Hessischer
Seglerverband e.V.










































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Pressemeldungen und Berichte

Pressemeldungen und Berichte aus früheren Jahren ...hier

 

Pressemeldungen 2020

19. November 2020

Der Hessische Seglertag 2021 findet am Schiersteiner Hafen statt

Der Hessische Seglertag 2021 findet am 20. März 2021 beim Wassersport-Verein Schierstein 1921 e.V. statt. Der Verein feiert 2021 sein 100-jähriges Bestehen und richtet im Rahmen des Jubiläumsjahres den Hessischen Seglertag aus.

Die Verbandsversammlung beginnt um 14:00 Uhr. Ob ein Workshop am Vormittag stattfindet, wird noch entschieden und ist abhängig von der weiteren Corona-Entwicklung.

Anträge zum Hessischen Seglertag müssen bis zum 06. Februar 2021 schriftlich beim Hessischen Seglerverband, z. Hd. Karin Leonhardt, Annastraße 82, 63225 Langen eingegangen sein. Alle Mitgliedsvereine des Hessischen Seglerverbandes erhalten nach Ablauf der Antragsfrist eine gesonderte schriftliche Einladung.

Der Wassersport-Verein Schierstein 1921 e.V. stellt sich vor:

Der Wassersport-Verein Schierstein 1921 e.V. (WVS) feiert 2021 sein hundertjähriges Jubiläum. Das Vereinsgelände liegt an einem der schönsten Das WVS-Vereinsgelände aus der Vogelperspektive, im Vordergrund der Segler-Steg. Naherholungsgebiete Wiesbadens, an der Westseite des Schiersteiner Hafens an Rheinkilometer 505,7 – oder für Navigations-Profis auf 50°02’30‘‘ N; 8°11’36‘‘ O. Der WVS ist ein Mehrspartenverein mit Kanurennsport und -Marathon, Kanuwandern, Drachenboot, Stand-up-Paddling (SUP), Segeln und Motorboot. Von den heute rund 130 Liegeplätzen des Vereins sind etwa 80 mit Segelbooten und -Yachten belegt, die anderen von Motorbooten.

Segelboote prägen das Bild an den Stegen des WVS. Und sie prägen auch das Bild im Schiersteiner Hafen, wenn sie während der Saison zum Mittwochssegeln auslaufen und erst recht bei den Hafenregatten, an jedem vierten Mittwoch im Monat. Zum Verständnis Ortsunkundiger: Der Schiersteiner Hafen ist nur durch eine kleine Zufahrt mit dem Rhein verbunden und bietet auf knapp 1,5 Kilometern Länge und 200 Metern Breite eine großzügige und strömungsfreie Wasserfläche. Ein ideales Wassersportrevier!

Opti-Ausflug mit motorisiertem Betreuer auf dem Rhein. Die WVS-Segler nutzen ihr Revier im und vor dem Hafen bei jeder Gelegenheit. Bei oft recht ordentlichen Westwinden kreuzen sie auf dem Rhein stromab in Richtung Rheingau und steuern auf Raumschotkurs gegen die Strömung wieder zurück. Einige trailern ihre seetüchtigen Yachten auch weit über Land, etwa zur Ostsee, um dort auf große Fahrt zu gehen.

An überregionalen Regatten nehmen die WVS-Segler derzeit nicht teil (immerhin wurden zwei WVS-Segler 1989 Vizeweltmeister der Shark-24-Klasse). Zumindest nicht die Senioren. Anders sieht das bei der Segeljugend aus: Unter einem jungen Trainer, der 2020 selbst Deutscher Meister in der olympischen Laser Standardklasse wurde, werden jugendliche Jollenseglerinnen und -Segler des Vereins trainiert. Die sind dann auch schon mal recht erfolgreich bei überregionalen Regatten dabei. Auch die WVS-Kinder in den Optis, trainiert von einem erfahrenen Segellehrer, wagen sich zunehmend auf Reviere außerhalb des geschützten Heimathafens. Etwa bei einem Ausflug auf den Rhein.

Keine Frage und nicht neu: Segeln fasziniert! Auch auf einem Binnenrevier wie dem Rhein, mit Abstand Europas verkehrsreichster Wasserstraße. Dort sind ja nicht nur Frachter und Flusskreuzfahrer in dichter Folge unterwegs, sondern auch Motorboote, Surfer, Paddler – und eben Segler. So mancher Blauwassersegler hat höllischen Respekt vor diesem Trubel auf extrem unruhigem Wasser.

Doch vielleicht ist es gerade das, was die Segler des WVS und benachbarter Segelvereine so sehr reizt. Und über Mangel an Nachwuchs kann sich der WVS auch nicht beklagen: Der Andrang von Kindern und Jugendlichen, die Segeln lernen wollen, ist manchmal größer als es die gewiss nicht kleinen Kapazitäten des WVS ermöglichen.

So geht der WVS auch in seiner Segelsparte optimistisch in seine zweiten einhundert Jahre. Zumal neben dem Kanurennsport auch das Segeln als olympische Disziplin sportlicher Schwerpunkt der WVS-Strategie ist und weiter gefördert werden soll.

Günther Probst, HSeV / Claus von Kutzschenbach, WVS

 

 

11. November 2020

Die Crew Barie/Grundlach ist Hessenmeister

Die Segel-Saison 2020 war eigentlich schon gelaufen. Sie begann wegen der CORONA-Beschränkungen viel zu spät und endete in Asel-Süd wegen der Trockenheit viel zu früh. Die Wettfahrten auf dem Edersee wurden der Reihe nach abgesagt. Da kam der Ruf der H-Boot-Flotte. Sie wollten sich den Spaß nicht verderben lassen und haben ein Konzept entwickelt, dass man als Außensport im Freien auch unter CORONA mit Abstand eine Wettfahrt-Serie v. li. n. re. die Crew in blau: Stefan Barie, Marcel Barie, Frank Gundlach – Segelclub Asel-Süd (SCAS) Gesamt Platz 2 – Aber Hessenmeister! ausrichten kann. Dem Aufruf für den 20. Juni 2020 folgten 12 Mannschaften. Als Soling-Segler fühlte ich mich geschmeichelt, als Thorsten Rasche mich persönlich bat hier mitzumachen. Für die Hessenmeisterschaft sollten wenigstens ausreichende Teilnehmer zusammenkommen. Ich besitze aber kein H-Boot. Aber ich habe Freunde, bzw. den Freund Jochen Weisheit, der mir / uns sein H-Boot zur Verfügung stellte. Am Freitag haben Frank Gundlach -SCAS- und ich das Boot (und uns) eingestellt. Am Samstag auf dem Weg von Asel-Süd nach Rehbach getrimmt, gebastelt und den groben Feinschliff erledigt, bis wir ca. 1 Stunde vor Wettfahrtbeginn den „Dritten“, Marcel Barie -SCAS-, aufgenommen haben. So konnten wir noch gemeinsam die Positionen festlegen, ein Spi-Manöver, ein- bis zwei Schiften fahren und einen „Manöverschluck“ nehmen. Dann war es angerichtet. Tolle Bedingungen – Sonne, Wind – die Wettfahrtleitung mit Oliver Draude. Ein Up- and Down in Rehbach, in die Bucht von Niederwerbe hinein und zurück – jeweils drei Runden. Start – schlechtes Timing bei uns – Rückstand – Frust, aber: Extremer Winddreher = Abbruch! Durchpusten. Glück gehört auch dazu. Kurz danach Neustart. Diesmal waren wir dabei. Und wie. Das alte Schiff „What Shalls“ (Baujahr 1980, GER 1189) lief wie geschmiert, die Jungs machten einen Super-Job. Wir segelten wie ein Top-eingespieltes Team – in dieser Konstellation war es das erste Mal! Und bei gutem Wind gelangen an diesem Samstag vier Wettfahrten. Aus den Platzierungen 3, 4, 2, 9 – (1 Streicher), errangen wir gesamt Platz 2, hinter Gerhard Miethe und Crew vom Segelsportclub Rursee (1,2,1,1), vor Thorsten Rasche (Edertaler Segel-Verein e. V. -ESV) -6,5,4,2- und Knut Viehweger (Yachtclub Loerick e. V.) -10,1,7,5-.

Es war ein bisschen wie im Märchen: Am Sonntag hat der Wettergott nur noch Sonne ohne Wind gemacht und die Sache war gelaufen. Damit war für die Barie/Gundlach-Crew ein nie erwarteter Erfolg gelungen: Die Hessenmeisterschaft.

Vielen Dank an die Organisatoren der H-Boot-Flotte und Helfer – Dieser Event bleibt tief in unserer Erinnerung. Wir hoffen auf ein gutes Jahr 2021. Bleibt gesund.

Stefan Barie (Segelclub Asel-Süd)

 

 

20. Oktober 2020

Hessisches Laser Team bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft in Zwenkau

Was für ein verrücktes Segeljahr. Nachdem durch die Corona Pandemie das Training am Gardasee und in Kiel ausfallen musste, die Deutsche Sailing Team Hessen /Hinten: Charlotte Strohfeld, Marlene Brandis, Felix Laukhardt, Martin Gutermuth Vorne: Erik Pitzner, Lea Feil, Thomas Laukhardt, Maurice Horras Jugendmeisterschaft in Travemünde abgesagt wurde und auch sonst erst ab Ende Juni Regatten stattfanden, war klar, dass ein neuer Plan her musste. Somit wurde der Umstieg vom Laser 4.7 in den Laser Radial bereits im Frühjahr vollzogen und für die Internationale Deutsche Meisterschaft Ende September in Zwenkau gemeldet.

Nach ein paar Telefonaten hatten wir einen netten Kontakt zum Verantwortlichen des Laser Kader Sachsen geknüpft und konnten vier Tage vor der Regatta zum Training an den Zwenkauer See anreisen, einem ehemaligen Braunkohletagebau südlich von Leipzig. Dieser ist erst seit 2015 gefüllt und für den Wassersport freigegeben.

Nachdem die Anreise und das erste Treffen noch in strömendem Regen stattfanden, konnten wir uns die nächsten Tage beim Training mit dem Revier vertraut machen. Schnell war klar, dass dieses Revier zu den anspruchsvolleren gehört. Winddreher und Windböen mussten immer in Strategie und Taktik eingeplant werden.

Da geht´s lang: Erik Pitzner, Thomas Laukhardt, Lea Feil Die Vermessung war für das Team nichts Neues, man war gut vorbereitet und alle Boote wurden für die Regatta zugelassen. Leider fiel das für diesen Tag geplante Practice-Race dem schönen Wetter und der damit einhergehenden Flaute zum Opfer.

Der erste Wettkampftag startete mit einer Startverschiebung auf dem Wasser wegen Windmangels. Nach zwei Stunden des Wartens konnte dann doch noch eine Wettfahrt gesegelt werden. Wer dann aber dachte, dass dies eine Leichtwind-Meisterschaft werden würde, sah sich getäuscht. Mit jedem Tag nahm der Wind zu und gipfelte am letzten Tag mit bis zu 30 Knoten Wind. Insgesamt konnten neun Wettfahrten in die Wertung einfließen, wo in vielen Fällen eine bunte Mischung aus verschiedenen Platzierungen auffiel.

Während der abschließenden Siegerehrung wurden unter anderen Marlene Brandis (WSV-L) und Erik Pitzner (SCU) als jüngste Teilnehmer geehrt (alle Jahrgang 2004).

Die Ergebnisse der hessischen Teilnehmer:

Laser Standard:

1. Felix Laukhardt SCU

12. Maximilian Behrens ORV-S

33. Timo Bartsch SCG84

Laser Radial Open:

49. Erik Pitzner SCU

64. Martin Gutermuth SCU

Laser Radial Frauen

22. Lea Feil WSV-L

25. Marlene Brandis WSV-L

Eine Begegnung der besonderen Art hatte das Team Hessen: Für den SCG84 Gießen war Timo Bartsch am Start, den es vor 14 Jahren beruflich nach Leipzig verschlagen hatte und der nach 20 Jahren Abstinenz extra für die vor Ort stattfindende Deutsche Meisterschaft wieder in den Laser stieg. Zwanzig Jahre zuvor segelte er noch auf den hessischen Revieren gegen Thomas Laukhardt, der jetzt als Coach für die hessischen Segler vor Ort war.

Thomas Laukhardt

 

 

16. Oktober 2020

Die „Entenhausener Förmitzkanne“ geht an hessischen Förderkader

Vom 27.-28.06.2020 wurde auf der Förmitztalsperre, die nah an der Grenze zu Tschechien bei Hof in Bayern liegt, die „Entenhausener Förmitzkanne“ ausgesegelt. Dies war die erste Ranglisten-Regatta der 420er nach dem lock-down. Immerhin 17 Mannschaften aus 6 Bundesländern trafen sich beim Segelclub Förmitzspeicher e.V., um ihre Leistungen zu messen. Mit dabei die jungen hessischen Förderkadermitglieder Jesper Fleischer und Theo Gnass vom Segelclub Rheingau. Da dieser Wettkampf einer der wenigen in der aktuellen Corona-Krise war, ist es keine Überraschung, dass die Konkurrenz sehr stark war. Diese Stärken bekamen die beiden Hessen zu spüren und doch reichte ihre Leistung aus, um die „Entenhausener Förmitzkanne“ an den Rhein zu holen.

Aus Sicht der hessischen 420er-Crew berichtet Jesper Fleischer:

„Am Freitagabend erreichten wir den idyllischen See. Am Samstagmorgen Anspannung während der Wettfahrt. Im Trapez Theo Gnass (Foto SF-Hof). kamen dann die meisten anderen Teilnehmer des Wettkampfes, während wir unser Boot aufbauten. Um 13:00 Uhr war dann der 1. Start, welcher bei uns eher mittelmäßig verlief. Wir kämpften uns nach vorne und nach einer fast perfekten Wettfahrt wurden wir sogar noch erster. Wir waren sehr glücklich, doch Übermut tut selten gut und wir mussten uns in den kommenden 2 Wettfahrten mit Platz 3 zufriedengeben. Da wir Punkte für die Gesamt-Rangliste aller 420er in Deutschland sammeln wollten, mussten wir mindestens Zweiter, besser Erster insgesamt werden. Nach einem Grillabend gingen wir früh ins Bett, da wir wussten, morgen müssen wir liefern. Für Sonntag schon sehr früh morgens war der 1. Start angekündigt. Wir machten alles startklar und gingen hoch motiviert aufs Wasser. Doch unser 4. Start war schlecht und obwohl wir alles gaben, wurde es wieder der enttäuschende 3. Platz. Ab diesem Zeitpunkt war klar, 2. werden wir nur, wenn wir die nächste Wettfahrt (und laut der Ausschreibung die letzte) gewinnen würden. Nach einem brillanten Start in die 5. Wettfahrt waren wir nicht mehr zu bremsen und wir gewannen diese Wettfahrt mit großem Abstand. Überraschenderweise entschied die Wettfahrtleitung, noch einen Lauf zu machen, da wir noch genügend Zeit bis zur letzten Startmöglichkeit hatten. Plötzlich war der Gesamtsieg doch wieder in Reichweite. Nachdem wir einen guten Start fuhren, waren wir an der ersten Bahnmarke zweiter. Mit maximaler Konzentration gewannen wir auch noch den letzten Lauf. Wir waren uns nicht sicher, wie das Gesamtergebnis aussehen würde, doch als wir an Land erfuhren, dass wir erster von allen 17 Booten wurden, war unsere Freude groß. Nach einer etwas anderen Siegerehrung unter Corona-Bedingungen ging es dann zurück nach Hause in den Rheingau.“

Jesper Fleischer / ü. Probst

 

 

13. Oktober 2020

21 Boote nutzen beste Windverhältnisse

Erstmals über den Hessischen Seglerverband hessenweit ausgeschrieben fand am 26./27.09.2020 die 3. Jugend-Herbstmeisterschaft Schierstein 2020 statt.

Eine Gemeinschaftsaktion der Regattagemeinschaft Schierstein, ausgerichtet vom Schwimmclub Wiesbaden 1911 e.V., bei der wie gewohnt die einzelnen Aufgabenbereiche in bester Zusammenarbeit von den einzelnen Vereinen gestemmt wurden.

Impressionen vom Regattafeld. 25 Kinder und Jugendliche, nicht nur am Rhein ansässig, hatten gemeldet. Bei etwas kühlem Wetter, dafür aber teils besten Windverhältnissen konnten 21 Boote eine Regatta mit fünf Wettfahrten segeln. Es waren Optimisten, Laser Radial, Laser 4.7 und 420er in unterschiedlichen Startgruppen am Start.

Die aktuell üblichen Einschränkungen waren durch Raumverteilung auf die Vereinsgelände von Wassersport Verein Schierstein 1921 e.V. und Schwimmclub Wiesbaden 1911 e.V., sowie durch den Einsatz moderner Medien anstelle von Gruppenaktionen kaum zu spüren. Lediglich an Land fehlte der sonst übliche gesellschaftliche Spaßfaktor.

Herzlichen Dank an alle Segler, Helfer und sonstige Beteiligte. Ihr habt dieses Event möglich gemacht, wo an anderer Stelle so viel abgesagt werden musste.

Wir freuen uns schon darauf, Euch im Herbst 2021 wieder zu sehen.

Das Wettfahrt-Team, Martin Linke

 

 

09. Oktober 2020

Felix Laukhardt gewinnt die IDM in der olympischen Bootsklasse Laser Standard

„Ganz großes Hessenkino“ titelte einer der ersten Gratulanten. Felix Laukhardt (Segelclub Undine e.V. Offenbach) gewinnt als erster Hesse die Internationale Deutsche Meisterschaft in der olympischen Bootsklasse Laser Standard.

Auf dem Zwenkauer See bei Leipzig wurde Anfang Oktober die Internationale Geschafft! Deutscher Meister 2020. Deutsche Meisterschaft 2020 der olympischen Einhand-Segelbootsklasse Laser ausgetragen. Mit dabei der Hesse Felix Laukhardt. Der 20-jährige segelt seit seinem dritten Lebensjahr und konnte bereits einige regionale und überregionale Titel verbuchen. Auch an vier Welt- und einer Europameisterschaft hat er bereits teilgenommen. Nun wollte er sein Können erneut auf einer nationalen Meisterschaft unter Beweis stellen.

Auf dem etwa 10 km2 großen See in Sachsen boten sich über die vier Regattatage sehr herausfordernde Bedingungen und verlangten den Segler*innen vielfältige Fähigkeiten ab. Mit anfangs schwachem und drehendem Wind am ersten Wettfahrttag, steigerte sich die Grundwindstärke über die Tage kontinuierlich auf bis zu 7 Beaufort am vierten Wettfahrttag.

Felix Laukhardt (re.) und sein Trainer Fabian Kirchhoff (Segler-Verband Niedersachsen) freuen sich gemeinsam. Laukhardt bewies einen souveränen Umgang mit all diesen Bedingungen und konnte sich mit einer bemerkenswert konstanten Serie nach neun Wettfahrten durchsetzen. Sieben Platzierungen unter den ersten drei, ein neunter und ein zwölfter Platz ließen ihn schließlich den Deutschen Meistertitel in Händen halten! Es war sein erster nationaler Titel auf seiner 15. Deutschen Meisterschaft.

Nach einem Freudensprung ins Wasser und dem ausführlichen Jubel auf dem Trainerboot sagte Laukhardt im Anschluss an die letzte Wettfahrt: „In dem Moment als klar war: die Meisterschaft ist jetzt zu Ende, niemand kann mich mehr überholen, da ging ein lang ersehnter Traum in Erfüllung. Deutscher Meister, das kann mir keiner mehr nehmen. Aber ich glaube es wird noch etwas dauern, bis ich es so richtig realisieren kann.“

Unter lautem Gejohle der Mitsegler wurde dem beliebten und ehrgeizigen Segler vom Segelclub Undine e.V. Offenbach während der Siegerehrung schließlich die Goldmedaille überreicht. Nach diversen Siegen bei Landes- und Distriktmeisterschaften war dies sein erster nationaler Erfolg. Felix Laukhardt ist der erste Deutsche Meister in der 51-jährigen Vereinsgeschichte des Segelclub Undine und einer von nur wenigen Hessen, die das im Segeln bisher geschafft haben.

Thomas Laukhardt

 

 

08. Oktober 2020

Sturm, Flaute und Wettkämpfe auf dem Chiemsee

Drei Hessen verschlug es am „Tag der Deutschen Einheit“ an den Chiemsee, um an der vom Seebrucker Regatta-Verein (SVR) ausgerichteten Regatta „Opti Krokidil“ teilzunehmen. Bei dieser Regatta mussten nicht nur 100 Opti A- und Opti B-Segler ihr Können unter Beweis stellen, sondern sie mussten auch noch die gesamte Wetterpalette aushalten, von Flaute, schwachen Brisen mit vielen Drehern bis hin zum Föhnsturm.

Jan Henrik KLOCKE VAZQUEZ vom Frankfurter Yachtclub schildert seine Erlebnisse:

von links nach rechts: Patrick Zimmermann, Jan Henrik Klocke Vázquez, Lisa Raab. „Nach 5 ½ -stündiger Fahrt kamen wir Freitagmittag im Strandbad Seebruck an und bewunderten die Sicht auf die Alpen über den Chiemsee hinweg. Patrick Zimmermann und ich bauten schnell auf und trafen uns mit Moritz Huber vom SCBS und seinen Kindern zum Vortraining. Eine sehr schöne Gelegenheit, den See kennen zu lernen und sich schon einmal warmzusegeln. Moritz hat uns dann auch während der Regatta betreut, es sollte sich noch herausstellen, dass dies eine wirklich glückliche Fügung darstellte.

Am Samstagmorgen kam Lisa Raab vom Segelclub Rheingau hinzu und es ging ungewohnt früh los. Wir fuhren nach einer besonderen, Covid19 geschuldeten, Startprozedur auf den See hinaus: es ging in Reihen mit je 5m Abstand von Boot zu Boot über das extrem flache Ufer des Strandbades ins Wasser. Dann mussten wir bei Flaute mehrere Stunden auf dem Wasser warten, bis plötzlich ein Sturm mit 7-9 Bft mit 15°C Temperatursturz über uns hereinbrach.

Die nächste halbe Stunde glich einem Chaos - es gab zerrissene Segel, viele gekenterte Boote, mannlos abtreibende Boote, helfende Boote und Rettungsschwimmer.

Das B-Feld an der Luvtonne. Nachdem wir uns an Land sortiert und das notwendige repariert hatten, konnten wir die erste Wettfahrt bei 5-7 Knoten starten. Wir segelten 3 Wettfahrten. In diesem Feld kam ich mit dem starken Wind des ersten Laufs besonders gut zurecht. Am Sonntag war wieder warten auf dem Wasser angesagt, bis um 14:00 Uhr nochmal eine Wettfahrt angeschossen werden konnte.

Auf dieser Regatta haben wir viele neue Erfahrungen gesammelt und hatten durchweg viel Spaß.“

Das Endergebnis dieser Regatta für die Hessen lautete:

Platz 27 (von 48) für Jan Henrik Klocke Vazquez vom Frankfurter Yachtclub

Platz 30 für Patrick Zimmermann vom Segelclub Rheingau

Platz 42 für Lisa Raab vom Segelclub Rheingau

Jan Henrik KLOCKE VAZQUEZ (FYC, GER 1572) / ü. Probst

 

 

04. Oktober 2020

Hessen bei der IDM der Laser erfolgreich

Mit dem 1. Platz bei der IDM der Laser in der Klasse Laser Standard hat Felix Laukhardt vom SC Undine eine tolle Leistung hingelegt.

Der HSeV gratuliert recht herzlich!!!!!!!!!!!!

Aber auch die Leistung von Maximilian Behrens vom Offenbacher Ruderverein bei der gleichen Veranstaltung, ebenfalls im Laser Standard, kann sich sehen lassen. Er hat den 12. Platz erreicht und ist damit 2. in U19. Auch dafür herzlichen Glückwunsch.

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30. September 2020

Altweibersommer verzückt die 470er

Dass der Wassersportverein Langen und sein Nachbar, der Dreieich Segelclub Langen, einmal die größte deutsche Regatta des Jahres in der olympischen 470er-Klasse ausrichten würde, das hätte sich Wettfahrtleiter Markus Endler Spannende Szenen auf dem Wasser gab‘s beim Handkäs-Cup am Langener Waldsee. wohl nicht träumen lassen. Und doch war es am Mitte September (19./20.09.) soweit. 40 Seglerinnen und Segler versammelten sich am Samstagmittag auf dem Langener Waldsee, um den traditionellen Handkäs-Cup untereinander auszusegeln. Dass es in 2020 noch keine besser besuchte Wettfahrtserie der 470er gab, war freilich der Pandemie-Lage geschuldet, denn fast alle bisher geplanten Events mussten abgesagt werden. Umso hungriger auf Segeln waren die Aktiven, wurden allerdings zunächst einmal vom Wetter in die Warteschleife geschickt. Wie schon in der Vorwoche, als beim WSVL mehr als 60 Boote zur Jüngstenregatta in der Optimist-Klasse um den Waldsee-Cup der Stadtwerke Langen gemeldet waren, ließ der Wind auf sich warten.

Am Sonntagvormittag aber konnten Endler und sein Team die Boote dann auf den Kurs schicken. Zwei Wettfahrten bei zwei bis drei Beaufort waren drin. Gewonnen haben am Ende Julian und Katharina Hipp vom Segelklub Bayer Uerdingen vor Joachim und Stefan Oetken vom Frankfurter Yachtclub und dem Team Markus Meilchen/Bernd Schälte vom Segelverein Biblis. Die Preise für die besten Hessenteams holten sich die Gebrüder Oetken, vor Meilchen/Schälte und Miriam van den Hout/Sabrina Doffing vom gastgebenden WSVL.

Text und Foto: Marc Strohfeldt

 

 

21. September 2020

Felix Laukhardt ist Hessenmeister

14 Laser-Radial Seglerinnen und Segler trafen sich am 19.09./20.09.20 an der Niddatalsperre um den Laser-Cup 2020, eine Ranglistenregatta, auszusegeln. Zusätzlich waren noch die Laser Standard wie auch Laser 4.7 ausgeschrieben, diese Wertungen konnten aber mangels Teilnehmer nicht ausgesegelt werden. Die mit sechs Wettfahrten ausgeschriebene Regatta ist auch die zweite Serie der Hessenmeisterschaft. Die erste Serie musste leider wegen des lock down Corona Covid 19 ausfallen.

Am Samstag konnten leider nur eine Wettfahrt gewertet werden. Wettfahrtleiter Frank Berdan musste wegen starker Winddreher und sehr abflauenden Wind mehrfach Wettfahrten an- und abschießen. Aber am Sonntag konnten noch zwei Wettfahrten gewertet werden, so dass auch eine Hessenmeisterwertung zustande kam.

vorne von links: Eva Deichmann, Felix Laukhardt und Priscilla Fierli, hinten von links Marcus Pfeiffer HSeV, WFC Sportwart Arne Berdan und Wettfahrtleiter Frank Berdan. Sieger des Laser Cup 2020 wurde Felix Laukhardt vom Segelclub Undine knapp mit 2 Siegen und einem 2. Platz in der dritten Wettfahrt vor Eva Deichmann vom Wassersportverein Bergstraße, mit zwei zweiten Plätzen und einen Sieg. Dritte Siegerin wurde Priscilla Fierli vom Wassersportverein Langen.

Diese drei platzierten sich auch mit Platz 1-3 für die Hessenmeisterschaft. Die Sieger der Hessenmeister wurden durch Marcus Pfeiffer (Jugendvorstand HSeV) geehrt. Eine U19 Wertung der Hessenmeisterschaft kam leider mit 7 Seglerinnen und Seglern knapp nicht zustande. Trotzdem hatte die Laserklasse für die ersten drei Seglerinnen und Segler dieser Wertung einen Sachpreis, welcher von Felix Laukhardt, dem Laser Standard Obmann, und Eva Deichmann, der Laser Radial Obfrau, für Hessen überreicht wurde. Diese Wertung hätte Priscilla Fierli, vor Lea Feil und Marlene Brandis (alle WSV-L) gewonnen.

Einen Sonderpreis gab es noch für die auswärtige Nicht-Hessin aus dem Saarland, Patricia Kirchner, als weit gereisteste Seglerin. Der WFC-Schotten freut sich schon darauf, auch im nächsten Jahr wieder eine Laserregatta auszutragen; würde sich aber freuen, die Laser Standard und Laser 4.7 Segler auch in Schotten als Rangliste begrüßen zu können.

Text Marcus Pfeiffer

 

 

15. September 2020

Erlebnisreiche Fahrt an den Lohheider See

Die beiden hessischen Opti-Kader-Kinder Jacob Cross und Lisa Raab nutzten wieder die Gelegenheit, an einer Regatta außerhalb Hessens teilzunehmen. Diesmal ging es an den Lohheider See bei Duisburg, um am 40. Duisburger Opti-Cup am 05./06.09. teilzunehmen. Auch wenn diesmal keine Medaillen nach Hessen gingen, war die Fahrt doch erlebnisreich und brachte für den jungen Seglern einige Regattaerfahrung ein.

Jacob Cross berichtet: „Kurz nach 8:00 Uhr ging es am Samstag, 05. September, bei uns zuhause los. Treffpunkt war um 8:30 Uhr an der Aral-Tankstelle, um Lisa und ihre Mutter aufzulesen. Mit 2 Optis im Schlepptau ging es dann gegen Duisburg. Nach entspannten 3h im Auto waren wir auch schon da und wurden von einer perfekt durchorganisierten Regattaleitung und Helfern empfangen. Kurz vor dem Ablegen schickte uns unser Landestrainer Reinhard Linke noch Tipps über WhatsApp zu. Ohne Steuerleutebesprechung ging es 2 Stunden später raus aufs Wasser. Zu unserer Verwunderung lag mitten im See eine Insel.

Wir mussten links von der Insel starten. Leider kam ich mit den Winddrehern Im Gänsemarsch einmal um die ganze Insel. nicht zurecht und wendete immer gegen die Dreher. Lisa kam zeitweise deutlich besser mit der Situation zurecht und konnte in der 2. Wettfahrt sogar auf den 5. Platz vorfahren. Wir segelten an dem Tag insgesamt 3 Wettfahrten. Danach ging es wieder zurück an Land.

Am Sonntagmorgen hatten wir leider keinen Wind und mussten 2 Stunden auf den Start warten. In dieser Zeit ist das Startschiff einmal um die ganze Insel gefahren und die Optis mussten hinterher. Um 13:00 Uhr wurde die 4. Wettfahrt gestartet. Mit sehr schwachem Wind ging es dann über den Kurs. Zur 5. Wettfahrt kam es dann nicht mehr. Die Wettfahrtleitung hatte Erbarmen mit uns und wir durften nachhause fahren.

Auf der Heimfahrt haben wir Lisa und Ihre Mutter wieder an der Aral-Tankstelle rausgelassen. Am nächsten Morgen haben wir dann erfahren, dass die Tankstelle nach uns ausgebrannt ist. Als Umstiegsort erscheint uns diese Tankstelle im Nachhinein als nicht ganz ungefährlich. Man lernt eben immer was dazu.“

Jacob Cross / ü. Probst

 

 

06. September 2020

Yolanda Gebel jagt die Eicher Ente

So langsam kommen die Kadersegler des Hessischen Seglerverbandes wieder in Fahrt und nehmen an Regatten teil, sofern sie denn stattfinden. Eine dieser Regatten ist die „Eicher Ente“ in Rheinland-Pfalz, der Eicher Opti Pokal vom 22. bis zum 23.08.2020. Jan Henrik Klocke Vázquez vom Frankfurter Yachtclub berichtet:

„Am Freitag (21.08.) vor der Regatta haben wir zusammen mit den anderen Kindern und Eltern vom Frankfurter Yachtclub 5 Boote vorbereitet und auf unseren Hänger und unser Auto geladen. Die Regatta war für uns auch Die hessische Gruppe mit ihrer „Beute“. besonders, weil 4 Kinder aus unserem Club zum ersten Mal auf Regatta gefahren sind, zum anderen weil mit 12 A-Seglern eine lokale Regatta mit beiden Klassen (A+B) stattgefunden hat.

Nach der Anreise am Samstag (22.08.) wurden unter Beachtung der Coronaregeln die Boote aufgebaut. Es sind 40 Segler angereist; 12 in A mit Yolanda Gebel GER 1251, Patrick Zimmermann GER 1535, Jakob Cross GER 1141 und mir; 28 in B; darunter weitere 11 Hessen - insgesamt also 15 Segler aus Hessen! Gegen 12:30 Uhr sind alle unterstützt von maskierten Sliphelfern auf den See gefahren. Bei 26°C, trockener Witterung, lockerer Bewölkung und 3-5 Bft Wind herrschte schönstes Segelwetter!

Aus geplanten 3 Wettfahrten am Samstag wurden 4 und eine am Sonntag. Es wurde am Samstag spät, bis wir nach Hause kamen, dafür wurde am Sonntag erst um 11:00 Uhr gestartet. Das A-Feld ist in allen Wettfahrten eng zusammengeblieben und hat sich aber schnell mit dem B-Feld gemischt. Dies und die starken Dreher waren Chance und Risiko zugleich. Es gab viele Positionswechsel innerhalb der Wettfahrten. Am Ende hat Yolanda Gebel gewonnen, Jakob Cross den 4., Patrick Zimmermann den 6. und ich den 7. Platz belegt.

Nach ein wenig Baden und Eisessen auf dem Rückweg stand das Abladen der Ausklang eines schönen Regattawochenendes an. Vielen Dank an den SC Eich für die tolle Organisation und Verpflegung und das zu Coronazeiten!“

Jan Henrik Klocke Vázquez / ü. G.Probst

 

 

02. September 2020

Karin Leonhardt übernimmt das Ruder

Eine außergewöhnliche Verbandsversammlung erwartete die Delegierten am 29. August zum Hessischen Ersatz-Seglertag 2020 in der Mehrzweckhalle Karin Leonhardt bedankt sich beim ausgeschiedenen Präsidenten Klaus-Dieter Lachmann Inheiden. Eigentlich sollte der Seglertag 2020 im März am Edersee stattfinden. Alles war schon organisiert, der Raum maritim geschmückt und doch kam alles ganz anders. Am Abend vor dem Seglertag musste alles wegen Corona abgesagt werden. Umso mehr erfreut war der Vorstand des HSeV, dass es der Segelclub Inheiden ermöglichte, in der Inheidener Mehrzweckhalle eine Verbandsversammlung unter Coronabedingungen abzuhalten. Am Eingang Desinfektionsmittel und eine Schutzwand, Arbeitstische für jeweils einen Delegierten mit großen Abständen zeigten, dass sich dieser Seglertag von den früheren unterscheiden sollte.

Der Vorsitzende des Gastgebervereins, Klaus-Dieter Lachmann, begrüßt die Anwesenden und erklärt die aktuelle Situation. Er wurde im März 2017 für drei Jahre in das Amt des Präsidenten des Hessischen Seglerverbandes gewählt, schied also Ende März 2020 aus dem Amt aus. Durch die abgesagte Verbandsversammlung konnte niemand formell als Nachfolge gewählt werden. Da der Verband aber drei amtierende Vizepräsidenten hat, war er in den letzten Monaten jederzeit geschäftsfähig.

Die kommissarische Präsidentin, Karin Leonhard, bedankt sich beim Der neue Vorstand des HSeV: v.li. Günther Probst (Presse, Schriftführer), Robert Heinbücher (Finanzen), Karin Leonhardt (Präsidentin) und LJO Reinhard Linke. Es fehlt Jan Rischard (Sport). ausrichtenden Verein, eröffnet den Seglertag und wünscht sich eine zügige Durchführung der Mitgliederversammlung, um die Gefahr durch Corona für die Anwesenden zu minimieren. Sie ist erfreut, dass trotz Corona alle aufgestellten Stühle besetzt und somit die Mehrzweckhalle gut gefüllt ist.

Ihre erste Aufgabe nimmt sie gerne wahr, es ist der Dank an den ausgeschiedenen Präsidenten Klaus-Dieter Lachmann. Er erhält als Erinnerung ein Glasbild mit einem Segel, einen Gutschein und ein Weinpräsent. Er bedankt sich bei seinen ehemaligen Vorstandskollegen und betont, dass sie als Freunde auseinandergehen. Ebenso bedankt er sich bei den Verbandsvereinen für die konstruktive Arbeit während seiner Amtszeit. Er verspricht, dem Segelsport und dem Verband erhalten zu bleiben.

Danach steigt Karin Leonhardt sehr schnell in die Arbeit ein. Viel steht auf der Tagesordnung, von Neuwahlen bis zur Abarbeitung von Anträgen.

Die Berichte des Vorstandes geben in vielen kleinen Punkten einen guten Überblick über die in 2019 geleistete Arbeit. Den Dank dafür bringt Kassenprüfer Robert Heinbücher vom WSV Langen zum Ausdruck. Er bescheinigt eine exzellente Kassenführung und beantragt die Entlastung des Vorstandes. Diesem Antrag folgen die Delegierten einstimmig.

Ein weiterer großer Punkt auf der Tagesordnung sind Neuwahlen. Eigentlich wäre nur das Amt des Präsidenten und eines Kassenprüfers, bzw. eines Ersatzkassenprüfers neu zu besetzen. Doch die Wahl endet in einem Karussell. Für das Präsidentenamt wird die amtierende Vizepräsidentin Finanzen, Karin Leonhardt, vorgeschlagen. Damit ist ihr bisheriges Amt neu zu besetzen. Vorgeschlagen dafür wird der amtierende Kassenprüfer Robert Heinbücher. Das hat zur Folge, dass nun beide Kassenprüfer und noch ein Ersatz neu gewählt werden müssen. Für diese Ämter werden Reinhard Fuhr (DSC Langen), Marcus Pfeiffer (WFC Schotten) und Bernd Klabunde (SC Wiesbaden) vorgeschlagen. Das Karussell dreht sich aber sehr schnell, denn alle Kandidaten werden in Wahlen per Akklamation ohne Gegenstimmen und ohne Enthaltungen gewählt.

Zwei Anträge stehen zur Abstimmung. Der erste ist die Änderung der Satzung. Auslöser war die Datenschutz Grundverordnung. Sie wird integriert und dabei noch einige Punkte geändert, die als Modernisierungsvorschläge in den letzten Jahren kamen. Der zweite ist die Anpassung der Hessenmeisterschaftsordnung. Außer Klarstellungen wird bei den U-Wertungen eine Mindestteilnehmerzahl festgelegt. Nach kurzer Diskussion werden beide Anträge einstimmig angenommen.

Neuerungen gibt es bei der Hessenregatta für Fahrtenschiffe auf der Ostsee. Heiko Heese vom SC Rüsselsheim berichtet, dass in Zukunft sein Verein diese Regatta ausrichten wird. Wegen Corona wird es einige organisatorische Änderungen geben, damit sind auch Änderungen im Ablauf verbunden.

So geht eine konstruktive Verbandsversammlung mit interessanten Diskussionen nach knapp zwei Stunden zu Ende und viele freuen sich, die Runde im nächsten Jahr beim Wassersportverein Schierstein wieder zu sehen.

Günther Probst

 

 

02. September 2020

Nachruf

Der Wasser- und Fischereisportclub e.V. Schotten trauert um seinen langjährigen Vorsitzenden und Kommodore

Gerhard Müller

Gerhard Müller gründete 1967 den WFC-Schotten und führte diesen über 50 Jahre bis 2018 sehr erfolgreich und mit sehr viel Weitsicht als geschäftsführender Vorsitzender von 115 Seglern und 35 Anglern. Insbesondere hat er sich für die WFC-Kinder und Jugendarbeit immer stark eingesetzt und die Ausbildung gefördert. Allein schon über 50 Jahre Vorsitzender eines Vereins zu sein, ist im Sport eine Seltenheit, welche von den Verbänden mit verschiedenen Auszeichnungen und vom Land Hessen mit dem Ehrenbrief gewürdigt wurden.

Lieber Gerhard, wir werden Dich sehr vermissen und danken Dir für die vielen Jahre, die Du für uns da warst. Im Namen aller Mitglieder wünschen wir Dir gute Fahrt auf Deinem letzten Weg.

Wasser- und Fischereisportclub e.V., Schotten

Der Vorstand

Gerhard Müller im März 2017 bei der Eröffnung des Festabends „gemeinsames 50jähriges Jubiläum WFCS und HSeV“

 

 

 

 

 

„Sein Segelschiff setzt seine weißen Segel und gleitet hinaus in die offene See. Du siehst, wie es kleiner und kleiner wird. Wo Wasser und Himmel sich treffen, verschwindet es.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21. August 2020

Mit gutem Willen und Hygienekonzept geht es doch

Die Jugendsegelwoche in Inheiden stand in diesem Jahr in einem ganz besonderen Licht. Ein Segelzeltlager mit üblichen 40 Kindern und Jugendlichen war in Zeiten von Corona leider nicht denkbar, aber eine solch traditionelle Veranstaltung einfach ausfallen lassen? Nein.

Der Vorstand des Segelclub Inheiden e.V. hatte leider keine Alternative, als die offizielle Optimisten-Trainingswoche, bedingt durch Corona, abzusagen. Jedoch entstand zusammen mit dem Jugendvorstand die Idee, die Trainingswoche intern für unsere jugendlichen Mitglieder durchzuführen; natürlich unter stark eingeschränkten Bedingungen.

Gemeinsam mit dem Jugendvorstand, einigen Eltern und ärztlicher Beratung Die jugendlichen Segler aus der Vogelperspektive vor dem Vereinsgelände des SCI. wurde ein spezieller Hygieneplan ausgearbeitet, um alle Hygienevorschriften der Sportverbände einzuhalten. Angefangen mit der schriftlichen Bestätigung der Eltern, dass ihre Kinder frei von Ansteckungen waren, bis hin zur täglichen Reinigung und Desinfektion der Vereinsräume. Hier schon mal ein großes Dankeschön an Familie Hofmann, die uns mit zusätzlichen Reinigungseinsätzen der Sanitärräume unterstützt hat.

Ein sehr großer Dank geht jedoch an unsere Mitgliedschaft. Das Clubgelände wurde für die gesamte Woche für alle Besucher und Vereinsmitglieder gesperrt, um eine mögliche Ansteckung mit Corona zu verhindern. Das bedeutete für alle Personen weder rein, noch raus. Somit gab es auch für die Mitglieder keine Abkühlung im See und das in einer der heißesten Wochen im Jahr.

Für diese Disziplin gilt unser herzlichstes Dankeschön.

Jugendwartin Wibke Koska und Sportwart Jochen Brune konnten somit 17 Kinder, acht Anfänger und sieben fortgeschrittene Opti Segler*innen begrüßen. Die Segeltrainer Alina aus Heppenheim, sowie Kevin und Marco aus Kahl waren als fester Bestandteil des Betreuerteams natürlich auch wieder im Einsatz.

Schon bei der Begrüßung wurden für alle Beteiligten die speziellen Corona-Regeln aufgestellt und gut lesbar auf großen Plakaten aufgeschrieben. Dies waren zum Beispiel die Essensausgabe in festen Tischgruppen, maximale Personenzahlen in den Räumen, familienweises Duschen und Zähneputzen und natürlich Abstand. Geschlafen wurde in kleinen Zelten, meist im Familienverband oder in getrennten Kabinen.

Das Wetter meinte es auch in diesem Jahr wieder gut mit den jungen Seglern und es gab Sonne satt. Aber auch der Wind ließ uns nicht im Stich, sodass jeden Tag gesegelt werden konnte, teilweise bis in die Abendstunden. Die Anfänger lernten die Grundregeln und die Fortgeschrittenenerhielten den einen oder anderen Trick um schneller zu segeln, denn die nächste Regatta wartet schon.

Die traditionelle Abendgestaltung mit Spieleolympiade, Stockbrot am Lagerfeuer und Diskoabend fand natürlich auch unter besonderen Vorgaben statt. Nur die nächtliche Bootsfahrt mit Gruselgeschichte auf dem Prahm musste leider abgebrochen werden. Nicht etwa durch Corona, sondern durch ein schnell auftretendes Gewitter. Aber das holen wir nächstes Jahr am Kahler See nach, versprochen. Dafür haben die Kinder und Betreuer den täglichen Badespaß sehr genossen.

Am Ende dieser schönen und abwechslungsreichen Woche konnten einige Anfänger stolz ihren erworbenen Jüngstensegelschein präsentieren und erhielten ein großes Lob von ihren Eltern und Trainern.

Der Segelclub verabschiedete alle Kinder gesund mit einer Urkunde und einem T-Shirt mit themengerechten Aufdruck.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Eltern, dass sie uns in dieser Zeit ihre Kinder anvertraut haben und natürlich bei den zahlreichen Helfern in zweiter Reihe.

Für uns war diese Woche ein voller Erfolg und für die Kinder gibt es in der Schule sicherlich viel zu berichten…

Klaus-D. Lachmann, SC Inheiden

 

 

19. August 2020

Eva Deichmann holt den Titel

Der Wasser- und Fischereisportclub Schotten veranstaltete am 15.08.2020 sein 21. Laser-Matchrace mit 12 Seglern aus Hessen. Die diesjährige Veranstaltung stand sehr im Schatten der aktuellen Corona Covid 19- Situation. Der Vorstand des WFC-Schotten überlegte sich ein Hygiene-Konzept. Die Boote wurden flächendesinfiziert, die Segler mussten auf Abstand bleiben. Die Starterplattform war nur für Starter zugänglich. Jeder Segler musste sich vor dem Bootswechsel die Finalgegner von links Eva Deichmann und Darius Fekri. die Hände desinfizieren. Trotz der Umstände hatten die Teilnehmer für die Maßnahmen Verständnis und waren froh, mal wieder im Wettkampfmodus zu segeln. Für manche Segler war es die erste Regatta des Jahres. Bei leichten und drehenden Winden traten die zwölf Segler im Doppel-KO-System gegeneinander an. Am See vorbeiziehende Gewitter veränderten die Windlage und brachten die Wettfahrtleitung mit Bojenverlegearbeiten zum Schwitzen. Trotz der schwierigen Bedingungen konnten faire Zweikämpfe ausgesegelt werden. Gewinnerin des diesjährigen Matchrace wurde Eva Deichmann vom Wassersportverein Bergstraße, Zweiter wurde Darius Fekri vor Stephan Daupner, beide vom Dreieich-Segelclub Langen. Im kleinen Finale um Platz vier konnte sich Arne Berdan vom WFC-Schotten gegen Wolfgang Blankenburg vom Dreieich Segelclub Langen durchsetzen. Weitere Teilnehmer: Friedrich Roth vom SCN, Henning Schubert DSCL, Frank Berdan, Jörn Bez, Sabine Schulz, Michael Krohn und Marcus Pfeiffer, alle WFC-Schotten.

Die Siegerehrung wurde von Sportwart Arne Berdan durchgeführt. Die 3 erstplatzierten erhielten je ein Großes Handtuch und zusätzlich einen Amazon-Gutschein im Wert gestaffelt nach der Platzierung. Für die Plätze 4 und 5 gab es je ein Großes Handtuch und alle anderen Teilnehmer erhielten ein kleines Handtuch als Erinnerungspreis. Alle Handtücher waren mit dem Vereinswimpel des WFC-Schotten sowie dem Namen der Regatta versehen.

Der WFC-Schotten hofft im nächsten Jahr wieder ein normales Laser-Matchrace auszutragen und bedankt sich bei Sportwart Arne Berdan für das ausgearbeitete Hygienekonzept. Das Matchrace war auch eine Generalprobe für die noch ausstehende Laser-Hessenmeisterschaft am 05./06.09.2020.

Marcus Pfeiffer, WFC Schotten

 

 

07. August 2020

Segeln lernen unter Corona-Bedingungen

Auch dieses Jahr veranstaltete der Wassersportverein Bergstraße auf dem Heppenheimer Bruchsee wieder zwei Segelkurse für Kinder, die traditionellen Optiwochen. So konnten in der ersten und vorletzten Ferienwoche insgesamt 24 Kinder im Alter zwischen 7 und 13 Jahren das Segeln im Optimist lernen, der weltweit verbreiteten Segeljolle für Kinder.

Das Konzept lief nach bewährtem Rezept. In mehreren Gruppen übten die Anweisungen durch Betreuer Daniel Dörflinger. Kinder im Bootshaus an Opti-Dummies die ersten Manöver, also Wende und Halse, die Segelführung bei den verschiedenen Kursen zum Wind, sowie Anlegen und Ablegen. Selbstverständlich gab es auch Theorie und die seemännischen Knoten wurden geübt, ohne die auch der kleine Optimist nicht vernünftig aufgetakelt werden kann. In den Pausen wurden Spiele gemacht oder der nahe Spielplatz genutzt. Während die erste Woche mit durchwachsenem Wetter und kräftigem Wind glänzte, der den Kindern manchmal alles abforderte, war die zweite Woche der Beginn einer Hitzeperiode, in der immer wieder nach Schatten gesucht wurde. Auch in diesem Jahr fanden sich wieder Kinder ein, die schon im letzten Jahr segeln gelernt hatten. Für sie gab es eine freudige Überraschung: Sie durften auf 2-Mann-Booten segeln und die verschiedenen Aufgaben der Crewmitglieder kennenlernen.

Bereits am zweiten Tag ging es aufs Wasser. Zuerst vorsichtig zu zweit mit gerefften Segeln, um die Reaktionen des Bootes und die Wirkung des Ruders kennenzulernen. Dann wurde es ernst, jeder durfte alleine segeln und das Gelernte in die Tat umsetzen, sobald der Wind dies zuließ. Die Jugendwartin half dabei nach, indem sie „Optiball“ spielen ließ. Hierbei kam es darauf an, einen Ball von Boot zu Boot zu werfen, ohne ihn lange zu behalten. Oder sie ließ kleine Bälle auf dem See verteilen und die Kinder mussten sie mit den Booten als Wettbewerb einsammeln. Als die Kinder die Flaggen eines Flaggen-Alphabets entdeckten, kam Neugierde auf. Die Betreuer mussten die Bedeutung jeder einzelnen Flagge erklären.

Eine größere Herausforderung für die Betreuer war die Durchsetzung der Hygieneregeln wegen Corona. Egal, ob Händedesinfektion, Abstandsregeln, Maximalbelegung der Umkleideräume oder Vermeidung von Innenräumen. Immer wieder gab es ermahnende Worte durch die Betreuer.

Erfreulich für den Wassersportverein ist, dass diese Aktion schon konstant viele Jahre läuft. Geleitet werden die Wochen von der Jugendwartin Ursula Sigmund, der es immer wieder gelingt, für Betreuer zu sorgen. Dieses Jahr neben ihrem Mann Detlef noch Andreas Adler, sowie Daniel Dörflinger und seinem Bruder Leon. Für die Verpflegung sorgten über die gesamte Zeit zwei Seglermütter, die selbst nicht Mitglied im Verein sind, Angelika Adler und Gaby Dörflinger. Allen diesen Ehrenamtlichen ein großes Dankeschön.

Günther Probst

 

 

19.07.2020

Ersatz-Seglertag am 29. August 2020

Der HSeV hat beschlossen, als Ersatz für den im März ausgefallenen Seglertag am 29.08.2020 einen Ersatz-Seglertag durchzuführen. Ausrichter ist der Segelclub Inheiden e.V.. Die Verbandsversammlung beginnt um 14:00 Uhr, auf einen Workshop am Vormittag wird verzichtet.

Dieser Ersatz-Seglertag wurde erforderlich, da die reguläre Verbandsversammlung im März 2020 wegen Corona nicht stattfinden konnte. Die Räumlichkeiten des SCAS geben unter den aktuellen Abstandsregelungen „Corona“ nicht den notwendigen Platz her und der Landkreis Waldeck Frankenberg untersagt die Nutzung der Dorfgemeinschaftshäuser bis auf Weiteres. Aus diesem Grund freut sich der Vorstand des HSeV, Unterstützung vom SCI erhalten zu haben und freut sich darauf, Sie zahlreich am Seglertag in der großen Mehrzweckhalle zum Ersatz-Seglertag begrüßen zu dürfen.

Die im Februar verteilte Broschüre behält weiterhin ihre Gültigkeit, verkürzt wurde lediglich die Tagesordnung.

Einladung zum Seglertag

Tagesordnung

 

 

13. Juli 2020

SEGELFREIZEIT 2020 Geht doch !!!

Schon früh meldeten sich besorgte Eltern, ob denn die Segelfreizeit von KJK Sandgasse und ORV 1874 -Segeln stattfinden könne, trotz Corona?

Und ja, wir hatten unsere Hausaufgaben gemacht, ein Hygienekonzept eingereicht und so gab die Stadt Offenbach ihr ok. Innerhalb kürzester Zeit war die Freizeit ausgebucht. Ok, das tolle Frühstücksbüffet, mit dem sonst jeder Tag begann, war dem Hygienekonzept zum Opfer gefallen, Grillen durften wir sogar und dreimal wurde ein Mittagessen bestellt. Das Wetter und vor Allem der stetige und zum Teil gute Wind aus für uns optimaler westlicher Richtung machte super Stimmung. Eine der Teilnahme-Bedingungen war, dass nur Kinder teilnehmen durften, die schon einmal bei uns waren und so in der Lage und guten Mutes, alleine zu segeln. Eine Optimisten-Jolle gibt halt unter Abstandsregeln nur für einen Segler*in Platz.

Schon am ersten Tag waren wir mit 7 Optis, einem Laser-Pico und einer VB-Jolle auf dem Wasser und zwei Trainerboote sorgten für die Sicherheit und Coaching. Für die zahlreichen Spaziergänger am Mainufer waren wir die Attraktion. In den beiden letzten Jahren war es eher heiß als windig, in 2020 war richtig Dampf im Kessel. Auch Kenterungen blieben nicht aus, wurden aber alle souverän gemeistert.

Das macht Spaß: Fahrt mit dem neuen Boot der Hafenpiraten. Ein besonderes Highlight ergab sich aus unserer Freundschaft zum Abenteuerspielplatz Riederwald, wir durften mit dem neuen Boot der Hafenpiraten eine Spritztour unternehmen. Einmal Schleuse Mühlheim und zurück mit einer Spitzengeschwindigkeit von 65 km/h, eine Riesengaudi.

Schwerpunkt blieb aber das Segeln und zum Schluss sind nun 6 Kinder und Jugendliche darauf vorbereitet, ihren Jüngsten-Seglerschein zu absolvieren.

Der einzige Tag an dem uns der Regen drohte, einen Strich durch unsere Rechnung zu machen, spielten wir den KJK Sandgassen Joker aus. Mit den Motorbooten setzten wir die Kinder am Offenbacher Ufer ab und im Jugendzentrum in der Sandgasse konnte ein Kinofilm angeschaut werden.

An unserem letzten Tag, der Freitag wehte es besonders schön und wir konnten uns von den neu erworbenen Kenntnissen überzeugen. Der Vorsitzende der Segelabteilung, Klaus Ziegler, war so begeistert davon, was er da auf dem Wasser sah, dass er unsere Getränke beim gemeinsamen Abschluss-Essen übernahm.

Alles in Allem war es eine gelungene Veranstaltung und dank der Disziplin die alle an den Tag legten, waren die Auflagen, die wir erfüllen mussten auf Grund von Corona erträglich.

Georgij Sosunov für das KJK Sandgasse und Matthias Sator für den ORV 1874 -Segeln attestierten den Jungen Seglern eine tolle Motivation und bedanken sich bei allen Helfern des ORV-Segeln, die diese Freizeit möglich gemacht haben. Besonderen Dank an die Stadt Offenbach, die diese Maßnahme fördert.

Matthias Sator

 

 

23. Juni 2020

Vorbereitung auf die Zeit nach Corona

Der HSeV hatte seine Sportler im Mai und Juni zu mehreren Lehrgängen in das Landesleistungszentrum an die Krombachtalsperre geladen, um die Fehlzeiten im Frühjahr auszugleichen und die Segler auf die ersten Wettkämpfe nach Corona vorzubereiten. Rund 20 Segler der Klassen 420er und Optimisten nutzten diese Möglichkeit, um unter Leitung von Markus Heinbücher und Reinhard Linke ihre seglerischen Fähigkeiten zu verbessen. Natürlich zeigte sich der Westerwald nur von seiner besten Seite und es konnte jeder Tag bei besten Bedingungen gesegelt werden. Obligatorisch wurden die Tanks der Kids mittags per Pizza gefüllt. Alle Teilnehmer zeigten sich zufrieden und freuen sich nun auf die kommenden Wettkämpfe.

Reinhard Linke

 

 

26. Mai 2020

Es läuft langsam wieder an

Der Hessischer Seglerverband e.V. hatte kurzfristig zum ersten Wassertraining nach „Corona“ am 23.05.2020 in das Landesleistungszentrum Krombachtalsperre (Segelclub Westerwald) eingeladen. Bedingt durch die strengen Coronaauflagen war die Zahl der Teilnehmer sehr eingeschränkt und der Lehrgang schnell ausgebucht.

Der Wind im Westerwald schüttelt die Trainingsgruppe. Der Wettergott spielt mit und so konnten 10 Segler der Klassen 420er und Optimisten bei besten Windbedingungen und natürlich Westerwälder Wetter, teilweise das erste Mal in diesem Jahr, trainieren.

Am Ende des Tages waren alle Segler glücklich und zufrieden und auch Landesjugendobmann Reinhard Linke freute sich über das erfolgreiche Training und verlängerte spontan das Training für die Segler des Landeskaders auch auf den 24.05.2020. Auch am Sontag zeigte der Westerwald, dass über seinen Höhen der Wind kalt pfeift.

LJO Linke stellte weitere solche kurzfristigen Lehrgänge in Aussicht, um das Lehrgangsdefizit so schnell wie möglich aufzuholen und auch die Planung für Herbst/ Winter 20/21 laufen.

Ein Dank geht natürlich an den Segelclub Westerwald der, wie immer, sein Inventar zur Verfügung stellte.

HSeV Linke

 

 

26. Mai 2020

SCU ist im Finale


SCU ist im Finale

Wir drücken die Daumen!!!!!!!!!!!

 

13. April 2020

Segeln ist auch in der Corona-Zeit möglich

Der Segelclub Undine ist seit Karfreitag Bundesligist! Da die aktuelle Lage um das Coronavirus auch die Segel-Bundesliga zum Stillstand zwingt, hat diese nun die eSailing-Bundesliga gestartet. Mit dabei sind knapp 70 deutsche Vereine, darunter der Segelclub Undine Offenbach. Die eSports Liga wird über sieben Spieltage und einen Finalspieltag ausgetragen. Der erste Spieltag fand am Karfreitag statt, wonach der SCU mit sogar einem Tagessieg auf Gesamtplatz 10 liegt.

Gespielt wird das Event mit dem Spiel „Virtual Regatta Inshore“, über welches Der virtuelle See. auch die eSailing WM ausgetragen wird. Das Spiel ist überraschend realitätsnah und es ist auch hier wichtig, Böen und Dreher auszusegeln, einen guten Start hinzulegen und sich taktisch klug zu seinen Gegnern zu positionieren. Eine Wettfahrt im Spiel dauert etwa acht Minuten und hat damit eine angenehme Länge. Im eBundesliga-Format werden pro Spieltag je fünf Wettfahrten gesegelt, das Teilnehmerfeld wird dabei in vier gleich große Gruppen eingeteilt. An jedem Spieltag wird zudem die schlechteste Wettfahrt gestrichen, um auch mögliche technische Probleme zu tolerieren. Für jeden Verein spielt immer ein Spieler gleichzeitig, der Spieler kann jedoch so oft man möchte getauscht werden.

Die packenden Wettfahrten, die nun jeden Freitag ab 17.30 Uhr ausgetragen werden, können auf YouTube, Facebook und der Homepage der Segelbundesliga live verfolgt werden.

Parallel zu den Bundesliga-Wettfahrten bietet der SCU auch für seine Mitglieder und Mitglieder der Trainingsgruppen eSailing Wettfahrten an, um zumindest virtuell Wasserstunden zu sammeln und die Entzugserscheinungen so gering, wie möglich zu halten.

Felix Laukhardt, Steuermann SCU eBundesligateam

 

 

27. Februar 2020

Wasserstunden statt Kamelle sammeln

Über die Faschingstage (22.-25.02.2020) trafen sich insgesamt 13 jugendliche Faschingsidyll auf dem Langener Waldsee. Lasersegler*innen und eine Aeroseglerin am Langener Waldsee, um sich für die anstehende Saison vorzubereiten. Die sehr gut funktionierende Kooperation zwischen dem WSV Langen und dem SCU Offenbach machte das Training möglich. Insgesamt nahmen Segler*innen von ORV, SCU, WSV-L, WVS und sogar vom Bostal- und Schluchsee teil.

Der Wind zeigte sich an diesen Tagen von seiner besten Seite und bescherte viele Segelstunden, die effektiv genutzt wurden. Auch die kurzen Landzeiten wusste man effektiv zu nutzen und analysierte das Verhalten auf dem Wasser durch Videoanalyse und stärkte sich mit dem leckeren Essen, was immer pünktlich zur Mittagspause von einem Elternteil bereitgestellt wurde.

Das Training bereitete den Jugendlichen viel Spaß, neue Erkenntnisse und viele Lernfortschritte. Das alles wird sie in der nächsten Saison einen Schritt weiter nach vorne bringen.

Felix Laukhardt

 

 

26. Januar 2020

Auf dem Weg zum Trainer C Breitensport Teil 1

Nun ist es geschafft! Am 11.01.2020 haben sechs Teilnehmer beim SCW in Wiesbaden den ersten Teil der sportartspezifischen Inhalte mit einer schriftlichen Prüfung erfolgreich abgeschlossen. An fünf Tagen wurden Inhalte Die Gruppe der angehenden Trainer freut sich über die bestandene Prüfung. wie „Planung und Organisation von Veranstaltungen“, „Praktische Segelausbildung im Verein“, „Demonstrationsfähiges Durchführen der wichtigsten Manöver und Übungen in der Praxis“ und noch einige Themen mehr in der Theorie vermittelt. Dabei mussten sich die Teilnehmer nicht nur jeden Tag auf einen neuen Referenten einstellen, sondern aktiv in Gruppenarbeit Aufgaben lösen und präsentieren. Für das leibliche Wohl sorgte Lutz Müller, der nicht nur für Mittagessen, Kaffee und Wasser sorgte, sondern pünktlich zum Nachmittagskaffee auch Kuchen für alle servierte.

Am 09. und 10.05.2020 ist angedacht, die Theorie in die Praxis beim WFC-Schotten umzusetzen. Danach, und bei Vorlage eines gültigen Ersten-Hilfe-Kurses, eines SBF Binnen unter Segel und einer gültigen JULEICA, haben wir in Hessen sechs neue Trainer, die aktiv in ihren Vereinen die Ausbildung vorantreiben wollen.

Bernd Klabunde

 

 

22. Januar 2020

Ein Seminar bildet ein Netzwerk

Der Hessische Seglerverband hatte für den Deutschen Seglerverband das Multiplikatoren-Seminar für Wettfahrtoffizielle vom 08.-10.11.2019 in Frankfurt am Main ausgerichtet. Aus allen deutschen Landesseglerverbänden folgten die Multiplikatoren dieser Einladung, so dass an diesem Wochenende über 50 Teilnehmer die Veranstaltung besuchten.

Themen waren: Ausbildung der Wettfahrtoffiziellen in den Landes-Segler- Auch das gehört dazu: Im Nachgang wird das Netzwerk vertieft. Verbänden, Verbesserung und Standardisierung in der Ausbildung, Rollenspiele als Schiedsrichter im Rahmen des Protestkomitees, Vorbereitung eines Wettfahrtkomitees, Selbstverständnis von Wettfahrtoffiziellen und Ausblick auf die neuen Wettfahrtregeln Segeln 2021-2024 von World Sailing.

Nach zum Teil hitzigen Diskussionen, kühlten sich die Gemüter am Samstagabend bei einem Glas „Ebbelwoi“ in einer traditionellen Gaststätte in Frankfurt-Sachsenhausen ab und es konnten bei zünftigem Essen noch Ideen und Diskussionen vertieft werden.

Fazit: Innerhalb des Seminars hatte sich an diesem Wochenende ein Netzwerk gebildet, das dem Deutschen Seglerverband und dem Lehrteam zuarbeiten wird. Diese Multiplikatoren waren sich einig: es dürfen die Vereine nicht verloren gehen --> „von der Basis für die Basis“… Es bleibt spannend, ob der eingeschlagene Weg die erhofften Früchte tragen wird – der Hessische Seglerverband ist optimistisch!

Soviel vorweg: „das Netzwerk“ traf sich am 11.01.2020 im Landesseglerverband Niedersachsen bereits für das erste Meeting und es werden noch viele weitere Treffen bis zum nächsten Multiplikatoren-Seminar 2020 in Hannover folgen.

Jan Rischard

Vizepräsident HSeV & Multiplikator für die Ausbildung Wettfahrtleiter und Schiedsrichter in Hessen