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von rechts nach links: Matthias Teichmüller, Thomas Ebert, Matthias Sator, Uwe Gruhn, Benedikt Weise, Andreas Sand (GF der Heinz Kettler Stiftung) Jutta Gruhn im Vordergrund Assistenzhund Bruno und Laura Weise

Inklusion auf dem Wasser – Drei Teams vom Offenbacher Ruderverein 1874 am Start

Beim Auftakt Event des „Heinz Kettler Deutschland Cups“ am 14./15.05.2026 in Hamburg auf der Alster beim Hamburger Segel-Club e.V. waren gleich drei Teams vom Offenbacher Ruderverein 1874 am Start. Das Team „Sailing Vision“, – „Blind Side“ und – „Skyline Sisters“ konnten im Feld der 16 Teams ihr Können unter Beweis stellen.

Im Format der Segel Bundesliga wurden insgesamt 24 Rennen gesegelt. Trotz anfänglicher Flaute leisteten die vielen Helfer und die Regattaleitung Hervorragendes. Die Inklusive Regattaserie des „Heinz Kettler Deutschland Cups“ bringt hochkarätige Teams aus Belgien, Norwegen und Deutschland an die Startlinie, darunter Paralympics Medaillen Gewinner, Weltmeister und Nationale Meister. In der Bootsklasse RS Venture Connect die auch Menschen mit schweren körperlichen Beeinträchtigungen sportliches und leistungsorientiertes Segeln ermöglicht, ist diese Regattaserie die Leuchtturm-Veranstaltung, die zeigt, was Inklusion zu leisten in der Lage ist.

Besonderer Dank ist an dieser Stelle den Vereinen, „Wir sind Wir – Inclusion in Sailing e.V.“, dem Yachtclub Möhnesee e.V., dem Hamburger Segel-Club e.V. und der Heinz Kettler Stiftung auszusprechen. Acht Boote, die der Veranstalter stellt, unzählige Helfer die vom Transport und Aufbau der Boote bis hin zum Transfer ins Boot garantieren, zeigen was Inklusion heißt.

Mit einer kurzen Startverschiebung bis sich der Wind einstellte, ging es in die Wettkämpfe. Die drei Teams vom Main ersegelten sich immer wieder Podiums Plätze in den einzelnen Rennen und neben einem 2. Platz erreichte das Team „Blind Side“ auch einen Tagessieg in einem spannenden Match, mit dem zuletzt als Gesamtsieger gekürten Team „Die Zwei“ von Jürgen Brietzke und Sigi Mainka.

Der Offenbacher Ruderverein 1874 e.V. bringt mit Unterstützung der Stadtwerke Offenbach tatsächlich Inklusion aufs Wasser und baut kontinuierlich dieses Angebot aus. Mit zwei Teams, in denen die blinden Segler Matthias Teichmüller und Uwe Gruhn und dem Team von Laura Weise, die körperliche Beeinträchtigungen in den Rollstuhl zwingen, zeigen wir, wie es gelingt, die „Behinderung“ an Land zu lassen.

Mit einem 9. Platz für das Team „Blind Side“ (Uwe Gruhn/Matthias Sator), einem 11. Platz für das Team „Skyline Sisters“ (Laura und Benedikt Weise), sowie einem 12. Platz für das Team „Sailing Vision“ (Matthias Teichmüller/ Tom Ebert) lassen wir zwar Luft nach oben, sind aber sehr zufrieden mit diesem Start in die Saison.

Im Sommer geht es weiter mit der Regatta in Sassnitz unmittelbar vor dem Sail GP, der zum 2. Mal in Deutschland gastiert.

Matthias Sator

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