Hessischer
Seglerverband e.V.








































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Pressemeldungen und Berichte

Pressemeldungen und Berichte aus früheren Jahren ...hier

 

Pressemeldungen 2018

13. Oktober 2018

33 Korsare am Start zur Herbstregatta am ersten Oktoberwochenende am Langener Waldsee

Mit 36 Meldungen zur Korsar Regatta auf dem Langender Waldsee hatte das im Race Office des Dreieich Segelclub Langen (DSCL) nicht gerechnet. Angereist waren die Segler vom Schluchsee, aus Wuppertal, Paderborn, Saarbrücken, Karlsruhe, Mittelfranken und aus Niedersachsen.

Die Wettervorhersage hätte besser nicht sein können. Sonne und genügend Wind. Bei 2 bis 3 Bft in Böen konnten am Samstag zwei Wettfahrten gesegelt werden. Regattaleiter Jürgen Wiesel vom Segel Club Graben-Neudorf e.V. (SCGN) hatte das dritte Mal in Folge bei den Korsaren die Wettfahrtleitung im DSCL übernommen, und das professionell wie immer.

Sonntags frischte der Wind auf und erreichte in Böen sogar 5 Bft. Es kamen insgesamt 4 Wettfahrten in die Wertung.

Frühstarter hatten keine Chance

Hessenmeister 2018, v.l.n.r.: Gert und Kyra Keppler, Marcus Heinbücher und Benedikt Walkembach, Klaus-Dieter Lachmann, Jochen Brune und David Struve. Dank neuster Technologie aus der Golfszene konnte Jürgen Wiesel eine exakte 200 Meter lange Startlinie auslegen und gab somit Frühstarts keine Chance.

Mit 6 Punkten erreichte das Team Daniel und Christian Winkel vom Yachtclub Braunau-Simbach (YBCS) den 1. Platz, gefolgt von Tim Debatin und Lisa Debatin vom Ruder-Club Rastatt 1898 e.V. (RCR) mit einem Punkt Unterschied. Den 3. Platz belegten Rainer Pohl vom Sail-Lollipop Regatta Verein e.V. (SLRV) und Sonja Wode vom Hochschul-Segelclub Freiburg e.V. (HSCF).

Anschließend wurde durch den Präsidenten des HSeV, Klaus-Dieter Lachmann, die Ehrung der Korsar-Hessenmeister durchgeführt. Hessenmeister wurde das Team Marcus Heinbücher und Benedikt Walkembach vom Wassersportverein Langen (WSVL), auf den 2. Platz kamen Jochen Brune und David Struve vom Segelclub Inheiden e.V. (SCI) und Drittplatzierte sind Gert und Kyra Keppler vom Dreieich Segelclub Langen (DSCL).

 

 

04. Oktober 2018

Maximilian Müller gewinnt 19. Laser-Matchrace am Langener Waldsee

Kaiserwetter, Sonne und Wind, hatten 14 Segler am 29.09.18 zum 19. Laser-Matchrace, das in diesem Jahr am Langener Waldsee stattfand.

Die Veranstaltung wurde in diesem Jahr von den beiden Vereinen DSCL und WSVL ausgerichtet, da die Niddatalsperre bei Schotten in diesem Jahr wegen Teilnehmer von links hinten: Henning Schubert, Adrian Ritzheim, Stephan Daupner, Maximilian Müller, Darius Fekri, Benjamin Kratz, Arne Berdan. Von links vorne: Marc Strohfeldt, Marcus Pfeiffer, Livio Duce, Wolfgang Blankenburg. der Staumauersanierung kein Wasser hatte. Vielen Dank den beiden Vereinen, dass sie ihre Boote und ihr Gelände für diese Veranstaltung zur Verfügung stellten. Das Organisationsteam bestand in diesem Jahr aus Karin Herold und Darius Fekri vom DSCL, Marc Strohfeld vom WSV-L sowie Marcus Pfeiffer vom WFC-Schotten, der auch durch das Wettfahrtprogramm führte.

Bei leicht böigen 3-4 Windstärken konnte ein Kurs, Luvtonne mit Leegate, direkt vor den großen Steg des WSV-Langen gelegt werden. Die Segler mussten wie beim Matchrace üblich, 3 Minuten vor den Start von ihrer vorgesehenen Seite über die Startlinie eintauchen und dann versuchen, ihren Startvorteil zu erkämpfen. Die Luvtonne und Leegate mussten zwei Mal abgesegelt werden, so dass die Wettfahrtlänge etwa 10-15 Minuten betrug. Start und Ziellinie waren identisch. Gesegelt wurde nach dem Doppel-Ko-System, so dass man auch noch nach einer Niederlage Gesamtsieger werden konnte. Wer zwei Mal verliert, war dann ausgeschieden. Das Finale segelten Maximilian Müller vom SV Biblis und Stefan Daupner vom DSCL. Das Finale wurde über zwei Wettfahrtsiege entschieden, welches Maximilian Müller 2:1 gegen Stephan Daupner gewann. Maximilian ist auch der Obmann der Laser-Standardsegler in Hessen. Den dritten Platz belegte Darius Fekri vom DSCL. Das Rennen um Platz 4 gewann Adrian Ritzheim vom WSV-L vor Benjamin Kratz vom SV-Biblis. Weitere Teilnehmer waren Arne Berdan WFC-S, Wolfgang Blankenburg DSCL, Livio Duce WSV-L, Björn Janssen DSCL, Marcus Pfeiffer WFC-S, Kristopher Salzmann DSCL, Henning Schubert DSCL, Emily Strohfeldt und Marc Strohfeldt beide WSV-Langen.

Einen großen Dank auch an Robert Fuchs vom DSCL, der als Sicherungsboot und Bojenleger die Veranstaltung betreute.

Die Segler und Veranstalter waren wieder von dem Profil der Veranstaltung begeistert. Im nächsten Jahr soll das Laser-Matchrace wieder an der Niddatalsperre stattfinden. Aber die Langener Vereine wären sofort bereit, die Veranstaltung wieder bei sich auszurichten. Eventuell wird das Revier in den nächsten Jahren auch abgewechselt.

 

 

 

28. September 2018

Bergsträßer Yacht-Segler wieder erfolgreich

An die 40 Seglerinnen und Segler traten vom 16.-22.09.2018 zum dritten Rhein-Neckar-Segler- Cup auf dem Bodensee an. Eine Besonderheit in diesem Jahr war der Einsatz von sieben baugleichen Yachten vom Typ Bavaria 40 Sport (Länge 12,35 m), welche besonders für das Regattasegeln ausgestattet sind und bereits bei geringen Windgeschwindigkeiten eine gute Performanz haben. Durch die Baugleichheit waren ein direkter Vergleich der einzelnen Yachten und besonders deren Mannschaften möglich.

Der Kampf um den Zieleinlauf. Nach einigen Trainingstagen, welche einige Crews zum Üben (u. a. Spinnaker segeln) bzw. zu Abstechern nach Österreich und der Schweiz nutzten, fanden insgesamt sechs Regattaläufe über Langstrecke bzw. Kurzstrecke (up and down) statt.

Nach den sechs Läufen fand am Samstagabend bei einem gemütlichen Beisammensein die Siegerehrung statt. Den ersten Platz erreichte zum ersten Mal die Yacht der Segel- und Yachtschule Bergstraße, dicht gefolgt von einem Boot vom Weinheimer Wassersportclub (WWSC70). Den dritten Platz erkämpfte sich eine gemischte Mannschaft vom Wassersportverein Bergstraße (WSVB-L) und dem WWSC70.

Die gesamte Organisation dieser Veranstaltung lag zum dritten Mal bei der Segelsportvereinigung Rhein-Neckar e.V. (SRN). Diese Aufgabe wurde durch den SRN wieder hervorragend gelöst.

Initiator des Rhein-Neckar-Segler-Cups ist der Regio-SeeSegler-Treff (RST), welcher eine Interessengemeinschaft der Seesegler im Umkreis der Metropolregion (Rhein-Neckar) aus über elf Vereinen ist und seit über zehn Jahren das Ziel hat, die etablierten Segelvereine und den nicht vereinsgebundenen Seesegler in der Region zu vernetzen und einen regelmäßigen Austausch über Aktivitäten mit dem Schwerpunkt Hochseesegeln zu erreichen, spezifische Interessen zu bündeln und entsprechende Veranstaltungen zu koordinieren.

Im nächsten Jahr findet der RNSC 2019 zum ersten Mal auf der Ostsee statt. Die Planungen hierzu laufen gerade an. Es werden unter Vorbehalt zwei Bundesländer (Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern) und bis zu sechs Häfen gemeinsam besucht, drei Langfahrten sowie einige Kurzfahrten durchgeführt. Für Interessenten, welche gerne an dem RNSC 2019 teilnehmen möchten steht Detlev Fröhlich (detlev.froehlich@web.de) gerne zur Verfügung.

Detlev Fröhlich

 

 

27. September 2018

Wind satt zur Mainuferfest-Regatta

Pünktlich zum Mainuferfest des Segelclubs hielt der Herbst Einzug in Hochheim. Des einen Leid ist des anderen Freud: Für die Segler auf dem Main kamen die Vorläufer der ersten Herbststürme gerade recht. Bei der Stadtmeisterschaft im Segeln, die am 22./23. September am Hochheimer Mainufer ausgerichtet wurde, konnten dadurch in rasantem Tempo bereits am Samstag alle drei benötigten v.l.n.r.: Karlo Schmiedel (HSeV), Bürgermeister Dirk Westedt, Weinprinzessin Hannah, Stadtmeister Thorsten Andersen (SCHo), Weinkönigin Dorthea I., Weinprinzessin Anna Wettläufe gefahren werden. Windstärken von 5-6 Beaufort forderten den Teilnehmern sowohl seglerisches Können als auch teilweise starke Nerven ab. Dass bei diesen Bedingungen auch die eine oder andere Wasserung nicht ausblieb, tat der Stimmung dabei keinen Abbruch. Die Sicherungsboote des Clubs und der DLRG waren stets zur Stelle und sorgten dafür, dass alle Crews am Ende wieder vollzählig das sichere Ufer erreichten.

Die Vereinsregatta, an der auch auswärtige Teilnehmer mitsegeln dürfen, zählt Mit 29 Booten traten die Segler auf dem Main zur Stadtmeisterschaft an. gleichzeitig als Ranglistenlauf für die Bootsklassen Conger und Microcupper sowie als 2. Lauf der Hessenmeisterschaft im Conger-Segeln. Dadurch gab es am Sonntag für die Hochheimer Weinmajestäten Dorothea I., Anna und Hannah gleich mehrere Erstplatzierte zu ehren: Den Wanderpokal des Stadtmeisters im Segeln, der nach Yardstick-Wertung über alle Bootsklassen ermittelt wurde, durften sie an Thorsten Andersen im Laser überreichen. Platz 2 belegten Bernd und Matthias Trost, Platz 3 mit Johannes Damerau und Jens Hornung vielversprechender Nachwuchs aus der Segeljugend. Zum Hessenmeister im Conger-Segeln 2018 wurden der älteste aktive Segler aus Hochheim, Eberhard Schiller, und Valentin Petters gekürt, gefolgt von Thomas Hartmann mit Christiane Glöckle (beide SCHo) und Alexander Stahl (SCWW) und Ruth Hohl (SCHo). Hierfür war eigens Karlo Schmiedel als Vertreter des Hessischen Seglerverbandes angereist, um die Medaillen persönlich zu überreichen. In der Rangliste der Conger siegten Bernd und Matthias Trost (SCHo), der Klassenregatta-Sieg der Microcupper ging an Francis Marx, Jan Rossak und Björn Brenscheidt vom Segel-Klub Minden. Bei den Kindern sicherte sich Julius Glöckle den ersten Platz bei den Optis, gefolgt von Sina Sturm und Emmi Glöckle. Auch Bürgermeister Dirk Westedt begrüßte die Gäste im Festzelt und beglückwünschte die Gewinner. Die Sieger durften sich über eine Flasche Wein freuen, die von Hochheimer Weingütern als Sachpreise zur Verfügung gestellt worden waren.

Umrahmt wurde die Segelregatta bereits im dritten Jahr vom zweitägigen Mainuferfest des Segelclubs. Am Samstag fanden trotz des kühlen und wechselhaften Wetters zahlreiche Besucher und Interessenten den Weg aufs Clubgelände am Main, um der Regatta zuzuschauen, sich über die Segelausbildung zu informieren oder ihr Glück am Glücksrad zu versuchen. Am Nachmittag wurde im Festzelt erstmals Livemusik gespielt: Erik Sander alias „Der Binnensegler“, Liedermacher aus Kehl am Rhein, gab auf der Gitarre humorvolle Songs rund ums Segeln zum Besten. Abends sorgte dann DJ Tom für Partystimmung im Festzelt. Dazu gab es frische Waffeln, Fleisch vom Grill, Pils vom Fass und selbstgemixte Cocktails.

Auch am Sonntag ging das Fest weiter, allerdings konnte aufgrund der Wetterlage keine weitere Wettfahrt gesegelt werden. Das angekündigte Sturmtief veranlasste die Veranstalter schließlich auch dazu, das geplante Schnuppersegeln zum Tag der offenen Tür zu verschieben. Der Stimmung der Segler und Gäste beim Mainuferfest tat das jedoch Wetter keinen Abbruch, und für die Siegerehrung bot das Festzelt neben dem angemessenen Rahmen auch den nötigen Wetterschutz. Zum Schluss zog Dorothea I. noch das Glückslos bei der Verlosung einer Planwagenfahrt im Wert von 150 EUR, gestiftet vom Weingut Preis.

Vanessa Jung

 

 

24. September 2018

Offenes HSeV Training der Optimisten und Laser beim WSV-Langen

Dreizehn Optimisten-, zehn Laser 4,7 und drei Laser-Radial kamen zum offenen Training am 22.09.18 zum gastgebenden Verein, dem WSV-Langen, an den Langener Waldsee.

Das Training wurde von Thomas Laukhardt und Emely Strohfeld für die Laser, sowie Annka Dübbers und Marcus Pfeiffer für die Optimisten geleitet. Das Trainerteam wurde noch von Yannik Schröder als Trainerassistent unterstützt. Die Teilnehmer kamen von den Vereinen: Dreieich Segelclub Langen, Frankfurter Yacht Club, Friedrichsdorfer Yachtclub, Segelclub Niedermoos, Segelclub Rheingau, Segelclub Undine Offenbach, Wassersportverein Langen und Wassersportverein Schierstein.

Gruppenbild der Teilnehmer und Trainer. Pünktlich um 10:00 Uhr begrüßte Marcus Pfeiffer (stellvertretender Landesjugendobmann HSeV) die Teilnehmer, Eltern und Trainer. Nach einer kurzen theoretischen Einleitung in den einzelnen Gruppen, in denen die Trainingsziele des Tages besprochen wurden, konnte bei sehr schönen Wind- und Wetterverhältnissen das praktische Training begonnen werden

Um 12:30 Uhr gab es eine Mittagspause. Der WSV-Langen verpflegte die Segler mit Würstchen und Salate sowie einen tollen Kuchenbüffet. Nach der Mittagspause ging es wieder auf das Wasser. Über den ganzen See verteilt trainierten die Trainingsgruppen auf verschiedenen Bahnen. Das Training endete mit einer Abschlussregatta. Um 17:00 Uhr traf man sich noch zu einer Nachbesprechung und einem gemeinsamen Gruppenbild.

Der HSeV bedankt sich noch einmal beim WSV-Langen für die tolle Gastfreundschaft und dass das Gelände und Clubhaus sowie die Motorboote des Vereins genutzt werden konnte.

Auch der DSCL-Langen stellte dem HSeV ein Motorboot für das Training zur Verfügung.

Die Teilnehmer gaben ein sehr positives Feedback und baten darum, dass so ein Training auch im nächsten Jahr wieder stattfindet. Der Wunsch der Teilnehmer war, solche offenen Trainings zwei Mal im Jahr stattfinden zu lassen. Der Wunsch wird gern an den Vorstand adressiert.

Marcus Pfeiffer, Stellv. Landesjugendobmann HSeV

 

 

24. September 2018

Klassische Schwertzugvögel (SZV) und innovative Aero vereint in einer Regatta

Mit einer versetzten Startzeit von wenigen Minuten starteten am Langener Dichtes Gedränge an der Leetonne. Waldsee am 15.9.2018 um 14 Uhr sieben Zweimannteams in der Schwertzugvogeljolle und 14 Einhandsegler im Aero. Veranstalter dieser Wochenendregatta war der Dreieich-Segelclub Langen (DSCL).

Bei 2 bis 3 Bft in Böen konnten am Samstag vier Wettfahrten gesegelt werden, wobei wegen mehrmaligem Verlegen der Regattatonnen die Seglerinnen und Segler knapp fünf Stunden auf dem Wasser waren. Die schwierigen Windverhältnisse wurden souverän von Regattaleiter Gert Keppler vom DSCL und seinem Team gelöst.

Sieger im SZV, v.l.n.r.: 2. und 3. Platz Jörg und Elke Lautenschläger vom DSCL, Sportwartin Karin Herold, 1. Platz Marcus und Daniel Pfeiffer vom WFC-Schotten und 3. Platz Rüdiger und Nathalie Ammann vom WFC-Schotten. Die Kombiregatta hat sich als echter Hingucker erwiesen und ist mit großer Begeisterung im zweiten Jahr gestartet. Der klassische Schwertzugvogel macht dem schnellen und wendigen Aero mit gänzlich anderer Konstruktion keine Konkurrenz und so segeln beide Klassen friedlich nebeneinander.

Am Sonntag warteten die Seglerinnen und Segler auf dem Wasser ab 11 Uhr vergeblich auf den Start, bis dann die Regattaleitung nach einer Stunde die Regatta ohne weitere Wettfahrt abschloss. Es kamen nur die 4 Wettfahrten vom Samstag mit einer Streichung in die Wertung.

SZV-Segler vom WFC-Schotten vorne weg

Bei den Schwertzugvögeln gewannen den 1. Platz Marcus Pfeiffer und Daniel Pfeiffer vom WFC-Schotten, gefolgt von Rüdiger Ammann und Nathalie Ammann auch vom WFC-Schotten und den 3. Platz machten Jörg und Elke Lautenschläger vom DSCL.

Marcus Walter natürlich wieder Erster

Mit 4 Punkten war Marcus Walter vom DSCL Erster der Gesamtwertung bei den Aeros, gefolgt mit jeweils 7 Punkten von Juliane Bartel vom Segler-Club Dümmer und Darius Fekri vom DSCL. Um die Regatta im nächsten Jahr in der Konstellation stattfinden lassen zu können, müssen mindestens wieder sieben Schwertzugvogelteams gemeldet sein. Der DSCL hofft auf großes Interesse.

Sylwia D. Malkrab-Kip

 

 

24. September 2018

Laser-Regatta 2018 am Langener Waldsee mit vielen Überraschungen

Bei der zweiten Regatta der Laser zur Hessenmeisterschaft am 8.9./9.9.-Wochenende im Dreieich Segelclub Langen (DSCL) gelang es mit 5 bis 7,5 Kn in Böen 4 Wettfahrten zu segeln. 15 Segler der Standardklasse waren am Start, um den sehr beliebten Up-and-Down-Kurs bei wechselnden Windrichtungen aus Südwest/Nordwest zu meistern. Manche Überraschung brachte der anstrengende Wind mit sich, so dass der Regattaleiter Robert Heinbüchner vom WSVL und Heinz Wendel die Bojen drei Mal verlegen lassen mussten.

Glück und Können erwies bei der dritten Wettfahrt ein Segler, der sich unter den drei fehlgestarteten Booten sofort befreit hatte und dadurch als Zweiter die Starttonnen wieder passierte.

v.l.n.r. 2. Platz ging an Darius Fekri Dreieich Segelclub Langen (DSCL),1. Platz Felix Laukhardt vom Segelclub Undine (SCU), 3. Platz Carl Ferdinand Hermann vom Segelclub Undine (SCU Der spätsommerliche Sonntag brachte viel Sonne. Um 11 Uhr zeigten sich Spuren von Wind aus Südost. Nicht alle Laser waren am Start. Die, die auf dem Wasser waren, brauchten viel Geduld. Die Regattaleitung schoss nach knapp 2 Stunden die Wettfahrt ab, so kamen nur die 4 Wettfahren vom Samstag mit Streichung in die Wertung.

Den 1. Platz gewann Felix Laukhardt vom Segelclub Undine (SCU), der 2. Platz ging an Darius Fekri vom Dreieich Segelclub Langen (DSCL), er war auch wieder Pate der Regatta und verantwortete zusammen mit Sportwartin Karin Herold die Organisation. Den 3. Platz machte Carl Ferdinand Hermann vom Segelclub Undine (SCU). Dank geht an die vielen Helfer in der Küche und auf dem Wasser. Bei den anstrengenden Windverhältnissen war das Team in den Motorbooten mit der Tonnenverlegung gut beschäftigt. Regattaleiter Wendel nannte Robert „the best man of the Motorboot“.

Bei der Wertung der Hessenmeisterschaft im Laser 2018 belegt Felix Laukhardt Platz 1., gefolgt von Benjamin Kratz und Maximilian Müller, beide vom SV Biblis.

Sylwia D. Malkrab-Kip

 

 

16. Augugst 2018

Beste Segelbedingungen auf dem Main

Bei besten Segelbedingungen, Westwind und nicht ganz so knalliger Sonne, Bei den Jollen siegten Maximilian und Rüdiger Behrens vom ORV. konnten Offenbachs Segler und Seglerinnen ihren Besten aussegeln. Da fünf Boote in der Laserklasse starteten, konnte Johannes Gregor als Wettfahrtleiter diese in einer eigenen Wertung zusammenfassen. In keiner der drei Wettfahrten konnte der Vater den Sohn schlagen und so ging hier der Titel an Felix Laukhardt, vom Segelclub Undine, vor seinem Vater und Landestrainer Hessen, Thomas Laukhardt. Bei den Jollen, hatte Maximilian Behrens, der im Moment 4. der Deutschland U17 Rangliste im Laser Radial ist, die Vater / Sohn Challange anders gelöst. Gemeinsam gingen sie im uralt 420er an den Start und fuhren den Titel für den ORV 1874 Segeln ein. Die offenen Kielboote, die mit den Yachten starteten und bisher immer in diesem ungleichen Duell die Nase vorn hatten, mussten sich gleich zwei Yachten des ORV 1874 geschlagen geben. Den Titel gewann Sandra Bahr mit Vorschoter Ekkehard Grimm vor Denis Przibilla und Norbert Przibilla.

Mit 22 Booten am Start und Wind, zumindest am Samstag, für drei Wettfahrten konnte die Wettfahrtleitung, Johannes Gregor und Uli Hergenhahn mehr als zufrieden sein. Bei recht böigem Wind, gab es zahlreiche Kenterungen und einen Zusammenstoß zweier Boote, aber die Fairness und sportliche Freude am Segelsport waren großartig. Sonntags schien dann nur die Sonne und der laue Wind reichte für keine weitere Wettfahrt, so konnte schon um 13 Uhr die Siegerehrung stattfinden und die Segler zum gemütlichen Teil der Veranstaltung übergehen.

Matthias Sator, ORV 1874

 

 

09. August 2018

Junge Kapitäne trotzen der Hitze

Vom 28.07.-03.08.2018 waren 40 jugendliche Seglerinnen und Segler aus hessischen und bayerischen DSV – Vereinen, unter ihnen 8 Kinder von der Zeltlager. Trainingsgemeinschaft des SCI und des Friedrichsdorfer Yachtclub, zu Gast auf dem Vereinsgelände des Segelclubs am Inheidener See.

Alle Kinder trainierten im Optimisten, dem Jüngstenboot des DSV, welche teilweise vom SCI zur Verfügung gestellt wurden.

Bemerkenswert war, dass diesmal sehr viel junge Kinder unter den Teilnehmern waren.

Betreut wurden diese in 3 Gruppen, entsprechend ihrer Vorkenntnisse, von sechs Helfern des SCI und des SSC Kahl sowie zwei Trainerassistenten. Alle Betreuer machen dies schon seit einigen Jahren, und einige, die aus dem Opti ausgestiegen sind, geben heute ihre Kenntnisse an die jüngeren Segler weiter. Dies hat sich in den letzten Jahren als sehr erfolgreich erwiesen

Für das leibliche Wohl bei den doch hochsommerlichen Temperaturen sorgten Gruppenfoto der Teilnehmer. Karin Höhle und Sabine Blumenthal vom SCI.

Leider waren die ersten Nächte in den Zelten noch ungewohnt, wobei die Nächte einfach die Zelte nicht auskühlte.

In der Woche stellte sich eine Hochdrucklage ein, die an karibisches Flair erinnerten. Bei Sonne satt (40Grad) war es teilweise nicht möglich die Kinder aufs Wasser zu schicken. Die Gefahr einer Überhitzung war zu groß

Ausreichende Kentermanöver und Baden im See kamen nicht zu kurz und sorgten für angenehme Erfrischung. Insgesamt 700 Ltr. Wasser und Apfelschorle mussten den Durst stillen.

Auch der theoretische Teil des Segels, einige Kinder wollten ihren Jüngsten-Segelschein absolvieren, kam nicht zu kurz.

Damit auch nach dem Segeln am Abend keine Langeweile aufkam, veranstalteten die Betreuer eine Rallye um den See mit kniffligen Aufgaben, Stockbrotbacken, Lagerfeuer mit Musik, Disco und eine Nachtwanderung.

Am letzten Tag musste die angesetzte Abschlussregatta wegen Windstille und intensiver Sonneneinstrahlung abgesagt werden.

Alle Teilnehmer wurden vom SCI Sportwart Jochen Brune und Wibke Koska, der SCI Jugendobfrau, die beide das Camp leiteten, gegen Mittag mit einem Erinnerungsgeschenk verabschiedet. Zwölf Kinder bestanden die Prüfung zum Erhalt des Jüngsten-Segelschein.

Der Vorsitzende des SCI Klaus-D. Lachmann bedankte sich bei allen Helfern für ihren ehrenamtlichen Einsatz, den Eltern für ihr Vertrauen in den SCI und wies darauf hin, dass im nächsten Jahr, Ende Juli wieder eine Jugend-Segelfreizeit beim SSC Kahl stattfindet.

Klaus – D. Lachmann 1. Vors. SCI Bilder: Bernd Göttmann

 

 

04. August 2018

Die Bergstraße hat 54 neue kleine Kapitäne

Auch dieses Jahr veranstaltete der Wassersportverein Bergstraße auf dem Heppenheimer Bruchsee wieder seinen Segelkurs für Kinder in den Sommerferien, die traditionelle Optiwoche. Da der hessische Verein an der Grenze zu Baden-Württemberg liegt und der Zuspruch aus beiden Bundesländern groß ist, werden die zeitlich stark versetzten Ferientermine Auch das gehört dazu: Knoten üben. beider Länder zum Problem. Daher wurden kurzerhand drei Optiwochen angesetzt, zwei zum hessischen Ferienbeginn und eine zum Ferienende, das sich mit BW überlappt. Nachträglich kamen aus BW noch weitere Kinder hinzu, so dass für sie eine zusätzliche Woche angesetzt wurde, als die hessischen Kinder bereits wieder die Schulbank drücken mussten. Insgesamt 54 Kinder im Alter zwischen 8 und 12 Jahren konnten so das Segeln im Optimist lernen, der weltweit verbreiteten Segeljolle für Kinder. In der ersten Woche tummelten sich in der Gruppe auch viele Fortgeschrittene aus dem letzten Jahr. Geleitet wurde der Kurs von Jugendwartin Ursula Sigmund, unterstützt von Tim Kellner, Andreas Adler und Anna Rathai.

Der Sommer 2018 wird wohl in die Geschichte eingehen, den kleinen Seglern war es allerdings in allen Wochen zu heiß. Nur in der zweiten Woche zogen einige Gewitter durch, die etwas Abkühlung brachten. Bei einem mussten die Optikinder das Gelernte schnell in die Tat umsetzen, 5 von den 7 Optis, die gerade auf dem Wasser waren, kenterten. Der Wind war sonst aber optimal und die Temperaturen verführten oft dazu, dass eine Schwimmrunde mit Surfbrettern eingelegt wurde.

Das Konzept lief nach bewährtem Rezept. In mehreren Gruppen übten die Kinder im Bootshaus an Opti-Dummies die ersten Manöver, also Wende und Halse, die Segelführung bei den verschiedenen Kursen zum Wind und Anlegen und Ablegen. Besonders das Steuern mit dem Pinnenausleger wurde geübt, eine wichtige Voraussetzung für den Einsatz auf dem Wasser. Selbstverständlich gab es auch Theorie und die seemännischen Knoten wurden geübt, ohne die auch der kleine Optimist nicht vernünftig aufgetakelt werden kann. In den Pausen wurden Spiele gemacht oder der nahe Spielplatz genutzt. Für das Mittagessen sorgten wie jedes Jahr freiwillige Helfer.

Bereits am zweiten Tag ging es für die Einsteiger aufs Wasser. Zuerst vorsichtig zu zweit mit gerefften Segeln, um die Reaktionen des Bootes und die Wirkung des Ruders kennenzulernen. Dann wurde es ernst, jeder durfte alleine segeln und das Gelernte in die Tat umsetzen, sobald der Wind dies zuließ. Die Jugendwartin half dabei nach, indem sie „Optiball“ spielen ließ. Hierbei kam es darauf an, einen Ball von Boot zu Boot zu werfen, ohne ihn lange zu behalten. Oder sie ließ kleine Bälle auf dem See verteilen und die Kinder mussten sie mit den Booten als Wettbewerb einsammeln. Eine wichtige Übung ist die Kenterübung. Diese – absichtlichen – Kenterungen waren immer ein Hauptspaß und motivierten die Kinder, immer wieder zwischen den verschiedenen Booten hin und her zu schwimmen.

Für die Spaziergänger rund um den Bruchsee sind der Anblick der kleinen Boote und die Manöver immer wieder eine schöne Abwechslung.

Günther Probst

 

 

01. August 2018

Segelspaß mit Prüfung und Eukalyptusbonbon

Seit mehr als 30 Jahren führt der Segelclub Westerwald in den Sommerferien eine einwöchige Segelfreizeit für Kinder an der Krombachtalsperre durch, so auch in diesem Jahr vom 14.-21. Juli. Seit einigen Jahren ist dieses Angebot auch für (noch) nicht vereinsgebundene Kinder geöffnet, die den Spaß am Segeln in der Gemeinschaft entdecken wollen.

Der Andrang auf dieses Angebot war wieder sehr groß, so dass die Geschafft, Auswassern bei Abendlicht. ursprüngliche Begrenzung auf 25 nicht eingehalten werden konnte, sondern schließlich 35 Kinder zwischen 7 und 16 Jahren teilnahmen. „Dies haben wir uns nur zugetraut, weil wir uns auf ein eingespieltes Team von ca. 15 ehrenamtlichen Helfern verlassen können, die die Betreuung an Land und auf dem Wasser sowie die Rundumversorgung vom Essen bis zum Pflaster sicherstellen,“ betont der hauptverantwortliche Organisator Bernhard Müller. „Und weil wir immer wieder tolle Kinder haben, die hoch motiviert sind und prima miteinander umgehen.“

Sie wurden eine Woche lang in die Grundlagen des Segelns wie Bootsbeherrschung, Manöver, Knoten, Vorfahrtsregeln, Kenterübung und dergleichen eingeführt und hatten ausgiebig Gelegenheit, das neu Erlernte auf dem Wasser praktisch umzusetzen.

Dafür stand eine breite Palette von Booten des SCWw, angefangen von den Optimisten (Optis) über Teenies, Open-BiC, 420er, 470er, Laser, Laser Bahia und Hobie-Kat zur Verfügung.

Am Ende der Woche wurden dann wie in Vorjahren die Jüngsten-Segelscheine sowie Jugendsegelscheine abgenommen und zum Abschluss feierlich überreicht. „0 Prozent Durchfallquote diesmal“, konnte Bernhard Müller stolz verkünden.

Neben diesem sportlichen Kern gab es zahlreiche Aktivitäten wie Nachtlaternenfahrt, Paddelregatta, Lagerfeuer mit Marshmallows, Frühsport, Singen und natürlich ausgiebig Gelegenheit zum Schwimmen bei karibischen Wetterbedingungen.

Nicht fehlen durfte – standortgetreu- das Westerwaldlied, das fast täglich in großer Runde unter Einbeziehung der älteren Clubmitglieder geschmettert wurde. Auch wenn diesmal der Wind im Westerwald keineswegs kalt pfiff, sondern meistens eher heiß säuselte und somit die Eukalyptusbonbons – Einschub im Westerwald-Lied – nicht zum Einsatz kamen.

Das Kernteam, neben Bernhard Müller Claudia und Frank Krebs sowie Jugendwart Tobias Reintges und sein Bruder Marius, hat für das nächste Jahr schon eine Fortsetzung angekündigt.

Peter Rill

 

 

20. Juli 2018

Felix Laukhardt bester Deutscher bei der WM der Laser Radial Mens

Im Rahmen der Kieler Woche, einer der größten Segelregatten weltweit, wurden Ende Juni dieses Jahres auch die ‚2018 ILCA Laser Radial Men’s World Championship‘, die Weltmeisterschaft der Männer in der Segelbootklasse Laser Radial ausgetragen. Mit von der Partie war der Fechenheimer Felix Laukhardt, der für den Offenbacher Segelclub SC-Undine e.V. startet.

Gleich am ersten Wettfahrttag wurden die Wettfahrten abgebrochen, um die Felix Laukhardt freut sich. Segler, die weit außen auf der freien Ostsee Ihre Rennen austrugen, vor dem aufkommenden Gewitter in Sicherheit zu bringen. Bei heftigem Wind mit 6-7 Beaufort (39-61 km/h) wurden auch in den nächsten Tagen die Wettfahrten ausgetragen. Um Segler und Material zu schonen wurden die verschiedenen Bootsklassen gezielt etwa jeweils eineinhalb Stunde vor Wettfahrtbeginn aufs Wasser geschickt, um pünktlich zum Start auf der Regattabahn anzukommen. Extremwinde und Gewitterzellen wurden mit großem Geschick und Beratung durch den anwesenden Wetterspezialisten ausgespart. So kam es, dass die ersten Segler bereits morgens um 8 Uhr ihre Boote aufs Wasser schoben, während die letzten abends um kurz vor 22 Uhr wieder an Land kamen.

Sechs harte Regattatage mit jeweils mindestens 2 Wettfahrten (an zwei Tagen mussten jeweils drei Wettfahrten gesegelt werden, um den Ausfall des ersten Tages auszugleichen) und bis zu sieben Stunden auf dem Wasser war bei den vorherrschenden Bedingungen eine Herausforderung für jeden Segler. Der vergleichsweise leichte aber durchtrainierte Fechenheimer Felix Laukhardt konnte sich nach dem dritten Wettfahrttag als zweitbester Deutsche in der ersten Hälfte platzieren und damit für das Goldfleet qualifizieren. An den letzten drei Wettfahrttagen konnte er sich noch einmal steigern, sodass er letztlich als bester Deutscher Rang 38 belegte.

Mit diesem Ergebnis konnte Felix Laukhardt bei seiner vierten Weltmeisterschafts-Teilnahme nach 2015 und 2016 zum dritten Mal den Event als bester deutscher Teilnehmer beschließen.

Doris Laukhardt

 

 

12. Juli 2018

7. Platz bei der Deutschen Meisterschaft 2018 der Kielzugvögel am Steinhuder Meer für das hessische Team

Vom 26.6. bis 30.6. 2018 richtete die SV Grossenheidorn die hochrangige Von links: Herbert Hofmann (Vorschoter), rechts Karl-Heinz Koch (Steuermann). Deutsche Meisterschaft aus und hat, mit Unterstützung durch den Schaumburg-Lippischen Seglerverein, der wegen des niedrigen Wasserstandes die Liegeplätze zur Verfügung gestellt hatte, eine sehr gute Serie auf dem Steinhuder Meer. Der erfahrene Regattaleiter, Ralf Tietje, hat den Teilnehmern mit seiner großen Mannschaft eine sehr gute Regatta beschert. Insgesamt wurden alle acht ausgeschriebenen Wettfahrten bei Windstärken zwischen 3 und 5 Beaufort gesegelt. Das hatten wir wirklich selten, dass bei Sonnenschein und gutem Wind die komplette Serie gesegelt werden konnte. Die Wettfahrten waren allesamt interessant, da selbst bei relativ gleichmäßigem Wind, und doch mit 20 Grad Drehern, immer Bewegung in den Positionen im Feld waren. Letztlich hat es sich für uns ausgezahlt immer unter den ersten zehn gewesen zu sein. Selbst in der letzten Wettfahrt (Platz 6) konnten wir uns im Gesamtergebnis noch um einen Platz nach vorne verholen.

Alles in allem war es eine großartige Gesamtveranstaltung und bestens organisiert.

Herbert Hofmann, Segelclub Edersee

 

 

11. Juli 2018

Der HSeV freut sich über die Qualifikation zur IDJüM

Schon lange konnte der Hessische Seglerverband nicht mehr so viele Segler Das hessische Team bei der Qualifikation in Kiel. V. li. n. re.: Leonard v. Holtum, Theo Gnass, Paul Strohfeldt, Leon Dörflinger, Konstantin v. Holtum, Jesper Fleischer, Reinhard Linke auf eine Deutsche Jüngstenmeisterschaft senden. Insgesamt 6 Segler vertreten den roten Löwen vom 21. - 28.07.2018 am Gardasee. „Ein tolles Ergebnis und ein tolles Team“, freut sich Landesjugendobmann und Trainer Reinhard Linke. Vor der IDJüM findet ab 15.07.2018 das Vorbereitungstraining in Torbole statt und die Hessen wollen auch noch beim Teamrace zeigen, was sie können.

Reinhard Linke, HSeV

 

 

11. Juni 2018

Der Aquila-Cup 2018 geht an Michael Bonnet

Wieder ein hochsommerlich heißes Wochenende in Hochheim, und wieder eine Die ersten drei Plätze beim Aquila-Cup: Platz 3 für Siegfried Schoch und Giovanny Ospina (nicht auf dem Bild), Platz 1 Michael Bonnet und Rolf Christian, Platz 2 Dirk Gärtner und Marcel Lauer (alle vom Segelclub Hochheim). Herausforderung für die Segler auf dem Main: Beim diesjährigen Aquila-Cup galt es, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein und die Windfelder auf dem Wasser für sich zu nutzen, um der Konkurrenz davonzufahren. Dass das auch bei wenig Wind möglich ist, stellten die Besatzungen der zwölf Aquila-Segelboote bei ihrer Ranglistenregatta einmal mehr unter Beweis. Auch wenn das Wetter während der zweitägigen Veranstaltung eher zum Baden als zum Segeln einlud, konnte am Samstag eine entscheidende Wettfahrt gefahren werden. Daraus gingen die Hochheimer Michael Bonnet und Rolf Christian als Sieger hervor. Platz 2 ging an Marcel Lauer und Dirk Gärtner, gefolgt von Siegfried Schoch und Giovanny Ospina auf dem dritten Platz. Die Regatta in Hochheim ist die zweite von drei Ranglistenregatten, die die Aquila-Bootsklasse veranstaltet. Neben den neun Hochheimer Booten waren auch drei auswärtige Bootsbesatzungen aus dem befreundeten Gießener Segelclub SCG 84 angereist.

Vanessa Jung

 

 

08. Juni 2018

Brad Gibson erneut siegreich

Brad Gibson wird erneut Weltmeister in den Klassen Ten Rater (2016,2018) und Der alte und neue Weltmeister der Marblehead auf dem Treppchen: Brad Gibson GBR vor Christophe Boisnault FRA und Peter Stollery GBR. Marblehead (2012,2014,2016,2018). Die Silbermedaille ging an Christophe Boisnault Frankreich, er hat bereits 1988 vor 30 Jahren an der WM in Berlin teilgenommen und damals den 12. Platz erreicht, und Bronze ging an Peter Stollery der ebenfalls bereits 1988 in Berlin teilgenommen hatte. Es waren spannende Wettbewerbe die beim SV Biblis am Riedsee bei brütender Hitze und teils nur leichten Winden ausgetragen wurden. Die Ergebnisse wurden in Gesamt 87 Läufen ausgesegelt.

Ten Rater Weltmeisterschaft 24.05 – 26.05.2018

Nachdem die ganze Woche bester Wind war, begann die Weltmeisterschaft Die Preisverleihung der Klasse 10Rater. V.li. Christophe Boisnault FRA, Brad Gibson GBR und Matteo Longhi ITA. zunächst mit 3 Stunden warten, ohne Wind. Gegen 13:00 Uhr kam eine stete Brise auf und die Rennen konnten gestartet werden. Zügig wurden nun in drei Gruppen insgesamt 9 Wettfahrten durchgeführt. Nach den drei Durchgängen lagen an der Spitze Brad Gibson GBR mit 4 Punkten, Matteo Longhi ITA mit 7 Punkten und Christophe Boisnault FRA mit 10 Punkten eng zusammen. Den abendlichen Abschluss bildete das sogenannte international Dinner bei dem von den Teilnehmern mitgebrachte Spezialitäten aus 16 verschiedenen Ländern verzehrt wurden.

25.05.2018 am frühen Morgen lag der Riedsee in dichtem Nebel. Der Nebel Der Vorstand des SVB und der Bürgermeister von Biblis überreichten die Preise (v.l.n.r. Nigel Winkley, Birgit Hebling, Ralf Kratz, Edgar Jahr, Bürgermeister von Biblis Felix Kusicka und Hennig Faas) wurde gegen 10 Uhr von einer leichten Brise vertrieben und so konnte der vierte und fünfte Durchgang rasch durchgeführt werden. Nachmittags mussten die Segler erneut einige Stunden in brütender Hitze ausharren bevor ab 16 Uhr wieder ein steter Nordwind einsetzte. Die Wettfahrten wurden nun bis 19 Uhr verlängert und so konnten weitere 6 Läufe durchgeführt werden. Nach dann 7 Durchgängen hatte Brad Gibson GBR mit 5 Punkten weiter die Führung aber Matteo Longhi ITA und Christoph Boisnault FRA lagen nun mit 11 Punkten gleich auf. Zum Abschluss gab es dann noch die berühmte Paella des SV Biblis.

26.05.2018 entgegen aller Vorhersagen war auch am dritten Tag der Weltmeisterschaft nur wenig Wind zum Segeln vorhanden. Dennoch gelang es Wettfahrtleiter Pierre Gonnet gemeinsam mit Jürgen Eiermann noch einmal 6 Wettfahrten unter besten Bedingungen durchzuführen. Am Endergebnis konnte das nicht mehr viel ändern, und so heißt der neue und bisherige Weltmeister Brad Gibson GBR mit 12 Punkten vor Christoph Boisnault FRA mit 20 und Matteo Longhi ITA mit 22 Punkten.

Marblehead Weltmeisterschaft 28.05 – 01.06.2018

Der erste Tag begann mit einer leichten Brise aus Nord Ost und so konnten Modellboote der Marbleheadklasse auf dem Riedsee in Biblis. bereits an diesem Tag drei Durchgänge also 15 Wettfahrten durchgeführt werden. Am Ende des Tages und vor dem „International Dinner“, bei dem alle Segler Spezialitäten aus ihren Ländern präsentieren, führte Christoph Boisnault FRA mit 3 Punkten vor Brad Gibson GBR mit 8 Punkten und Ellio Cavallio ITA mit 12 Punkten.

29.05.2018 der Wind kam stetig mit einer Briese aus Nord und so konnten an diesem Tag 4 Durchgänge ausgesegelt werden. Nach nun 7 vollständigen Durchgängen lag Christoph Boisnault mit 8 Punkten vor Brad Gibson mit 10 Punkten und Peter Stollery mit 19 Punkten.

30.05.2018 an diesem Tag machte der Wind eine Pause und die Segler mussten im Schatten ausharren bis am Nachmittag endlich eine stete Brise aus Ost aufkommen wollte. Dann wurden allerdings noch zwei ganze Durchgänge ausgesegelt und der dritte Durchgang angefangen. Nach nun 9 Durchgängen lagen Christoph Boisnault und Brad Gibson nahezu gleichauf mit 2 Punkten unterschied und hatten sich mit dem drittplatzierten Peter Stollery bereits um über 10 Punkte vom Rest des Feldes abgesetzt.

31.05.2018 erneut wollte der Wind an diesem Tag nicht so recht einsetzen und so wurden die Läufe im Wesentlichen zwischen 17:00 Uhr und 20:00 Uhr durchgeführt. Die Zeit wurde jedoch sinnvoll genutzt und so wurde am Morgen ein Meeting der International Marblehead Klasse mit allen anwesenden 76 Seglern durchgeführt. Dabei wurden neben der Entwicklung der Klasse auch die Bewerbungen für die Weltmeisterschaft 2020 – England oder Italien besprochen.

01.06.2018 am letzten Tag der WM begrüßte der Riedsee die Teilnehmer noch einmal mit einer schönen Briese aus Süd und so konnten die letzten Wettfahrten zügig begonnen werden. Brad Gibson war aber nicht mehr zu schlagen und gewann souverän die Durchgänge 11 und 12. Am Ende versuchten Henning Faas und sein Team noch einen letzten Lauf durchzuführen scheiterten aber leider um 5 Minuten am Zeitlimit. Somit ist auch in der Marbleheadklasse der alte und neue Weltmeister Brad Gibson GBR mit 22 Punkten vor Christophe Boisnault FRA mit 29 Punkten und Peter Stollery GBR mit 38 Punkten. Bester Deutscher wurde Valentin Fuchs auf Platz 20.

Beim gemeinsamen Abschlussdinner erhielten Henning Faas und sein Organisationsteam noch minutenlang stehenden Beifall für die perfekte Organisation des Events. Damit hat nach 30 Jahren erneut Deutschland neue Standards für die Durchführung einer Weltmeisterschaft gesetzt.

Henning Faas, SV Biblis

Über den SV Biblis

Der Segelverein Biblis e. V., wurde 1976 in Biblis gegründet. Der Verein hat seit 1993 ein großes Gelände mit ausreichend Liegeplätzen für Boote und Parkplätzen am Riedsee gepachtet. Das Vereinshaus hat einen großen Gemeinschaftsraum mit Küche sowie saubere Toiletten und warme Duschen. Für Kinder gibt es einen Spielplatz mit Sandkasten und Wasserrutsche.

Segeln und Surfen spielen natürlich beim SV Biblis eine große Rolle. In einer sehr aktiven Jugendgruppe werden Kinder und Jugendliche in Optimisten, 420er und Lasern ausgebildet und trainiert. Der Verein führt jährlich selbst mehrere Regatten, z. B. in den Klassen Finn-Dinghy, Laser, 470er durch. Bootsklassen sind schwerpunktmäßig: Finn Dinghy, Katamarane, Laser, 420er, 470er, Korsar, Pirat, Jeton, Teeny.

Über die IRSA International Radio Sailing Association

IRSA ist die weltweite RC-Segel Organisation und außerordentliches Mitglied von World Sailing. IRSA fördert die bestehenden und zukünftige RC-Segelklassen durch die Entwicklung und Verteilung durchgängiger Klassenregeln, Vermessungsmethoden, Wettfahrtregeln und mit Unterstützung bei internationalen Events. Als außerordentliches Mitglied von World Sailing überträgt IRSA die Durchführung von Welt- und Kontinentalen Meisterschaften an ihre Mitglieder.

Über das RC-Segeln

In vielerlei Hinsicht sind sie den "Großen" ähnlich, gleichen tun sie sich jedoch nicht. Vielmehr handelt es sich bei unseren Booten um reine Sportgeräte. Die Segler am Ufer steuern die Boote mit Hilfe von Fernsteuerungen. Sie können damit das Ruder und die Öffnung der Segel verändern um die Boote möglichst schnell entsprechend der Windrichtung zu bewegen. Die Boote sind Kielboote deren größter Gewichtsanteil im Ballast am Ende des Kiels liegt. Daher können sie auch bei starkem Wind nicht kentern. Gesegelt wird nach den internationalen Wettfahrtbestimmungen von World Sailing unter Beachtung des Anhangs E für ferngesteuerte Boote. Die Kurse sind im Allgemeinen Up- und Downwind mit einer Schenkellänge von maximal 300 Metern.

Über die Marblehead Klasse

Diese Boote sind leicht, reagieren gut und sind sehr schnell. Die Regeln sind relativ offen und erlauben ein weites Spektrum an Designs innerhalb der Parameter Rumpflänge, Tiefgang und Segelfläche. Professionelle Designs haben in dieser Klasse bereits erstaunliches geleistet.

Rumpflänge: 1290mm

Tiefgang: 700mm

Segelfläche: 0,5161 m²

Über die Ten Rater Klasse

Der 10Rater von Brad Gibson in Aktion.Diese Boote sind in der Länge nicht begrenzt. Die Klassenregeln, basierend auf Regeln von 1887, definieren die maximale Segelfläche in Abhängigkeit von der Wasserlinie. Dadurch haben Boote mit großer Länge kleinere Segel als kurze Boote. Des Weiteren sind die Regeln sehr offen gehalten und erlauben somit die wohl schnellsten Boote im Bereich des RC-Segelns zu entwickeln.

Rumpflänge: 1300-1800mm

Gewicht: 5-7kg

Segelfläche: 0,9-1,1m²

 

 

07. Juni 2018

Hessische Laser-Segler erfolgreich am Bostalsee

Am Wochenende 02. und 03. Juni 2018 trafen sich zur diesjährigen Distriktmeisterschaft West 40 Lasersegler am Bostalsee im Saarland. Inmitten bewaldeter Hügel erstrahlte der See im gleißenden Sonnenlicht – und lud zum Baden ein. Die Windvorhersage versprach nicht gerade Traumbedingungen. Die Wettfahrtleitung ließ sich davon allerdings nicht abhalten und plante für Samstag vier der möglichen sechs Wettfahrten ein. Zurecht, der Sonntag ließ leider keine Wettfahrt mehr zu.

Reiche Beute: Maximilian Behrens. Bei leichten, wechselnden Winden mit starken Drehern absolvierten die Standard- und Radial-Segler vier, die Laser 4.7 - Segler drei Wettfahrten.

Bei Laser 4.7 wurde Carl Ferdinand Herrmann (SC Undine) Vizedistriktmeister West. Fynn Reisig (Wassersportverein Schierstein) belegte den 6. Platz.

Der Wanderpokal für den Distriktmeister West der Laser Radial Segler ging dieses Jahr wieder an Hessen. Maximilian Behrens (Offenbacher Ruderverein Segeln) konnte die Regatta mit vier 1. Plätzen für sich entscheiden.

Jennifer Weißenberger (SC Wiesbaden) erreichte den 7. Platz.

Im Laser Standard waren vier hessische Segler am Start. Felix Laukhardt (SC Undine Offenbach) wurde Vizedistriktmeister West. Die Plätze 8, 11 und 14 belegten Maximilian Henrik Müller (SV Bilblis), Darius Fekri (Dreieich Segelclub Langen) und Thomas Laukhardt (SC Undine Offenbach).

Wir danken dem SC Bosen für die gelungene Veranstaltung.

Rüdiger Behrens

 

 

06. Juni 2018

Eine Veranstaltung der Rekorde auf der Ostsee

Niemand der 48 hessischen und der 29 nichthessischen Crews ahnte am 19.05.2018 beim Melden zur 27. Hessenregatta, dass er an einer Veranstaltung In Rauschefahrt gen Warnemünde der Rekorde teilnehmen wird. Insgesamt starteten 308 Segler und Seglerinnen auf 67 Yachten. Skeptische Gesichter beim Austeilen der Erinnerungsgeschenke (Schirme) gaben noch keinen Hinweis auf den spektakulären Verlauf der Regatta. Selbst Crews die bereits mehr als 20 Regattastander an der Saling vorweisen können, haben eine solche Hessenregatta noch nicht erlebt. Nun aber zu den Fakten:

Ich könnte die Aufzählung noch weiter fortsetzen. Alles in Allem kann man von idealen Bedingungen sprechen. Wer glaubt, die Hessenregatta ist ein Auslaufmodell, wurde eines Besseren belehrt. Sportliches Segeln verbunden mit einem geselligen Beisammensein scheint für viele ein attraktives Angebot zu sein. Der Wunsch vieler Teilnehmer auch 2019 eine Hessenregatta zu veranstalten, wurde von der Regattaleitung und dem veranstaltenden Verein positiv aufgenommen und bereits terminiert. Vom 19.05.2019 bis zum 24.05.2019 findet die 28. Hessenregatta und die 2. Hessenmeisterschaft für Fahrtensegler statt. Eine stärkere Beteilung hessischer Segler ist wünschenswert und wer 2018 teilgenommen hat wird mit Sicherheit auch 2019 teilnehmen wollen.

Also bis nächstes Jahr

Regattaleitung und Veranstalter

 

 

04. Juni 2018

Auch auf dem Wasser kann man Ostereier suchen

Mittlerweile zum zweiten Mal fand Ostern 2018 ein Laser Training am Gardasee statt, ausgerichtet vom Segelclub Undine. Bei herrlichen Segelbedingungen trafen sich 10 Laseraties im Alter von 12 – 18 Jahren in Torbole.

Neben den drei Teilnehmern des SCU waren auch Seglerinnen und Segler aus Hessen, Rheinland-Pfalz und sogar aus Schleswig-Holstein mit dabei.

In der Woche wurden auch gleich drei Geburtstage gefeiert, die immer am Strand während der Mittagspause zelebriert wurden. Dabei wurden zahlreiche italienische Köstlichkeiten gereicht.

Auf nach Limone. Die seglerischen Höhepunkte in der Woche war der „Limone-Tag“, der Besuch der Grotte sowie das Ostereiersammeln am Ostersonntag auf dem Wasser.

Am Limone-Tag stand das Vorwind-Segeln auf dem Programm. Früh Morgen wurde bei Nordwind (Vento) ausgelaufen und Vor dem Wind Richtung Limone gesegelt. Die 15km lange Strecke konnte in ca. 1,5 Stunden absolviert werden, sodass vor Ort noch Zeit für weitere Übungen vorhanden war. Um die Mittagszeit bricht dann der Vento zusammen. Um das Warten auf die Ora zu verkürzen, wurden die Boote am Bojenfeld vor Limone vertäut und die SeglerInnen mit unserem „Ribsche“ an Land gebracht. All das unter den wachsamen Augen von hunderten Touristen. Nach der Pizza und mit einsetzender Ora ging es dann zurück nach Torbole, wieder 15km Vorwind segeln.

Auch ein Besuch der Grotte ist ein Pflichttermin für alle. Auch hier mussten wir die Mittagsflaute abwarten, um die Grotte, die nur mit einem flachen Boot erreichbar ist, anfahren zu können. Vor der Grotte wurden alle Boote gekentert und die SeglerInnen mit dem „Ribsche“ ans Ziel gebracht. Dort wurde unter dem eiskalten Wasserfall erst einmal geduscht.

Alles in allem war das Training ein voller Erfolg. Die ersten Teilnehmer haben ihre Anmeldung für das nächste Jahr bereits abgegeben.

Thomas Laukhardt

 

 

04. Juni 2018

Thomas Hartmann holt sich den Conger-Cup

Bei hochsommerlichen Temperaturen hat der Segelclub Hochheim am 26./27. Mai den diesjährigen Conger-Cup ausgerichtet. Die Jollenregatta ist traditionell Die Plätze 3, 1 und 2 beim Conger-Cup (v.l.n.r.): Guido Rehbein und Felicia Schuld (SCWP), Thomas Hartmann und Christiane Glöckle (SCHo), Valentin Petters und Eberhard Schiller (SCHo) die erste des Jahres und zählt als erster Lauf der Hessenmeisterschaft der Conger-Klasse. Entsprechend waren auch zahlreiche auswärtige Segler gemeldet und nach Hochheim gereist, um das Wochenende am und auf dem Main zu verbringen. Insgesamt nahmen 15 Boote an der Regatta teil, darunter neun von befreundeten Vereinen u.a. vom Wiesensee, dem Baldeneysee und der Mosel.

Das heiße Traumwetter brachte mit sich, dass der Wind eher mäßig war. Trotzdem konnten insgesamt zwei schöne Wettfahrten gesegelt werden, eine am Samstag und die zweite am Sonntagmorgen. Bei beiden Runden gingen Thomas Hartmann und Christiane Glöckle vom Segelclub Hochheim als erste durchs Ziel, sodass ihnen der Wanderpokal sicher war. Den zweiten Platz belegten der amtierende Hochheimer Stadtmeister im Segeln, Eberhard Schiller, und Valentin Petters. Platz 3 ging an Guido Rehbein und Felicia Schuld vom Segelclub Wällerwind Pottum.

Vanessa Jung

 

 

10. Mai 2018

Perfekte Regatta mit hochklassigem Segler-Feld

Kaiserwetter mit Windstärken von drei bis vier Beaufort Nordost bestimmten das Regatta-Wochenende am Riedsee in Biblis. Jürgen Eiermann vom Segelverein Biblis nahm mit seinem Gesamtsieg die Ranglisten Punkte für die Deutsche Meisterschaft mit. Gefolgt von Klaus Reffelmann vom Westfälischen Yachtclub Delecke und Detlev Guminski vom Dreieich Segelclub Langen.

Drei Tage lang wurde die zweite Runde der Hessenmeisterschaft und der Jürgen Eiermann holt den Sieg für den SV Biblis bei der Finn Regatta. Ranglistenregatta Finn Dinghy ausgetragen. In der olympischen Einmannboot-Klasse traten 23 Boote an. Für den SV Biblis meldeten sich davon 12 Segler an. „Wir hatten ein qualitativ und quantitativ gut besetztes Feld. Die Top-Segler aus dem Südwesten waren alle da,“ berichtet Detlev Guminski, der hessische Finn Obmann. Das Wettfahrtleitungsteam unter Jens Krauss hatte die Regatta jederzeit fest im Griff. Auch er zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ablauf: „Wir hatten perfekten Wind, konstant drei bis vier Beaufort stark und in den Böen oft 5 Beaufort. Wir konnten deshalb auch die sogenannte „Pump-Regel Nummer 42 aussetzen.“

Die vier gültigen Läufe über je fünf Runden im klassischen Up and Down-Kurs Die Gewinner der Hessenmeisterschaft v. l. n. r. David Guminski, Detlev Guminski  und Jürgen Eiermann. wurden im Schnitt in 40 Minuten absolviert. So konnten am Samstag schon drei Läufe gewertet werden. Am Sonntagmorgen starteten die Finn Dinghy Segler zur letzten Wettfahrt und die Regatta endete pünktlich zum Mittagessen ohne weitere Vorkommnisse. „Lediglich ein Massenfehlstart führte zum Startabbruch, danach verlief der Wettkampf bis auf einige Kenterungen regelgerecht.

Die starken Böen führten zwar zu einigen Kenterungen, die die Segler souverän beherrschten. Die Männer vom DLRG mussten nicht eingreifen, sorgten jedoch jederzeit für Sicherheit auf dem See.

Favorit und Lokalmatador Jürgen Eiermann erwischte stets den besten Wind, passierte die Tonnen reibungslos und konnte die vorgegebene Strecke zweimal für sich entscheiden. Er nutzte klar seinen Heimvorteil in dem kleinen Bibliser Segel-Revier auf dem östlichen Riedsee. „Freies Pumpen bringt einfach noch mehr Geschwindigkeit, kostet aber auch enorm viel Kraft“, erklärt er seine Strategie. Viele interessierte Zuschauer an Land konnten diese sportliche Finesse mitverfolgen.

Am Sonntagmittag wurde die Siegerehrung vorgenommen. Günther Probst vom Vorstand des Hessischen Seglerverbandes überreichte bei strahlendem Sonnenschein den Erstplatzierten der Hessenmeisterschaft Urkunden mit Bronze-, Silber- und Gold- Medaillen. Jürgen Eiermann erhielt Bronze. Die Plätze eins und zwei belegte die Familie Guminski mit Vater Detlev mit Gold und Sohn David mit Silber. „Die Hessenmeisterschaft wird nur unter „Hessen“ ausgetragen. Die Segler müssen Mitglied in einem hessischen Club sein. Dann gibt es zwei Regatten die gewertet werden. Eine in Langen und eine in Biblis.“ Dieses Jahr dominierte Detlev Guminski, der mit Germany 92 in Biblis Dritter wurde,“ erklärte Günther Probst die Wertung und überreichte die Medaillen.

Die Verpflegung mit ungarischem Gulasch, Spaghetti Bolonaise und gegrillten Bratwürsten machte die Finn Regatta wieder zu einem fröhlichen Treffen. Für die Bewirtung sorgten die Mitglieder des SVB unter der Regie von Rainer Blüm und Sabine Kratz.

Ulrike Falkenstein

 

 

04. Mai 2018

Viel Wind auf dem Main

Traditionell zum Ersten Mai starten die Offenbacher Segelvereine in die Segelsaison. In diesem Jahr waren 12 Boote am Start, weniger als gemeldet, da der Wind doch so stark blies, dass 4 Starter ihre Meldung zurückzogen.

Das Regattafeld Uli Hergenhahn, der Wettfahrtleiter des Offenbacher Rudervereins Segeln, konnte bei recht böigem Wind zwei Läufe mit jeweils drei Runden zum Schluss auf der Habenseite verbuchen. Zwei Boote kenterten, Matthias Sator mit seinem Laser sogar fünfmal, jedoch ohne die Wettfahrt abzubrechen. Nein, auf die Verleihung der "goldenen Badekappe" wurde verzichtet aber zur Siegerehrung gab es Sonderapplaus. Die Undine konnte in diesem Jahr alle Podiumsplätze belegen, Carlo Schmiedel im Laser Standard fuhr den Sieg ein, gefolgt von Antonia Gförer im Laser 4.7, auf dem 3.Platz landete die Dyas von Familie Laukhardt.

Die nicht gerade vom Wind verwöhnten Offenbacher Segler feierten auf dem Clubgelände des ORV 1874 Segeln den erfolgreichen Start in die Saison und nach der Siegerehrung saß man bei Gegrilltem und einem Bier noch gemütlich beisammen.

Klar, dass im Laufe des Beisammenseins Wind und Bedingungen des Tages immer dramatischer wurden, Segler können halt auch Jägerlatein.

Matthias Sator

 

 

01. Mai 2018

Training und Regatta für Optimisten

Bevor die erste Regatta für die Optimistensegler am 21/22.April starten sollte, trafen sich die jungen Segler aus Offenbach (SC Undine), Friedrichsdorfer Yachtclub, WFC Schotten, Traiser Segler Gemeinschaft, und des SC Inheiden am 14.04. zu einem ersten Training am Inheidener See.

Das Training für die Regattasegler übernahm Lia Höhle aus Butzbach.

Bei schönsten Wetter und moderaten Wind wurden zwei Trainingseinheiten nach der langen Winterpause gesegelt.

Die Neuanfänger bekamen ihre Boote und Ausrüstung von der Jugendwartin des SCI Wibke Koska zugeteilt.

v. li. n. re.: Patrick Zimmermann, Lea Feil, Yolanda Gebel und WFL Jochen Brune. Für die Optimisten -Regatta der Gruppe B am darauffolgendem Wochenende hatten 22 Segler aus Hessen und dem Saarland gemeldet.

Die Sonne schien, aber der Wind wollte sich am Samstag nicht zeigen. Diese Zeit wurde mit ersten Badeversuchen im doch noch frischem See und mit allerlei Aktivitäten überbrückt, bevor nach dem langen Warten und dem nicht erscheinenden Wind Hamburger gegrillt wurden.

Auch am nächsten Morgen zeigte sich der Wind von seiner sehr schwachen Seite, sodass Wettfahrtleiter Jochen Brune den Start verschieben musste.

Gegen 12 Uhr mittags kam leichter aber segelbarer Wind auf und es konnte eine Wettfahrt gesegelt werden.

Leider blieb es bei dieser Wettfahrt und somit standen die Sieger und Platzierten fest.

Es siegte Yolanda Gebel vom WSV Langen vor ihrer Clubkameradin Lea Feil und Patrick Zimmermann vom SC Rheingau.

Bester Segler des SCI wurde Martin Guthermuth.

Alles in allem eine, für den SCI und den jungen Segler/innen, erfolgreiche und abwechslungsreiche Regatta. Auch die mit angereisten Eltern und traten zufrieden den Heimweg an.

Klaus-D. Lachmann 1. Vors. SCI

 

 

29. April 2018

Letzte Vorbereitungen vor dem Start in die Junioren Segel Bundesliga

Am Wochenende vom 14. auf den 15. April trat das frisch gegründete Junioren-Segel-Liga-Team des Wasser Sport Verein Langen, mit den Jugendtrainern Valentino Branca, Adrian Ritzheim, Markus Heinbücher und Benedikt Walkembach zur letzten Bewährungsprobe vor dem Saisonstart am Starnberger See an.

Wendemanöver Das Training fand in Kooperation mit der Heinz Nixdorf Stiftung am Möhnesee statt, welche für eine günstige Bereitstellung der Boote, Unterkunft, Verpflegung und eines spitzen Trainer aufkam.

So sorgte Jockey Hellmich bei zwei J70 Booten am Samstag für eine hervorragende Wasserbetreuung, bei sonnigen Temperaturen und entspannten 3 Windstärken. Das WSVL Juniorenteam nutzte die Gelegenheit um letzte Feinheiten in der Manövertechnik auszubessern und sich im Matchrace Format zu beweisen, was am Ende des Tages auch durch einen Gesamtsieg der Jungs gelang.

Abends ließen Trainer und Teams den Tag entspannt beim Grillen im Garten der großzügigen Ferienhaus Unterkunft ausklingen, wobei wohl die Teller nicht ganz aufgegessen wurden und somit am nächsten Morgen strömender Regen den Tag eröffnete. Dieser verschreckte leider auch den Wind, weshalb der Sonntag zum Theorie Training im Bereich Trimm und Startstrategie genutzt wurde.

Nachdem sich trotz sonnigen, leckeren Mittagessens, immer noch kein Wind abzeichnete ging es für das WSVL Jugendteam mit dem Auto zurück nach Frankfurt.

„Wir fühlen uns gut vorbereitet und sind motiviert für das erste Rennen. Durch unsere langjährige Freundschaft aus der 420er Kaderzeit kennen wir unsere jeweiligen Stärken und Schwächen gut und bilden ein solides ausgeglichenes Team. Wir sind mehr als bereit es mit den großen Vereinen aufzunehmen.“

Benedikt Walkembach

 

 

24. April 2018

Flaute am Samstag verlangt viel Geduld

Am 7. und 8. April fand auf dem Langener Waldsee die Finn-Regatta statt. Veranstalter Dreieich Segelclub Langen e.V. freute sich über 38 Meldungen. Etliche Segler aus den weiteren Bundesländern waren schon am Freitag angereist und konnten bei gutem Wind ein paar Trainingsschläge machen.

Der Samstag begann mit wenig Wind und viel Sonne. Zum Start um 14.00 Uhr flaute der Wind völlig ab und die Wettfahrtleitung unter Dierk Conrad entschied sich zur Startverschiebung. Die Einhandsegler blieben auf dem Wasser, damit im Falle von wiederkehrendem Wind schnell gestartet werden konnte.

Doch die Flautenlöcher wurden immer länger, weshalb um 15:10 Uhr AP über H gesetzt wurde und das Warten an Land anstelle auf dem Wasser begann. Um 17.00 Uhr wurden alle Wettfahrten für Samstag abgesagt.

Die Windvorhersage für Sonntag versprach für die Morgenstunden 7 Knoten Wind mit späterem Abflauen, so dass die Wettfahrtleitung den Start auf halb zehn festsetzte. Um 9:40 Uhr wurde die erste Wettfahrt bei 2-3 Bft. aus Ost mit 30 Booten und Kurs Dreieck-Schleife mit zwei Runden startete. Der Wind

blieb stabil. Doch die Bahn musste um die letzte Schleife verkürzt, um noch eine 2. Wettfahrt segeln zu können. Nach 54 Minuten ging GER 39 Karl Heinz Erich als erster durchs Ziel.

Um 11:02 Uhr konnte die 2. Wettfahrt gestartet werden. Nach zwei vollen Runden konnte Karl Heinz Erich auch diese Wettfahrt für sich entscheiden. Der Start zu einer 3. Wettfahrt wurde durch einen Winddreher um 30° abgebrochen. Es folgte eine Tonnenverlegung mit Startverschiebung. Wegen anhaltender Flaute beendete die Regatta nach insgesamt 2 Wettfahrten um 13:30 Uhr.

Sieger wurde Karl Heinz Erich vom SLRV, den 2. Platz gewann Rainer Haaks vom FSD und Drittplatzierter wurde Nicolas Thierse vom JSC. Bester Segler des DSCL war Oliver Knapp auf dem 4. Platz mit einer 6. und 4. Platzierung. Direkt gefolgt von David Guminski und Detlef Guminski.

Sylwia Malkrab-Kip

 

 

24. April 2018

Laser Regatta im April bei sommerlicher Temperatur

Das Aprilwochenende 21. und 22. stand im Zeichen der olympischen Laserklasse. Es trafen sich beim Dreieich-Segelclub-Langen (DSCL) am Langener Waldsee zur Laser-Frühjahrsregatta 12 Laser-4.7-, 10 Laser-Radial- und 13 Laser-Standard-Seglerinnen und Segler. Die Segler kamen aus vielen Bundesländern.

Der Samstag brachte viel Sonne, aber keinen Wind. Zwei Wettfahrten im Sieger 4.7 Radial: v.l.n.r. Thomas Rössler, Björn Fischer und Fynn Reisig olympischen Dreieck, backbord rot, starteten bei knapp 4 Knoten Wind und mussten wegen Flaute abgebrochen werden. Am Sonntag kam am frühen Mittag ein leichter Wind auf. So dass die Segler gegen 12 Uhr bei knapp 6 Knoten starteten und über drei Stunden auf dem Wasser waren. Gewertet wurden dann aber nur zwei Wettfahrten. Die Segler boten ein gemischtes Regattafeld von über 10 Minuten Abstand zu den Hobbyprofis und Regattaneulingen. Was bei dem großen Teilnehmerfeld und schwachem Wind aber keinen Abbruch tat, sondern gerade für die Neulinge eine große Bereicherung war.

Bei den etwas kleineren Radialsegeln 4.7 freute sich Thomas Rössler vom Segelclub Ludwigshafen am Rhein e.V. mit 3 Punkten über den Sieg. Den 2. Platz erreichte Björn Fischer vom WSV Langen und der 3. Platz ging an Fynn Reisig mit 7 Punkten vom Wassersportverein Schierstein 1921 e.V.

Sieger der Laser Radial wurden mit 4 Punkten Eva Deichmann vom Wassersportverein Bergstraße e.V., es folgten mit nur einem Punkt Anstand Leon Schulz vom Seglel-Club Bosen e.V. mit 5 Punkten und Berthold Oelze vom Essener Yacht-Club e.V. mit 6 Punkten.Den 1. Platz bei den Laser-Standard-Seglern gewann Max Müller vom Segelclub Biblis e.V., auf den 2. Platz folgte Erik Techen und Stefan Daubner vom Dreieich-Segelclub Langen.

Regattaleiter Detlev Guminski vom Dreieich-Segelclub Langen bedankte sich bei den Teilnehmern für den fairen Wettkampf und sprach den Neulingen seinen Respekt aus. Mit ihm freute sich Organisartor Darius Fekri vom Dreieich-Segelclub Langen über das große Interesse. Auch die geschmackvollen gläsernen Pokale passten ausgezeichnet zu dem insgesamt gelungenen Segelevent.

Sylwia D. Malkrab-Kip

 

 

11. April 2018

Erfolgreiche Osterferien für hessische Optis

Wie auf eine Schnur gezogen reiht sich in der Ferne ein kleines weißes Segel an das andere, wenn man um die Osterzeit rum vom Nordufer des Gardasees Getümmel auf dem Gardasee. über das Wasser schaut. Fast 1400 Jüngstensegler aus 30 Nationen waren es in diesem Jahr, die sich zur größten Einheitsklassenregatta der Welt im Trentino versammelt haben. 1060 Juniori (Jahrgänge 2003 - 2006) und 305 Cadetti (Jahrgänge 2007 - 2009) gingen in den beiden Startgruppen aufs Wasser. Unter ihnen die Besten der Weltspitze. Unter ihnen in diesem Jahr auch elf Optimist-Seglerinnen und Segler aus Hessen.

Für Andreas Adler, Konstantin von Holtum (beide WSVB-L), Marlene Brandis, Yolanda Gebel, Lea Feil, Leonard von Holtum und Charlotte Strohfeldt (alle WSVL) war es das erste Mal, dass sie auf dem norditalienischen See gesegelt sind - entsprechend groß war der Respekt, denn die Bedingungen hier sind bekanntlich alles andere als einfach. Die Ora, heftiger Wellengang, eine Wassertemperatur von fünf Grad und heuer auch noch zwei Tage Dauerregen wirken zwar auf Außenstehende nicht gerade einladend, das Hessen-Team war dennoch mit Begeisterung bei der Sache. Leon Dörflinger (WSVB-L), Jesper Fleischer (SC Rheingau), Theo Gnass und Paul Strohfeldt (beide WSVL) kannten das Revier bereits aus früheren Jahren.

Spaß nach der Segelei: Fahrt im Begleitboot des HSeV. Während Andreas, Marlene, Yolanda, Lea und Charlotte mit einer privat organisierten Trainingsgruppe dabei waren, wurde der Rest vom hessischen Jugendobmann Reinhard Linke betreut.

Durch Theo gab es gleich im ersten Lauf ein Highlight für die Hessen-Truppe - er beendete ihn in seiner Flotte als Erster. Leider währte die Freude nur kurz, denn der Sieg wurde ihm wegen eines Frühstartes wieder aberkannt. Dass seine Bootsgeschwindigkeit ausreicht, um ganz vorne mitzumischen, weiß er jetzt aber.

Auch Paul Strohfeldt konnte seine Wettfahrtserie mit einem Tagessieg krönen, er segelte im letzten Lauf der Regatta als Erster über die Ziellinie seiner Flotte. Da sein Sieg vor der Jury Bestand hatte, reiht er sich als 100ster im Gesamtklassement im ersten Zehntel der 1060 Juniori ein. Auch Jesper Fleischer schaffte den Sprung in diesen Bereich, er beendete die Regatta auf Platz 106.

Marc Strohfeldt

 

 

29. März 2018

Der HSeV trauert um Michael Wagner

Die Mitglieder und der Vorstand des Hessischen Seglerverbandes e.V. trauern um

Herrn Michael Wagner

Michael war als Präsident des Hessischen Landesverbands Motorbootsport Michael Wagner, Foto copyright Stefan Berkenbusche.V. und 1. Vorsitzender des Wiesbadener Yachtclubs e.V. ein guter Freund und Förderer der hessischen Seglerinnen und Segler.

Gemeinsam haben wir in den öffentlichen Gremien die Interessen aller Wassersportfreunde in Hessen, auch gegen Widerstände, vertreten. Dort lernten wir ihn als verlässlichen Partner kennen und schätzen.

Aber auch privat war er ein humorvoller und liebenswerter Mensch und Ratgeber, den ich vermissen werde.

Er wird uns allen fehlen.

Michael hinterlässt eine große Lücke und wir sind traurig, ihn nicht mehr unter uns zu wissen.

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.

Klaus -D. Lachmann

Präsident HSeV

 

 

26. März 2018

Der Hessische Seglerverband tagt in der Wetterau

In der festlich geschmückten Mehrzweckhalle in Trais-Horloff kann der Präsident des Hessischen Seglerverbandes, Klaus-Dieter Lachmann, am 17. März die Delegierten der hessischen Segelvereine zum diesjährigen Hessischen Seglertag begrüßen. Ausrichter ist die Traiser Seglergemeinschaft e.V., einer der kleineren hessischen Segelclubs. Umso erstaunlicher ist es für die Delegierten, wie toll die Vereinsmitglieder das Umfeld gestaltet haben Eine übergroße Flagge des HSeV grüßt schon vor der Halle, innen dann zur Begrüßung ein Shanty-Chor, historische Modellschiffe, Flaggen an der Wand und sogar die Servietten des Imbisses haben maritime Motive.

Präsident Klaus-Dieter Lachmann (li) überreicht Dr. Andreas Lauterbach ein Jubiläumsgeschenk. Der Vorstand der TSG, Dr. Andreas Lauterbach, begrüßt die Gäste und stellt seinen Verein kurz vor. Der Verein in der Wetterau feiert dieses Jahr sein 50jähriges Jubiläum und hat ein familiäres Clubleben. Schon in der Homepage des Vereins ist zu lesen: „Wir sind eine nette, kleine Segelgemeinschaft am Inheidener/Trais-Horloffer See in Hungen. Wir segeln vorwiegend auf Finn, Laser, 420er, 470er und Korsar. Aber auch ein 505er sowie einige "Exoten" zählen zu unseren Booten. Unser Revier ist der größte Bade- und Segelsportsee in Oberhessen. Wir teilen uns das schöne Revier mit unseren Freunden vom SCI. Wir feiern alljährlich unser Ansegeln und Absegeln, richten vier Regatten aus und sind auch sonst viel auf dem Wasser.“

Die Verbandsversammlung beginnt mit dem üblichen Procedere. Der Präsident des HSeV, Klaus-Dieter Lachmann, begrüßt die Ehrengäste und bedankt sich beim ausrichtenden Verein. Es sind 23 Vereine vertreten. Dieses Mal werden die Delegierten verstärkt durch den Jugendvorstand und der Jugend des HSeV-Kaders und der Fördergruppe.

Die Berichte des Vorstandes geben in vielen kleinen Punkten einen guten Überblick über die im letzten Jahr geleistete Arbeit. Den Dank dafür bringt die Kassenprüferin Friederike Traxl vom Dreieich Segelclub Langen e.V. zum Ausdruck. Sie bescheinigt eine exzellente Kassenführung und beantragt die Entlastung des Vorstandes. Diesem Antrag folgen die Delegierten einstimmig.

Auch der LJO erhält ein neues Outfit. Lins LJO Reinhard Linke, re Vize Sport Jan Rischard. Ein wichtiger Punkt war die Anschaffung eines neuen Motorbootes im vergangenen Jahr, ein schöner finanzieller Brocken für einen kleinen Verband. Doch durch Bildung von Rücklagen in den letzten Jahren konnte diese Anschaffung gestemmt werden, ohne den Verband in wirtschaftliche Schwierigkeiten zu bringen. Um bei Regatten zukunftsfähig zu sein, wird über die Einführung von Manage2Sail in Hessen diskutiert. Uli Finckh erklärt das System und seine Vorteile gegenüber bisher genutzten Auswerteprogrammen. Um auf Regatten und Meisterschaften ein einheitliches Auftreten zu gewährleisten, wurde für die Kadersegler, aber auch für Trainer und Ausbilder eine neue Teamkleidung angeschafft. Sportwart Jan Rischard lässt es sich nicht nehmen, diese an die Jugend zu überreichen und sorgt damit für eine Auflockerung dieser Arbeitstagung.

Auch Wahlen stehen wieder an. Die Funktionen des Sport- und des Pressewarts stehen zur Wahl. Die Wahlen gehen recht ruhig über die Bühne, für das Amt des Vizes Sport kandidiert Jan Rischard, der diese Funktion bereits ein Jahr kommissarisch innehat, für das Amt des Vizes Protokolle, Korrespondenz und Pressearbeit kandidiert der bisherige Amtsinhaber Günther Probst wieder. Beide werden ohne Gegenstimme gewählt. Für das Amt des Delegierten für den Sportbundtag im September bestimmen die Vereine Reinhard Fuhr und als Vertretung Dr. Lutz Bodo Veil.

Auch die Anpassungen in der Hessenmeisterschaftsordnung brauchen ihre Zeit. Die Anträge der werden ausgiebig diskutiert und schließlich abgestimmt. Unstrittig ist der Antrag des HSeV-Vorstands, neu eine Hessenmeisterschaft für Fahrtensegeln einzuführen. Genutzt wird ab diesem Jahr die im Mai stattfindende Hessenregatta auf der Ostsee. Auch eine Erleichterung für die großen Kielboote, wie H-Boot und Shark 24, dass nur der Schiffsführer Mitglied in einem hessischen Verein sein muss, findet Zustimmung. Ein Antrag, die Hessenmeisterschaft generell zu öffnen findet keine Mehrheit und der Wunsch einiger Jugendlicher nach Reduzierung der erforderlichen Wettfahrten findet im Vorstand keine Zustimmung.

So geht ein konstruktiver Verbandstag mit interessanten Diskussionen zu Ende und viele freuen sich, die Runde im nächsten Jahr am Langener Waldsee wieder zu sehen.

Günther Probst

 

 

19. März 2018

Vortrag von Uli Finckh: Zwei Stunden waren wie im Nu verflogen

Am Samstag, den 17.03.2018, fanden sich bereits morgens um 10:00 Uhr 40 Teilnehmer von jung bis älter im Segelclub Inheiden ein, um den Worten von Uli Finckh zu lauschen.

Uli Finckh begeistert die Zuhörer. Thema der Veranstaltung war: „Regeln und Verhalten beim Team-Race“

Abweichend zu den Grundsätzen einer normalen Wettfahrt: „Wer schneller segelt hat gewonnen“ geht es beim Team-Race darum, als Team erfolgreich zu segeln. Damit stellte sich gleich zu Beginn die Frage: „Was heißt es als Team zu segeln?“ – ganz einfach: „einer oder mehrere blocken, um seinen Team-Mitsegler einen Vorteil zu verschaffen“!

Das klang spannend – blocken, so wie beim American Football? – nein, ohne körperlichen Einsatz allerdings mit dem kompletten Regelrepertoire der aktuellen Wettfahrtregeln Segeln.

Die zwei Stunden waren wie im Nu verflogen und allen Teilnehmern konnte man ein „Ganoven-Lächeln“ entnehmen mit Vorfreude endlich mal ein Team-Race bestreiten zu können.

Lieber Uli, der Vortag war sehr kurzweilig und wir hätten Dir noch stundenlang zuhören können… Vielen Dank und ich hoffe wir können noch einen Anschlusstermin finden…

Für den Vorstand des HSeV,

Jan Rischard, Vize-Präsident-Sport

 

 

11. März 2018

Auch psychologische Kenntnisse wollen erst erworben sein

Wie gehe ich mit Störungen von Kindern und Jugendlichen als Trainer und Betreuer um?

Gruppenfoto Im Verein wollen wir Kindern unter anderem Wissen und Kompetenzen vermitteln. Wie sollen wir das aber tun, wenn fortwährend Störungen auftreten: Kinder sind unaufmerksam oder streiten sich, andere suchen laufend Körperkontakt zu mir und weichen nicht von meiner Seite.

Diese Frage stellen sich 12 Trainer und Betreuer am 24.02.2018 in Wiesbaden. Denn für die Arbeit von Trainer und Betreuer kann es sehr hilfreich sein, ihre pädagogisch-psychologischen Kenntnisse und Fähigkeiten aus dem Unterbewusstsein wieder herauszuholen und/oder auszubauen. Denn wenn es gelingt, im sportlichen Alltag eine positive Atmosphäre mit klaren Regeln zu schaffen, wirkt sich das auch auf die Leistung des Teams und die Bindung an den Verein aus. Wenn Konflikte und Störungen in Training und Wettkampf konstruktiv bearbeitet werden, trägt dies außerdem zur Zufriedenheit aller Beteiligten bei.

In den verschiedensten Gruppenarbeiten wurden die einzelnen Themen ausgearbeitet und vorgetragen. Die Stunden vergingen dadurch wie im Fluge, so dass alle Teilnehmer abschließend bestätigten, dieses Thema war nicht langweilig und regt zusätzlich zum Nachdenken an.

Bernd Klabunde

 

 

26. Februar 2018

Wettfahrtleiter-Seminare beim Hessischen Seglerverband e.V.

BEREIT FÜR NEUES – war das Ziel der Ausbildung am 24./25.02.2018 in der Landessportschule Hessen in Frankfurt. Dazu zählte zum einen das Auffrischen / Erläutern der aktuellen Wettfahrtregeln 2017-2020 zum anderen ein komplett neues Ausbildungskonzept. Zunächst waren am Samstag (24. 02.) die „neuen“ Wettfahrtleiter an der Reihe und konnten die Ausbildung zum „Regionalen Wettfahrtleiter“ abschließen, am Folgetag konnten die bereits vorhandenen regionalen und nationalen Wettfahrtleiter das für die Lizenzverlängerung erforderliche Fortbildungsseminar abschließen.

„Es ist an der Zeit eine neue/moderne Ausbildungsform zu erarbeiten und den Mit Wissen angereichert: Die Teilnehmergruppe mit Seminarleiter Karlo Schmiedel (2. v. li.). Fokus mehr auf die Vermittlung von praxisnahmen Erfahrungen zu schulen“, sagten Karlo Schmiedel und Jan Rischard (Multiplikatoren des DSV für die Ausbildung von Wettfahrtleitern u. Schiedsrichtern in Hessen). Dazu wurden die Vorträge der Vergangenheit überarbeitet und praxisnahe Rollenspiele zu folgenden Themenfeldern erarbeitet:

Wie plane ich eine Regatta und wie schreibe ich eine Regatta richtig aus

Wie führe ich eine Regatta richtig durch (die Rolle des Wettfahrtkomitees und -leiters)

Was muss ich als Wettfahrtleiter beachten (Flaggen, Signale, …, bis: „das richtige Verankern des Startschiffs)

Wie werte ich aus

Am Samstag stellten sich nach der Ausbildung einige Teilnehmer der Prüfung zum „Regionalen Wettfahrtleiter“. Mit einer Quote von >60% bestandenen Teilnehmern sind die Seminarleiter Karlo Schmiedel und Jan Rischard sehr zufrieden.

Am Sonntag wurden den bereits lizensierten Wettfahrtleitern die Top-Fehler-Fragen vom Vorgängergrundkurs als „warm-up“ zur Diskussion gestellt…. „gut das wir darüber gesprochen haben, ich glaube die Prüfung hätte ich heute spontan so nicht bestanden“, gaben einige Teilnehmer zu. Auch in diesem Lehrgang wurden verschiedene Praxiserfahrungen vorgestellt und diskutiert, sodass die Teilnehmer ohne Fragen die Heimreise antreten konnten.

Beide Lehrgänge wurden befragt, ob die vom HSeV eingeschlagene Ausbildungsrichtung der WFL (mehr aus der Praxis – für die Praxis) befürwortet wird. Ergebnis aus dem Teilnehmerkreis: „das ist der richtige Weg und gibt uns Mut für das was wir auf dem Wasser machen“. Der HSeV wird den eingeschlagenen Steuerkurs beibehalten.

Jan Rischard

 

 

26. Februar 2018

Warum konnten nur so wenige Passagiere der Titanic gerettet werden und warum hat das Schiff nahebei nicht geholfen?...

Diese und viele weitere Fragen rund um das Thema Kommunikation in der Seefahrt konnten der Jugend des Segelclubs Undine e.V. Offenbach (SCU) jetzt anschaulich beantwortet werden.

Jugend und Trainer des SCU am (baugleichen) Funkgerät der Titanic, Philip Verplancke 2. v.r. Das Vereinsmitglied des SCU, Philip Verplancke, war beim Umbau der Ausstellung im Museum für Kommunikation in Frankfurt involviert und begeistert, wie viele Ausstellungsinseln jetzt dort zum Thema Seefahrt installiert sind. Dies veranlasste ihn dazu, eine interessante Führung für die Jugend seines Clubs anzubieten.

So sendete sich die Jugend am 17.02.2018 beispielsweise Nachrichten per Zeigertelegraf, tippte Nachrichten nach dem Morsealphabet auf der Morsetaste, bestaunte die Technik alter Funkanlagen, horchte auf Funksprüche der Titanic und ihrer Helferboote, bekam Logbucheinträge dieser Helferboote zu sehen und staunte über die Schiffe und deren Geschichten, die nötig waren, um die ersten Telefonkabel durch den Atlantik zu ziehen.

Und was hat sich nach dem Untergang der Titanic 1912 in der Kommunikation auf See verändert?

Unter anderem wurden Funkanlagen auf Handelsschiffen auf Beschluss einer Sicherheitskonferenz 1913 zur Pflichtausstattung erklärt. Zudem müssen diese Funkstationen rund um die Uhr besetzt sein, um gegebenenfalls Notrufe aufzufangen und helfen zu können.

Doris Laukhardt

 

 

25. Februar 2018

Jugend des SCU mit eigenem Logo!

Einen Winterabend Anfang 2018 nutzen die Jugendlichen des Segelclubs Undine e.V. Offenbach, um ein eigenes Jugendlogo zu kreieren.

Das neue Logo der SCU-Vereinsjugend. Gemeinsam wurden die wichtigsten Anforderungen diskutiert, die das Logo erfüllen sollte: Es sollte modern und schlicht aussehen, Sportart und Klubzugehörigkeit klar erkennbar sein, sowie einen Hinweis auf das Heimatrevier liefern. Auch die verwendeten Farben sollten sich an die Klubfarben orientieren. Außerdem war ein einfaches Anpassen für Eventshirts wünschenswert.

Auf Basis dieser Vorgaben wurden mitgebrachte Entwürfe sondiert und weiterentwickelt. Schon bald stand fest: Ein Entwurf von Felix Laukhardt sollte als Grundlage dienen und wurde endgültig ausgearbeitet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Doris Laukhardt

 

 

15. Februar 2018

Austoben beim Lasertag und kulturelle Erfahrung "Alltag eines Blinden"

Wer behauptet, dass man in der Segelsaison keinen Spaß haben kann, wurde am Samstag den 03.02. eines Besseren belehrt. Beim gemeinsamen Nachmittag des Hessischen Segler Verbands kamen 9 Kinder und Jugendliche aus verschiedensten Hessischen Vereinen zusammen, um Frankfurt unsicher zu machen.

Die Gaudi begann um 13.30 Uhr im Lastertag OST, in dem sich Segler mal als Team beweisen mussten. Was auch auf Anhieb gelang, zwei von zwei ausgefochtenen Spielen konnte die Jugend des HSeV für sich entscheiden. Ausklang beim Abendessen. Witzigerweise, war gerade beim Markieren mit dem Lastertagger das Vertrauen in seine visuelle Wahrnehmung gefragt, diese sollte einem jedoch in der nächsten Station beraubt werden, dem Dialogmuseum in Frankfurt.

Ein Museum der 4 Sinne, das einen begleitet von einem Blinden durch Dunkelräume führt, die realen Umgebungen nachgeahmt sind. Wir waren beeindruckt von der veränderten Wahrnehmung und Erinnerung in dieser Zeit als Blinder.

Eine für alle völlig neue Erfahrung, die einem trotz Dunkelheit die Augen öffnete, welche Privilegien die Fähigkeiten zu sehen, mit sich führt.

Den gelungenen Abschluss fand die Veranstaltung beim gemütlichen Abendessen im Vapiano, wo sich über die Erfahrungen des Tages ausgetauscht werden konnte.

Auch bot Reinhard Linke die Möglichkeit an, die kommende Saison mit den Eltern zu besprechen.

Insgesamt ein wahnsinnig spannender und abwechslungsreicher Tag, dessen Bilder, aber insbesondere Berührungen mir denkwürdig in Erinnerung bleiben werden.

Benedikt Walkembach

 

 

04. Februar 2018

Der theoretische Teil ist geschafft

Am 27.01.2018 fand der theoretische Teil der Ausbildung zum Gruppenarbeit. Trainerassistenten der hessischen Seglerjugend in den Räumlichkeiten des Schwimm-Club Wiesbaden 1911 e.V. statt.

Insgesamt kamen sich 11 Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren aus verschiedensten hessischen Vereinen sowie aus Rheinland-Pfalz zusammen. Als Referent wurde Martin Weingart gewonnen, der schon wie in den letzten Jahren den allgemeinen Teil für den HSeV übernommen hatte.

Im theoretischen Teil wurden die Themen Rechts- und Haftungsfragen, Aufsichts- und Sorgfaltspflicht im Übungsbetrieb, Sicherheit bei der Ausbildung / Sicherheitsvorkehrungen, Dialogtechniken, gruppendynamische Prozesse verstehen und Führungsstile besprochen und teilweise in Gruppenarbeiten ausgearbeitet.

Gruppenfoto im Schiersteiner Hafen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurde noch eine kleine sportliche Einheit nach außen verlagert um dann motiviert den 2. theoretischen Teil zu Ende zu bringen.

Als nächstes steht nun der praktische Teil an. Hierfür müssen die Jugendlichen als Assistent an einem 2-Tagestraining des HSeV oder eines anderen Landesverbandes aktiv teilnehmen. Ist dies geschafft und haben die Teilnehmer den Nachweis über einen „Erste Hilfe Kurs“ erbracht, so bekommt jeder Teilnehmer eine Trainerassistenten -Urkunde ausgehändigt.

Der Trainerassistent soll dem Trainer bei seiner unterrichtlichen und sportpraktischen Vereinsarbeit unterstützen und assistieren. Bei einer anschließend stattfindenden Trainer-C-Breitensport-Ausbildung können hiervon maximal 20 Lerneinheiten angerechnet werden.

Interessiert an einer Aus- und Weiterbildung auch bei euch in der Nähe? Dann sprecht mich einfach an ( bernd (a) klabunde.de )

Bernd Klabunde - Ansprechpartner für Trainer (Aus- und Weiterbildung) im HSeV.