Wiesbaden/Ingelheim/Rüdesheim.- Bei sieben Wassersport-Vereinen zwischen Wiesbaden-Schierstein und Rüdesheim flattert jetzt weithin sichtbar ein neuer Sympathieträger am Mast: Die Flagge der Interessengemeinschaft Inselrhein. Vorbestellungen zeigen, dass sie bald an noch mehr Standorten wehen wird.
Am Sonntag (17.05.) wurde die große Flagge der Interessengemeinschaft Inselrhein an sieben Wassersport-Vereine ausgeliefert. Stilgerecht mit einer 41 Kilometer langen Bootsfahrt. Die Stationen der Flaggenpost auf dem Wasserweg: Wiesbaden-Schierstein (zwei Vereine), Budenheim, Heidenfahrt, Ingelheim, Geisenheim und Rüdesheim. Die wachsende Nachfrage nach der 1 x 2 Meter großen Flagge, aber auch nach dem kleinen Inselrhein-Stander für Boote zeigt, diese Flagge kommt an.
Die Inselrhein-Flagge hat sich in kürzester Zeit zum Sympathieträger für die entwickelt, die den Inselrhein und seine einzigartige Naturlandschaft schützen, ihn auf dem Wasser und an Land mit Respekt nutzen und sich in ihm wohlfühlen wollen. Mit einem symbolisierten blauen Rhein auf weißem Grund und drei grünen Rauten, die wie Diamanten für die Inseln stehen, wirkt die Flagge heiter und fröhlich und stärkt so auch das Image der Region. Kein Wunder, dass sie deshalb gern an Vereinsmasten und auf Booten gehisst wird. Und damit wird gleichzeitig ein Bekenntnis abgelegt: Wer unter der Flagge des Inselrheins fährt oder mit dem Inselrhein-Emblem öffentlich auftritt, verpflichtet sich, sich im nachhaltigen Miteinander von Menschen und Natur vorbildlich zu verhalten, heißt es dazu bei der Interessengemeinschaft Inselrhein e.V. (siehe https://www.ig-inselrhein.de/leitbild/ ).
Am Ende der fünfstündigen Bootsfahrt und fröhlichen Pausen bei den Flaggenübergaben legen Skipper Claus von Kutzschenbach und sein Sohn Benno am Sonntagabend ihre „La Piccola“ wieder am heimischen Steg im Wassersport-Verein Schierstein 1921 e.V. an. Ein wenig erschöpft, aber erfüllt von vielen Gesprächen und der Freude in den Vereinen, endlich die Flagge hissen zu können.
Die Interessengemeinschaft Inselrhein entwickelte sich im Sommer 2024 im Protest gegen ein vorübergehendes Befahrensverbot der Ilmen und Fulder Aue durch eine rheinland-pfälzische Behörde. Begründung für das Bootsverbot: Vogelschutz. Inzwischen ist das Verfahren beim für Bundeswasserstraßen zuständigen Bundesverkehrsministerium gelandet, die das Verfahren am 12. Mai für ruhend erklärt hat. Begründung: „avifaunistischen Datengrundlagen (müssten) verbessert“ und ein Gesamtkonzept zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz entwickelt werden. Mehr zur Flaggenpost und den Hintergründen unter https://www.ig-inselrhein.de/



































