Hessischer
Seglerverband e.V.









































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Berichte Seglerjugend von 2014

 

 

16. Dezember 2014

„Cooles“ Training am 1. Advent

Bei 2°C Lufttemperatur, begann am 29.11.2014 um 10.00 Uhr in Kiel das letzte Laser-Training der Saison 2014. Mit dabei: Kim und ich.

Zuvor bauten wir mit eisigen Händen unsere Boote auf.

So saßen wir um 10.00 Uhr gemeinsam im warmen Theorieraum und besprachen den weiteren Trainingsablauf.

Gegen 11.00 Uhr gingen wir bei 16 – 20 kn. und 2°C Lufttemperatur auf die Förde zum Trainieren. Zu Beginn wärmten wir uns mit einem Manöverdreieck auf, bevor es ans Angleichen ging. Als letztes der Vormittagseinheit surften wir die kalt und nass 1,5 m hohen Wellen ab und gingen anschließend zum Mittagessen.

Um 14.45 Uhr ging es zur zweiten Einheit raus. Es dämmerte bereits, als wir einige Wettfahrten fuhren. Schon in der Dunkelheit starteten wir noch eine lange Kreuz und fuhren dann wieder vor dem Wind in den Hafen, wobei wir jede Minute wieder auf Kreuzkurs gehen und um den Letzten herum fahren mussten. So kamen wir gegen 16:15 Uhr im Dunklen wieder im Hafen an.

Anschließend stand uns noch eine Sporteinheit in der Vaasahalle bevor. Erst machten wir uns 15 min. auf dem Fahrrad warm und starteten dann Kräftigungsübungen.

Nach dem Abendessen wurde gewichtelt. Jeder, der sein Geschenk bekommen wollte, musste zuvor eine Theoriefrage richtig beantworten.

Später schauten wir noch einen Film, bevor es ins Bett ging.

Am nächsten Morgen werteten wir zunächst die Videos vom Vortag aus. Anschließend gingen wir um 11.45 Uhr wieder aufs Wasser. Diesmal bei 0°C und 18 kn.

Leider musste ich schon nach kurzer Zeit wieder in den Hafen fahren, da mir schwindelig war und meine Hände so weh taten, dass ich sie nur mit Mühe bewegen konnte.

Nach dem Mittagessen streikten wir auf Grund der immer noch anhaltenden Kälte und konnten uns durchsetzen. So musste jeder von uns einen kleinen Theorievortrag über ein ausgewähltes Thema halten.

Anschließend gingen wir noch einmal in die Sporthalle und powerten uns noch einmal aus, bevor es wieder nach Hause ging.

Felix Laukhardt; GER 207334

 

 

10. Dezember 2014

Bericht zur 420er Ranglistenregatta am Lohheider See am 22./23.11.14

Segeln im November? Muss doch bestimmt kalt sein, oder?

Ja das dachten Benni und ich uns auch, als wir uns auf die gut zweistündige Autofahrt zur Nikolausregatta nach Duisburg machten. Wind war auch nicht viel angesagt. Also nicht gerade die besten Voraussetzungen für eine gelungene Regatta, von der wir uns einen Top 10 Platz von 28 angemeldeten Booten erhofften. Nach dem zweiwöchigem Kadertraining auf Elba, bei dem wir viel gelernt hatten, war dies durchaus realistisch, auch wenn wir erst seit der Internationalen Deutschen Meisterschaft im September zusammen im 420er segeln.

Als wir dann ankamen, stellte sich heraus, dass wir zum falschen Club am Lohheider See gefahren waren. Das haben wir natürlich erst bemerkt, als das Boot schon ausgepackt war. Also waren wir gezwungen, zum anderen Verein zu segeln, der See war zum Glück nicht zu groß, sodass wir pünktlich ankamen. Der Wind war zu der Zeit, wie das ganze Wochenende dann auch, noch eher schwach und drehte teilweise um über 90⁰, was uns als schwerer Crew nicht gerade zu Gute kam. Der Kurs, den wir schließlich in der Regatta segeln sollten, war ein wenig ungewöhnlich: Wir sollten in einem X um die in der Mitte des Sees befindlich Insel herumfahren! Was sich erstmal etwas verwirrend anhörte, wurde schnell klarer, sodass wir am Start und in Regatta keine Probleme damit hatten. So fuhren wir daraufhin im ersten Lauf einen sehr guten 8. Platz.

Ein zweiter Lauf musste leider wegen zu schwachem Wind abgeschossen werden. Sehr ärgerlich, da wir zu diesem Zeitpunkt auf dem 4. Platz lagen und noch weiter vorne gelegen hätten, wenn ein Teil der Segler, der sich auf der Startkreuz in ein Windloch gesegelt hatte, nicht angefangen hätte, sich nach vorne zu pumpen. So verfiel unsere Führung an der Luvtonne. Als der Wind dann komplett einschlief, und abgebrochen wurde, war aber dennoch der nötige gute Platz verloren. Da das Pumpen der Anderen zusätzlich auch nicht geahndet worden war, nahmen wir so ein wenig frustriert unser Abendessen im Clubhaus ein.

Am nächsten Tag standen also 3 Läufe an. In der sehr schönen Jugendherberge in Duisburg kam die Idee auf, den benachbarten, stillgelegten Hochofen zu besuchen, auf den man in der Nacht steigen konnte. Eine sehr gute Idee, wie sich herausstellte. Der Hochofen wurde verschiedenfarbig angestrahlt und man konnte wirklich bis ganz oben hinaufsteigen. Von dort hatte man einen fantastischen Blick über Duisburg.

Am nächsten Morgen ging es dann weiter mit der Regatta. Der Wind hatte sich eher noch verschlechtert. Die Motivation war dennoch in Ordnung, da wir mit der guten Ausgangslage noch alles erreichen konnten, was wir uns vorgenommen hatten. Ein unglücklicher 17. Platz folgte. Der Wind war komplett chaotisch. Faires Segeln war kaum noch möglich. Dennoch startete die Wettfahrtleitung einen weiteren Lauf, den wir auf Platz 10 beendeten. Wir standen aktuell auf Platz 11 was noch in Ordnung war und wir damit immer noch in den Punkten wären. Allerdings wurden wir nach dem Mittagessen von der Wettfahrtleitung erneut aufs Wasser geschickt, um den ausgeschriebenen 4. Lauf zu segeln, diesmal als olympisches Dreieck. Der Wind war immer noch chaotisch und drehte unvorhersehbar, sodass wir auf der Zielkreuz 6 Plätze verloren und auf Platz 13 landeten, was auch unser endgültiger Platz sein sollte. Eric Fischer, ebenfalls aus dem WSVL, wurde 18. Naja, Ziel verfehlt, aber dennoch viel gelernt, lautete das Fazit. Bei solchen Bedingungen war einfach nicht mehr drin gewesen. Für dieses Jahr ist mit Segeln erst mal Schluss. Nächstes Jahr geht’s dann weiter.

Benedikt Walkembach und Markus Heinbücher ( GER 53471)

 

 

06. Dezember 2014

Jahresabschlusstraining in Kiel


Beschreibung für das Bild

Von unserem Jahresabschlußtraining senden wir vorweihnachtliche Grüße.

Nicht nur, dass mit Kim Christjan Sator und Felix Laukhardt zwei Hessen an dem Training vom 28.11. -30.11.2014 teilgenommen haben, es wurde auch von einem hessischen Verein, dem ORV-S, organisiert.

Schöne Adventszeit und ein Frohes Fest

Ahoi

Matthias Sator

 

09. November 2014

Bericht zum 420er Hessenkadertraining auf Elba

vom 18.10. bis zum 01.11.14

Nach einer langen Anfahrt inklusive Überfahrt auf der Fähre kamen wir endlich auf Elba in Bagnaia an. Sonnenschein, über 20 Grad Celsius und eine wunderschöne Insel empfingen uns und das in den Herbstferien! Das einzige was in den ersten Tagen für ein gelungenes Wassertraining fehlte, war der Wind, sodass wir nur einen Tag für Wassertraining nutzen konnten und uns später gezwungenermaßen mit unseren Booten an Land beschäftigen mussten, was bei dem sonst traumhaften Wetter auch schön war.Nach der Flaute kam dann aber doch noch Wind, nur leider zu viel. Der Mistral, so stark wie seit zehn Jahren nicht mehr, zog über die Insel. Bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 60 Knoten war Segeln für unsere Boote leider nicht möglich. Nun konnten wir die Messwerte, die wir an den Flautentagen an den 420ern gemessen hatten, vergleichen und in den Wellen schwimmen gehen. Das brachte einige brauchbare Erkenntnisse, die wir im Wassertraining umsetzen konnten. Dieses kam aber erst nach weiteren zwei Flautentagen zustande, die wir für Theorie und eine Fahrradtour nach Porto Azzuro, wo es leckere Pizza gab, nutzten. Nach diesen Tagen ohne wirklich gesegelt zu sein, wollten wir alle aufs Wasser um endlich wieder segeln und trainieren zu können. Der Wind bemühte sich aber in den weiteren Tagen selten auf über drei Beauforts, sodass wir hauptsächlich Manöver und unser Leichtwindsegeln optimieren konnten. Trotzdem hatten wir immer Spaß, an dem auch ein Schwertbruch und eine Schulterverletzung nichts ändern konnten. Das Highlight waren Delfine, die neben den 420ern schwommen und uns eine Zeit lang begleiteten. Wir lernten jeden Tag etwas dazu und auch Frühsport und Cool Down mit dem Rad waren irgendwann Routine, auch wenn es irgendwie frustrierend ist gegen das E-Bike des Trainers zu fahren. Gemeinsame Abendessen hoben die Stimmung in der Gruppe weiter. Alles lief gut, auch wenn der Wind es meistens nicht gerade übermäßig gut mit uns meinte, trotz eigentlich guter Windvorhersagen. Der lezte Tag kam wie immer viel zu schnell, den wir mit Boot vom Salzwasser säubern und Motorboot putzen gut füllen konnten. Insgesamt war es für mich ein sehr schönes und vor allem produktives Training mit über 40 Wasserstunden, in dem wir sehr intensiv unsere Manöver üben konnten, die sich am Ende durchaus als Lehrvideos benutzen lassen könnten. Ich freue mich auf weitere Trainings und Veranstaltungen mit den anderen 420er Crews aus Hessen.

Markus Heinbücher (GER 53471)

 

 

09. Oktober 2014

Julius Seumer bei der IDM der Laser 2014 am Arendsee

Am Mittwoch den 04.10. machte ich mich auf den Weg zu Laser IDM am Arendsee in Sachsen-Anhalt. Für den ersten Tag war lediglich Vermessung und Anmeldung geplant, den Rest des Tages konnte man mit seinen Freunden verbringen oder schon das Revier erkunden.

Für Donnerstag hatte der Wetterbericht Wind um die zwei Knoten vorhergesagt. Julius Seumer Dieser kam dann auch so, weshalb wir bis 15 Uhr Startverschiebung hatten, bis dann alle Wettfahrten für diesen Tag abgesagt wurden. Am Abend hatte der ausrichtende Verein (ARV) eine Rundfahrt auf der "Queen Arendsee", einem Fahrgastschiff, für alle Segler organisiert. An Bord wurde die für gewöhnlich laufende Musik schnell durch die aktuellen Charts ersetzt und die einstündige Rundfahrt verging wie im Flug.

Für Freitag hatte die Wettfahrtleitung unter Thorsten Paech vier Wettfahrten geplant, die nach einstündiger Startverschiebung um 11 Uhr begannen.

Bei leichtem und drehendem Wind erreichte ich jeweils einen 22.,7.,5. und 12. Platz, was am Tagesende für den 6. Platz in der Wertung reichte.

Für Samstag waren fünf Wettfahrten angesetzt, um die erforderlichen neun Qualifikationswettfahrten für das Medalrace zusammen zu bekommen.

Die ersten vier Wettfahrten beendete ich bei böigem Wind um die drei bis 4 Beaufort mit den Plätzen 21,27,21,26. Vor der letzten Wettfahrt änderte ich meinen Segeltrimm deutlich ab und fuhr mit einen viel besseren Bootsspeed auf einen schönen 8. Platz.

Am Abend wurde auf dem Vereinsgelände gegrillt, und der ARV hatte sogar einen DJ bestellt.

Da ich nach den Wettfahrten am Samstag nicht mehr für das Medalrace qualifiziert war, startete ich mit den anderen Seglern, die nicht zu den jeweils zehn Besten ihrer Klassen gehörten, um 11 Uhr zu einer letzten Wettfahrt, die jedoch nicht wie das Medalrace zweifach gewertet wurde. Bei Windgeschwindigkeiten deutlich unter 5 Knoten wurden sowohl die Laser Standard, als auch die Laser Radial Frauen und Laser Radial open auf demselben Up-and-Down-Kurs gestartet, was zu einigen Rangeleien an den Tonnen und Begegnungen der Felder auf der Kreuz bzw. auf dem Vorwind führte. Nach dem 7. Platz in dieser Wettfahrt erreichte ich in der Gesamtwertung insgesamt einen 19. Platz bei 32 Starten.

Ich habe mir bei dieser Regatta vieles von anderen Seglern abgucken können, habe gemerkt wo meine Stärken und Schwächen liegen und kann auf ein schönes und aufregendes Wochenende zurückblicken.

Julius Seumer

 

 

02. Oktober 2014

1. Lauf zur Hessenmeisterschaft 2014/2015 an der Krombachtalsperre

Vom 13.09. bis 14.09.2014 veranstaltete der Segelclub Westerwald (SCWw) den 1. Lauf der Hessenmeisterschaft 2014/2015 der Optis.

Morgens baute ich mein Boot auf und zog mich um, da um 11.00 Uhr die Steuermannsbesprechung angesetzt war und für das Wochenende fünf Wettfahrten ausgeschrieben waren.

Timo Laukhardt Auf dem Wasser segelten wir am ersten Tag drei Läufe (Dreieck-Schleife; Steuerbord-rundung), bei wenig Wind und vielen Wolken. Ich segelte die Platzierungen: 5, 6, 9.

Am Abend, nach dem Abendessen, hatte die DODV-Regionalobfrau für Hessen eine Regionalversammlung einberufen, um wichtige Themen zu klären.

Am nächsten Tag war etwas mehr Wind und wir segelten zwei weitere Wettfahrten. Die zweite Wettfahrt war sehr erstaunlich, da einer der jüngsten Teilnehmer an der ersten Luvtonne führte. Ich kam als zweiter dort an, da alle anderen nach links fuhren und wir es als einzige auf der rechten Seite versuchten.

Leider berührte ich die letzte Leetonne, musste kringeln, bekam den Baum gegen den Kopf und verlor dabei zwei Plätze.

Am Ende der Regatta kam ich insgesamt auf den sechsten Platz und verpasste somit haarscharf das erste Viertel.

Mir persönlich hat die Regatta sehr gut gefallen, da sie toll organisiert war. Der einzige Mangel war, dass das Essen erst so spät kam und wir sehr großen Hunger hatten.

Timo Laukhardt; GER 13214

 

 

30. September 2014

Laser 4.7 Umsteigertraining

Vom 19.09, bis zum 21.09.2014 fand das, im vorherigen Bericht erwähnte, Umsteigertraining beim SLSV am Steinhuder Meer statt.

Felix Laukhardt Bei Trainingsbeginn am Freitag konnte ich aufgrund der langen Arbeitszeit meines Vaters, sowie der langen Autofahrt leider nicht teilnehmen. Somit verpasste ich nur die Trockenübungen der Wende und Halse an Land, was zum Glück nicht weiter schlimm war, denn bevor es am Samstag raus ging, wurde es noch einmal wiederholt.

Nach kurzer Zeit auf dem Wasser, schlief der wenige Wind komplett ein, sodass wir pumpen und schnelle Halsen hintereinander üben konnten, um wieder in den Hafen zu kommen.

Am Nachmittag sah es dann vielversprechender aus. Das hielt jedoch auch nur eine viertel Stunde an, bis wieder totale Flaute herrschte. So bekamen wir das Schleppen im Laser beigebracht.

Am Abend nahm sich Uwe viel Zeit mit uns, um unsere Boote zu tunen, sodass wir jetzt mindestens das nächste Jahr Ruhe haben werden.

Am Sonntagmorgen ging es um 10.00 Uhr auf Wasser. Es war sogar Wind da. Ca. 8-10 kn. Wir machten Manövertraining, um das Boot besser zu beherrschen.

Am Nachmittag nahm der Wind noch einmal bis 14 kn. zu, sodass wir an das Training vom Morgen anknüpfen konnten.

Nach einer langen und ergiebigen Nachbesprechung ging es gegen 17.30 Uhr wieder auf die Autobahn.

Felix Laukhardt; GER 207334

 

 

30. September 2014

Optimaler Start in die neue Bootsklasse

Vom 13.09. bis zum 14.09.2014 fand beim Hannoverschen Yachtclub, am Steinhuder Meer, die Niedersächsische Landesjugendmeisterschaft im Laser (Standard, Radial, 4.7) statt.

Diese Regatta war meine erste Laser 4.7 Ranglistenregatta, nachdem ich nach der Deutschen Meisterschaft im Opti umgestiegen bin.

Ich reiste schon am Vortag der Regatta zusammen mit meinem Vater an. Am nächsten Morgen hatten wir genug Zeit, um uns anzumelden, die Boote abzuladen, aufzubauen und uns gemütlich umzuziehen.

Felix Laukhardt Der erste Startschuss erfolgte am Mittag um 12.00 Uhr für die O-Jollen, mit denen wir zusammen auf einem Kurs segelten. Die Laser 4.7 starteten als letzte.

Meine erste Wettfahrt in der neuen Bootsklasse begann sehr gut. Schon an der Luvtonne war ich knapp in Führung. Über das gesamte Rennen konnte ich diese immer weiter ausbauen, sodass ich im Ziel ca. 200 Meter Vorsprung hatte. Die Wettfahrt war sehr lang, weswegen kurz vor dem eigentlichen Ziel Bahnverkürzung gezogen werden musste. So kam ich bei einem Zeitlimit von 90 Minuten nach ungefähr 89 Minuten ins Ziel.

Daraus hatten sie gelernt. Die nächste Wettfahrt war erheblich kürzer, da sie einerseits den Kurs kleiner machten und andererseits eine Runde früher, als vorher Bahnverkürzung zogen. Ich wurde in einem Fotofinish leider nur knapp zweiter.

Die dritte Wettfahrt gestaltete sich als große Aufholjagt. An der Luvtonne war ich auf dem siebten Platz, an der Leetonne fünfter und an der zweiten Luvtonne schon zweiter. Dann ging es leider wieder per Bahnverkürzung vor dem Wind ins Ziel, sodass ich keinen Platz mehr gut machen konnte. Der Wind war an diesem Tag sehr wechselhaft (2-8 kn.), womit man jedoch auch klarkommen muss.

Am Abend hatten mein Vater und ich ein Gespräch mit dem niedersächsischen Lasertrainer Uwe Kuhlmann, wegen einer Trainingsgruppe für mich. Nachdem wir uns über die wichtigsten Dinge einig geworden waren, stand fest, dass ich wie schon im Opti als Gast in der niedersächsischen Trainingsgruppe mittrainieren dürfe.

So wurde ein Umsteigertraining am nächsten Wochenende organisiert, woran noch einige andere Umsteiger aus Niedersachsen teilnahmen, die ich gut aus meiner Optizeit kannte.

Am Sonntag war um 10.30 Uhr der Start zur vierten Wettfahrt geplant. Da es jedoch keinen Wind hatte, wurde gegen 12.00 Uhr die restliche Regatta abgeblasen und innerhalb kürzester Zeit wurde die Siegerehrung angesetzt.

Da ich mit den Platzierungen 1,2,2 die wenigsten Punkte gesammelt hatte, gewann ich meine erste 4.7 Ranglistenregatta und konnte 115 Punkte für die Rangliste verbuchen.

Mein Vater, der bei den Standards mitgesegelt war, errang den dritten Platz, gewann jedoch in der Master-Wertung, die ab 35 Jahren gilt.

Felix Laukhardt

 

 

18. September 2014

IDJüM-Flensburg

Vom 10.-15.08.2014 fand in Glücksburg bei Flensburg die diesjährige Internationale Deutsche Jüngstenmeisterschaft (IDJüM) der Optis statt. Im Voraus fand ein Vortraining meiner Trainingsgruppe vom 04.-09.08.2014, ebenfalls in Glücksburg, statt.

Diese Deutsche Meisterschaft war meine vierte und auch letzte. Danach bin ich in den Laser 4.7 umgestiegen.

Training

Bevor das Training los ging wurde ich von meinem Vater nach Braunschweig gefahren, wo ich bei Freunden übernachtete und am nächsten Tag gemeinsam mit ihnen nach Glücksburg fuhr.

Als wir am nächsten Tag in Glücksburg eintrafen, mussten wir erfahren, dass unsere Trainerin leider noch nicht kommen konnte, da sie erkrankt war. Also wurden wir an diesem Tag vom Landesjugendobmann von Schleswig-Holstein, Roman, betreut. Mit ihm fuhren wir erst einmal alle gemeinsam mit einem alten Holzkutter auf die andere Fördeseite nach Dänemark, um Hotdog zu essen. Auf dem Weg dorthin war es jedoch ein wenig unangenehm, da der Kutter das erste Mal in diesem Jahr im Wasser war und deshalb noch jede Menge Wasser zog.

Trotz des wenigen Windes wässerten wir am Nachmittag noch einmal unsere Optis, um auf der Förde ein bisschen zu trainieren. Da der Wind leider immer weniger wurde, segelten wir nach einiger Zeit wieder in den Hafen, bauten unsere Boote ab und fuhren dann gemeinsam nach Flensburg, wo wir die Woche über bei einem Freund übernachteten.

Die Trainingsgruppe Der Dienstag verlief etwa genauso, wie der Montag, da Tina immer noch krank war. So machten wir morgens eine kurze Einheit mit Roman, der mittags einen Termin hatte und dann am Nachmittag wieder bei uns war.

Am Abend kam dann aber Tina, sodass wir am Mittwoch mit dem richtigen Training beginnen konnten.

Leider war am Mittwochmorgen noch kein Wind, sodass wir die Zeit mit Theorie überbrücken mussten.

Da am Nachmittag dann aber doch noch Wind kam, konnten wir bei 10-15 Knoten unseren Bootsspeed unter Beweis stellen.

Am nächsten Tag begann das Training leider erst etwas später, da Tina noch etwas zu erledigen hatte. So segelten wir mittags raus, mussten dann jedoch nach einer guten halben Stunde wieder in den Hafen fahren, da uns ein kräftiger Regenguss heimsuchte, der so stark war, dass die Tropfen schon in den Augen weh taten.

Nach der Front ging es dann gleich wieder raus und wir segelten noch Wettfahrten mit anderen Gruppen, um wieder in den Wettkampfmodus zu finden.

Der Freitag gestaltete sich eher langweilig, da den gesamten Tag nicht wirklich viel Wind wehte und wir deshalb nur eher gemächlich unterwegs waren.

Am Samstag, dem letzten Trainingstag, machten wir noch einmal eine lange Einheit, bei der wir zunächst wieder mit anderen Gruppen zusammen Wettfahrten fuhren. Dabei nahm der Wind jedoch immer weiter zu, bis eine große Regenfront kam, die über 30 Knoten Wind mitbrachte. Aufgrund dieses Windes kenterten 90% aller Boote, viele zur Schonung des Segels absichtlich, nur ein paar wenige warteten mit mir zusammen an der Luvtonne, bis wir das Zeichen bekamen, in den Hafen zu fahren.

Am weiteren Nachmittag war ich dann noch zusammen mit meinen Eltern, die an diesem Tag angereist waren, auf einer Abschlussfeier eines Freundes eingeladen, der nach dieser Regatta ebenfalls umsteigen würde.

Regatta

Am Sonntagmorgen hatte ich Vermessung. Zum Glück gab es nichts zu bemängeln, sodass ich entspannt bleiben und mich weiterhin auf die Meisterschaft konzentrieren konnte.

Baden zum Abschluss Am Abend fand die Eröffnungsfeier statt. Wir liefen nach einem Treffen mit allen Startern, in einer Parade, ein Stück weit die Flensburger Förde entlang, bis wir am Klubgelände des Flensburger Segelclubs ankamen. Dort wurden Eröffnungsreden gehalten, bevor es für die Segler ein Buffet gab.

Der einzige Fehler der Veranstaltung war, dass der Audi/VW-Stand Luftballons verteilte. So kamen die Kinder dann auf die Idee, die Luftballons mit Wasser zu füllen und eine Wasserschlacht zu veranstalten. Am Ende des Abends lagen überall auf dem Gelände die Fetzen der Luftballons herum.

Montag, der erste Wettfahrttag stand an. Nach der Steuermannsbesprechung um 9:30 Uhr, war erst einmal Startverschiebung, da auf dem Wasser Unwetter mit über 45 Knoten tobten.

Nachdem der Start immer stündlich verschoben worden war, kam dann die Information, dass um 16:00 Uhr gestartet werden sollte.

Bei über 30 Knoten wurde dann eine Wettfahrt gesegelt, in der ich meinen besten Lauf der gesamten Deutschen Meisterschaft ersegelte. Einen neunten Platz.

An diesem, aber auch an den Meisten Abenden war es sehr schön anzuschauen, wie man selbst im Trockenen stand und auf der anderen Seite der Förde, in Dänemark, Gewitterte es mit so vielen Blitzen, wie man nur selten sieht. Es war förmlich ein Feuerwerk.

Am Dienstag war dasselbe Prozedere mit der Startverschiebung, nur mit dem Unterschied, dass der Start diesmal um 15:00 Uhr erfolgte. Leider war während der Startverschiebung nur die Unwetterwahrscheinlichkeit vorhanden und nicht das Unwetter selbst, sodass wir zwei Wettfahrten bei Mittelwind segelten, bei denen ich leider nicht sehr gut abschnitt.

Der Mittwoch war leider auch nicht besonders erfolgreich. Zu allem Übel wurde ich auch noch auf einem zehnten Platz auf der Kreuz von der Jury geflaggt. Da in dem Moment, als ich gerade zu meinen Kringeln ansetzte, eine Böe kam, kenterte ich und war Letzter. Im Ziel konnte ich jedoch noch einen anderen Segler hinter mir zählen.

Außerdem fand am Abend der Niedersachsenabend statt, an dem wir in der kleinen Bootshalle ein Buffet aufbauten.

Als ich auch am Donnerstag keinen vernünftigen Lauf mehr hinbekam, erreichte ich für das Fleetrace am Freitag leider nur das Silberfleet.

Bei Leichtwind konnte ich auch dort leider nicht überzeugen und wurde am Ende der Meisterschaft nach 11 Läufen als 110. von 218 Startern gewertet.

Der Höhepunkt jedes Optiseglers, der seine letzte Optiregatta segelt, ist natürlich die Kenterung, die nach der letzten Regatta folgt. Diese durfte natürlich auch bei mir nicht fehlen, also schmiss ich das Boot, mit extra montierter GOPRO, direkt vor dem Hafen um.

Mit der Siegerehrung und der anschließenden Disco klang meine letzte Aktivität im Opti langsam aus.

Fazit

Ich sehe mit einem weinenden und einem lachenden Auge auf meine Zeit im Opti zurück. Einerseits hatte ich im Opti viele Freunde und immer viel Spaß. Andererseits ist das aber auch erst das Ende vom Anfang meiner Segelkarriere und ich werde sicherlich in Zukunft auch noch Kontakt mit meinen Freunden aus der Optizeit haben.

Die IDJüM war sehr toll organisiert, auch wenn mein Ergebnis nicht ganz gestimmt hat. Das einzig nervige an der Woche war, dass der Regattaleiter ständig alles Mögliche und Unnötige durch die Lautsprecher angesagt und damit den gesamten Segelclub beschallt hat.

Felix Laukhardt; GER 13214/207334

 

 

11. Septembber 2014

DSJ Academy Camp in Nanjing


Logo der YOG

Vom 13. bis 29.08.2014 nahm ich am DSJ Academy Camp anlässlich der Olympischen Jugendspiele in Nanjing teil. Ziel dieser Veranstaltung ist es, 18 bis 26 jährige Ehrenamtler oder anderweitig Engagierte im Sport weiterzubilden und ihnen die Möglichkeit zu bieten, eine Sportveranstaltung dieser Dimension mitzuerleben.

Am Mittwoch den 13. August machte ich mich früh morgens auf den Weg nach München, wo der erste Tag des Camps stattfand. Insgesamt waren wir 39 Teilnehmer, die meisten von uns kannten sich nicht, in meinem Fall gab es niemanden, den ich vorher schon mal getroffen hatte. Der Tag wurde deshalb genutzt, um sich kennenzulernen und erste Informationen über China und die Olympischen Jugendspiele (YOG) zu erlangen. Mit Volker Nebgen aus Nordrhein-Westfalen war sogar noch ein zweiter Segler unter den Teilnehmern. Am nächsten Tag brachen wir gemeinsam zum Flughafen auf, vor uns lag eine lange Flugreise, die mit Umsteigen in Peking einherging und nach 12 Stunden Flugzeit am Flughafen Nanjing endete. Als wir aus dem Flughafen kamen, waren wir alle erschlagen von der Wärme und der Luftfeuchtigkeit, die dort herrschte. Auch die Luftverschmutzung machte sich beim Atmen bemerkbar.

Eva Deichmann und Volker Nebgen vor dem Olympiastadion Nach einer Busfahrt durch die Stadt erreichten wir das Hotel, in dem wir untergebracht waren. Es befand sich an einem See, an dem die Triathlon- und Ruderwettbewerbe stattfanden. Unmittelbar nach unserer Ankunft aßen wir zu Mittag, das Essen war eine große Umstellung für mich. Es erforderte viel Geduld, alles mit Stäbchen zu essen, vor allem, wenn man sehr hungrig war. Viele Gewürze, die wir in unserer Küche nicht kennen, geben dem chinesischen Essen Geschmacksrichtungen, die für mich gewöhnungsbedürftig waren. Von der Vorstellung, dass es in China schmeckt, wie beim Asiaten um die Ecke, musste man sich definitiv verabschieden.

Nach dem Essen hatten wir Workshops, bei denen wir über die Olympischen Jugendspiele (YOG) diskutierten, am Abend machten wir eine erste Stadterkundung und saßen anschließend beisammen und hatten die Möglichkeit, uns näher kennenzulernen.

Am nächsten Tag, den 16. August, begannen die YOG im Olympiastadion mit Auf den Spuren des Segelsports, ein Segelverein in Nanjing einer furiosen Eröffnungsfeier, die sich in ihrer Größe durchaus mit den richtigen Olympischen Spielen messen konnte. Es gab viele Vorführungen, an denen unzählige Darsteller mitwirkten, am Ende wurde die Olympische Flamme furios entzündet. Nicht nur die Eröffnungsfeier, sondern schon der Weg vom Hotel zum Stadion war ein großes Erlebnis. Die ganze Gruppe war nämlich mit offizieller Teamkleidung ausgestattet worden, sodass wir alle mit rotem Deutschland-T-Shirt durch die Stadt liefen. Die Chinesen waren davon so fasziniert, dass wir ständig aufgehalten wurden, da sie uns photographieren wollten. Bei einem Gruppenbild vor dem Stadion standen uns fast mehr Photographen gegenüber, als wir Teilnehmer waren. Noch abstruser wurde es für mich, als ich nach einem Autogramm gefragt wurde, weil Deutschland so eine gute Fußballmannschaft hat.

Die Eröffungsfeier selbst faszinierte uns alle, da die Stimmung und die Atmosphäre wirklich einzigartig waren. Spätestens jetzt war ich sehr aufgeregt, was ich noch alles auf dieser Reise erleben würde.

An den nächsten Tagen besuchten wir einige Wettkämpfe und feuerten die deutschen Teilnehmer tatkräftig an. Die Sportler freuten sich darüber sehr, was uns im Gegenzug anspornte, noch mehr anzufeuern und Fangesänge anzustimmen. Obwohl alle Athleten nicht älter als 18 waren, konnte man viele faszinierende sportliche Leistungen sehen. So konnte ich zum Beispiel beim Tischtennis ein Spiel des chinesischen Teilnehmers sehen, der schon unter den besten zehn der Erwachsenenweltrangliste ist. Die chinesischen Zuschauer feuerten ihre eigenen Sportler natürlich auch lautstark an, ich hätte mir jedoch erhofft, dass sie auch, wenn keine eigenen Athleten teilnahmen mehr gute Stimmung verbreitet hätten. Negativ ist mir die abweisende Haltung gegenüber japanischen Sportlern aufgefallen, gerade vor dem Hintergrund, dass alle Teilnehmer noch Jugendliche waren, fand ich das sehr unsportlich.

Besonders hat mich gefreut, dass ich auch ein paar Mal dabei war, als Deutsche Sportler Medaillen gewannen. Leider erlebte ich keinen Deutschen Sieg, sodass immer andere Nationalhymnen bei den Siegerehrungen gespielt wurden.

Das kulturelle Programm auf der Reise war auch sehr vielseitig. So wurden wir mehrmals im Goethe Institut Nanjing empfangen und konnten uns dort mit chinesischen Studenten austauschen, die gerade Deutsch lernen. Einmal gleichaltrige Chinesen kennenzulernen ermöglichte uns einen Einblick in die Mentalität des Landes, den man bei einem gewöhnlichen Touristenprogramm nicht bekommt.

Sehr interessant fand ich auch den Kontakt zu einem deutsch-französischen Dozenten, der für uns einen Workshop über Kultur und China hielt. Er ließ uns alle staunen, als er uns erzählte, dass er sechs Sprachen fließend spricht und wir nach einigem Nachfragen erfuhren, dass er noch einige mehr beherrscht.

Das Programm hatte auch historischen Inhalt, so erfuhren wir ein wenig über die Geschichte Nanjings, das früher Hauptstadt des chinesischen Kaiserreichs war. Wir beschäftigten uns desweiteren mit dem Massaker von Nanjing, bei dem 1937/38 ca. 250000 Chinesen von Japanischen Soldaten ermordet wurden, und John Rabe, einem Deutschen, der vielen Chinesen währenddessen das Leben gerettet hatte.

Ein Besuch des Mahnmals und eines angegliederten Museums informierte nicht nur über das Thema, sondern zeigte uns auch, dass es in China eine andere Kultur der historischen Aufbereitung gibt. In einer anschließenden Gesprächsrunde diskutierten wir über das Gesehene und den Eindruck, den viele von uns hatten, dass das Massaker zur Schürung von Hass gegen Japaner genutzt wird.

Der Besuch einer Berufsschule und eines Siemenswerkes ergänzten das kulturelle Programm.

Ein Höhepunkt der Reise waren für mich die Gesprächsrunden mit hochrangigen Sportfunktionären und Aktiven. An einem Tag kamen der DOSB-Präsident Alfons Hörmann und Bernhard Schwank, Leistungssportdirektor des DOSB, und beantworteten unsere Fragen. Ein weiterer hochrangiger Besuch wurde uns von Willi Lemke, dem UN-Sonderbeauftragen für Sport und früheren Manager bei Werder Bremen, abgestattet.

Weitere Gesprächspartner waren zwei Basketballer, die an den YOG teilnahmen, deren Trainer, Ingo Weiß, der Vorsitzende der Deutschen Sportjugend, und Michael Vesper, der Generaldirektor des DOSB. Nach so vielen männlichen Funktionären habe ich mich sehr über die Gesprächsrunde mit Gudrun Doll-Tepper gefreut. Sie ist eine Vizepräsidentin des DOSB und hat mit ihrem Auftreten vor allem uns Teilnehmerinnen inspiriert.

Es war sehr interessant den Argumenten und Meinungen solcher Persönlichkeiten zu folgen. Ich fand viele Aussagen sehr motivierend, sich weiter für den Sport zu engagieren. Einige gute Ratschläge und Tipps, die uns gegeben wurden, können sicherlich für die Zukunft hilfreich sein.

Beim Besuch im olympischen Dorf konnten wir einen kleinen Einblick gewinnen, wie der Alltag der Athleten und Betreuer während der Olympischen Spiele aussieht. Es war auf jeden Fall eine sehr internationale Atmosphäre, da man an allen Häusern die Fahnen der unterschiedlichen Nationen sah und man natürlich die Herkunft von jedem anhand der Teamkleidung sofort erkennen kann.

Sehr erfreulich für uns Teilnehmer war, dass wir zur German Youth Night eingeladen wurden, einem Abend mit dem gesamten Olympiateam, den Betreuern und Funktionären, sowie dem Generalkonsul. Die Feier fand in einem bayerischen Restaurant in Nanjing statt, wir alle waren froh, mal wieder etwas Deutsches zu essen und ich selbst habe mich vor allem über die Kässpätzle sehr gefreut.

Wie auch schon bei den Gesprächsrunden ist mir die Offenheit der teilweise hochrangigen Personen sehr positiv aufgefallen, die sich gerne mit uns unterhielten. Sogar der IOC-Präsident Thomas Bach stattete der Veranstaltung einen kurzen Besuch ab.

Als am 29. August der Rückflug anstand, war ich schon etwas traurig, da ich mir die Reise sehr viel Spaß gemacht und neue Erfahrungen und Denkanstöße gegeben hat. Auch habe ich einige neue Freunde gefunden. Nichtsdestotrotz freute ich mich auf gewohntes Essen und einigen Komfort in Deutschland, den es in China nicht gibt.

Ich danke allen Teilnehmern und Betreuern, die dazu beigetragen haben, dass das Youth Academy Camp in Nanjing für mich ein unvergessliches Erlebnis war.

Außerdem möchte ich dem Deutschen Seglerverband, dem Hessischen Seglerverband und meinem Club, dem Wassersportverein Bergstraße für die finanzielle Unterstützung einen großen Dank aussprechen.

Eva Deichmann

 

 

19. Juli 2014

Mit neuem Boot zum Titel

Das neue Vereinsboot, welches am 22.06.2014 durch die Opti-Regattasegler auf den Namen „iGuude“ notgetauft wurde, ist nun Offenbacher Stadtmeister.

Der Laser konnte mit Mitteln des Landessportbundes Hessen, der Stadt Offenbach sowie der Sportstiftung der Kreissparkasse Offenbach vom Segelclub Undine e.V. angeschafft werden.

Bereits am darauf folgenden Wochenende nahm ich mit dem neuen, mir zur Verfügung gestellten Vereinsboot am Wochenende am ersten Lauf zur Hessenmeisterschaft 2014 der Laser Radial-Klasse teil und ersegelte bei meiner ersten Laser-Regatta den 7. Platz von 18 Startern und belegte damit den …. Platz in der Hessenwertung.

Die Offenbacher Stadtmeisterschaft fand dann am 12. und 13.07. statt und wurde vom Offenbacher Ruderclub ausgerichtet.

Mangels Wind konnte am Samstag leider nur eine Wettfahrt gesegelt werden. Am Sonntag ging es dann um 11:30 Uhr bei Dauerregen los. Im Laufe der ersten Wettfahrt des Tages hörte es jedoch auf zu regnen und es konnten schon wieder Wolken entstehen, nachdem es davor nur grau war.

Das „bessere“ Wetter war jedoch nicht von langer Dauer, da in der Startvorbereitung zum zweiten Lauf des Tages auf einmal ein Donner direkt über uns ertönte. Es war der erste des Gewitters und jagte uns allen einen Schrecken ein, sodass direkt abgebrochen wurde und alle Boote zügig den Mai hinauf fuhren (geschleppt oder mit Motor). Am Klubgelände angekommen, wartete ich zusammen mit einigen anderen Booten unter der nahegelegenen Brücke, wo wir guten Schutz fanden. Direkt über uns waren Blitz und Donner in einem zu hören bzw. zu sehen.

Da es zum Glück keine Verletzten nach dem Gewitter gab, konnte wie gewohnt die Siegerehrung stattfinden. Es kamen also letztendlich zwei Wettfahrten zustande, womit ich zum dritten Mal in Folge als Offenbacher Stadtmeister in der Klasse der Jollen geehrt wurde.

Felix Laukhardt; GER 207334/GER 13214

 

 

25. Juni 2014

Regattabericht Lippesee 14.06.-15.06.14

Nach gut drei Stunden Fahrt kamen wir endlich am Lippesee bei Paderborn an, doch wir wurden schon erwartet. 28 Boote, darunter alles vom Anfänger bis zum STG (Sailing Team Germany), warteten darauf hinaus zu fahren. Nach dem Aufbauen ging es kurz raus, um die Bahn abzufahren und die Taktik zu überlegen. In der Steuermannsbesprechung um 13:00 Uhr wurde die Wettfahrtleitung vorgestellt, und letzte Fragen geklärt. Gegen 14:00 Uhr begann die 1.Wettfahrt. Bei leichtem Wind aus Nord-Nordwest wurden erste Erfolge ersegelt. Die 2.Wettfahrt begann genau eine Stunde später um15:00 Uhr. Die dritte und letzte begann für diesen Tag begann gegen 16:00Uhr. Um 17:00 Uhr trudelten alle an Land ein und deckten ihre Boote ab. Zum Abendessen wurden gegrillt, um all die hungrigen Segler satt zu machen. Nach einer Protestverhandlung ging der Tag in einer gemütlichen Runde dem Ende entgegen.

Der nächste Tag startete um 9 Uhr mit einem ausgiebigen Frühstück. Daraufhin fuhren alle hinaus auf den See, um den Start nicht zu verpassen, doch der verschob sich um eine ¾ Stunde. Bei mäßigen Windbedingungen wurde die Wettfahrt gegen 13 Uhr abgeschlossen. Auch der letzte Lauf wurde bei böigem Wind am Ende doch noch mit Black Flag durchgezogen. Als alle wieder an Land waren, begannen sie sofort mit dem Einpacken. Das wurde kurz durch die Siegerehrung unterbrochen, bei der es für jeden noch einen kleinen Preis gab. Gegen halb fünf war dann alles soweit und es ging nach Hause.

Lucas Suarez

Anmerkung: Mit ihren 13 Jahren (Antonia) waren Antonia Gfrörer und Lucas Suarez wohl die jüngsten Teilnehmer im 420er und dabei sehr erfolgreich. Am Schluss konnten sie sich über einen 15. Platz freuen. Herzlichen Glückwunsch.

Günther Probst

 

 

05. Juni 2014

EM/WMA

Viele Trainings und Regatten mit insgesamt 21 Wassertagen in diesem Jahr, sowie ein intensives Kraft- und Ausdauertraining im Winter galten als Vorbereitung auf die WM-Ausscheidungsregatta vom 01. bis 04.05.2014 in Warnemünde.

Wind und Welle Die EM/WMA gilt als die wichtigste und hochrangigste Regatta Deutschlands. Dort starten jedes Jahr die besten 80 deutschen Optiseglerinnen und -segler mit dem Ziel, sich für die Welt- oder Europameisterschaft zu qualifizieren.

Bei sehr anspruchsvollen Bedingungen wurde um die Qualifikationen gerungen. Von leichten drehenden Winden bis hin zu 25 Knoten und zweieinhalb Meter Welle, wo von Land aus nur noch die Segelspitzen zu sehen waren, war alles dabei.

Bei diesen Bedingungen blieben wir bis zu neun Stunden auf der Ostsee und waren bis zu sieben Kilometern weit draußen.

Nach einem harten Wintertraining, einem Frühjahr mit viel Wasserzeit und großem Aufwand landete ich zum Schluss auf einem tollen 34. Platz.

Der nächste Zielwettkampf wird nun die Deutsche Meisterschaft im Sommer in Flensburg sein. Es wird wieder ein langer Weg.

Felix Laukhardt; GER 13214

 

 

03. Mai 2014

Training am Comer See

Am Sonntag nach dem Frühsport haben wir mit einem Stuttgarter Team, welches sich ebenso wie wir am Comer See niedergelassen hatte, Regatten trainiert. Am Abend haben wir Theorie gemacht. Am Montag haben wir uns wie üblich früh morgens zum Frühsport eingefunden. Kurz darauf sind wir nach der Vorbesprechung rausgefahren. Dort konnten wir glücklicherweise erneut mit dem Stuttgarter Team trainieren. Wir haben unter Spinnaker in einem up und down Kurs Spitz auf Spitz schifften geübt. Abends gingen wir gemeinsam Fondueessen, auch um den Geburtstag eines Crewmitgliedes zu feiern, in einem restaurierten Stall hoch oben auf dem Berg. Die Fahrt dorthin war für viele abenteuerlich, weil das Navigationssystem die Location nicht kannte, es keine Wegbeschreibungen gab und man nach Gefühl fahren musste, da man auf den schmalen, einsamen Bergstraßen keine Menschen traf, die man fragen konnte. Die Trainingsgruppe Das Fondue war äußerst lecker. Am nächsten Morgen war erneut Frühsport angesagt, getreu dem Motto, wer abends feiert, kann morgens auch früh aufstehen. Die Windverhältnisse an diesem Tag waren allerdings nicht so rosig, weshalb Reinhard den Tag nach einem Kentertraining kurzerhand zum Layday ernannt hat. Wir haben Karten gespielt und an den Booten gebastelt. Am späten Nachmittag und am frühen Abend haben wir dann allerdings sehr viel Theorie gemacht. Danach bestand das Abendprogramm aus einem Grillfest bei unserem grandiosen Koch Andy, der uns abends nach dem harten Training immer wieder mit seinem leckeren Essen aufgepäppelt hat, so dass wir danach noch Poker spielen konnten. Am nächsten Morgen probierten wir zum Frühsport Volleyball aus, was zum neuen cool down und Frühsport Trend wurde. Um zum Segeln zurück zukommen, ist zu sagen, dass wir am Vormittag leider nicht rausfahren konnten, da der Wind zu schwach war, dafür war am Nachmittag aber ordentlich Wind. Da die Stuttgarter zu diesem Zeitpunkt leider schon abgereist waren, fuhren wir mit dem normalen Programm fort, welches fortlaufend aus dem Speed Vergleich und der Manövertechnik bestand. Am Donnerstag setzte die Thermik wie üblich wieder erst am späten Vormittag ein, sodass wir nach dem Frühsport Zeit hatten, um unser Frühstückt zu genießen. Als wir gegen Nachmittag rausgefahren sind, setzten wir die Speed Vergleiche fort. Am Abend sind wir mit dem Motorboot auf die gegenüberliegende Uferseite gefahren und haben dort Eis gegessen auf Kosten des Geburtstagskindes. Am Freitag sind wir nach gewohntem Ablauf wegen der spät einsetzenden Thermik erst wieder gegen Nachmittag aufs Wasser gefahren. Der Wind pfiff dafür aber an diesem Tag ordentlich, so dass wir super trainieren konnten, vor allem das Kentern. Am Samstag, dem letzten Tag unserer lehrreichen Woche, waren wegen der Anstrengungen in der Woche und eines kleinen Malheurs am Vortag zwei Crews außer Gefecht gesetzt, so dass wir nur für eine kurze Zeit rausgefahren sind. Allerdings hat uns Reinhard in dieser Zeit beim Training der Manövertechniken ordentlich in die Mangel genommen. Als alle wieder an Land waren, ging es daran die Boote abzubauen. Zum krönenden Abschluss trafen wir uns in unserem Stammlokal zum Pizzaessen. Die Jugend hat sich danach nochmals getroffen um gemeinsam etwas zu unternehmen, bevor es hieß auf Wiedersehen bis zum nächsten Mal. Alles in allem bleibt nur noch zu sagen, dass es eine grandiose Woche war, in der wir viel erlebt und gelernt haben. Was allerdings nie ohne unseren grandiosen Trainer und unseren grandiosen Koch möglich gewesen wäre.

Ardalan Dowlati

 

 

11. April 2014

Training statt Hessenmeisterschaft

Mangels gemeldeter Segler musste die für den 05. und 06.04.2014 geplante Hessenmeisterschaft in Inheiden leider abgesagt werden. Für die aktiven Neueinsteiger des Segelclub Undine, die dort ihre erste Regatta im Optimist segeln wollten, eine äußert traurige Entscheidung. Als kleinen Trost bot der Vorsitzende des dort ansässigen Segelclubs, Klaus Lachmann, den Seglern des Segelclubs Undine alternativ die Benutzung der Klubanlagen, des Motorbootes und des Sees für ein Trainingswochenende an. Eine Superchance auf entspannte Trainingsmöglichkeiten für die Segler vom Main.

So rollten trotz abgesagter Regatta am Freitagabend drei Familien mit sechs segelbegeisterten Kindern und Jugendlichen und ebenso vielen Segelbooten auf dem Gelände am Inheidener See bei Hungen (Wetterau) ein. Noch am Abend wurden die Boote von den Mehrfachtrailern und dem Autodach geladen und für das Segeln vorbereitet, während die Kohlen auf dem Grill angefacht wurden. Bei lauen Temperaturen mit gegrillten Steaks und Salaten konnte das Wochenende beginnen.

Gruppenfoto zu Wasser: v.li. Max Hedtke, Nikolas Wycislik, Timo Laukhardt, Hannes Hedtke, Felix Laukhardt, Agatha Wycislik Der nächste Morgen begann mit Frühsport und einem ausgiebigen Frühstück, währenddessen ein heftiger Regen einsetzte. Felix Laukhardt, selbst erfahrener und noch aktiver Optisegler, übernahm die Schulung des Nachwuchses. Nach einer Theorieeinheit wurden bei letzten Regentropfen die Boote aufgebaut und ins Wasser geschoben. Drei Stunden Wasserarbeit mit kleinen Trainingswettfahrten und Eingewöhnung nach der langen Winterpause waren anstrengend, obwohl nur ein leichter Wind blies. Nach der Mittagspause stand bei noch weniger Wind eine Übungseinheit für Bootsgefühl auf der Agenda: Segeln auf dem Bootsrand stehend, Hinaufklettern auf den Mast ohne zu kentern oder Boot‐Ballspiel. Die jungen Seglerinnen und Segler waren mit Spaß und Feuereifer dabei, sodass alle im Anschluss an den Filmabend schlagkaputt in ihre Betten fielen.

Auch der Sonntagmorgen begann mit Frühsport. Aufgrund des lange herrschenden Nebels konnten die Seglerinnen und Segler nicht aufs Wasser hinaus und beschäftigten sich erneut mit verschiedenen Themen des Regattasegelns. Gegen Mittag verzog sich der Nebel zwar, aber an Wind war nicht zu denken, so dass alle Boote wieder abgebaut und verladen wurden; die Eltern kümmerten sich zudem um die Säuberung des Klubhauses. Pünktlich zur Heimfahrt kam der Wind wieder, konnte aber leider nicht mehr von den jungen Wassersportlern genutzt werden.

Es war ein tolles Wochenende mit begeisterten Gesichtern, einer super Stimmung und einer weiter zusammen gewachsenen Jugendgruppe. Die Jungen und Mädchen konnten viele Erfahrungen mit nach Hause nehmen, obwohl sich manche etwas mehr Wind gewünscht hätten.

Vielen Dank an den Segelclub Inheiden, der den jungen Seglern vom Main diese tolle Erfahrung ermöglicht hat.

Text und Foto Doris Laukhardt

 

08. April 2014

Sportgala Offenbach 2014

Am Abend des 28.03.2014 fand im Kapitol Offenbach die diesjährige Sportgala statt. Es wurden alle Sportler mit Bronze-, Silber- bzw. Goldfarbenen Plaketten ausgezeichnet, die für Offenbach startend entweder Hessenmeister (Bronze) wurden, unter die top drei der Deutschen Meisterschaft (Silber) oder unter die top drei einer Welt- oder Europameisterschaft bzw. der Olympischen Spiele kamen.

Freuen sich: Felix Laukhardt (li) und Kim Sator (re) Es war wie im letzten Jahr erstaunlich, wie viele Sportler verschiedenster Sportarten für Offenbach erfolgreich waren.

Es wurde ein tolles Rahmenprogramm geboten und es herrschte eine großartige Stimmung. Neben mir wurde noch ein anderer Segler für seinen Hessenmeistertitel geehrt – Kim Sator vom ORV-Segeln in der Laser-Klasse.

Der Höhepunkt der Veranstaltung wurde am Ende geboten, als eine Frau aus der Region um China, 15 Palmrippen zu einem Mobile aufeinander legte und mit einer Engelsgeduld balancierte. Leider fiel es zum Ende hin auseinander, als sie versuchte es auf eine andere aufrecht stehende Rippe zu legen.

Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung mit einer noch besseren Atmosphäre.

Felix Laukhardt; GER 13214

 

 

14. März 2014

Training vom 1- 5 März 2014

Gleich zu Beginn des Trainings am Samstag den 1. März bekamen wir von Reinhard die Aufgabe unsere Boote auf drei Verschiedene Trimms einzustellen Begleitboot muss sein um bei jedem Wind akkurat segeln zu können. Nachdem nun die Boote optimal getrimmt wurden hatten wir uns die Mittagspause wohl verdient. Gesättigt durch Andys Kochkünste wollten wir eigentlich hinaus auf den See fahren um einige wichtige Manöver einzuüben. Doch dabei machte uns der Wind einen Strich durch die Rechnung, sodass wir zur Theorie übergingen. Mit einigen Vorträgen über Rollwenden und verschiedene Starttaktiken, die Einigen mehr anderen weniger bekannt waren, erweiterten wir unser Wissen. Nach einer weiteren Besprechung ließen wir den Trainingstag bei einem gemütlichen Abendessen ausklingen.

Am nächsten Morgen ging es gleich um 7:30 Uhr los, mit einer Runde Joggen als Frühsport, direkt gefolgt vom Frühstück. Nun trudelten auch die anderen Trainingsteilnehmer ein und wir konnten beginnen. Da den Vormittag über Fröhliche Jungs jedoch weiterhin Flaute herrschte übten wir uns weiter in der Theorie. Nach dem leckeren Gulasch, welches es als Mittagessen gab, ging es dann raus aufs Wasser. Dort trainierten wir bekannte Manöver im Dreieckskurs und jede Crew bekam dazu noch einmal besondere Aufgaben um an ihren spezifischen Defizienten zu arbeiten. Dabei mussten einige Team 10 Rollwenden auf der Kreuz fahren und einige andere sollten an jeder Tonne kringeln. Als dann der ohnehin bereits wenige Wind auch noch einschlief war es auch für uns Zeit wieder an Land zu kommen. An Land folgten nun noch das Abendessen und ein alter Kultklassiker. Nach dem Film Banana Joe mit seiner markanten Titelmelodie ging auch dieser Trainingstag zu Ende.

Kenterübung Auch der nächste Tag begann mit dem Frühsport direkt gefolgt vom ausgiebigen Frühstück. Obwohl der See am Anfang keine einzige Welle zeigte. Doch kam nach und nach immer mehr Wind auf, sodass wir sehr schnell auch was Wasser herausfuhren. An diesem Tag übten wir uns dabei den perfekten Start auszuführen und danach einen einfachen „up and down Kurs“ zu fahren. Trotz immer wieder einfallender Böen gelang es den Teams nicht zu kentern. Aber auch der beste Wind schläft einmal ein den nach dem Mittagessen war es an der Zeit die gleichen Manöver auch bei wenig Wind perfekt auszuführen. Nach weiteren Startvorgängen und Rennen schlief der Wind letztendlich ganz ein und wir gingen wieder an Land zum Abendessen. Erschöpft aber glücklich ging auch dieser Trainingstag für uns zu Ende.

Am Dienstag dem letztem Tag des Trainings kam leider auch kein Wind auf, aber natürlich gab es immer noch etwas zu tun. So wurde also an den Booten geschraubt und geputzt was das Zeug hält. Nach weiteren Reparaturen und Tunings ging aber auch dieser Tag zur neige und es wurde Zeit für uns zusammen zu packen und uns zu verabschieden denn nun war auch dieses Training zu Ende.

Lucas Suarez, Fotos Robert Heinbücher

 

 

09. März 2014

4x 420er und 1x Opti

Faschingstraining am Langener Waldsee

Vom 01.-04.03.2014 fand in Langen das erste 420er Training statt. Auf dem Wasser jedoch – vier 420er und ein Opti.

Der Samstag verlief ohne Wind, mit viel Theorie und Trimm. Da auch einige Neulinge des 420er dabei waren und von Anfang an begannen, konnte ich sogar auch einige Grundlagen aufgreifen, die ich vielleicht irgendwann mal gut gebrauchen kann.

Da am Sonntag wenigstens etwas Wind war, konnten wir auf´s Wasser und uns ein wenig vor der „gehassten“ Theorie fernhalten. Der einzige Nachteil war nur – Der „Wind“ drehte um 360° und war ziemlich böig.

Die Rettung – Am späten Montagmorgen kam der erhoffte Wind. Er drehte zwar immer noch etwas, aber er war mit einer Stärke von ca. 3Bft. gut segelbar.

Leider war für mich nach dem Mittagessen Schluss, da ich am nächsten Morgen wieder in die Schule gehen musste.

So segelten nur noch vier 420er auf dem See.

Fazit

Es ist super auch einmal mit 420ern zu trainieren, da es eine neue Herausforderung darstellt und man sich auch Bootsklassenübergreifend besser kennenlernt.

Außerdem kann man schon einmal schnuppern und sich über das Boot informieren.

Trotz des mangelnden Windes hat es trotzdem viel Spaß gemacht.

Felix Laukhardt; GER 13214

 

 

15. Februar 2014

Tolle Eindrücke für Kim Christjan Sator

10 Wochen Winterpause ist wirklich genug. Zwar war im Rhein-Main-Gebiet nicht Winter, aber nur Kraftraum und Konditionstraining mit Laufen und Schwimmen erfüllt einen Segler nicht wirklich. Dank meiner Eltern und mit Unterstützung meiner Sponsoren, konnte ich an einem Training vom 27.Januar bis zum 01.Februar mit DinghyChoach.nl teilnehmen.

Allein mit dem Flieger zum Training, in einer internationalen Gruppe mit Seglern aus Ungarn, Finnland, den Niederlanden und Frankreich, war das schon eine super Sache. Ich habe dann auch noch eine Stark- Wind-Woche erwischt und so habe ich ein Maximum an Erfahrung tanken können.

Tolle Segelbedingungen beim Training vor Lanzarote. Unser französischer Trainer Gael de Mauguen, jagte uns erst mal jeden Morgen mit dem Bike, bergauf und -ab über die Insel, um an unserer Kondition zu arbeiten und dann ging es nach einem Briefing ab aufs Wasser. Neben uns Laser 4.7 Seglern auch noch eine kleine Gruppe Byte Segler. 20 bis 30 Knoten Wind und Sonne, eine bis zu 4 Meter hohe Atlantik-Dünung, da war es manchmal schon gut, dass es auch die Möglichkeit gab, unter Landabdeckung zu trainieren.

Mit Whiteboard bewaffnet, konnte der Coach uns alle neben den Anweisungen in Englisch auch visuell instruieren. Nach Videoauswertung des Trainingstages und erneuter Konditionseinlage auf dem Bike war abends an nicht mehr zu denken als Schlaf. Eines der Highlights war das "gemeinsame" Training mit dem Frauen-Team von SCA.swe, welches mit der neuen VOR-Generation, ihrem pinkfarbenen VO 65 Racer, auf dem Wasser war.

Nach einer Woche voller neuer Eindrücke und einem tollen Training auf einem traumhaften Revier, ist man nach der Ankunft auf dem Flughafen in Frankfurt erst mal nur fertig. Danke an meinen Verein, den Offenbacher Ruderverein 1874, meine Eltern und meinen Sponsor, Ebert Yachting, die mir dies ermöglicht haben, definitiv war es das schönste Ansegeln in meinem Leben.

Kim Christjan Sator,Laser 4.7 GER196971,ORV -S

 

 

07. Februar 2014

Theorietraining des Niedersächsischen A+B-Kaders

im Harz/Sankt Andreasberg

Am 25.-26.01.2014 fand im Harz-Gebirge in Sankt Andreasberg das diesjährige Kadertraining des niedersächsischen Opti-A+B-Kaders statt.

Schon auf dem Weg dort hin, gab es am Rand der Autobahn schon einige Berge Schnee. Angekommen, trafen wir auf eine ca. 5-10 cm dicke Schneeschicht. Sehr viel dahin gesehen, dass bei uns zu Hause +6°C waren.

Auch die Jugendherberge war mit den tollsten Dingen bestückt. Es gab ein kleines Schwimmbad, eine Sporthalle, einen Tischkicker, zwei Tischtennisplatten, etc.

Nach dem Frühschwimmen und der Stärkung danach, ging es am Samstagvormittag theoretisch zur Sache.

Strom – Das war das Thema heute früh!

Wir schauten uns alle Strömungskarten des Vortages von 04.00 Uhr bis 22.00 Uhr von Helgoland und der gesamten Nordsee an. Das betrachteten wir dann im Verhältnis zu einem Abschnitt der Weser in Bremen. Das eine war ein Revier mit Flussströmung, das andere eines mit Seeströmung. Das besondere an einem Revier mit Seestrom ist, dass die Strömungsrichtung sich innerhalb von einer Stunde um 180° drehen kann.

Außerdem machten wir uns noch Gedanken, was wichtig sei, um auf einem Strömungsrevier zu segeln, bzw. wie ich mich auf ein Strömungsrevier vorbereite.

Nebenbei blickten wir kurz auf Situationen bei Abdeckungen und schrieben einen kleinen Test über die Zone und den Innenraum.

Nach dem Mittagessen und einem kleinen Blick auf den Start, vorbereitet von Ansgar, einem ehemaligen Optisegler, marschierten wir einige Kilometer zu Fuß, den Schlitten im Gepäck, zu einer Rodelbahn. Die Schneemaschine war eifrig am Nachfüllen und wir hatten großen Spaß. Am Ende ging es mit den letzten Sonnenstrahlen nach Hause, wo wir zu Abend aßen und unserer Lieblingsbeschäftigung, dem Tischtennisspielen, nachgingen.

Pünktlich um 19.00 Uhr trafen wir uns an der Sporthalle, in der wir uns noch einmal austobten und einige Trainingsübungen vollzogen. Um 20.30 Uhr verließen wir die Halle und hatten ca. 30 min. Zeit, bevor wir in unsere Betten gehen mussten.

Am Sonntagmorgen stand, wie schon am Vortag, das Frühschwimmen an. Wir wachten während der halben Stunde Schwimmtraining auf und konnten zum Frühstück gehen.

Als Theorieeinheit erzählte Ansgar uns zunächst über die Nordamerikanische Meisterschaft (NAM) und hatte eine PowerPoint-Präsentation vorbereitet.

Nach einer Minipause ging es weiter mit dem Thema „Doping“, welches jedes Jahr behandelt wird.Nach dem Wichtigsten, schauten wir uns einen kleinen Kurzfilm über das Doping an, bevor es zum Mittagessen ging, bevor wir abgeholt wurden.

Fazit:

Insgesamt eine sehr schöne Veranstaltung, bei der nicht nur das Lernen, sondern auch der Spaß im Vordergrund stand.

Felix Laukhardt; GER 13214