Hessischer
Seglerverband e.V.








































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Pressemeldungen und Berichte

Pressemeldungen und Berichte aus früheren Jahren ...hier

 

Pressemeldungen 2013

19. Dezember 2013

Königlicher Saisonabschluss der Opti-Seglerinnen aus Frankfurt

Donnerstag, 28.11.2013, Autobahnraststätte Medenbach. Zum Erstaunen der Raststättenbesucher fahren zeitgleich zwei Gespanne auf und beginnen Boote von einem Hänger auf den anderen zu verladen. Dann kehrt eines nach Frankfurt zurück, das andere mit einem Rib und 10 Optis und der Aufschrift „Sailing Team HaWei“ beginnt die lange Fahrt nach Barcelona zur Weiterfahrt auf der Fähre nach Palma de Mallorca. Am Samstag landet die Trainingsgruppe, die bequemer mit dem Flieger anreiste.

Auslaufen vor Superyachten. Sonntag, 1.12.2013, Trainingsbeginn. 9 Kinder aus dem Rheinland, Berlin und die beiden für den HSSC Frankfurt startende Caroline und Katharina von Schleinitz. Das Wetter ist stark bewölkt, Wind 6 – 7 Bft, in Böen stärker. Glücklicherweise fehlt die berüchtigte Welle. Erst einmal werden nur Trimmfahrten gemacht, der Trainer ist unzufrieden. In der Mittagspause dürfen alle Segler die Segel neu bändseln. Die Nachmittagseinheit läuft besser. Geübt wird die Kreuz und Raumschotsegeln. Und unfreiwillig immer wieder kentern und pützen. Und abends lagen alle Kids freiwillig um 19:00 Uhr in der Kiste. Am Montag war der Trainingsbeginn human um 10:00 Uhr. Der Wind hatte nicht nachgelassen, aber die Sonnenbrille durfte am Nachmittag erstmals nicht fehlen. Wieder standen 2 Trainingseinheiten auf dem Programm. Mittlerweile war die Trainingsgruppe des Potsdamer Yacht Clubs eingetroffen und es wurden erste Trainingswettfahrten durchgeführt. Das Tageslicht schwand so langsam, als die Optis in der Hafeneinfahrt auftauchten. Boote abspritzen, abbauen, wegstellen und dann: gleich wieder freiwillig in die Kiste, so platt waren die Kids. Am Dienstag fand sich auch die Trainingsgruppe um George in Palma ein. Es standen zwei Trainingseinheiten auf dem Tagesprogramm, der Wind blies nur noch mit 5 – 6 Bft, die letzten Wolken wurden zur Mittagszeit gesichtet. Der Nachmittag wurde wieder zu intensiven Trainingswettfahrten genutzt, immerhin waren jetzt 5 Segler des STG am Start. Die Eltern fragten sich bereits, wer alle Relaxtes Auslaufen vor Caroline von Schleinitz. Taschenlampen an Bord hatte, als die Segler heimkehrten. Der vierte Trainingstag warf erstmals die Frage auf: „Muss ich denn den Troko anziehen?“ Ja, sie mussten. Sobald die Sonne verschwand, wurde es empfindlich kalt. An allen Tagen musste die Persenning morgens vom Eis befreit werden, zur Mittagszeit kam eher der Wunsch auf, ein Eis zu genießen. Erstmals bekamen wir die Kinder abends auch nicht freiwillig ins Bett, die Trainingseinheiten waren ob des nachlassenden Windes nicht mehr so anstrengend. Während Deutschland sich auf den Orkan Xaver vorbereitete, schlief der Wind auf Mallorca langsam ein. So blieb am Abend auch die Zeit für die Mädels sich das vorweihnachtliche Palma anzuschauen. Der Donnerstag war dann der erste offizielle Regattatag beim Real Club Nautico Palma, ganz der Anmeldung und dem Wiedersehen mit Freunden vorbehalten. Über 360 Seglerinnen aus 14 Nationen waren bei den Optimisten gemeldet, um zur 63th Trofeo Ciutat de Palma zu starten. Wie eng das an den 4 Sliprampen wurde, erlebten wir am ersten Wettfahrtstag.

Über 100 Boote mussten durch eine Engstelle, durch die gerade ein Slipwagen passte. Da gab es heftige Rangeleien und die ersten Beschädigungen. Die irische Mannschaft machte sich besonders beliebt, da sie sich ohne Hemmungen in das Getümmel stürzte. Auch bei der Rückkehr galt hier für sie die Regel, raus, egal wie voll es an der Rampe war. Fairerweise muss man ihnen aber zu Gute halten, dass sie sich an der Start- und Ziellinie umso mehr zurück hielten. Während die Eltern auf der Club-Terrasse im T-Shirt saßen und damit haderten, keine kurzen Hosen dabei zu haben, haderte die Wettfahrtleitung mit dem Wind. 1 Wettfahrt der 3 Opti-Gruppen, keine bei den Lasern und 420er. Auch der Samstag war keinen Deut besser. Nichts bei den Lasern, eine Wettfahrt bei den 420ern und den Optis. Erster Start der ersten Gruppe 15:30 Uhr und der letzten Gruppe um 15:50 Uhr. Bis dahin 130 OCS und BFD, aber trotz des sehr schwachen Windes und des kurzen Zeitlimits nur 2 DNF. Ende der Wettfahrten 17:15 Uhr, Sonnenuntergang 17:26 Uhr, Ankunft der Optis im Hafen: deutlich danach. Der letzte Wettfahrttag: Windstille. Trotzdem ließ die Wettfahrtleitung pünktlich auslaufen. Zwei Zeitlimits gab es: Letzte Startmöglichkeit 15:30 Uhr, Start des Fliegers nach Frankfurt 20:30 Uhr! Die Eltern, die nicht packten, schauten auf den Liveticker und Trac – Trac. Um 11:17: gültiger Start für die erste Opti-Gruppe, Caroline war dabei. 11:34 die zweite Gruppe und um 11:47 wurde Katharina mit der letzten Gruppe nach Massenfrühstart zurückgerufen, gleichzeitig rundete die erste Gruppe Tonne 1 Sekunden vor Ablauf des ersten Zeitlimits für die Gültigkeit einer Wettfahrt. Um 12:15 kam bei den Eltern am Trac Trac Begeisterung auf: die sind ja richtig schnell! Kommentar von Katharina später: irgendwann hatten wir die Nase voll und haben wie die Weltmeister gewriggt. Erst einige, dann immer mehr, schließlich alle. Das Jury-Boot kam, sah es, drehte ab und um 12:17 kam der erlösende Abbruch. Warten auf dem Wasser. Unser Trainer Harald brachte 2 seiner Schützlinge an Land, BFD. Gegen 14:30 Uhr kam er wieder, Caroline hat sich ihren ersten Frühstart eingefangen und bekam dafür ein dickes Lob. Wir konnten das erste Boot stressfrei säubern und abbauen, an eine gültige Wettfahrt glaubte keiner mehr. Um 14:46 Uhr hieß es dann: die Optis kommen zurück, also tatsächlich keine Wettfahrt mehr, Caros BFD blieb ohne Folgen. Mit Platz 157 konnte sie sehr zufrieden sein, Katharina landete auf Platz 226, Schwachwind ist nicht ihr Ding. Die Freude bei den GERs war jedoch groß, Deike Bornemann (SV Weener) gewann die 63.Stadtmeisterschaft von Palma, die leider nur 2 Wettfahrten zuließ. Damit reihte sich diese Regatta nahtlos in die Saison ein, wo das für uns eher die Regel denn die Ausnahme war.

Die Boote sind wieder zurück, die Segelklamotten entsalzt und im Schrank verpackt, die Saison 2013 ist beendet. Es war ein tolles Saisonende bei einem gastfreundlichen königlichen Segelclub in Palma de Mallorca. 15 Regatten fuhren die beiden Mädchen vom HSSC Frankfurt in diesem Jahr, 7 mit mehr als 100 Startern, davon 4 Wettkämpfe im Ausland mit sehr großer internationaler Beteiligung. Jetzt kehrt erst einmal Ruhe ein, bevor die Regatta-Saison 2014 Ende März wieder beginnt

Text und Fotos Michael von Schleinitz

 

 

17. Dezember 2013

Die hessische Seglerjugend im Schiersteiner Hafen

Adventliche Stimmung im idyllisch am Schiersteiner Hafen gelegenen Vereinshaus des Schwimm-Clubs Wiesbaden 1911 e.V.. Es ist der 07. Dezember 2013 kurz nach 14:00 Uhr, als der Landesjugendobmann Reinhard Linke den Hessischen Jugendseglertag 2013 eröffnet. Er freut sich über die rege Beteiligung und übergibt anschließend gleich die Versammlungsleitung an die Jugendsprecherin Eva Deichmann. Sie begrüßt alle Anwesenden, besonders die Vertreter des gastgebenden Vereins und den Vorstand des Hessischen Seglerverbandes und kann die Beschlussfähigkeit feststellen. Anwesend sind Vertreter von 14 hessischen Segelclubs.

Der Jugendvorstand v.li.: Felix Laukhardt, LJO Reinhard Linke, Eva Deichmann, Marcus Pfeiffer, Ann-Kathrin Dübbers, Benedikt Walkembach, Antonia Gförer Auf der Tagesordnung stehen u.a. Berichte des Landesjugendobmanns, der Bootsklassen, sowie eine Info über die Möglichkeiten und Grenzen von Computerspielen in der Segelausbildung, ein Bericht über die DSV-Kaderkriterien, Planungen für das kommende Jahr und Wahlen. Eva Deichmann erläutert die Besonderheit, dass der gesamte Jugendvorstand neu zu wählen ist. In diesem Alter werden die Weichen für die zukünftige berufliche Entwicklung gestellt, ein Ortswechsel ist nichts Ungewöhnliches, außerdem gibt es neben Wahlperioden auch noch Altersbegrenzungen. So ist z.B. Mitja Leipold nach Hamburg umgezogen und legte sein Amt als stellvertretender Landesjugendobmann nieder. In einer angeregten Diskussion werden Kandidaten für die einzelnen Ämter ausgelotet und dann gewählt. Neuer Jugendsprecher ist Benedikt Walkembach, neuer stellvertretender Landesjugendobmann ist Marcus Pfeiffer, Vorstand Segeln beim WFC Schotten. Jugendbeisitzer sind Antonia Gfrörer und Felix Laukhardt, als Erwachsenenbeisitzer werden Eva Deichmann und Ann-Kathrin Dübbers gewählt.

Bei den Berichten war zu hören, dass es wieder eine 420er-Gruppe gibt. Um noch mehr Crews für die Zukunft zu rekrutieren, wurde im Spätherbst beim Wassersportverein Schierstein 1921 e.V. ein Training für Neueinsteiger veranstaltet. Zu einer solchen Zeit rechnete man mit zwei bis drei Crews. Dass dann 24 Teilnehmer auf der Matte standen, war sehr erfreulich, brachte die Trainer aber fast an ihre Grenzen. Schnell wurde Verstärkung organisiert und so konnte ein erfolgreiches Training abgeschlossen werden.

Der Laser mausert sich neben dem 420er immer mehr zum beliebten Umsteigerboot. Immerhin über 20 Boote waren bei den Hessenmeisterschaftsläufen dabei, neben 5 Regatten in Hessen traten die hessischen Laser auch noch bei 4 Regatten in Rheinland Pfalz auf. Dabei wird neben dem Laser-Radial zunehmend für die Jugendlichen der 4.7 sehr beliebt. Auch die bisherige Jugendsprecherin Eva Deichmann schwärmt, dass der Laser 4.7 für den Jugendsport einen riesigen Vorteil gebracht hat.

Computerspiele und Segeln ist kein Widerspruch. Das bewies Benedikt Walkembach in der Vorstellung des Programms „Tactical Sailing“, das auch zur Trainer-Weiterbildung genutzt werden könnte. Es vermittelt einfache Segeltechnik und Vorfahrtsregeln. Man hat die Möglichkeit, virtuell Regatten zu segeln, kann Winddreher simulieren und die Startlinie verschieben. Die Demoversion ist kostenlos, die Vollversion kostet ca. 50,-€.

Nach drei Stunden angeregter Diskussion können dann Eva Deichmann und Benedikt Walkembach den Hessischen Jugendseglertag 2013 schließen und den Delegierten einen guten Nachhauseweg wünschen.

Text und Foto Günther Probst

 

 

11. Dezember 2013

Hessische Lasersegler verlängern die Saison

Nach der Saison ist vor der nächsten Regatta und so war für zwei hessische Laser Segler nach der letzten Regatta in Hessen

für Laser im Rheingau noch nicht Schluss. Der MSC aus Hamburg hatte mit Malte Kamrath einen exzellenten Trainer verpflichten können und so fanden sich an zwei Wochenenden jeweils bis zu 8 Lasersegler in Kiel Schilksee ein.

Für Erik Techen und Kim Christjan Sator nach der gemeinsamen Teilnahme an der IDJüM in Ribnitz, die zweite Trainingsmaßnahme, waren sie in Schwerin noch zu zweit unterwegs, mit Eva Deichmann konnten sie sich nun mit Berlinern, Seglern aus Hamburg und Niedersachsen messen.

bei blauem Himmel und 3-4 Bft. vor der Kulisse  Laboes, was will man mehr An beiden Wochenenden wohnte man im „Haus der Athleten“, hatte also kurze Wege und Vollverpflegung, Rasmus verwöhnte mit nahezu idealem Segelwetter. Malte Kamrath noch immer einer der Top Laser Segler Deutschlands, bot mit insgesamt 8 Wassereinheiten, jeweils bis das Licht ausging, ein sehr anspruchsvolles Training. Sowohl Erik als auch Kim Christjan konnten auf der Ostsee viel für ihr Bootshandling mitnehmen.

Vor den Wassereinheiten wurden ausführlich die Übungen besprochen und Malte konnte auf dem Wasser individuell auf die Umsetzungen eingehen. Highlight waren die allabendlichen Videoauswertungen. Jeder konnte seine eigenen Fehler oder auch seine eigenen gelungenen Manöver begutachten und Malte ging darauf ein. Das seglerische Niveau war hoch und auch die gerade umgestiegenen Segler aus Niedersachsen zeigten eine hohe Disziplin im Training, waren sie doch schon zu Opti-Zeiten im Kader.

Für Erik Techen (DSCL Langen) und Kim Christjan Sator (ORV-S Offenbach), die Ende November ihre Berufung in den hessischen D2 Kader erhielten, ein gelungener Saisonabschluss. Mit Athletik, Training im Kraftraum und Schwimmen werden sie jetzt die Zeit bis zum ersten Training im Frühjahr verbringen.

Matthias Sator, Jugendwart ORV-S

Foto Klaus Fischer

 

 

20. November 2013

Ankündigung: Hessischer Seglertag 2014

Der Hessische Seglertag 2014 wird am 15. März 2014 im Clubhaus vom Schwimm-Club Wiesbaden 1911 e.V. (SCW) im Schiersteiner Hafen stattfinden.

Wie in den Vorjahren beginnt die Verbandsversammlung um 14:00 Uhr.

Anträge zum Hessischen Seglertag müssen bis zum 01. Februar 2014 schriftlich beim Hessischen Seglerverband, z. Hd. Reinhard Fuhr, Kreuzbergweg 10, 64546 Mörfelden-Walldorf eingegangen sein. Alle Mitgliedsvereine des Hessischen Seglerverbandes erhalten nach Ablauf der Antragsfrist eine gesonderte schriftliche Einladung.

HSeV, Günther Probst

 

 

14. November 2013

Überraschend große Anmeldezahl

Die kleinen Segler zeigen großes Interesse. Für den 02./03.11.2013 hatte der Hessische Seglerverband 420er-Segler zu einem Schnuppertraining in den Wassersport-Verein Schierstein 1921 e.V. eingeladen. Ausgeschrieben war das Training für jugendliche Segler die den 420er kennenlernen möchten um ggf. 2014 auf diesem Boot zu segeln.

26 Anmeldungen überraschten Landesjugenobmann und Verein. „Ich hatte mit 2-3 Booten so spät im Herbst gerechnet“, so LJO Reinhard Linke, „freue mich aber über die große Anzahl. Zeigt es doch, wie wichtig solche Lehrgänge sind.“ Mit ein paar logistischen und personellen Änderungen konnte die große Anzahl prima bewältigt werden, zumal der Wettergott sich von seiner guten Seite zeigte.

Neben dem Erwerb vieler neuer Kenntnisse wurden auch neue Bekanntschaften geknüpft, die hoffentlich zu der einen oder anderen neuen Crew im nächsten Jahr führen. Der HSeV wird auf jeden Fall einige Segler zu weiteren Sichtungslehrgängen einladen um in 2014 eine weitere 420er Gruppe aufzubauen.

Text und Foto Reinhard Linke

 

 

07. November 2013

Herbst 2013: Hessisches Opti - Kadertraining am Comer See

Der Comer See begrüßte Björn, Caroline, Eric, Katharina und mich mit Sonne, Wind und spätsommerlichen Temperaturen. Es versprach eine tolle Woche zu werden. Die Trainer Reinhard und Benny empfingen uns mit einem Flaggen - und Trimmtest = erste Wertungspunkte.

Pünktlich zum Sonntagmorgen ließ der Wind nach und das blieb auch noch die nächsten zwei Tage so. Unsere Eltern konnten die Zeit zwar super zum Wandern und Fahrradfahren nutzen, aber für uns bedeutete es vor allem paddeln = Oberarmtraining.

Traumhafte Kulisse: Optis kehren in den Hafen zurück. So blieb einige Zeit für Theorie: Aerodynamik und Wetterkunde. Die regelmäßige Beobachtung der „Windfelder“ auf dem See führte meist zu der Bemerkung: „Das sind doch nur thermische Ablösungen!“

Dafür nutzten wir das Trainerboot zur Fahrt in die nächste Eisdiele!!! Benny beschallte dabei den See mit heißen „OPTI“ – Rhythmen.

Mittwoch, endlich hatten wir Glück, der Wind blies heftig, in der Spitze sogar bis 30 Knoten. Es war cool, wir konnten mal so richtig hängen. Training und Spaß bis zum Abwinken! Die folgenden Tage trainierten wir dann mit Leichtwind. Unsere Trainer hatten sich spannende Übungen für uns ausgedacht. U.a. sollten wir ein Kleeblatt abfahren, leider gab es nur wenige Tonnen und so mussten bei diesem Kurs die Tonnen ständig verlegt werden.

Am See entlang machten wir Fitnesstests – 2 km Laufen auf Zeit und 4 km Joggen gegen den inneren Schweinehund – hier gab es weitere Wertungspunkte.

Wer kennt „Lügen - Mäxchen“?

Beim gemeinsamen Abendessen brachte Benny uns dieses Spiel bei. Wer wissen will, wie man es spielt, kann sich gerne an uns wenden.

Euer Maximilian (Behrens) (GER 12715)

 

 

05. November 2013

420er-Training am Comer See

In der zweiten Woche der hessischen Herbstferien ging es für die 420er-Segler zum Training an den Comer See. Den Auftakt bildete ein gemeinsames Essen in einer Pizzeria mit den Optikindern, die die erste Woche zum Training nutzten und am nächsten Tag die Heimreise antraten.

Gruppenbild mit Trainer. Nach dem Aufbau der Boote am Sonntag gab es erst Theorie, da der Wind zu wünschen übrig ließ, dann Freizeit. Endlich am Montag dann Wind. Die Segler waren so lange auf dem Wasser, dass sie fast schon Positionslampen brauchten. Leider war das schon das Gastspiel des Windes.

Die nächsten Tage brachten dann vergebliches Warten auf Wind, dafür Theorie und 5000m-Lauf. Zur Motivationssteigerung war aber auch noch Angeln, Bowlen Vorschoter gegen Steuermänner und Billard angesagt.

Der Samstag als Schlusstag begann wieder wie die vorhergegangenen Tage: Flaute. Schon fast ohne Hoffnung auf Wind traf sich die Gruppe am Nachmittag und fuhr bei leichtem Wind los. Zum Glück! Denn als die Boote auf dem See waren, kam richtig guter Wind und die Woche klang bei Kaiserwetter aus.

Antonia Gförer zog das Fazit: Es war eine schöne Woche, obwohl wir so wenig Wind hatten wie noch nie.

Günther Probst, Foto Stefan Gförer

 

 

02. November 2013

Lasertraining des ORV am Inheidener See

Vom 25. bis 27. Oktober veranstaltete die Segelabteilung vom Offenbacher Ruderverein ein Lasertraining für junge, regattainteressierte Segler.

Am Freitag den 25. fand sich eine Gruppe von einem nordrhein-westfälischen und sieben hessischen Seglern aus verschiedenen Vereinen in Inheiden zusammen und legte nach einer kurzen Vorbesprechung mit Trainerin Eva Deichmann gleich los mit der ersten Trainingseinheit. Bei recht schwachem Wind wurden Tonnenrundungen und das Erkämpfen der Innenposition geübt. Nach dem Segeln machten die Sportler noch Cool Down, also ein wenig Sport zur Lockerung. Nach einem leckeren Abendessen, das der Jugendwart des ORV, Matthias Sator, zubereitet hatte, gab es noch Theorie. Außerdem wurden gefilmte Situationen des Trainingstages ausgewertet. Danach hatten die Jugendlichen Freizeit und konnten mit Karten spielen und zusammen sitzen den Tag ausklingen lassen.

Will gelernt sein: Beherrschen eines Lasers bei viel Wind. Am nächsten Tag ging es morgens um halb acht mit Frühsport los. Beim Frühstück konnten die Segler auf den Inheidener See mit optimalem Wind blicken, doch als sie ihre Boote aufbauten ließ der Wind immer weiter nach, sodass zunächst eine Stunde gewartet werden musste, bis die Flaute zu Ende war. Nichtsdestotrotz konnten an diesem Tag noch zwei gute Trainingseinheiten bei mittlerem Wind durchgeführt werden. Abends gab es auch wieder Sport, Theorie und Nachbesprechung. Alle freuten sich, dass ihnen nach zwei anstrengenden Tagen in der Nacht zum Sonntag eine Stunde Schlaf „geschenkt“ wurde. So machte sich die Zeitumstellung gleich bemerkbar, da sonntags der Frühsport im Gegensatz zum Samstag bei Helligkeit gemacht werden konnte.

Der letzte Trainingstag brachte viel Wind, der sehr böig war. Im Verlauf des Tages konnten sogar Böen mit sechs Windstärken gemessen werden. Für manche Segler war es das erste Training bei so starkem Wind. Sie lernten ihren Laser besser kennen und machten Fortschritte im Bootshandling. Auch die erfahreneren Sportler kamen an ihre Grenzen. So war am Ende der beiden Trainingseinheiten jeder mindestens einmal gekentert.

Am Nachmittag endete das Training mit einer Abschlussbesprechung. Manche Segler räumen ihren Laser jetzt ins Winterlager. Viele aus der Gruppe haben die Saison aber noch nicht beendet und starten bei der Regatta des Segelclub Rheingau und der Martinsregatta in Duisburg.

Ein großer Dank gilt dem Segelclub Inheiden, der sein Clubgelände für das Training zur Verfügung gestellt hat.

Bericht: Eva Deichmann, Foto: Thomas Laukhardt

 

 

02. November 2013

Wiesbadener Yacht-Club WYC zum Verein des Jahres gekürt

Am 27.10.2013 konnte der Vorsitzende des WYC Dr. Günter Maneck auf der internationalen Messe "hanseboot" in Hamburg die höchste Ehrung für die Jugendarbeit eines Vereins entgegennehmen: Die Auszeichnung zum "Verein des Jahres"!

Diese Ehrung wurde dem WYC in Anerkennung seiner erfolgreichen Jugendarbeit zuteil. Berücksichtigt wurden von der Jury – diese setzte sich aus Vertretern des Deutschen Motoryachtverbandes, des Deutschen Segler-Verbandes, des Verbandes der Deutschen Boots- und Schiffsbauer, des SVG-Verlags und der Hamburg Messe und Congress GmbH zusammen – sowohl die Ausbildung im Schlauchboot als auch die erfolgreiche Arbeit mit den jugendlichen Seglern im Opti und in den Jollen.

Ausgezeichnet: Dr. Günter Maneck (vorn) freut sich über die Ernennung des WYC zum „Verein des Jahres“ Da der WYC im Schlauchbootfahren besondere sportliche Erfolge vorweisen kann, darunter einen Europameister und mehrere Deutsche Meister, wurde der Club in der Sparte der Motorboot-Aktivitäten geehrt. Neben allgemeinen Aktivitäten steht im WYC insbesondere die sichere Handhabung eines Schlauchbootes/ Motorbootes, aber auch die von Segelbooten im Fokus der Jugendausbildung. Ziel ist es, die entsprechenden Scheine und Zertifikate der Verbände zu erwerben sowie sich auf Rennen und Regatten vorzubereiten.

Die Ehrung wurde vom Präsidenten des Deutschen Motoryachtverbandes, Herrn Röcker, als auch vom Präsidenten des Deutschen Segler-Verbandes, Herrn Bähr, vorgenommen. WYC-Mitglied und Helm-Präsident Michael Wagner sprach die Laudatio, Dr. Günter Maneck bedankte sich im Namen des WYC. Sein besonderer Dank ging an die Adresse von WYC-Jugendwart Jürgen Brügel, der die jugendlichen Motorbootfahrer mit großem Engagement trainiert.

Als Preis wurde Dr. Günter Maneck ein Schlauchboot mit Außenbordermotor überreicht.

Text: Regine Simon, Foto: Bärbel Wagner

 

 

04. Oktober 2013

Langener Segler verteidigt Hessenmeisterschaft der Korsar-Segler

Am 28.u.29.Sept.2013 lud der Dreieich-Segelclub-Langen(DSC-L) wieder die Korsare zur Herbstregatta ein. Da diese Regatta auch die 2. Wertung und damit die Entscheidung bei der Hessenmeisterschaft bringt, waren die Positionskämpfe besonders spannend. Die Wertung für die Korsarrangliste betrug, wie schon lange am Langener Waldsee, 1,05 Punkte. An den Start am Samstag gingen 22 Boote.

Das Regattafeld am Sonntag auf Spinnakerparade Am 1. Regattatag wurden 2 Wettfahrten gesegelt. Es schien die Sonne und der Wind wehte aus überwiegend östlicher Richtung mit 2 bis 3 Beaufort (Bft.). Regattaleiter Heinz Wendel vom DSC-L musste das Feld wegen eines Massenfehlstarts einmal zurückholen und neu starten lassen. Ansonsten verlief dieser Regattatag ohne besondere Vorkommnisse. Die späteren Sieger der Herbstregatta Thomas Pauer und Mauren Pauer (SC Graben-Neudorf) festigten an diesem Tag mit 2 ersten Plätzen ihre Ambitionen auf den Gesamtsieg.

Der Sonntag brachte dann noch optimalere Segelsportbedingungen. Bei Windstärken zw. 2 u. 4 Bft, in Böen auch mehr, mussten die Mannschaften kämpfen. Es kam zu einigen Kenterungen, die aber ohne Folgen blieben. Die betroffenen Teams konnten alle weitersegeln. Auch am Sonntag wurden 2 Wettfahrten ausgesegelt, insgesamt aber mit etwas weniger olympischen Dreiecken als am Samstag.

Die Crew Pauer bestätigte das Ergebnis vom Samstag mit 2 weiteren Spitzenplätzen 2 mal den 2. Rang und siegte damit bei der Herbstregatta mit 4 Punkten vor dem Boot von Tim Debatin und Lisa Koch. Bestes reines Männerboot wurden dann auf dem 3. Rang Dietmar Schütz und Peter Lenk. Durch seinen 4. Rang in dieser Regatta bester einheimischer Segler und damit wieder Hessenmeister wurde die Mannschaft Dierk Conrad DSC-L u. Jürgen Leibrich vom SC-Inheiden (SCI).

Erwähnenswert ist außerdem: Jüngste Teilnehmerin mit 8 Jahren war die Tochter von Gert Keppler, Kyra Keppler (DSC-L). Sie landeten auf dem 17. Rang. Ältester Teilnehmer war Gerhards Sehnke mit 74 Jahren er wurde 12. zusammen mit Iska Fischer (SCI). Ebenfalls zu erwähnen ist die hohe Zahl von Seglerinnen u. Seglern, die aus Inheiden anreisten, es waren 9. Diese Zahl toppte nur noch der einladende Verein DSC-L mit 13 Seglerinnen u. Seglern.

Das anwesende Schiedsgericht brauchte keine Protestverhandlungen führen. Die Segler machten den Großteil der Reklamationen auf dem Wasser aus. Einzelfälle kamen an Land zur Sprache mit anschließender Klärung im Rahmen des Seglerhocks. Der Korsar-Seglerhock entwickelt sich zu einem, fast eigenständigen Event neben der Regatta.

Es wurde zum 2. Mal ein Wanderpreis ausgespielt. Hierzu wurden am Abend im Clubhaus neue Teams gebildet, welche sich im Dart, Würfel, Maßkrugstemmen nach Sekunden Haltekraft und Kartenspielen messen mussten. Der Teamleader des Teams, Dirk Conrad, konnte dann im Rahmen der Siegerehrung am Sonntag weitere Preise für sich und sein Team entgegennehmen. Im Rahmen der Siegerehrung bedankten sich alle bei dem Küchenteam und dem Regattahelferteam des DSC-L. Es erfolgten weitere Grußworte von angereisten Seglern.

Die Bekanntmachung und Ehrung mit Medaillen für die Hessenmeisterschaft übernahm das Vorstandsmitglied des Hessischen Seglerverbandes, Dr. Lutz Bodo Veil. Die bei den Korsaren mitsegelnde Sportwartin des DSC-L wünschte anschließend eine gesunde Heimfahrt und ein Wiedersehen in der Saison 2014 auch auf dem Langener Waldsee.

Michael Kalis, Foto Kalis.

 

 

 

03. Oktober 2013

Segler vom WSVB-L gewinnen Cup du Rhin 2014 im 420er.

Die jedes Jahr im Herbst stattfindende Cup du Rhin Regatta im Rheinhafen von Anna Rathai und Justus Heinecker. Wörth für die Bootsklassen Laser, Laser Radial und 420er wurde am letzten Septemberwochenende mit Teilnehmern aus mehreren Bundesländern ausgesegelt, darunter in der Klasse 420er ein Segelteam vom Wassersportverein Bergstraße.

Bei vier Wettfahrten, jeweils zwei am Samstagnachmittag und zwei am Sonntagvormittag und Wind in Böen bis zu vier Windstärken, siegte das Team Anna Rathai als Steuerfrau und Justus Heinecker als Vorschoter im 420er souverän in allen vier Wettfahrten. Das WSVB-L Team Rathai/Heinecker erreichte damit Platz 1 in der Gesamtwertung der 420er und holte damit den Wanderpokal für das erstplatzierte Boot von Wörth für ein Jahr nach Heppenheim.

Anna Rathai/Justus Heinecker GER 50242, Foto Kerstin Rathai

 

 

01. Oktober 2013

Regatta am Wahlwochenende

Am Wochenende (21./22.09.) fand auf dem Vereinsrevier des Segelclubs Gießen, dem Dutenhofener See, die letzte geplante Regatta in dieser Segelsaison statt. Es wurde der zweite Lauf der diesjährigen Clubmeisterschaft des Vereins ausgetragen. Der erste Lauf, die sogenannte Stadtmeisterschaft, fand bereits im Juni zusammen mit der Aquila-Klassenregatta statt.

Ein mühseliges Segeln bei leichtem Wind Bei der Clubmeisterschaft handelt es sich um eine klassenoffene Regatta, an der sowohl Vereinsmitglieder als auch Gastsegler teilnehmen können. Ausgeschrieben waren vier Wettfahrten minus einem Streicher. Das Gesamtergebnis beider Regatten mit den dazugehörigen Ehrungen wird erst bei der Jahresabschlussfeier des Vereins bekannt gegeben.

Am Samstag wehte lange Zeit gar kein Wind. Erst spät am Nachmittag stellte sich eine leichte Brise von einer Windstärke ein und Regattaleiter Helmut Indra ließ das Feld zu einer Wettfahrt starten. Während der Wettfahrt schlief der Wind jedoch wieder ein, so dass die Wettfahrt abgebrochen wurde.

Am Sonntag präsentierte sich der See zur Startbereitschaft um 11:00 Uhr wieder ohne Wind. Erst gegen 13:00 Uhr baute sich eine leichte Brise auf, die auch sofort von Regattaleiter Stefan Schneider für einen Start genutzt wurde. Obwohl der Wind auch während dieser Wettfahrt zunehmend schwächer wurde, konnte dieser Lauf noch normal beendet werden.

Die Sieger der Gesamtwertung nach Yardstick:

1.Platz Marcus Wörz

2.Platz Beate Christophis

3.Platz Carsten Bischof und Ludger Schenkel

Manuel Stieland, SCG´84

 

 

20. September 2013

Regattasegler am Riedsee trotzen dem Regen

Die offenen Kreismeisterschaften gewannen Georg Feurer bei den Jollen und Stefan Hebling in der Klasse der A-Cats. Jürgen Bruder mit Vorschoterin Regina Bruder lagen mit Ihrer Ixylon-Jolle nur knapp hinter dem Sieger. Jochen Baumgart im Laser wurde Dritter in der Jollen-Wertung.

Leider starteten in diesem Jahr nur drei Katamarane. Der älteste Regatta Segler der Welt, Heinz Müller fuhr nur einen Lauf zu Ende, so dass er seinen Titel vom letzten Jahr abgab. Der 89jährige Müller wurde somit Dritter. Paul Nicolai wurde Zweiter. Der Bibliser Stefan Hebling gewann souverän alle vier Läufe und war damit neuer Kreismeister.

A-Cats unter sich. Kreismeister Stefan Hebling Insgesamt hatten 10 Sportboote mit 15 Teilnehmern gemeldet, sowohl Einmann- als auch Zweimann-Boote traten auf dem Riedsee bei Biblis an. Die Wettfahrtleiter Marco Colombo und Klaus Tremmel eröffneten die Regatta mit dem Hinweis auf das Yardstick-Verfahren. „Ein Finn hat eine Yardstick-Zahl von 110. Der Ixylon jedoch 114. Das kann im Endresultat entscheiden.“

Der Dreiecks-Kurs wurde mit dem Startsignal zunächst für die Cats freigegeben, danach starteten die Jollen. Bei den Jollen wurde es ein spannendes Rennen zwischen Georg Feurer und dem Segler-Ehepaar Bruder. Feurer im Finn Dinghy konnte im ersten Lauf die Spitze von Beginn an verteidigen. Nur in der 2. Und 4. Wettfahrt wurde er Zweiter und musste sich Bruder und Bruder geschlagen geben. Am Ende war es dann doch spannend, ob das Yardstickverfahren das sichtbare Ergebnis kippt. Die Einmann-Jolle gewann mit 5 Punkten vor der Zwei-Mann-Frau-Jolle mit 7 Punkten.

Trotz heftigen Regengüssen und starken Böen konnten am Samstag bei drei bis vier Beaufort drei anspruchsvolle Läufe ausgetragen werden. „Wir hatten knöcheltief Wasser im Boot und waren froh, als die Lenzventile zogen,“ erzählte Jürgen Bruder. Am Sonntag wurden weitere zwei Läufe als gesegelt, der Regen hatte aufgehört und es herrschte konstanter Wind um etwa 2 Windstärken.

Das Bewirtungsteam hatte sich dieses Mal etwas Besonderes einfallen lassen: Spaghetti Marinara, mit frischen Muscheln und Scampi, selbst zubereitet von einem italienischen Vereinsmitglied.

Die Siegerehrung fand unter viel Beifall auf der Terrasse des Clubhauses statt. Wettfahrtleiter Marco Colombo verkündete das Ergebnis der Kreismeisterschaften und dankten allen Aktiven und dem Helfer-Team.

Text und Fotos Ulrike Falkenstein

 

 

18. September 2013

Segeln zwischen der Berufsschifffahrt

Zur Herbstregatta im Segeln am 14. und 15. September hatte der Wiesbadener Wurden vom Vize-Sport des Hessischen Seglerverbandes, Dr. Lutz-Bodo Veil,  geehrt: Die Sieger der Ranglistenregatta und gleichzeitig der HM für Shark 24 Yacht-Club WYC eingeladen. Mit 32 Booten der Klassen Shark 24, Karavel, Fun-Boote, J22, Ausgleicher und Jollen traten die Freunde des Segelsports aus den Clubs MCM, SCR, SCW, WVS und WYC an, um sich rheinabwärts im Wettkampf zu messen. Trotz nicht optimaler Windverhältnisse und kräftiger Regenschauer waren die Teilnehmer mit Begeisterung dabei. Am Abend gab es ein gemütliches Beisammensein in der Pellastube des WYC mit deftigen Schmankerln und Fassbier, bevor am nächsten Tag eine weitere Wettfahrt und schließlich am Nachmittag die Auswertung mit Siegerehrung in den einzelnen Klassen erfolgte. Gewertet wurde nach dem Yardsticksystem. Ermittelt wurde auch die Sieger der Ranglistenregatta für Shark 24 und Regattagemeinschaft Mittelrhein 2013.

Text und Bild: Regine Simon, Pressewartin Wiesbadener Yacht-Club WYC

 

 

17. September 2013

Segeln rückwärts – Regen, Wind und Flaute bei Stadtmeisterschaften in Hochheim

Der zweite Tag der Stadtmeisterschaften (15.09.) in Hochheim hätte so schön sein können. Die Sonne schien, es wurde warm, die Boote waren klar, die ersten Mannschaften schon auf dem Wasser. Sozusagen „Warmsegeln“ oder besser sehen, was geht an diesem Tag. Schnell wird klar: Zwar rauscht es ordentlich in den Baumkronen am Mainufer, auf dem Wasser ist davon aber nur an wenigen Stellen zu spüren: Immer wieder schläft der Wind ein und damit die Fahrt: Dann um 13:00 Uhr das Zeichen: Die Regatta ist beendet, noch ehe die Wettfahrt an diesem Tag überhaupt begonnen hatte: „Wir hatten nur ein bis zwei Windstärken. Und die noch nicht einmal durchgängig“, bedauert Thomas Mundhenke. Das seien keine regulären Wettfahrtbedingungen, sagt der Regattaleiter. Deshalb das Ende der Stadtmeisterschaften, der Hessenmeisterschaften für die Conger und der Ranglistenregatta der Micro-Cupper zweiter Teil.

Dabei hatte der Samstag, der erste Wettkampftag eigentlich ganz gut ausgesehen: Zwei bis drei Windstärken aus südsüdwestlicher Richtung, das waren für die Hochheimer schon ganz gute Segelbedingungen. Verspätet begann die erste Wettfahrt, der Wind musste abgewartet werden. Dann endlich der Startschuss vom Regattaleiter: Aquila, Optimisten, Microcupper, Conger und ein 420er auf dem Weg Richtung Schleuse: Dreimal hin und zurück soll es gehen.

29 Boote sind gemeldet. Vom Hochheimer Segelclub, aus Nürnberg, Hildesheim oder aus dem Rheinland sind Segler dabei. Die Conger-Segler müssen den zweiten Teil ihrer Hessenmeisterschaft austragen. Auch bei den Microcuppern geht es um Plätze in der Rangliste. Nur die Aquila, die 420er und die beiden Optis kämpfen um die „Ehre“.

Die Weinprinzessin gratuliert Bernd Trost, dem Sieger der Stadtmeisterschaften. „Geknubbel“ bei den Wenden, Ringen um den besseren Wind oder die bessere Taktik. Dann wieder fast gemütliches Dümpeln bei strömendem Regen mit weit geöffneten Segeln - der Flaute geschuldet. Da werden die Südwester aufgesetzt, die Regenjacken zugezogen. Ein weiteres Problem: Die Berufsschifffahrt. Fast schien es, als hätten alle Mainfrachter sich ausgerechnet die Regattazeit für ihre Fahrt ausgesucht: Und oft fuhr ein Frachter gerade aus der Schleuse, da kam ein anderer schon aus Flörsheimer Richtung um die Kurve. Doch egal, die haben Vorfahrt, ob Regatta ist oder nicht. Segler müssen ihnen ausweichen. Sicherungsboote und DLRG hatten alle Hände voll zu tun, dass alle Segler rechtzeitig in Sicherheit waren. Nur einmal wurde es brenzlig: Ein Motorbootfahrer versuchte das Regattafeld zu überholen und geriet dabei zwischen Segler und Frachter: Er muss beiden ausweichen, kam der energische Hinweis der DLRG. Drei Runden waren geschafft, Zeit für eine Pause an Land bei Kaffee und Kuchen: Doch dann schlief der Wind ein. Dann kamen auch noch Startprobleme. Der zweite Lauf konnte nicht gewertet werden. „Die Boote liefen fast rückwärts“, sagt Regattaleiter Thomas Mundhenke.

Sieger und Platzierte gab es trotzdem: Hessenmeister wurde das Conger-Team von Skipper Thomas Hartmann und das Microcupper-Team von Hartmut Bachstädter vom Ruder-und Segelclub Zülpichsee kam auf Platz 1 der Ranglistenregatta. Hochheimer Stadtmeister 2013 aber wurden Bernd und Mattias Trost im Conger. Bei den Optimisten gewann Jens Hornung. Alle drei vom Segelclub Hochheim. Ihre Preise wurden ihnen traditionsgemäß von Hochheims Bürgermeisterin Angelika Munck und den Hochheimer Weinprinzessinnen Selina Feldmann und Jenny Bach überreicht.

Text und Foto Susanne Schierwater, SCHo

 

 

16. September 2013

IDJüM - Hessische Segler genießen den Hochsommer

Der Höhepunkt der diesjährigen Saison war die alle vier Jahre stattfindende Internationale Gemeinsame Deutsche Jugend- und Jüngstenmeisterschaft in Ribnitz Damgarten vom 20. bis 27.7.13. Es gingen 710 Boote in 12 verschiedenen Bootsklassen mit insgesamt 1000 jugendlichen Seglern an den Start, davon die größte Gruppe mit 200 Seglern im Optimist A. Für Hessen nahmen insgesamt acht Seglerinnen und Segler an der Meisterschaft teil.

Am 20. und 21.07.2013 standen Trainingseinheiten mit den einzelnen Gewusel auf dem Regattafeld Betreuungsgruppen auf dem Programm, um die Besonderheiten des Regattareviers kennenzulernen. Zudem fand wie vor allen wichtigen Regatten eine Nachvermessung aller Boote inklusive ihres Zubehörs statt, um durch Überprüfung der Vorschriften die Chancen-gleich¬heit für alle zu gewähren.

Offiziell begonnen wurde der Event am Samstagabend mit einem Fackelzug aller Teilnehmer durch Ribnitz und einer Eröffnungsrede am See. Ein daran anschließendes Feuerwerk über dem See fand leider noch während der Dämmerung statt.

Während der gesamten Woche herrschte relativ wenig und drehender Wind, so dass die Segler meist lange auf dem Wasser bei hochsommerlichen Temperaturen ausharren mussten, bis sich der Wind stabilisiert hatte und die Tonnen auf den Regattabahnen entsprechend platziert waren. Wichtig waren die Flüssigkeitsvorräte für die Segler auf den Trainerbooten und herangeschafftes saftiges Obst und Gemüse durch die Landcrew der Eltern am Abend.

Nach einer anstrengenden Woche konnte sich die Hessen wie folgt platzieren:

Optimist A im Gesamtklassement: 30. Felix Laukhardt, 154. Leonard Zacher, 173. Eric Fischer.

Die hessische Jugendgruppe Kim Christjan Sator wurde 41. im Laser 4.7. Im Laser Radial platzierten sich Erik Techen auf dem 75. und Karina Wörz auf dem 79. Platz der Gesamtwertung. Im 420er erreichten Rosa Hanig und Lia Höhle das Silberfleet.

Zum Abschluss gab es noch die Abschlussfeier mit Siegerehrung. Der Veranstalter brachte richtig Stimmung in das Fest, in dem er zum Beispiel „Hacke“ rief und die Menge mit „Beil“ antwortete, als die Ehrung bei den Piraten an der Reihe war.

Die Siegerehrung bei den Optimist A fand gleich zweimal statt. Zunächst wurde die Siegerehrung mit allen Teilnehmern fälschlicherweise auf Basis der Ergebnisliste nach 8 Wettfahrten durchgeführt. Der Fehler wurde nach Beendigung der Siegerehrung offiziell bemerkt, die Optisegler und die bereits verteilten Preise wurden erneut zusammengesammelt und noch einmal im kleineren Kreis neu verteilt.

Text Felix Laukhardt; GER 13214, Fotos Thomas Laukhardt

 

 

13. September 2013

Die Herbst –Laserregatta auf dem Langener Waldsee mit gewohnt hoher Beteiligung.

Der Dreich-Segelclub-Langen (DSC-L) freute sich am Wochenende 7.u.8.Sept.2013 wieder über die hohe Beteiligung der Seglerinnen und Segler. Es starteten insgesamt 44 Boote, davon 23 Standlaser und 21 Radialaser. Die Regattaleitung unter der Führung von Jürgen Dietrich (DSC-L) konnte leider wegen fehlendem Wind am Samstag keine Wettfahrt starten, doch bei einvernehmlich geänderter Startbereitschaft für den Sonntag wurden bei schwierigen, leichten, teilweise stark wechselnden Windrichtungen von 9.30 Uhr bis 14.00 Uhr 2 gewertete Wettfahrten gesegelt.

Etwas Aufregung gehört zu jeder Regatta Der Samstag brachte zwar keinen Wind aber bei angenehmer Sonne und guter Bewirtung durch die Küche des DSC-L war die Stimmung OK. Trotz anderer Wettervorhersagen wurden die Seglerinnen u. Segler dann, wie oben bereits erwähnt am Sonntag mit Segeln belohnt. Der Wind wehte bis 2 Bft. überwiegend aus östlicher Richtung. Die Ergebnisse um den 1. Platz der Pokalregatta bei den Standard u. Radial waren knapp. Wegen der nur 2 Wettfahrten passierte dies auch auf anderen Plätzen. Es kam zu einer Protestverhandlung. Nachdem diese abgeschlossen werden konnte, freute sich Darius Fekri zusammen mit der Sportwartin des DSC-L, Karin Herold, die Siegerehrung vornehmen zu können.

Sieger der Einhandregatta Langen Laser Radial wurde Leonhard Hanisch mit 3 Punkten knapp vor Eva Deichmann ebenfalls 3 Punkte. Dahinter freute sich Jan Wörz über den 3. Rang mit 7 Punkten. Gerade bei den Radial stachen allein durch die Meldezahl der SC-Eich hervor (6). Bester Eicher wurde auf dem 4. Rang Leon Mahnke. Die Standardsegler applaudierten dem Sieger Frank Walter (4 Punkte) den zweiten Rang belegte Max. Henrik Müller SC-Eich (5 Punkte) und Dritter wurde Dirk Glinowski (8 Punkte) vom Wassersportverein-Langen (WSV-L).

Bester Segler vom heimischen DSC-L in dieser Klasse war wieder einmal Darius Fekri. Sein 5.Platz war nur etwas zu schlecht für eine noch bessere Platzierung bei der Hessenmeisterschaft. Er konnte die Führung in der Hessenmeisterschaft nicht verteidigen.

Die Ehrung der Hessenmeister nahm der Präsident des Hessischen Seglerverbandes, Reinhard Fuhr (DSC-L),vor. Hessenmeister 2013 Laser Standard wurde Christian Kremer vom SC-Edersee. Auf den 2. Rang kam Dirk Glinkowski und knapp hinter beiden wurde Darius Fekri Dritter. Hessenmeister U22 Laser Standard wurde Christian Kremer vor Jan-Hendrik Rohrbach auch SC-Edersee und auf den 3 Platz kämpfte sich noch Alexander Jost vom DSC-L vor. Hessenmeister U 20 Radial wurde Jan Wörz vor seiner Schwester Karina Wörz und sehr knapp dahinter Julian Müller. Natürlich gab es dann noch eine Masterwertung für die Langener Regatta: 1.Platz Frank Walter 2. Platz Dirk Glinkowski, 3.Platz Darius Fekri.

Damit waren die Seglerinnen u. Segler dann tatsächlich umfassend bedient. Es gibt in diesem Jahr noch Gelegenheiten der Revanche. Spätestens wird aber sicherlich das Gros des Feldes wieder im Frühjahr auch in Langen vorbeischauen.

Text und Foto Michael Kalis, Pressewart DSCL

 

 

12. September 2013

55 Jahre Wiesbadener Yacht-Club e.V.

Mit einem rauschenden Sommerfest wurde am 31.8.2013 das 55 jährige Bestehen des WYC gefeiert. Der im Jahr 1958 von 9 Gründungsmitgliedern ins Leben gerufene Bootsverein hat sich bis heute zu einem beliebten und bekannten Yacht-Club mit rund 300 Mitgliedern entwickelt. Damals wie jetzt ist der WYC in einem alten Ruderbootshaus von 1930 beheimatet, das im Schiersteiner Hafen liegt. Dieser Augapfel aller Clubmitglieder wurde erst Der Schiersteiner Hafen am Rhein mit dem Vereinsheim des WYC im Hintergrund kürzlich wieder Renovierungsmaßnahmen unterzogen. An der Jubiläumsfeier nahmen gut 150 Mitglieder und Gäste teil. Ein besonderer Höhepunkt war das Kinder- und Jugendprogramm. Hier wurden die Clubmeister im Stehpaddeln, Schlauchbootrudern und Dosenwerfen ermittelt. Die Kinder- und Jugendarbeit hat im WYC einen hohen Stellenwert, auch wenn die angebotenen Disziplinen sonst Optisegeln und Schlauchbootfahren heißen. Als weiteren Höhepunkt präsentierte der Umweltbeauftragte Dr. Arno Grau die Auszeichnung '7 Sterne für den Klimaschutz in Sportanlagen', verliehen vom Landessportbund Hessen an den WYC. Auch der Umweltschutz und umweltgerechtes Verhalten ist seit langem ein besonderes Anliegen des Wiesbadener Yacht-Clubs.

Text und Bild Regine Simon, Pressewartin WYC

 

 

12. September 2013

Lars Vosteen und Cedric Schacht werden Hessischer Juniorenmeister

Der Segelclub Gießen richtete am 31.8./1.9. die Lahntalregatta für die 470er Segler aus. Gleichzeitig wurde auch die zweite Serie zur Hessenmeisterschaft 2013 ausgesegelt.

Der Segelclub Gießen freute sich sehr, dass Mannschaften aus Kiel, Hamburg, Thüringen, NRW, Rheinlandpfalz und vom Bodensee den Weg zu dem doch eher kleinen Revier des Dutenhofener Sees gefunden hatten. Marc Punzert als Wettfahrtleiter konnte am Samstag 16 Jollen bei Wind um 2 Bft auf die Regattabahn schicken. Nach dem eher hektischen Start stellen die drei Inseln immer wieder hohe Anforderungen an die taktischen Entscheidungen der Steuerleute. Welche Seite ist denn die richtige? Nach zwei Wettfahrten näherte sich eine Regenfront, welche den seglerischen Teil des Tages beendete. Harter Kampf unter Spinnaker Traditionell klingt der Tag mit einem zünftigen Grillabend mit Lagerfeuer erst spät in der Nacht aus. Am Sonntag stellte sich gegen 11.00 Uhr ein mäßiger, aber böiger Wind ein, sodass nochmals zwei Wettfahrten gesegelt werden konnten. Einzelne Böen erforderten eine sichere Bootsbeherrschung um die olympischen Jollen nicht zum Kentern zu bringen. Souverän bestätigte die Mannschaft Julian Hipp/Florian Tang aus Nordrheinwestfalen ihre Leistung aus dem Vorjahr und sicherten sich auch in dieser Saison den 1. Platz, bei der für diese Region ausgezeichnet gut besuchten Regatta. Den zweiten Platz sicherten sich Kristof Doffing /Jan Kaminski vor Florian Greiner / Dustin Funk aus Thüringen.

Besonders erfreulich für den Segelclub Gießen war das Ergebnis der heimischen Juniorenmannschaft Lars Vosteen und Cedric Schacht. Sie konnten sich den Titel des Hessischen Juniorenmeisters ersegeln. Stolz nahmen sie die Medaillen von dem Vizepräsidenten des Hessischen Seglerverbandes Dr. Lutz-Bodo Veil entgegen. An den beiden Regatten der Hessenmeisterschaft, welche an der Krombachtalsperre und dem Dutenhofener See ausgesegelt wurden, nahmen insgesamt neun hessische Mannschaften teil. Hessenmeister wurden Busch/ Amberg vom Segelclub Edersee vor Duce/ Volz vom Langener Waldsee. Den vierten Platz belegten vom Segelclub Gießen Wörz/ Wörz.

Text und Foto Marcus Wörz

 

 

11. September 2013

Eva Deichmann gewinnt als erste Frau das Lasermatchrace in Schotten

Am 31.08.13 veranstaltete der Wasser- und Fischereisportclub Schotten nun zum 13. Mal ein Matchrace mit der Bootsklasse Laser. 16 Teilnehmer vom Segelclub Gießen, Wassersportverein Bergstraße, Schwimmclub Niederrad, Von Links Friedrich Roth, Eva Deichmann und Iven Sponholz auf dem Siegertreppchen. Dreieich Segelclub Langen und Wasser- und Fischereisportclub Schotten segelten im Doppel KO-System die besten fünf Segler aus. Die Segler stammen aus den unterschiedlichsten Bootsklassen: 420er, 470er, Schwertzugvogel und natürlich Laser. Bei leichten bis böigen Winden wurden insgesamt 32 Wettfahrten von jeweils ca. 10-15 Minuten gesegelt. Eva Deichmann (WSV Bergstraße) gewann alle ihre Wettfahrten und konnte sich vor Friedrich Roth (Schwimmclub Niederrad) im Finale durchsetzen. Den dritten Platz belegte Iven Sponholz, der auch bester U21-Segler und Teilnehmer des Veranstalters WFC-Schotten wurde. Im kleinen Finale behauptete sich auf Platz vier Wolfgang Blankenburg (DSCL) vor Rüdiger Amann (WFC-Schotten) auf Platz fünf. Die Segler wurden mit Pokalpreisen und gesponserten Sachpreisen belohnt. Die Veranstaltung fand Ihren Abschluss bei gegrillten Fleischspießen und vielen zufriedenen Seglern. Der WFC-Schotten wird auch im nächsten Jahr das Lasermatchrace wieder veranstalten und sich auf weitere spannende Wettfahrten freuen.

Bericht Marcus Pfeiffer, Fotos Barbara Schnaas

 

 

26. August 2013

40 Laser kamen zur Inselregatta beim Segelclub Gießen

Ein beeindruckendes Bild bot am 17./18. August der Dutenhofener See. Der Segelclub Gießen konnte wieder einmal Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet von Berlin bis ins Saarland begrüßen. Ausgerichtet wurde die Inselregatta- eine Ranglistenregatta für die olympische Bootsklasse Laser.

In dieser Bootsklasse können Segler aller Altersklassen (13 – 80 J.) miteinander und damit natürlich auch gegeneinander segeln. Die Jüngeren segeln das Boot mit einer kleineren Segelfläche(Radial).

Bei strahlendem Sonnenschein, aber leider spiegelglatter Wasserfläche konnte Wettfahrtleiter Ralf Gissel die 40 Teilnehmer begrüßen. Pünktlich um 14.00 Uhr begann sich die Wasserfläche zu kräuseln. Schnell stabilisierte sich der Wind, sodass bei schwachem aber konstantem Wind zwei Wettfahrten durchgeführt werden konnten. Vereinzelte heftige Böen fielen sehr überraschend ein, dass es zu einer Reihe von Kenterungen kam. Spannende Positionskämpfe hielten auch die Besucher am Ufer in Atem. Traditionell klingt der Abend mit einem reichhaltigen Salatbuffet und Schaukelbraten aus.

Laser Radial beim Kampf an der Tonne. So genau die Windvorhersage für den Samstag stimmte, so wenig hielt sich der Wind am Sonntag an die Prognosen – der Regen leider schon. Bei unbeständigem Wind konnte somit nur noch eine Wettfahrt gesegelt werden.

In der Standardklasse konnte Eva Biro vom Segelclub Ville in einem Feld mit 14 Startern den Sieg ersegeln. Den zweiten Platz erreichte Maximilian Müller (Segelclub Eich) vor dem ersten hessischen Teilnehmer, Dirk Glinkowski vom Wassersportverein Langen. Vom ausrichtenden Verein belegt Beate Christophis Platz 12 und Marcus Wörz Platz 14.

In der mit 26 Booten stark besetzten Radialklasse ließ sich Felix Deckers vom Ruderclub Raststatt in keinem Lauf den Sieg nehmen und gewann souverän. Der zweite Platz blieb in Hessen bei Eva Deichmann von Wassersportverein Bergstraße. Gefolgt von der Berlinerin Nadine Edinger, welche sich erst im dritten Lauf geschlagen geben musste. Jan Wörz vom Segelclub Gießen erreichte Platz 6, Karina Wörz Platz 8, Tobias Cramer Platz 23 und Friederike Cramer Platz 26.

Bärbel Wörz, Foto U. Schneider

 

 

26. August 2013

Die Kinder von vier Vereinen messen sich im Schiersteiner Hafen

Das Konzept scheint aufzugehen. Seit drei Jahren gibt es nun die Optimisten Regatta wieder im Schiersteiner Hafen und jedes Jahr kommen mehr Kinder dazu. Keine Ranglistenregatta, sondern eine Regatta bei denen die Kinder in erster Linie Spaß haben sollen und erste Erfahrungen im Wettkampf bekommen sollen. Die Regeln sind die Gleichen wie bei einer Ranglistenregatta, aber hier werden auch mal beide Augen zugedrückt und so kann es auch vorkommen, dass Jörg Fleischer nicht nur Schiedsrichter ist, sondern auch die Letzten mit dem Schlauboot begleitet und wertvolle Tipps gibt um nicht den Anschluss zu den Führenden zu verlieren.

Gruppenbild der Teilnehmer am Opti-Cup 2013 Dieses Jahr startete neben dem Segelclub Rheingau, Wiesbadener Yachtclub und Schwimm-Club Wiesbaden erstmalig der Wassersportverein Schierstein mit 4 Teilnehmern und so konnten am 24.08. pünktlich um 12:00 Uhr die Regatta mit 27 Booten gestartet werden.

Am Morgen waren wir noch voller Hoffnung, wir hatten Wind. Also schnell die Boote fertig machen, Steuermannbesprechung und aufs Wasser. Pünktlich zur Mittagszeit meinte der Wind aber eine Pause einlegen zu müssen. So musste die 1. Wettfahrt wegen keinem Wind abgebrochen werden, für den neuen Start und die 2. Wettfahrt war dann zumindest so viel Wind, dass eine Wertung stattfinden konnte.

Als dann die Boote verstaut und die Segeln im trocknen waren kam dann leider der Regen, der uns das anschließende gemeinsame Grillen und Zelten leider vermieste.

Zur Siegerehrung fanden sich Teilnehmer, Eltern und Zuschauer im Vereinsheim ein um dann eine recht lange Siegerehrung zu erleben. Jedes Kind bekam eine Teilnehmermedaille und Geschenke von Spendern, bei denen wir auf diesem Wege bedanken. Jörg Fleischer hatte auch zu jedem Kind noch eine kleine Geschichte, die sie mit Sicherheit weiter für diesen Sport motivieren wird.

Erstmalig gab es dieses Jahr auch einen Wanderpokal für die beste Mannschaft. Jeweils die besten Drei eines Vereines ermittelten den Sieger. Dieses Jahr ging der Pokal an den Segelclub Rheingau.

Zum Abschluss der Veranstaltung waren sich alle vier Vereine einig. Das Konzept ist richtig und nächstes Jahr freuen wir uns wieder unseren Segelnachwuchs gemeinsam auf dem Wasser zu erleben.

Bild und Text: Bernd Klabunde

 

 

23. August 2013

Jugendfreizeit 2013 vom Wassersportverein Bergstraße an der Schlei

03. August 2013: Abreise 5:00 Uhr morgens mit verschlafenen Gesichtern am Bootshaus Heppenheim in Richtung Norden. Kurz vor Hannover die Feststellung "Es läuft ja alles super" und schon standen wir in 28km Stau, dem an der Brücke über den Nord- Ostseekanal weitere 18 km folgten. Gegen 18:00 Uhr dann endlich in Borgwedel an der Schlei.

„Aber was stinkt hier so fürchterlich“, war der erste Gedanke, den die meisten hatten. Das war mit einem Blick auf die Schlei sehr schnell geklärt: Am Wasserrand lagen oder trieben hunderte von kleinen toten Fischen, die durch die extreme Erwärmung des Wassers und Sauerstoffmangel verendet waren. Es sah fast so aus, als hätte jemand eimerweise Sprotten ausgeschüttet. Die Möwen und der ablandige Wind befreiten uns ab dem nächsten Tag zum Glück wieder von dem Gestank.

Kleine Kapitäne dürfen auch Motorboot fahren, allerdings unter den strengen Blicken von Sportwart Detlef Sigmund. Sonntag dann Boote aufbauen und ab aufs Wasser. Fast die ganze Woche Sommerwetter mit Temperaturen wie im Süden und toller Wind. Montag Besuch in Eckernförde, um das fehlende Segelzubehör zu kaufen und natürlich auch der Bonbonkocherei einen Besuch abzustatten. Schnell noch ein Fischbrötchen und dann wieder zurück aufs Wasser.

Leider gibt es aus Kostengründen kein Mittagessen mehr in der Jugendherberge, stattdessen Lynchpakete (Lunchpakete). Das heißt, morgens Brötchen schmieren für mittags und abends warmes Essen. Das leckere Abendbuffet fällt leider weg.

Donnerstag packten wir dann alles Essen in die Motorboote und segelten mit allen Kindern zur Schleibrücke in Lindaunis. Einfache Strecke ca. 21km. Am Campingplatz Lindaunis machten wir Mittagsrast und ließen einen Teil der Optis zurück, die von Eltern abgeholt wurden. Nachdem bisher fast alles unter Vorwind gesegelt werden konnte, ging es nun auf den Rückweg und das hieß für alle gegen den Wind kreuzen. Während die 420er und Laser rasch vorwärts kamen, bedeutete dies für die Optis ein hartes Stück Arbeit, was mit wechselnder Besatzung ganz hervorragend lief. Kurz vor der Fähre in Missunde wurden die Optis bis zur Großen Breite an das Motorboot gehängt und ab dort wurde wieder bis zur Jugendherberge gesegelt. Wir kamen gerade noch rechtzeitig, um mit großem Hunger die letzten Reste des Abendessens zu genießen.

Natürlich kam auch das Fahren mit Motorboot, Wasserski oder Banane nicht zu kurz. Am Samstag bei der Abschlussregatta überfiel uns der Regen völlig schlagartig und stürmisch, ließ aber, nachdem wir uns alle wieder trocken gelegt hatten, in Ruhe unsere Boote und alles Zubehör verpacken ohne nochmals seine Schleusen zu öffnen. Nach dem Frühstück am Sonntag großes Abschied nehmen und dann auf den Heimweg, welcher in nur 10 Stunden ohne allzu viel Stau bewältigt wurde.

Ursula Sigmund, Foto Petra Ritzheim

 

 

21. August 2013

Blaue Flagge an hessische Wassersportvereine verliehen

Zum 18. Mal in Folge erhielten der Wassersportverein Bergstraße und der Wiesbadener Yacht-Club die „Blaue Flagge“ für umweltgerechtes Verhalten. Weitere Empfänger dieser Trophäe aus den Reihen des Hessischen Seglerverbandes waren die SKGF-Wassersportabt. Frankfurt/Main, der Motorboot-Club-Mittelrhein e.V., der Schwimm-Club Wiesbaden 1911 e.V. (je 17x) und der Wassersportverein Schierstein 1921 e.V. (15x).

Die „Blaue Flagge“ ist das erste gemeinsame internationale Umweltsymbol, das seit 27 Jahren für jeweils ein Jahr an vorbildliche Sportboothäfen und Badestellen in 48 Staaten vergeben wird. Im Jahr 2013 werden weltweit 3200 „Blaue Flaggen“ an Badestellen und 648 in Sportboothäfen wehen. Es gibt die „Blaue Flagge“ in Europa seit 1987, weltweit weht sie seit 2001. Sie wird von der „Stiftung für Umwelterziehung“ (FEE) vergeben. Die FEE ist eine Nicht-Regierungsorganisation mit Sitz in Kopenhagen und wird in den einzelnen Ländern durch entsprechende Organisationen vertreten, in Deutschland durch die „Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung e.V.“.

Stolz präsentieren die Mitglieder des Wassersportvereins Bergstraße e.V. die „Blaue Flagge“ vor der Hissung. Die „Blaue Flagge“ ist eine Umweltauszeichnung für Badestellen und Sportboothäfen. Betreiber, Kommunen und Vereine können sich um die Flagge bewerben. Die Kriterien für die „Blaue Flagge“ betreffen vier Bereiche: Wasserqualität, Umweltkommunikation, Umweltmanagement, Strandservice und Sicherheit. Die Kriterien der Kampagne haben sich seit 1987 stets erhöht, so dass Teilnehmer sich jedes Jahr neu darum bemühen müssen, die Kriterien zu erfüllen. Die „Blaue Flagge“ wird nur für eine Saison verliehen und darf nur wehen, solange die Kriterien erfüllt sind.

So wird besonderen Wert darauf gelegt, dass eine umweltgerechte Abfalltrennung und -entsorgung gewährleistet wird, ausreichend Sanitär- und Sicherheitseinrichtungen vorhanden sind und naturbelassene Abschnitte durch den Freizeitbereich nicht gefährdet werden. Wo die „Blaue Flagge“ weht, werden Einwohner, Vereinsmitglieder und Gäste zu sensiblem Umgang mit Umwelt und Natur aufgefordert und tragen so zu deren Erhaltung bei.

Am 22. Juni 2013 wurde die „Blaue Flagge“ im Rahmen einer Verleihungsfeier auf dem Gelände des YC Otterstadt im Angelwald, besser bekannt als Altrheinarm „Reffenthal“ von Gerald Wahnschaff (Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung), Jürgen Creutzmann (Mitglied des EU-Parlaments), Hannelore Klamm (Vizepräsidentin des Landtages Rheinland-Pfalz), Konrad Reichert (Kreisbeigeordneter), Wolfgang Wagner (Deutscher Seglerverband) und Gisbert König (Präsident des Landesverbandes Motorbootsport Rheinland Pfalz) für die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland vergeben. Die Flaggen wurden im Laufe der Sommermonate in den einzelnen Clubs gehisst und dürfen nun ein Jahr lang auf den Vereinsgeländen wehen.

Günther Probst

 

 

02. August 2013

Ein heißes Wettfahrtwochenende

Am 27. und 28. Juli fand auf dem Vereinsrevier des Segelclubs Gießen, dem Dutenhofener See, die alljährliche Bruchsteinregatta statt. Dabei handelt es sich um eine klassenoffene Regatta, an der alle Anlieger des Dutenhofener Sees und auch Gäste teilnehmen können. Bei dieser Regatta können auch unerfahrenere Segler erste Regatta-Erfahrungen sammeln, denn hier geht es in erster Linie um den Spaß am Wettkampf als um den Sieg. Am Ende gibt es nämlich nur Gewinner. Die Preise sind faustgroße wohlgeformte Kieselsteine - Bruchsteine genannt. Diese wurden zuvor von Petros Christophis gesammelt und liebevoll mit maritimen Motiven bemalt. Jedes Crew-Mitglied durfte sich am Ende der Regatta einen dieser Steine aussuchen.

Die neue RS-Feva mit Gennaker Angetreten waren 14 Segelboote verschiedener Klassen: 3 Laser, 4 Aquila-Jollen, 1 Katamaran, 3 Jollenkreuzer, 1 Korsar und 2 RS-Feva. Alle Boote verfügen über eine Yardstickzahl, die die Vergleichbarkeit gewährleistet. Die Yardstickzahl gibt die Geschwindigkeit eines Bootes an. Je höher die Yardstickzahl, desto länger benötigt ein Boot. Regattaleiter war Helmut Indra, assistiert von Petros Christophis.

Der erste Start erfolgte am Samstag pünktlich um 14.00 Uhr. Das Wetter am Samstag war nicht nur heiß, sondern bot sogar ausreichend Wind, um schon an diesem Nachmittag drei der vier geplanten Wettfahrten auszusegeln. Die Windrichtung wechselte zwischen den Wettfahrten zwar leicht, so dass für die Wettfahrten unterschiedliche Kurse ausgelegt wurden. Nach diesen drei Wettfahrten war es Abend und hungrige Segler konnten sich mit deftig Gegrilltem und selbstgemachten Salaten stärken.

Die vierte Wettfahrt konnte am Sonntag wie angekündigt um 10:00 Uhr gestartet werden. Kurz vor der Regenfront am Mittag hatte der Wind bereits aufgefrischt und sorgte für ein schnelles Vorankommen des Regattafeldes.

Besonders spannend war die Wettfahrt für die beiden Crews der neuen RS-Fewa-Jollen - handelte es sich doch sozusagen um die Jungfernfahrten dieser beiden Boote. Sie wurden erst eine Woche vor der Regatta angeschafft. Es handelt sich dabei um sportliche Boote für zwei Jugendliche oder Erwachsene. Sie sind nicht nur mit einem Groß- und Vorsegel ausgestattet, sondern verfügen zusätzlich über einen Gennaker. Dieser kann mit Hilfe einer einzigen Leine sehr schnell gesetzt und wieder eingeholt werden und vergrößert die Segelfläche und damit die Geschwindigkeit der Boote auf Raumschotskursen deutlich. Diese Boote werden im Jugendtraining in Zukunft sportliche Wettkämpfe ermöglichen, bei denen sich immer zwei Crews messen können.

Die Ergebnisse:

1. Platz: Beate Christophis

2. Platz: Michael Theilen

3. Platz: Stefan Cramer und Klaus Schwarzer

4. Platz: Carsten Bischof und Ludger Schenkel

5. Platz: Frederick Wiesner und Friederike Cramer

6. Platz: Tobias Cramer

7. Platz: Manfred Reinacher

8. Platz: Joachim Gockel und Jürgen Stricker

9. Platz: Volker Ruckelshausen

10. Platz: Martin Stoidner

11. Platz: Manuel Stieland und Nikolas Cramer

12. Platz: Ralf Gissel und Ilona Birkelbach

13. Platz: Sabine Laser-Dönges und Toni Miene

14. Platz: Jürgen Ohlsen

Text Manuel Stieland, Foto Susanne Lücker

 

 

23. Juli 2013

Sommerregatta Ü 35 (Senioren) auf dem Langener Waldsee ein Erfolg

Seit einigen Jahren wird die „Seniorenregatta“ beim Dreieich-Segelclub-Langen (DSC-L) nur noch am Sonntag ausgerichtet. Am 21.7.2013 war es wieder soweit, bei herrlichem Sommerwetter trafen sich 38 Seglerinnen u. Segler mit insgesamt 21 Booten. Wegen des schönen Tages waren auch viele Gäste u. Mitglieder am See und konnten die Regatta beobachten. Vom Nachbarclub Wassersportverein-Langen (WSV-L) segelten 7 Boote mit, den Rest des Feldes stellten der DSCL.

Es wurde durch den Regattaleiter Christian Fischer pünktlich um 12.10 Uhr gestartet und 3 Wettfahrten ausgesegelt. Jeweils ein Olympisches Dreieck mit Schleife. Die Seglerinnen und Segler waren dabei über 3 Stunden auf dem Wasser. Wegen der starken Hitze gab es eine kleine Pause zwischen dem 2.u.3. Lauf. Der Wind blies von Ost / teilweise Süd/Ost zwischen 1 und 3 Bft. Bei der dritten Wettfahrt musste wegen des Windwechsels von Steuerbordbug auf Backbordbug die Strecke geändert werden. Zwischendurch gab es auch Flauten. Die Seglerinnen u. Segler hielten aber durch und immer wieder frischte der Wind dann doch wieder auf und die Wettfahrten konnte zu Ende gefahren werden.

Erfahrenste Mannschaft 10. Rang v.l.n.r. Regattaleiter Christian Fischer , Görd Peschmann, Karin Herold u. Michael Kalis Ab 11:00 Uhr gab es aus der Regattaküche Weißwürste mit Brezeln. Später dann auch noch eine Gemüsesuppe, Kuchen und Freigetränke.

Gegen 17.45 Uhr fand bei guter Laune auf der Terrasse des DSC-L die Siegerehrung statt, es wurden die verschiedenen Bootsklassen entsprechend ihrer Yardsticks bewertet. Die 1. drei Plätze belegten erfahrene Seglerinnen u. Segler.

Mit 8 Punkten in seinem Finn freute sich Wolfgang Lerch DSC-L über den 3. Rang. Der Europesegler Dieter Kunze vom WSVL wurde mit der gleichen Punktzahl wegen besserer Plätze Zweiter. Sieger wurden vom DSC-L die Geschwister Sabine Kaufmann und Karin Herold mit ihrem Korsar. Knapp nicht auf das Treppchen hat es mit dem schnellsten Zugvogel Heinz Wendel u. Michael Pottmann vom DSC-L geschafft. 4. Rang, ein Punkt hinter dem Dritten.

Die erfahrenste Mannschaft in Lebensjahren mit 145 Jahren belegte den 10.Rang: Michael Kalis u. Görd Peschmann mit einem Schwertzugvogel Baujahr 1978.

Seglerinnen Segler u. Gäste applaudierten allen Helfern auf dem Wasser im Regattabüro und natürlich in der Küche.

Michael Kalis, Pressewart DSCL, Foto Kalis

 

 

11. Juli 2013

Oliver Draude / Sven Doemges / Dr. Björn Geisler sind Hessenmeister in der H-Bootklasse 2013

Bei strahlendem Sonnenschein, vollem See und leichter Brise fand am 6 und 7 Juli die 2. Ranglistenregatta der H-Boote auf dem Edersee statt. Neben Ranglistenpunkten ging es für die heimischen Segler auch um den Titel des Hessenmeisters 2013 und die Flottenmeisterschaft. Die Wertung zur Hessenmeisterschaft resultiert aus den Ergebnissen des Ederseepokals im April und dieser 2. Ranglistenregatta. Im Gesamtergebnis konnte diesen Titel Oliver Draude, Sven Doemges, Dr. Bjoern Geisler und Christian Blum vom Edertaler Segel-Verein souverän für sich entscheiden. Die Flottenmeisterschaft wurde im letzten Lauf entschieden und ging ebenfalls an die Mannschaft von Oliver Draude vom ESV gefolgt von Andreas Happich, Andre Frideritzi und Moritz Dorn von der Segelsportgemeinschaft Edersee. Auf Platz 3 folgte die Mannschaft Achim Brack, Horst Schumacher und Frank Kobus vom Segelclub Edersee.

Bei schwachem Wind konnten am Samstag 2 Wettfahrten im Waldecker Becken gesegelt werden. Die 1. Wettfahrt gewann Christoph Zander vom Essener Turn- und Fechtverein gefolgt von Andreas Happich (SSGE), der auf dem letzten Vorwindkurs einen knappen Vorsprung vor Oliver Draude (ESV) ins Ziel retten konnte. Die 2. Wettfahrt war nicht zuletzt aufgrund der leichten und drehenden Winde spannender. Trotz Frühstart konnte sich die Mannschaft um Oliver Draude auf der Starkreuz bis auf den 2 Platz nach vorne segeln. Diese Position mussten Sie allerdings auf dem Vorwindkurs an die Verfolger abgeben. Lediglich Christoph Zander, mit Helen Stricker und Katharina Kellner an der Vorschot, konnte als Führender dem Feld enteilen und wurde auch nicht mehr eingeholt. Auch auf der zweiten Kreuz und dem anschließenden Vorwindkurs ins Ziel gab es Positionsänderungen. Zweiter im Ziel war Thomas Sander, Bernd Deertz und Isabel Zocher vom Sorpesee gefolgt von Oliver Draude und Sven Doemges vom ESV, die erneut auf Platz 3 ins Ziel kamen. Der 4. Platz ging an die Mannschaft von Thomas Hennig mit Tochter Wiebke und Philipp Behrendt vom ESV.

Flottenmeister vom Edersee in der H-Boot Klasse 2013 Christoph Zander (Mitte) eingerahmt von seiner Crew Helen Stricker und Katharina Kellner vom Essener Turn- und Fechtklub (ETUF) sowie die Hessenmeister in der H-Boot Klasse 2013 Oliver Draude (2. v.r.) mit Christian Blum (links) und Sven Dömges (rechts) vom Edertaler Segel-Verein Anschließend verlegte Wettfahrtleiter Michael Happich den Kurs in das Rehbacher Becken und ließ bei ebenfalls schwachem Wind und verkürzter Bahn einen weiteren Lauf segeln. Dieser wurde zu Begin von Achim Brack und Mannschaft angeführt. Anschließend übernahm Thomas Sander mit Bernd Deertz und Isabel Zocher die Führung und gewann, gefolgt von Achim Brack, Horst Schumacher und Frank Kobus und dem bisher führenden Christoph Zander mit Mannschaft. Das Team Oliver Draude u. Sven Doemges waren nicht mehr am Start, so dass sie in der Gesamtwertung vorerst auf den 5 Platz hinter Andreas Happich und Thomas Hennig zurückvielen.

Der Sonntag musste dann schließlich die Entscheidung um Platz 1 und die Flottenmeisterschaft bringen. Der Wind war am Sonntag etwas stärker, allerdings war es nicht einfach einen Kurs auszulegen und die Wettfahrtleitung Michael Happich, Winfried Geisler und Elke Wehling konnte somit erst mittags starten. In der abschließenden Wettfahrt lieferten sich die Teams Christoph Zander vom Baldeneysee und Thomas Sander vom Sorpesee einen Kampf um den Gesamtsieg. Andreas Happich und Oliver Draude lieferten sich ebenfalls ein spannendes Rennen um die Flottenmeisterschaft. Am Ende gewann das Team Christoph Zander, Helen Stricker und Katharina Kellner vom Baldeneysee vor der Mannschaft Thomas Sander, Bernd Deertz und Isabell Zocher vom Sorpesee. Oliver Draude hatte am Ende wenige Meter Vorsprung vor Andreas Happich und holte sich so auch die Flottenmeisterschaft vom Edersee.

Bericht GER 1457 Oliver Draude, Foto Winfried Geisler

 

 

10. Juli 2013

Matthias Miller aus Friedrichshafen gewinnt überlegen die olympische Klasse.

Ein Traumwochenende – Sonne, Wind und angenehme Temperaturen ließen die Finn Dinghy-Regatta 2013 am Bibliser See zu einer hochkarätigen Rekordveranstaltung werden. Vierzig Teilnehmer hatten gemeldet, davon starteten 39 Boote planmäßig am Samstagnachmittag (06.07.). In einem klassischen Up and Down Kurs wurden bis Sonntag vier Läufe ausgetragen, die Punkte zur Deutschen Meisterschaft brachten. Dementsprechend hochkarätig war das erstaunlich große Feld aufgestellt. Ein Viertel der Teilnehmer sind unter den besten deutschen 20 Finn-Seglern. Aus Luxemburg, aus Emden, Ostfriesland, Dresden bis vom Bodensee waren sie angereist. Die Deutsche Elite war in Biblis am Start.

Hessenmeister Jürgen Eiermann, Karl-Heinz Erich und Detlev Guminski Wettfahrtleiter Benjamin Kratz hatte eine enorme Herausforderung zu meistern: „Bei dieser hohen Beteiligung in dieser Qualität war der See an seiner Kapazitätsgrenze“, so Sportausschuss¬vorsitzender Stephan Bauer. Es gab nur einen Fehlstart ganz zu Beginn. Ein Wegerecht-Protest wurde verhandelt und entschieden. „Wir waren froh, dass nichts passiert ist, denn der Tonnenknuddel war unvermeidbar.“ Die DLRG versah ihren Dienst gewohnt zuverlässig, kam bei den Profis jedoch glücklicherweise nicht zum Einsatz.

Bei durchweg stabilem Wind siegte dann der junge sympathische Matthias Miller überragend mit zwei ersten und zwei zweiten Plätzen. Er hatte das riesige Feld jederzeit unter Kontrolle und konnte geschickt den Gesamtsieg einfahren. Der frisch gebackene Maschinenbauingenieur ist derzeit auf Stellensuche. Er gilt als größtes Talent im Finn und lobte die professionelle Regatta in Biblis.

„Leider habe ich nur ganz knapp die Olympiateilnahme verpasst. Zwar hatte ich mich für die WM 2012 qualifiziert und war Zweitbester unter den sechs Besten im Olympischen Jahr,“ erzählt uns Matthias Miller im Anschluss an die Regatta in Biblis. „Somit war die internationale Norm geschafft.“ Doch das Reglement machte in drei Instanzen seine Hoffnungen zunichte. Dem Weltranglisten Sechzehnten wurde der Start letztendlich verwehrt. Die Gründe sind nicht ganz klar.

Trotzdem plant er die Teilnahme bei der Europameisterschaft in zwei Wochen in Warnemünde. Ebenso wie er haben sich weitere vier Teilnehmer in Biblis für dieses große Turnier fit gemacht.

Frank Dinnebier vom Wasserportverein Uphusermeer reiste fast 600 km weit an. Er zeigte sich begeistert von der Gastfreundschaft des SV Biblis. „Jeder Finn-Segler sollte jedes Revier in Deutschland kennenlernen. Und auch auf einem kleinen See kann man alle Grundlagen des Segelns erlernen.“ Er wird wiederkommen, denn die familiäre Organisation mit großem Unterhaltungs¬programm hat auch ihn überzeugt. Er nimmt den Pokal für die weiteste Anreise mit nach Hause.

Der Samstagabend war ein Abend des Austauschs und der Begegnungen. Da viele Segler ihre Familien mitbrachten, waren über Hundert Gäste am Abend zu verköstigen. Die traditionelle Paella in riesigen Pfannen war das Highlight des Wochenendes. Mit Musik und Tanz wurde gefeiert bis in die frühen Morgenstunden. Vorstandsmitglied Ralf Kratz zeigte sich sehr zufrieden mit der Resonanz. Er war mit seiner Frau Sabine im Groß-Einsatz, um allen Clubmitgliedern das Beste abzuverlangen. Für Rainer Blüm und sein Versorgungsteam eine Meisterleistung.

Genau dieses wurde von der Seglerschar mit lang anhaltendem Applaus bestätigt. „Alles war perfekt. Die Vereinsmitglieder jederzeit hilfsbereit und bei der Regatta verhielten gerade diese sich absolut sportlich fair.“ Dreizehn Bibliser Aktive waren erfolgreich vertreten.

Der Hessische Seglerverband nahm die Gelegenheit war, die neuen Hessenmeister zu ehren und den Seglern zu danken, bevor alle Regatta-Teilnehmer mit Preisen bedacht wurden.

Text und Fotos Ulrike Falkenstein

 

 

03. Juli 2013

Klassenübergreifendes Training des Hessischen Seglerverbandes an der Niddatalsperre bei Schotten.

Am 29.06. und 30.06 hatte der Hessische Seglerverband zu einem klassenübergreifenden Training für Optis, Laser und 420er eingeladen. Nach doch sehr schleppend eingegangenen Anmeldungen waren vor dem Training knapp 20 Seglerinnen und Segler gemeldet. Wahrscheinlich die angekündigten schlechten Wetterprognosen ließen das Teilnehmerfeld schrumpfen. Dennoch konnten Eva Deichmann mit vier Lasern, Henrik Simon mit zwei 420er und Eva Deichmann und Henrik Simon auf dem Motorboot mit Laser und 420er auf dem Wasser Reinhard Linke mit vier Optis beim Gastgeber, dem Wasser- und Fischereisportclub Schotten, ein zwar quantitativ schwaches aber qualitativ hochwertiges Training durchführen. Das Training wurde extra in die Mitte von Hessen gelegt, um sowohl den südhessischen als auch nordhessischen Vereinen mit der Anfahrt gerecht zu werden. Bei wechselhaften Wetter und Winden wurden im Schwerpunkt Starts und die für die Klassen spezifischen Manöver dafür geübt. Der Verband ist sehr stolz, dass er Fachtrainer wie Eva Deichmann, Henrik Simon und Reinhard Linke hat. Schade, dass solche Termine, bei denen man eine hohe Qualität an Trainerpersonal vor Ort hat, von den hessischen Seglern und Vereinen zu wenig bzw. gar nicht genutzt werden.

Bericht Marcus Pfeiffer

 

 

01. Juli 2013

4. überregionale Dietemann-Regatta der Optimisten auf dem Werratalsee

Der WSSC war am 22./23.06.2013 fürsorglicher Gastgeber für den jungen Segelnachwuchs, der aus Kassel und Nordheim zur 4. Dietemann-Regatta nach Eschwege angereist war. Der Schirmherr Lothar Quanz, Vizepräsident des hessischen Landtages eröffnete gemeinsam mit dem 1. Vorsitzenden des WSSC Hagen Höfs dieses Sportevent. Lothar Quanz hob in seinen Begrüßungsworten die große Bedeutung der Jugendarbeit in Vereinen besonders hervor. Der unermüdliche Einsatz von Ehrenamtlichen trägt dazu bei, dass die jungen Segler einer Freizeitbeschäftigung nachgehen können, die ihnen viel Spaß macht. Im Rahmen der Eröffnung wurde Sarah Espenhain für den grandiosen vierten Platz beim KSN Junior-Cup, den der Nordheimer Segelclub auf dem „großen Northeimer Freizeitsee“ ausgetragen hat, ausgezeichnet. Sie hatte sich unter 14 Mitstreitern in die beiden Finalläufe vorgekämpft. Stella Dölle erreichte bei dieser Regatta Platz 7.

Lea-Marie Scheere (WSSC), Sarah Espenhain (WSSC)  Ben Kuhlemann (KSC), Stella Dölle (WSSC) Zurück zur Dietemann-Regatta: Insgesamt 14 Boote der Gruppe B und 3 Boote der Gruppe C bildeten das Regattafeld. Es wurde ein Dreieckskurs gesegelt, mit je 2 Runden. 17 hoffnungsvolle Nachwuchssegler in ihren Optimisten prägten das Bild auf dem Werratalsee. Viele Zuschauer konnten von Land aus, das bunte Treiben auf dem Wasser verfolgen. 4 Wettfahrten wurden von den Aktiven an beiden Regattatagen bewältigt. Bei strahlendem Sonnenschein und mäßigem Wind, der zum Ende hin etwas zunahm, konnten am Samstag 3 Wettfahrten gesegelt werden. Der erste gewertete Lauf war sehr spannend. In der Gruppe B wurde der Start von Ben Kuhlemann vom SGK (Seglergemeinschaft Kassel) gewonnen. Er lieferte sich auf der ersten Kreuz einen spannenden Vierkampf mit den WSSC-Mädels Sarah Espenhain, Stella Dölle und Lea-Marie Scheere. Auf dem ersten Raumschenkel verlor er die Führung an Sarah. Auf dem zweiten Schenkel holte er wieder auf und konnte Sarah auf der Kreuz stellen. Der anschließende Vorwindkurs bot weniger Spannung mit einem Happy End für den Segler der SGK. Im zweiten Lauf unterlag er dann Stella Dölle und Sarah Espenhain. Auf Basis der Wettfahrtregeln wird die schlechteste Wertung gestrichen, somit ging der Gesamtsieg an Ben Kuhlemann, gefolgt von Stella Dölle und Sarah Espenhain. Carl-Jakob Hormes von Northeimer Segelclub freute sich über Platz 4 dicht gefolgt von Lea-Marie Scheere auf Platz 5 und ihrem Bruder Alexander Scheere auf Platz 6. Die Plätze 7 bis 14 gingen an: Nicolas Körner, Luca Giovannitti, Gianna-Marie Koreis, Lino Schuh, Julian Wenzel, Lara Körber, Luisa Nuhn und Henryk Wendenburg. In der Gruppe C wechselten sich Benedikt Friedrich, Frank Drozd und Max Eckert in den Platzierungen ab. Die Neueinsteiger, die noch Erfahrungen im Regattasport sammeln, hielten tapfer durch. Erschöpft, aber zufrieden, konnten sich die Teilnehmer am Abend mit Würstchen vom Grill wieder stärken. Und das die jungen Segler auch eine starke Stimme haben, konnten sie nicht nur bei den Raumrufen auf dem Wasser unter Beweis stellen. Zu Gitarrenklängen von Sabine Philipp wurden Shantys geschmettert, die über den See hinaus schallten.

Am Sonntagvormittag bei stark böigem Wind waren die Opti-Segler dann richtig gefordert. Leider kam es auch zu der ein oder anderen Kenterung. Außer einem unfreiwilligen Bad im See ist aber nichts passiert. Für die Sicherheit im Wasser war wie gewohnt der DLRG vor Ort.

Hagen Höfs und Sportwartin Hannelore Seubert nahmen gemeinsam die Siegerehrung vor. Alle Teilnehmer haben Urkunden und Buttons erhalten. Die vorderen Platzierungen wurden zusätzlich mit Pokalen ausgezeichnet. Zur Erinnerung wurden bedruckte T-Shirts verteilt.

Dank den vielen fleißigen Helfern und der guten Arbeit der Organisatoren des WSSC wurde diese Veranstaltung wieder zu einem segelsportlichen Höhepunkt.

Claudia Stein, WSSC

 

 

30. Juni 2013

Reichlich Wind bei der Bruchsee-Regatta

Die Welt schien unterzugehen, als die Verantwortlichen des Wassersportvereins Bergstraße am Samstag (29.06.2013) aus dem Fenster schauten und ihnen schwante Furchtbares für ihre geplante Optiregatta: Regen in Strömen lud zu ungewolltem Wassersport ein. Doch pünktlich zum geplanten Start zeigte der Himmel ein Einsehen, der Regen verzog sich, die Sonne ließ sich blicken und der Wind setzte ein. Er blies dann ganz ordentlich mit 3 bis 4 Beaufort, in Böen auch mehr.

9 Segelboote der Klasse „Optimist“ tummelten sich um 14:30 Uhr an der Startlinie auf dem Bruchsee in Heppenheim, um die Pokale für die „Bruchsee-Regatta“ auszusegeln. Diese Regatta gilt als Ranglistenregatta der deutschen Bootsklasse „Opti-B“. Je drei Optis kamen vom gastgebenden Verein, vom bayerischen Segelsportclub Kahl und vom Wassersportclub Seligenstadt. Als Wettfahrtleiter Marc Oberheim den ersten Lauf starten ließ, konnten sich die kleinen Segler über einen stark vergrößerten Bruchsee freuen. Die Zuschauer am Ufer hatten es dafür etwas unbequemer, durch den hohen Wasserstand ragten von den Bänken um den Bruchsee nur die Lehnen aus dem Wasser.

Gesegelt wurden „Olympische Dreiecke mit Schleife“. Am Samstag konnten so immerhin drei Wettfahrten gesegelt werden. Dies war für manche schon eine große Herausforderung: Segelstellung beachten, Ausweichregeln beachten, Taktik ermitteln, Kurs halten, Gewichtstrimm und dann auch noch Runden und Schleifen zählen. Auf großen Regattabooten sind für so viele Aufgaben gleichzeitig mehrere Crewmitglieder zuständig. Dazu noch der Wind, der immerhin dafür sorgte, dass im Laufe des Nachmittags drei Boote kenterten. Dies gehört beim Jollensegeln aber irgendwie dazu.

Siegerehrung Der Sonntag brachte dann den Sommeranfang zurück. Die Sonne schien bei leichter Bewölkung, die Temperatur wurde angenehm, dafür blieb aber der Wind aus. So konnte leider keine weitere Wettfahrt gesegelt werden und das Ergebnis vom Samstag war dann auch das Endergebnis.

Den Siegerpokal holte sich Silas Abler vom Segelsportclub Kahl, den zweiten Platz erreichte Vincent Benz vom gastgebenden Wassersportverein Bergstraße und den Pokal für den 3. Platz erhielt Thorben Klein, ebenfalls Segelsportclub Kahl.

Der langjährigen Tradition folgend, packten die kleinen Segler zum Abschluss der Veranstaltung den Sieger und nach kurzem Kampf machte er Bekanntschaft mit dem kalten Bruchseewasser.

Günther Probst

 

 

20. Juni 2013

Segler des WFC-Schotten gewinnen das Jubiläums-Matchrace in Kahl

Sechs vom SSC Kahl und dem Volvo Autohaus Stange ausgesuchte Mannschaften traten am Sonntag den 16.06. am Kahler See an der bayerisch-hessischen Grenze zum Matchrace an. Gesegelt wurde auf dem neuen 7 m Boot Bavaria B-one. Der SSC Kahl besorgte zwei gleiche Schiffe dieses von Bruce Farr gezeichneten Racers. Die Veranstaltung war als ISAF Matchrace Kategorie 5 ausgeschrieben.

Foto der Siegermannschaft von links Marcus Pfeiffer, Frank Berdan und Rüdiger Amann Bei wechselten Windbedingungen aber viel Sonne segelten Teams vom Frankfurter Yachtclub, vom Seligenstädter Segelclub, SSKC Poseidon (Aschaffenburger) Segelclub, dem Jugendteam des SSC Kahl, dem Wasser-und Fischereisportclub Schotten und ein Team vom Autohaus Stange, erst eine Round Robin Runde und im Anschluss entsprechend der gewonnenen Punkte ein kleines und ein großes Finale. Im kleinen Finale um Platz 3 standen sich die Segler aus Aschaffenburg und die Segler aus Seligenstadt gegenüber. Platz 3 gewannen die Segler vom SSKC Poseidon. Das Finale ging über zwei Gewinnwettfahrten. Das erste Rennen gewann das Team aus Schotten. Die zweite Runde ging ganz knapp an das Jugendteam aus Kahl. Die dritte und entscheidende Wettfahrt konnten das Team des WFC Schotten mit Steuermann Rüdiger Amann und der Crew Frank Berdan und Marcus Pfeiffer gewinnen.

Den Zuschauern wurden spannende und harte Wettfahrten gezeigt. Es gab den einen oder anderen Penalty für die Crews auf dem Wasser. Trotzdem wurde sehr fair und ohne Materialschäden gesegelt. Mit dafür ein Grund war wahrscheinlich, dass Deutschlands berühmtester Schiedsrichter Uli Finkh selbst die Flaggen auf dem Schiedsrichterboot zeigte.

Man kann vor dem SC-Kahl nur den Hut ziehen, wie toll er eine so hochwertige und ausgezeichnete Veranstaltung gestemmt hat.

Text und Foto Marcus Pfeiffer WFC Schotten

 

 

19. Juni 2013

Kim Christjan Sator holt Distriktmeister-West-Titel nach Hessen

Westfalenpreis Regatta 15./16. Juni 2013 an der Biggetalsperre, bei guten Segelbedingungen holte Kim Christjan Sator vom ORV-S bei der Distriktmeisterschaft West, in der Bootsklasse Laser 4.7, ausgesegelt an der Biggetalsperre beim Yachtclub Lister, den Titel. Sein 2. Platz hinter dem Berliner Nicolas Thierse , der den Westfalenpreis gewann reichte hierfür aus.

16 Jugendliche konnten in 5 Wettfahrten ihr Können unter Beweis stellen. Wehte es am Samstag bisweilen heftiger und mussten die Jüngsten mitunter die Segel streichen, waren alle Segler am Sonntag bei 2 Wettfahrten am Start.

Kim Sator in seinem Element Der Yacht Club Lister hatte mit 10 Finn, 33 Laser Standard, 24 Laser Radial und mit 16 Laser 4.7 insgesamt 83 Segler am Start und meisterte diese Aufgabe souverän. Die Distriktmeisterschaft West ist der Ländervergleich von Rheinlandpfalz, Hessen, dem Saarland und Nordrhein Westfalen.

Im Laser 4.7 waren 13 Segler aus NRW und 2 aus Hessen am Start. Nicolas Thierse vom Jörsfelder Segel Club aus Berlin segelte lediglich um den Westfalenpreis, den er mit 5 Siegen klar machte.

Auf Platz 2 der Distriktmeisterschaft West landete Charlotte de Vries von der Seglergemeinschaft Loheider See, vor Johannes M. Frenzel, der für den Yacht Club Bayer Leverkusen am Start war.

Matthias Sator, ORV-S

 

 

18. Juni 2013

Mit 80 Yachten über die Ostsee

Zum 22. Mal veranstaltete der Fahrtensegler-Club Königstein vom 26. bis 31. Mai seine Fahrtensegler Regatta-Woche, nicht nur für hessische Seesegler. Auch in diesem Jahr konnten wieder 80 Yachten mit über 380 Teilnehmern, davon 28 Yachten aus anderen Bundesländern an den Start gehen.

Bei Winden von 2- 5 Bft konnten alle fünf Wettfahrten wie geplant durchgeführt werden. Die schönste Etappe der ganzen Regatta war in der Tat am Donnertag die von Warnemünde nach Grömitz. Der 40 sm langen Kurs wurde unter Spi oder Gennaker zurückgelegt nach Grömitz. Für die Touristen auf der Seebrücke von Grömitz bot sich ein großartiger Anblick: 80 Segelyachten unter bunten Spinnakern mit Ziel, die Seebrücke in zwei Bootslängen Abstand zu passieren. Eine bessere Werbung für die Hessenregatta und den Segelsport konnte es nicht geben.

Ein grandioser Anblick: Zieleinlauf des Regattafeldes an der Seebrücke von Grömitz. Wieder hatte der Veranstalter FSCK 1995 ein tolles Rahmenprogramm eingeplant. Die Hafenmeister der betroffenen Häfen organisierten die Liegeplätze und die leibliche Versorgung der Teilnehmer. In Stubbeköbing organisiert Henrik Andersen wieder einen Grillabend mit Musik auf der Hafenmole. Am Mittwoch waren die Teilnehmer wieder zu Gast bei der Sportschule des SV MeckVPom. nach Warnemünde geladen. Die abendliche Schuppenfete, diesmal mit der „Sommer-Sun-Band“, war der gesellschaftliche Höhepunkt der ganzen Veranstaltung.

Zur Siegerehrung ließ der Veranstalter wieder extra ein Festzelt aufbauen. Der Hessencup, die höchste Ehrung für hessische Fahrtensegler ging an die drei Segelyachten des Friedrichsdorfer Yachtclubs.

Gesamtsieger der Hessenregatta wurde Andreas Manthey aus Wismar.

Gesamtsieger der gecharterten Yachten, Michael Stötzel, Friedrichsdorfer YC.

Wilfried Hermann vom SC Alt Gaarz , bekam den Salzbuckelpreis überreicht.

Der Ehrenpreis des Hessischen Ministers des Inneren und Sport ging an Bernd Hoyer aus Mannhein.

Der Preis für die längste Anreise, von Zeeland /NL nach Fehmarn ging an Dr. Volker Krauhausen vom SC Gießen.

Nach einem Schlusswort verabschiedete Klaus Mackeprang die Anwesenden mit der Gewissheit die meisten wieder bei der Hessenregatta 2014 begrüßen zu dürfen.

Manfred Iffland

 

 

13. Juni 2013

Zehn Jahre GMMC in Schotten, zehn siegreiche Jahre für Thomas Dreyer aus Stuttgart.

Das Regattafeld an der Tonne Der German Micro Magic Cup stellt die internationale deutsche Meisterschaft der Micro-Magic RC-Segelboot Klasse dar.

Nun schon zum 10. Mal findet dieser ununterbrochen auf Wunsch der Segler der Klasse, beim Wasser- und Fischereisportclub Schotten auf der Nidda-Talsperre statt.

58 Segler und eine Seglerin aus ganz Deutschland, Niederlande, Italien, England und sogar ein Teilnehmer aus Australien trafen sich am 08.06. und 09.06. um Ihren Meister zu ermitteln. Punktgleich aber mit einer besseren Wettfahrtserie, setzte sich Thomas Dreyer aus Stuttgart vor Joachim Heinz aus v.li.: Sieger Thomas Dreyer, Wettfahrtleitung Marcus Pfeiffer, bester Jugendlicher Eric v.d. Cingel, 2. Sieger Joachim Heinz. Wettfahrtleitung Stefan Ungeheuer, beste weibliche Seglerin Dagmar Heinz, 4. Platz Manfred Brändle Duisburg und Kym Daub aus Flensburg durch. Thomas Dreyer konnte den Titel jetzt schon zum 10. Mal in Folge gewinnen. Die Konkurrenz wird von Jahr zu Jahr stärker und die Abstände kürzer. Beste aber leider einzige Teilnehmerin war Dagmar Heinz aus Duisburg. Eric van de Cingel konnte den Titel als bester U21-Segler erringen. Die von Graupner und anderen Sponsoren gesponserten Sachpreise wurden am Samstag als Tombola verlost. Die vom Neckarverlag (Zeitschrift „Schiffsmodell“) gesponserten Pokalpreise wurden direkt nach der Wettfahrt leider im starken Regen verliehen.

Marcus Pfeiffer, WFC Schotten

 

 

10. Juni 2013

Gute Laune trotzt dem Wetter

Vom 30.05.2013 bis zum 02.06.2013 lud der Landesjugendobmann des Hessischen Seglerverbandes, Reinhard Linke, den Kader der hessischen 420er Segler zum Training an die Krombach. Die schlechte Wetterprognose konnte drei Teams im Alter von 14 bis 18 Jahren nicht von einem Zeltlager im Landesleistungszentrum beim Segelclub Westerwald abhalten, nur das Mädchenteam erhielt den Luxus eines Wohnwagens.

Das Training begann an Fronleichnam um 10:00 Uhr mit einer Begrüßung und ohne Verzögerung ging es aufs Wasser. Leichter Wind und bewölkter Himmel begleitete die Segler an dem Tag und alle waren zufrieden, dass es trocken blieb. Ideales Wetter, um Starten und Rollwenden zu üben.

Trotz Westerwaldwetter gute Laune: die Trainingsgruppe mit dem LJO Reinhard Linke Am Abend öffnete aber dann doch der Himmel seine Tore und prägte das Wetter für die nächsten Tage. Das hatte dann Konsequenzen für die Crews in den nächsten Tagen. Bei 5 Bft, am dritten Tag auch noch darüber und Regen fetzten die Boote nur so über das Wasser und alle Teams mussten ordentlich kämpfen, um ihre Boote nicht kentern zu sehen. Nicht immer gelang dies und so kenterte eine Mannschaft schon am zweiten Tag so durch, dass sich der Mast verbog. Auch die Spis litten nach und nach und konnten am Schluss nur noch für Modellboote genutzt werden.

Das Resümee zieht ein Teilnehmer so: „Das Ergebnis der 4 Tage waren eine kaputte Fock, zwei Spis, zwei Verklicker und ein Mast, aber dennoch hatten wir viel Spaß miteinander, lernten uns besser kennen und konnten viel für die anstehenden Regatten und manche auch etwas für die IDjM mitnehmen. Wir freuen uns schon auf das nächste Kadertraining im Herbst auf dem Comer See und hoffen bis dahin immer eine Handbreit Wasser unterm Schwert zu behalten.“

Günther Probst

 

 

06. JUni 2013

35. Westdeutsche Meisterschaft der Soling-Klasse auf dem Edersee

Die Mannschaft Winfried Geisler (Edertal) mit Mittelmann Björn Geisler (Haibach beiAschaffenburg) und Vorschiffsmann Sven Dömges (Kassel) hat die Westdeutsche Meisterschaft (31. Mai bis 02. Juni 2013) in der Soling Klasse gewonnen. In einem stark besetzten Feld wurde die diesjährige 35. Westdeutsche Meisterschaft an 3 Tagen ausgesegelt. Die Solingflotte Edersee begrüßte auswärtige Segler aus Berlin, dem Rheinland und aus Bayern. Es waren 12 Boote am Start. Leider konnten die Mannschaften Karl Haist vom Starnberger See (Weltranglistenerste von 2011) und der Deutsche Meister 2012 Holger Weichert aus Rostock verletzungsbedingt nicht teilnehmen.

Am Freitag konnten unter der Wettfahrtleitung von Oliver Draude vom Edertaler Segel-Verein 2 Regatten von den insgesamt 7 ausgeschriebenen Regatten bei mäßigen Windbedingungen und Regen vor Rehbach gestartet werden. Mit jeweils einem ersten und einem zweiten Platz führten die Mannschaften Roman Koch, amtierender Vize-Europameister, vom Chiemsee und Winfried Geisler vom heimischen Edersee das Feld an. Bei Windstärken von 3 bis 4 Beaufort aus nördlicher Richtung wurden die Solingsegler am Samstag bereits um 10 Uhr auf das Wasser geschickt. Nach vier Regatten waren die Mannschaften Roman Koch und Winfried Geisler mit je 9 Punkten wie am ersten Tag punktgleich gefolgt von Michael Dietzel aus München mit 10 Punkten. Alle drei Mannschaften konnten somit an der letzten und 7. Regatta am Sonntag die Meisterschaft für sich entscheiden.

Das Schiff von Winfried Geisler beim Zieldurchgang, 7. und letzte Regatta am Sonntag Der Sonntag forderte den Seglern mit Starkwind zwischen 4 und 6 Beaufort alles Können ab. Bereits vom Start ab attackierte Roman Koch den Lokalmatador Winfried Geisler, der sich aber dieser Angriffe erfolgreich erwehren konnte. In Führung liegend wurde die Mannschaft jedoch vom dritten Anwärter Michael Dietzel kurz vor der Tonne eingangs der Niederwerber Bucht abgefangen. Ein spannender Zweikampf entstand auf dem zweiten Vorwindkurs Richtung Rehbach. Ein Mannschaftsfehler auf dem Boot von Michael Dietzel führte in einer starken Bö zu einer Havarie. Die Mannschaft um Winfried Geisler beherrschte alle windbedingten Situationen und segelte souverän zum Sieg. Im Endergebnis erreichte Roman Koch/Emil Kuchta/Susanne Küffer Platz zwei vor Michael Dietzel/Tim Schütte/Henrick Franckmann. Die weiteren Ergebnisse sind auf Platz 4: Obmann der Solingflotte Edersee Dr. Gernot Heller/Gerd Auerswald/Karl Suck SCE, Platz 5: Dr. Matthias Dulce/Annette Knof/Norbert Brinkmann aus Berlin, Platz 6: Stefan Barie/Bärberl Barie/Gisbert Rezun Asel, Platz 7: Lutz Rommel/Patrik Heinrichs aus Berlin. Auf den weiteren Plätzen die heimischen Mannschaften Herbert Hofman mit der Jugendmannschaft Jan-Hendrik Rohrbach/Julian Müller vom SCE, Rainer Lewin/Dieter Lewin/Peter Unger und Marcel Barie/Isabel Zocher/Jörg Laske aus Asel, Michael Meister/Norbert Warich, Wilfried Fuchs Kassel ebenfalls mit einer SCEJugendmannschaft Max Kramer/Tim Fuchs.

Text und Foto Geisler

 

 

03. Juni 2013

Die Optimisten trotzen dem vielen Regen und kalten Temperaturen im Vogelsberg

Am 24.05./26.05.13 veranstaltete der WFC-Schotten den FAR EAST Opti- B Vogelsberg Cup.

Hinten von  links: WL Frank Berdan, Silas Abler, Maximilian Behrens, Niklas Schneider. Vorne von links: Adrian Schwing, Björn Fischer, Florian Brenn, Nils Brise, Matthis Schneider, Torben Klein, Maike Rößler Junge Seglerinnen und Segler zwischen 8-14 Jahren aus Hessen, Bayern, und dem Saarland segelten in 3 Wettfahrten am Samstag und Sonntag bei schwierigen Bedingungen die Pokale, wie die von dem Bootszubehör- Hersteller FAR East gesponserten Preise, aus. Sieger wurde Maximilian Behrens vom Hanseatischen Segelsportclub Frankfurt, Zweiter wurde Silas Abler vom Segelsportclub Kahl (Bayern) vor Niklas Schneider vom Ruder- und Segelclub Losheim (Saarland). Beste Schottener Seglerin wurde Maike Rößler vom WFC auf dem 6. Platz.

Trotz der für den Mai doch sehr kalten und regnerischen Bedingungen strahlten die Kinder bei den doch reichhaltig gedeckten Preisetisch und der schon auf den vergangenen Veranstaltungen gut angekommenen zusätzlichen Schaumkuss Preise.

Marcus Pfeiffer WFC Schotten

 

 

03. Juni 2013

Segelclub Hochheim war Gastgeber für den Conger Cup

Das war eine Regatta gegen Regen und Kälte. Bei immerhin mäßigem Wind segelten am 25. und 26. 05.2013 Teams aus Hochheim, Eich in Rheinhessen, dem nordbayerischen Hilpoltstein und von der Krombachtalsperre im Lahn-Dill-Kreis um den Conger Cup in Hochheim. Zusätzliche Spannung war Raumschots auf dem Main außerdem mit auf den Booten, ging es doch am Wochenende auch um den ersten Lauf für die Hessenmeisterschaft bei den Conger-Seglern. Die ersten drei Plätze für den ersten Lauf der diesjährigen Hessenmeisterschaft gingen an Hochheimer Teams: Angeführt von Thomas Hartmann mit seinem Vorschoter David Baier. Gefolgt von Bernd Trost und Carsten Will und dem Team Eberhard Schiller und Valentin Petters. Auf der Conger-Rangliste rutschen diese Teams jedoch jeweils einen Platz nach unten: sie machten Platz für Peter Hösl und Florian Schwarzenberger vom Hilpoltsteiner Segelsportclub.

Regelmäßig ist der Hochheimer Segelclub Ausrichter für Regatten der unterschiedlichsten Bootsklassen. Im Juni wird der Club Gastgeber des „Aquila-Cups“ sein. Aquila ist eine Zweimannjolle, die seit 2001 von der Funger-Werft in Kempen gebaut wird, nachdem die Aquila-Klassenvereinigung die Baurechte erworben hat.

Ebenso regelmäßig übrigens bildet der Verein auch Segelanfänger aus: Für die Erwachsenen beginnen die Schulungen wieder im Herbst. Erfahrene Segler aus dem Club geben hier ihre Erfahrungen weiter. Die Praxis wird vor der eigenen Haustür auf dem Main geübt, bei einem befreundeten Verein im Emsland oder es geht raus auf die Ostsee. Auch die Nachwuchsarbeit ist im Segelclub Hochheim wichtig: Kinder und Jugendliche trainieren samstags auf dem Main Wende und Kurse segeln.

Die Conger-Segler übrigens treffen sich im September wieder in Hochheim: dann findet der zweite und entscheidende Lauf um die Hessenmeisterschaft auf dem Main vor dem Clubhaus des ScHo statt.

Susanne Schierwater, Foto Schierwater

 

 

23. Mai 2013

Finn-HM und Korsar-RL-Regatta am Inheidener See

Am langen Wochenende (09. Bis 12.05.13) waren 21 Finn Segler Gast auf dem Gelände des SCI, um ihre Rangliste und die Hessenmeisterschaft auszusegeln.Leider spielten das Wetter und der Wind nicht mit, sodass man nach 4 Tagen unverrichteter Dinge wieder nach Hause fuhr.

die Sieger auf der Kreuz Der Verein hatte aber für ein rasantes Begleitprogramm am Samstag gesorgt, denn neben der Band von Herbert Knihs trat am Abend „Elvis“ auf und brachte Schwung in die angereiste Seglergemeinde. Trotz fehlenden Winden eine gelungene Veranstaltung der Finns im Jubiläumsjahr.

Über die Pfingstfeiertage kam es dann zum traditionellen Frühjahrstreff der Korsarsegler. 34 Mannschaften aus Bayern, NRW, Schl.-H., Rheinl.-Pfalz und Hessen hatten gemeldet um wertvolle Ranglistenpunkte zu ersegeln.

Am Samstag zeigte sich der Wind nicht, sodass keine Wettfahrt zu Stande kam. die Platzierten v . l. Ute Rogers, Dirk Schön, Jens Grass, Birgit Schwab, Lisa Koch, Tim Tim Debatin, der jüngste Felix Fischer und Klaus-Dieter Lachmann. Dafür briste es am Sonntagmorgen kräftig auf. Bei strahlendem Sonnenschein und Wind aus N um 4 bft. konnten drei Wettfahrten gefahren werden, die die Kondition der Segler/innen forderten. Traumhafte Spigänge und gleitende Jollen auf dem See waren eine Werbung für den Segelsport.

Oder war es die ausgelassene Feier am Abend zuvor. Eine anschließende Wettfahrt musste wegen Gefahr von Gewitter und Starkwind abgebrochen werden.

Auch an diesem Abend gab es Showeinlagen eines „Elvis“ Imitators, der die Gäste begeisterte. Am letzten Wettfahrttag wurde der Wind stärker um 5 bft, und der Wettfahrtleiter Klaus-D. Lachmann schoss noch zwei Wettfahrten an, sodass am Ende aller Wettfahrten die Segler aus Bayern und Rheinland-Pfalz als Sieger feststanden.

Gesiegt haben Jens Grass vom Münchner Yacht-Club mit Vorschoterin Birgit Schwab vom SG Waldsee vor Tim Debeatin SC Graben - Neudorf mit Vorschoterin Lisa Koch SVW . Dritte wurden Dirk Schön SVW mit Vorschoterin Ute Rogers vom Ammersee. Beste Inheidener Mannschaft wurden Martin und Christian Fischer auf dem 9. Platz.

Eine rundum gelungene Veranstaltung, die an frühere Hochzeiten des Segelsports auf dem Inheidener See erinnerten.

Der Abschluss des Jubiläumsjahres wird 24./25. August mit einem Tag der offenen Tür und dem jährlichen Sommerfest mit Live-Musik auf dem Gelände des Segelclubs gefeiert.

Klaus-Dieter Lachmann, Fotos Wibke Koska

 

 

23. Mai 2013

50 Jahre Segelclub Inheiden

Anstrengende Tage und Wochen liegen hinter den Verantwortlichen des Segelclub Inheiden, der in diesem Jahr sein 50tes Jubiläum feiert. Das Jahr begann sehr turbulent, musste doch bis Mai des Jahres die umfangreiche Chronik des Segelclubs fertig gestellt werden. Ein vereinsinternes Team sichtete umfangreiche Unterlagen aus der Vergangenheit und gliederte diese zu einer Vorlage, die von Dörte Lachmann beeindruckend zu einem Buch gestaltet wurde.

Am 03. Mai, dieser Monat ist auch der Gründungsmonat des SCI im Jahre 1963, wurde bei einem Festkommerz das Jubiläum im Beisein zahlreicher Ehrengäste, ehemaliger Vorstandsmitglieder und Leistungsträger des Vereins gefeiert.

DSV-Präsident Rolf Bähr (re.) überreicht Klaus-Dieter Lachmann (li.) eine Bootsklampe Angereist waren in Vertretung der Landrätin des Landkreises Gießen, der ehrenamtliche Kreisbeigeordnete Herr Dirk Haas, der Bürgermeister der Stadt Hungen Herr Rainer Wengorsch, der Ortsvorsteher Herr Heinz Schäfer, das Präsidiumsmitglied des Landessportbundes und Sportkreisvorsitzende Herr Prof. Dr. Heinz Zielinski, der Präsident des Hessischen Segler Verbandes Reinhard Fuhr mit Gattin mit den Vorstandsmitgliedern, Reinhard Linke und Lutz-Bodo Veil, zudem die Vertreter der Ortsvereine. Eine besondere Freude und Ehre war die Anwesenheit des Präsidenten des Deutschen Segler Verbandes Rolf Bähr mit seiner Gattin.

Begrüßen durfte der Verein auch die Vertreter der benachbarten Segelvereine aus Trais-Horloff, Klaus Mehlis, des SCNL Herr Reimund Schäfer, des SCG Herrn Prof. Reinacher, des FYC Herrn Chr. Neubauer, des WFC Schotten Herrn Gerhardt Müller und Markus Pfeiffer, des FSCK Manfred Iffland, der DLRG Butzbach Herrn Michael Weide, des ASV Wölfersheim Herrn Reiner Gundlach und des SCU Herrn Klaus Mackeprang. Zu den angereisten Leistungsträgern des Vereins zählten u.a. der zweimalige Europameister der Korsare Lothar Gertler, die zweimalige Deutsche Meisterin in der 420er Klasse Brigitte Schmutny die aus Kanada angereist war und Gudrun von Dahl, ehemalige Generalsekretärin der DODV und weitere Meister und Platzierte im Korsar, 420er und Finn-Dinghy.

Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden des SCI gab dieser einen kurzen Rückblick auf 50 Jahre Segelclub Inheiden.

Geehrte  v. l. Herr Junker( 50) , Inge v. Alvensleben (50), Vors.,  Karin Keil (40) „Das man das 50jährige Bestehen feiern könne, sei ein Verdienst der Menschen, die sich ehrenamtlich für den Segelsport eingesetzt haben“ betonte Haas, der die Glückwünsche des Landkreises übermittelte. „Es sei schon eine enorme Leistung, was hier von den Mitgliedern in den vergangenen 50 Jahren geleistet wurde“ meinte auch Bürgermeister Wengorsch in seinem Grußwort. Mit dem Ansiedeln am ehemaligen Braunkohleabbau hätten sich diese nicht nur ihr Gelände für den Bau eines Clubhauses, sondern auch die Voraussetzung für segelsportliche Wettkämpfe geschaffen, was sich in großen nationalen und internationalen Erfolgen wiederspiegelte und Inheiden weit über die Grenzen Hessens bekannt gemacht hat. Ortsvorsteher Schäfer lobte das Engagement der Vereinsmitglieder und deren Beiträge zur Inheidener Vereinsgemeinschaft. Der Segelclub habe sich im Laufe der Jahre fest etabliert und ist aus Inheiden nicht mehr wegzudenken. Prof. Zielinski übermittelte die Glückwünsche des LSB Hessen und des Sportkreises. Dass der Verein nun auf sein 50jähriges feiern könne, sei nicht nur ein Verdienst der Mitglieder, sondern auch der Vorstände im Laufe der Jahre. Hier nannte Prof. Zielinski besonders den Vorsitzenden Klaus-D. Lachmann, der seit 26 Jahren im Vorstand und seit 20 Jahren an der Spitze des Vereins steht. Besonders hob er die Jugendarbeit hervor, die dazu beigetragen hat, dass der Verein zahlreiche Erfolge feiern konnte. Er überreichte dem Vorsitzenden die Ehrenurkunde des Landessportbundes.

Aus Berlin nach Inheiden war Rolf Bähr, der Präsident des Deutschen Segler-Verbandes gekommen.

„ Willkommen im Club der Fünfziger“ meinte der Präsident. Denn der SCI ist bereits der 28. Verein im Deutschen Segler-Verband, der sein 50. Jubiläum feiern könne. Bähr lobte das große Engagement des SCI, der weit über seine Grenzen hinaus einen guten Namen hat. Dafür sprechen nat. und int. Titel. Der Präsident überreichte eine Festmacherklampe an den Vorsitzenden die im Vereinshaus einen angemessenen Platz erhält. Der Präsident vom Hess. Segler-Verband Reinhard Fuhr betonte, dass der SCI nicht nur Leistungszentrum des HSeV sei, sondern auch mehrfach mit dem Umweltpreis der EU ausgezeichnet wurde.

Klaus Mehlis, von der anderen Seite des Inheidener Ozeans, gratulierte dem großen Bruder von der Nordseite und überreichte in Anlehnung an das Schengener Abkommen einen Grenzvertrag, denn 68% des Sees liegen in der Gemarkung von Trais-Horloff, welches es den Inheidenern Segler zukünftig „erlaubt ohne Passkontrolle die Grenze“ zu übersegeln. Als Nachbar gratulierte Michael Weide von der DLRG Bereitschaft am See. Ohne den Segelclub gäbe es die DLRG am See nicht, betonte Weide, der zudem die gute nachbarliche Freundschaft beider Vereine betonte.

Das offizielle Programm endete mit der Ehrung dreier langjähriger Mitglieder. Helmut Junker, Gründungsmitglied und erfolgreicher Finn-Segler des SCI wurde für seine 50jährige Mitgliedschaft und seine Leistung zur Gründung des Vereins geehrt. Ebenfalls 50 Jahre im Verein ist Frau Inge von Alvensleben, die damals als erstes Jugendmitglied in den Verein eintrat.

Karin Keil, die 10 Jahre als Kassenwart im Vorstand mitarbeitet, wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Klaus-Dieter Lachmann, Fotos Wibke Koska

 

 

23. Mai 2013

Traditionelle Entenregatta in diesem Jahr als Far East Opti B-Cup

Am Pfingstwochenende, 18./19.05.2013, richtete der Segelclub Gießen (SCG´84) seine alljährliche Entenregatta der Optimisten am Dutenhofener See aus. In der 1. Wettfahrt am Samstag starteten 13 Kinder im Alter zwischen 9 und 14 Jahren bei leichtem Wind und segelten das „Olympische Dreieck“ ab. In der Nachmittags schläft der Wind ein 2. Runde signalisierte Wettfahrtleiter Dr. Lutz-Bodo Veil eine Bahnverkürzung, da der Wind langsam einschlief. Aus Windmangel fand am 1.Regattatag keine weitere Wettfahrt mehr statt. Sonntags sorgten Wind und Sonne für optimale Bedingungen, so dass noch 3 Wettfahrten gesegelt werden konnten. Angereist waren die Jugendlichen mit ihren Eltern nicht nur aus Hessen, sondern es waren auch Teilnehmer aus dem Saarland, Bayern und Baden-Württemberg am Start. Der SCG´84 war mit 6 Jungseglern vertreten. Der besondere Reiz an dieser Veranstaltung liegt darin, dass bei der Teilnahme an 3 der 32 bundesweit ausgeschriebenen Far East-Regatten als Preis ein Trainingswochenende mit hochrangigen Trainern winkt. Hut ab vor den 4 Teilnehmern des SCG´84, die erst 14 Tage vor der Regatta ihre Jüngstenscheinprüfung abgelegt haben.

Ergebnisse:

1.Riko Rockenbauch (SCNS)

2.Maximilian Behrens (HSSC)

3.Taric Ludt (SCBO)

4.Thorben Klein (SSC)

5.Frederick Wiesner (SCG´84)

6.Nils Erik Briese (SSC)

7.Maike Rößler (WFC)

8.Friederike Cramer (SCG´84)

9.Tim Auer (STSG)

10.Tristan Wolfram (SCG´84)

11.Andreas Urban (SCG´84)

12.Jonas Over (SCG´84)

13.Jonathan Urban (SCG´84)

Text und Fotos Susanne Lücker

 

 

16. Mai 2013

Wiesbadener Stadtmeisterschaft 2013

Zum sportlichen Wettkampf um die Wiesbadener Stadtmeisterschaft 2013 im Segeln trafen sich am 11. und 12.5.2013 die Wassersportler aus den Segelvereinen des Reviers. Ausgerichtet wurde die Regatta traditionell vom Wiesbadener Yacht-Club WYC. Bei besten Wetterbedingungen traten rund 30 Impression Boote verschiedener Klassen an, unterteilt in zwei Startgruppen. Gesegelt wurde auf dem Rhein, vom Schiersteiner Hafen flussabwärts bis Eltville und zurück. Mit kräftigem Wind aus Südwest gelang die Wettfahrt auch stromaufwärts „vor dem Wind“. Sonntagmittag endete die Regatta nach insgesamt 5 Wettfahrten. Die Sieger wurden nach Yardstickpunkten ermittelt. Stadtmeister wurde die Yacht 'Piffchen' vom SCR mit Jörg Fleischer und Ralf Höhler. Für die besonders schnelle Klasse der Funboote gab es einen Extra-Stadtmeister: Die Yacht 'Firlefranz' ebenfalls vom SCR mit Franz und Daniel Schollmayer sowie Hans-Wolf Holland.

Text und Fotos: Regine Simon

 

 

05. Mai 2013

420er Regatta auf dem Langener Waldsee auf hohem sportlichem Niveau

Am 27.u.28.April trafen sich die 420er Seglerinnen u. Segler auf Einladung des Dreieich-Segelclubs-Langen (DSC-L) zu ihrer alljährlichen Frühjahrsregatta auf dem Langener Waldsee. Besonders der Samstag stellte die Segelsportler vor richtige Herausforderungen. Wind, leicht drehend bis zu Bft.4/5, Regen teilweise Hagel, Kälte um 7 °C und ein starkes, engagiertes Feld.

Es wurde von der Regattaleitung des DSC-L, Jens Ott u. Jürgen Dietrich, pünktlich um 14 Uhr gestartet. Am Start waren 20 Boote. Es konnte wegen der Windverhältnisse ein relativ großes Olympisches Dreieck ausgelegt werden. Nach harten 3 Stunden waren 3 gewertete Wettfahrten gesegelt und die Crews segelten wieder Richtung Clubhaus. Nass, durstig und hungrig. Die Küche des DSC-L konnte hier helfen. Alle Seglerinnen u. Segler wurden nicht nur satt, es soll auch geschmeckt haben. Der Sonntag begann wie der Samstag, sehr pünktlich um 10 Uhr wurde gestartet. Nach etwas mehr als einer Stunde war die 4. Wettfahrt im Kasten und somit auch ein Streichergebnis gefahren.

v.l.n.r.: 3 Platz Jan Hoffmann u. Simon Weber, 1. Platz Mauritz Orth u. Lukas Orth, 2. Platz Naomi Wolf u. Rebecca Weser Bei den Booten ab dem 2. Rang kam es zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen in den einzelnen Wettfahrten. Auf den 3. Platz fuhren Jan Hoffmann und Simon Weber von der Segelgemeinschaft Erlangen. Dieser Verein ist bei der 420er Regatta regelmäßig vertreten und belegt vordere Plätze. Die letzte Wettfahrt am Sonntag brachte die beste Platzierung mit Rang 1, der Samstag brachte einen 2. Rang und einen 7. Rang, 9 Punkte gesamt. Mit 8 Punkten belegten dann Naomi Wolf und Rebecca Weser aus Graben Neudorf den 2. Rang. Zweimal 2. Platz einmal 4. Platz waren nicht genug für den 1. Platz. Lukas Orth u. Mauritz Orth vom Stuttgarter Segelclub waren mit 3 Punkten, also 3-mal 1. Plätzen natürlich nicht zu schlagen. Auch die folgenden Plätze waren nicht weit auseinander. Beste Crew des DSC-L waren Jonas Ballenberger und Oliver Jorg auf dem 7. Platz.

Bei der Siegerehrung gab es für die Leistung der Regatta u. der Küchencrew starken Beifall. Auch die Seglerinnen und Segler aus weiter entfernten Wohnorten konnten wegen des pünktlichen Starts der letzen Wettfahrt bereits gegen 15 Uhr das Clubgelände verlassen. Sicherlich wird ein Großteil der Seglerinnen u. Segler nächstes Jahr wiederkommen.

Michael Kalis, Pressewart DSCL

 

 

30. April 2013

2. Serie zur Hessenmeisterschaft 2012/2013 der Optis

Die zweite Serie der Hessenmeisterschaft 2012/2013 in der Optimistenklasse fand in diesem Jahr am 20. und 21.4.2013 am Inheidener See statt. Am Start waren 14 Seglerinnen und Segler in Opti A und 13 in Opti B.

Bei einem böigen Wind und 2..4 Bft. wurde am Samstag das Feld der erfahreneren Opti A-Segler von den Hessen dominiert. Leonard Zacher vom Wassersportverein Bergstraße und Felix Laukhardt vom Offenbacher Segelclub Undine lieferten sich ein spannendes Match an der Spitze. Im ersten Lauf hatte Leonard die Nase vorn, im zweiten siegte Felix während Leonard nur auf dem vierten Platz landete. Im dritten Lauf ging Leonard schon an der Luv-Tonne in Führung und behielt diese bis ins Ziel während Felix sich nach einem schlechten Start von Platz 11 durch das Regattafeld nach vorne arbeitete und kurz vor dem Ziel auch noch den bis dahin auf Platz zwei liegenden Eric Fischer überholen konnte.

In der Gruppe der jüngeren Opti B-Segler dominierte der Saarländer Riko Rockenbauch die Regatta mit drei ersten Plätzen. Im dritten Lauf lag Björn Fischer mit deutlichem Vorsprung auf dem ersten Platz, als er sich an der Tonne in dem weit austreibenden Ende der Ankerleine verfing und Probleme hatte, dort wieder loszukommen. So konnten zwei Segler an ihm vorbei fahren, bevor auch Björn wieder Fahrt aufnehmen und seinen dritten Platz bis ins Ziel bringen konnte.

Am Sonntag flaute der wenige Wind vom Morgen immer weiter ab, so dass die Wettfahrtleitung um 13 Uhr das Ende der Regatta ankündigte und das Ergebnis vom Vortag zählte. Somit siegte Felix Laukhardt knapp vor Leonard Zacher. Dritter wurde Eric Fischer vom WSV Langen. In der Gruppe der Opti B-Segler siegte Riko Rockenbauch aus dem Saarland vor Maximilian Behrens vom HSSC und Björn Fischer vom WSV Langen.

Die Sieger der HM bei Opti A: v. re. Eric Fischer, Felix Laukhardt  und Leonard Zacher Im Anschluss an die Regatta fand auch die Ehrung zur Hessenmeisterschaft 2012/2013 statt, zu deren Wertung auch das Ergebnis der Regatta aus dem Herbst 2012 am Krombachstausee im Westerwald zählte. Auf den ersten Plätzen spiegelte sich das Ergebnis dieser Regatta wider. Sieger in Opti A wurde Felix Laukhardt vor Leonard Zacher und Eric Fischer. In der Opti B-Wertung siegte Maximilian Behrens vor Björn Fischer und Ben Kuhlemann vom SKG.

Anlässlich seines 50jährigen Bestehens hatte der Segelclub Inheiden direkt vor der Siegerehrung den Eiswagen bestellt und jedem Segler zwei Kugeln Eis spendiert. Diese nette Geste fand natürlich bei den jungen Seglern und Seglerinnen begeisterten Zuspruch.

Leonard Zacher konnte sich durch seinen zweiten Platz bei der Regatta als zweiter Hesse nach Felix Laukhardt für die Deutsche Jüngstenmeisterschaft im Sommer qualifizieren, so dass erstmals seit mehreren Jahren wieder mehr als ein hessischer Segler vertreten sein wird. Auch Eric Fischer fehlte aufgrund seines dritten Platzes nur noch ein halber Punkt für die Qualifikation, die auch er inzwischen erreicht hat.

Doris Laukhardt

 

 

20. April 2013

Saisoneröffnung auf dem Langener Waldsee mit den Einhandseglern ein voller Erfolg!

Fast schon traditionell lud der Dreieich-Segelclub-Langen (DSC-L) die Einhandsegler zur Saisoneröffnung am 13.u.14.April 2013 auf das Segelrevier des Langener Waldsees. Bei den Lasern waren 24 Boote am Start (Standard 13 und Radial 11), die Finn Dinghy Klasse meldete 29 Boote. Damit stellte diese Klasse eines der größten Felder seit Durchführung dieser Regatta dar. Möglicherweise lag die hohe Zahl an Meldungen auch an dem schlechten Wetter zu Beginn des Frühjahrs und damit verbundenen Absagen von Regatten auf anderen Revieren. Die Segler waren sozusagen heiß aufs Segeln.

Start der  Finns Die Regattaleitung unter der Führung vom DSC-L Mitglied und Korsarsegler Dierk Conrad hatte keine besonderen Probleme bei der Durchführung der Regatta. Start war am Samstag pünktlich um 14.00 Uhr. Es wurde in Gruppen gestartet bei Westwind in Böen bis zu 5 Bft. Der Wind wechselte leicht. Zwischendurch kam es zu Regenschauern, Hagel und Gewitter. Die Wetterverhältnisse forderten alle Seglerinnen und Segler.

Auch der Rettungsdienst hatte viel Arbeit. Es kam aber zu keinen Verletzungen, leichte Schäden an den Booten konnten repariert werden. Trotz dieser teilweisen harten Bedingungen wurden an diesem ersten Tag 3 gewertete Wettfahrten durchgeführt. Die letzten Boote kamen gegen 18.30 Uhr wieder am Clubhaus an.

Auch die Rahmenbedingungen auf der neu belegten Terrasse beim DSC-L waren wieder gut. Die Küche konnte glänzen, die Segler hockten am Samstag lange zusammen. Manche Segler kamen durchnässt vom Boot, trotzdem war die Stimmung auch an Land ausgezeichnet.

Am Sonntag war dann Startbereitschaft angesagt. Die Regattaleitung sah keine Chance, aufgrund keines oder nur schwachen Windes ohne Beständigkeit einen Startversuch zu unternehmen. Die Seglerinnen und Segler verbrachten dann den Vormittag ab 10 Uhr bei herrlichem Frühlingswetter auf dem Gelände des DSC-L. Da 4 Wettfahrten ausgeschrieben waren konnte kein „Streichergebnis“ mit der 4. Wettfahrt ersegelt werden.

Hier die sportlichen Ergebnisse:

Laser Radial:

Christian Demleitner vom Yachtclub Weiden siegte in allen Wettfahrten vor Mareike Bordasch von der Segelgemeinschaft Erlangen, die in den Wettfahrten jeweils den 2. Rang erreichte.

Fast genauso beständig segelte sich auf den 3. Rang Jan Wörz (Segelclub Gießen) mit 2 dritten Rängen und einem 4. Rang in den einzelnen Wettfahrten. Besonders zu erwähnen ist auch der 4. Rang von Josef Maurer der bereits seit Jahrzehnten nach Langen mit seinem Laser kommt. Trotz seines Alters auf diesen Rang zu segeln ist beachtlich. Bester Segler vom ausrichtenden Verein wurde in dieser Klasse Oliver Jorg auf dem 5. Rang.

Laser Standard:

Seine Klasse wieder unter Beweis stellen konnte Claus Wimmer vom Segelclub Maria Lach. Er siegte in den beiden ersten Wettfahrten und erreichte in der 3. Wettfahrt den 2.Rang. Wieder auf dem Siegerpodest war auch mit dem 2. Platz Friedrich Roth vom Segelclub Niederrad. Auch er brachte eine konstante, gute Leistung. 2, 2, und 1. Rang in den einzelnen Wettfahrten.

Maximilian Müller vom SC Eich freute sich über seinen 3. Platz mit gutem Vorsprung vor dem Vierplatzierten. Bei dieser Klasse segelten Laser vom DSC-L mit: Bester war von diesen auf dem 6. Rang Stefan Daubner.

Diese Regatta ergab dann für die Laser Masterwertung folgende Spitzenplätze:

1.Claus Wimmer, 2.Friedrich Roth und Dritter Dirk Klingkowski vom Wassersportverein-Langen.

Bei den Finn Dinghy ging es teilweise noch knapper bei den vorderen Rängen zu.

Finn v.l.n.r. 2.Pl. J. Eiermann, 1.Pl. K. Mehl, 3.Pl. K. Reffelmann Konstantin Mehl vom Segelclub Rheingau steigerte sich in der 3. Wettfahrt nach 2 zweiten Plätzen auf den 1. Platz. Dies führte dann zu seinem Sieg in dieser Klasse mit 5 Punkten. Jürgen Eiermann (Segelverein Biblis) folgte auf dem 2. Platz mit 9 Punkten knapp vor Klaus Reffelmann vom Westf. Yachtclub Deleke, der 10 Punkte erreichte. Hier hätte eine weitere Wettfahrt eventuell durch die Möglichkeit des Streichergebnisses noch einiges durcheinander bringen können. Von den fünf Seglern des DSC-L war bester Segler Davis Guminski vor seinem Vater Detlev.

Die Regattaleitung und die Sportwartin Karin Herold des DSC-L freuten sich die Siegerehrung durchführen zu können. Die Seglerinnen und Segler bedankten sich beim DSC-L durch starken Beifall.

Michael Kalis

 

 

17. April 2013

Training total bei Sonne und Wind

Der Hessische Seglerverband hatte seine 420er Segler in den Osterferien 2013 zum Training nach Hyčres eingeladen, die erste Woche (23.03 bis 30.03) war als offenes Training ausgeschrieben, in der zweiten Woche trainiert der Kader.

Badespaß beim Segeltraining. Insgesamt 10 Segler konnte Trainer Reinhard Linke im schon recht warmen Hyčres an der französischen Riviera begrüßen. Im Gegensatz zu den Optis, die zeitgleich am Gardasee trainierten, konnte teilweise schon T-Shirt und Neo als Kleidung herhalten. Mit dem Wind meinte es Petrus teilweise zu gut, oft fing der Tag mit wunderbaren 10 kn an, forderten dann am Nachmittag mit Böen bis zu 25 kn aber viel von den teilweise noch jungen Seglern.

Am letzten Tag zeigten einige Sportler, was sie gelernt hatten und was mit einem 420er möglich ist: bei Wind über 30 kn hatte sogar das MoBo Probleme, hinterher zu kommen. Insgesamt sicherlich ein schönes und erfolgreiches Training, waren die Sportler in beiden Wochen doch ca. 42 h auf dem Wasser.

HSeV, Foto Vera Hanig

 

 

13. April 2013

Lake Garda Meeting 2013 - Frühjahrstraining und Regatta wird für die Optis ein Härtetest

„31° Lake Garda Meeting Optimist Class“: ein internationales Treffen der Optis am Gardasee, das die Trentiner Regattasaison über die Osterfeiertage eröffnet. Gestartet wird eine Serie von Regatten für Optis in verschiedenen Gruppen von Gründonnerstag bis zum Ostermontag. Mit dabei auch 11 Opti-Segler aus Hessen. Vor diese Regatta hatten die hessischen Optis noch eine Woche Training geschaltet.

Hessische Segler um Trainer Mitja Leipold (hinten), v.l. Niklas Henke, Leonard Zacher, Victor von Canstein, Felix Laukhardt, Julia von Canstein, Antonia Gfrörer Strahlender Sonnenschein begrüßte die kleinen Gäste in der traumhaften Landschaft des Gardasees, doch bereits am ersten Tag der Trainingswoche zeigte das Wetter, was es auch in dieser schon fast mediterranen Landschaft südlich des Alpenhauptkamms so alles kann. Zuverlässig wehte der Vento aus Norden am Vormittag, er wird fälschlicherweise von den Touristen so genannt, eigentlich heißt er Pčler und wird nachmittags durch den Südwind, die Ora abgelöst. Um diese Jahreszeit kommt auch in Oberitalien noch kein sommerliches Gefühl auf, die Kinder durften bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt segeln, später kam auch noch Regen dazu.

Optis raumschots Felix Laukhardt, der später die Regatta als bester Hesse abschloss, berichtet vom Montag: „ Am Morgen war nicht viel Wind und wir gingen davon aus, dass es wie an den vergangenen Tagen werden würde. Als wir jedoch bei der herrschenden Flaute aufs Wasser fuhren, machte sich von Süden dunkel-schwarz, gekräuseltes Wasser bemerkbar und schon war der Wind da, erst mäßig, dann immer stärker. Um die Mittagszeit kamen wir dann völlig fertig und bereit für eine Pause wieder an Land. Leider mussten wir danach wieder aufs Wasser und erneut Hängen. Als wir am Abend endlos geplättet wieder rein kamen, waren wir alle kaputt und gingen nur noch zur Nachbesprechung. Zum Schluss hatten wir am gesamten Tag ca. 15 – 23 Knoten Wind und dementsprechende Welle.“ Trotzdem wurde die Zeit für das Training gut genutzt. Der konstante, aber manchmal starke Wind wurde besonders genutzt, um die Vorwindtechnik zu trainieren. Zur Erholung gab es am Mittwoch frei, die Kinder genossen den Tag.

Beeindruckendes Regattafeld Mit der Eröffnungs-Zeremonie, einem Umzug durch das Städtchen Riva, begann dann das legendäre Opti-Meeting auf dem Gardasee. Jede Nation trug ihre Landesflagge, es war eine tolle Stimmung. An der Regatta starteten über 1100 Teilnehmer aus 30 Nationen, darunter ein Opti aus Sri Lanka, 36 Optis aus den USA und 79 aus der Schweiz. Als am Gründonnerstag um 12.00 Uhr der Startschuss fiel, fehlte jedoch eines der wichtigsten Dinge des Segelsports: DER WIND. Er hatte es beim Training wohl etwas übertrieben, nun ging ihm für die Regatta die Puste aus. Einzig die Gruppe Pink der jüngeren Cadetti (9-12 Jahre) konnte an diesem Tag eine Wettfahrt segeln.

Unüblich leichte Winde und eiskalte Temperaturen bestimmten auch den Freitag. Trotz dieser unwirtlichen Bedingungen bekamen die verschiedenen Gruppen einige Wettfahrten hin. Auch an den restlichen Tagen blieb sich das Wetter treu, eisige Temperaturen, Regen und manchmal ein Nordwind bestimmten die Regatta.

Die jungen Hessen landeten bei der Siegerehrung im guten Mittelfeld. Bester Hesse in der Gesamtwertung wurde Felix Laukhardt auf Platz 288, gefolgt von Leonard Zacher (352.), Victor v. Canstein (362.), Antonia Gfrörer (606.), Caroline v. Schleinitz (608.), Eric Fischer (627.), Katharina v. Schleinitz (652.) und Niklas Henke (658.). Die drei Hessen, die in der 264 Segler starken Gruppe der Cadetti (Jg. 2002 und jünger) gestartet sind, kamen auf die Plätze 164 Björn Fischer, 202 Maximilian Behrens und 210 Julia v. Canstein.

Felix Laukhardt und Victor von Canstein ziehen Fazit: „Das Lake Garda Meeting war wie immer ein sehr schönes Event, bei dem diesmal leider nicht der gewünschte Wind herrschte. Dieser war dafür im Training umso besser, so dass wir gute Trainingsfortschritte machen konnten. Leider war das auch wichtige Wetter nicht so gut, da es so ziemlich jeden Tag regnete und ziemlich kalt war. Die große Regatta war trotzdem ein tolles Erlebnis. Wir hatten viel Spaß und freuen uns schon auf das nächste Lake Garda Meeting“. Das gilt auch für die jüngsten hessischen Segler. Julia von Canstein (10 Jahre) nahm das erste Mal an einer so großen Regatta teil und war trotz des Wetters begeistert

Günther Probst

 

 

09. April 2013

Laser am Gardasee

Berlin, Hamburg, Göteborg, Kassel und Offenbach; kaum bunter könnte sich eine Trainingsgruppe bilden. Unter der Leitung von Eva Deichmann, hessischer Obfrau für Laser 4.7 und Radial, trainierten zu Ostern 8 Segler 4 Tage in Torbole, um dann anschließend in Malcesine beim Laser Youth Easter Meeting 2013 zu segeln.

Am zweiten Wettfahrttag kam der Wind auch mit Verspätung Schon Samstagmittag am Ankunftstag ging es aufs Wasser, einsegeln. Während Laura vom MSC aus HH schon zwei Wochen zuvor hier trainiert hatte und die Hessen Kim und Christian in Langen schon segeln konnten, waren die Berliner in diesem Jahr das erste Mal auf dem Wasser. Am Abend nach dem Essen gab es noch Theorie, Änderungen der Wettfahrtregeln. Ab Sonntag gab es dann jeweils zwei Wassereinheiten nach frühmorgendlichem Briefing, ab Montag das ganze dann auch in englischer Sprache, da mit William Karlsson ein schwedischer 4.7 Segler mit trainierte.

Montags zum Nachmittag hatte es ordentlich aufgefrischt, so dass alle ihre Grenzen ausloten konnten. Der eigentliche Plan, die Boote nach Malcesine zu segeln, wurde auf Grund der Wetterverhältnisse abgeändert, nach dem Training am Dienstag wurden die Boote verpackt und der Umzug nach Malcesine ging über die Straße. Hatten die Meldezahlen sich anfangs nur schleppend entwickelt, so waren dann doch 42 Laser 4.7 und 25 Laser Radial am Start. Aus 7 Nationen setzte sich das Feld zusammen und verbrachte den ersten Regattatag mit Startverschiebungen an Land.

Mit einem 4.Platz startete Laura Bo in die Serie und Michael konnte den zweiten Lauf für sich entscheiden. Laura Bo belegte insgesamt den 2.Platz Mädchen U 18. Nicolas beim zweiten Lauf 2. wurde bester deutscher Teilnehmer in 4.7. Kim, der im ursprünglich zweiten Lauf wirklich gut lag, musste es hinnehmen, dass dieser Lauf dann abgeschossen wurde.

Verpflegung der Segler und der Trainerin am letzten Wettfahrttag Er und auch Christian, der seine erste Laser Radial Regatta segelte, verbuchten ihr Ergebnis auf der „ Erfahrung- Seite“. Eine wirkliche Bereicherung war für alle, dass William zur Gruppe gestoßen war und der Dank aller galt zum Schluss Eva Deichmann, die ein kompetentes Training und ein Super coaching ablieferte.

Aber auch der Elterngruppe, die schnell zusammen fand, sei an dieser Stelle ein Dank ausgesprochen. Laura Bo Voß, Nicolas Thierse und Kim Christjan Sator werden das ganze Jahr hindurch versuchen, immer wieder gemeinsam zu trainieren, um in Ungarn bei der EM/WM Laser 4.7 ihr Bestes zu geben.

Matthias Sator, Jugendwart ORV 1874, Fotos Täubert/Wutzler

 

 

21. März 2013

Verbandsversammlung hinter meterdicken Mauern

Einen interessanten Versammlungsort hat sich der Hessische Seglerverband diesmal für seinen Seglertag ausgesucht – das Alte Fort Mainspitze, das Vereinsheim des Segelclubs Mainspitze e.V.

Das Fort Mainspitze, das Vereinsheim des Segelclubs Mainspitze. Dieses 1843 erbaute Festungsgebäude liegt mitten auf der Mainspitze und diente der Verteidigung der Stadt Mainz. Es wurde nach dem Versailler Vertrag „entfestigt“. Die ursprünglichen Ecktürme am nördlichen und südlichen Ende wurden abgebrochen und sind teilweise noch als Ruine zu sehen. Das eigentliche Mannschaftsgebäude dient heute dem SCMsp als Clubhaus. Dieses Haus ist umgeben von einem riesigen bewaldeten Gelände, auf dem Boote abgestellt werden können, gleichzeitig ist dieses Gelände ein europäisches Vogelschutzgebiet. Die Idylle trügt jedoch etwas; wenn bei heftigem Wind von den großen Bäumen die Äste umherfliegen, dann fühlen sich die Segelyachten sicher wie Kriegsschiffe.

Mit 227 Mitgliedern gehört der SCMsp zu den größeren hessischen Segelclubs, er ist ein reiner Segelclub. Auf dem Rhein und dem "Acker", den Heimatrevieren des SCMsp werden regelmäßig Regatten ausgerichtet. Der Clubhafen und eine Jollenwiese bieten Liegeplätze für Clubboote und die Boote der Mitglieder. Außerdem gibt es noch eine Waschanlage, hochmoderne Schwimmstege und einen Hebebock. Passanten sind im Club willkommen. Der SCMsp ist außerdem Stützpunkt der Kreuzerabteilung des DSV und beteiligt sich an der Initiative "Freundschaft auf dem Wasser".

Nach der Verleihung der Jubiläumsmedaille. Timo Haß und Elke Wehling Der Vormittag des Seglertages ist geprägt von einem Workshop unter dem Motto „Kooperationen“. Dr. Frank Obst vom Landessportbund Hessen zeigt in seinem Vortrag mit dem Thema „Kooperation Schule und Sport“ die Schwierigkeiten auf, geforderte Schulstunden, möglichst noch im Ganztagsbetrieb und Vereinssport unter einen Hut zu bekommen. Die Zuhörer erfahren von den drei Profilen der Ganztagsschule und welche Fördermöglichkeiten durch den lsbh geboten werden. Das wichtigste Bindungsglied bei einer Kooperation ist aber nach wie vor die Lehrkraft.

Dr. Michael Egghart vom gastgebenden Verein schließt dann an und bringt Beispiele. Kooperationen des SCMsp gibt es mit befreundeten Vereinen, z.B. dem SC Eich, dem Skiclub Mainz, der TV Ginsheim und dem SC Hochheim, Kommunen, z.B. Gustavsburg und Mainz und Schulen. Wenn Egghart ein Fazit zieht, dann sind die Nachteile viel Arbeit, aber die Vorteile ein höherer Bekanntheitsgrad des Vereins, mehr Offenheit im Verein und ein Ausgleich der Mitgliederfluktuation durch Neuaufnahmen.

Am Nachmittag dann die eigentliche Verbandsversammlung mit dem üblichen Procedere. Der Präsident des HSeV, Reinhard Fuhr, begrüßt die Ehrengäste und bedankt sich beim ausrichtenden Verein. Er weist darauf hin, dass zu seinem Amtsantritt vor zwei Jahren der Seglertag in einem Zelt stattfand, was bei einigen Delegierten auf Kritik stieß. Demgegenüber ist der heutige Seglertag in einer Festung mit meterdicken Mauern ein großer Schritt vorwärts. Danach steigt er sehr schnell in die Arbeit ein. Viel steht auf der Tagesordnung, von Ehrungen bis zu Neuwahlen.

Ein Dankeschön zum Abschied. Elke Wehling und Reinhard Fuhr Eine erfreuliche Aufgabe für ihn ist der Tagesordnungspunkt „Ehrung“. Die Vizepräsidentin Finanzen, Elke Wehling, erhält die Jubiläumsmedaille des DSV. Der Jugendobmann des DSV, Timo Haß, zieht einen kurzen Bogen vom 125jährigen Jubiläum des DSV zum 50jährigen Jubiläum des Segelclubs Mainspitze. Danach überreicht er Elke Wehling die Medaille und eine Urkunde. In einer kurzen Laudatio geht er auf ihre seglerischen Verdienste ein, vom Sieg bei der Hessenmeisterschaft als Vize-Hessenmeister über die Wettfahrtleitertätigkeit bei vielen Ranglistenregatten, hochwertigen Meisterschaften im In- und Ausland, der Kieler Woche, Mitarbeit beim Sportkreis Waldeck-Frankenberg, bis hin zu ihren Bemühungen, Frauen im Sport für Funktionen zu begeistern. Der Präsident Reinhard Fuhr gratuliert Elke Wehling mit einem lachenden und einem weinenden Auge, denn dieser Seglertag ist ihre Abschiedsvorstellung. Nach 21 Jahren Verbandstätigkeit, davon 19 Jahre als Vize Finanzen, tritt sie nicht mehr zur Wahl an. Ein großer Blumenstrauß und eine Regattauhr bilden ein bleibendes Dankeschön.

Die Berichte des Vorstandes geben in vielen kleinen Punkten einen guten Überblick über die im letzten Jahr geleistete Arbeit. Den Dank dafür bringt der Kassenprüfer Prof. Dr. Manfred Reinacher vom Segelclub Gießen zum Ausdruck. Er bescheinigt eine exzellente Kassenführung und beantragt die Entlastung des Vorstandes. Diesem Antrag folgten die Delegierten einstimmig.

Schwierig gestaltet sich dann die Wahl der Nachfolge von Elke Wehling. Trotz eifriger Suche in vielen Vereinen von Südhessen über den Rheingau und Mittelhessen bis zur Region von Eder- und Diemelsee konnte keine geeignete (und gewillte) Person im Vorfeld gefunden werden. So kommt, was sich schon angedeutet hat: Der Stuhl bleibt vorerst leer und der Präsident wird die Aufgaben kommissarisch übernehmen. In seinem Schlusswort wünscht er sich, dass doch bald das Amt neu besetzt wird.

So ging ein konstruktiver Verbandstag mit interessanten Diskussionen nach 6 Stunden zu Ende und viele freuen sich, die Runde im nächsten Jahr beim Schwimmclub Wiesbaden wieder zu sehen.

Günther Probst / Fotos Probst

 

 

18. März 2013

Segelkurs beim Wiesbadener Yacht-Club WYC

Knoten stecken, Leinen aufschießen, Stage von Wanten unterscheiden – die 18 Dr. Günter Maneck unterrichtet in der Knotenkunde Teilnehmer des Segelkurses büffeln regelmäßig in der gemütlichen Pellastube des WYC und hoffen, im Sommer ihren ‚Sportbootführerschein Binnen Motor,

’ zu erhalten. Unter der Leitung von Dr. Günter Maneck, 1. Vorsitzender des WYC und erfahrener Segler zugleich, wir d wiederholt ein Segelkurs angeboten, der sich sowohl an Mitglieder des WYC als auch an Nicht-Mitglieder richtet. „400 Segelschüler habe ich bisher aufs Wasser gebracht“, so ermuntert Dr. Maneck seine Zöglinge immer wieder, und kaum einer habe die Prüfung nicht bestanden. Bis dahin ist es jedoch noch ein weiter Weg, denn bisher konnte ja noch kein praktischer Unterricht stattfinden. Dieser soll, sobald die Temperaturen steigen, auf den clubeigenen Segelbooten im Schiersteiner Hafen erfolgen.

Text und Foto Regine Simon, Pressewartin WYC

 

 

15. März 2013

Ein jugendlicher Hesse erlebt den Deutschen Jugend Seglertag 2013

Hallo, mein Name ist Benedikt und ich bin einer der ca. 200 Teilnehmer des 20. Jugendseglertreffens in Stuttgart.

Für mich war es mein erster. Deswegen war ich zu Beginn auch noch etwas skeptisch, was ich davon halten soll, gerade der erste Blick auf das Programm, was Diskussionen, Arbeitskreise, Vorträge, Sitzungen, und sonst noch alles versprach, haut einen Jugendlichen von 15 Jahren nicht gerade vom Hocker.

Ich sah trotzdem mit leichter Vorfreude dem Termin entgegen. Immerhin würde man neue Leute kennen lernen, sich über seine Erfahrungen austauschen und man sich mal groß fühlen können in einem viereinhalb Sterne Hotel mit einem Doppelzimmer und viel, viel Essen… Ach und da stand was von Disco, also auf geht es.

Dann war es auch schon so weit, endlich wieder Wochenende und ab nach Stuttgart?! Aber gut, nach den wohl nie enden wollenden Staus erreichten wir, mein Trainer und ich, dann dennoch das Hotel Holiday Inn und konnten einchecken.

Und ab Richtung neue Heimat: Ein Flur, nein ein ganzes Hotel, voller gleichgesinnter Segler und die Zimmer erst, für jeden ein Stück Freiraum und somit ein weiterer Schritt zur Selbständigkeit.

Auch am Abendessen gab es nichts auszusetzen, ganz im Gegenteil, so gut habe ich bisher selten gegessen, da durch die riesige Auswahl für jeden das Richtige dabei gewesen ist. Leider musste ich dies allerdings sehr schnell hinter mich bringen, da ich noch zum abendlichen Jugendsprechertreffen gehen wollte. Bei diesem besprachen wir aktuelle Probleme und Themen, die uns stören, zum Beispiel, die Jugendarbeit in den Vereinen und suchten in Arbeitsgruppen Lösungen dafür.

Der erste Abend verlief dann sehr bunt, da es kein festes Programm vorgesehen war. Manche verschwanden in die Stadt und andere blieben in den Zimmer, um ihre uneingeschränkte Gewalt über den Fernseher und ihre Schlafenszeit auszunutzen. Allerdings lernten wir alle neue Leute kennen, mit denen man, auch in den folgenden Tagen die Zeit verbrachte.

Der nächste Morgen sah dann auch genau danach aus, jede Menge Schlafleichen, die sich an das Frühstücksbuffet quälten, was wieder vorzüglich war.

Danach ging es ab zu der Eröffnung und dem Vortrag (mir graute es schon) und auch in den Gesichtern der anderen, die mit mir zum Saal pilgerten, sah ich eher Skepsis.

Doch wir wurden alle überrascht, denn nach einer warmen Begrüßung kam es durch eine Programmänderung schon zum Vortrag von Tobias Schadewaldt, ein Idol für jeden jungen Segler. Somit lauschten wir auch alle gebannt dem Erfolgsweg und den Erfolgsgeheimnissen des Olympioniken - man konnte förmlich den Wunsch aller jungen Nachwuchssegler fühlen, der in der Luft lag, auch einmal so weit zu kommen. Danach war meine Skepsis und auch die der anderen verschwunden, man freute sich auf das Wochenende, denn so konnte es weiter gehen.

Nach der Kaffeepause, in der eine sehr interessante Band auftrat namens H2O, die mit einem Becken voll Wasser und Utensilien darin musizierte, schritt die durch die Programmänderung gekürzte Begrüßung fort, welche sehr jungendfreundlich gestaltet wurde.

Nach dem, wie zu erwarten, super Mittagessen begannen die Arbeitskreise, wobei ich den Arbeitskreis 1, J-Team SVNRW: Ein Beispiel innovativer Jugendarbeit, besuchte, welchen ich sehr beeindruckend fand, da er nur von Jugendlichen geleitet wurde und auch das ganze Projekt nur ganz allein von Jugendlichen auf die Beine gestellt worden ist.

Nach einer weiteren Kaffeepause und einem intensiven Austausch in den Arbeitskreisen zu den Themen kam es zu der groß angekündigten GPS- Tour durch Stuttgart.

Durch die viele Technik, die für das Spiel von Nöten waren, war gleich das Interesse der Jugendlichen geweckt, denn es gab für jede Gruppe ein Handy, ein GPS Gerät und des weiteren Bahnfahrkarten und mehrere Umschläge, was dafür sprach das es eine sehr spannenden Aktivity werden würde.

So ausgerüstet wurden wir losgeschickt Koordinaten mit dem GPS ausfindig zu machen und die Hausnummern zu notieren, die an der jeweiligen GPS Adresse vorzufinden war. Des Weiteren waren noch tolle Aufgaben in den Umschlägen versteckt, die man lösen musste, nachdem man drei Koordinaten zusammen hatte. So musste man zum Beispiel eine Büroklammer in etwas Wertvolleres umtauschen, was sehr lustig endete: Denn nachdem wir alle heil zurückgekehrt waren, gab es beim Abendessen die Siegerehrung, bei der die eingetauschten Utensilien zusammengetragen wurden, so zum Beispiel eine Pfeife, Kosmetik und sogar Stühle…

Nach dem Abendessen startete die Disco, die allerdings nicht von allen besucht wurde, da auch viele auf das Zimmer verschwanden, um dort zu feiern. Ich muss aber trotzdem sagen, dass es ein sehr gelungener und lustiger Abend gewesen ist an dem wir alle viel Spaß hatten.

Am Abreisetag war der Frühstückssaal menschenleer, da fast alle Jugendliche, vom Abend geschafft, noch den Komfort des Bettes genossen und so hatten wir erst zu Arbeitssitzung wieder ein „Full House“.

Die Arbeitssitzung war dann doch wie ich erwartet hatte, im Gegensatz zu den anderen Angeboten, eher langweiliger, da hier viele Floskeln aus Gesetzesgründen durchgegangen werden mussten, aber die Präsentationen der Arbeitskreise und eine sehr ergreifende Rede des Vorsitzenden machten das wieder wett. Zum Glück war dieser dann doch relativ zügig vorbei und wir konnten uns ein letztes Mal den Bauch so richtig beim Mittagessen vollstopfen.

Dann war das Jugendseglertreffen auch schon wieder vorbei und wir reisten ab zurück in alle Himmelsrichtungen aus denen wir gekommen waren.

Im Rückblick, indem ich das hier schreibe, muss ich feststellen, dass ich das Wochenende doch sehr genossen habe und viele tolle Freundschaften schließen konnte. Ich will hier zwar keine Werbung machen, aber ich empfand das Wochenende wirklich als ein Erlebnis, dass man so schnell nicht mehr vergisst. Ich fände es schön, wenn übernächstes Jahr viele neue junge, motivierte Segler und Seglerinnen, gerade aus unserem Bundesland Hessen (wir waren nur sehr schwach vertreten!) kommen würden.

Ich werde auf jeden Fall wieder da sein und freue mich schon darauf, Freunde wieder zu treffen, zu diskutieren und das Wochenende zu genießen -diesmal ohne Angst sich zu langweilen und ohne Skepsis.

Benedikt Walkembach

 

 

 

13. März 2013

Schöner Einstieg, erfolgreicher Saisonbeginn.

Zum ersten Training in der Saison 2013 hatte der Hessische Seglerverband am Gruppenfoto der Opti- und 420er-Segler 09. Und 10.03.2013 zum offenen Training an den Langener Waldsee eingeladen.

31 Segler konnte der Landesjugendobmann Reinhard Linke begrüßen. „Mit dieser Anzahl hatten wir nicht gerechnet“, so Reinhard Linke, „aber wir sind natürlich begeistert, zeigt es doch, wie gut unsere offenen Lehrgänge angenommen werden.“

Nach dem langen Winter spielt der Wettergott mit, 15 kn Wind, sonnig, teilweise bewölkt und Temperaturen um die 15 Grad ließen ein fast perfektes Training zu. Nur am Sonntagnachmittag zeigten kleine Regenschauer, dass es auch anders geht.

Ein großer Dank an die beiden Vereine in Langen und die " Kücheneltern " die mit einer perfekten Unterstützung zum Gelingen beitrugen.

Reinhard Linke, Foto Robert Heinbücher

 

 

11. März 2013

Navigation auf dem Wasser – mal Britisch

Im Rahmen der regionalen Interessengemeinschaft, dem "Regio-Seesegler-Treff" (RST), fand am 09.03.2013 bei dem Wassersportverein Roxheim ein Workshop zum Thema „Navigation und Passageplanung - Britischer Navigation und Besonderheiten in der britischen Ausbildung“ statt.

Die Seminarteilnehme bei der praktischen Übung. Im weißen Hemd der Referent Detlev Fröhlich Der Regio-Seesegler-Treff ist eine Interessengemeinschaft der Hochseesegler im Umkreis der Metropolregion Rhein-Neckar und stellt eine lose Kooperation von zurzeit ca. 12 Vereinen dar. Ziel des RST ist es, den Bedarf an hochsee-spezifischer Information- und Weiterbildung zu ermitteln und dafür mit den Vereinen gemeinsame Veranstaltungen durchzuführen.

Der Wassersportverein Roxheim, vertreten durch den zweiten Vorsitzenden Hans Martin Schreiner, begrüßte über 20 hochmotivierte Teilnehmer zu diesem Workshop. Nach einem Grußwort von Klaus Friedrich, Mitglied des dreiköpfigen RST-Teams, wurde das Wort an den Referenten, Detlev Fröhlich vom Wassersportverein Bergstraße (WSVB-L) übergeben.

Detlev Fröhlich hat neben dem deutschen Ausbildungsweg für Seesegler auch die britische Ausbildung bis zum Ausbildergrad absolviert.

In seinem Workshop ging es um die Herausarbeitung von elementaren Techniken und den hiermit verbundenen Vorzügen beziehungsweise Besonderheiten der britischen Ausbildung für Hochsee-Segler. Schwerpunkte waren hierbei der Themenbereich Navigation, der effektive Einsatz von GPS (Global Position Service) auf hoher See sowie die Planung von längeren Passagen. Besonderheiten der britischen Gezeitenberechnung (Ebbe und Flut) wurden gestreift und werden Bestandteil eines weiteren Workshops.

Die in diesem Workshop vorgestellten Informationen, welche mit Theorie- und Praxisanteilen vermittelt wurden, sind von den Teilnehmern als eine effektive Ergänzung der bisherigen Wissensbasis angesehen worden.

Wiederholungen dieses Seminars und weitere ergänzende Workshops werden zurzeit im Rahmen des RST in Zusammenarbeit mit Detlev Fröhlich geplant.

Interessenten für weitere Workshops zu diesen Themenbereichen melden sich bitte bei Hans van Dijk (regio-seesegler-treff@t-online.de; bzw. regio-seesegler-treff@t-online.de) oder bei Detlev Fröhlich (detlev.froehlich@web.de)

Detlev Fröhlich, Foto Klaus Friedrich

 

 

08. März 2013

Sportgala Offenbach 2013

In festlichem Rahmen fand am 01.03.13 im Offenbacher Capitol die diesjährige Sportgala Offenbachs statt. Mit dabei waren Rudi Völler und Pascal Behrenbruch.

Felix Laukhardt mit seiner Medaille Bei der Sportgala werden jedes Jahr alle Hessenmeister aus Offenbacher Vereinen mit der bronzenen Sportplakette, alle 1., 2. und 3.Plätze der deutschen Meisterschaft mit Silber und alle 1., 2. und 3. Plätze der WM und EM mit Gold geehrt.

Dieses Jahr wurde auch der Opti-Segler Felix Laukhardt geehrt und zwar mit der Sportplakette in Bronze. Ebenso Karlo Schmiedel, der ebenfalls für den Offenbacher Segelclub Undine im 470er startet.

Für die Stimmung sorgten einige Showeinlagen, wie zum Beispiel Ropeskipping oder Fußball-Freestyle. Auch die Comedy kam dank des freundlichen und lustigen Bühnenmeisters Noah nicht zu kurz, der immer einen Zaubertrick parat hatte.

Felix Laukhardt / ü. Probst

 

 

25. Januar 2013

Erinnerung: Hessischer Seglertag 2013

Wie bereit angekündigt, wird der Hessische Seglertag 2013 am 16. März 2013 im Clubhaus des Segelclubs Mainspitze e.V., dem „Alten Fort“ bei Gustavsburg, stattfinden.

Wie in den Vorjahren beginnt der Seglertag am Vormittag mit einem Workshop, die Verbandsversammlung beginnt um 14:00 Uhr.

Anträge zum Hessischen Seglertag müssen bis zum 02. Februar 2013 schriftlich beim Hessischen Seglerverband, z. Hd. Reinhard Fuhr, Kreuzbergweg 10, 64546 Mörfelden-Walldorf eingegangen sein. Alle Mitgliedsvereine des Hessischen Seglerverbandes erhalten nach Ablauf der Antragsfrist eine gesonderte schriftliche Einladung.

HSeV, Günther Probst