurra’ mit Karl-Heinz und Andrea Mohr sowie Jörg Fleischer. Stadtmeister bei den Jollen wurde Konstantin Mehl mit seiner ‚Rieslingzauber’. Anwesend bei der Siegerehrung war die stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin Katharina Queck, die sich beim Wiesbadener Yachtclub WYC für das Engagement bei der Jugendarbeit bedankte, insbesondere für die Zusammenarbeit bei der Segelausbildung mit der Schiersteiner Erich-Kästner-Schule.

Text und Foto Regine Simon

 

 

29. Mai 2011

Wo sind denn all die Optimisten hin?

Im letzen Jahr durfte der Wasser- und Fischereisportclub Schotten beim Vogelsberg-Cup der Optimisten an der Niddatalsperre 22 Kinder zur Optimisten B Regatta begrüßen. Die damalige Wettfahrtserie war die zweite Wertungsserie der Hessenmeisterschaft. In diesem Jahr war die Hessenmeisterschaft an andere Vereine vergeben. Daher kamen leider nur 6 Kinder von auswärtigen Vereinen und 5 Kinder aus der eigenen Optigruppe. Die ausgeschriebene Opti A Regatta konnte gar nicht durchgeführt werden, da nur 3 Meldungen vorlagen.

Bei tollen Wetter und nur in der Stärke wechselnden Südwestwind konnten Alle Optikinder und das Regattateam bei der Siegerehrung. jeweils am Samstag (21.05.) und Sonntag zwei Wettfahrten gesegelt werden.

Sieger des diesjährigen Vogelsberg Cup war Sebastian Steinmeier vom Segelclub Inheiden, Zweite wurde Katharina von Schleinitz vom HSSC. Den dritten Platz ersegelte sich Eric Techen vom DSCL. Weiter platzierten sich Caroline von Schleinitz (HSSC), Max Vehling (SCI), Laura Blumenthal (SCI), Noemi Tamme, Nils Herzig, Maike Rößler, Leonard Diez und Emil Hampel (alle WFCS). Der erste und letzte Sieger wurden mit einem Riesenschaumkuss belohnt. Mit etwas kleineren Schaumküssen wurden auch die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer geehrt.

Natürlich gab es nicht nur Schaumküsse sondern auch Pokal- und Medaillenpreise für die jungen Seglerinnen und Segler.

Der Sieger Sebastian Steinmeier bekam auch die sportliche Fairness Medaille, da er mit seinem Boot bei einer gekenterten Seglerin geblieben ist, bis diese wieder in Ihrem Boot war und weiter segeln konnte.

Der WFC Schotten freut sich schon auf die nächste Optimistenregatta an der Niddatalsperre mit hoffentlich wieder größeren Meldezahlen.

Text Marcus Pfeiffer (WFC – Schotten), Foto Michael von Schleinitz (HSSC)

 

 

28. Mai 2011

Stadtmeisterschaft und Aquila-Ranglistenregatta auf dem Dutenhofener See

Am 14. und 15. Mai richtete der Segelclub Gießen auf dem Dutenhofener See eine bundesweit ausgeschriebene Ranglisten-Regatta der Aquila-Klasse aus. Zeitgleich wurde dabei auch die schon zur Tradition gewordene, klassenoffene Stadtmeisterschaft der Stadt Gießen ausgetragen, die gleichzeitig den ersten Lauf der Clubmeisterschaft der vereinsinternen Clubrangliste darstellt. Stadtmeister kann jeder werden, der Gießener Bürger ist oder einem Gießener Segelclub angehört. Die am Dutenhofener See immer beliebter werdenden Aquila-Segeljollen werden von zwei Personen gesegelt und haben sportliche, aber stabile Segeleigenschaften. Sie können ins Gleiten kommen und reagieren

Gerangel an der Bahnmarke

sensibel auf das Ruder. Aber auch bei stärkerem Wind bleiben sie noch gut beherrschbar. Es gibt sie in einer stabileren Hubkiel-Ausführung sowie in einer leichteren und schnelleren Schwert-Ausführung. Durch das geräumige Cockpit finden auch mehr als zwei Personen bequem Platz, was die Aquila zu einem idealen Boot auch für Ausbildungszwecke macht.

An der Regatta nahmen fünf Jollenkreuzer, zwei weitere Jollen, zwei Optimisten-Jollen, fünf Laser-Jollen und sieben Aquila-Jollen, davon vier Auswärtige, teil.

Für die Aquila-Jollen wurden getrennte Wertungen für die bundesweite Rangliste und die Stadtmeisterschaft notiert. Außerdem bekamen die Jollenkreuzer, die weiteren Jollen, die Laser und die Optimisten-Jollen jeweils eigene Wertungen. Die gesegelten Zeiten der weiteren Jollen und Jollenkreuzer können durch Einbeziehung der sogenannten Yardstickzahl bei der Auswertung verglichen werden. Diese gibt an, wie schnell ein Boot bauartbedingt ist. Je kleiner die Yardstickzahl ist, desto schneller ist ein Boot. Alle Boote starteten zeitgleich und hatten eine vorgegebene Rundenzahl um das olympische Dreieck zu segeln. Lediglich die Optimisten-Jollen mussten nur ein Dreieck segeln, da sie deutlich langsamer als die anderen Bootsklassen sind.

Regattaleiter war Gerd Korzer, unterstützt von der Sportwartin des SCG’84, Susanne Lücker. An beiden Tagen herrschte unbeständiges Wetter mit vereinzelten Niederschlägen. Die durchziehenden kleinen Fronten brachten jedoch kräftige Winde und starke Böen mit, sodass schon am Samstag ab 14:00 Uhr zwei der vier geplanten Wettfahrten ausgetragen werden konnten. Für einige Segler - speziell auf den etwas kippeligeren Laser-Jollen - war dies jedoch in Verbindung mit einigen Kenterungen der Anlass, die nächste Wettfahrt auszulassen, sodass bei der zweiten Wettfahrt am Samstag nur noch drei von fünf Laser-Seglern starteten.

Am Sonntag war ab 10:00 Uhr Startbereitschaft angesagt und pünktlich zu dieser Uhrzeit setzten auch wieder die gleichen kräftigen Winde ein. Die weiteren zwei Wettfahrten konnten also ohne Zeitverzögerungen gestartet werden.

Die Gewinner waren:

Gerd Betz und Klaus Dietrich (WSV) bei den Jollenkreuzern,

Kerstin Thölke (SCG 84) bei den Optis,

Marcus Wörz (SCG 84) bei den Lasern,

Renner (SSGE) bei den weiteren Jollen.

Aquila-Stadtmeister wurde das Team Michael Theilen und Stefan Schneider,

die Aquila-Rangliste gewann das Team Michael Bonnet und Rolf-J. Christians vom SCHo,

Text und Foto Manuel Stieland

 

 

18. Mai 2011

Seniorenregatta 2011 auf dem Langener Waldsee

Seit über 40 Jahren gibt es beim Dreieich-Segelclub-Langen (DSC-L) bereits die Seniorenregatta.

Senioren sind hier Seglerinnen u. Segler, welche 35 Jahre u. älter sind. Seit 3 Jahren wird diese Regatta nicht mehr an einem kompletten Wochenende ausgesegelt sondern nur noch sonntags.

Am 15.5.2011 war es wieder soweit. Diese Regatta ist offen für alle Klassen und wird nach Yardstick gewertet. Es traten ab 10.00 Uhr 14 Zweimannboote an. Traditionell sind die meisten Seglerinnen u. Segler vom Revier des Langener Waldsees und somit vom Wassersportverein-Langen(WSV-L) und vom DSC-L. Der ausrichtende DSC-L freut sich aber jedes Jahr auch über externe Teilnehmer.

Zum Start für die 3. Wettfahrt.. Dieses Jahr war ein auswärtiges Boot (Korsar) vom SC-Inheiden (SCI) dabei. Diese Crew konnte fast den Gesamtsieg holen. Nur mit einem Punkt Unterschied wurden Martin u. Iska Fischer vom SCI Zweiter hinter dem Korsar der neuen Sportwartin Karin Herold und ihrer Schwester Sabine Kaufmann vom DSC-L. Dritter wurde eine Crew mit einem Schwertzugvogel. Heinz Wendel, eigentlich Finnsegler, mit seinem Vorschoter Michael Pottmann DSC-L.

Von den 14 gestarteten Booten waren 9 Boote vom DSC-L u. 4 Boote vom WSV-L, dazu das Boot aus Inheiden. Es segelten von den Bootsklassen noch eine H-Jolle, einige Lis und weitere Schwertzugvögel mit.

Das Wetter brachte alles, was der Segler brauch und liebt. Optimistisch ging es an den Start. Kein Regen - noch kein Regen. Im Laufe der 2. Wettfahrt kam es aber mächtig runter. Der Wind blieb relativ konstant von Nord-West in Böen bis zu 4 Bft.

Es wurden 3 Wettfahrten gesegelt und gewertet. Teilweise waren die einzelnen Ergebnisse bei den

Wettfahrten sehr unterschiedlich, die ersten 4 Boote segelten aber konstant vorne mit. Die DSC-L Küche glänzte mit gutem Essen, auch das Kuchenbuffet war sehr einladend.

Die Segler bedankten sich bei der Wettfahrtleitung von Christian Fischer, der einladende Verein bei den Seglerinnen u. Seglern. Nachdem dann bei der 3. Wettfahrt auch wieder die Sonne schien und es auf der Terrasse sehr warm wurde, blieben einige Seglerinnen u. Segler nach der Siegerehrung noch länger am See.

Text und Foto Michael Kalis

 

 

18. Mai 2011

Hessische Segler punkten in Graben Neudorf


Start zur 2. Wettfahrt am Samstag den 14.5.

Kim Christjan Sator vom Offenbacher Ruderverein 1874 konnte mit einem 9.Platz weitere wichtige Punkte in der Far East Deutschland Cup Wertung in der Optimisten Klasse verbuchen. Im Feld der 32 Starter waren 3 Kinder aus Hessen. Die Regatta in Graben Neudorf bei Bruchsal fand unter zum Teil stürmischen Bedingungen statt. Neben Katharina (Platz 11) und Karoline v. Schleinitz (Platz 20) kam Kim Chr. Sator mit den starken Böen am besten zurecht.

Der Far East Deutschland Cup ist in der Optimisten Klasse die Besten-Rangliste in Deutschland, die bis zu 1200 Optimisten- Seglerinnen und -Segler wertet. Kim Christjan Sator hat mit seinem guten Abschneiden in dieser Rangliste die Führung der hessischen Segler inne, dicht gefolgt von Katharina v. Schleinitz vom HSSC und deren Schwester Karoline v. Schleinitz.

Text und Foto Matthias Sator

 

 

18. Mai 2011

Souveräner Sieg in Hessen

Die Krombachtalsperre ist bei den Seglern genauso gefürchtet wie beliebt. Gefürchtet wegen ihres erfrischenden Wetters – Hagelschauer gehören zur Regatta eben dazu, aber auch Schneefall will man dort im Mai schon erlebt haben. Doch sie ist auch beliebt, denn auf den Wind dort oben kann man sich meist verlassen.

Auch in diesem Jahr trafen sich die 470er Segler Anfang Mai an der Krombachtalsperre im Westerwald zum Krombachkringel, den ersten Lauf der Hessenmeisterschaft. Henrik Simon (WSVB-L) und David Heitzig (NRV) fuhren schon am Donnerstag zum Vortraining an den Stausee. Überraschend gutes Wetter empfing sie, leider jedoch kein Wind. Also blieb Zeit, um am Boot zu basteln. Freitags herrschte leichter und ständig drehender Wind bei Sonnenschein und angenehmen 20°C, schönste Segelbedingungen also. Nach einem erfolgreichen Trainingstag, an dem man sich auf Material und auch auf den drehenden Wind einstellen konnte, war das Team bestens vorbereitet für die folgenden zwei Regattatage.

Samstags waren ähnliche Bedingungen wie am Vortag und nach zwei souveränen Start-Ziel-Siegen war der Tag schon vorbei und konnte mit einigen ordentlichen Steaks (nach alter Krombach-Tradition) ausgeklungen werden.

Sonntags wehte zunächst etwas mehr Wind, an die vier Windstärken in Böen machten das Segeln interessanter. Auch die letzten beiden Rennen der Serie konnten nach einigen Startschwierigkeiten doch noch souverän durch das Team Simon/Heitzig gewonnen werden. Das Endergebnis war klar und nach der Siegerehrung ging es gleich wieder aufs Wasser um weiter zu trainieren.

Die nächsten zwei Tage wurden noch zum Training genutzt, dann wurde das Boot fertig gemacht, verpackt und Richtung Kiel geschickt, wo in der letzten Maiwoche ein weiteres Training stattfinden soll.

Henrik Simon

 

 

17. Mai 2011

Conger Cup Ranglistenregatta auf dem Main


Die Herausforderung: Segelregatta und Berufsschifffahrt.

Am Wochenende 14./15.05.2011 fanden sich Conger Segler aus Hessen, Saarland, Nordrhein-Westfalen und Bayern am Main ein, wo der Segelclub Hochheim seine alljährliche Conger Cup Regatta ausgeschrieben hatte. Der Conger Cup ist eine Ranglistenregatta der vom Deutschen Seglerverband anerkannten nationalen Bootsklasse “Conger“. Die Wettfahrten zählen als Wertungslauf für die diesjährige Rangliste und als Qualifizierungslauf zur Hessenmeisterschaft. Am Samstag gegen 13:00 Uhr schoss Wettfahrtleiter Carsten Will die Regatta an. 15 Mannschaften gingen mit ihren Conger-Jollen an den Start. Bei guten Windverhältnissen konnten die Segler an diesem Tag zwei Wettfahrten durchführen. Vereinseigene Sicherungsboote und die DLRG Hochheim waren auf dem Wasser in Bereitschaft. Sie machten vor allem auf die Berufsschiffe in und aus der Kostheimer Schleuse aufmerksam, deren Fahrwasser durch das Regattafeld geht und die uneingeschränkt Vorfahrt haben. Aber auch das Bergen einer gekenterten Jolle wurde souverän gemeistert. Es waren spannende Wettkämpfe zu beobachten, besonders wenn “alte Taktiker“ aus ihrem Hochheimer Heimatrevier mit “gestandenen Gästen“ um die besten Positionen an den Wendebojen kämpften. Nach zwei spannenden Wettfahrten zog eine Wetterfront durch. Danach blieb der Wind erwartungsgemäß aus. Der erste Wettkampftag klang bei einem guten Essen und dem legendären “Seglerhock“ aus. Am folgenden Sonntag konnten aber nach einem gemeinsamen Frühstück noch zwei Wettfahrten stattfinden. Da für jedes Team aber nur 3 Wettfahrten gewertet werden, ist jeweils die schlechteste Platzierung ein “Streicher“ und geht nicht in das Endergebnis ein. Nach einem gemeinsamen Mittagessen gab es dann auch die obligatorische Siegerehrung. Knapp aber verdient ging der 1. Platz an Thomas Hartmann und Varsha Shukla vom SCHo. Auf dem 2. Platz folgten Michael Altmann und Elvira Schulze, ebenfalls SCHo. Platz 3 ging an Michael und Annette von Schleinitz vom HSSC in Frankfurt.

Das Wetter war leider nicht perfekt, aber die Stimmung wie immer gut und kameradschaftlich.

Das nächsten Ereignis im Segelclub Hochheim wird der Aquila-Cup am 11. und 12. Juni sein, bei der die Klassenvereinigung der Aquila Segler ihr 30-jähriges Jubiläum feiert. Weitere aktuelle Informationen zum Segelclub Hochheim und seinen Aktivitäten sind auf der Homepage des Clubs unter www.segelclubhochheim.de und in unserem Schaukasten am Mainweg zu finden.

Text und Foto Friederike Hohmann

 

 

11. Mai 2011

Der Schwertzugvogel im einundfünfzigsten Jahr kein Bisschen flügellahm

Seit Bestehen des Vereines, also schon seit 44 Jahren, spielt der Schwertzugvogel im Wasser- und Fischereisportclub Schotten eine große Rolle. Das alljährliche Aussegeln des traditionellen Mengwurstordens war auch in diesem Jahr wieder eine spannende Regatta.

Fünf hessische Teams und sechs Teams aus NRW, Rheinland Pfalz und Bayern trafen sich dazu am 07. / 08.05.2011 an der Niddatalsperre bei Schotten. Die Veranstaltung war ebenso erste Wertungsserie der Hessenmeisterschaft als auch der Süddeutschen Meisterschaft. Der Wettfahrtleiter meisterte am Samstag zwei Wertungsläufe und am Sonntag die dritte ausgeschriebenen Wettfahrt, bei drehendem aber teilweise kräftigem Ostwind. Das herrliche Wetter und der zünftige Samstagabend bei Rippchen und Kraut, sowie viel Freibier, entschädigten die Segler für die schwierigen Bedingungen. Bis tief in die Nacht feierten die Segler mit Gitarrenmusik von Jan Rohpeter (Teilnehmer aus Schwertzugvögel während der Wettfahrt. Mühlheim Ruhr), sowie am Waschbrett begleitet vom späteren Sieger Axel Fischer. Die Mannschaft Axel Fischer (RC Traben-Trabach) und Michael Müller (Segelclub Kahl) gewannen zwei Wettfahrten, die dritte Wettfahrt gewannen Ulrich Brach und Christof Hausmann (RCTT). Die für den DSCL startende beste hessische Mannschaft, Christian Flemming und Carsten Stubenrauch, konnten den zweiten Platz belegen. Dritte und beste Mannschaft des WFC-Schotten wurde Rüdiger und Patrick Amann. Weitere Mengwurstorden (Oberhessische Spezialität, Mischwurst am Band in einer großen Blase umgehängt, aus Leber- und Blutwurst) wurden ebenfalls für die beste Gemischte, die Weitgereistete, und die letzt platzierte Mannschaft vergeben.

Die zweite Wertungsserie der Hessenmeisterschaft wird im September am Langener Waldsee ausgesegelt. Der nächste Wertungslauf zur Süddeutschen Meisterschaft wird schon an Christi Himmelfahrt am Staffelsee (Bayern) gestartet. Der WFC freut sich auch schon auf den nächsten Einflug der Schwertzugvögel an der Niddatalsperre im nächsten Frühjahr.

Marcus Pfeiffer, WFC Schotten

 

 

09. Mai 2011

Vereinsmeisterschaft beim Wassersportverein Bergstraße

Obwohl für den 16. April 2011 strahlender Sonnenschein vorhergesagt war, erlebten die Segler vom Wassersportverein Bergstraße in Heppenheim einen durch Hochwasser vergrößerten Bruchsee bei bewölktem Himmel. Der allerdings schickte den benötigten Wind, als sie den ersten Teil der Vereinsmeisterschaft aussegelten.

Die Vereinsmeisterschaft ist nicht ganz zu vergleichen mit einer harten Ranglistenregatta, sie dient mehr der Belebung der Vereinsaktivitäten, fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl der Segler und bildet beim WSVB-L den Start zur Segelsaison. Trotzdem werden die Regattaregeln genauso wie die Anweisungen der Regattaleitung streng beachtet und jede Crew strebt nach einem Platz auf dem Siegertreppchen.

9 Boote der Yardstick-Klassen, darunter alleine 6 LASER, sowie noch je ein 420er, 470er und Lis-Kreuzer, sowie 3 Jüngstenboote „Optimist“ tummelten sich an der Startlinie, als Sportwart Detlef Sigmund um 13:00 Uhr den ersten Lauf startete. Da die verschiedenen Bootsklassen unterschiedliche Segeleigenschaften haben und das Können der einzelnen Crews und nicht die Schnelligkeit der Bootsklassen bewertet werden soll, erfolgt die Wertung nach „Yardstick“ mit Zeitausgleichsfaktoren. Nur die Optis werden als eigene Klasse gewertet. Gesegelt wurden zwei Läufe mit je drei Runden auf einem Kampf an der ersten Wendetonne. Dreieckskurs bei 1 bis 2 Beaufort Wind, in Böen schon auch manchmal 3 Beaufort aus östlichen Richtungen.

In beiden Läufen kam bei den Yardstickbooten Eva Deichmann als erste ins Ziel. Beim ersten Lauf folgte ihr Christian Förderer, beim zweiten Lauf ihr Vater Marco Deichmann, alle drei segelten LASER. Bei der Optigruppe siegte im ersten Lauf Tim Kellner, im zweiten Lauf Vincent Benz.

Wer den Pokal des WSVB-Meisters 2011 aber endlich erhält, ist noch völlig offen. Denn erstens werden bei den Yardstickbooten noch die Ausgleichsfaktoren für die unterschiedlichen Segeleigenschaften dazuberechnet und 2. entscheidet die Gesamtwertung mit dem 2. Teil der Meisterschaft, der im Herbst ausgetragen wird. Dieses Gesamtergebnis wird auf der Weihnachtsfeier bekannt gegeben und der Pokal auch überreicht. Bis dahin können die Segler nur raten.

Den Ausklang des ersten Teils der Vereinsmeisterschaft bildete ein zünftiges Grillen, bevor die Bergsträßer Seglerjugend ihre 420er und Optis reisefertig auf Trailern verpackten. In der Osterwoche ging es nach Hyères in Südfrankreich, um mit der restlichen Kadergruppe des Hessischen Seglerverbandes zu trainieren.

Günther Probst

 

 

13. April 2011

Rasmus durch ein Glas Sherry geweckt

In Hochheim stehen die Segelboote seit geraumer Zeit wieder auf ihrem Platz am Mainweg und der Steg ist wieder im Wasser.

Am Sonntag, dem 10.04. lud der Club dann um 11:00 Uhr zum Start der Riesling-Regatta – das Ansegeln des Segelclub Hochheim. 8 Boote standen zum Start bereit, als der 1. Vorsitzende des Vereins, Dr. Rainer Basten, die Segler und die neue Saison begrüßte und das obligatorische Glas Sherry in dem Main vergoss; ein alter Seglerbrauch an Rasmus, den Herrn über alle Meere, Flüsse, Seen, Teiche, Tümpel etc.

Der Wind war auch dieses Jahr leider wieder nur lau. Trotzdem konnte Regattaleiter Michael Altmann aber gegen 11:30 die Wettfahrt starten und 8 Jollen sowie unser Nachwuchs mit 3 „Optimisten“ segelten in die neue Saison. Rasmus war an diesem Tag noch etwas verschlafen; das mit der glücklichen Heimkehr hat aber prima geklappt.

Spaß für Kinder: Rundfahrten auf dem Main Eberhard Schiller und Valentin Petters konnten als Sieger den namensspendenden “Riesling“ aus der Hand von Sportwart Jürgen Bauer in Empfang nehmen. Platz 2 belegten Jürgen Bauer und Dirk Gärtner; Platz 3 ging an Martin Lutz und Sebastian Best. Martin Lutz, der in der Jugendgruppe des SCHo das Segeln vom Opti bis zum 420er erlernt hat, wurde mit seinem 470er bereits Hessenmeister der “U19“ in dieser Klasse. In ein paar Tagen ist wieder Wochenende und am 14./15. Mai 2011 die nächste Regatta, der Conger Cup…

Im Anschluss hatten die Kinder und Jugendlichen noch viel Spaß bei Rundfahrten mit unseren Motorbooten. Bei Mittagessen, sowie Kaffe und Kuchen klang ein sommerlicher Frühlingssonntag aus.

Text und Fotos Friederike Hohmann

 

 

12. April 2011

Saisonstart der Optimisten-Segler beim Segelclub Inheiden

Am Wochenende war es endlich wieder soweit, nach der langen Winterpause fand am 9. und 10. April die erste Veranstaltung im Segelclub Inheiden e.V. statt. Bei herrlichen frühlingshaften Temperaturen von 20 Grad konnte Wettfahrtleiter Peter Klinkerfuß die angereisten 24 Kinder im Alter zwischen 7 und 14 Jahren in der Gruppe B der Optimisten begrüßen. Neben den Teilnehmern weiterer hessischer Vereine waren auch Teilnehmer aus dem Saarland, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Mecklenburg-Vorpommern dabei.

Nach der obligatorischen Steuermannsbesprechung am Samstag musste sich der Wind noch ein wenig stabilisieren, so dass am frühen Nachmittag die erste der beiden Wettfahrten bei 1-2 Windstärken aus westlicher Richtung stattfinden konnte. In diesem Lauf setze sich Robin Rockenbauch vom Segelclub Nordsaar mit einem guten Vorsprung an die Spitze. In der zweiten Wettfahrt an diesem Siegerehrung: (v.l.) Robin Todt, Robin Rockenbauch, Stefan Meier Tag hatte der Wind auf konstante 2 Windstärken zugelegt und auf Nordwest gedreht. Aufgrund eines nicht ganz so guten Starts musste sich der Sieger der ersten Wettfahrt nach vorne kämpfen und landete auf Platz 2 hinter Stefan Meier vom Düsseldorfer Segelclub Unterbach. Kurz vor Sonnenuntergang waren dann alle Teilnehmer wieder an Land und der erste Tag vorbei.

Mangels Wind fand am Sonntag leider keine Wettfahrt statt, so dass um 13 Uhr seitens der Wettfahrtleitung die Veranstaltung beendet wurde. Robin Rockenbauch war aufgrund der besseren Plätze auf Gesamtplatz 1 vor Stefan Meier auf Platz 2. Den 3. Platz sicherte sich Robin Todt von der Segler-Vereinigung Wuppertal.

Die Inheidener Segler platzierten sich wie folgt:

5. Max Vehling

6. Sebastian Steinmeier

7. Lia Höhle

12. Laura Blumenthal

23. Finn Haro

Text und Foto Frank Eiser (SCI)

 

 

03. April 2011

Hessische Optis beim YC-Lahr

Am 26.-27.3.2011 ging die neue Regattasaison für die Hessischen Optisegler wieder los. Diesmal ging es zum YC-Lahr in Baden-Württemberg. Als Clubhaus hatte der Verein ein Clubschiff mit einem untervermieteten Restaurant. Das fanden die Kinder sehr nett.

Um 13.00 Uhr begann die Steuermannsbesprechung. Start war um „zwei“. Am Start waren 18 Opti-B und 26 Opti-A. Die Startlinie war sehr kurz und sehr nah am Ufer, so dass es nach dem Start zu einem großen Gedränge kam. Sie fuhren zwei Runden Dreieck-Schleife. Beim zweiten Start war die Linie etwas größer, für einige verlief der Start daher etwas besser. Nach einer Weile drehte allerdings der Wind andauernd und hörte dann nach einiger Zeit schließlich auf, sodass die Wettfahrtleitung abbrechen musste. Bis zum Ende der Startbereitschaft um 17:30 Uhr kam leider kein Wind mehr.

Die hessische Gruppe. Rechts Katharina von Schleinitz und Eric Fischer. Am nächsten Morgen war um 9.45 Uhr Startbereitschaft (in der Nacht war die Zeitumstellung). Eine Seglerin aus Hessen kam erst um 10:30 Uhr zum Club. Sie hatte jedoch Glück, es war bis dahin kein Wind. Ein erster Startversuch musste abgebrochen werden, denn bevor alle am Start waren, war der Wind schon wieder weg. So blieb es dann auch den ganzen Tag.

Zur Siegerehrung am Nachmittag gab es für jeden ein T-Shirt. Die ersten drei bekamen zusätzlich einen Pokal. „Am Ende waren, glaube ich, alle zufrieden“, so der Kommentar eines Seglers. Die Hessen belegten in Opti-A den 15. Platz mit Felix Laukhardt und den 18. Platz mit Leonard Zacher. In Opti-B belegte Eric Fischer den 2. Platz, Katharina von Schleinitz den 3. Platz, Kim Sator den 6., Antonia Gfrörer den 15. und Caroline von Schleinitz den 16. Platz.

Text: Felix Laukhardt GER 12672 MAABOOTSCHE /ü. Günther Probst, Foto: Thomas Laukhardt

 

 

26. März 2011

Der Hessische Seglerverband hat einen neuen Präsidenten – Standing Ovations für den alten.

Ein interessanter Workshop und eine konstruktive Verbandsversammlung erwartete die Delegierten am 19. März am Hessischen Seglertag 2011. Als ausrichtender Verein hat sich der Segelclub Gießen e.V. viel Mühe gegeben, die Delegierten zufriedenzustellen. Dabei war das gar nicht leicht, der ursprünglich geplante Veranstaltungsort war kurzfristig nicht mehr verfügbar. Mit dem Ausweichquartier im Festzelt der Seegaststätte „Anker“ am Dutenhofener See landete er jedoch einen Volltreffer. Nicht nur der maritime Festschmuck passte, sondern auch das Wetter. Strahlender Sonnenschein über dem Heimatrevier des Segelclubs Gießen ließ die Sehnsucht nach der neuen Segelsaison wieder erwachen.

Wie schon in den Vorjahren beginnt der Seglertag bereits am Vormittag mit einem Workshop. Zu Beginn brachte Volker Christmann in einem interessanten Vortrag den Zuhörern die Segelyacht ANITA näher. ANITA ist ein 1938 von Abeking&Rasmussen gebauter Zwölfer (12mR). Diese Yachten waren Prestigeobjekte nicht nur für die Reichen, die sie bauen ließen, sondern auch für die Werften, die sie bauten und die Konstrukteure, die sie zeichneten. Sie wurden auf Geschwindigkeit hin entwickelt und waren als Königsklasse der Segelboote die Schiffe, mit denen damals der Americans Cup ausgesegelt wurde. Nur noch wenige Schiffe existieren. ANITA gehört heute dem Segelclub Zwei Präsidenten Reinhard Fuhr (li) und Klaus-Dieter Lachmann (re). Rheingau, wurde die letzten Jahre als Schulschiff für die Jugend auf den Meeren eingesetzt und ist renovierungsbedürftig. „Wir tun alles in unsere Macht stehende, um die ANITA zu erhalten. Sie ist eben über 70 Jahre alt und braucht jetzt ein grundsätzliches Refit, angefangen vom Unterwasserschiff bis zur Takelage und den Segeln. Allein werden wir es wohl kaum schaffen.“ So die Aussage des zum Segelclub Rheingau gehörenden Fördervereins „Freunde der SY ANITA“.

Der zweite Block an diesem Vormittag war eine Diskussion über die strategische Ausrichtung des Hessischen Seglerverbandes. „Breitensport oder Leistungssport?“ war die Frage, die eifrig diskutiert wurde. Einig waren sich am Schluss alle, dass man eigentlich Beides will, aber man war sich auch bewusst, dass ein kleiner Seglerverband mit begrenzten Mitteln auch nur begrenzte Möglichkeiten hat. Trotzdem kamen viele Punkte hoch, die nun der Landesjugendobmann in seine strategische Planung einarbeiten wird.

Am Nachmittag dann die eigentliche Verbandsversammlung mit dem üblichen Procedere. Der Vorsitzende des SCG´84, Prof. Dr. Manfred Reinacher, begrüßt die Gäste und stellt den gastgebenden Verein vor. Der Verein hat 145 Mitglieder, davon sind 25% Jugendliche. Der Präsident des HSeV, Klaus-Dieter Lachmann, begrüßt die Ehrengäste und bedankt sich beim ausrichtenden Verein, danach steigt er sehr schnell in die Arbeit ein. Viel steht auf der Tagesordnung, von Ehrungen über Neuwahlen bis zur Abarbeitung von Anträgen.

Eine erfreuliche Aufgabe für ihn ist die Ehrung von erfolgreichen hessischen Seglern. Es holten sich Karlo Schmiedel und Stefan Oetken den 3. Platz in der WM in der 470er-Klasse „Grandmaster“. Henrik Simon und David Heitzig waren in ihrem 470er auch dieses Jahr wieder erfolgreich. Sie erreichten u.a. in der JoDM den 3. Platz, in der JoEM den 21. Platz und in der JoWM den 15. Platz. Johannes Brack und Kilian König vom SCE erreichten im FD in der Kieler Woche Die Delegierten bedanken sich bei Klaus-Dieter Lachmann den 3. Platz. Bernd Klabunde vom SCW und Marcus Pfeiffer vom WFC Schotten engagierten sich in der Ausbildung für Trainer-C-Scheine, außerdem feiert der SCW in diesem Jahr sein 100. Jubiläum. Als Dank bekamen die Geehrten ein kleines Präsent.

Die Berichte des Vorstandes geben in vielen kleinen Punkten einen guten Überblick über die im letzten Jahr geleistete Arbeit. Den Dank dafür brachte Kassenprüfer Hans Jürgen Schaewitz vom SSC Diemelsee zum Ausdruck. Er bescheinigte eine excellente Kassenführung und beantragte die Entlastung des Vorstandes. Diesem Antrag folgten die Delegierten einstimmig.

Highlight des Seglertages aber war die Präsidentenwahl. Der bisherige Amtsinhaber zog ein Resümee über seine Amtszeit und verabschiedete sich von den Delegierten. Als Nachfolger wurde von zwei Segelclubs bereits im Vorfeld Reinhard Fuhr vom Dreieich Segelclub Langen vorgeschlagen. Die Delegierten wählten ihn einstimmig. Im Anschluss daran erhielt der bisherige Präsident aus den Händen von Vize Elke Wehling und LJO Reinhard Linke ein Präsent als Dank für seine geleistete Arbeit. Die Delegierten quittierten das mit minutenlangem stehendem Beifall. Ein Zeichen für das gute Verhältnis zwischen Klaus-Dieter Lachmann und den hessischen Segelvereinen.

Der neue Präsident stieg danach gleich in die Arbeit ein. Vom Verband lag ein Antrag auf Änderung der Hessenmeisterschaftsordnung vor. Diese war an die Ordnungsvorschriften des DSV angelehnt, doch die Vielzahl der Ehrungen im Jugendbereich entsprach in keiner Weise der Dichte der Regattafelder in Hessen. Einstimmig wurde die Änderung von den Delegierten angenommen.

So ging ein konstruktiver Verbandstag mit interessanten Diskussionen nach 6 Stunden zu Ende und viele freuen sich, die Runde im nächsten Jahr in Langen wieder zu sehen.

Text und Fotos Günther Probst

 

 

23. Februar 2011

Saisonstart der hessischen Optis in Roßdorf

Kaum war das Hochwasser am Main überstanden, der zweite Schnee wieder geschmolzen und die Messesaison zu Ende gebracht, begann für die hessische Kader-Optigruppe der Start in die Segelsaison 2011.

In Roßdorf in der Nähe von Darmstadt galt es am Wochenende vom 5. bis 6. Februar sowohl bereits gelernte Theorieweisheiten zu wiederholen, als auch neues Wissen zu erlernen. Im Jugendhof hatten wir ein großes Selbstversorgerhaus und den Fußballplatz direkt vor der Haustür. Bei herrlich warmem Wetter bis 10 Grad konnte man sich also auch draußen austoben, Training für Geschicklichkeit und Kondition kann auch Spaß machen. nachdem im Seminarraum die Köpfe zum qualmen gebracht wurden.

Neben den Theorieeinheiten musste aber das Essen selber auf den Tisch gebracht werden. Verschiedene Gruppen bereiteten die Mahlzeiten vor. Leider (oder zum Glück) hatte Leonard das Chili vergessen, aber es hat auch so hervorragend geschmeckt.

Dass Regatten im Kopf gewonnen werden, wissen wir schon lange, deswegen galt es natürlich auch jede Menge theoretische Themen zu besprechen. Dazu gehörten Kleinraum-taktische Grundlagen, Wetter und natürlich die Regeln. Bei denen reicht es selten sie nur auswendig zu kennen, sie müssen auch sicher angewendet und manchmal auch nach der Regatta noch durchgesetzt werden. Dazu hatte ich ein kleines Protestspiel vorbereitet, bei dem in unterschiedlichen Rollen ein fiktiver Fall verhandelt wurde.

Beim nächsten Training in Langen geht es schon das erste Mal aufs Wasser, schließlich wollen wir in Inheiden auf der ersten Regatta gut in die Saison starten.

Text und Foto Mitja Leipold

 

 

16. Februar 2011

20 Jahre Hessenregatta

Vom 22.05.2011 bis zum 27.05.2011 findet zum 20. Mal die Hessenregatta statt. Was einmal mit 21 Yachten begann, hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Bestandteil in der Terminplanung der hessischen Fahrtensegler gemausert. Kontinuierlich ist die Anzahl der Yachten und damit auch die Anzahl der Segler gewachsen. Auch bei der 20. Hessenregatta werden wieder 80 Yachten mit ca. 350 Seglern in sieben Startgruppen an der größten hessischen Segelveranstaltung auf der Ostsee teilnehmen. Teilnehmer aus 20 Clubs haben ihre Meldungen abgegeben. Neun Vereine erfüllen die Voraussetzungen um den Hessencup zu ersegeln.

Trotz der großen Teilnehmerzahl konnte auch in der Vergangenheit der Gedränge im Hafen von Stubbeköbing: Die Teilnehmer der Hessenregatta 2010 liegen im Päckchen. familiäre Charakter der Veranstaltung erhalten werden. Man kennt sich und man trifft sich in unterschiedlichen Häfen während der Saison wieder. Häufige Frage: „Fährst Du die Hessenregatta wieder mit?“. Aber nicht nur die Hessen genießen den Charme der Veranstaltung. Gestanden Seeleute, die ihre Schiffe in den Häfen an der Ostsee liegen haben, genießen die entspannte Atmosphäre der Veranstaltung.

Für die 20. Hessenregatta haben sich die Organisatoren einige Besonderheiten einfallen lassen, die natürlich nicht verraten werden. Die gewohnte Schuppenfete zur Regattahalbzeit in Warnemünde wird unverändert stattfinden. Auch die ca. 160 sm Gesamtfahrstrecke bleibt unverändert.

Der Aufwand, eine solche Veranstaltung zu organisieren, ist in den letzten Jahren allerdings auch größer geworden. Um den gesamten Charakter der Veranstaltung beizubehalten wird man überlegen müssen, ob die Teilnehmerzahlen weiter steigen können. Die Kapazitäten in den Zielhäfen, besonders Gedser und Stubbeköbing sind mit 80 Yachten ausgeschöpft. Der Fahrtensegler-Club Königstein, Ausrichter der Hessenregatta, wird auch zukünftig dafür sorgen, eine sportliche Veranstaltung für hessische und befreundete Segler zu gestalten, ohne dabei die Geselligkeit zu vergessen.

Text Klaus Mackeprang / Foto Christoph Alt

 

 

31. Januar 2011

Mit dem Boot zum Trimm-Dich-Pfad

Als am letzten Freitag im Januar 2011 für die Jugend des Wassersportvereins Bergstraße endlich die Pause nach den Weihnachtsferien vorbei war und neue Trainingsmaßnahmen beginnen sollten, staunten sie nicht schlecht. Der Bruchsee in Heppenheim hatte nun eine andere Größe als gewohnt. Das stark gestiegene Auf dem Weg zum Vogelpark: Die Jugendwartin des Wassersportvereins Bergstraße, Uschi Sigmund, mit ihren Schützlingen. Grundwasser sorgt dafür, dass der See überläuft und die umliegenden Flächen vereinnahmt. Das Hochwasser versperrt den Zugang zu den Stegen. Auch die Wege und Wiesen rund um den See sind bis zum nahegelegenen Trimm-dich-Pfad und zum Vogelpark sind überflutet. Den jungen Wassersportlern eröffnet das allerdings neue Horizonte: Besuch per Boot im Vogelpark, Trimm dich über Wasser - alles ist möglich.

Marco Deichmann / Günther Probst, Foto Deichmann