Hessischer
Seglerverband e.V.








































*

Pressemeldungen und Berichte

Pressemeldungen und Berichte aus früheren Jahren ...hier

 

Pressemeldungen 2016

 

30. Dezember 2016

Der Hessische Seglerverband trauert um seinen Kommodore

In der Nacht zum 1. Weihnachtsfeiertag verstarb Hans Joachim Koltzsch im Alter von 89 Jahren.

Hans Joachim Koltzsch Als Mitglied des Offenbacher Rudervereins gründete er 1964 die Segelabteilung des ORV, dessen Vorsitzender er bis 1976 war. 1967 gehörte er zu den Mitbegründern des Hessischen Seglerverbandes. Als dessen Sportwart und von 1985 bis 1997 als Präsident des HSeV hatte er einen wesentlichen Anteil an der positiven Entwicklung des hessischen Segelsports. Das hohe Ansehen, das er auf nationaler Ebene genoss, zeigte sich bei seiner Wahl zum Sprecher des Seglerrates des DSV. Mit unermüdlichem Einsatz, Engagement und politischem Gespür wirkte er für den Segelsport. Der Hessische Seglerverband ehrte ihn mit der Ernennung zum Kommodore.

In den letzten Jahren verlegte er seinen seglerischen Schwerpunkt an den Edersee und setzte sich dort als Vorsitzender der WSGE für die Belange der Wassersportler ein. Trotz schwerer Krankheit war es ihm vergönnt, bis zuletzt für seinen geliebten Segelsport wirken zu können.

Nach einem erfüllten Leben hat Hans Joachim Koltzsch die Segel zur letzten Reise gesetzt. Wir werden ihn nicht vergessen. Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Edith.

Der Vorstand des HSeV

Reinhard Fuhr / Günther Probst

 

 

09. Dezember 2016

Die hessische Seglerjugend trifft sich am Heppenheimer Bruchsee

Adventliche Stimmung im Vereinshaus des Wassersportvereins Bergstraße e.V.. Draußen am Heppenheimer Bruchsee ist die Temperatur zwar knapp über null Grad, aber der strahlend blaue Himmel und die Kulisse der gelben Der Jugendvorstand des HSeV: v. li. LJO Reinhard Linke (SCWw), Niklas Schwab (WSS), Daniel Dörflinger (WSVB-L), Benedikt Walkembach (WSVL), Henrik Simon (WSVB-L) und der stellv. LJO Marcus Pfeiffer (WFCS). Es fehlen Felix Laukhardt (SCU) und Ann-Kathrin Dübbers (SCR). Weinberge der Bergstraße geben einen würdigen Rahmen. Es ist der 03. Dezember 2016 kurz nach 14:00 Uhr, als der Landesjugendobmann Reinhard Linke den Hessischen Jugendseglertag 2016 eröffnet. Er ist überrascht von dem vollen Saal, in dem nicht nur Eltern und Jugendwarte sitzen, sondern auch viele Jugendliche. Er begrüßt alle Anwesenden, besonders die Vertreter des gastgebenden Vereins und den gesamten Vorstand des Hessischen Seglerverbandes und kann die Beschlussfähigkeit feststellen. Anwesend sind Vertreter von 11 hessischen Segelclubs.

Auf der Tagesordnung stehen u.a. Berichte des Landesjugendobmanns, der Bootsklassen, Planungen für das kommende Jahr, ein Rückblick über den im Sommer durchgeführten Jugendsegeltörn mit einem Plattbodenschiff auf dem Der Landesjugendobmann gratuliert zum Erfolg und übergibt Preise. V.li. Jesper Fleischer, Reinhard Linke, Paul Strohfeldt Ijsselmeer und Wahlen. Die sind diesmal etwas umfangreich, denn die Kopplung der Wahlperiode an Personen und nicht Funktionen führt dazu, dass diesmal mit Ausnahme des Landesjugendobmanns und eines Erwachsenenvertreters der gesamte restliche Jugendvorstand neu gewählt werden muss. Durch das Ausscheiden von Jugendvorständen wegen Altersüberschreitung ist dieses Verfahren kompliziert und soll im kommenden Jahr geändert werden.

Die Wahl wird trotzdem zielstrebig durchgeführt und schon nach kurzer Zeit steht der neue Vorstand. Gewählt werden der stellvertretende Landesjugendobmann, der Jugendsprecher, ein Erwachsenen-Beisitzer und drei Jugend-Beisitzer. Der Landesjugendobmann begrüßt seine neuen Mitstreiter und freut sich, dass ganz Hessen repräsentiert wird. Die acht Vorständler kommen aus Vereinen aus dem Westerwald, dem Vogelsberg, vom Main, vom Rhein, aus Langen und aus Südhessen.

Bei den Berichten aus den Bootsklassen war Erfreuliches zu hören. Die Optigruppe hat sich gut erholt und an vielen Trainings und Regatten teilgenommen. Die hessischen Optisegler Paul Strohfeldt aus Langen und Jesper Fleischer aus dem Rheingau haben 2. Plätze beim Eiermann-Cup belegt und wurden dafür auf der Messe „BOOT“ in Düsseldorf ausgezeichnet. Für ihre Leistungen, auch im abgelaufenen Jahr, werden sie vom Landesjugendobmann mit einem kleinen Präsent geehrt. Es gab Trainings in Hyéres (Südfrankreich) und der Schlei. Bei den 420ern gibt es Trainingsgruppen in Schierstein, Seligenstadt, Heppenheim und vereinzelt in anderen Vereinen. Der Offenbacher Felix Laukhardt hat gut in der Laser-Szene mitgemischt mit einem 9. Platz bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft, dabei einen Tagessieg, einem 13. Platz bei der Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaft, er wurde Hessenmeister, 2. Platz bei der Landesmeisterschaft Niedersachsen und 2. Platz beim Schweriner Herbstpokal. Damit segelt er im Laser auf Platz 21 der Rangliste.

Erfreulich hat sich die Zusammenarbeit mit dem Landesseglerverband Rheinland Pfalz entwickelt. Inzwischen gibt es gemeinsame Trainings, die vom Deutschen Segler Verband unterstützt werden.

Der Landesjugendobmann gibt einen Ausblick auf die Zukunft. Geplant sind viele Trainings u.a. an der Schlei, in Langen und Südfrankreich. Außerdem ist Spannend: Die Rettungshundestaffel vom DRK Bensheim  führt die Fähigkeiten der Suchhunde vor. ein weiterer Jugendsegeltörn auf dem Ijsselmeer geplant, wegen der langen Vorbereitungszeit allerdings erst 2018. Aber auch nichtsportliche Aktivitäten sind in Planung, z. B. eine Skifreizeit, ein Besuch des Wetterparks in Offenbach und ein Besuch einer Carrera-Rennbahn.

Noch während der ersten Vorträge verschwinden nach und nach die Kinder aus dem Raum, denn draußen im Freigelände ist die Rettungshundestaffel des Roten Kreuzes von Bensheim eingetroffen. Sie zeigen den Kindern, wozu die Hunde fähig sind, wenn es darum geht, Menschen zu finden und zu bergen. Eine schöne Ergänzung für die Versammlung eines Sportverbandes.

Nach zwei Stunden angeregter Diskussion kann Reinhard Linke den Hessischen Jugendseglertag 2016 schließen und den Delegierten einen guten Nachhauseweg und frohe Weihnachten wünschen. Alle freuen sich auf ein Wiedersehen 2017 in Schotten.

 

 

17. November 2016

Erster „Rhein-Neckar SeeSegler Cup“ war ein voller Erfolg

Ende September 2016 fand der erste „Rhein-Neckar SeeSegler Cup“ auf den Ijsselmeer statt. Initiiert durch den Regio-SeeSegler-Treff (RST) und organisiert durch die Segelsportvereinigung Rhein-Neckar e. V. (SRN) fand dieser tolle Event statt. Der Wassersportverein Bergstraße war bei dem Kräftemessen auf einer Bavaria 36 mit fünf Seglern unter Skipper Detlev Fröhlich dabei. Weiterhin nahmen insgesamt fünf Segelvereine der Region und eine Segelschule aus Heppenheim an dieser Regatta teil.

Die ersten Tage vor der Regatta wurden von den Teilnehmern zur Vorbereitung Die Crew des Wassersportvereins Bergstraße: Jörg Bartsch, Hans-Peter Gickeleiter (Co-Skipper), Mike Hoppe, Detlev Fröhlich (Skipper), Wolfgang Hanss und natürlich auch zum vergnüglichen Segeln genutzt. Die Segler des Wassersportvereins nutzten die Zeit zu einem Besuch in Enkhuizen (mit Kulturprogramm) und einer Weiterfahrt nach Medemblik. Danach ging es wieder zurück nach Lemmer.

Am Donnerstagabend wurde die eigentliche Regatta durch ein „Beer on Pier“, eine vergnügliche Einstimmung auf die kommenden Wettläufe, gestartet.

In den nächsten drei Tagen fanden dann insgesamt fünf verschiedene Rennläufe mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden bei mäßigem Wind bis hin zur Windstärke 7 statt. Neben insgesamt drei „Up and Down“ Läufen wurden auch zwei Langstrecken geprüft. Besonders zu erwähnen ist das Rahmenprogramm. Neben einer großen Feier am Samstag erfolgte eine umfangreiche Siegerehrung. Die einzelnen Crews hatten im Gegenteil zu größeren Regatten einen intensiven und persönlichen Kontakt und haben dies besonders genossen.

Insgesamt haben sich die bergsträßer Segler gut geschlagen. Viele Kämpfe gegen einzelne Yachten wurden gewonnen, einige natürlich auch verloren. Insgesamt ist die Crew des WSVB-L sehr stolz auf ihre Leistung und freut sich bereits heute auf ein weiteres Kräftemessen Ende September 2017.

Detlev Fröhlich, WSVB-L

 

 

16. November 2016

Hessischer Jubiläums-Seglertag 2017 beim Wasser- und Fischereisportclub Schotten e.V.

Der Hessische Seglertag 2017 findet am Samstag, den 11. März 2017 in Schotten statt. Ausrichter ist der Wasser- und Fischereisportclub Schotten e.V. Dieser Seglertag ist ein Jubiläumsseglertag, der WFC-Schotten und der Hessische Seglerverband feiern in 2017 beide ihr 50-jähriges Bestehen. Im Zuge dieses Seglertages werden auch die Gewinner der Gold-, Silber- und Bronzemedaillen der Hessenmeisterschaften der verschiedenen Bootsklassen geehrt.

Wie in den Vorjahren beginnt die Verbandsversammlung um 14:00 Uhr.

Anträge zum Hessischen Seglertag müssen bis zum 28. Januar 2017 schriftlich beim Hessischen Seglerverband, z. Hd. Reinhard Fuhr, Kreuzbergweg 10, 64546 Mörfelden-Walldorf eingegangen sein. Alle Mitgliedsvereine des Hessischen Seglerverbandes erhalten nach Ablauf der Antragsfrist eine gesonderte schriftliche Einladung.

Der Wasser- und Fischereisportclub Schotten (WFC-S) wurde im Jahre 1967 gegründet, noch lange bevor die Nidda-Talsperre fertiggestellt war. Mit der Flutung der Talsperre im Jahre 1972 starteten auf dem "Schottener Meer" die ersten Regatten.

Jedes Jahr veranstaltet der WFC-S Ranglistenregatten für die deutsche Laser Match Race 2016 Bestenliste, Wettfahrten für die Schwertzugvögel, Qualifikationsregatten für die deutsche Jugendmeisterschaft, Laser-Match-Races, die Internationale deutsche Meisterschaft der Micro Magic und die Clubmeisterschaften im Yardsticksystem aller Bootsklassen.

Eine der wichtigsten Aufgaben eines Vereins ist es, seinen Mitgliedern die Voraussetzungen zur optimalen Ausübung ihrer Sportart zu schaffen. Für den Verein bedeutet dies die praktische und theoretische Ausbildung in Form von Regatta-Trainings und Führerscheinausbildung auf vereinseigenen Booten (Optis, Laser, Schwertzugvogel, Flying Cruiser) und gleichermaßen die Hinführung zur Sport- und Fischereiprüfung. Auch die Jüngsten- und Jugendausbildung hat bei uns einen sehr hohen Stellenwert. So findet während der Saison zu den angegebenen Terminen am Stausee die Ausbildung der "Optimisten" statt.

Einige der Seglerinnen und Segler schnuppern auch gern mal Seeluft. Fahrten mit eigenen oder gecharterten Booten im Mittelmeer oder Adria, Plattbodenschifffahrten auf dem IJsselmeer und den westfriesischen Inseln sowie Ausbildungstörns auf Ost- und Nordsee lassen das Seglerherz höher schlagen. Aus Landratten und Binnenseglern sind so einige begeisterte Seesegler geworden. Die Segelreviere reichen von der Ost- und Nordsee, dem Atlantik und dem Mittelmeer bis hin zur Karibik. Einige Vereinsmitglieder haben darüber hinaus den Atlantik und auch Pazifik überquert.

HSeV, Günther Probst

 

 

14. November 2016

Beim traditionellen Schweriner Herbstpokal war Hessen stark vertreten, nicht nur in der Masse sondern trotz starker Konkurrenz auch in der Klasse.

Das Wochenende des 22./23.10.2016 begann für die Seglerinnen und Segler am Samstagmorgen nach der obligatorischen Steuermannsbesprechung beim Blick auf den Schweriner See mit einer Startverschiebung. Da die Windprognose für das gesamte Wochenende nicht sehr rosig aussah, hieß es „Auslaufen!“, als sich später einige Windböen auf dem Wasser zeigten. Doch bereits in der Hafenausfahrt war der Wind wieder Geschichte. Dennoch ließ die Wettfahrtleitung die Wassersportler bei eisigen sechs Grad einige Zeit auf dem Wasser warten, in der Hoffnung auf eine längere Windperiode – jedoch vergeblich…

Der Sonntag begann nur in der Hinsicht erfreulicher, als das Schweriner Strahlende Gesichter: v.li. Maximilian Behrens, Felix Laukhardt. Schloss beim Warten vor der Hafenausfahrt durch die dicke Nebelwand, die sich während des Auslaufens über den See gelegt hatte, idyllisch zu erahnen war. Einige hielten sich mit kurzen Trainingswettfahrten vor dem Hafen warm.

Als etwas Wind einsetzte und den Nebel vertrieb, konnte es endlich Richtung Regattagebiet losgehen, wo es noch einmal deutlich kälter war als vor dem Hafen. Das Feld im Laser Radial war mit einer Jugendweltmeisterin, zwei Jugendeuropameisterinnen, dem Deutschen Meister und sogar der Olympiateilnehmerin von London extrem stark besetzt. Dies versprach spannende und erbitterte Kämpfe auf dem Wasser, die schon vor dem Start begannen und bis ins Ziel andauerten.

In den Bootsklassen der Laser 4.7, Laser Radial, Europe konnten schließlich zwei Läufe erfolgreich durchgeführt werden. Allerdings fabrizierten die Laser Radial im zweiten Lauf so viele Frühstarts, dass die Regattaleitung dann zunächst die anderen Gruppen vorzog. Als die Laser Radial schließlich vom Wasser kamen, hatten einige Europesegler bereits die Boote reisefertig auf die Trailer verladen.

Die Ergebnisliste war aus hessischer Sicht sehr erfreulich anzusehen:

Laser 4.7 (45 Starter): 8. Maximilian Behrens (ORV-S), 15. Emily Strohfeldt (WSVL)

Laser Radial (60 Starter): 2. Felix Laukhardt (SCU), 11. Yago Osuna (DSCL), Kim Christjan Sator (ORV-S) konnte sich mit den besonderen Bedingungen nicht anfreunden und wurde 53.

Europe (49 Starter): 15. Katharina von Schleinitz (HSSC)

Bei den Optis verlief es nicht viel anders. In Opti A kamen zwei Läufe zustande, in Opti B konnte am gesamten Wochenende nur ein Lauf ins Ziel gebracht werden. Auch hier schnitten die hessischen Segler, die sich aufgrund ihrer Schnelligkeit bei der Anmeldung zur Regatta ‚qualifizieren‘ konnten (Meldeliste war wieder nach ca. 15 Minuten voll), überraschend gut ab:

Opti B (108 Starter): 3. Theo Gnass (SCU), 4. Leonard von Holtum (WSV-B), 45. Konstantin von Holtum (WSV-B)

In Opti A verpassten leider alle hessischen Segler den Start der Meldung.

Doris Laukhardt, Foto Thomas Laukhardt

 

 

06. November 2016

Jahresbericht über das Jugendsegeln der SSGE und Termin für Auftakt 2017

Unter der Federführung der SSGE (Segelsportgemeinschaft Edersee eV) in Zusammenarbeit mit dem SCAS, ESV, SGK, SCE (alles Segelvereine vom Edersee) fand erstmalig in diesem Jahr wieder ein Jugend-Training in der Bringhäuser Bucht statt.

Auf gehts zur Tonne Nachwuchsmangel ist inzwischen in vielen Vereinen ein Problem. So plagen auch die Segelvereine am Edersee, große Nachwuchssorgen. Daher hatte Volker Happich, Vorstandsmitglied der SSGE die Idee, zur Förderung der Jugendarbeit mit mehreren Vereinen, ein Jugendsegeln mit Regattatraining zu veranstalten.

An dem verlängerten Wochenende, 5.-8. Mai 2016, kamen schließlich 17 Jugendliche aus 4 Segelvereinen des Edersees zusammen. Insgesamt waren 8 Optisegler, 6 Laser-Segler, 2 Segler im paralympischen 2.4mR und ein Nachwuchstalent im FD im Einsatz. Auch ein Motorboot des Hessischen Hier kommen die nächsten Teilnehmer. Seglerverbandes wurde neben den Clubbooten eingesetzt. Jeder Verein stellte auch die entsprechenden Betreuer und Boote zur Verfügung. Die Segelschule Rehbach stellte kostenlos Schiffe zur Verfügung und stiftete die Preise für die Regatta.

Zu Beginn wurden Verhaltensweisen auf dem Wasser von Jan Rischard mit Magnetbooten an der Tafel erklärt und Vorfahrts- sowie Regatta-Regeln gelernt. Das Startverfahren wurde unter Flaggenkunde mit den Fortgeschrittenen Seglerinnen und Seglern trainiert.

Auf dem Wasser gab es dann Action. Bei 4-5 Windstärken wurden zuerst Halbwindkurse, tags darauf olympische Dreiecke gesegelt. Die Seglerinnen und Segler hatten mit dem Trimm der Boote und dem anspruchsvollem Wind alle Hände voll zu tun. Auch Kenterungen mussten hingenommen werden. Die Verpflegung wurde vom Clubwirt Fabian Kleinhans hervorragend und jugendgerecht durchgeführt, auf dem Wasser gab es bei dem heißen Wetter Getränke und zur Stärkung Müsli Riegel von den Betreuern.

Am Samstag ging es dann zum Wettfahrttraining. Hierfür bekam jede Seglerin und jeder Segler eine Stoppuhr mit Countdowner von der SSGE geschenkt, damit die Starts auch genau erfolgen konnten. In der Theorie wurden wieder Bojensituationen, Startverfahren mit Signalen und Flaggen sowie sportlich faires Verhalten mit Jan erarbeitet, besprochen und anschließend in die Praxis umgesetzt.

Die Gemeinschaftsaktion endete mit einer Abschlussregatta. Die viertägige Veranstaltung trug bei den Jugendlichen dazu bei, die Lust am Segeln zu steigern. Alle Teilnehmer waren sich über den Erfolg der Veranstaltung einig und planen jeweils Freitagnachmittags mit regelmäßigen Trainingsregatten ab 17.00 Uhr am Steg der SSGE in Bringhausen, die begonnen Aktionen fortzuführen.

Anmeldungen jeweils donnerstags bis 15:00 Uhr bei Volker Happich Tel. 0171-8203939

Auch die Termine für 2017 wurden bereits festgelegt. Das gemeinsame Auftakttraining der Vereine für die Jugendlichen und 2.4mR Seglern findet am

06. – 07.Mai 2017

statt.

Wir freuen uns schon heute auf euch

Volker Happich, SSGE

 

04. Oktober 2016

Hessenmeister der Korsare kommen vom Langener Waldsee

Die wieder stark besetzte Korsarregatta, ausgetragen vom Dreieich-Segelclub-Langen (DSCL), fand am 1. Oktoberwochenende statt. 20 Boote konnten 3 Tage auf dem Langener Waldsee sportiv segeln. War der Wind am Samstag noch relativ schwach und das Regattafeld segelte 2 Wettfahrten ab 14 Uhr aus, ging es am Sonntag richtig los.

Der Wind blies in Böen bis zu 6 Beaufort (Bft.), da war manche Kenterung Korsar-Hessenmeister 2016: v.l.n.r. C. u. M. Fischer, M. Heinbüchen u. B. Walkembach, Karin Leonhard vom Vorstand Hessischen Seglerverband, J. Brune, D. Stuwe unvermeidlich. Es kam aber zu keinen Schäden und die gekenterten Boote nahmen die Verfolgung wieder auf. Der Sonntag brachte dann 3 gewertete Wettfahrten.

Am Tag der deutschen Einheit versuchte Regattaleiter Jürgen Wiesel vom Segelclub Graben-Neudorf gegen 11:00 Uhr noch eine Wettfahrt zu starten. Leichter Wind um 2 Bft wehte zu Beginn. Er ließ aber so nach, dass nach ca. 35 Minuten diese Wettfahrt abgeschossen werden musste. Die Seglerinnen und Segler sahen es genauso und deshalb blieb es bei diesem Wochenende bei 5 gesegelten Wettfahrten. Daher konnte doch noch ein Ergebnis als Streichergebnis bei der Wertung berücksichtigt werden.

Es wurde der olympische Kurs gesegelt: Dreieck, Schleife, Dreieck, bei 3 bis 4 Runden pro Wettfahrt. Das Segelrevier zeigte sich von seiner besten Seite. Lange Schläge, Kreuz und achterlicher Kurs. Den Crews wurde alles abgefordert.

Sieger der Korsarregatta 2016 wurden Thomas und Maren Pauer vom Segelclub Graben-Neudorf. 4 Siege bedeuteten die Bestzahl von 4 Punkten. Mit 10 Punkten auf den 2. Rang segelten Rainer Pohl und Marco Braun vom Sail-Lollipop Regattaverein. Den 3. Rang erreichte dann die beste Crew vom Langener Waldsee, Markus Heinbücher und Benedikt Walkembach, beide vom Wassersportverein Langen(WSVL). Beste Seglerin vom DSCL wurde auf dem 4. Rang Tanja Reipen mit ihrem Steuermann Dirk Schön vom Segelverein Wörthersee.

Die Frühjahrsregatta in Inheiden und diese Regatta ergaben dann das Ergebnis zur Hessenmeisterschaft. Mit 8 Wettfahrten und 11 Punkten deutlich Hessenmeister wurden Heinbücher und Walkembach, die Zweit- und Drittplatzierten der Hessenmeisterschaft kamen vom Segelclub Inheiden. Auf dem 2. Rang mit 25 Punkten Martin und Christian Fischer, auf dem 3. Rang Jochen Brune und David Stuwe.

Bei der Siegerehrung freute sich der Regattaleiter besonders darüber, dass es bei keinem Start zu einem Fehlstart kam. Er erwähnte auch besonders die Crew mit der jüngsten Teilnehmerin, die besonders am Sonntag stark gefordert war, gegen den starken Wind anzukämpfen.Gert Keppler und seine Tochter Kyra (11 Jahre!) erreichten in der Regatta den 11. Rang.

Die Sportwartin des DSCL, Karin Herold, selbst Korsarseglerin und mit ihrer Schwester Sabine Kaufmann immerhin noch auf dem 16. Platz, sorgte mit ihren Helferinnen und Helfern für ein kurzweiliges, verlängertes Wochenende. Nicht nur auf dem Wasser sondern auch im Clubhaus ging es richtig rund .Die Seglerinnen und Seglern bedankten sich mit starkem Applaus bei den Ausrichtern. Mit dieser Regatta ist zumindest für den DSCL die Regattasaison 2016 zu Ende gegangen. Alle freuen sich auf das nächste Jahr.

Michael Kalis, Foto Kalis

 

 

23. September 2016

Starker Auftritt einer neuen Bootsklasse auf dem Langener Waldsee und Hessenmeister der Schwertzugvogel-Segler gekürt.

Am 17. Und 18.09.2016 gab es eine beachtenswerte Premiere für die Seglerinnen und Segler auf dem Langener Waldsee. Der Dreieich-Segelclub-Langen (DSCL) freute sich besonders, diese Regatta in Hessen anbieten zu können. Zusammen mit der Schwertzugvogelklasse (SZV) präsentierten sich Sieger der Regatta in Langen und Hessenmeister der SZV v.l.n.r. R. Fuhr, D+M Pfeiffer, R. und N. Ammann, F. Herting,  M. Ritter erstmalig in einer Regatta die Seglerinnen und Segler der Aero-Klasse.

Der Aero ist in der Größe etwa mit dem Laser vergleichbar. Noch etwas leichter, dadurch noch sportiver, schneller. Um es vorweg zu nehmen: Die beiden, doch sehr unterschiedlichen Klassen, kamen sich nicht ins Gehege. Es lag sicherlich auch an dem kleinen Feld der SZV bei dieser Regatta. Regattaleiter Gert Keppler machte einen souveränen Job.

An beiden Regattatagen wurde ein up and down Kurs gesegelt. Die Größe des Sees konnte gut genutzt werden. Der Wind zeigte sich von einer für die Segler guten Seite. Beide Tage wehte er zwischen 2 und 4 Beaufort (Bft). Die Richtung wechselte vom Samstag auf den Sonntag, aber ohne besondere Probleme während der Wettfahrten. Es konnten in beiden Klassen die ausgeschriebenen 4 Wettfahrten gesegelt werden, 3 am Samstag und dann noch eine am Sonntag. Damit wurde ein Streichergebnis bei der Ergebnisermittlung berücksichtigt.

Nun zu den einzelnen Klassen und Ergebnissen.

Die SZV brachten nur 5 Boote auf das Regattafeld. Nachdem aber im Frühjahr bereits in Schotten 10 Boote den 1. Lauf zur Hessenmeisterschaft(HM) ausgesegelt hatten, kam es trotz der geringen Teilnehmerzahl zur Wertung für die HM. Der 2. Lauf zur HM in Langen sah dann 2 Schottener Boote vorne. Mit 3 Punkten (das bedeutet 3 mal 1. Rang) siegte das Team Rüdiger und Nathalie Amann vor den Clubkameraden Marcus und Daniel Pfeiffer (5 Punkte).

Um den 3. Rang kämpften besonders 2 Boote des DSCL. Es siegte knapp mit einem Punkt Abstand Frank Herting und Matthias Ritter vor Wolfgang Jost u. Gabriele Dust.

Diese Seglerinnen und Segler wurden dann auch in der gleichen Reihenfolge Hessenbeste bei den SZV unter Berücksichtigung der Ergebnisse in der Frühjahrsregatta in Schotten. Die Siegerehrung für die HM nahm dann der Präsident des Hessischen Seglerverbandes (HSeV), Reinhard Fuhr, vor. Die Klasse muss neue Anstrengungen in der nächsten Saison unternehmen, damit es zur Fortführung der HM mit dem gleichen Modus wie bisher kommen kann.

Bei den Aero starteten am Samstag 15 Boote. Das größte Feld stellten die beiden Segelclubs von Langen WSV u. DSCL mit 6 Booten. 3 Boote kamen vom Segelclub Fischlaken Essen-Wer. Die weiteren Boote kamen aus dem Saarland, NRW und Offenbach.

Die ersten drei Boote konnten sich von den weiteren Plätzen nach den 2 Tagen deutlich distanzieren. Marcus Walther vom DSCL freute sich über seine 3 Punkte und damit dem Sieg bei dieser erstmalig in Hessen ausgetragenen Regatta. Die einzige weibliche Seglerin Juliane Barthel vom Segelclub Dümmer erreichte mit 5 Punkten den 2. Rang und vom Segelclub Bostal freute sich Jonas Abels mit 8 Punkten über seinen Sprung aufs Podium als Dritter.

Bester Langener wurde auf den 4. Rang Livio Duce vom WSV. Bester Segler des austragenden Clubs DSCL wurde auf den 5. Rang Ingo Albrecht.

Bei der Siegerehrung bedankte sich der Wettfahrtleiter Gert Keppler bei den Seglerinnen und Seglern für die faire Regatta. Norbert Paul vom DSCL als " Pate" für diese 1. Aero-Regatta bedankte sich bei allen Seglerinnen und Seglern für ihr Erscheinen, bei der Küche und der Regattamannschaft für die tolle Unterstützung, die für das Gelingen einer Regatta mit entscheidend ist. Die angereisten Seglerinnen und Segler bedankten sich beim Veranstalter mit freundlichem Applaus.

Michael Kalis, Fotos Kalis

 

 

21. September 2016

Paul Strohfeld holt den Sauerland-Cup 2016 nach Langen

Der Sauerland-Cup 2016 in der Klasse Optimist-A geht nach Hessen. Paul Paul freut sich über den Cup. Strohfeldt vom Wassersportverein Langen machte der Konkurrenz auf dem Sorpesee mit der Serie 2-1-1 deutlich klar, wo genau die Klampe an den Steg geschraubt wird und sicherte sich nach drei Wettfahrten den Platz ganz oben auf dem Siegertreppchen des 19 Teilnehmer starken Feldes. Auch ein zweiter Hesse hat sich bei der vom KSC-Hemer ausgerichteten Traditions-Regatta, die in diesem Jahr ihre 37-ste Auflage erlebte, bestens verkauft. Jesper Fleischer vom Segelclub Rheingau segelte in seiner zweiten A-Regatta souverän ins erste Drittel und erreichte den sechsten Platz des Gesamtklassements.

Text und Foto Marc Strohfeldt

 

 

20. September 2016

Felix Laukhardt erneut bester deutscher Segler bei der Jugend-Weltmeisterschaft im Laser 4.7

Als Höhepunkt der Saison beendete der für den Offenbacher Segelclub Undine startende Felix Laukhardt 2016 zum zweiten Mal hintereinander die Jugend-Weltmeisterschaft im Laser 4.7 in der Gruppe der Jungs auf Platz 69 als bester Deutscher.

Seit Anfang diesen Jahres ist Felix Laukhardt bereits im Laser Radial mit Gruppenfoto der deutschen Delegation. größerer Segelfläche (5,7 m2) auf seiner Einmannjolle unterwegs. Zur Weltmeisterschaft im eigenen Land gelang dem 16-jährigen der Schritt zurück in die Einstiegsklasse des Bootes, den Laser 4.7 mit dessen deutlich kleinerer Segelfläche und flacherem Segelprofil für Umsteiger bis 17 Jahre, an das er sich in nur drei Trainingstagen direkt vor dem Event erst wieder gewöhnen musste.

Zur Eröffnung der dieses Jahr in Deutschland stattfindenden Weltmeisterschaft versammelten sich die knapp 400 jugendlichen Seglerinnen und Segler aus 38 Nationen am Abend des 1. August 2016 in einem Fahnenmeer unterhalb des erloschenen Olympiafeuers in Kiel-Schilksee, von wo aus sie, begleitet von mitreißenden Rhythmen einer Trommlergruppe, zum offiziellen Empfang in die Vaasa-Halle geleitet wurden. Nach kurzen Reden der Funktionäre stärkten sich die Seglerinnen und Segler am Buffet und Gruppenfotos der teilnehmenden Nationen wurden erstellt.

Zur Durchführung der Segelregatta wurden die 256 Jungs in vier täglich neu zusammengestellte Startgruppen eingeteilt, gekennzeichnet durch farbige Bändsel an der Mastspitze; die 126 Mädchen starteten in zwei Gruppen. Gesegelt wurde 5 bis 6 km vor dem Olympiahafen auf den Regattabahnen Echo und Juliett auf der Ostsee vor der Kieler Förde.

Gleich am ersten Segeltag reichte der Wind auf der Regattabahn für faire Wettfahrtbedingungen nicht aus und die Seglerinnen und Segler kamen unverrichteter Dinge wieder in den Hafen. Dafür konnten am zweiten Wettfahrttag bei guten Bedingungen in allen Gruppen drei Läufe durchgeführt werden. Am dritten Tag bei Wind bis zu 20 Knoten wurden noch einmal 2 Wettfahrten gesegelt. Nach fünf Wettfahrten lag Felix als bester Deutscher mit zwei ersegelten 3. Plätzen auf Rang 48, was leicht für die Qualifikation in die Goldgruppe der Finalläufe gereicht hätte. Mit zwei Ergebnissen im Mittelfeld am letzten Qualifikationstag verpasste er sein Ziel jedoch um sechs Plätze und startete in den Finalläufen im Silberfleet. Hier gab er noch einmal alles und konnte am letzten Tag bei bis zu 25 Knoten Wind sogar noch einen Tagessieg und einen 9. Platz einfahren. Damit beendete er die Weltmeisterschaft auf einem 69. Platz und wie schon im letzten Jahr als bester Deutscher. Antonia Gfrörer, als zweite hessische Vertretung und ebenfalls vom Segelclub Undine, ersegelte sich bei ihrer ersten Weltmeisterschaft einen 118. Platz. Die ebenfalls in der Trainingsgruppe betreute Hanne Göricke vom Mühlenberger Segelclub beendete die Regatta als zweitbestes deutsches Mädchen auf einem 40. Platz.

Abseits der Regattabahn trugen unter anderem internationale Fußballspiele auf dem Zeltplatz zur Völkerverständigung zwischen den Teilnehmern aus den anderen Nationen und zu wertvollen Erfahrungen bei. Auch wurde die erfolgreiche hessisch-niedersächsische Trainingsgruppe durch die Betreuung eines irischen Seglers bereichert. Das Motto der Trainingsgruppe „Never quit“, zu Beginn eines jeden Wettfahrttages ausgerufen, war für alle richtungsweisend.

Doris Laukhardt

 

 

06. September 2016

Alle Hessen kamen aus Offenbach

Lediglich drei für Hessen startende Seglerinnen und Segler, allesamt aus Offenbacher Vereinen, nahmen an der diesjährigen Internationalen Deutschen Neues RIB des SCU mit Antonia Gfrörer links Jugendmeisterschaft der Laser in Travemünde teil. Da die Meisterschaft im Rahmen der Travemünder Woche ausgetragen wurde, war ein tolles Rahmenprogramm garantiert, das mit einer Einladung der Meisterschaftssegler auf den Großsegler Passat und einem nahezu täglichen, fulminanten Feuerwerk mit Lasershow seinen Höhepunkt fand.

Die Hessenmeisterschaft im Frühjahr 2016 mit sieben 1. Plätzen dominiert, aber auf den großen europäischen Segelevents in der ersten Jahreshälfte noch im Mittelfeld zu finden, machte Felix Laukhardt zur IDJM in der letzten Juliwoche national auf sich aufmerksam.

Seit Anfang 2016 im Laser Radial unterwegs, lag der für den Segelclub Undine Offenbach (SCU) startende 16-jährige bei der IDJM nach vier gesegelten Wettfahrten überraschend auf Platz 4. Nach zwei Flautentagen ohne zählbares Ergebnis wurde das für den letzten Tag ausgeschriebene Medalrace kurzerhand gestrichen und erneut im großen Feld gestartet. Mit den am letzten Wettfahrttag herrschenden Bedingungen bei ablandigen und drehenden Winden wurde das Feld noch einmal aufgemischt. Felix kam damit nicht optimal zurecht und fiel mit drei nicht optimal verlaufenen Wettfahrten auf einen immer noch hervorragenden 13. Platz im Gesamtergebnis zurück.

In der knapp 100 Segler starken Gruppe der Laser Radial erreichte Kim Sator vom Offenbacher ORV-S einen 82. Rang. In der Startgruppe der Laser 4.7 gelang der erst seit Ende 2015 in dieser Bootsklasse segelnden Antonia Gfrörer, ebenfalls vom SCU, ein guter 48. Platz in dem 70 Segler/-innen starken Feld.

Mit dem neuen RIB-Motorboot, das der Segelclub Undine im vergangenen Winter insbesondere für die Betreuung der Jugendlichen angeschafft hatte, coachte Thomas Laukhardt eine Gruppe Laser 4.7, neben Antonia Gfrörer auch Segler aus NRW und Irland.

Doris Laukhardt

 

 

05. September 2016

17. Lasermatchrace an der Niddatalsperre in Schotten

Seit 18 Jahren veranstaltet der Wasser- und Fischereisportclub Schotten das Alle Teilnehmer bei der Siegerehrung. Matchrace mit Laser Standard, woran in dieser langen Zeit schon über 60 verschiedene Teilnehmer aus Hessen und den angrenzenden Bundesländern teilgenommen haben.

In diesem Jahr war der Zuspruch etwas schwach, leider gab es aus gesundheitlichen Gründen einige Absagen, so dass nur 10 Teilnehmer den Kampf um die hessische Laser-Matchracekrone suchten. Bei herrlichem Wetter, aber sehr wechselnden Windbedingungen, setzte sich Darius Fekri vom DSCL im Finale, welches über zwei gewonnenen Wettfahrten gesegelt wird, 2:1 gegen Rüdiger Amann vom WFC-Schotten durch. Dritter wurde Arne Berdan vom WFC-Schotten vor Henning Schubert vom DSCL und Sabine Schulz, ebenfalls WFC-Schotten. Sabine Schulz wurde mit dem fünften Platz auch beste weibliche Teilnehmerin. Weitere Teilnehmer waren Markus Stotz (SCN), Nathalie Amann, Claus Born, Susanne Heidmann und Marcus Pfeiffer (alle WFC-Schotten).

Der Regattatag wurde abgerundet mit einem leckeren Fleischspießessen und gewonnenen Sach- und Pokalpreisen.

Marcus Pfeiffer, Sportwart WFC-Schotten, Foto Barbara Schnaas

 

 

03. September 2016

Drei Vereine trainierten an der Schlei

Anfang August bekamen 21 Jugendliche vom Wassersportverein Bergstraße, von der Seglergemeinschaft Kassel und vom Segelsportclub Kahl die Gelegenheit, mit der Unterstützung des Hessischen Seglerverbandes, gemeinsam zu trainieren. Mit 9 Optis, 4 420ern und 4 Lasern ging es eine Woche an die Schlei in die Jugendherberge Borgwedel. Mit dabei als Trainer Uschi und Detlef Sigmund vom Wassersportverein Bergstraße, sowie Benedikt Walkembach und Markus Heinbücher aus Langen.

Die 5 Optis aus Kahl und Kassel standen unter der Trainingsobhut der Die Segeljugend des Wassersportvereins Bergstraße in Land der Wikinger. Links Uschi und Detlef Sigmund. Langener Trainer, die restlichen 4 Optis hörten auf das Kommando von Uschi Sigmund und die Laser und 420er trainierte Detlef Sigmund. Die Voraussetzungen waren hervorragend. Der Wind blies mit 3 Beaufort, frischte aber bis auf 6 Bft auf und die Temperatur war angenehm. Von der Hitzewelle im übrigen Deutschland mit über 30°C blieb man verschont. So konnte das in der Theorie besprochenen Wissen gleich auf dem Wasser in die Praxis umgesetzt werden. Gute Voraussetzungen, um bei den nächsten Regatten ein Stückchen besser zu sein.

Als der Wind die Kinder dann doch etwas zu überfordern drohte, kam der bergsträßer Trainerin eine gute Idee. Sie hatte kurz zuvor bei einem norddeutschen Verein Optis mit einer Reffeinrichtung gesehen. Kurzentschlossen schickte sie ein anwesendes Elternpaar mit einigen Segeln zum nächsten Segelmacher und ließ Reffs in die Segel einbauen. So konnte auch bei 6 Bft das Training stattfinden und die Kinder hatten ihren Spaß.

G. Probst / Fotos Gabi Brise

 

 

31. August 2016

Joachim und Stefan Oetken gewinnen Masters Cup

Der Masters Cup 2016 (inoffizielle Seniorenweltmeisterschaft) der olympischen Stefan und Joachim Oetken (v. l. n. r.). 470er Klasse fand am Lago Bracciano, ca. 50 km nördlich von Rom statt. Insgesamt gingen 79 Teams in den Alterskategorien Apprentice Master, in der das Gesamtalter beider Mannschaftsmitglieder mindestens 60 Jahre betragen muss, Master (mindestens 70 Jahre Gesamtalter im Boot), Grandmaster (mindestens 100 Jahre Gesamtalter im Boot) und Grand-Grandmaster (mindestens 120 Jahre Gesamtalter im Boot) aus elf verschiedenen Nationen an den Start. Aus Deutschland kamen 14 Teams, darunter sechs Teams mit hessischer Beteiligung. Bei thermischen Winden, die jeweils nachmittags aufkamen, konnten neun Wettfahrten gesegelt werden. Am letzten Wettfahrttag wehte bereits am Morgen ein Gradientenwind, dessen Stärke im Verlauf des Tages auf fünf Beaufort anstieg, so dass die beiden letzten Wettfahrten zügig durchgeführt werden konnten.

In der Kategorie der Grandmaster gewannen Joachim und Stefan Oetken (beide Mitglied im Frankfurter Yachtclub) die Goldmedaille. Einen guten achten Rang belegten Karlo Schmiedel und Markus Endler (Segelclub Undine Offenbach / Wassersportverein Langen). Jürgen und Christoph Busch (Spandauer Yachtclub / Segelclub Edersee) belegten Rang zehn im Feld der 27 Grandmaster Teams.

In der Kategorie Master waren ebenfalls drei Boote mit hessischer Beteiligung in der Wertung. Markus Meilchen und Mike Justen vom SV Biblis belegten Rang acht, Kristof Doffing / Jan Kaminski (Wassersportverein Langen / Dreieich Segelclub Langen) wurden neunter und Miriam van den Hout / Sabrina Jäckel-Doffing (Wassersportverein Altwarmbüchen / Wassersportverein Langen) belegten Rang 19 von 39 Master Teams.

Der Masters Cup 2016 war eine gelungene Veranstaltung. Vormittags, bevor die Thermik einsetzte und nach den Wettfahrten bei Pasta, die der Veranstalter, Planet Sail Bracciano, täglich servierte, konnten die alljährlich wiederkehrenden Kontakte zu den Seglern aus anderen Ländern gepflegt werden.

Karlo Schmiedel

 

 

29. August 2016

Laser-Segler lieferten heiße Rennen auf dem Langener Waldsee

So heiß, wie an diesem Wochenende, war es bei der Laser "Herbstregatta" noch nie. Bei bis zu 36 Grad Luft, Wasser um die 22 Grad trafen sich am 27. u. 28.08.2016 wieder 27 Laser zur Regatta, veranstaltet durch den Dreieich Segelclub Langen(DSCL).

Der Samstag brachte leider 0 Wind und die angereisten Seglerinnen und auf dem Kurs Segler befürchteten schon eine entsprechende Fortsetzung am Sonntag. Doch es kam zum Glück anders. Gegen 10.45 Uhr ging es am Sonntagmorgen bei stetigem Wind zwischen 2 u. 4 Beaufort aus West/Südwest doch auf das Wasser. Es kämpften 12 Radial-Laser und 15 Standard Laser um die Plätze. Die Radial haben etwas kleinere Segel als die Standard.

Die Regattaleiterin Maren Winkel reagierte auf der Strecke mit der Kurssetzung auf die teilweise veränderten Bedingungen ausgezeichnet. Die Teilnehmer segelten erstaunlich diszipliniert. Es wurde fast nicht "gepumpt". Der auflebende Wind war sicherlich auch ein Grund dafür. Die eingesetzten Schiedsrichter mussten fast nicht eingreifen. Gesegelt wurden am Sonntag 3 Wettfahrten mit 2, 3, und 4 Runden im Dreieck. Die Besten kamen dann nach ca. 3 Stunden auf dem Wasser wieder zurück zum Clubhaus.

In beiden Klassen dominierten die jeweiligen Sieger deutlich. Beide Gewinner schafften jeweils 3 Siege. Berthold Oelze vom Essener Yachtclub bei den Radial und Maximilian Müller vom DSCL im Standard. Eng, sehr eng wurde es in beiden Klassen beim 2. und 3. Platz. Die Differenz war jeweils nur 1 Punkt.

Bei den Radial war es dann der 2. Platz für Alexandra Hamm vom Segelclub Eich vor Tim Lebenstedt von der Segelabteilung des Ruderclubs Traben-Trabach. Fast auf das Podium schaffte es mit dem 4.Platz und nur einem Punkt Differenz bei den Radial Emily Strohfeld vom Wassersportverein Langen.

Bei den Standard war Oliver Knapp knapp vor Darius Fekri. Somit waren 3 DSCL-Segler auf den ersten Rängen. Darüber freute sich der ausrichtende Club natürlich.

Die Segler und Gäste freuten sich über die gute Bewirtung und den gesamten Ablauf der Regatta trotz des einen Flautentages. Alle Helfer und die Regattaleitung erhielten während der Siegerehrung Applaus.

Michael Kalis

 

28. August 2016

15. Jugend - Segeltrainingswoche auf dem Inheidener See

Vom 21.08.-27.08.16 waren 22 jugendliche Seglerinnen und Segler aus hessischen und bayerischen DSV – Vereinen, unter ihnen 11 Kinder von der Trainingsgemeinschaft des SCI und des Friedrichsdorfer Yachtclub, zu Gast auf dem Vereinsgelände des Segelclubs am Inheidener See.

Alle Kinder trainierten im Optimisten, dem Jüngstenboot des DSV, welche teilweise vom SCI zur Verfügung gestellt wurden.

Betreut wurden diese in 3 Gruppen, entsprechend ihrer Vorkenntnisse, von Die Teilnehmer mit Betreuern. neun Helfern des SCI und des SSC Kahl und WSV Bergstraße. Alle Betreuer machen dies schon seit einigen Jahren, und einige, die aus dem Opti ausgestiegen sind, geben heute ihre Kenntnisse an die jüngeren Segler weiter. Dies hat sich in den letzten Jahren als sehr erfolgreich erwiesen

Für das leibliche Wohl der jungen Teilnehmer sorgten Karin Höhle und Sabine Blumenthal vom SCI.

Leider waren die ersten Nächte in den Zelten noch ungewohnt, wobei die Nächte doch schon empfindlich kalt waren. Beim regelmäßigen Frühsport kam man dann wieder auf Betriebstemperatur.

Anfangs der Woche war das Wetter noch durchwachsen, aber es stellte sich eine Hochdrucklage ein, die an karibisches Flair erinnerten. Bei Sonne satt und einem tollen Thermikwind wurden die Boote aufgeriggt und es ging täglich für fünf Stunden, mit Unterbrechung zur Mittagspause, aufs Wasser.

Zum Ende der Woche wurde die Sonneneinstrahlung so intensiv, dass der Aufenthalt auf dem Wasser unmöglich war.

Ausreichende Kentermanöver und Baden im See kamen nicht zu kurz und sorgten für angenehme Erfrischung. Von Gewittern und Starkregen blieben alle in dieser Woche verschont.

Auch der theoretische Teil des Segels, einige Kinder wollten ihren Jüngsten-Segelschein absolvieren, kam nicht zu kurz.

Damit auch nach dem Segeln am Abend keine Langeweile aufkam, veranstalteten die Betreuer eine Rallye um den See mit kniffligen Aufgaben, Stockbrotbacken, Lagerfeuer mit Musik, Disco und eine Nachtwanderung.

Am letzten Tag musste die angesetzte Abschlussregatta wegen Windstille und intensiver Sonneneinstrahlung abgesagt werden.

Alle Teilnehmer wurden vom SCI Sportwart Jochen Brune und Wibke Koska, der SCI Jugendobfrau, die beide das Camp leiteten, gegen Mittag mit einem Erinnerungsgeschenk verabschiedet. Zwölf Kinder bestanden die Prüfung zum Erhalt des Jüngsten-Segelschein.

Der Vorsitzende des SCI Klaus-D. Lachmann bedankte sich bei allen Helfern für ihren ehrenamtlichen Einsatz, den Eltern für ihr Vertrauen in den SCI und wies darauf hin, dass im nächsten Jahr, Ende Juli wieder eine Jugend-Segelfreizeit beim SSC Kahl stattfindet.

Klaus – D. Lachmann 1. Vors. SCI

 

 

17. August 2016

Starkwindfight am Edersee

Bei starkem Wind um die 4 Bft. und phantastischem Sonnenwetter konnte sich Die Teilnehmer mit Wettfahrtleitung. Julius Kalbe (SCE) bei zwei Rennen mit jeweils 3 Runden souverän mit 2 ersten Plätzen durchsetzen. Er verwies Josefine Hadler (SCE) auf Platz 2 und Thorben Becker (SSGE) und Torben Neuheuser (SCE) punktgleich auf die Plätze 3 und 4. Alle Teilnehmer zeigten sich im 2. Durchgang seglerisch stark verbessert und lieferten sich spannende Positionskämpfe. Der Spaß stand allen Teilnehmern ins Gesicht geschrieben. "Das war der geilste Moment meines Lebens" beschrieb der spätere Sieger seinen ersten 100m-Gleit im Opti.

Insgesamt eine sehr gelungene Veranstaltung, die nach einer Wiederholung im nächsten Jahr verlangt. Wenn dann wieder doppelt so viel Teilnehmer am Start sind wie im Vorjahr, können wir schon von einem großen Regattafeld sprechen.

Herzlichen Dank von allen Teilnehmern an die Organisatoren, Helfer und die Wettfahrtleitung um Jugendwart Jan-Hendrik Rohrbach.

Andreas Hadler / Foto A. Hadler/A. Rohrbach

 

 

12. August 2016

Herausforderung vor Helgoland

Gleich drei hessische Optimist-Segler haben dieses Jahr an der Internationalen Deutschen Jüngstenmeisterschaft vor Helgoland teilnehmen dürfen und sich dort wacker geschlagen. Auf dem sehr anspruchsvollen Revier mit starker Strömung und hoher Welle segelte Paul Strohfeldt vom Wassersportverein Langen auf den 107. Platz, Maximilian Behrens (ORV-S) erreichte den 129. Rang und Björn Fischer (WSVL) sicherte sich Platz 136 im 186 Teilnehmer starken Feld.

Nicht nur in seglerischer, sondern auch in logistischer Hinsicht, war die das Team-Hessen (v.l.): Björn Fischer, Paul Strohfeldt und Maximilian Behrens. diesjährige IDJüM der Optis eine Herausforderung, musste doch sämtliches Sportmaterial und jegliches Gepäck per Schiff vom Festland aus auf die autofreie Hochseeinsel gebracht werden.

Am Start der Regattabahn fand sich dann alles ein, was derzeit Rang und Namen in der deutschen Jüngstensegelszene hat, einschließlich der kompletten WM- und EM-Teams sowie des frischgebackenen Europameisters Mewes Wieduwild aus Berlin.

Die eher mäßigen Winde um drei Beaufort, mit denen die Wettfahrtserie begann, steigerten sich im Verlauf der Woche und gipfelten am vorletzten Tag in acht Windstärken, was dann freilich etwas zuviel des Guten war und den Nachwuchsseglern einen Ruhetag bescherte.

Die Finalläufe des letzten Tages konnten bei strahlendem Sonnenschein und immer noch satter Druckluft entschieden werden. Gewonnen hat am Ende Roko Mohr aus Mecklenburg-Vorpommern vor den bayerischen Seglern Florian Krauß und Valentin Müller.

Marc Strohfeldt

 

 

04. August 2016

Wieder erfolgreiche Jüngstenausbildung am Diemelsee

Um einen Sportverein bestehen lassen zu können und lebendig zu erhalten, ist es unbedingt erforderlich, Kinder und somit die Familien für den Segelsport zu interessieren und zu begeistern.

Unter diesem Aspekt bietet der Sportsegelclub Diemelsee (SSCD) seit dem Gruppenfoto Jahr 2008 in Verbindung mit Schulen im Einzugsgebiet des Diemelsee`s jährlich innerhalb der großen Ferien eine Jüngstenausbildung an.

In diesem Jahr haben vom 18. bis 22. Juli 16 Kinder (vorwiegend von der Mittelpunktschule Adorf und Grundschule Marsberg) an der Ausbildung teilgenommen. Alle Prüflinge haben ihre Prüfung zur Erlangung des Jüngstenscheins erfolgreich bestanden.

Vorausgegangen war für die Kinder unter Leitung des Ausbildungs- und Betreuungsteams des SSCD sowie Begleitung der DLRG eine kompakte Ausbildungswoche, in der in Theorie und Praxis intensiv auf die Prüfung vorbereitet wurde.

Den Abschluss krönte ein geselliges Beisammensein von Eltern, Ausbildern sowie den vielen Helfern.

Um das Erlernte weiter zu intensivieren, bietet der SSCD den Mitgliedskindern regelmäßige Übungsstunden unter fachkundiger Leitung an. Verbunden ist die Aktion mit dem Wunsch, dass die Kinder mit ihren Familien dem SSCD und somit dem Segelsport verbunden bleiben.

Hans-Jürgen Schaewitz (1. Vorsitzender SSCD)

 

 

04. August 2016

Frieder Kleine gewinnt SCE-Race

Bei fantastischem Wetter gingen am 30. Juli 25 Starter nach turbulenter Positionskämpfe auf dem Edersee Startphase mit Frühstarts auf die von Wettfahrtleiter Andreas Rohrbach ausgelegte Regattabahn. Besonders an diesem Rennen war, dass an allen entscheidenden Stellen der Langstrecke von Scheid nach Waldeck und zurück Tonnen gelegt waren. Dadurch kam es zu vielen interessanten Tonnenmanövern und Positionskämpfen.

Frieder Kleine (SCE) konnte auf seinem Drachen, unterstützt von Kilian König und Caroline Rudloff letztlich souverän gewinnen und sich den Titel sichern und verwies Karl-Heinz Koch mit Herbert Hofmann (beide SCE) auf dem Kielzugvogel und Peter Unger (SCAS) auf der J22 auf die Plätze. Frieder Kleine liegt damit auch auf aussichtsreicher Position im Kampf um die Ederseemeisterschaft (Ehrung der Sieger am 3. September um 18.00Uhr im Clubhaus des SCE).

Andreas Hadler, SCE

 

 

25. Juli 2016

Plattbodentörn der Hessischen Seglerjugend

12 Jugendliche zwischen 11 und 20 Jahren, sowie zwei Betreuer aus den Mitgliedsvereinen des Hessischen Seglerverbandes nahmen an dem von der Seglerjugend des Hessischen Seglerverbandes organisierten Plattbodentörn am Ijsselmeer / Wattenmeer vom 16.07.- 22.07.16, teil.

Die Teilnehmer stammten aus den Vereinen Segelclub Gießen, Wassersportverein Bergstraße, Segelclub Westerwald, WSV- Langen, Segelclub Inheiden, Segelclub Undine, Schwimmclub Wiesbaden und Gruppenbild der Teilnehmer beim Trockenfallen vor dem Schiff. WFC-Schotten. Die meisten Jugendlichen trafen sich zum ersten Mal und wurden in Lemmer von den Betreuern Zoe Lange und Marcus Pfeiffer, sowie der Skipperin Janine de Jong auf dem Zweimaster Zeven Wouden begrüßt. Nach dem Einräumen der Kajüten und einem kleinen Snack wurde das Schiff gleich bei einer Kreuz mit 6 Bft. Wind nach Stavoren kennengelernt.

Am nächsten Tag wurde bei traumhaften Wetter und Wind 3-4 Bft. von Stavoren nach Harlingen (Festland Wattenmeer) gesegelt. Viele der Jugendlichen erlebten das erste Mal eine Schleuse.

Von Harlingen ging es am nächsten Tag auch unter Segeln auf die Westfriesische Insel Vlieland. Hier wurden die tollen Sandstrände direkt in der Nähe des Hafens genutzt. Am dritten Tag ging es unter Motor auf die Nachbarinsel. Dort hatte man viel Zeit mit Fahrädern die Insel mit ihrer tollen Dünenlandschaft und ihren Badestränden zu erkunden.

Die trockengefallene Zeven Wouden. Ein großes Highlight der Reise folgte am nächsten Tag. Unter Segel fuhr man erst südwärts und ließ sich dann auf einem Flach trockenfallen. Es konnte erst schwimmend und danach trockenen Fußes das Schiff von außen inspiziert werden. Es wurden Ballspiele gespielt wo vorher das Wasser war. Einige eifrige fingen Krabben, suchten Herz- und Miesmuscheln, die das Abendessen ergänzten. Nach einer Übernachtung vor der Schleuse Den Over, ging es wieder segelnd durch das Ijsselmeer nach Workum und von dort durch die Kanäle in das Heeger Meer. Die Nacht wurde im Hafen von Heeg verbracht. Am letzten Tag wurde teilweise segelnd durch die Kanäle nach Lemmer das Schiff wieder an seinen Heimathafen gebracht.

Für alle Teilnehmer des Törns war es ein unvergessliches Erlebnis, in dem alle Reviere von Friesland (Watten See, Ijsselmeer und die Kanäle) befahren wurden. Viele Frieslandkenner brauchen dafür drei Törns. Auch für unsere mitfahrenden Regattasegler war es beeindruckend, ein Schiff in dieser Größe unter Vollzeug zu setzten und zu segeln.

Die Seglerjugend dankt dem Vorstand des Hessischen Seglerverbandes dafür, dass dieser tolle Törn auf einen Plattbodenschiff angeboten und unterstützt wurde.

Marcus Pfeiffer

Hessische Seglerjugend HSeV e.V.

 

 

13. Juli 2016

Stadtmeisterschaft Offenbach Segeln

Der ORV 1874 Abteilung Segeln hatte für den 09./10. Juli geladen und 20 Boote mit 34 Seglern gingen bei besten Bedingungen an den Start. Da lediglich nur ein Boot der Optimistenklasse am Start war durfte dieser in der Jollenwertung mitsegeln.

So schön wie der Anblick von 20 um Meisterschaftsehren segelnden Boote auf dem Main in Höhe des Offenbacher Hafens auch ist, so wichtig ist es den reibungslosen Ablauf, auf der Europawasserstrasse Main, zu gewährleisten.

An dieser Stelle gilt unser besonderer Dank an den Offenbacher Schleusenmeister Herrn Ruppert, der

die Berufsschifffahrt einzeln auf unsere Veranstaltung hinwies und um Verständnis und Rücksicht bat.

Das sportliche und faire Wettkampfsegeln auf dem Main konnte beginnen, mit einer konstanten und leicht zunehmenden Westwindwetterlage waren die Rahmenbedingungen ideal.

In zwei Startgruppen wurde in drei Wertungen gesegelt, die Jollen, offene Kielboote und die Kajütboote stritten um die Titel.

Die Stadtmeister im Segeln 2016, von li. nach re. , Dieter Borst u. Klaus Mackeprang, offene Kielboote. Nikolas Wycislik, Jollen. Denis Pricibilla und Jan Paul Simon im Kajütboot Wettkampfleiter Herr Matthias Sator konnte am Samstag mit seiner Assistentin Rebecca Alix drei Wettfahrten anschießen und am Sonntag nach einer fast zweistündigen Startverschiebung auch eine vierte starten. Der Kurs ein sogenannter Up and Down war mit einer Luvtonne mit Ablauftonne und einem Gate nach dem Downwindkurs für Verhältnisse auf dem Main gut gewählt.

Die doch sehr unterschiedlich schnellen Boote werden mit einer Vergütungsformel zueinander berechnet und so lagen nach jedem Zieldurchgang die schnellen Laser – Jollen mit Blick auf die Uhr im Zielbereich um die Zeit des viel langsamer segelnden Optimisten zu nehmen. Bis auf eine Wettfahrt jedoch konnten sie nicht den nötigen Vorsprung heraussegeln, der nötig gewesen wäre auch berechnet vorne zu liegen. Dies lag aber vor allen Dingen an der guten sportlichen Leistung des jungen Talentes des Segelclubs Undine Nikolas Wycislik. Nikolas Wycislik ersegelte mit drei 1. Plätzen souverän den Titel bei den Jollen vor seinem Trainer und Vereinskameraden Thomas Laukhardt und dessen Sohn Felix Laukhardt beide gestartet im Laser.

Bei den offenen Kielbooten die nach einem Jahr Pause wieder um die Meisterschaft segelten, gab es ein enges Rennen zwischen einer holländischen BM Jolle vom Segelclub Undine und der für denselben Verein startenden Dyas. Am Schluss hatte die BM Jolle den Bug vorne und Dieter Borst mit Vorschoter Klaus Mackeprang sicherten sich den Stadtmeisterschaftstitel vor der Dyas, gesegelt von Stefan Laukhardt und Vorschoter Gerhard Laukhardt. Dritter wurde der Club Polyfalken des Segelclub Niederrad mit Steuerfrau Claudia Thrun und Frauschaft.

Die Ehre des ausrichtenden Vereins, des ORV 1874 Abteilung Segeln, rettete der Sieg in der Kajütbootklasse, Denis Pricibilla holte hier mit wechselnden Vorschotern den Titel. Andi Kellermann und sein versierter Vorschoter Patrick Reed, für den SC Undine startend, wurden zweiter vor der Segelyacht „ Freitag“ Einhand gesegelt von Wolfgang Kablitz ebenfalls SC Undine.

Insgesamt zufrieden und mit gutgelaunten Seglern zog Wettfahrtleiter Matthias Sator vom ORV 1874

eine positive Bilanz bei der Siegerehrung.

Matthias Sator, Foto Sator

 

 

07. Juli 2016

Bergsträßer Segler holen „Eicher Ente“ nach Hessen.

Am 2./3. Juli trafen sich insgesamt 33 Opti-A- und B- Segler aus Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Bayern beim Segelclub Eich, um in ihren Optimisten ihr Können zu messen und einen der beiden Wanderpokale zu ergattern.

Bei gutem, teilweise drehendem Wind, aber kühlen Temperaturen konnten am V. links nach rechts: Johanna Klusch (Silbermedaille), Leonard von Holtum, Konstantin von Holtum und Darina Judnic (Segelclub Eich), die den Jüngstenpreis bekam .Im Hintergrund das Schiedsgericht. Samstag drei Wettfahrten gesegelt werden, so dass die Segler am Sonntag nur noch einmal starteten.

Im Optimist B holte sich Leonard von Holtum vom Wassersportverein Bergstraße mit seiner hervorragenden Wettfahrtserie von drei 1. und einem 2. Platz unter 21 Teilnehmern die begehrte „Eicher Ente“ nach Hause.

Sein Zwillingsbruder Konstantin war ihm zeitweise dicht auf den Fersen und sicherte sich die Bronzemedaille. Komplettiert wurde der Hessenerfolg durch den 4. Platz von ihrem Vereinskameraden Andreas Adler, der ebenfalls hervorragenden Segelsport zeigte.

Einziger hessischer Teilnehmer in der Klasse Opti-A war Paul Strohfeld vom WSV Langen, der sich einen sehr guten 4. Platz sicherte.

Angela von Holtum/ Foto von Holtum

 

 

21. Juni 2016

Trotz Fußball EM: Regatta der Ü 35 Seglerinnen und Segler war erfolgreich

Immerhin 19 Boote meldeten zur Ü 35 Regatta (Seniorenregatta) beim Dreieich-Segelclub-Langen (DSCL). Darunter waren Laser, Finn, Lis, 470er, Schwertzugvogel, Korsar, H-Jolle, Aero und Europe. Es kam also ein buntes Feld zustande, das nach den Yardstickregeln bewertet wurde.

Gesegelt wurde am Sonntag den 19.6.2016 ab 14.20 Uhr. Die Regattaleitung Sieger v.l. Wendel, Walther, Knapp wollte 2 Wettfahrten aussegeln lassen. Bei der 1. Wettfahrt flaute der Wind nach 35 Minuten stark ab und es kam zu einer Bahnverkürzung. Die 2. Wettfahrt konnte mit 2 Olympischen Dreiecken mit Schleife gesegelt werden. Das Wetter hielt. Trotz, teilweise dunkler Wolken blieb es trocken. Nach ca. 2,5 Stunden auf dem Wasser stand das Ergebnis fest.

Die ersten drei Plätze belegten Vertreter des ausrichtenden DSCL:

1.Marcus Walther, 2.Oliver Knapp, 3. Heinz Wendel, alles Einhandboote.

Knapp auf dem 4. Rang folgte das einzigste Boot mit einem Steuermann, der nicht vom Langener Waldsee stammte, sondern vom Segelclub Undine Offenbach, Karlo Schmiedel mit dem Vorschoter Markus Endler vom Wassersportverein Langen (WSV).

Die Stimmung auf dem Wasser und auch beim anschließenden Seglerhock auf der Terrasse des DSCL war gut.

Michael Kalis, DSCL / Foto Kalis

 

 

15. Juni 2016

German Micro Magic Cup in Schotten

Beim 13. German Micro Magic Cup am 12.06./13.06.164 an der Nidda-Talsperre Micro Magics beim Start. bei Schotten trafen sich wieder 37 Seglerinnen und Segler aus ganz Deutschland, den Niederlanden und Belgien um den internationalen deutschen Meister in der Micro Magic Klasse zu finden.

Der diesjährige German Micro Magic Cup stand vom Wetter her unter keinen guten Stern. Sehr schwache drehende Winde und starke Regenfälle am Sonntag bescherten den Seglern nur 8 mögliche Wettfahrten. Diese wurden alle am Samstag gesegelt. Die starken Regenfälle ohne Wind am Sonntag ließen keine weiteren Wettfahrten mehr zu. Trotzdem blieb die Laune gut. Vor allem die Abendveranstaltungen mit leckerem Essen und Freibier am Samstag half über die schlechten Wetterbedingungen hinweg. Trotzdem wurden gute und faire Wettfahrten gesegelt in denen die besten Segler auch vorne waren.

Sieger des 13. GMMC 2016 war Norbert Heinz aus Remscheid, gefolgt von Manfred Brändle aus Wuppertal. Dritter und bester ausländischer Segler war Marcel Klein aus den Niederlanden. Beste MM-Seglerin war die Belgierin Christel Cracco auf Platz 10. Die besten 5 Segler erhielten Pokalpreise und alle Segler hatten die Möglichkeit tolle Sachpreise, gesponsert von der Firma Graupner/SJ, der Fa. X-Sails und Erich Gräf zu gewinnen. Dafür auch noch einmal den Sponsoren einen großen Dank.

Der ausrichtende Verein, der Wasser- und Fischereisportclub Schotten, ist stolz, wieder die deutsche Meisterschaft der Micro-Magic-Klasse bei sich am See gehabt zu haben und freut sich schon auf das nächste Jahr sein 50 Jähriges Jubiläum mit den Micro Magic Seglern zu feiern.

Bericht und Fotos Marcus Pfeiffer WFCS

 

 

12. Juni 2016

Mit 74 Yachten über die Ostsee


Die SY Carpe Diem grüßt die Hessenregatta!

Zur Jubiläumsregatta (22. bis 27. Mai 2016) fand im Vorfeld am Samstagmorgen ein kleiner Empfang im Tourismusbüro des Tourismus-Service Fehmarn in Burgtiefe statt. Vertreter der Stadt Fehmarn, Presse und geladene Gäste erhielten einen Einblick in die Geschichte der Hessenregatta.

Das Wetter schaffte es, während der Regatta alle Nuancen der letzten 25 Jahre in Die Segler vom SC Rüsselsheim freuen sich über den Hessencup. eine Woche zu packen. Nur von den extrem niedrigen Temperaturen des letzten Jahres blieben die ca. 370 Teilnehmer auf 74 Yachten verschont. Forderte die Regatta im letzten Jahr von den Teilnehmern Durchhaltewillen und warme Kleidung, so war 2016 Geduld und Zielorientierung angesagt. Trotz des schwachen Windes konnten die ersten beiden Etappen ohne Bahnänderung und Verkürzung abgesegelt werden. Die dritte Wettfahrt vom Grönsund brachte viele Teilnehmer fast zur Verzweiflung. Der Abbruch der Wettfahrt brachte dann die Erlösung.

Um nicht noch eine Wertung zu verlieren, schrumpfte die Wettfahrtleitung die vierte Etappe, von Warnemünde nach Grömitz auf eine 12 sm Wertung. Die „running home“ Etappe brachte den Teilnehmern dann doch noch eine spannende Wettfahrt. Ein richtiger Kreuzkurs bis zum „Schwarzen Grund“ und anschließendem „Am Wind Kurs“ zum Ziel Ansteuerung Fehmarnsund versöhnte alle wieder mit Rasmus.

Zur Siegerehrung versammelten sich ca. 18 Yachten unter Flaggengala im alten Hafen von Burgstaaken. Die anschließende Siegerehrung fand auf dem Gelände der Fa Baltic Kölln statt. An die Sieger der sieben Startgruppen wurden 21. Pokale verteilt.

Karl-Heinz Lappe SV Itzehoe, mit seiner neuen Yacht Granny (gebraucht Die fränkische Jugendgruppe: Der jüngste Teilnehmer an Bord war 13 Jahre, die Skipperin 26 Jahre alt. erworben) konnte das Halbmodell des Gesamtsiegers mit nach Hause nehmen. Michael Lorz SG Schwarzenbek mit der Yacht Xenia das Halbmodell der Fehmarnsundbrücke des Gesamtsiegers der Chartergruppe. Der Fehmarn-Etappenpreis (Runnig Home Preis), ein Schinken und weitere Köstlichkeiten aus Fehmarn, überreichte der Hafenmeister, Herr Rolf, an Dr. Carl Scholle vom Grömitzer SV mit der SY Ariadne. Der Hessencup, Vereinsmeister hessischer Fahrtensegler, ging in diesem Jahr an den SC Rüsselsheim. Skipper der vier Yachten: Klaus Kraft, Heiko Heese, Joachim Göbel und Stefan Kämmerer. Den Ehrenpreis des hess. Ministers des Inneren und für Sport bekam die Jugendcrew des SC Noris aus Nürnberg unter Skipperin der SY Lone Star Susanne Thoma überreicht. Zusätzlich gab es vom Hauptsponsor, dem Ship-Shop Edersee, eine Tasche voller Segelbekleidung. Die beste hessische Segelyacht war die „tut nix“ gesteuert von Jens Maecker von der DSV Kreuzer-Abteilung aus Kassel. Der Preis für die weiteste Anreise erhielt Ingo Janthur mit seiner Yacht Miranda. Er verholte die Yacht aus den Niederlanden (Seeland). Der Salzbuckelpreis ging an ein Crewmitglied der SY Phoenix an Dieter Kretschmer, der sich durch Durchhaltevermögen und guter Seemannschaft ausgezeichnet hat. Die rote Laterne, ein Preis für die längste Zeit auf dem Wasser (nach berechneter Zeit) ging in diesem Jahr an Eckhard Mikulski mit seiner Yacht Laluma von Schwimmclub Niederrad in Frankfurt.

Nach der Siegerehrung ehrten die Teilnehmer die Regattaleitung für ihre Leistung mit „Standing Ovation“. Die Teilnehmer freuen sich schon auf die 26. Hessenregatta 2017 die in der gleichen Mai-Woche wie 2016 stattfinden soll.

Klaus Mackeprang, Manfred Iffland / Fotos Beate Bauer

 

 

08. Juni 2016

Rehbach/Waldeck: Burschi erneut Sieger der Westdeutschen Meisterschaft

Vier Tage mit Sonne, voller See, aber warten auf Wind: 12 Crews aus Nah und Die Platzierten der WDM 2016 (v.l.n.r): Platz 2: GER 311 Christian Blum, Björn Geisler Winfried Geisler Platz 1: GER 308 Irene und Burschi Haist, Martin Zerlies Platz 3: GER 11 Sigrid und Michael Dietzel, Christopher Laske Fern (u.a. München, Berlin, Neuss) trafen sich ab Donnerstag (26.05.) bis Sonntag (29.05.) zur 38. WDM am Edersee. Die Favoriten vom Starnberger See, Karl „Burschi“ Haist und sein Team, haben wieder den Pokal mitgenommen, gefolgt vom besten Ederseesegler, Winfried „Bizzi“ Geisler mit Crew. Den dritten Platz aus 2 Wettfahrten hat der Präsident der Solingflotte Deutschland, Michael Dietzel, auch Starnberger See, errungen. Der Wettfahrtleiter Oliver Draude hatte keinen einfachen Job. Noch am Donnerstag kamen die Boote beim Warm-Up gut in Fahrt. Die Langstrecke von Rehbach nach Asel-Süd mit Seglerhock beim Segelclub Asel-Süd (SCAS) ist schon lieb gewonnene Tradition, wird allerdings nicht in die Wertung der Meisterschaft genommen. Am Freitag und Samstag gelang gerade jeweils eine Wettfahrt mit Wertung. Der schwache und wechselnde Wind, gepaart mit der Sorge eines lokalen Gewitters, ließen leider keine weitere abgeschlossene Wettfahrt zu. Die Segler nahmen dies gelassen hin und genossen das Rahmenprogramm.

Auf Wiedersehen an Deutschlands beliebtestem See.

Stefan Barie (SCAS)

 

 

07. Juni 2016

Angehende Trainerassistenten absolvieren Praxisteil

15 Optiseglerinnen und –Segler kamen am 04.06.2016 zum offenen Optitraining des Hessischen Seglerverbandes an den Langener Waldsee. Es waren 20 Kinder angemeldet, leider ist ein Verein komplett mit seinen angemeldeten Kindern nicht erschienen. Dies war insofern schade, da im Vorfeld anderen Teilnehmern abgesagt werden musste, weil die limitierende Meldezahl von 20 schon erreicht war. Wie schon im Jahr davor stellte die Segelabteilung des WSV-Langen ihr Gruppenbild Segler und Schüler. Gelände, Clubhaus sowie zwei Motorboote für das Training zur Verfügung. Auch ein Mittagessen, Kuchen und Getränke für die Kinder und Trainer wurde von den Müttern des Vereins gegen eine kleine Spende bereitgestellt.

Pünktlich um 10:00 Uhr begrüßten die Trainer Eva Deichmann und Marcus Pfeiffer die Segler und erklärten ihnen den Ablauf des Trainings. Nach der Frage, wer schon einmal eine B-Ranglistenregatta gesegelt hatte, konnte man eine kleinere Gruppe mit Regattaerfahrung und einen größere Gruppe mit Regattaneulingen bilden. Im Laufe des Trainings kristallisierten sich bei den Regattaneulingen noch ein paar Segler heraus, so dass man relativ schnell zwei gleichstarke Gruppen bilden konnte. Die erfahreneren Segler vertieften Ihr Können auf der Regattabahn. Die Einsteiger wurden an das Absegeln eines Regattakurses gewöhnt. Dabei wurde vor allem auf die Sitzpositionen und die richtige Segelstellung geachtet. Bei zwischendurch sehr schwachen Winden wurde auch der Umgang mit diesen Bedingungen (Sitzposition Segelstellung) geübt. Nach der Mittagspause und einer kurzen Theorieeinheit wurde das geübte in Trainingsregatten umgesetzt. Leider schlief der Wind gegen 15:00 Uhr ganz ein, so dass das Training an Land mit einem weiteren Theorieteil abgeschlossen wurde. An Land wurde an einen Optimisten, die Trimmeinrichtungen des Riggs und bei welchen Winden man diese ändert, erklärt.

Im Rahmen des Trainings waren auch vier angehende Trainerassistenten von dem Segelclub Eich und vom Frankfurter Yachtclub zu Gast, welche die beiden Verbandstrainer super aktiv unterstützten und dabei die Ihren Praxisteil absolvierten.

Der HSeV freut sich, dass sein Training wieder so zahlreich besucht war. Es waren Seglerinnen und Segler vom Dreieich Segelclub Langen, Rüdesheimer Yachtclub, Segelclub Niedermoos, Wassersportverein Langen, Wasser- und Fischereisportclub Schotten beim Training dabei. Dem WSV Langen noch einmal vielen Dank für die Bereitstellung seines Geländes und Equipment sowie einen großen Dank an die Mütter der Teilnehmer des WSV für die Verköstigung in den Trainingspausen.

Der HSeV wird auch im nächsten Jahr wieder ein offenes Training für die Optimisten anbieten.

Marcus Pfeiffer, Hessische Seglerjugend / Foto Marcus Pfeiffer

 

 

20. Mai 2016

König gewinnt Blaues Band des Segel-Clubs Edersee.

Bei starken bis stürmischen Winden holte sich Kilian König (3. der Ruppige See, das Regattafeld auf der Kreuz. Weltmeisterschaft im Flying Dutchman vor Sydney 2015) mit Vorschoter Kai Schäfers das 65. Blaue Band des SCE. 35 Starter machten sich Pfingstsonntag vom Scheider Becken auf nach Waldeck und zurück. Zuvor müsste noch eine weitere Tonne im Fürstental gerundet werden, die Wettfahrtleiter Frieder Kleine mit seinem Team ausgelegt hatte, bevor es wiederum im Scheider Becken ins Ziel ging. Nach spannenden Positionskämpfen setzte sich König vom SCE vor Peter Unger SCAS auf seiner J22 und Oliver Draude ESV auf dem H-Boot durch.

Andreas Hadler, SCE

 

 

20. Mai 2016

Optis beim WFC-Schotten auf der Nidda Talsperre

An einem kalten Pfingstwochenende am 14./15.05.16 trafen sich 15 Opti-B-Seglerinnen und Segler aus ganz Hessen, um den Vogelsberg Cup auszusegeln. Die Veranstaltung war ursprünglich auch als Opti-A-Cup ausgeschrieben, leider gingen beim WFC-Schotten dafür keine Meldung ein.

Es wurden am Samstag drei Wettfahrten und am Sonntag eine vierte Wettfahrt gesegelt. Die Seglerinnen und Seglern trotzten den schwieriger Bedingungen mit schlechten Wetter, sehr kalten drehenden Winden, und segelten sehr fair ihre Sieger aus.

Leon Dörflinger vom Wassersportverein Bergstraße e.V. konnte schon am Die Sieger von Links:  2. Platz Leonard von Holtum, Sieger Leon Dörflinger, dritte Siegerin Madlen Hofmann. Samstag mit drei gewonnen Wettfahrten den Gesamtsieg für sich entscheiden. Mit der Sicherheit, ein Streichergebnis bei der 4. Wettfahrt im Rücken, segelte er am Sonntag entspannt auf einen vierten Platz.

Den zweiten Platz sicherte sich Leonard von Holtum, ebenfalls vom Wassersportverein Bergstraße e.V., der mit fünf Teilnehmern die stärkste Gruppe stellte. Dritte Siegerin wurde Madlen Hofmann vom Segelclub Inheiden. Für die Vereine aus dem Vogelsbergkreis, dem Segelclub Niedermoos sowie dem WFC-Schotten starteten jeweils zwei Segler, aus dem Daniel Pfeiffer auf den achten Platz als bester Segler hervor ging. Die Optiseglerinnen und –Segler wurden mit einem guten Essen am Samstagabend und Pokalen bis zum 8. Platz sowie Medaillen für die weiteren Platzierungen belohnt.

Im nächsten Jahr feiert der WFC-Schotten sein 50. Jubiläum und wird die Veranstaltung mit Sachpreisen aufwerten, so dass der Verein hofft, im nächsten Jahr wieder ein größeres Regattafeld zu haben.

Marcus Pfeiffer, WFC-Schotten / Foto Petra Pfeiffer

 

 

13. Mai 2016

Bergsträßer Segler im Saarland erfolgreich

Mit fünf Seglern war der Wassersportverein Bergstraße in diesem Jahr bei der Bostal Trophy am 7./8. 5. vertreten. Diese Regatta am Bostal-See im Saarland wird gleichzeitig für die Bootsklassen Laser Standard und Radial und Optimist A und B veranstaltet. Am Vatertag und dem folgenden Freitag findet bereits ein Trainingslager für die Optimisten-Segler und jugendliche Lasersegler statt. Daher ist es dann auch nicht verwunderlich, dass die Regatta mit insgesamt über 70 Seglern seht gut besucht war.

Eine solche Veranstaltung verlangt der Wettfahrtleitung und ihrem Team alles Die bergsträßer Gruppe: v. li.: Dr. Marco Deichmann, Daniel Dörflinger, Leon Dörflinger, Christian Förderer, Eva Deichmann. ab. Da fünf Wettfahrten vorgesehen waren und in jeder vier Gruppen gestartet werden müssen, dauert die Prozedur entsprechend lang. Dank der professionellen Organisation waren Start und Zieleinlauf getrennt. Dadurch konnte jede Gruppe gleich nach der Zieldurchfahrt wieder gestartet werden. Dadurch war es am Ende möglich, alle Wettfahrten für die vier Gruppen an den beiden Regattatagen durchzuführen.

Der Samstag begann für die Segler aber mit Warten auf dem Wasser, weil der Wind auffrischte und wieder einschlief und dabei ständig die Richtung wechselte, so dass eine Regattabahn nicht ausgelegt werden konnte. Nach fast 2 Stunden konnte dann bei immer noch leicht drehendem Wind gestartet werden. An diesem Tag gewann Eva Deichmann im Laser Radial beide Wettfahrten souverän vor einem Konkurrenten aus Essen und der früheren Heppenheimerin Alexandra Hamm, die jetzt für den SC Eich startet. Bei Opti-B zeigte Nachwuchs-Talent Leon Dörflinger Wettkampfstärke und holte in beiden Wettfahrten den zweiten Platz in dem großen Feld von 21 Seglern. Bei weiter abflauendem und drehendem Wind entschloss sich die Wettfahrtleitung, die weiteren Starts auf Sonntag zu verschieben.

Das erwies sich als gute Entscheidung, denn schon früh setzte ein prächtiger, gleichmäßig starker Süd-Ostwind ein, der einen pünktlichen ersten Start und ein sportliches Segeln bei 3-4 Windstärken ermöglichte. Nach einem weiteren 1. und einem 2. Platz war Eva Deichmann der Gesamtsieg sicher, so dass es auf die fünfte Wettfahrt nicht mehr ankam. Christian Förderer konnte seine konstante Serie guter Mittelplätze fortsetzen und kam am Ende in dem gut besetzten Feld auf einen hervorragenden 8. Platz. Leon Dörflinger setzte seine tolle Serie mit einem weiteren 2. und einem 3. Platz fort, die in der Gesamtwertung den dritten Platz bedeuteten, wobei die drei Erstplatzierten dieselbe Punktzahl hatten und die Reihenfolge daher nur durch die Tagessiege der beiden anderen Segler bestimmt wurde. Leons Bruder Daniel kam mit dem stärkeren Wind am Sonntag besser zurecht als mit den leichten Winden des Vortags. Er belegte insgesamt den 7. Platz und konnte sich damit auch im oberen Drittel des Feldes behaupten. Marco Deichmann, der vor allem am ersten Tag mit den drehenden Winden nicht zurecht kam, blieb am Ende ein 14. Platz.

Dr. Marco Deichmann

 

 

10. Mai 2016

Frühjahrstreff der Korsare in Inheiden

Zum 51. Frühjahrstreff trafen sich am Himmelfahrts-Wochenende 31 Mannschaften aus Berlin, NRW, BW, Bayern und Hessen, unter ihnen auch 8 Mannschaften mit Inheidener Beteiligung, zu ihrer mit hohem Wert versehenden Ranglisten-Regatta.

Bereits am Himmelfahrttag und am Freitag reisten viele Teilnehmer an, um das Luvtonne runden. herrliche Frühlingswetter und den stetigen Ostwind zu genießen. Viele nutzten den Wind um bereits im Vorfeld der Regatta einige Trainingseinheiten zu absolvieren. Am Samstagnachmittag zum Start blies der Wind mit 3-4 Bft. mit heftigen Drehern aus OSO. Die machte es dem Wettfahrtleiter Klaus-D. Lachmann und seiner Crew nicht gerade leicht, den optimalen Kurs auszulegen, zumal am Ufer stehende Bäume für Windlücken sorgten. Die Segler mussten sehr aufmerksam segeln, um eine optimale Platzierung zu erreichen. Die erste Wettfahrt entschied am Ende Tim und Lisa Debatin aus Rastatt für sich.

Im Anschluss wurde die 2. Wettfahrt angeschossen, die noch mehr Wind brachte. Keine der Segler musste mit dem nassen Element Bekanntschaft machen. Thomas Pauer und seine Tochter Maren gewannen diese Wettfahrt für sich. Korsarsegler sind bekannt, dass nach dem Regattastress ausgiebig in der Runde Gleichgesinnter gefeiert wird. Mit Herbert Knihs, Altkorsarensegler aus Friedberg, und zwei weiteren Bandmitgliedern hatte der SCI eine bekannte Musikertruppe eingeladen, die das Clubhaus wie in alten Zeiten ins Beben brachte.

Für Sonntagfrüh wurden die gleichen Windverhältnisse vorher gesagt. Nach einer Startverschiebung wurde die 3. Wettfahrt angeschossen die viel Wind brachte und einige Kenterungen verursachte. Die DLRG Butzbach stand für eventuelle Hilfe immer bereit. Wiederum gewannen diese Wettfahrt Tim und Lisa Debatin.

Die Platzierten und die Sieger. Rechts WFL Klaus-Dieter Lachmann. Die Siegerehrung nahmen der Korsarenobmann Christian Fischer und der WFL Klaus-D. Lachmann vor. Zuvor überbrachte der 1. Stadtrat, Finnsegler und Mitglied der TSG, Helmut Schmidt, die Grüße und Glückwünsche der Stadt Hungen. Helmut Schmidt betonte, dass durch die große Gastfreundschaft und die fairen Wettfahrten des Segelclub Inheiden e.V. viele Segler nach Inheiden kommen. Dies zeigte sich auch an diesem Wochenende eindrucksvoll.

Sieger der Regatta wurden:

Tim und Lisa Debatin vom RC Rastatt

Thomas und Maren Pauer vom SG Grafen Neudorf

Dirk Schön und Tanja Reipen vom DSC Langen

Beste Mannschaft des SCI wurden Jochen Brune und David Stuwe z. Zt. amtierende Hessenmeister auf dem 4. Platz.

Jürgen Leibrich aus Wölfersheim und Karin Herold aus Langen belegten Platz 9, gefolgt von Martin und Christian Fischer auf Platz 12.

Bemerkenswert die Leistungen von Laura Blumenthal aus Gedern und Madlen Hofmann, erst 12 Jahre alt, die beide das erste Mal an einer so großen Regatta teilnahmen und diese ohne Kenterung überstanden haben.

Klaus – Dieter Lachmann, Fotos Lutz Albert, SCI

 

 

02. Mai 2016

Bootstaufe Segelclub Undine 2016

Obwohl man als Segler Wind und Wellen und damit allen Witterungseinflüssen ausgesetzt ist, war das Wetter am Samstag, 23.04. mehr als bescheiden. Regen und einstellige Temperaturwerte laden nicht gerade zu einer Veranstaltung im Freien ein.

Neben der Taufe fand in diesem Jahr eine Präventivmaßnahme der Gravuraktion. Der neue Dienststellenleiter der Wasserschutzpolizei Frankfurt, Herr Hübscher (m.), im Gespräch mit Ulrich Biermann (SCU Mitglied). Wasserschutzpolizei Frankfurt auf dem Gelände des Segelclub Undine statt. Aufgrund der Wetterverhältnisse unter einen Zeltdach wurden Bootsmotoren graviert und registriert. Wegen der großen Resonanz im Verein erschien das Expertenteam der Wasserschutzpolizei unter Leitung des neuen Dienststellenleiters bereits um 10:00 Uhr auf dem Vereinsgelände. Innerhalb von nur wenigen Minuten standen rund um die Gravierstation mehrere Außenborder für die Gravur bereit.

Die zeitliche Vorgabe, bis zum eigentlichen Taufakt die Gravieraktion zu beenden, konnte nur durch den pausenlosen Einsatz der Polizeibeamten sichergestellt werden.

Selbst mich hat die Anzahl von über 25 Außenbordmotoren in einem Verein mit 100 Mitgliedern überrascht.

Pünktlich um 15:00 Uhr konnte der Festakt der Taufe beginnen. Auch das Wetter Die Besitzer der getauften Boote mit Klaus Mackeprang (SCU-Vorstand) und Herrn Hübscher von der Wasserschutzpolizei. hatte ein Einsehen und der Regen hörte auf. Unter den anwesenden Gästen befanden sich Mitglieder des Magistrat der Stadt Offenbach, Vertreter des Sportkreises Offenbach und Vertreter des hessischen Seglerverbandes. Auch Vertreter der befreundeten Nachbarvereine ließen sich nicht durch das Wetter abhalten, an der Veranstaltung teilzunehmen.

Nach kurzer Ansprache durch den Vorsitzenden, der besonders auf die erfolgreiche Jugendarbeit hinwies, wurde der Akt der Taufe vollzogen. Insgesamt waren für dieses Jahr 10 Täuflinge geplant. Da aber 2 Jugendliche mit ihren neuen Booten an diesem Wochenende in anderen Revieren auf Regatten unterwegs waren, blieben 8 zu taufende Boote übrig.

Neben bereits im Verein vorhandenen Booten, die innerhalb des Vereins einen neuen Besitzer gefunden hatten, wurden zwei neue Boote für die Jugend getauft. Zu einem hat der Verein ein Trainerboot angeschafft, welches ermöglicht, auch auf Ostsee oder Mittelmeer die Vereinsjugend zu trainieren und zu sichern. Nach einer ersten Notttaufe im März wurde dieses Boot bereits am Gardasee eingesetzt und hat sich dort bestens bewährt.

Ein zweite Jugendboot wurde von der Klassenvereinigung der Cadet-Segler dem Segelclub Undine für ein Jahr zur Verfügung gestellt und von der anwesenden Abordnung der Vereinsjugend mit alkoholfreiem Sekt getauft.

Des Weiteren wurden 3 Kajütboote, ein offenes Kielboot und 2 Jollen getauft. Bei der Taufe der Jolle unseres Neumitgliedes stellte sich heraus, dass das Boot, obwohl bereits seit fast 30 Jahren im Familienbesitz, nie einen eigenen Namen besessen hat.

Im Anschluss bot Herr Hübscher, Dienststellenleiter der Wasserschutzpolizei Frankfurt, allen Täuflingen eine Beratung zur Ausrüstung der neu erworbenen Schiffe in seiner Dienstelle an.

Im Anschluss an den offiziellen Taufakt hatte jeder Gelegenheit sich die getauften Schiffe im Detail selbst anzuschauen und eventuelle Fragen mit dem Eigner zu klären und mit einem Glas Sekt anzustoßen. Für das leibliche Wohl war gesorgt und verdursten brauchte auch niemand. Ob dabei Bier die richtige Wahl war oder doch lieber ein heißer Grog angebrachter gewesen wäre, ist ein anderes Thema.

Klaus Mackeprang, Vorsitzender SCU, Fotos Mackeprang

 

 

30. April 2016

Segelclub Undine geht neue Wege ohne Bewährtes zu vernachlässigen

Eine Ausschreibung in der Zeitung, eine Bewerbung und es läuft… Kurz nach v.l. Nikolas Wycislik, Timo Laukhardt, Marc Nicolaisen (Präsident KV Cadet), Agatha Wycislik, Jascha Krekeler, Max Hedkte, Hannes Hedtke, Doris Laukhardt. Absenden der Bewerbung besuchte die Cadet-Klassenvereinigung den Offenbacher Klub. Eine Zusage zur Teilnahme an Regatten konnte jedoch aufgrund des Neulands in dieser Bootsklasse nicht gegeben werden. Mit dem Gedanken, dass das Leihboote-Projekt der Klassenvereinigung nicht geeignet sei, ging man damals auseinander. Dank des Engagements der Klassenvereinigung konnte aber glücklicherweise ein Verein gefunden werden, der so von der Offenbacher Jugendarbeit überzeugt war, dass er hierfür ein Boot für ein Jahr kostenlos zur Verfügung stellt. Dank der Hilfe des Mecklenburger Yachtclub Rostock kann die hiesige Jugend unverbindlich ausprobieren, wie sich das international verbreitete Zweimann-Jugendboot, das hauptsächlich im Norden und Osten Deutschlands heimisch ist, im Binnenland und seinen kleinen Revieren segeln lässt.

Am Wochenende nach den Osterferien war es endlich soweit. Sechs Jugendseglerinnen und –segler vom Segleclub Undine Offenbach reisten mit ihren Eltern nach Rerik nahe Wismar an die Ostsee. Dort brachte der Vorsitzende der GerCCA persönlich den hessischen Neueinsteigern die grundlegenden Aufrigg- und Segeltricks des Cadet bei. Auf dem Wasser wurden zunächst teilweise gemischte Mannschaften mit den ortsansässigen Seglerinnen und Seglern zusammengestellt, um den Anfang zu erleichtern. Mit viel Spaß fanden sich die Hessen immer besser im Boot zurecht und überstanden auch die teilweise herrschenden 5 Bft gut. Der Sonntagvormittag wurde noch einmal genutzt, um bei weiterhin knackigen 5 Bft am Steg abgedeckt Spinnackermanöver zu üben. So konnten die Einhandsegler der Undine mit den wichtigsten Grundfertigkeiten für die Zweimannjolle am Mittag mit „ihrem Boot“ in die „Leih-Heimat“ Hessen entlassen werden.

Der Cadet wurde gleich am darauffolgenden Wochenende bei der Taufe im Segelclub willkommen geheißen und bereits am nächsten Tag zu einem Training auf den Main geschoben. Beim Ansegeln soll es ebenfalls mit dabei sein…

Wer Interesse an dieser Jugendbootklasse hat, kann das Boot nach Absprache gerne in Offenbach besichtigen und ggf. probesegeln. Die Cadet-Klassenvereinigung hat zugesagt, interessierte Vereine in der Region in ähnlicher Weise zu unterstützen.

Die Jugend des Segelclub Undine freut sich auf die Saison im Cadet und bedankt sich herzlich bei der Klassenvereinigung und insbesondere dem Engagement von Marc Nicolaisen.

Doris Laukhardt,SCU

 

 

29. April 2016

Gefestigte Kenntnisse der Regelkunde verknüpft mit Strategie und Taktik sollen zum Erfolg führen

In einem Lehrgang während der Wintermonate vermittelte der erfolgreiche v.l. Agatha Wycislik, Holger Alix, Timo Laukhardt, Theo Gnass, Antonia Gfrörer, Stefan Gfrörer, Felix Laukhardt, Norbert Vechtel, Max Hedtke. Jugendsegler des Segelclub Undine e.V. Felix Laukhardt Teile seines langjährig angesammelten Wissens an die jugendlichen Segler des Vereins. Das Thema „Strategie und Taktik“ wählte er bewusst, da fundierte Kenntnisse dieser Themen unabhängig von der Bootsklasse für jeden guten Regattasegler unerlässlich sind. Als Ziel hatte Felix formuliert, dass im Anschluss an die fünf Einheiten umfassende Lehrgangsreihe jeder Teilnehmer in Zukunft den überwiegenden Teil seiner Entscheidungen während einer Regatta bewusst trifft. Der Stoff war anspruchsvoll und wo möglich mit praktischen Tipps angereichert. Die Mitarbeit der Teilnehmer wurde dabei ebenso gefordert wie offene Fragen zum Thema; Themen auf Wunsch wurden ebenfalls flexibel aufgenommen und bearbeitet. Alles wurde von Felix so verständlich erklärt, dass auch die letzte Unklarheit beseitigt wurde und der Test am nächsten Lehrgangstermin beantwortet werden konnte. Aus den 20 Stunden konnten sowohl die Einsteiger als auch die erfahreneren Segler extrem viel Neues mitnehmen.

Ergänzt wurde das Basiswissen der Jugendsegler durch ein vom Vereinskollegen und ebenso erfahrenen wie erfolgreichen Regattasegler Karlo Schmiedel angebotenes Regelkunde-Seminar. Karlo war überrascht über das große Interesse - zehn Jugendliche und 3 Trainer hatten sich angemeldet - und zeigte sich begeistert angesichts der aktiven und motivierten Mitarbeit der Teilnehmer, die ihm viel Freude bereitete und ihn für den Aufwand belohnte.

Jetzt heißt es nur noch, das Erlernte zu speichern und auf dem Wasser umzusetzen. Die kommende Saison wird spannend…

 

 

28. April 2016

Ederseepokal und Hessenmeisterschaft der H-Boot Klasse

Am 08. und 09.04.2016 wurde der Ederseepokal der H-Boot Klasse auf der Regattabahn im Waldecker Becken am Edersee ausgetragen. Das H-Boot stellt europaweit die größte, weltweit die zweitgrößte, nichtolympische Kielbootklasse dar.

Der ausrichtende Edertaler Segelverein (ESV´86) konnte Segler aus ganz Deutschland sowie Österreich begrüßen.

Bei leichten Winden absolvierten die 16 Crews unter der professionellen Das Regattafeld Regattaleitung von Winfried Geißler und unter den Augen des aus München angereisten Vizeweltmeister Dirk Stadler insgesamt vier spannende Wettfahrten.

Mit zwei ersten Plätzen sowie einem 6. Platz konnte sich Christoph Zander (Essener Turn- und Fechtverein) mit seiner Crew Isabell Zocher sowie Philip Behrendt (beide Edersee) den Sieg erkämpfen.

Punktgleich erreichte die aus Kappeln an der Schlei angereiste Mannschaft mit Steuermann Helmut Claussen und den Vorschotern Henning Herges und Björn Wendel den zweiten Platz. Vervollständigt wurde das Podest durch Knut Viehweger, Sabine Viehweger (Yachtclub Loerick) und Jutta Eick (Yachtclub Lister am Biggesee).

Bestes Boot vom Edersee wurde Oliver Draude, der mit seiner Mannschaft Sven Dömges und Björn Geisler (alle ESV´86) insgesamt sechster wurde und mit diesem Ergebnis als Favorit in die letzten 4 Wettfahrten zur Hessenmeisterschaft startet.

Winfried Geißler/WSGE, Fotos Heiko Mahling/SCE

 

 

27. April 2016

Schwertzugvogelregatta um den Mengwurstorden beim WFC-Schotten

Bei einen kalten Nordwind und Eisregen, bei dem kein echter Zugvogel in den Vogelsberg ziehen würde, fanden wieder sich genau 10 Schwertzugvögel am 23.04./24.04. zur Ranglistenregatta um den Mengwurstorden in Schotten an der Nidda-Talsperre ein. Der Mengwurstorden ist eine Mischungswurst aus Blut- und Schwertzugvögel auf dem Vorwindkurs. Von links: das Team Amann/Amann, Team Flemming Stubenrauch, Team Pfeiffer / Sponholz. Leberwurst, ähnlich eines Presskopfes. Diese werden schon traditionell seit über 40 Jahren als zusätzliche Preise den Siegern der besten gemischten Mannschaft, der weitgereisten Mannschaft und der letztplatzierten Mannschaft bei dieser Veranstaltung umgehängt.

Wettfahrtleiter Frank Berdan konnte trotz der sehr wechselnden kalten Winden die drei ausgeschriebenen Wettfahrten fair durchsegeln lassen. Zwischen den Wettfahrten wurden den Seglern Glühwein gereicht, welcher statt kalter Getränke dankbar angenommen wurde.

Sieger der Schwertzugvogelregatta wurde Christian Flemming vom Dreieich Segelclub Langen der mit Carsten Stubenrauch vom Segelclub Staffelsee segelte. Zweiter wurde Ulrich Brach und Christoph Hausmann vom Ruderclub Traben Trabach vor Jan Rohpeter von der Wassersportgemeinschaft Rumeln-Kaldenhausen, der mit Gregor Lust vom Allgemeinen Hessischen Yachtclub segelte. Die Ranglistenregatta wurde mit einem leckeren Spießessen und Freibier in Begleitung von life gespielter Gitarrenmusik abgerundet.

Der WFC-Schotten hofft, auch das nächste Jahr zu seiner 50. Jubiläumsveranstaltung eine Ranglistenregatta der Schwertzugvögel durchführen zu können.

Marcus Pfeiffer, WFC-Schotten

 

 

27. April 2016

Trotz Wintereinbruchs sportives Segeln bei der Pokalregatta incl. Hessenmeisterschaft der 420er

Der Langener Waldsee zeigte sich am 23./24. April 2016 von seiner harten, kalten Seite. 16 Boote traten trotzdem an und erlebten ein anspruchsvolles Segelwochenende beim Dreieich-Segelclub Langen(DSCL).

Während der Regatta Positionskämpfe. An den beiden Tagen wurden jeweils 2 Wettfahrten gesegelt. Die Mannschaften waren insgesamt ca.6 Stunden auf und eine Crew auch im Wasser. Dies bei Temperaturen zwischen 4 und 12 Grad C. Zum Glück hagelte es erst am Sonntag gegen 13.30 Uhr. Zu dieser Zeit waren fast alle Boote wieder im sicheren Hafen und die Segler an Land. Ansonsten kam teilweise Regen auf und der Wind wechselte am Samstag aus nördlicher Richtung zwischen 1 bis in Böen 3 Beaufort (Bft.) und am Sonntag aus WestSW zwischen 2 und teilw. 4 Bft.

Bei den 420er segeln überwiegend jüngere Seglerinnen und Segler mit. Es ist oft ein Umsteigeboot aus dem kleinen Optimisten. Die 420er werden mit Spinnacker gesegelt und nehmen bereits leichte Winde gut auf. Grobe Fehler verzeiht der 420er nicht.

Der Regattaleiter Jürgen Dietrich vom DSCL ließ Olympische Dreiecke mit Hessenmeister 420er v.l.n.r: .Ritzheim, Blankenburg ,Fischer, Hecht, Robin Sauer, Laurien Steckenreiter (Wassersportclub Seligenstadt). Schleife segeln. Da der Wind relativ konstant von der jeweiligen Richtung wehte, war der Kurs gut einzuhalten und brachte dadurch faires Segeln ohne Benachteiligungen durch windbedingte Vorteile oder Nachteile wie Flautenlöcher oder extreme Veränderungen der Windrichtungen.

Die Pokalsieger aus dem letzten Jahr bestätigten ihre Klasse auch bei dieser Regatta. 4 mal 1. Rang war natürlich nicht zu toppen. Der Wanderpokal ging somit nach NRW zum Düsseldorfer Yachtclub. Inga Maria Hofmann und Henrike Leonie Leitl freuten sich über ihre Wiederholung des Sieges vom letzten Jahr. Der Wanderpokal könnte nächstes Jahr bei Ihnen bleiben.

Mit einer konstant guten Leistung an beiden Tagen durch zwei 3. Ränge und 2 zweite Ränge dann am Sonntag erreichten Eric Fischer und Gwendolyn Hecht vom WSV-Langen (WSVL) und Allg. Hess. Yachtclub (AHYC) den begehrten 2. Platz und dadurch auch die Hessenmeisterschaft. Bei gleicher Punktzahl aber den schlechteren Plätzen am Sonntag wurden dann Dritte Wolfgang Blankenburg und Adrian Ritzheim vom DSCL u. WSVL. Mit dieser Platzierung wurde diese Crew 2. der Hessenmeisterschaft. Ein tolles Ergebnis. Es gelingt seit Jahren Wolfgang Blankenburg trotz nicht unbedingt neuestem Bootes immer wieder auf das Podium zu kommen. Es zeigt sich auch in dieser Klasse das Erfahrung viel wettmachen kann.

Die weiteren Platzierungen hatten dann mindestens 6 Punkte Differenz zu den drei Gewinnern. Eng wurde es trotzdem, weil fast jede Crew auch mal eine schlechtere Platzierung zu verzeichnen hatte, es aber kein Streichergebnis gab.

Die Mannschaften kamen aus den Bundesländern NRW, Hessen Rheinland Pfalz und Bayern. Die Siegerehrung wurde von Uta Sprogies, Jugendwartin des DSC-L, und Reinhard Fuhr Präsident des Hessischen Seglerverbandes durchgeführt. Die anwesenden Seglerinnen u. Segler bedankten sich ausdrücklich durch Applaus bei den Helfern des DSCL auf dem Wasser und an Land (Küche). Es sind alle ausreichend satt geworden.

Text und Foto Michael Kalis, DSCL

 

 

25. April 2016

Erster Platz in Graben-Neudorf für Paul Strohfeldt

Ein Hesse hat den Siegerpokal beim Opti-A-Cup des Segelclubs Graben- Paul Strohfeldt Neudorf am Wochenende 23./24.04.16 mit nach Hause nehmen können. Nach spannenden vier Wettfahrten bei Windstärken zwischen zwei und vier Beaufort machte Paul Strohfeldt vom Wassersportverein Langen im letzten Lauf den Sack zu und sicherte sich auf dem Hardtsee-Bruhrain mit der Serie 4-1-(7)-1 den Gesamtsieg der toll organisierten Regatta unserer baden-württembergischen Nachbarn, die die Abkürzung ihres Vereinsnamens SCGN auch gerne mal mit „Segeln - Cooler Geht’s Nicht“ ausschreiben.

Nach Maximilian Behrens (HSSC) und Björn Fischer (WSVL) liegt damit nun aktuell ein weiterer hessischer Jüngstensegler auf Qualifikationskurs für die IDJüM 2016 vor Helgoland.

Marc Strohfeldt, Fotos Strohfeldt

 

 

23. April 2016

Osterferien!!!… und die Regattasegler des Segelclub Undine Offenbach sind unterwegs…

Um erfolgreich in die neue Regattasaison starten zu können hat es sich schon immer ausgezahlt, spätestens an Ostern die ersten intensiven Wassereinheiten zu absolvieren, und dies natürlich am Liebsten im wärmeren Süden. Dies hat die Jugend des Segelclub Undine Offenbach e.V. in diesem Jahr in vielfältiger Weise in die Tat umgesetzt…

So trainierte Theo Gnass in seinem neuen Opti bei einem gemeinsamen Training Stilleben am Strand von Hyères: Optitrainingsgruppe (Foto: Andreas Gnass). der Landesverbände Hessen und Rheinland-Pfalz über Ostern und in der darauf folgenden Woche mit Jêrome in Hyères. Auf dem Mittelmeer standen bei bis zu 6 Bft insbesondere Tonnenmanöver, Rollwenden und Trainingswettfahrten auf dem Programm der siebenköpfigen Trainingsgruppe. Das Gelernte konnte Theo gleich nach den Ferien auf der ersten Regatta in Inheiden erfolgreich umsetzen und in seinem zweiten Optijahr einen tollen 6. Platz belegen.

Agatha Wycislik nahm über Ostern an der größten Optiregatta der Welt, dem v.l.: Clemens Holzapfel (Gast aus Sachsen), Trainer Fabian Kirchhoff, Jan Hensel, Noah Piotraschke, Felix Laukhardt (Dauergast aus Hessen), Leo Koyama, Lina Fischer (Foto: Doris Laukhardt). Lake Garda Meeting in Riva teil. Bereits eine Woche zuvor trainierte sie bei hervorragendem Wetter, viel Wind und einer malerischen Landschaft mit Harald auf dem Gardasee, was nur durch eine Schulbefreiung möglich war. Die Regatta forderte ihr bei starkem Wind alles ab, sodass die langen Wettfahrttage teilweise zu lang und kräfteraubend für sie wurden. Für ihre erste große Regatta, bei der sie einen 106. Platz im Emerald Fleet, der vierten von fünf Startgruppen belegen konnte, war das Ergebnis gut und sie konnte stolz auf sich sein.

Antonia Gfrörer weihte ihren neuen Laser 4.7 in der Trainingswoche ab Ostern auf dem Gardasee ein. Mit der siebenköpfigen Trainingsgruppe um den spanischen Coach Alvaro trainierte sie bei Sonnenschein und verschiedenen Windstärken insbesondere die Bootsbeherrschung, das Langstreckensegeln und Wendigkeit verknüpft mit Taktik auf Kurzwettfahrten. Die Flautenzeiten wurden mit zwei gemeinsamen Mountainbiketouren der Gruppe überbrückt. Den Aufenthalt in Italien nutzte Antonia gleich noch, um gemeinsam mit ihrer mitgereisten Familie einen Eindruck von Venedig zu bekommen.

Felix Laukhardt, zur gleichen Zeit wie Antonia in Torbole, trainierte als Dauergast mit dem niedersächsischen Kader im Laser Radial. Fabian, der neue Trainer des Kaders, forderte von seinen Schützlingen alles. Auf dem Wasser wurden keine Pausen gegönnt, bei Flaute wusste er sich mit sehr anstrengenden Crossfit-Einheiten zu helfen und am Abend wurden bei der Auswertung noch einmal alle Fehler aufgezeigt. Neben Ganztageseinheiten von Torbole bis Limone für das Üben der Vorwindtechnik standen insbesondere intensive Bootsbeherrschung mit ständigen Manövern auf Pfiff oder auf engstem Raum oder Startübungen in verschiedensten Varianten bei bis zu 32 Knoten auf dem Programm. Die Wertungswettfahrten waren bei dem straffen Programm schon fast eine Erholung. Der Erfolg des anstrengenden Trainings ließ nicht lange auf sich warten; so belegte Felix in Langen bei seiner ersten Regatta nach dem Umstieg in Laser Radial gleich den 2. Platz.

Doris Laukhardt, SCU

 

 

22. April 2016

Ein abwechslungsreiches Segelwochenende am Inheidener See

Am Wochenende 16./17.04. trafen sich 16 junge Segler/innen der Andreas Adler (WSVB-L) in Action. Optimistengruppe B zur Regatta und zur 2. Serie der Hessenmeisterschaft auf dem Inheidener See, um ihre Sieger und Platzierten zu ermitteln. Leider musste die Rangliste der Gruppe A mangels Beteiligung abgesagt werden. Schade, denn die Segler haben tolle Wettfahrten versäumt! Die erste Serie der Hessenmeisterschaft wurde bereits im Herbst auf dem Langener Waldsee mit 4 Wertungswettfahrten ausgesegelt.

Zum ersten Mal nahmen an dieser Regatta auch sechs junge Segler/innen der im vergangenen Jahr neu gegründeten Trainingsgruppe des Segelclub Inheiden und des Friedrichdorfer Yachtclub teil. Nach langer Abstinenz meldete der SC Niedermoos wieder zwei Nachwuchssegler.

Der Wind meinte es am Samstag gut, ja zu gut, mit den jungen Segler/innen. Zum Start blies er mit 4-5 Bft, sodass das Startschiff Mühe hatte, in Position zu liegen. Erst ein zweites Ankergeschirr hielt das Schiff, sodass WFL. Jochen Brune zeitig starten konnte.

Für die schon erfahrenen Segler/innen aus Heppenheim, Offenbach, Langen Sieger und Hessenmeister. Von links: Emily Strohfeld, Jesper Fleischer,  Leon Dörflinger. und aus dem Rheingau sollte es eine schöne und anstrengende Rauschefahrt mit vereinzelten Kenterungen werden. Sicherungsboote der DLRG Butzbach und des SCI waren immer zur Stelle, um gegebenenfalls Hilfe zu leisten. Sie wurde aber, auf Grund der guten Ausbildung der Segler/innen in ihren Vereinen, nicht in Anspruch genommen.

Die noch jungen, unerfahrenen Segler/innen waren mit den Windverhältnissen überfordert und wurden sicher an Land geleitet.

Auch in der zweiten Wettfahrt, als der Wind nochmals kräftig auffrischte verzichteten die jungen Segler/innen auf einen Start.

Die Siegerin der 1. Wettfahrt wurde Emily Strohfeld vom WSV Langen. Die 2. Wettfahrt endschied Jesper Fleischer vom SC Rheingau für sich. Nach den kräftezehrenden Wettfahrten wurde sich bei reichlich Hamburgern mit Pommes und Salat gestärkt.

Der Sonntag zeigte sich nach starken Regenfällen in der Nacht unbeständig mit wenig Wind, doch rechtzeitig zum Start blies ein moderater Wind und WFL. Jochen Brune konnte noch 2 Wertungswettfahrten segeln lassen. Dieser Wind versöhnte auch die jungen Anfänger wieder mit dem Regattasport.

Am Ende gab es bei den Segler/innen und den Helfern des SCI und des SSC Kahl zufriedene Gesichter. Nach einer Stärkung am Grill und der Siegerehrung traten alle die Heimreise an, nicht ohne sich vorher für die Gastfreundschaft und die gute Regattaleitung des SCI zu bedanken.

Die Ehrung der Sieger der Optimistengruppe B nahm Jochen Brune und Wibke Koska vor.

1.Platz Jesper Fleischer SC Rheingau

2. Platz Emily Strohfeld WSV Langen

3. Platz Leon Dörflinger WSV Bergstraße

Die Ehrung für die Hessenmeister nahm Marcus Pfeiffer vom Jugendvorstand des HSeV vor. Dabei betonte er, dass die Sieger- Medaillen erst im nächsten Jubiläumsjahr des HSeV vergeben werden. Die Seiger der Hessenmeisterschaft in der Optimistengruppe B nach 8 Wertungswettfahren sind identisch mit dem Regattaergebnis

1.Platz Jesper Fleischer SC Rheingau

2. Platz Emily Strohfeld WSV Langen

3. Platz Leon Dörflinger WSV Bergstraße

Für die jungen Nachwuchssegler war es ein Wochenende zum Lernen und um Erfahrung zu sammeln bei unterschiedlichen Windverhältnissen.

Klaus – D. Lachmann SCI, Fotos Angelika Adler

 

 

20. April 2016

Zwei Hessen auf dem Oberrhein

Nach der langen Winterpause hatten meine Eltern mir ein Trainigswochenende versprochen. Vom 05.03 bis 06.03. sollte es nach Lahr an den Rhein gehen. Dort sollten wir auch Jennifer Weißenberger treffen.

Freitagabend wurde das Opti aufs Autodach gepackt und das Auto geladen. Samstag kurz vor 8:00 Uhr ging es los. Laut Navi sollten wir 1 Stunde 50 Minuten brauchen. Kurz nachdem wir fröhlich winkend an Familie Weißenberger vorbeigefahren sind, fuhren wir in eine Vollsperrung. Nach 50 Minuten ging es endlich weiter und wir kamen alle noch rechtzeitig im Segelverein an.

Boote aufbauen, umziehen, kurze Begrüßung und Lagebesprechung, durch unsere Trainerin Martina Wieber und schon ging’s aufs Wasser. 6 A- und 3 B-Segler fuhren den ausgelegten Kurs. Für mich war es das erste Mal, dass ich auf dem Rhein segelte. Es war noch sehr kalt und der Wind blies ganz gut. Es machte richtig Spaß. Toll fand ich die vorbeifahrenden Schiffe.

Nach 2 Stunden ging es zum Mittagessen. Spaghetti mit Tomatensoße – Nass, windig und lausig kalt. Bolognese wäre mir lieber gewesen. Leider war nach dem Mittagessen der Wind weg, so dass wir Theorie machten. Am nächsten morgen ging es dann gleich wieder aufs Wasser, das Gelernte umsetzen. Wir übten Starts und Wettfahrten. Der Wind war recht heftig und wir verbrachten eine tolle Zeit auf dem Wasser.

Zum Mittagessen gab es diesmal Tortellini. Ich hatte einen riesen Hunger und mopse meiner Mutter ihre Schnitzel mit Bratkartoffel. Die waren suuuper lecker. Überhaupt ist die Küche dort echt toll.

Nach dem Mittagessen schauten wir uns erst noch die einzelnen Videoclips unserer Starts an, besprachen unsere Fehler und erhielten Tipps zur Verbesserung. Dann ging es erneut aufs Wasser und wir versuchten die Tipps anzuwenden. Den Satz: „Geht ruhig mal an die Grenzen, es macht nichts wenn ihr sie überschreitet, es ist ja nur ein Training“, nahm ich etwas zu wörtlich und nahm ein Bad im Rhein. Gegen 16:00 Uhr beendeten wir das Training. Noch eine kurze Abschlussbesprechung, dann wurden die Boote verpackt und meist eingelagert, denn am kommenden Wochenende wollten wir uns zur Regatta wiedersehen. Es war ein wirklich schönes Wochenende.

Andreas Adler GER 10417

 

 

13. April 2016

34 Laserboote kämpften um Ranglistenpunkte auf dem Langener Waldsee

Am 9. u. 10. April 2016 trafen sich wieder die Laserseglerinnen und Segler auf Einladung des Dreieich-Segelclub-Langen (DSCL) zur Ranglistenregatta auf dem Langener Waldsee. Es starteten bei den Laser Radial (kleinere Segelfläche) 15 Teilnehmer und bei den Laser Standard 19 Teilnehmer.

Regattaleiter Dierk Conrad vom DSCL startete die Regatta gegen 14.15 Uhr bei wechselnden Winden mit starken Drehern bei Windstärken zwischen 1 u. 3 Beaufort (Bft.). Da die Wettervorhersage für den Sonntag noch weniger Wind Sieger Laser Standard v.l.n.r.:  Müller, Thierse, Funken. ankündigte, waren alle Teilnehmer froh, an diesem Samstag bereits 3 gewertete Wettfahrten segeln zu können. Durch die Windverhältnisse war es nicht leicht, entsprechend faire Bahnführungen zu finden. Es wurden traditionell jeweils olympische Dreiecke mit Schleife gesegelt. So ging es dann gegen 18 Uhr zurück zum Club und es wurde gegessen und geklönt. Es zeigte sich dann am Sonntag, wie befürchtet, kein Wind. Deshalb musste auf die ausgeschriebene 4. Wettfahrt verzichtet werden, die ein Streichergebnis möglich gemacht hätte.

Die Wettfahrten zeigten aber bei den beiden Klassen klare Ergebnisse.

Sieger Laser Radial v.l.n.r.: Laukhardt, Keizers, Hofmann. So siegte bei den Radial Geregory Keizers vom Duisburger Yachtclub klar mit 3 ersten Plätzen vor Felix Laukhardt vom SC Undine, der in allen Wettfahrten den 2. Rang erreichte. Der 3. Rang war Kai Steffen Hofmann vom Düsseldorfer Yachtclub nicht zu nehmen. Er wurde in den beiden 1. Wettfahrten 3. und in der 3. Wettfahrt immerhin 4.

Die Laser Standard Ergebnisse:

1. Platz war Nicolas Thierse nicht streitig zu machen. Er segelte für den Joersfelder SC und fuhr die ersten beiden Wettfahrten auf den 1. und in der 3. Wettfahrt auf den 2. Rang. Knapper ging es dann um den 2.u.3. Rang zu. 2. wurde vom ausrichtenden DSCL Maximilian Hen. Müller vor Marc Funken von der Segelkameradschaft Freiburg. Sie trennte nur 1 Punkt. Müller wurde 3x Dritter, Funken 2x 2. dann aber nur 6. Hier hätte es eine 4. Wettfahrt mit der Möglichkeit eines "Streichers" sicherlich noch spannender gemacht. Den 4. Rang wegen der konstanten Ergebnisse 3x.4.Platz erreichte Alexander Hecht vom Segelclub Laacher See Mayen.

Die Wertung der "Master" (Segler über 35 Jahre):

1. Alexander Hecht, 2. Reinhard Noack vom Universitätsclub Marburg und 3. Platz Jens Sattmann vom Heilbronner SC. Bei der Masterwertung belegte der ausrichtende DSCL die Plätze 4 mit Oliver Knapp, 6 mit Darius Fekri, 10 mit Pablo Osuna u. 11 mit Wolfgang Jost.

Bei der Siegerehrung bedankten sich die Seglerinnen u. Segler bei der Regattamannschaft um Dierk Conrad und der Küchenmannschaft um Nicole Pedersen. An diesem Wochenende wurde auch eine neue Terrasse mit großer Treppe eingeweiht und von den Gästen und Seglern angenommen.

Text und Fotos Michael Kalis

 

 

06. April 2016

Finnregatta eröffnete die Regattasaison auf dem Langener Waldsee

Die Ranglistenregatta, veranstaltet durch den Dreieich-Segelclub-Langen(DSCL), erlebt seit Jahren einen sehr guten Zuspruch. Am 02. u. 03. April 2016 meldeten 31 Boote, gestartet und gewertet wurden 28 Finnboote. Bei den Finn handelt es sich um eine olympische Klasse. Sie wird nur mit einem Segler gesegelt. Die Boote springen auch noch bei schwachem Wind gut an. Deshalb sind sie auch in Binnengewässern beliebt. Durch die relativ große Segelfläche wirkt sich Gewicht oder/und langer Hebel positiv aus. Es bedarf hoher Aufmerksamkeit diese Boote zu segeln, deshalb gehören auch manchmal Kenterungen zum „Tagesgeschäft“. So ging es auch einigen Seglern bei dieser Regatta. Die Boote konnten ohne Fremdhilfe aufgerichtet werden und blieben in der Wertung.

Zum sportlichen Verlauf: Nur der Samstag brachte ausreichenden Wind zwischen v.l.n.r.: 2. Rang Konstantin Mehl, 1. Rang Rainer Haacks, 3.Rang Uwe Barthel. 1-3 Beaufort (Bft). Es ging kurz nach 14:00 Uhr los und ohne Verschnaufpause wurden nacheinander 3 gewertete Wettfahrten gesegelt. Besonders die 2. Wettfahrt brachte das Feld etwas durcheinander. Der Wind wechselte in Stärke und in Teilen auch die Richtung so dass sich Verschiebungen ergaben. Die 3. Wettfahrt brachte etwas ausgeglichenere Umstände bei schwachem Wind. Da der Sonntag dann windstill blieb, war das Zwischenergebnis vom Samstag auch das Endergebnis.

Über die Preise freuten sich auf dem 3. Rang mit 16 Punkten Uwe Barthel vom Segel Club Dümmer See. Auf den 2. Rang mit 11 Punkten kam Konstantin Mehl. Vom Segelclub Rheingau und Sieger mit nur 6 Punkten wurde deutlich Rainer Haacks vom Freien Sportverein von 1898 Dortmund e.V. Segeln.

Der DSC-L freute sich, Teilnehmer aus immerhin 6 Bundesländern begrüßen zu können. Wichtiger Erfolgsfaktor auch an Land sind die eigenen Finnsegler des Clubs. In dieser Regatta waren die besten Langener Finns Oliver Knapp und Detlev Guminski auf dem 6. u. 7. Rang. Seit vielen Jahren ist es die ganze Familie Guminski, die sich bei der Werbung um Teilnehmer und Gestaltung der Regatta incl. Abendprogramm besonders verdient macht. Der Sohn David Guminski fuhr auf den 15. Rang. Dies würdigten bei der Siegerehrung die Anwesenden Teilnehmer und Gäste auch besonders.

Für viele Teilnehmer ist diese Regatta im Jahresplan bereits seit Jahren fest eingeplant.

Michael Kalis

Pressewart DSCL

 

 

27. März 2016

Der Hessische Seglerverband in ruhigen Gewässern

Im schön gelegenen Clubhaus mit Blick auf den Bibliser Riedsee kann der Präsident des Hessischen Seglerverbandes, Reinhard Fuhr, am 19. März die Delegierten der hessischen Segelvereine zum diesjährigen Hessischen Seglertag begrüßen. Ausrichter ist der Segelverein Biblis e.V., dessen Vorstand Ralf Joppich die Gäste begrüßt und seinen Verein kurz vorstellt.

Der südhessische Verein feiert dieses Jahr sein 40jähriges Jubiläum und hat derzeit etwa 250 Mitglieder, davon viele Familien mit Kindern und Jugendlichen. Auf dem Vereinsgelände, auf einer Halbinsel im Bibliser Riedsee gelegen, werden jedes Jahr die wichtigen Segelregatten für Finn Dinghy, Laser und Opti A+B ausgetragen. 2015 sogar die Internationalen Deutschen Meisterschaften im RC-Segeln der Klasse „Marblehead“.

Die Verbandsversammlung beginnt mit dem üblichen Procedere. Der Präsident Präsident Reinhard Fuhr (li.) gratuliert der frischgewählten Vizepräsidentin Finanzen, Karin Leonhardt. des HSeV, Reinhard Fuhr, begrüßt die Ehrengäste und bedankt sich beim ausrichtenden Verein. Es sind über 17 Vereine vertreten. Er freut sich, dass er auch 13 Gründungsmitglieder des gastgebenden Vereins begrüßen kann und richtet einen Dank an sie.

Die Berichte des Vorstandes geben in vielen kleinen Punkten einen guten Überblick über die im letzten Jahr geleistete Arbeit. Den Dank dafür bringt der Kassenprüfer Dr. Marco Deichmann vom Wassersportverein Bergstraße zum Ausdruck. Er bescheinigt eine exzellente Kassenführung und beantragt die Entlastung des Vorstandes. Diesem Antrag folgen die Delegierten einstimmig.

Ein wichtiger Punkt ist die geplante Anschaffung eines neuen Motorbootes, ein schöner finanzieller Brocken für einen kleinen Verband. Die vorhandenen beiden Boote haben ihren Dienst getan und sind als Begleitboote für Trainingsmaßnahmen nicht mehr im Küstenbereich einsetzbar. Doch durch Bildung von Rücklagen in den letzten Jahren und gutem Wirtschaften im letzten Jahr kann diese Anschaffung gestemmt werden, ohne den Verband in wirtschaftliche Schwierigkeiten zu bringen. Die Delegierten quittieren die gute Kassenführung auch mit einem einstimmigen Votum für den diesjährigen Etat ohne Diskussionen.

Auch Wahlen stehen wieder an. Neben einem Kassenprüfer steht das Amt des Vizepräsidenten/in Finanzen zur Wahl. Die Wahlen gehen recht ruhig über die Bühne, da die bisherige Amtsinhaberin, Karin Leonhardt, wieder kandidiert. Als neuen Kassenprüfer schlagen die Delegierten den Vorstand des gastgebenden Vereins vor. Beide werden einstimmig gewählt.

40% des HSeV-Vorstands sind Frauen und der Anteil der aktiven Seglerinnen steigt stetig. Karin Leonhardt übernimmt das Amt der Frauenbeauftragten des Hessischen Seglerverbandes von Elke Wehling.

Auch die Anpassungen in der Hessenmeisterschaftsordnung brauchen ihre Zeit. Auf dem letzten Jugendseglertag kam der Wunsch auf, die Anzahl der Regatten für die Hessenmeisterschaft für die Jüngsten- und Jugendklassen auf eine Regatta zu reduzieren. Nach einigen Diskussionen siegt das Demokratieverständnis und die Änderung wird befürwortet.

So geht ein konstruktiver Verbandstag mit interessanten Diskussionen zu Ende und viele freuen sich, die Runde im nächsten Jahr beim Wasser- und Fischereisportclub in Schotten zu einem Jubiläumsseglertag wieder zu sehen.

Günther Probst

 

 

03. Februar 2016

Ehrung auf der „BOOT“

Gleich zwei hessische Jüngstensegler haben in der Saison 2015 den Sprung in Jesper Fleischer und Paul Strohfeldt mit Dreifacholympiasieger Jochen Schümann und Joachim Hellmich vom STG. die Spitze der deutschen Optimisten-Szene geschafft. Jesper Fleischer vom Segelclub Rheingau segelte unter den mehr als 500 Teilnehmern des Opti-B-Cups (Eiermann-Cup) auf Platz 2, Paul Strohfeldt vom Wassersportverein Langen sicherte sich den dritten Platz dieser deutschen Rangliste. Dafür wurden die beiden jetzt auf der Düsseldorfer „BOOT“ geehrt. Vor der Zeremonie auf der Bühne des Segelcenters

durften die zwei Hessen, gemeinsam mit den anderen deutschen top Opti-Seglern, den Gewinnern des Opti-A-Cups, der Deutschen Meisterin, dem WM- und dem EM-Team, bei einer Regatta im Aktionsbecken der Messe ihre Bootsbeherrschung vor Publikum präsentieren. Moderiert wurde das Ganze vom dreifachen Olympiasieger Jochen Schümann und vom Chef der Sailing Team Germany Academy, Joachim Hellmich.

Marc Strohfeldt

 

03. Februar 2016

Theorie und Athletik - Lehrgang Kiel

Nun hieß es wieder „alles auf Anfang“. Die Saison 2016 stand in den Startlöchern und begann am letzten Januarwochenende mit einem Theorie und Athletik - Lehrgang im Olympiazentrum Kiel Schilksee.

Doch nicht nur für die neue Saison hieß es „alles auf Anfang“, sondern auch, sowohl für meine neue Bootsklasse, als auch für den neuen Trainer des niedersächsischen Laser Kaders. Ich werde ab der kommenden Saison die internationale Folgeklasse des Laser 4.7, den Laser Radial segeln. Dieser hat eine Segelfläche von 5.7 m² und ist eine der verbreitetesten Jugendbootklassen. Außerdem ist er im Damenbereich olympisch.

Da mein ehemaliger Trainer Uwe Kuhlmann in den Wintermonaten das Zepter an Fabian Kirchhoff übergeben hat, werden der niedersächsische Laserkader und ich ab jetzt von ihm trainiert. Einen ersten Eindruck bekamen wir nun beim Theorie und Athletik - Lehrgang in Kiel.

Es ging bereits freitags mit dem Training los. Wir trafen uns pünktlich um 12 Uhr im Haus der Athleten im Olympiazentrum Kiel Schilksee. Neben Fabian trainierte uns außerdem sein Bruder Tim, der Nationaltrainer der Laser ist. Nach dem Mittagessen und einer kurzen Begrüßung ging es schon gleich mit der ersten Sporteinheit los. Wir gingen Laufen; Und zwar acht Kilometer bei heftigem Wind und etwas Nieselregen. Da wir auf dem Hinweg mit dem Wind liefen, ging es auf dem Rückweg ziemlich an die Substanz. Doch wieder an der Sporthalle angelangt, erwartete uns gleich im Anschluss ein Krafttest, den wir ab sofort jedes halbe Jahr durchführen werden. Anschließend wurde noch ein gute Stunde Fußball gespielt, bevor wir am Abend noch einmal die Saisonplanung des ganzen Jahres besprachen.

Am nächsten Tag war nichts angesagt außer Sport; Den ganzen Tag Sport in allen Variationen. Es begann mit einer Koordinationseinheit, bei der wir in der Sporthalle zu zweit mehrere Stationen durchliefen und einen Einblick bekommen sollten, wie vielfältig man an das Thema Koordination herangehen kann. Da es draußen allerding heftig regnete, wurde die Anschlusseinheit „Strandsport“ umgewandelt, sodass wir einen Kraftzirkel im Kraftraum absolvierten.

Auch am Nachmittag ging es weiter mit Sport; Wir ließen es auch diesmal ruhig angehen und bekamen es zunächst mit dem Themenkomplex „Kräftigung/Dehnung/Mobility“ zu tun. Dabei wurde besonders auf die Dehnung Wert gelegt, was allerdings ebenfalls eine stundenfüllende Angelegenheit war. Danach ging es zum Schwimmen in das angrenzende Schwimmbad. Wir schwammen uns zunächst etwas ein und wurden dann nacheinander zur Überprüfung gerufen. Es wurden 50m Freistil und 200m Brust auf Zeit geschwommen. Danach schwammen wir uns kurz aus. Nach einer etwas längeren Entspannungspause ging es erneut in die Sporthalle. Was als „Sportspiele“ getarnt war, entpuppte sich zunächst als Crossfit - Workout. Danach spielten wir allerdings noch Brennball.

Am letzten Tag, dem Sonntag, wurde nun Theorie unterrichtet. Hierbei ging es um verschiedene Startvarianten, sowie die „Wissenschaft“ des Ausreitens. Nach dem Mittagessen stand noch eine kurze Abschlussbesprechung an. Danach ging es wieder zum Zug und nach Hause.

Felix Laukhardt; GER 207334