Hessischer
Seglerverband e.V.









































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Pressemeldungen und Berichte

Pressemeldungen und Berichte aus früheren Jahren ...hier

 

Pressemeldungen 2019

 

09. Mai 2019

Großartiger Segelsport beim Segelclub Inheiden e.V.

Am Wochenende 04./05. Mai, lud der SCI zum hochrangigen 54ten Frühjahrstreff der Korsar Segler nach Inheiden ein.

40 Korsare am Start. Gleichzeitig wurde aus Anlass „50 Jahre Korsaren-Klassenvereinigung“ die Wettfahrtserie der Meister der vergangenen Jahre und Jahrzehnte ausgesegelt. Gemeldet hatten insgesamt 46 Mannschaften aus Berlin, NRW, Ba.- Wü., Rhl.- Pf., Bayern, Österreich und Hessen. Die weiteste Anreise hatte eine Mannschaft aus Polen, die von den Masurischen Seen die Reise nach Inheiden auf sich genommen hatte. Viele Mannschaften reisten bereits am Freitag an, sodass sich das Vereinsgelände und die Parkplätze am See schnell füllte.

Korsare auf raumem Kurs. Der Wettergott meinte es, entgegen der Vorhersage, Anfangs nicht gut für die Segler. Nach der Begrüßung durch den Obmann der Korsaren-KV Hessen Christian Fischer und dem Vors. des SCI Klaus-D. Lachmann und einer Bootstaufe wurde kurz nach 14.00 Uhr die erste Wettfahrt bei schwachen und drehenden Winden gestartet. Leider erwies sich der Wind nicht stabil genug und die Wettfahrt wurde ohne Ergebnis beendet. Nun hieß für alle, warten auf den Wind!

Gegen Abend erwies sich eine mäßige Windlage als stabil, sodass WFL Dierk Conrad, der die Wettfahrten der „Meister der Meister“ leitete, für 16 Mannschaften drei Kurzwettfahrten durchführen konnte.

So standen am Ende die Sieger fest.

Meister der Meister in der Korsarenklasse wurden

Dirk Schön/ Sven Kristandt SV Waldsee / 1. SCS 13 vor Ute und Frank Thieme vom Berliner Segelclub und Jens Grass Münchner YC/ Birgit Schwab SGW.

Beste Inheidener und älteste Mannschaft mit gesamt 135 Jahren wurden auf Platz 11 der zweifache Europameister in den 70er Jahren, Lothar Gertler und der vielfache Hessenmeister Uli Hartleb.

Die Wettfahrten zur Ranglistenregatta wurden auf Sonntag verlegt.

Der Samstagabend wurde mit Live Musik, gutem Essen, Interviews und Tanz im Clubhaus gefeiert, sodass mancher Segler erst in den frühen Morgenstunden den Weg ins Bett/ Schlafsack fand.

Schon am Sonntagmorgen wehte ein mäßiger Wind mit zeitweisen Böen um 3 Bft aus NNW, was den WFL veranlasste, drei Wettfahrten für 40 Mannschaften durchzuführen. In diesen Wettfahrten, die drehenden Wind mit sich brachte, war Taktik und gute Bootsbeherrschung angesagt, denn bei der Menge an teilnehmenden Booten wurden Fehler von Gegner schnell ausgenutzt und man verlor schnell gute Platzierungen. Für die Zuschauer gab es unglaublich schöne Bilder von kreuzenden und unter Spinnaker segelnden Sportbooten mit um Platzierungen kämpfende Mannschaften. Hier wurde echter Segelsport geboten.

Am Mittag standen die Platzierungen dieser hochrangigen Regatta fest:

Gesamtsieger des 54. Frühjahrstreff wurden

Uti und Frank Thieme Berliner SV vor Jens Grass MYC und Birgit Schwab SGW und Tim und Lisa Debatin RC Rastatt.

Den 4. Platz belegten vom SCI Jürgen Leibrich und Karin Herold, die für den DSCLangen startete.

Dierk und Tina Conrad SCI belegten den 13. Platz, Jochen Brune und David Stuwe den 15. Platz,

Der Vors. des SCI Klaus-D. Lachmann und Christian Fischer nahmen die Verabschiedung der Segler*innen vor, nachdem der 1. Stadtrat der Stadt Hungen Helmut Schmidt, selbst begeisterter Regattasegler vom Nachbarverein der TSG, die Gäste begrüßte und sich über die große Beteiligung erfreut zeigte. Er lobte die Verantwortlichen des SCI für die reibungslose Durchführung einer so hohen RR Regatta mit so vielen Teilnehmern. Gleichzeitig stellte er fest, dass diese Veranstaltung eine Werbung für die Stadt und ihres Ortsteil Inheiden sei. Die weit angereisten Gäste aus Polen wurden für ihre Beteiligung mit zwei Fässern Apfelwein verabschiedet.

Alle Mannschaften bedankten sich bei der Mannschaft um Klaus-D. Lachmann für hervorragende Gastfreundschaft und traten zufrieden den Heimweg an, mit dem Versprechen nächstes Jahr wieder zu kommen.

Klaus-Dieter Lachmann

 

 

05. Mai 2019

Vortraining für das Lake Garda Meeting

Am Sonntag, den 14.04.2019, fand das Vortraining für die hessische Kaderjugend für das „Lake Garda Meeting 2019“ unter der Regie von LJO Reinhard Linke statt. Die Gruppe traf sich immer morgens im Clubzelt des Circolo Vela Arco. Das Trainingsteam bestand aus Yolanda Gebel, Marlene Brandis, Theo Gnass und Leonard von Holtum (alle vom Wassersportverein Langen), Konstantin von Holtum vom Wassersportverein Bergstraße, sowie Jesper Fleischer, der den Segelclub Rheingau im Training und der Regatta sehr würdig vertreten hat.

von links, Yolanda Gebel (vorne), Marlene Brandis, Reinhard Linke, Jesper Fleischer, Konstantin von Holtum, Leonard von Holtum, Theo Gnass. Nach der morgendlichen Besprechung und der Kurserläuterung durch Reinhardt Linke wurden die Boote geslippt und der morgendliche Vento-Wind genutzt, um die Erfahrung auf dem Gardasee zu erweitern. Während es in den ersten Tagen noch etwas kühler und teils sogar bewölkt war, heiterte der Himmel im Laufe der Woche auf und das Thermometer zeigte zeitweise Temperaturen über 20 Grad an. Zum Baden hielt die Gruppe nur die kalte Wassertemperatur auf. Für Motivationsschübe sorgte eine auf dem HSeV-Motorboot stationierte Gummibärchenbox. In den Mittagspausen wurde keine Zeit verschwendet und bei frischem bis starken Ora-Wind weiter trainiert.

Bei vielen Wettfahrten dominierten Jesper Fleischer, Theo Gnass und Leonard von Holtum das Feld. Doch Konstantin von Holtum, Marlene Brandis und Yolanda Gebel ließen sich nicht alle Siege nehmen und bewiesen immer wieder, dass die anderen Respekt haben konnten. Auf dem Wasser und an Land trafen die hessische Gruppe oft Optisegler aus dem Rheingau, die mit Saarländern trainierten und die bei Harald trainierenden Hessen, mit denen sie viel Spaß hatten. Auch Europes, Laser, 420er und 29er aus Hessen zeigten ihr Können. Jeden Abend ließen die hessischen Segler den Tag in der Eisdiele ausklingen. Der Kommentar von Leonard von Holtum: „Ich sag euch was: Die ist OBERHAMMERMEGAAFFENKRASSLECKER! Die Deutschen Eisdielen können einpacken gehen.“

So vergingen die dreieinhalb Trainingstage schnell und die Regatta konnte kommen.

Leonard von Holtum / ü. G. Probst

 

 

26. April 2019

Segeln bei Hagel, Schnee und Sonnenschein, was gibt es Schöneres?

Wenn man als Vorbereitung auf ein Trainingswochenende unter der Woche auf die Wetter- und Windvorhersage schaut und diese kaum mehr als 8 Grad Celsius anzeigt, nachts sogar Frost, dann läuft einem schonmal ein kleiner Schauer über den Rücken. Trotzdem machte sich am Wochenende vom 12.-14.April 2019 das WSVL-Juniorenteam mit zwei Neuzugängen zum Möhnesee auf, um die J70 Saison mit einem Training zu beginnen.

Es lag eine Anreise von knapp 300 Kilometern vor uns, welche in rund 4 Stunden mit Essenspause bewältigt wurde.

Die südhessische Gruppe v. li. n. re.: Florian Schmidt, Valentino Branca, Julian Gärtner, Kaja Schäfer, Maxime Fürste, Markus Heinbücher, Natalia Dworecka Am Möhnesee begrüßten uns leichter Schneefall und die angekündigten Temperaturen, trotzdem war die Stimmung gut, denn im Haus des Heinz-Nixdorf-Vereins war es warm und es gab noch belegte Brote. Eine weitere Vereinsmannschaft, die an diesem Wochenende ebenfalls bei der Heinz-Nixdorf-Academy trainierte, war bereits vor Ort. Die restlichen Teams stießen am nächsten Morgen dazu.

Zum einen war es der Segelclub Salzgitter, die wir schon vom letzten Jahr kannten und natürlich Segler vom Möhnesee selbst. Insgesamt waren wir vom WSVL 7 Segler: Florian Schmidt, Valentino Branca, Julian Gärtner, Kaja Schäfer, Maxime Fürste, Markus Heinbücher und Natalia Dworecka, die letzteren würden in den Folgetagen zum ersten Mal auf einer J70 segeln. Da die J70 normalerweise zu viert gesegelt wird, bekamen wir dankenswerterweise noch Unterstützung von einem lokalen Segler.

Eines der WSVL-Boote auf Amwindkurs. Nach einer, für manche viel zu kurzen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück, ging es am Samstag endlich mit dem Training los. Mit Hilfe von Trockenanzügen und dicker wasserdichter Kleidung waren die winterlichen Verhältnisse dann auch kein Problem. Im Gegenteil, beim Manövertraining kam der eine oder andere doch ins Schwitzen.

So ging es dann aufs Wasser, wo wir unter Anleitung von Trainer Thorsten zunächst die Manöver einübten und diese schließlich in Kurzwettfahrten unter Stress perfektionierten. Auch die zwei „Neuen“ wussten daraufhin, wann sie wo ziehen müssen und so konnten die zwei WSVL Boote ziemlich schnell bei den eingespielten Teams mithalten.

Zum Mittag- und Abendessen wurden wir nebenbei großartig bekocht, von der Frau von Jocky Hellmich, dem Geschäftsführer des Heinz Nixdorf Vereins und Organisator der Deutschen Junioren Segel Liga. Zwischen dem Essen und dem Training gab es immer Besprechungen, in welchen die Einheiten auf dem Wasser analysiert wurden. Trainer Thorsten legte den Fokus vor allem auf eine klare Aufgabenverteilung an Bord. So konnten dann auch die besagten Schnee- und Hagelschauer gut bewältigt werden und wir durften feststellen, dass auch bei Schnee eine Sonnenbrille nötig sein kann. Nach diesem erfolgreichen Trainingstag nutzte ein Teil des Teams die Sauna der Unterkunft um sich wieder richtig aufzuwärmen.

Der Sonntag legte dann wettertechnisch extrem zu, neben angenehmen 3 Bft bot er auch dauerhaften Sonnenschein, was uns nach dem Samstag manchmal schon langweilig vorkam.

Es war für alle wieder mal ein tolles Erlebnis am Möhnesee beim Heinz-Nixdorf-Verein und eine gute Vorbereitung auf die Deutsche-Junioren-Segel-Liga, die Anfang Mai am Starnberger See starten wird. Am letzten Aprilwochenende wird das WSVL Team wieder am Möhnesee trainieren. Wir freuen uns jetzt schon auf spannende Rennen und danken Jocky Hellmich für sein grandioses Engagement.

Markus Heinbücher

 

 

21. April 2019

Der Segelclub Gießen bildet seit neuestem mit DSV-lizensiertem Segellehrer aus

Seit 5. April 2019 bildet der Segelclub Gießen e.V. mit einem von Deutschen Segler-Verband lizensierten Segellehrer aus. An diesem Tag hat Stefan Zink, 2. Stefan Zink mit seiner Urkunde. Vorsitzender des SCG 84, seine Segellehrerlizenz A bestanden und gibt nun sein umfangreiches Fachwissen in den Kursen des SCG weiter.

Damit Segler sich auf den Wasserstraßen rechtlich und seemännisch richtig verhalten, fördert der Deutsche Segler-Verband (DSV) die Ausbildung der Wassersportler. Zu Qualitätssicherung der Ausbildung hat der DSV einen Rahmenlehrplan für die Ausbildung von Segellehrern erstellt. Diese Modulare Ausbildung sieht die 3 Lizenzstufen Segellehrer A, B und C vor. Diese 3 Module zielen nicht allein auf die Prüfung ab, sondern sollen den Bewerber fit für den Alltag des Segellehrers machen. Die angehenden Segellehrer bekommen in der Ausbildung ganzheitliches Rüstzeug mit auf den Weg um die Ausbildung von Seglernachwuchs qualifiziert, erfolgreich und auf bestem Niveau unterrichten zu können.

Die Segellehrerausbildung beinhaltet Methodik, Didaktik und Pädagogik der theoretischen sowie der praktischen Ausbildung. Speziell in der Praxisausbildung waren 2 Schwerpunkte die Sicherheit und die Organisation und wird in einer einwöchigen Weiterbildung vertieft.

Die Prüfung durch einen 4 -köpfigen Prüfungsausschuss des DSV hat 2 Tag gedauert und bestand aus einer Theorieprüfung, einer theoretischen und 2 praktischen Lehrproben. Am Ende der Prüfung wurden die Urkunde und die Lizenz durch den Generalsekretär des DSV Dr. Germar Brockmeyer überreicht.

Weitere Informationen zu den Ausbildungskursen des Segelclub Gießen findet man unter www.scg84.de.

Sabine Laser-Dönges

 

 

17. April 2019

Wind in Böen bis 5 Beaufort und drehende Winde

Die diesjährige Finn-Regatta fand am 13. und 14.4.2019 statt. Bereits am Das Regattafeld in Rauschefahrt. Freitagnachmittag reisten rund 15 Teilnehmer mit Begleitung an, um am freien Training und anschließenden Seglerhock bis spät in die Nacht teilzunehmen. Die Teilnehmer hatten Anfahrten von mehr als 500 km (SC Sternberg, SC Dümmer) in Kauf genommen und sogar ein professioneller Segler, Ross Vickers vom Segelclub Hongkong, war Regattateilnehmer.

In diesem Jahr konnten drei Wettfahrten bei erschwerten Bedingungen durchgeführt werden. 28 Meldungen, davon 22 Starter waren in diesem Jahr Sieger DSCL-Finn-Regatta 2019 v.l.n.r.: Detlev Guminski, Organisator der FINN-Regatta, 2. Platz: Uwe Barthel vom SCD, 1. Platz: Reiner Haacks vom FSD und 3. Platz: Robert Mülheimer vom YCBTF, Sportwartin des DSCL Karin Herold, und Regattaleiter Dierk Conrad dabei. Temperaturen im einstelligen Plusbereich und Windböen bis 5 Bft, oft auch drehend und zeitweilig total abflauend, machen es den Seglern und der Regattaleitung nicht einfach. Wettfahrtleiter Dierk Conrad und sein Team leiteten die Regatta souverän. Mit den Platzierungen 2, 2 und 1 gewann Reiner Haacks vom FSD, vor Uwe Barthel vom SCD und Robert Mülheimer YCBTF. Die Segler vom DSCL David und Detlev Guminski belegten Platz 4 und Platz 7.

Die alljährliche Finn-Regatta auf dem Langener Waldsee gibt es nun seit fast 50 Jahren. Konstante Winde wie an der Ostsee gibt es am Waldsee leider nur zeitweilig, urplötzlich kann sich alles ändern und da muss man auch mal Glück haben, gerade in diesem Moment an der richtigen Stelle zu sein. Ist das dann zwei- drei Mal in einem Lauf nicht der Fall, steigt der Adrenalin Spiegel der betroffenen Segler auch mal schnell an und das ist auch gut so. Denn das macht den erfahrenen Seglern am Langener Waldsee Spaß und fordert die Neulinge richtig heraus.

Sylwia D. Malkrab-Kip

 

 

01. April 2019

Der wahrscheinlich jüngste ‚regionale Wettfahrtleiter‘ Deutschlands

Schon mit 13 Jahren war er regelfest, mit 15 besuchte er auf Anraten des hessischen Multiplikators ein Wettfahrtleiterseminar und bestand die Timo Laukhardt auf dem Startschiff bei der YES 2018 beim Setzen der Flaggen. anschließende Prüfung mit Bravour. 2018 sammelte er Erfahrung im Wettfahrtkomitee bei den internationalen Veranstaltungen YES (Young European Sailing) in Kiel und IDJM der Laser im Rahmen der Travemünder Woche unter sehr erfahrenen Regattaleitern. Bei regionalen Ranglistenregatten war er im vergangenen Jahr mehrfach als stellvertretender Wettfahrtleiter am Start. Kurz vor seinem 16. Geburtstag leitete er inoffiziell unter dem Verantwortlichen die offene Yardstickregatta seines Heimatvereins und hatte damit sein Punktekonto für die Beantragung einer Wettfahrtleiterlizenz übererfüllt.

Anfang 2019 hielt Timo Laukhardt seinen offiziellen Ausweis mit der regionalen Wettfahrtleiterlizenz in Händen und ist damit wahrscheinlich derzeit Deutschlands jüngster Wettfahrtleiter.

Doris Laukhardt

 

 

01. April 2019

Reinhard Linke ist 25 Jahre Landesjugendobmann

Ein interessanter Workshop und eine konstruktive Verbandsversammlung erwartete die Delegierten am 30. März zum Hessischen Seglertag 2019 am Langener Waldsee. Die 50jährigen Jubiläen der beiden Vereine am Langener Waldsee, des Dreieich Segelclubs Langen e.V. und des Wassersportvereins Langen i. d. SSG 1889 e.V. waren ein würdiger Anlass. Wie auf Bestellung stellte das Wetter auf Frühling um und ließ den See in der Sonne glänzen.

Der LJO Reinhard Linke und Vize Sport Jan Rischard überreichen der Kaderjugend neue Jacken. Der Vormittag ist geprägt von einem Workshop unter dem Motto „Datenschutzgrundverordnung“. Ein aktuelles Thema, das Vereine seit dem letzten Jahr stark beschäftigt. Dr. Weller vom Landessportbund Hessen erweist sich als kompetenter Partner, der in einem kurzweiligen Vortrag die Materie erläutert und anschließend noch für Fragen zur Verfügung steht. Fragen gibt es genug, so dass er noch während des Mittagessens immer wieder Rede und Antwort stehen muss.

Am Nachmittag dann die eigentliche Verbandsversammlung mit dem üblichen Procedere auf einem eigens für die Veranstaltung auf der Stegterrasse aufgebauten Zelt. Die Vertreter der Gastgebervereine, Peter Haenzel für den DSCL und Marc Strohfeldt für den WSVL, begrüßen die Delegierten und stellen kurz ihre Vereine vor. Der Präsident des HSeV, Klaus-Dieter Lachmann, begrüßt die Ehrengäste und bedankt sich bei den ausrichtenden Vereinen und übergibt ihnen ein Geburtstagsgeschenk, Glasbilder mit einem eingebauten Segel. Danach steigt er sehr schnell in die Arbeit ein. Viel steht auf der Tagesordnung, von Ehrungen über Neuwahlen bis zur Abarbeitung von Anträgen.

Reinhard Linke (li.) freut sich über die Gratulation von Timo Haß (re.) und eine Urkunde des DSV. Eine erfreuliche Aufgabe für ihn ist der Tagesordnungspunkt „Ehrung“. Der Landesjugendobmann des HSeV, Reinhard Linke, kann auf 25 Jahre durchgehend in diesem nicht gerade vergnügungssteuerpflichtigen Amt zurückblicken. Timo Haß, der Jugendobmann des Deutschen Seglerverbandes, übergibt ihm im Namen des DSV eine Ehrenurkunde und erinnert daran, dass er Kraft seines Amtes auch die ganze Zeit Mitglied im Jugendsegelausschuss des DSV ist. Die Laudatio hält der Vorsitzende des Landesseglerverbandes Rheinland-Pfalz, Wolfgang Wagner. Er kann als früherer Jugendobmann des DSV viel über die Zusammenarbeit mit Reinhard Linke berichten. „Nicht immer einfach, manchmal mit einer kritischen Meinung, aber immer kompromissbereit und zur konstruktiven Zusammenarbeit bereit“. Klaus Lachmann übergibt noch für den HSeV eine Flasche leckeren schottischen Whiskey.

Die Berichte des Vorstandes geben in vielen kleinen Punkten einen guten Überblick über die im letzten Jahr geleistete Arbeit. Den Dank dafür bringt stellvertretend für die Kassenprüfer Ralf Joppich vom SV Biblis zum Ausdruck. Er bescheinigt eine exzellente Kassenführung und beantragt die Entlastung des Vorstandes. Diesem Antrag folgen die Delegierten einstimmig.

Die Wahlperiode der Vizepräsidentin Finanzen und des Kassenprüfers Ralf Joppich ist abgelaufen, für das Amt der Vize Finanzen kandidiert Karin Leonhardt vom DSC Langen wieder, als Kassenprüfer wird Robert Heinbücher vom WSV Langen vorgeschlagen. Da aus dem Plenum kein Gegenkandidat vorgeschlagen wird, kann in einer offenen Wahl abgestimmt werden. Beide werden einstimmig gewählt.

Drei Anträge stehen zur Abstimmung. Der erste ist die Anpassung der Hessenmeisterschaftsordnung. Außer Klarstellungen wird die vor ein paar Jahren beschlossene Vereinfachung der Regatten bei Jugendbooten wieder rückgängig gemacht. Er wird einstimmig beschlossen. Der zweite Antrag sieht eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge nach 11 Jahren vor und wird erwartungsgemäß diskutiert. Zahlen möchte natürlich niemand gerne, doch es kommt aus dem Plenum auch der Hinweis, dass diese Erhöhung eigentlich ein Tropfen auf dem heißen Stein ist. Der Antrag bekommt bei der Abstimmung dann doch die Mehrheit der Stimmen. Der dritte Antrag sah eine Dynamisierung der Beiträge für die Zukunft vor und wird vom Vorstand des HSeV zurückgezogen.

So geht ein konstruktiver Verbandstag mit interessanten Diskussionen nach 6 Stunden zu Ende und viele freuen sich, die Runde im nächsten Jahr beim Segelclub Asel am Edersee wieder zu sehen.

Günther Probst