Vor der IDJM (04. bis 09. August 2025) durften wir Hessinnen (Lotta und Sonja) beim Team West (NRW/Niedersachsen) mit trainieren. Als wir am Freitag in Starnberg ankamen war es sehr regnerisch, dafür gab es Wind, obwohl vorher alle gesagt haben, in Starnberg gäbe es im Sommer nie Wind. Am Ende hatten wir fast jedes Wetter von Sonnenschein und keinem Wind bis Gewitter.
Das Training war sehr anspruchsvoll mit vielen verschiedenen Windbedingungen und langen Einheiten. Trotz der relativ kurzen Trainingszeit war es schön und wir haben viel gelernt.
Am Samstagmorgen gab es gleich die erste Trainingseinheit und wir konnten bei gutem Wind Tim und George, die Trainer kennenlernen. Wir wurden sofort gut in der Trainingsgruppe aufgenommen, viele der anderen kannten wir ja auch schon von Regatten.
Am Sonntag stand dann erstmal die Vermessung an. Morgens wurde es dann kurz hektisch, weil wir früher zur Vermessung sollten als angekündigt. Hat dann aber alles geklappt und trotz ein paar Kleinigkeiten sind am Ende, alle vom Team-West und -Gäste Boote zugelassen worden. Nachmittags hatten wir unsere zweite Trainingseinheit. Gerade vor einem kräftigen Gewitterguss waren wir wieder an Land.
Danach sind ein paar von uns im Schwimmbad nebenan noch Schwimmen gegangen.
Montag sollte es morgens ein Practice-Race geben. Allerdings ist da kaum jemand ordentlich gesegelt. Viele haben Tonnen abgekürzt, darum war ich am Ende fast ganz hinten. Aber es hat keiner gezählt. Im Anschluss hatten wir noch eine letzte kurze Trainingseinheit.
Als wir wieder an Land waren hieß es umziehen und Teamkleidung anziehen für die Eröffnungsfeier.
Jeder Segler musste nacheinander über die Bühne laufen und auf einer Leinwand war ein Foto und die Segelnummer zu sehen. Danach haben wir uns nach Bundesländern aufgestellt. Die Geschwisterkinder der Segler durften die Schilder halten und Flaggen der Länder schwenken. Deshalb war meine Schwester auch dabei. Zum Abschluss gab es einen kurzen Umzug auf die Mole. Dort wurden Fotos gemacht.
Ich möchte noch mal unseren Trainern Tim und George danken, es war sehr schön!
Sonja Zühlke (GER 13658)
Opti IDJM – die Rennen
Jetzt wird es ernst, dachten sich vermutlich viele, als das erste Startsignal auf dem Starnberger See erschien – so erging es zumindest mir.
Doch von vorne: Der Start am ersten Regattatag (Dienstag) war für 12 Uhr angesetzt und ich (Lotta Dietz GER 2051) war gleich in der ersten Gruppe eingeteilt und somit als erste an der Reihe. Die Wettervorhersage zeigte ein Gewitter für den Nachmittag. Doch die Wettfahrtleitung ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und wir schafften tatsächlich 3 Rennen mit schönem und alles in allem fairem Wind. Rechtzeitig vor dem Gewitter kamen wir an Land, um uns für die Tobola am Abend umzuziehen. Sonja und ich gewannen beide etwas und wir haben uns sehr gefreut.
Am 2. Tag war um 11 Uhr Start und wir trafen uns vorher noch an Land für eine gemeinsame Besprechung mit dem Team West (die Gemeinschaft von Niedersachsen und NRW). Bei diesem Team sind wir Hessinnen auch auf dem Wasser betreut worden.
Dieses Mal war ich in der letzten der 3 Gruppen, die während der Quali-Tage täglich neu verteilt wurden. Der Wind war etwas wechselhafter und ein Rennen von unserer Gruppe wurde abgebrochen, als wir zwischenzeitlich keinen Wind mehr hatten. Somit mussten wir eine Stunde länger auf dem Wasser bleiben, um das Rennen noch nachzuholen.
An Land angekommen aßen wir, wie jeden Abend, zusammen mit allen anderen Kinder in einer Halle, wo wir leckeres Essen bekamen. Nach dem Essen gab es eine Überraschung von Boris Herrmann (Offshore-Segler), der uns per Videobotschaft viel Erfolg und Spaß wünschte. Außerdem gab es viele Spiele, die man spielen konnte, so dass die Zeit an Land noch schöner war!
Am 3. Tag und somit dem letzten Qualitag war erst einmal Startverschiebung, denn der Wind drehte und brach zusammen. Aber an Land war es eigentlich auch sehr gut auszuhalten, weil wir dank Sonjas Mama viele bunte Armbänder und Anhänger basteln konnten. Am Nachmittag kam neuer Wind und wir durften für die Wettfahrten rausfahren. Das heißt genau genommen war es eigentlich nur eine Wettfahrt, denn die erste wurde abgebrochen. Dafür war es aber eine sehr erfolgreiche für mich, was daran lag, dass ich mit einem 9. Platz durchs Ziel gefahren bin : ).
Den ersten der beiden Finaltage verbrachten wir vormittags wieder mit Anhänger basteln, da ein großes Flautenloch über dem See prangte. Am Nachmittag schafften wir allerdings noch eine Wettfahrt. Am zweiten Finaltag war auch wieder Flaute und pünktlich, als wir keine Wolle mehr für die Armbänder hatten, wurde an dem Flaggenmast AP über A, das heißt: heute keine Wettfahrt mehr, hochgezogen. Damit war die Deutsche Meisterschaft abgeschlossen.
Bei der Siegerehrung überraschte uns noch ein Kunstflieger, der ein Optizeichen in den wolkenlosen Himmel malte. Es gab viele begeisterte Aahs und Oohs zu hören.
Deutscher Meister wurde Henry-Alexander Hübener aus Berlin.
Ich fand die IDJM ein großes Abenteuer mit viel Spaß und hoffe, dass ich nächstes Jahr auch wieder dabei bin!
Ein großes Dankeschön noch an den HSeV, der eine Kooperation mit dem Sailing Team West ermöglichte. Das Team nahm uns sehr gut auf und gab uns viele wertvolle Tipps!
Lotta Dietz (GER 2051)











































