Hessischer
Seglerverband e.V.









































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Pressemeldungen und Berichte

Pressemeldungen und Berichte aus früheren Jahren ...hier

 

Pressemeldungen 2019

 

11. Juli 2019

Spannende Positionskämpfe bei der Flottenmeisterschaft der H-Boote

Bei traumhaften Segelbedingungen fand am Wochenende 06./07. Juli die Flottenmeisterschaft der internationalen H-Boot Klasse auf dem Edersee statt. Wettfahrtleiter Herbert Hofmann (SCE) konnte mit seinem Team von der Segelsport-Gemeinschaft Edersee 12 Teams, davon neun heimische auf die Regattabahn im Waldecker Becken schicken.

Die 2. der Flottenmeisterschaft und Sieger der Hessenmeisterschaft Philipp Behrendt, Dr. Björn Geisler und Oliver Draude (v.l.n.r.). 4 der 5 Wettfahrten konnten bereits am Samstag gesegelt werden. Bei 5 Meter unter Vollstau war der Wind von Böen und drehenden Winden gekennzeichnet und verlangte von den Seglern die volle Aufmerksamkeit. Die ersten 3 Wettfahrten wurden von unterschiedlichen Teams gewonnen, so dass Spannung garantiert war und mehrere Teams um den Sieg segelten. In der ersten Wettfahrt konnte das Team Thorsten Rasche mit Sohn Thorge und Carsten Beister (alle ESV’86) gewinnen. Den Sieg in der zweiten und vierten Wettfahrt sicherte sich die Mannschaft Oliver Draude, Dr. Björn Geisler und Philipp Behrendt (ESV’86). Damit lag das Team vom Edertaler Segel-Verein (1;4;1) mit der Mannschaft um Knut Viehweger aus Düsseldorf (2;2;2) punktgleich auf Platz 1.

Das 2. Team vom ESV mit Steuermann Thorsten Rasche (1;6;3) folgte auf Platz 4. Rang 3 belegte die Mannschaft Clausen, Clausen, Literski vom Möhnesee. (6;3;1) Die 5. Wettfahrt am Sonntag musste schließlich die Entscheidung im Kampf um den Gesamtsieg bringen. Schnell wurde es ein Zweikampf zwischen Thorsten Rasche und Knut Viehweger, der am Ende mit kleinem Vorsprung gewinnen konnte. Dritter wurde Oliver Draude.

Somit gewinnen Knut und Sabine Viehweger sowie Jutta Eick die Flottenmeisterschaft am Edersee knapp vor den heimischen Booten um die Steuerleute Oliver Draude (Rang 2) und Thorsten Rasche, der dritter wird. Gratulation!

Auch die Hessenmeisterschaft in der H-Boot Klasse konnte damit entschieden werden. Zu dieser zählt auch die Regatta im April. Oliver Draude, Dr. Björn Geisler und Philipp Behrendt gewinnen klar vor Heinrich Hauer und seiner Crew Wiebke und Andreas Happich. Dritte sind Thorsten, Thorge und Tabea Rasche mit Carsten Beister. Alle drei Teams gehören dem Edertaler Segel-Verein an.

Winfried Geisler

 

 

11. Juli 2019

Schneeballschlacht auf dem Edersee

Vom 12. bis zum 14. April trotzten 10 Boote den angesagten Temperaturen am Edersee und wagten sich bei Schneeschauer und böigen Winden aufs Wasser, Bereit für die Schneeballschlacht. um die Westdeutsche Meisterschaft der Solingklasse auszusegeln.

Bereits am Freitagmorgen bei der Steuermannsbesprechung begleiteten weiße Flocken die begrüßenden Worte von unserem neuen Klassenobmann der Solingflotte Edersee Marcel Barie, der neben den heimischen Seglern drei Mannschaften aus Berlin herzlich willkommen hieß. Bei acht Grad Lufttemperatur liefen die Boote aus dem Rehbacher Hafen aus, denn Wettfahrtleiter Oliver Draude wollte die guten Windbedingungen im Waldecker Becken ausnutzen und möglichst viele der sieben ausgeschriebenen Wettfahrten segeln.

Bei drei Beaufort aus östlichen Richtungen gewann Matthias Dulce vom VSaW mit seiner Crew Klaus Gaede und Uli Schmidt die ersten beiden Rennen. Im dritten Lauf drehte der Wind weiter auf Süd und Matthias konnte nicht an die vorhergehende Leistung anknüpfen, sodass Tim Giesecke, Sven Rikwald und Volker Stoof (ebenfalls VSaW) mit den Platzierungen 2, 3, 1 die Gesamtführung übernahmen. Auf Position drei folgten Björn Geisler, Sven Dömges und Tabea Rasche vom Edertaler Segelverein, die mit den Einzelplatzierungen 3, 2 und 3 punktgleich mit Matthias Dulce den ersten Segeltag beendeten.

Den Wetterbedingungen entsprechend wurden am Abend im ESV-Clubheim Fischsuppe, warmer Eintopf und Glühwein gereicht. Als dann Gerd seine roten und weißen Spezialitäten ausschenkte, hatte die durchgehend gute Stimmung seinen Höhepunkt erreicht.

Am Samstag nahm der Schneefall zu, der Wind wurde immer inkonstanter und Die Sieger der WDM: Volker Stoof, Tim Giesecke und Sven Rikwald (v.r.n.l.) vom VSaW Berlin. Dr. Björn Geisler (links), bestes Boot vom Edersee auf Platz 2. drehender. Keine leichte Aufgabe für den Wettfahrtleiter und seine Crew. Die Flocken wurden so dicht, dass beim Start im Rehbacher Becken die Luvtonnen in Nieder-Werbe nur zu erahnen waren. Matthias rundete als erster, dicht gefolgt von Björn und Gernot Heller (SCE) mit seinen Vorschotern Gerd Auerswald (SCAS) und Jan Rischard (SSGE), der sich in der zweiten Kreuz die Führung erarbeitete und diese bis zum abgekürzten Zieldurchgang nicht mehr abgab. Die Schneeballschlacht auf dem Wasser im Anschluss an die Wettfahrt machte die Kälte etwas erträglicher und der Glühwein und Kaffee zur kurzen Pause im Clubheim brachte die notwendige Wärme wieder. Es ging am frühen Nachmittag nochmal aufs Wasser und wir versuchten alles, um eine weitere Wettfahrt zu werten. Der stark drehende Wind sorgte allerdings dafür, dass wir auf der Kreuz den Spinnaker ziehen konnten, sodass trotz mehrfachen Verholens des Kurses keine faire Wettfahrt gefahren werden konnte. Oliver, wir denken niemand hätte am Samstag Deinen Job machen wollen und trotzdem hast Du das Beste rausgeholt!

Am Samstagabend lud die Solingflotte Edersee zum gemeinsamen Abendessen ins Strandhaus No.12 in Waldeck ein, wo wir bei einem leckeren Grillbuffet den herrlichen Blick auf den See und die Sperrmauer genossen. Ein herzlichen Dank an unsere Gastgeberin Gerlinde Koppelin und ihr Team für den schönen Abend.

Sonntagfrüh versprach der Blick auf den See einen angenehmeren Tag als zuvor. Die Sonne schien, der Wind setzte sich durch und bei Ostwind mit nördlicher Tendenz konnten im Waldecker Becken die noch ausstehenden drei Wettfahrten zügig durchgeführt werden.

Nach einem Sieg von Björn im ersten Lauf und einem hervorragenden zweiten Platz von Marcel Barie mit seiner Frau Isabel und Vorschoter Dominik Gärtner (alle SCAS) sollte es noch einmal spannend werden, doch Tim Giesecke sicherte sich mit einem zweiten und einem abschließenden ersten Platz den Titel. Mit jeweils einem Punkt Rückstand folgen Matthias Dulce und Björn Geisler. Gratulation an die Gewinner.

Vergeben wurden außerdem zwei Sonderpreise. Zum einen an das beste Boot, das älter als zwanzig Jahre ist. Gewinner ist auch hier Tim Giesecke. Der Preis für das beste heimische Boot vom Edersee geht an Björn Geisler. Herzlichen Glückwunsch!

An dieser Stelle vielen Dank an die zahlreichen Helfer, ohne die solch eine Regatta nicht möglich wäre. Allen voran unserem neuen Obmann Marcel und seiner Frau Isabel, die ihre Feuertaufe mit Bravour überstanden haben und wie Ehrenvorsitzender Gernot Heller lobte, er die Flotte nun in besten Händen weiß.

Ein abschließendes Dankeschön auch an die Regattaleitungscrew um Oliver Draude,

Heidrun Rischard, Norbert Warich, Thorsten Sauerbrei und Thorge und Thorsten Rasche. Ihr habt allen Wettern getrotzt und das Wochenende zu etwas ganz Besonderem gemacht. Bedanken möchte ich (Tabea) mich bei Björn und Sven, die mir das Soling-Segeln schmackhaft gemacht haben. Es hat wirklich Spaß gemacht mit euch! Auf ein baldiges Wiedersehen am See,

Tabea Rasche und Björn Geisler

 

 

28. Juni 2019

Die drei ersten Plätze gingen nach Hessen

Bei der Laser Distriktmeisterschaft West wird der beste Segler aus Hessen, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und dem Saarland ermittelt. Dieses Jahr fand sie am Wochenende 15./16. Juni 2019 in Rheinland-Pfalz am Eicher See, einem Altarm des Rheins bei Worms, statt.

Gesegelt wurde bei sehr unterschiedlichen Bedingungen. Die erste Wettfahrt, v. li.: Felix Laukhardt, Maximilian Behrens, Lea Feil. geprägt von starkem Wind und ruppigen Böen, konnte ich nach drei Runden (Dreieck mit Schleife) schließlich für mich entscheiden. Danach folgten noch zwei Leichtwindrennen, bis der Wind vollends einschlief. Somit hatten wir am Samstag die Hälfte der insgesamt 6 geplanten Rennen ausgesegelt.

Am nächsten Tag war, wie prognostiziert, sehr wenig Wind und folgerichtig verschob die Wettfahrtleitung den Start zunächst. Erst gegen Mittag wurde der Wind beständiger und wir konnten noch eine vierte Wettfahrt fahren.

Bei der Siegerehrung wurden an alle Teilnehmer Laser-Ersatzteile (gesponsert von Ziegelmayer) verlost. Die Titel gingen an drei hessische Segler. Es siegten Lea Feil (Wassersportverein Langen) im Laser 4.7, Felix Laukhardt (SC Undine Offenbach) im Laser Standard und ich (Offenbacher Ruderverein - Segeln) im Laser Radial.

Glücklich über meine Verteidigung des Titels fuhr ich nach Hause. Abschließend möchte ich mich beim Segelclub Eich für die gelungene Veranstaltung bedanken.

Maximilian Behrens GER 211201

 

 

24. Juni 2019

Felix Laukhardt dominierender Hessenmeister und Regatta-Gesamtsieger

Der dritte von insgesamt vier Wertungsläufen am Wochenende 22./23.06. auf dem Bibliser Riedsee begann etwas knifflig: Kurz nach der Startfanfare signalisierte die Wettfahrtleitung einen Frühstart und damit einen Einzelrückruf. So kam es, dass Felix Laukhardt zunächst dachte, er wäre zu früh gestartet und musste damit das gesamte Feld als Letzter von hinten aufrollen. Er war jedoch nicht der Frühstarter, zeigte trotzdem seine Klasse und wurde am Ende noch Dritter in diesem Durchgang. Insgesamt wurden am Samstag vier Läufe gestartet, einer davon musste jedoch mangels Windes abgebrochen werden. Am Sonntag startete dann der letzte der vorgeschriebenen vier Läufe gegen elf Uhr. Das erfahrene Regatta-Boot unter Wettfahrtleiter Ralf Kratz mit Mike Justen und Dirk Denefleh war fachkundig besetzt und Stefan Gunder, Bernhard Freiseis und Jörg Grothwinkel ergänzten vom Wasser aus die SVB-Landcrew um Schiedsrichter Georg Feurer.

Bei konstanten zwei bis drei Beaufort Windstärke, die überwiegend aus Die Hessenmeister im Laser Standard: v.li. Thomas Laukhardt (Dritter), Günther Probst (HSeV), Felix Laukhardt (Erster) und Maximilian Müller (Zweiter). Nordöstlicher Richtung wehte, war die Regatta ohne jegliche Vorkommnisse durchführbar. Im vorderen Feld der insgesamt 14 Starter lieferten sich die SVB Laser mit Maximilian Müller, Roman Schütt und Claus Wimmer häufige Duelle mit dem alles überragenden Felix Laukhardt vom Segelclub Undine e.V. Offenbach, der drei von vier Wettfahrten und damit auch die Hessenmeisterschaft mit der Ranglistenregatta in Biblis gewinnen konnte.

Der neunzehnjährige Student der Sportwissenschaften startete mit dem Segeln bereits im Alter von drei Jahren, weil der Opa im Baumarkt ein Boot gekauft hatte. Auf dem Laser fuhr er mit seinem Vater mit, bis er mit acht Jahren mit dem Optimisten begann und schnell an Regatten teilnahm. Danach folgte Laser 4.7 und im letzten Jahr der Umstieg auf Laser Standard. Er liebt es, in der Natur zu sein und die vielen Faktoren auf die es beim Segeln ankommt intelligent zum Erfolg einzusetzen. Bisher war der Hessenmeister national bereits unter den ersten zehn der Deutschen Junioren-Meisterschaft platziert. Nun trainiert er für sein Ziel auch bei der Deutschen Meisterschaft der Laser hervorragend abzuschneiden. Überraschend war das Ergebnis des Laser-Newcomers Roman Schütt, der in einem geliehenen Laser zum ersten Mal teilnahm. Der international erfolgreiche Segeltrainer trat dem SV Biblis erst im März bei, weil ihn die Liebe zu seiner Frau und seiner sechs Monate alten Tochter in die Südhessische Region gebracht hatte. Seine jahrelange Erfahrung als Berufssegeltrainer trug dazu bei, dass er als Dritter die Regatta beendete.

Die Hessenmeisterschaft wurde nach Wertung der Regatten aus Langen (Anfang Mai) und Biblis ein Familiensieg. So konnte der Vizepräsident des Hessischen Seglerverbandes, Günther Probst, Felix Laukhardt (Erster) und Thomas Laukhardt (Dritter) vom SCU und dem Bibliser Maximilian Müller (Zweiter) die Medaillen und Urkunden verleihen. Probst bedankte sich beim Veranstalter, dem SV Biblis für die hervorragende Organisation der Regatta und lobte das Veranstaltungsteam. Bei herrlichem Sonnenschein verließen die Segler das Revier am Riedsee und versprachen, gerne wiederzukommen.

Ulrike Falkenstein, SV Biblis

 

 

19. Juni 2019

Das Eckernförder Eichhörnchen besucht Hessen

Am 16./17. Juni 2019 fand der legendäre Eckernförder Eichhörnchen-Cup statt, Leonard von Holtum mit allen Preisen. eine der größten Segelregatten für Optimisten an der Ostsee. Geplant waren für die beiden Tage 6 Wettfahrten, doch der Wettergott schickte schwarze Gewitterwolken, Sturm und Hagel in die Eckernförder Bucht, sodass die Wettfahrten angebrochen werden mussten. Dafür lachte am Sonntag die Sonne vom Himmel und die 56 Segler in Opti A konnten bei guten Windverhältnissen ihr Können zeigen. Glücklicher Sieger war Leonard von Holtum vom Wassersportverein Bergstraße, der sich nach 3 Wettfahrten an die Spitze des Feldes setzte, wobei sich sein Bruder Konstantin bei der letzten Wettfahrt vor ihm platzieren konnte und insgesamt den beachtlichen 6. Rang belegte.

Angela von Holtum

 

 

17. Juni 2019

Im Blindflug über die Ostsee

Vom 19.05.2019 bis zum 24.05.2019 fand zum 28. Mal die Hessenregatta des Fahrtenseglerclub Königstein auf der Ostsee statt. Mit 70 gemeldeten Yachten und 321 Personen die größte hessische Segelveranstaltung auf der Ostsee. Viele Teilnehmende hatten noch die 27. Hessenregatta in Erinnerung, die unter idealen Wetterbedingungen stattgefunden hat.

Bereits die Anfahrt nach Fehmarn zeigte vielen Akteuren die gesamte Start Warnemünde in Richtung Grömitz. Wetterbandbreite. Die Wettervorhersagen wurden stündlich korrigiert. Für die Regattaleitung waren die Vorhersagen nicht immer ganz einfach zu deuten.

Der Eincheck am Samstag fand bei strahlendem Sonnenschein im neu gestalteten Hafen in Burgtiefe statt. Die Hafenumbauarbeiten standen kurz vor dem Abschluss und den Hafen kann man durchaus als attraktives Reiseziel für Segler auf der Ostsee bezeichnen. Noch während des Eincheck meldeten sich Crews aus unterschiedlichen Gründen von der Hessenregatta ab. Ein Phänomen, welches sich täglich wiederholen sollte. Das Skippermeeting am Samstagabend war gut besucht und jeder freue sich auf den Start am Sonntag.

Am Sonntagmorgen trauten vielen ihren Augen nimmt. Trotz Windstärken Ein seltenes Exemplar auf der Ostsee: Ein Saurier. zwischen 4 Bft und 5 Bft wurde die Sichtweite durch dichten Nebel auf ca. 200m reduziert. Aufgrund der Windstärke und des vorliegen Kreuzkurses war die Regattaleitung wild entschlossen trotzdem zu starten, da man mit einer Auflösung des Nebels rechnete. Um die Startlinie besser zu finden, wurde diese dicht an die Ansteuerungstonne zur Hafeneinfahrt gelegt. Dennoch gab es wenige Crews, die die Startlinie nicht korrekt passierten. Trotz des kräftigen Windes aus östlicher Richtung vorzog sich der dichte Nebel nicht und für viele begann eine gespenstige Etappe nach Gedser. Dank AIS und der Erfahrung der Segler kam es zu keinen Kollisionen. Nebel, Wind und Welle haben aber manchen Crewmitgliedern übel mitgespielt und alle waren froh, im ruhigen Hafen in Gedser angekommen zu sein. Bei der Brötchenbestellung für den nächsten Tag war man aber zurückhaltender.

Am nächsten Morgen das gleiche Spiel. Dichter Nebel lag über der Ostsee. Dennoch entschied sich die Regattaleitung zu starten. Das Regattafeld wurde wieder ein bisschen kleiner, da sich noch nicht alle Crews vom Vortag regeneriert hatten und andere nicht mehr im Nebel segeln wollten. Auch dieses Mal ging alles gut und kurz vor der Ansteuerungstonne Grönsund lichtete sich der Nebel. Viele Segler genossen die Durchfahrt durch den Grönsund nach Stubbeköbing bei strahlendem Sonnenschein und schnell ansteigenden Temperaturen. Wieder einmal fand das Hafenfest in Stubbeköbing unter idealen Bedingungen und unter Beteiligung der Bevölkerung statt. Nachdem auch die letzten Segler im Schlepp gegen 20:00 Uhr den Hafen erreicht hatten, wurde erstmals weltweit ein Segelsaurier gesichtet. Eine Spezies, die vorher vollkommen unbekannt war. Erste Anfragen des Senkenberg-Museums liegen der Regattaleitung vor.

Am nächsten Morgen das übliche Bild. Die Startlinie in Nebel gehüllt, aber Geduldsprobe: Entenfahrt nach Warnemünde. dieses Mal kein Wind. Laut Wettervorhersage sollte es im Verlauf des Tages auffrischen, aber es passierte nichts und so lief das Regattafeld um weitere Schiffe reduziert unter Motor nach Warnemünde. Kurz vor Warnemünde wurde der Nebel noch durch Nieselregen verstärkt und jeder war froh, endlich im Hafen anzukommen. Der Mittwoch, traditioneller Hafentag in Warnemünde fand bei durchwachsenem Wetter statt. Für die Regattaleitung standen Pressetermine an. Es wurde die im Meldegeld enthaltene Spende an die DGzRS in Höhe von 1620,00€ überreicht. Damit wird auf einem neu gebauten Seenotkreuzer ein Radargerät finanziert, um Schiffe besser im Nebel zu orten. Zufälle gibt es. Aufgrund der Witterung fand die Schuppenfete wieder im Lokschuppen statt. Bei gerade einmal zweistelligen Temperaturwerten heizte die Band mächtig ein. Unseren Beitrag zur Erhaltung der Meere war der Verzicht auf Plastikgeschirr und im kommenden Jahr werden wir die Getränke in Gläser ausschenken.

Der Wetterbericht für die kommende Etappe von Warnemünde nach Grömitz versprach nicht viel Wind, allerdings auch keinen Nebel. Pünktlich wurde vor der Strandpromenade in Warnemünde gestartet und das Feld bewegte sich langsam Richtung Grömitz. Zur Mittagszeit flaute der Wind weiter ab, sodass sich die Regattaleitung zu einer Bahnverkürzung entschied. Die Wettfahrt endete an der Tonne 2 des Lübeck-Gedser Verkehrsweges.

Der für Freitag vorhergesagte Wetterbericht machte allen Hoffnung, endlich Na, endlich: Fahrt unter Spi von Grömitz nach Fehmarn. einmal den Spinnacker oder Blister zu benutzen. Die Realitäten an der Startlinie sahen etwas anders aus. Die vorhergesagte Windrichtung stimmte, aber die Windstärke war sehr schwach. Dennoch wurde die Herausforderung durch die Segler angenommen. Zum ersten Mal während der 28. Hessenregatta wurden Spinnacker und Blister gesetzt und es ging Richtung Fehmarn. Aufgrund des schwachen Windes wurde die Wettfahrtendzeit den Windbedingungen angepasst, sodass jeder gewertet werden konnte.

Pünktlich um 18:30 Uhr begann die Siegerehrung vor der Bootshalle der Firma Baltic Kölln in Burgstaaken. Die 25 aufgestellten Bänke reichten nicht aus, um allen einen Sitzplatz anzubieten. Bei versöhnlichen Wetterbedingungen fanden die neu gestaltenteten Pokale großen Zuspruch. Bei der Vergabe der Hessenmeisterschaft für Charterer und Eigner erhielt jedes Crewmitglied eine Urkunde. Zusätzlich wurde ein Wanderpokal für den Hessenmeister Charter gestiftet.

Die 28. Hessenregatta ging damit zu Ende. Die Nachfrage nach der 29. Hessenregatta besteht und der Fahrtenseglerclub Königstein hat bereits mit der Planung begonnen. Die 29. Hessenregatta wird vom 10.05.2020 bis zum 15.05.2020 stattfinden, immer unter der Voraussetzung, dass auch Crews mitfahren wollen. Damit die Veranstaltung auch zukünftig für die Segler interessant bleibt, freuen wir uns über Anregungen von Euch.

Wir sehen uns 2020 wieder in Fehmarn, oder früher

Die Regattaleiter und der Fahrtenseglerclub Königstein

Text Klaus Mackeprang

 

 

15. Juni 2019

Schnuppersegeln für Behinderte beim Segelclub Mainspitze e.V.

Am 18. Mai hatte der Segelclub Mainspitze e.V. zum 2. Mal die jungen Sportler Gruppenbild mit Gästen und Seglern. und ihre Betreuer von Special Olympics Rheinland-Pfalz e.V. für eine Segelschnupperveranstaltung zu Gast. Die Sportorganisation für Menschen mit geistiger Behinderung fördert solche Begegnungen im Rahmen verschiedener Aktionen zur sportlichen Inklusion und hatte schon im letzten Jahr eine erfolgreiche erste Veranstaltung gemeinsam mit uns organisiert.

13 junge Sportler hatten die Gelegenheit, sich mit ihren Betreuern und erfahrenen Seglers des Clubs aufs Wasser zu begeben und zu erleben, wie sich die Segelboote mit Hilfe des - heute leider recht schwachen- Windes bewegen lassen und alle hatten offensichtlich ganz großen Spaß dabei.

Nachdem dann eine ankündigte Schlechtwetterfront leider tatsächlich aufzog, musste die Aktion sicherheitshalber beendet werden. Trotzdem konnte der Tag dann noch mit einem zünftigen Barbecue, zusammen mit den zahlreichen Helfern aus den Kreisen des Segelclubs, zu aller Zufriedenheit ausklingen.

Erika Struck, SCMSp

 

 

03. Juni 2019

16. German Micro Magic Cup an der Niddatalsperre Schotten

19 Micro Magic Segler aus ganz Deutschland und ein niederländischer Segler Micro Magic an der Kreuz. trafen sich am 01./02.06.2019 an der Niddatalsperre bei Schotten, um ihren Internationalen Deutschen Meister zu ermitteln. Die Micro Magic ist eine kleine Internationale Modellbootklasse mit einer Länge von 53,5 cm und einer Masthöhe von 98 cm. Sie wird von der Fa. Graupner/SJ als Bausatz und auch als Fertigmodell vertrieben.

Pünktlich um 10:30 Uhr startete Wettfahrtleiter Klaus Lachmann die erste Wettfahrt. Trotz wechselnder Bedingungen, aber immer viel Sonne am Himmel, konnten am Samstag 15 Wettfahrten, bei auffrischendem Wind am Sonntag weitere 10 Wettfahrten gesegelt werden. Der Samstagabend klang mit einen traditionellen Seglerabend bei guten Essen und viel Wetterauer Bier aus.

Von links oben 2. Sieger Norbert Heinz, Sieger Marcel Klein, 3. Sieger Manfred Brändle Links unten Stefan Ungeheuer, Marcus Pfeiffer Organisatoren. 5. Sieger Andreas Maurer, 4. Sieger Stefan Giefers. Sieger der Regatta wurde der einzigste Niederländer Marcel Klein vor den Nordrheinwestfälischen Seglern Norbert Heinz und Manfred Brändle. Bester hessischer Segler wurde auf Platz 5 Andreas Maurer vom Segelclub Rheingau, gefolgt von Michael Höhle vom Segelclub Inheiden. Auf Platz 12 Marcus Pfeiffer vom WFC-Schotten.

Der Wasser- und Fischereisportclub ist seit 16 Jahren Gastgeber der deutschen Micro Magic Klassenvereinigung. Im letzten Jahr fand die Regatta beim Segelclub Inheiden statt, da die Niddatalsperre wegen Sanierungsarbeiten kein Wasser hatte. Der WFC-Schotten bedankt sich ganz besonders beim 1. Vorsitzenden des SCI und Präsident des Hessischen Seglerverbandes, Klaus-Dieter Lachmann, dass er als Wettfahrtleiter für den German Micro Magic zur Verfügung stand.

Auch wenn sich die Meldezahlen über die Jahre dezimiert haben, so hat sich die Qualität des Segelsports nicht verschlechtert. Der WFC-Schotten hofft, auch im nächsten Jahr wieder die Micro Magic Segler zahlreich begrüßen zu dürfen.

Marcus Pfeiffer, WFC-Schotten

 

 

29. Mai 2019

Offenes Training des HSeV für die Jugend- und Jüngstenbootsklassen

Der Hessische Seglerverband lud am 25.05.19 an den Langener Waldsee zum WSV Langen zum Offenen Training ein. Acht Optimisten und zwei 420er Teams folgten der Einladung und wurden den Tag über von Markus Heinbücher und Benedikt Walkembach (Optis) und Henrik Simon (420er) trainiert. Amelie Northoff konnte beim zweiten Praxistag für ihre Trainerassistentenausbildung wertvolle Erfahrung sammeln.

Die Trainingsgruppe mit ihren Betreuern Die Teilnehmer kamen vom Segelclub Rheingau, Schwimmclub Wiesbaden, Wassersportverein Schierstein, Dreieichsegelclub Langen und Wassersportverein Langen.

Ab 10 Uhr ging es nach einer kurzen Begrüßung durch Markus Heinbücher (stellv. Landesjugendobmann) direkt in die einzelnen Trainingsgruppen zur Vorbesprechung des Trainingstages. Danach ging es gemeinsam über die Sliprampe aufs Wasser. Bei leichten, stark drehenden Winden war das Segeln durchaus anspruchsvoll, sowohl für die Segler, als auch die Trainer bei der Auslegung des Kurses. Fokus des Trainings war neben der Verbesserung der Manövertechnik, Starts und Tonnenrundungen.

Nach 2h Training konnten Teilnehmer und Trainer die Mittagspause im Schatten verbringen, die Sonne schien den ganzen Tag mit ungewohnter Kraft. Der Wind frischte am Nachmittag deutlich auf bis zu 4 Bft in Böen auf. Dies stellte Optis und 420er vor teilweise neue Herausforderungen bei den Manövern. Einige Kenterungen im Laufe des Nachmittags waren die Folge.

Auf langen Kursen über den ganzen See konnten nun auch taktische Grundlagen, wie die richtige Seitenwahl auf der Kreuz geübt werden. Fortschritte vor allem bei den Manövern waren bei allen Teilnehmern zu sehen, was die Trainer sehr freute.

Nach weiteren 3h Training konnte bei traumhaften Bedingungen noch eine Abschlusswettfahrt mit den Optis gesegelt werden, bevor das Training gegen 17 Uhr nach einer Abschlussbesprechung und anschließendem Foto endete.

Der HSeV bedankt sich beim WSV-Langen für die großartige Gastfreundschaft und die zur Verfügung gestellten Motorboote.

Eltern und Teilnehmer gaben sehr positives Feedback und wünschten sich ein zweites Training im Herbst. Diesen Wunsch werden wir natürlich aufnehmen und versuchen umzusetzen.

Markus Heinbücher

Stllv. Landesjugendobmann des HSeV

 

 

27. Mai 2019

Niddatalsperre 18.05./19.05.2019 Hessenmeisterschaft

12 Optimist B - Seglerinnen und -Segler aus ganz Hessen trafen sich am 18.05.19 und 19.05.19 beim Wasser- und Fischereisportclub Schotten, um ihren Hessenmeister zu ermitteln. Am Samstag lassen schönes Wetter aber laue Winde es schon erahnen, dass es schwierig wird zu segeln. Wettfahrtleiter Frank Berdan startete drei Mal eine Wettfahrt und musste diese wegen ausbleibenden oder stark drehenden Winden wieder abbrechen.

Ein gutes Abendessen vertröstete die Segler über den erfolglosen Tag ohne Wettfahrt.

Alle Teilnehmer Opti B Vogelsberg Cup / Hessenmeisterschaft Unten von Links Jonas Bender Jugendwart, Frank Berdan Wettfahrtleiter, Arne Berdan Sportwart WFC, Marcus Pfeiffer Obmann Jury Am Sonntag wurde gleich um 09:30 Uhr die erste Wettfahrt gestartet, die dann auch mit Erfolg bei leichtem, aber gleichmäßigem Wind beendet werden konnte. Die Wettfahrtleitung startete direkt im Anschluss eine zweite und dritte Wettfahrt, welche auch mit Erfolg beendet werden konnte. Pünktlich nach Ende der dritten Wettfahrt schlief der Wind wieder ganz ein, so dass es bei drei Wettfahrten blieb. Die reichten aber auch, um eine Siegerin um den Vogelsberg-Cup und die Hessenmeisterschaft 2019 zu ermitteln. Siegerin wurde Yolanda Gebel vom WSV-Langen vor Clara Werckmeister vom Friedrichsdorfer Yachtclub und Robin Seibert vom Dreieich Segelclub Langen. Ebenso zur Hessenmeisterschaft wurden Platz 4-8 geehrt Patrick Zimmermann Segelclub Rheingau, Felix Brandis, Aleksander Kysiak, Georg Wedding und Fritz Sichter, alle Wassersport-Verein Langen. Weitere Teilnehmer Platz 9-12 für den Vogelsberg Cup waren: Jan Henrick Klocke FYC, Lisa Raap SCR, Bjarne Stein DSCL und Moritz Kaiser WFC.

Der WFC-Schotten hat sich gefreut, nach dem Jahr 2018 ohne Wasser wieder eine Optimist Hessenmeisterschaft ausrichten zu dürfen. Auch wir Ausrichter hatten wieder viel Spaß und Freude am Opti-Segelsport und würden uns freuen, auch im nächsten Jahr die Teilnehmer an der Niddatalsperre begrüßen zu dürfen.

Marcus Pfeiffer

Geschäftsführender Vorsitzender

Wasser- und Fischereisportclub Schotten

 

 

27. Mai 2019

Conger-Cup: Segler absolvieren erfolgreich erste Regatta des Jahres

Trotz der schwierigen Wetterlage am vergangenen Wochenende hat der Das Starterfeld mit insgesamt zwölf Booten. Segelclub Hochheim den diesjährigen Conger-Cup ausgerichtet. Neben Hochheimer Seglern gingen erneut auch zahlreiche Teilnehmer befreundeter Vereine an den Start, unter anderem vom Baldeneysee, Wiesensee und Möhnesee. Insgesamt zwölf Boote nahmen an der ersten Jollenregatta des Jahres teil, die zudem als erster Lauf der Hessenmeisterschaft der Conger-Klasse zählt.

Die Sieger der diesjährigen Conger-Regatta: Steuermann Alexander Stahl, SCWW, und Vorschoterin Ruth Hohl, SCHo. Vor allem der schwache Wind ließ am Samstag keine Wettfahrt zu. Das machte der Sonntag allerdings wieder wett: Bei einem Sonne-Wolken-Mix und mäßigem Wind konnte in insgesamt drei Wettfahren der Sieger ermittelt werden. Zwei der drei Runden und damit der Gesamtsieg ging an das Team aus Alexander Stahl, Segelclub Westerwald, und Ruth Hohl, Segelclub Hochheim. Den zweiten Rang sicherten sich Bernd Trost und Bettina Kretschmann vom Hochheimer Segelclub. Christian Decker, Betriebs-Sport-Gemeinschaft Stadtwerke Essen, und Felicia Schuld, Segelclub Wällerwind Pottum, erreichten den dritten Platz

Die nächste Jollenregatta in der Hochheimer Bucht findet am 15. und 16. Juni statt, wenn die Aquila-Segler an den Start gehen. Auch hier werden neben Vereinsbooten wieder auswärtige Gastsegler erwartet. Für Interessierte bietet der Segelclub Hochheim ein Schnuppersegeln am 19. Mai an. Anmeldungen sind über die Homepage möglich.

Angelika Breinich-Schilly

 

 

09. Mai 2019

Großartiger Segelsport beim Segelclub Inheiden e.V.

Am Wochenende 04./05. Mai, lud der SCI zum hochrangigen 54ten Frühjahrstreff der Korsar Segler nach Inheiden ein.

40 Korsare am Start. Gleichzeitig wurde aus Anlass „50 Jahre Korsaren-Klassenvereinigung“ die Wettfahrtserie der Meister der vergangenen Jahre und Jahrzehnte ausgesegelt. Gemeldet hatten insgesamt 46 Mannschaften aus Berlin, NRW, Ba.- Wü., Rhl.- Pf., Bayern, Österreich und Hessen. Die weiteste Anreise hatte eine Mannschaft aus Polen, die von den Masurischen Seen die Reise nach Inheiden auf sich genommen hatte. Viele Mannschaften reisten bereits am Freitag an, sodass sich das Vereinsgelände und die Parkplätze am See schnell füllte.

Korsare auf raumem Kurs. Der Wettergott meinte es, entgegen der Vorhersage, Anfangs nicht gut für die Segler. Nach der Begrüßung durch den Obmann der Korsaren-KV Hessen Christian Fischer und dem Vors. des SCI Klaus-D. Lachmann und einer Bootstaufe wurde kurz nach 14.00 Uhr die erste Wettfahrt bei schwachen und drehenden Winden gestartet. Leider erwies sich der Wind nicht stabil genug und die Wettfahrt wurde ohne Ergebnis beendet. Nun hieß für alle, warten auf den Wind!

Gegen Abend erwies sich eine mäßige Windlage als stabil, sodass WFL Dierk Conrad, der die Wettfahrten der „Meister der Meister“ leitete, für 16 Mannschaften drei Kurzwettfahrten durchführen konnte.

So standen am Ende die Sieger fest.

Meister der Meister in der Korsarenklasse wurden

Dirk Schön/ Sven Kristandt SV Waldsee / 1. SCS 13 vor Ute und Frank Thieme vom Berliner Segelclub und Jens Grass Münchner YC/ Birgit Schwab SGW.

Beste Inheidener und älteste Mannschaft mit gesamt 135 Jahren wurden auf Platz 11 der zweifache Europameister in den 70er Jahren, Lothar Gertler und der vielfache Hessenmeister Uli Hartleb.

Die Wettfahrten zur Ranglistenregatta wurden auf Sonntag verlegt.

Der Samstagabend wurde mit Live Musik, gutem Essen, Interviews und Tanz im Clubhaus gefeiert, sodass mancher Segler erst in den frühen Morgenstunden den Weg ins Bett/ Schlafsack fand.

Schon am Sonntagmorgen wehte ein mäßiger Wind mit zeitweisen Böen um 3 Bft aus NNW, was den WFL veranlasste, drei Wettfahrten für 40 Mannschaften durchzuführen. In diesen Wettfahrten, die drehenden Wind mit sich brachte, war Taktik und gute Bootsbeherrschung angesagt, denn bei der Menge an teilnehmenden Booten wurden Fehler von Gegner schnell ausgenutzt und man verlor schnell gute Platzierungen. Für die Zuschauer gab es unglaublich schöne Bilder von kreuzenden und unter Spinnaker segelnden Sportbooten mit um Platzierungen kämpfende Mannschaften. Hier wurde echter Segelsport geboten.

Am Mittag standen die Platzierungen dieser hochrangigen Regatta fest:

Gesamtsieger des 54. Frühjahrstreff wurden

Uti und Frank Thieme Berliner SV vor Jens Grass MYC und Birgit Schwab SGW und Tim und Lisa Debatin RC Rastatt.

Den 4. Platz belegten vom SCI Jürgen Leibrich und Karin Herold, die für den DSCLangen startete.

Dierk und Tina Conrad SCI belegten den 13. Platz, Jochen Brune und David Stuwe den 15. Platz,

Der Vors. des SCI Klaus-D. Lachmann und Christian Fischer nahmen die Verabschiedung der Segler*innen vor, nachdem der 1. Stadtrat der Stadt Hungen Helmut Schmidt, selbst begeisterter Regattasegler vom Nachbarverein der TSG, die Gäste begrüßte und sich über die große Beteiligung erfreut zeigte. Er lobte die Verantwortlichen des SCI für die reibungslose Durchführung einer so hohen RR Regatta mit so vielen Teilnehmern. Gleichzeitig stellte er fest, dass diese Veranstaltung eine Werbung für die Stadt und ihres Ortsteil Inheiden sei. Die weit angereisten Gäste aus Polen wurden für ihre Beteiligung mit zwei Fässern Apfelwein verabschiedet.

Alle Mannschaften bedankten sich bei der Mannschaft um Klaus-D. Lachmann für hervorragende Gastfreundschaft und traten zufrieden den Heimweg an, mit dem Versprechen nächstes Jahr wieder zu kommen.

Klaus-Dieter Lachmann

 

 

05. Mai 2019

Vortraining für das Lake Garda Meeting

Am Sonntag, den 14.04.2019, fand das Vortraining für die hessische Kaderjugend für das „Lake Garda Meeting 2019“ unter der Regie von LJO Reinhard Linke statt. Die Gruppe traf sich immer morgens im Clubzelt des Circolo Vela Arco. Das Trainingsteam bestand aus Yolanda Gebel, Marlene Brandis, Theo Gnass und Leonard von Holtum (alle vom Wassersportverein Langen), Konstantin von Holtum vom Wassersportverein Bergstraße, sowie Jesper Fleischer, der den Segelclub Rheingau im Training und der Regatta sehr würdig vertreten hat.

von links, Yolanda Gebel (vorne), Marlene Brandis, Reinhard Linke, Jesper Fleischer, Konstantin von Holtum, Leonard von Holtum, Theo Gnass. Nach der morgendlichen Besprechung und der Kurserläuterung durch Reinhardt Linke wurden die Boote geslippt und der morgendliche Vento-Wind genutzt, um die Erfahrung auf dem Gardasee zu erweitern. Während es in den ersten Tagen noch etwas kühler und teils sogar bewölkt war, heiterte der Himmel im Laufe der Woche auf und das Thermometer zeigte zeitweise Temperaturen über 20 Grad an. Zum Baden hielt die Gruppe nur die kalte Wassertemperatur auf. Für Motivationsschübe sorgte eine auf dem HSeV-Motorboot stationierte Gummibärchenbox. In den Mittagspausen wurde keine Zeit verschwendet und bei frischem bis starken Ora-Wind weiter trainiert.

Bei vielen Wettfahrten dominierten Jesper Fleischer, Theo Gnass und Leonard von Holtum das Feld. Doch Konstantin von Holtum, Marlene Brandis und Yolanda Gebel ließen sich nicht alle Siege nehmen und bewiesen immer wieder, dass die anderen Respekt haben konnten. Auf dem Wasser und an Land trafen die hessische Gruppe oft Optisegler aus dem Rheingau, die mit Saarländern trainierten und die bei Harald trainierenden Hessen, mit denen sie viel Spaß hatten. Auch Europes, Laser, 420er und 29er aus Hessen zeigten ihr Können. Jeden Abend ließen die hessischen Segler den Tag in der Eisdiele ausklingen. Der Kommentar von Leonard von Holtum: „Ich sag euch was: Die ist OBERHAMMERMEGAAFFENKRASSLECKER! Die Deutschen Eisdielen können einpacken gehen.“

So vergingen die dreieinhalb Trainingstage schnell und die Regatta konnte kommen.

Leonard von Holtum / ü. G. Probst

 

 

26. April 2019

Segeln bei Hagel, Schnee und Sonnenschein, was gibt es Schöneres?

Wenn man als Vorbereitung auf ein Trainingswochenende unter der Woche auf die Wetter- und Windvorhersage schaut und diese kaum mehr als 8 Grad Celsius anzeigt, nachts sogar Frost, dann läuft einem schonmal ein kleiner Schauer über den Rücken. Trotzdem machte sich am Wochenende vom 12.-14.April 2019 das WSVL-Juniorenteam mit zwei Neuzugängen zum Möhnesee auf, um die J70 Saison mit einem Training zu beginnen.

Es lag eine Anreise von knapp 300 Kilometern vor uns, welche in rund 4 Stunden mit Essenspause bewältigt wurde.

Die südhessische Gruppe v. li. n. re.: Florian Schmidt, Valentino Branca, Julian Gärtner, Kaja Schäfer, Maxime Fürste, Markus Heinbücher, Natalia Dworecka Am Möhnesee begrüßten uns leichter Schneefall und die angekündigten Temperaturen, trotzdem war die Stimmung gut, denn im Haus des Heinz-Nixdorf-Vereins war es warm und es gab noch belegte Brote. Eine weitere Vereinsmannschaft, die an diesem Wochenende ebenfalls bei der Heinz-Nixdorf-Academy trainierte, war bereits vor Ort. Die restlichen Teams stießen am nächsten Morgen dazu.

Zum einen war es der Segelclub Salzgitter, die wir schon vom letzten Jahr kannten und natürlich Segler vom Möhnesee selbst. Insgesamt waren wir vom WSVL 7 Segler: Florian Schmidt, Valentino Branca, Julian Gärtner, Kaja Schäfer, Maxime Fürste, Markus Heinbücher und Natalia Dworecka, die letzteren würden in den Folgetagen zum ersten Mal auf einer J70 segeln. Da die J70 normalerweise zu viert gesegelt wird, bekamen wir dankenswerterweise noch Unterstützung von einem lokalen Segler.

Eines der WSVL-Boote auf Amwindkurs. Nach einer, für manche viel zu kurzen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück, ging es am Samstag endlich mit dem Training los. Mit Hilfe von Trockenanzügen und dicker wasserdichter Kleidung waren die winterlichen Verhältnisse dann auch kein Problem. Im Gegenteil, beim Manövertraining kam der eine oder andere doch ins Schwitzen.

So ging es dann aufs Wasser, wo wir unter Anleitung von Trainer Thorsten zunächst die Manöver einübten und diese schließlich in Kurzwettfahrten unter Stress perfektionierten. Auch die zwei „Neuen“ wussten daraufhin, wann sie wo ziehen müssen und so konnten die zwei WSVL Boote ziemlich schnell bei den eingespielten Teams mithalten.

Zum Mittag- und Abendessen wurden wir nebenbei großartig bekocht, von der Frau von Jocky Hellmich, dem Geschäftsführer des Heinz Nixdorf Vereins und Organisator der Deutschen Junioren Segel Liga. Zwischen dem Essen und dem Training gab es immer Besprechungen, in welchen die Einheiten auf dem Wasser analysiert wurden. Trainer Thorsten legte den Fokus vor allem auf eine klare Aufgabenverteilung an Bord. So konnten dann auch die besagten Schnee- und Hagelschauer gut bewältigt werden und wir durften feststellen, dass auch bei Schnee eine Sonnenbrille nötig sein kann. Nach diesem erfolgreichen Trainingstag nutzte ein Teil des Teams die Sauna der Unterkunft um sich wieder richtig aufzuwärmen.

Der Sonntag legte dann wettertechnisch extrem zu, neben angenehmen 3 Bft bot er auch dauerhaften Sonnenschein, was uns nach dem Samstag manchmal schon langweilig vorkam.

Es war für alle wieder mal ein tolles Erlebnis am Möhnesee beim Heinz-Nixdorf-Verein und eine gute Vorbereitung auf die Deutsche-Junioren-Segel-Liga, die Anfang Mai am Starnberger See starten wird. Am letzten Aprilwochenende wird das WSVL Team wieder am Möhnesee trainieren. Wir freuen uns jetzt schon auf spannende Rennen und danken Jocky Hellmich für sein grandioses Engagement.

Markus Heinbücher

 

 

21. April 2019

Der Segelclub Gießen bildet seit neuestem mit DSV-lizensiertem Segellehrer aus

Seit 5. April 2019 bildet der Segelclub Gießen e.V. mit einem von Deutschen Segler-Verband lizensierten Segellehrer aus. An diesem Tag hat Stefan Zink, 2. Stefan Zink mit seiner Urkunde. Vorsitzender des SCG 84, seine Segellehrerlizenz A bestanden und gibt nun sein umfangreiches Fachwissen in den Kursen des SCG weiter.

Damit Segler sich auf den Wasserstraßen rechtlich und seemännisch richtig verhalten, fördert der Deutsche Segler-Verband (DSV) die Ausbildung der Wassersportler. Zu Qualitätssicherung der Ausbildung hat der DSV einen Rahmenlehrplan für die Ausbildung von Segellehrern erstellt. Diese Modulare Ausbildung sieht die 3 Lizenzstufen Segellehrer A, B und C vor. Diese 3 Module zielen nicht allein auf die Prüfung ab, sondern sollen den Bewerber fit für den Alltag des Segellehrers machen. Die angehenden Segellehrer bekommen in der Ausbildung ganzheitliches Rüstzeug mit auf den Weg um die Ausbildung von Seglernachwuchs qualifiziert, erfolgreich und auf bestem Niveau unterrichten zu können.

Die Segellehrerausbildung beinhaltet Methodik, Didaktik und Pädagogik der theoretischen sowie der praktischen Ausbildung. Speziell in der Praxisausbildung waren 2 Schwerpunkte die Sicherheit und die Organisation und wird in einer einwöchigen Weiterbildung vertieft.

Die Prüfung durch einen 4 -köpfigen Prüfungsausschuss des DSV hat 2 Tag gedauert und bestand aus einer Theorieprüfung, einer theoretischen und 2 praktischen Lehrproben. Am Ende der Prüfung wurden die Urkunde und die Lizenz durch den Generalsekretär des DSV Dr. Germar Brockmeyer überreicht.

Weitere Informationen zu den Ausbildungskursen des Segelclub Gießen findet man unter www.scg84.de.

Sabine Laser-Dönges

 

 

17. April 2019

Wind in Böen bis 5 Beaufort und drehende Winde

Die diesjährige Finn-Regatta fand am 13. und 14.4.2019 statt. Bereits am Das Regattafeld in Rauschefahrt. Freitagnachmittag reisten rund 15 Teilnehmer mit Begleitung an, um am freien Training und anschließenden Seglerhock bis spät in die Nacht teilzunehmen. Die Teilnehmer hatten Anfahrten von mehr als 500 km (SC Sternberg, SC Dümmer) in Kauf genommen und sogar ein professioneller Segler, Ross Vickers vom Segelclub Hongkong, war Regattateilnehmer.

In diesem Jahr konnten drei Wettfahrten bei erschwerten Bedingungen durchgeführt werden. 28 Meldungen, davon 22 Starter waren in diesem Jahr Sieger DSCL-Finn-Regatta 2019 v.l.n.r.: Detlev Guminski, Organisator der FINN-Regatta, 2. Platz: Uwe Barthel vom SCD, 1. Platz: Reiner Haacks vom FSD und 3. Platz: Robert Mülheimer vom YCBTF, Sportwartin des DSCL Karin Herold, und Regattaleiter Dierk Conrad dabei. Temperaturen im einstelligen Plusbereich und Windböen bis 5 Bft, oft auch drehend und zeitweilig total abflauend, machen es den Seglern und der Regattaleitung nicht einfach. Wettfahrtleiter Dierk Conrad und sein Team leiteten die Regatta souverän. Mit den Platzierungen 2, 2 und 1 gewann Reiner Haacks vom FSD, vor Uwe Barthel vom SCD und Robert Mülheimer YCBTF. Die Segler vom DSCL David und Detlev Guminski belegten Platz 4 und Platz 7.

Die alljährliche Finn-Regatta auf dem Langener Waldsee gibt es nun seit fast 50 Jahren. Konstante Winde wie an der Ostsee gibt es am Waldsee leider nur zeitweilig, urplötzlich kann sich alles ändern und da muss man auch mal Glück haben, gerade in diesem Moment an der richtigen Stelle zu sein. Ist das dann zwei- drei Mal in einem Lauf nicht der Fall, steigt der Adrenalin Spiegel der betroffenen Segler auch mal schnell an und das ist auch gut so. Denn das macht den erfahrenen Seglern am Langener Waldsee Spaß und fordert die Neulinge richtig heraus.

Sylwia D. Malkrab-Kip

 

 

01. April 2019

Der wahrscheinlich jüngste ‚regionale Wettfahrtleiter‘ Deutschlands

Schon mit 13 Jahren war er regelfest, mit 15 besuchte er auf Anraten des hessischen Multiplikators ein Wettfahrtleiterseminar und bestand die Timo Laukhardt auf dem Startschiff bei der YES 2018 beim Setzen der Flaggen. anschließende Prüfung mit Bravour. 2018 sammelte er Erfahrung im Wettfahrtkomitee bei den internationalen Veranstaltungen YES (Young European Sailing) in Kiel und IDJM der Laser im Rahmen der Travemünder Woche unter sehr erfahrenen Regattaleitern. Bei regionalen Ranglistenregatten war er im vergangenen Jahr mehrfach als stellvertretender Wettfahrtleiter am Start. Kurz vor seinem 16. Geburtstag leitete er inoffiziell unter dem Verantwortlichen die offene Yardstickregatta seines Heimatvereins und hatte damit sein Punktekonto für die Beantragung einer Wettfahrtleiterlizenz übererfüllt.

Anfang 2019 hielt Timo Laukhardt seinen offiziellen Ausweis mit der regionalen Wettfahrtleiterlizenz in Händen und ist damit wahrscheinlich derzeit Deutschlands jüngster Wettfahrtleiter.

Doris Laukhardt

 

 

01. April 2019

Reinhard Linke ist 25 Jahre Landesjugendobmann

Ein interessanter Workshop und eine konstruktive Verbandsversammlung erwartete die Delegierten am 30. März zum Hessischen Seglertag 2019 am Langener Waldsee. Die 50jährigen Jubiläen der beiden Vereine am Langener Waldsee, des Dreieich Segelclubs Langen e.V. und des Wassersportvereins Langen i. d. SSG 1889 e.V. waren ein würdiger Anlass. Wie auf Bestellung stellte das Wetter auf Frühling um und ließ den See in der Sonne glänzen.

Der LJO Reinhard Linke und Vize Sport Jan Rischard überreichen der Kaderjugend neue Jacken. Der Vormittag ist geprägt von einem Workshop unter dem Motto „Datenschutzgrundverordnung“. Ein aktuelles Thema, das Vereine seit dem letzten Jahr stark beschäftigt. Dr. Weller vom Landessportbund Hessen erweist sich als kompetenter Partner, der in einem kurzweiligen Vortrag die Materie erläutert und anschließend noch für Fragen zur Verfügung steht. Fragen gibt es genug, so dass er noch während des Mittagessens immer wieder Rede und Antwort stehen muss.

Am Nachmittag dann die eigentliche Verbandsversammlung mit dem üblichen Procedere auf einem eigens für die Veranstaltung auf der Stegterrasse aufgebauten Zelt. Die Vertreter der Gastgebervereine, Peter Haenzel für den DSCL und Marc Strohfeldt für den WSVL, begrüßen die Delegierten und stellen kurz ihre Vereine vor. Der Präsident des HSeV, Klaus-Dieter Lachmann, begrüßt die Ehrengäste und bedankt sich bei den ausrichtenden Vereinen und übergibt ihnen ein Geburtstagsgeschenk, Glasbilder mit einem eingebauten Segel. Danach steigt er sehr schnell in die Arbeit ein. Viel steht auf der Tagesordnung, von Ehrungen über Neuwahlen bis zur Abarbeitung von Anträgen.

Reinhard Linke (li.) freut sich über die Gratulation von Timo Haß (re.) und eine Urkunde des DSV. Eine erfreuliche Aufgabe für ihn ist der Tagesordnungspunkt „Ehrung“. Der Landesjugendobmann des HSeV, Reinhard Linke, kann auf 25 Jahre durchgehend in diesem nicht gerade vergnügungssteuerpflichtigen Amt zurückblicken. Timo Haß, der Jugendobmann des Deutschen Seglerverbandes, übergibt ihm im Namen des DSV eine Ehrenurkunde und erinnert daran, dass er Kraft seines Amtes auch die ganze Zeit Mitglied im Jugendsegelausschuss des DSV ist. Die Laudatio hält der Vorsitzende des Landesseglerverbandes Rheinland-Pfalz, Wolfgang Wagner. Er kann als früherer Jugendobmann des DSV viel über die Zusammenarbeit mit Reinhard Linke berichten. „Nicht immer einfach, manchmal mit einer kritischen Meinung, aber immer kompromissbereit und zur konstruktiven Zusammenarbeit bereit“. Klaus Lachmann übergibt noch für den HSeV eine Flasche leckeren schottischen Whiskey.

Die Berichte des Vorstandes geben in vielen kleinen Punkten einen guten Überblick über die im letzten Jahr geleistete Arbeit. Den Dank dafür bringt stellvertretend für die Kassenprüfer Ralf Joppich vom SV Biblis zum Ausdruck. Er bescheinigt eine exzellente Kassenführung und beantragt die Entlastung des Vorstandes. Diesem Antrag folgen die Delegierten einstimmig.

Die Wahlperiode der Vizepräsidentin Finanzen und des Kassenprüfers Ralf Joppich ist abgelaufen, für das Amt der Vize Finanzen kandidiert Karin Leonhardt vom DSC Langen wieder, als Kassenprüfer wird Robert Heinbücher vom WSV Langen vorgeschlagen. Da aus dem Plenum kein Gegenkandidat vorgeschlagen wird, kann in einer offenen Wahl abgestimmt werden. Beide werden einstimmig gewählt.

Drei Anträge stehen zur Abstimmung. Der erste ist die Anpassung der Hessenmeisterschaftsordnung. Außer Klarstellungen wird die vor ein paar Jahren beschlossene Vereinfachung der Regatten bei Jugendbooten wieder rückgängig gemacht. Er wird einstimmig beschlossen. Der zweite Antrag sieht eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge nach 11 Jahren vor und wird erwartungsgemäß diskutiert. Zahlen möchte natürlich niemand gerne, doch es kommt aus dem Plenum auch der Hinweis, dass diese Erhöhung eigentlich ein Tropfen auf dem heißen Stein ist. Der Antrag bekommt bei der Abstimmung dann doch die Mehrheit der Stimmen. Der dritte Antrag sah eine Dynamisierung der Beiträge für die Zukunft vor und wird vom Vorstand des HSeV zurückgezogen.

So geht ein konstruktiver Verbandstag mit interessanten Diskussionen nach 6 Stunden zu Ende und viele freuen sich, die Runde im nächsten Jahr beim Segelclub Asel am Edersee wieder zu sehen.

Günther Probst